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TAMPA, FLORIDA
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REAL LIFE-RPG
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#16

RE: ■ WEIBLICHE GESUCHE

in GESUCHE 17.09.2021 12:47
von Zelos E. Copeland | 56 Beiträge


SUCHENDER

Zelos Elliot Copeland

[29] ■ [Director of Photography]


[Daniel Sharman]
MEIN ONLINEVERHALTEN
Das Onlineverhalten variiert bei mir vollkommen und ist sowohl vom RL als auch von der Muse abhängig. Grundsätzlich schaue ich jedoch einmal am Tag rein und bin somit erreichbar. Posts versuche ich so regelmäßig wie möglich zu beantworten, aber ist es nicht die Regel mehr als einen Post die Woche zu erhalten, dafür bin ich jedoch in Privatchats und Gbs aktiv.

MEIN SCHREIBSTIL
[1. Person] ■ [3. Person] ■ [Beides]


SCHREIBPROBE
Sofern gewünscht, kann hier ein Post hinterlassen werden!

Das Leben war das, was passiert während du deine Pläne im kleinen Zimmer der Eltern zu schmieden begannst, in dem Glauben, der kindlichen Hoffnung, dass sich all die Träume und Pläne erfüllten und dein Leben zu dem wurde, was du Nachts in deinen schönsten Träumen sahst. In dem Fall des jungen Mannes war es das Meer, dass er nicht nur in seinen Träumen sah, er fühlt es, hatte s sich eingebrannt in die noch junge Seele und der Drang zu Freiheit war mit jedem Tag ein wenig mehr gewachsen bis er ihm schlussendlich nachgeben konnte. Siebenhundertzweiundachtzig Tage war er bereits unterwegs, mal am Land und ein anderes Mal auf der hohen See, den sanften Schwung der Wellen unter seinen Füßen und der salzige Geruch in der Nase. Es war besser als er es sich jemals erträumt hatte, seine Pläne hatten sich bereits verabschiedet als er die schwarze Karte in der Hand verspürte, das Material seines eigenen Bootes unter den rauen und porösen Fingerkuppen, die von der Arbeit auf der Insel gezeichnet war. Hinaus in die Welt war sein Ziel gewesen, die erste Richtung noch ganz klar vor Augen, bis der Plan immer mehr verschwamm und nicht mehr übrig blieb als ein Gefühl, welchem er seit diesem Tag an folgte. Bereits beim betreten eines Landes verspürte er den Drang den Aufenthalt so kurz wie Möglich zu gestalten, ohne sich auch nur eine Erfahrung entgehen zu lassen oder zu verweilen, mit Ruhe die Gegenden erkunden, sodass er möglichst viel in sich aufnehmen konnte. Während ein jeder zur heutigen Zeit die Bilder auf irgendwelchen Plattformen hochladen würde, besaß er lediglich ein altes Nokiahandy, um seine Eltern bei Zeiten in Kenntnis zu setzten, dass er nicht nur wohlauf war, sondern ebenso begeistert wie zu vor war. Er wusste, dass kein Elternteil ihn daran gehindert hätten, waren sie stets Verfechter des eigenen Willens, aber war der Abschied emotional gewesen, hatte sich die Hand seiner Mutter verzweifelt in sein dickes Haar geschoben, gerade so als könne sie ihn hindern zu verschwinden. Für einen kurzen Moment konnte er die Arme seiner Mutter um sich spüren, aber wusste sein Verstand ebenso, dass jenes lediglich aus der Erinnerung entstanden war, welche tausende von Kilometern hinter ihm lagen, jedoch immer ein Platz in ihm finden würden. Sein Blick glitt über das Lenkrad des alten Oldtimers, welchen er sich für die Reise in die USA geliehen hatte, von welcher er dachte sie würde nicht länger als ein paar belanglose Wochen dauern, und blieb auf dem Haus der alten Farm hängen. Sonst war er sich stets bewusst, wie lange er blieb, welche Plätze ihn wirklich interessierten und welche er nur besuchte, um die Erfahrung gesammelt zu haben und zu einem späteren Zeitpunkt mehr wert waren als in diesem Augenblick, aber bei dem unscheinbaren Ort in Texas hatte er sich gänzlich geirrt. Aus zwei Tagen würden zwei Wochen und endeten schlussendlich in zwei Monaten, die er bereits hier verweilte und das erste Mal seit einigen Jahren das Bedürfnis verdrängten sich in den nächsten Ort zu bewegen oder gar das Meer heimzusuchen. Dennoch war es kein Geheimnis, dass er noch immer den Freiheitsdrang in sich verspürte, vom Salz im Meer schwärmte, seiner Insel und all den Zusammenhalt dort, aber hatte er hier etwas gefunden, was er nicht suchte. Aus dem Wagen ausgestiegen, ging er einige Meter über die dunkle Wiese hinter der Farm, um unentdeckt an sein Ziel zu gelangen, geschützt von der Dunkelheit der Nacht und sichtbar durch das Licht des Mondes. Langsam beugte er sich herab, hob wenige kleine Steine auf, um sie bedacht und mit einer gewissen Vorsicht gegen das altbekannte Fenster zu werfen. Noch war das, was er und diese ganz bestimmte Blondine teilten nicht mehr als ein Versteckspiel, eine Faszination vom anderen und dessen Leben, Geborgenheit und Rast, aber verschwendete er noch keinen Gedanken daran sich ihrem Vater oder gar ihrer dementen Mutter vorzustellen, viel zu sehr genoss er das unbekannte, den Weg zu einem unbekannten Ziel und das Abenteuer, dass jeden Abend, jeden Tag auf sie wartete. Weitere zwei kleine Steine landeten an ihrem Fenster, bevor er die übrig gebliebenen auf den Boden fallen ließ, sich gegen den Baum in der Nähe lehnte, den Cowboyhut ins Gesicht gezogen, sodass er kaum zu erkennen ist, sollte doch die falsche Person das Fenster öffnen.

MEINE STORYLINE
1992 – 1998 | A man is great by deeds, not by birth
Weiße Häuser, blaues Meer, das Rauschen der Wellen in den Ohren und der salzige Duft des Meeres in der Nase, während man mit den Handtüchern den warmen Sand am Rücken verspürte, sodass man ohne einen Gedanken an morgen die Seele baumeln ließ. Für ein Mancher war es eine Wunschvorstellung, für wieder andere das jährliche Reiseziel und für wenige Menschen war das Paradis auf Erden der Lebensraum selbst. Ein kleiner Junge, welcher mit noch viel kleineren Füßen über die Holzdielen eines kleinen Hotels, während das kindliche Lachen die Räume erhellte. Sein Haar war blond, wie der Sand wenige Meter entfernt und die blauen Augen erinnerten an das Meer, welches man selbst innerhalb des Hotels rauschen hören konnte, während sein ganzes Wesen dem Sonnenschein der Insel glich. Eine Insel, welche über vier Stunden vom Festland entfernt war und nur durch zwei Zwischenstopps erreicht werden kann, wenn man nicht selbst ein kleines Boot besaß, um das agäische Meer zu überqueren. Während einige Teile der Insel gut bewohnt waren, war der Teil am Gerakas Beach unberührt von den großen Massen des Tourismus, versprach ein idyllisches Bild und war dennoch gut genug besucht, dass es sich lohnte für einige Gäste ein kleines und unscheinbare Hotel zu führen. Zehn Jahre war das Haus bereits heruntergekommen, bevor sich die Copelands dazu entschlossen hatten die eigentlich amerikanische Heimat zu verlassen, auszuwandern und sich ihr persönliches Glück an der Stelle aufzubauen, die der Älteste vor einem Jahr durch eine Segeltour entdeckt hatte. Seit 8 Jahren lebten sie bereits ihren Traum, finanziert durch den Beruf des Oberhauptes, welches immer wieder für einige Zeit ans Festland musste, um im Familienbetrieb seine neuste Kreation der Architektur preiszugeben, während seine Frau die Gäste bewirtete, die Macken des Hauses zusammen mit den Einheimischen auf Vordermann brachte und sich seit drei Jahren um den quirligen kleinen Jungen kümmerte, welcher das Haus nur allzu gerne unsicher machte. Seit der Spross laufen konnte, war kaum ein Ort von ihm sicher, aber verbarg sich die größte Gefahr im Wasser, welches bereits beim Spielen erreicht werden konnte und immer dann auftrat, wenn eine kleine Muschel am Ufer schimmerte, welcher er mit den kleinen Händen und den großen leuchtenden blauen Augen aufheben wollte. Es war wohl sein Glück und das Glück seiner Eltern, dass in dem kleinen entstehenden Örtchen jeder ein Auge auf den anderen hatte, man mehr Familie war als Einwohner einer Stadt und somit der Zusammenhalt ein anderer war als man von gewöhnlichen Orten kannte. Jeder hatte stets ein Auge auf einen, keiner war jemals allein und kein Problem wurde unter den Teppich gekehrt, sondern fand man gemeinsam eine Lösung. Während alle stets mit Geld handelten und so auch die Gäste des Hotels, lief das Verkaufen und Handeln unter den Einwohnern gänzlich anders ab, erinnerte mehr an dem Handel im Mittelalter wo man eine Kuh gegen zehn Kilogramm Kartoffeln tauschte oder ein Ei gegen ein Stück Stoff, was einen vor Kälte schützen sollte. Das gleiche Prinzip hatten auch die Einwohner verinnerlicht, denn wog man das Gut nur selten in bare Münzen aus, wurden diese lediglich gesammelt um die wöchentliche Lieferung vom Festland zu bezahlen, denn so sehr sich alle bemühten, Obst, Gemüse und Vieh selbstständig zu erhalten, so gab der Boden in den Jahren nicht genügend her, um alle Bewohner und die Gäste satt zu bekommen, sodass es unausweichlich war die Verbindung zum Festland zu nutzen. Dies war auch die einzige Verbindung nach außen, gab es lediglich Internet für das Geschäft und Telefone, Fernseher, sowie die heißersehnte Technik der neuen Welt waren ein unwillkommener Gast, welcher nur selten wirklich funktionierte. Das Netz auf dem Teil der Insel war schlecht ausgebaut, würden zu viele Urlauber gleichzeitig das gute Essen oder den atemberaubenden Ausblick auf Instagram teilen, so würde das Konstrukt der Infrastruktur bereits innerhalb weniger Sekunden zum Liegen kommen, weswegen stets darauf hingewiesen wurde nur in Notfällen das Netzt zu belasten. Es war kein Ort zu dem man fuhr, wenn man das Leben auf den sozialen Plattformen teilen wollte, sondern glichen die Tage vielmehr das Kennenlernen einer längst vergessenen Zeit, der Selbstfindung und der Selbstreflektion. Vielleicht war es die Mentalität oder der Mangel an Sozialen Netzwerken, der die gute Laune der Bewohner ausmachte, die Ruhe und die positive Art, welche den kleinen Jungen von Geburt an umgab, sich in die eigene Seele verankerte wie eine Klette an dem Baumwollstoff, der oftmals eher luftig um den eigenen Körper wehte, wann immer eine Brise der Meeresluft herüberdrang. Bereits im frühen Alter lernte er, dass ein jeder auf dieser Insel seine Aufgabe hatte und dazu zählte auch er, denn nur, wenn man Hand in Hand ging, konnte das Leben wirklich gut funktionieren. Schon im Kindesalter ging er mit einem alten Mann des Ortes zu den Ziegen, sorgte für Wasser und auch Essen, wenn die Natur nicht genug hergab, half dabei die gescherte Wolle davon zu tragen, so viel wie die kleinen Hände bereits tragen konnten, brachte er den daraus gewonnenen Garn und den Stoff immer wieder zu der ansässigen Näherin und erhielt im Gegenzug einen selbstgemachten Keks des Bäckermeisters, dessen Haus stetig so gut nach frischen Teigwaren roch, dass bereits das Wasser im Mund zusammenlief, wann immer man sich dem Haus auf hundert Meter näherte. Morgens, noch bevor die Sonne voll am Himmel stand, konnte man im ganzen Ort den frischen Geruch von Milchkuchen, Pita und handgemachten Epirot Pasteten. Der Traum eines Jeden dachte der kleine Junge noch, welcher nichts anderes kannte und dennoch bereits jetzt mehr wusste als manch einer auf der Insel. Während viele lediglich die Sprache der Griechen beherrschten, hatte er ebenso die Amerikanische gelernt, sah er Bilder seines Vaters auf den kleinen Bildschirm von großen Häusern, riesigen Fernseher und die modernste Technik, welche er nur mistrauend musterte, bevor er beschloss, dass er sie gewiss niemals brauchen wurde. Das Leben des kleinen Mannes schien perfekt, aber altmodisch zu sein und während einem manche etwas fehlen würde, hatte er selbst alles, was er sich zu träumen wagte und mehr als er sich in den jungen Jahren verdient hatte.

1998 – 2006 | Childhood is a carefree life
Noch wie gestern konnte der Junge, dessen Haare sich langsam in eine dunkle Farbe wandelten, sich daran erinnern, wie er wenige Wochen vor dem ersten Tag des Unterrichtes mit seinem Vater über das Wochenende eine Segeltour unternommen hatte, das Wasser drei Tage lang unter sich spürend und die ersten Stunden an einer Seekrankheit leidend, wurde ihm nichtsdestotrotz schnell bewusst, wie sehr er bereits im jungen Alter das Meer, die Meerestiere und all das, was mit jenen zusammenhing zu lieben begann. Der sonst so quirlige und aufgedrehte Junge saß plötzlich stundenlang an den Rehlingen des Bootes, sah auf die Wellen unter sich hinab und auch, wenn das Boot nicht mehr hergab als ein Schlafplatz und eine Küche, sowie die nötigen Sanitäranlagen genoss er die Stille auf dem Meer, die Delfine, welche sich um sie herum versammelten und den frischen Fisch, welchen sie sich am Abend in die Pfanne warfen, gerade als sie ihn gefangen hatten. Ein Abenteuer von vielen, so versprach er sich, sah er mit den großen Augen zu seinem Vater auf und sprach die Worte ganz euphorisch. Irgendwann werde ich um die Welt segeln, Papa. Und dann werde ich alles sehen, was noch nie jemand gesehen hat. Wie Columbus. Die Meisten würden in diesem Alter nicht einmal wissen, wer Columbus war, geschweige denn, was es für Erzählungen es von ihm gab, aber er war wie gefesselt von den Geschichten der großen Seefahrer, war es die abendliche Lektüre, wie von manchen die Geschichte der Prinzessin, welche von einem edlen Ritter befreit wurde. Aber auch dieses Wochenende, das erste Abenteuer sollte zu Ende gehen und der Ernst sollte in das sorglose Leben einkehren. Während die beiden Männer auf dem Boot ihre letzte Freiheit genossen hatten, so war zur gleichen Zeit die Privatlehrerin auf die Insel gekehrt, hatte ein Zimmer im Hotel bezogen und wurde somit für einige Jahre Teil der Gemeinschaft. Wie mit fast allen verstand er sich auch mit ihr gut, war er ein wissbegieriger, aber manchmal unkonzentrierte Junge, welcher doch stets mit den besten Leistungen glänzte. Flausen hatte er nur wenige im Kopf, ganz anders als bei manch anderen Jungen in seinem Alter, nahm er das Lernen ernster als man zunächst erwarten konnte, sodass er immer öfter früher den Unterricht beenden konnte, die Aufgaben bereits erfüllt und somit etwas nachgehen konnte, dass ihm ebenso große Freude bereitete. Immer mehr Berufe lernte er auf der Insel fern, half er sogar einmal dabei eines der weißen Häuser mit aufzubauen, auch, wenn seine Aufgabe vermutlich weniger hilfreich gewesen war als es ihm zunächst vorgekommen, aber er war so stolz als hätte er eine große Tat vollbracht, sodass seine Mutter ihn lediglich lobte als er mit den dreckigen Schuhen und der zerrissenen Latzhose nach Hause kam. Er habe toll mitgeholfen und war sicherlich eine große Erleichterung gewesen. Dass dieses lediglich zum Aufbauen des Selbstbewusstseins gedacht war, ahnt der Blauäugige nicht, sondern erzählte er allen, die es ihm auch nur zuhörten mit stolzer Brust, dass er bei dem Haus wirklich mitgeholfen habe und sich, wie ein Arbeiter ebenfalls eine Schramme geholt hatte. In seinen Worten jedoch klang es so als hätte er eine tiefe Verletzung davongetragen und nur durch seinen Heldenmut überlebt. Während der Junge langsam zum Jugendlichen wurde, entschlossen sich auch seine Großeltern immer mehr sich das Leben der Insel näher zu bringen, wenn es auch oftmals mehr um die Geschäfte ging und die Kontrolle der Ausgaben, so hatte er nie das Gefühl, dass sie es nicht ebenso genossen die Zeit mit der Familie zu verbringen. Umso Älter sie wurden, umso öfter blieben sie länger, umso mehr schien ihnen der Stolz in die Augen geschrieben zu sein, wuchs die Hochachtung vor dem, was ihre Kinder ganz fernab des Luxus geschafft haben, aber verstehen konnten sie es kaum. Immer wieder kamen sie mit neuer Technik an, welche nicht nur von seinen Eltern abgelehnt wurde, sondern auch bei ihm keinen Anklang fand, denn würde er doch lieber eine neue Schermaschine besitzen oder gar ein kleines Boot mit dem er etwas herauspaddeln konnte, aber bekommen tat er beides nie. Die Enttäuschung hielt jedoch nur kurz an, denn wurde er kurz darauf wieder von den Aufgaben, den Menschen und der Umgebung abgelenkt, erinnernd daran, dass dieser materielle Besitz keinerlei Bedeutung besaß.

2006 – 2010 | Changes are good, aren’t they?
Es war ein Morgen wie jeder andere an dem der Heranwachsende aufstand, der Weg ihn verschlafen ins Bad führte, der erste Blick in den Spiegel ging als er ein kleines Haar oberhalb der Lippe entdeckte, er durch die Müdigkeit die ersten Sekunden sichtlich verwirrt war, bevor er realisierte, was genau er entdeckt hatte. Es war das erste Haar eines kommenden Bartes und für einen jeden Mann ein bedeutender Schritt, egal, wie albern es für die Außenwelt erschien. Es war eine der ersten Anzeichen der Pubertät, die ihn an diesem Morgen heimsuchten und er freudestrahlend seinen Eltern mitteilen wollte. Vollkommen aufgeregt rannte er in die kleine Küche des Hauses, bevor er feststellen musste, dass seine Stimme lediglich mit einem Krächzen zu vergleichen war, nicht wirklich klar, aber auch nicht sonderlich tief. Einige Male räuspern und einige belustigte Bemerkungen später schaffte er es endlich einen geraden Satz heraus zu bekommen und somit einen weiteren Alltagsbegleiter kennenzulernen. Der wunderbare Stimmbruch, der sich bereits seit Wochen angekündigt hatte durch das lästige Kratzen am Hals direkt nach dem Aufwachen, meinte ihn ebenso beglücken zu müssen. Ob er diesen jedoch wirklich gut fand oder lediglich die Wirkung guthieß, konnte er zu diesem Zeitpunkt noch nicht feststellen, aber eines stand fest: Er würde nun endlich zum Mann werden. Pubertät war stets eine Zeit geprägt von Turbulenzen, das Erkunden seiner Grenzen und des eigenen Körpers im Zusammenspiel mit dem eines Gegenpartes, weswegen es nur wenig verwunderlich war, dass es auch ihn im Alter von 15 Jahren traf. Gleichaltrige gab es eher mäßig in seiner Heimat, zwar hatten die Einwohner hier und da ebenfalls Nachkömmlinge, aber durch die noch immer kleine Gemeinschaft waren es vielleicht eine Hand voll Kinder und Jugendliche, die ihr Wesen verbreiteten. Anders jedoch sah es bei den Urlaubern aus, wo er das erste Mal eine Schönheit von Frau sah, die ihm den Atem raubte. Sofort fing sein Herz an schneller zu schlagen, Worte kamen nur noch stotternd heraus und am Abend bei Tische schwärmte er von dem Neuankömmling. Er hatte das erste Mal etwas, dass man einen Schwarm nannte, war angezogen vom weiblichen Geschlecht, was er auch schnell am nächsten Morgen merkte nachdem er von ihr geträumt hatte. Nicht ganz schlüssig, wie er sich verhalten sollte oder gar, wie er mit ihr reden sollte, war es seine Mutter, die ihn dazu zwang. Eine Rundführung über den Teil der Insel, wo sie wohnten wäre doch angemessen und da sie im gleichen Alter waren, konnte er es übernehmen, während sie den Erwachsenen die wirklich spaßigen Dinge zeigte, welche in seinen Augen nicht mehr als die Langweiligsten waren. Einige Anläufe hatte es gebraucht bis sie ins Gespräch kamen und auch die nächsten Tage miteinander verbrachten, sich näherkamen und am Ende genau das passierte, was passierte, wenn den jugendlichen Hormonen das Steuer übernahmen. Er selbst würde zu diesem Zeitpunkt schwören, dass es nichts Besseres gab, dass sie die einzige war, aber nur eine Woche später, während er selbst mit seiner Privatlehrerin zusammensaß, folgte die Abreise und er sah die Brünette nie wieder. Es war der erste Herzschmerz, den er durchlebte, sich versuchte abzulenken, aber bemerkte man deutlich, dass das sonnige Gemüt für einige Wochen eher von Regenwolken bedeckt war. Nichts, wovon er sich nicht wieder erholte, aber dennoch war es in dieser Zeit die berüchtigte erste Liebe, die er nicht allzu schnell vergessen sollte. Umso Älter er jedoch wurde, umso mehr veränderte sich der Körper und lernte er stets neue Seiten an sich kennen, denn fand er anders als zu Anfang nun nicht mehr nur Frauen attraktiv, sondern ebenso Männer, weswegen er schon alsbald keinen Unterschied mehr machte, wenn es um die Wahl der Befriedigung ging. Mit jedem Tag entdeckte er aber ebenso neue Aufgaben im Dorf, wurde sein Körper durch das Teilnehmen an Renovierungsarbeiten, schleppen von schweren Kisten oder auch die Hilfe beim Schlachten der Tiere deutlich breiter, nahmen die Muskeln immer weiter zu, weswegen er schon bald eine stattliche Figur vorzuweisen hatte. Während andere am Festland am Wochenende ihre Nächte damit totschlugen feiern zu gehen, sich vom Alkohol berauschen zu lassen, sahen seine Wochenenden gänzlich anders aus, denn wenn er sie nicht auf dem Boot bei seinem Vater verbrachte, so saßen sie zusammen an der Feuerstelle am Strand, lauschten den Wellen und tauschten sich über Gedanken, Visionen und Pläne der Zukunft aus, unterhielten sich über vergangene Tage oder Geschichten, welche sie von den Urlaubern hörten, dessen Welt fremd erschien. Skandale hatten auf dieser Insel keinen Platz, war sie ein Ort des Friedens und der Ruhe geworden, selbst dann, wenn die Wellen zu weit über das Ufer schwappten, ein Dach eines Hauses seinen guten Zustand verlor und es durch die Decke zu tropfen begann oder die nächste Lieferung nicht früh genug kommen konnte.

2010-2012 | I’m falling in love with the adventures of the world
Volljährigkeit war für viele Jugendliche der Beginn der Freiheit und auch, wenn er sich in vielem unterschied, so war jener Begriff gleichwertig mit der Vorstellung eines Jeden. Volljährigkeit bedeutete, dass er nicht mehr länger auf die Worte seiner Eltern hören musste, dass er nun ein wahrlicher Mann war, der seine Entscheidung selbst traf und wann immer er wollte in die Welt hinausgehen konnte. Genau jene Möglichkeit gab ihm sein Vater als er zusammen mit einem Freund vom Festland an dem Morgen seines 18. Geburtstages nach Hause kam und ein ganz besonderes Geschenk mit dabeihatte. Einst hatte ihm ein kleiner Junge erzählt er wolle die Welt bereisen und Orte, wie die Heimat entdecken, weswegen er nach dem Frühstück seinen Sohn bat heraus zu treten. Es war ein kleines Segelboot mit genug Raum zu leben, welches an der Anliegerstelle vor dem Hotel auf ihn wartet und seine Augen zum Strahlen brachten. Ein Geburtstagsgeschenk, dass für ihn weniger Wert in dem teuren Material fand, sondern viel mehr in der Geste, die ihm seine Eltern in dem Moment bereiteten. Dieses Boot stellte die Möglichkeit dar zu gehen wann er wollte, die Welt zu erkunden mit dem Vertrauen, dass seine Eltern stets hinter ihm stehen würden, egal was passiert und die Erfüllung eines einst kindlichen Wunsches. Auch, wenn er in seiner Kindheit seine Großeltern besucht hatte, welche in Tampa lebten, so war es etwas gänzlich anderes sein Reiseziel selbst bestimmen zu dürfen und ohne die Verpflichtung zu leben sich dem befremdlichen Leben der Stadt anzupassen. Er konnte tun was er wollte, hinfahren wohin immer es ihn verschlug und abreisen, wenn es ihm nicht mehr gefiel. Kaum hatte er das Boot genaustens unter die Lupe genommen, fiel seine Entscheidung, dass er bereits in zwei Tagen die Segel setzten wollte und hielt seine Mutter eine weitere Überraschung bereit. Eine kleine schwarze Karte, die ihm jegliche Geldsorgen nehmen sollte und somit übertrug die Mutter das unbekannte und millionenschwere Erbe auf ihr Kind. Von einem auf dem anderen Tag musste er nicht mehr leben, wie sie es auf der Insel taten, er konnte sich die teuersten Sachen leisten, das beste Essen und die schönsten Yachten, wenn er denn wolle, aber all das interessierte ihn nicht als er in See stach. Sein erstes Ziel war Großbritannien von dessen regnerischen Tagen er nur gehört hatte, dessen wieten von Schottland ihm von einem älteren Paar in alten Fotos gezeigt wurden und dessen Landschaft oft so malerisch war, dass er es sich nehmen lassen konnte diese Fleckchen Erde als erstes zu besuchen, um die unaufhörliche Neugierde einige Zeit zu stillen. Am Hafen von Felixstowe angekommen, zahlte er die Pacht für den Stellplatz, kaufte sich einen großen Rucksack und einiges an Proviant, bevor er seine Reise durch das Land antrat. Erst einmal führte ihn sein Weg rauf zur Spitze, manche Strecken fuhr er mit Bus oder Bahn, andere wiederum beschreitet er in einem tagelangen Fußmarsch, übernachten tat er entweder unter dem freien Himmel, in einem Zelt oder einem eher heruntergekommen Motel an irgendeiner Haltestelle mitten im Nirgendwo. Andere hätten sich mit dem schwarzen Glück sicherlich das Beste vom Besten geleistet, einen schnellen Wagen, ein teures Hotelzimmer, aber ging es ihm nicht darum schnell anzukommen, sondern lag sein Interesse im Reisen selbst. Das Ziel war nicht mehr als ein Ankunftspunkt, aber das Abenteuer und die Reise selbst war der Weg dorthin, hätte er sicherlich all die Menschen und die Landschaft weniger geschätzt, wenn er sie mit einem schnellen Gefährt durchquert hätte. Nach einem viertel Jahr der Rundreise, das Verweilen an manch einer besonders schönen Stelle, führte ihn sein Weg direkt in die Hauptstadt Englands. London. Als er das erste Mal die wirkliche Stadt betrat, glich es beinah einem Kulturschock, denn war es laut, überall konnte man in den Gebäuden Technik aufflackern sehen, die Menschenmassen drängten sich aneinander vorbei und jeder hatte ein kleines elektronisches Gerät in der Hand. Kurz erinnerte er sich an die Worte seines Vaters, dass er sich selbst ein Handy zulegen sollte, um seine Eltern immer mal wieder zu kontaktieren, aber hatte das gefaltete Mobiltelefon nichts mit den neumodischen Geräten in den Händen der Massen zu tun. Es brauchte einige Zeit bis er sich an das Bild gewöhnt hatte und war dies wohl der Grund, wieso er sich außerhalb der Stadt ein kleines Zimmer nahm, welches er durch Zufall auf einem Flyer gesehen hatte, denn während er selbst Großbritannien entdeckte, schien der Herr, dem diese kleine Wohnung gehörte eine andere Seite der Welt sehen zu wollen. Einige Zeit verbrachte er in dieser Stadt und lernte dort ebenfalls seinen besten Freund kennen, welcher auf manche Arten nicht unterschiedlicher hätte sein können, aber half er ihm ungemein mit dieser neuen Art der Welt klarzukommen. Ein viertel Jahr blieb er, bevor der Freiheitsdrang ihn erneut packte, er sein weniges Hab und Gut zusammenpackte, um zurück nach Felixstowe zu reisen, sodass er sein Boot endlich von der Pacht erlösen konnte, die Segel setzte und erneut in See stach. Es war ein unglaubliches Gefühl das Wasser erneut unter sich zu spüren, die Tiere im Meer durch die Schicht des Wassers zu beobachten, Tag und Nacht der Laune der Natur ausgesetzt zu sein und einfach ohne Ziel herumzusegeln. Dieses tat er noch eineinhalb Jahre, besuchte er verschiedenste Küstenstädte der Welt, bevor ihn sein Weg in eines der größten Länder dieser Welt führte. USA war sein nächstes Ziel und ein zwei wöchigen Roadtrip quer durch das Land, beginnend im Hafen von Boston.

2012-2013 | Staying at a place for a long time can be meaningful
Am Hafen von Boston angekommen, unterschied es sich bereits von dem ersten Ziel seiner Reise, denn entschloss er sich nicht dazu jene ebenfalls durch öffentliche Verkehrsmittel anzutreten, sondern beschloss er zunächst einen Oldtimer zu mieten, welchen er durch den erworbenen Führerschein in London fahren konnte. Ohne Mühe jedoch bekam er das Auto nicht gestartet und auch die ersten Tage war es eher ein ungewohntes Verhalten, dass ihm mehr und mehr Sorge bereitete, denn war er es nicht gewohnt ein motorisiertes Fahrzeug unter sich zu wissen, dass nicht von den Wellen des Meeres getragen wurde. Umso mehr er jedoch fuhr, umso sicherer wurde er in seinem Tun. Quer durchs Land fuhr er, machte einen Abstecher zu seinen Großeltern, wo er einige Tage verweilte, sich mit alten Freunden aus der Kindheit traf, welcher er seit Jahren nicht mehr sah, bevor ihn sein Weg über die Bundesstaaten nach Texas führten. Vorgehabt nur ein paar Tage sein Leben dort zu genießen, die Stadt und die Leute kennenzulernen, änderte sich sein Plan als er am zweiten Tag einer jungen Frau über den Weg lief, die ihn – wie seine erste Schwärmerei es bereits tat – in ihren Bann zog. Ohne lange darüber nachzudenken, beschloss er seinen Aufenthalt zu verlängern, sie kennen zu lernen und das nicht, um sie in seinem Bett zu wissen, sondern weil sie etwas an sich hatte, dass ihn faszinierte. Vielleicht war es das gleiche sonnige Gemüt, dass ihn überraschte, denn erwartete er es kaum hier zu finden oder aber die dunkle Wolke, die der empathische junge Mann über ihr wahrnahm, gerade so als sie die Sonne verdunkelt worden. Aus zwei Tagen würden zwei Wochen, bevor ihm bewusstwurde, dass es sinnlos war weiterhin in einem Hotel zu leben, denn hatte er das erste Mal in seinem Leben nicht das Bedürfnis den Ort allzu schnell zu verlassen, drangen sogar Gedanken des Bleibens in seinem Kopf, sodass er sich eine kleine zwei Zimmerwohnung am Rande der Stadt nahm. Es war nicht viel was er besaß, die Wohnung war bereits spärlich möbliert gewesen und erinnerte eher an ein vernachlässigtes Motel als einer Traumwohnung. Für ihn jedoch war es perfekt, konnte er mit dem ganzen Luxus kaum etwas anfangen, obwohl er es sich durchaus leisten könnte, war die Einfachheit das, was er von zu Hause kannte und wo er sich gänzlich am Wohlsten fühlte. Woche um Woche verging in der er die Blondine näher kennenlernte, sie zu mögen begann und sie versuchte stets aus dem tristen Schicksal der Familie zu befreien, weswegen es nicht selten vorkam, dass er abends vor ihrem Haus stand und sie mit an den Stadtrand nahm, hinauf auf einen naheliegenden Berg, um von dort entweder den Sonnenuntergang oder aber die Sterne zu beobachten. Eine Angewohnheit, die er sich all die Zeit hatte beibehalten, erinnerte es ihn an seine Wurzeln, wo er aufgewachsen ist und wollte er sich jenes so lange, wie möglich bewahren. Es war nicht zu leugnen, dass er nach seinem Aufenthalt in Amerika einen etwas längeren Abstecher nach Hause machen würde, jedoch nicht, um dort zu verweilen, aber vermisste er die Menschen, seine Familie und das Leben dort. Gedanken, die sich jedoch stets bei Seite schoben, wenn er der Blondinen seine Sicht der Welt erläuterte, seine Erlebnisse schilderte oder Geschichten seiner Kindheit erzählte, bevor er sich ihre anhörte, sodass er ihr die volle Aufmerksamkeit schenkte. Fast ein Jahr verbrachte er in dem Ort, bevor ihm nicht nur das Heimweh, sondern auch der Freiheitsdrang erneut packte und ihm bewusstwurde, dass die Zeit bedeutungsvoll war, aber ebenso ein Ende finden musste. Er war noch nicht bereit sesshaft zu werden, an einem Ort zu verweilen und das was er liebte aufzugeben, aber kam ihm die naive Idee, dass er sie einfach mitnehmen konnte, nur um beim Aussprechen des Gedankens eine Rückweisung zu erfahren. Ihm war bewusst, dass jene nicht aus Boshaftigkeit oder mangelnden Interesse entstanden war, sondern aus dem Pflichtgefühl für die Familie, etwas, dass er nur allzu gut nachvollziehen konnte. Eine letzte Nacht verbrachte er mit ihr, bevor er in das alte Auto stieg, um seinen Weg nach Boston zurück zu finden, zurück auf das Boot und zu der wohl einzigen Liebe, die wirklich bleiben wird.

2013 – 2017 | A job that fulfills you is the most powerful in the world
Nachdem er Abschied von dem angeblichen Land der Freiheit genommen hatte, führte ihn sein Weg nach Hause in dem Schoß der Familie. Ein viertel Jahr war er bereits dort gewesen als eines Tages Männer bepackt mit Kameras und etliche Leute auf ans Land kamen, denn hatten sie mit Einwilligung der Bewohner jene Natur ausgewählt, um einen griechischen Film zu drehen, welchen sie international vermarkten wollten. Er selbst war von diesem Plan zunächst skeptisch gestimmt worden, denn gefiel ihm nicht, dass dieses unbefleckte Land auf einmal an der großen Leinwand zu sehen sein wollte, die Touristen nur so her strömen würden, aber nachdem er sich mit den Ankömmlingen unterhielt, senkte sich jener Verdacht. Sie hatten nicht vor den Ort preiszugeben, respektierten sie nicht nur die Einwohner, sondern auch die Natur, welche so unbenutzt schien, dass es sie zu wahren galt. Ein Stein, der ihm in diesem Moment vom Herz fiel, denn würde er gewiss alles tun, um sein Heimatdorf auf die Art, wie er es kannte, zu schützen und somit die Sonne im Herzen der Menschen zu bewahren. Einige Wochen verbrachte die Crew auf der Insel, weckten sein Interesse für die Filmbranche ungemein und war es eher ein Zufall als gewollt, dass er vor der Kamera landete. Einer der Darsteller hatte sich bereits zu Anfang das Bein gebrochen, ein Ersatz jedoch schien unauffindbar, weswegen sie beschlossen ihn zu fragen. Er würde in die Rolle passen mit dem charmanten Lächeln und dem Bild des Inseljungens, dass sie suchten. Nach kurzem Überlegen, Rücksprache mit seinen Eltern für dessen Meinung stimmte er zu, die Rolle zu übernehmen, denkend, dass es zunächst eine einmalige Sache werden würde. Etwas, wobei er sich getäuscht hatte, denn als er nach einem halben Jahr Urlaub in der Heimat aufbrach und die Gedanken eines Abends nachhingen, wurde ihm bewusst, dass er nicht drum herum kommen würde einen Beruf zu erwählen, der ihm das Leben ermöglichte und das Erbe für seine Nachkommen erhielt, aber sollte es ein Beruf sein bei dem er seine Leidenschaft nicht verlor. Kurz flossen die Gedanken zu der Filmbranche und während sein Boot ihn intuitiv zurück nach England führte, entschloss er sich an Castings teilzunehmen, wo auch immer er landen würde. An einem kleinen Hafen an der Themse gab er sein Boot erneut ab, führte sein Weg ihn erneut nach London. Diesmal jedoch war es kein Besuch, um die Stadt und die Menschen zu erkunden, sondern um zu arbeiten, denn hatte er bereits bei der Anreise eine Stellenausschreibung gefunden, welche ihm sichtlich imponierte. Ein Jahr verging, während er an verschiedenen Castings teilnahm, immer wieder kleine Rollen bekam und vor der Kamera stand, als ihm bewusstwurde, dass jene Tätigkeit sich zwar gut mit dem Reisen verband, aber ihn nicht erfüllte. Er brauchte mehr, mehr Herausforderung und vor allem wollte er ungebunden sein. Lange überlegte er, welcher Part ihm am Set am Meisten interessierte und bei welchem er am ungebundesten Handeln konnte, bevor er auf den Beruf des Director of Photography kam. Sich entschlossen eine Kamera zu holen, experimentierte er zunächst herum, schnitt Videos vom Leben der Stadt zusammen, fing seine Eindrücke auf und versuchte sie in Bildform zu verpacken, wobei er merkte, dass es genau jenes war, dass ihm wirkliche Freude bereitete. Es war eine Art und Weise, wie er seine Sicht der Welt ausdrücken konnte, eine Kunst anders als die Malerei und doch ebenso wichtig für die Welt. Sich mit Hilfe seines besten Freundes machte er sich schlau, was es alles brauchte und begann kurz darauf die Ausbildung zum Director of Photography. Es war ein unbewusster Traum der mit jener Ausbildung einher ging und auch, wenn er es nicht abwarten konnte erneut auf Reisen zu gehen, so richtete er sich in der Hauptstadt Englands einen festen Wohnsitz ein. Nachdem der Abschluss erfolgt war und er nun ebenso offiziell den Beruf ausüben durfte, entschloss er sich jedoch nicht bei einem Studio anzufangen, sondern baute er sich mit verschiedensten Wochenzielen ein großes Portfolio auf, wo man gewiss alles fand, angefangen bei einer Segeltour, über das Trieben der Menschen oder der Tiere, bis hin zu Drohnen aufnahmen, welche oftmals wirkten als wären sie von Vögeln gemacht worden. Mit jenen Aufnahmen und Zusammenschnitten seines Könnens bewarb er sich auf die unterschiedlichsten Stellen in London, bevor er eine fand, die ihm wirklich zusagte. Es ging um eine Naturdokumentation mit den Ureinwohnern des Landes, mit jenen, die eine Menge an Geschichten zu erzählen hatten, die ihn so sehr interessierten, weswegen er diese ohne Umschweifen annahm. Seine freie Zeit verbrachte der junge Mann in London selbst, während er fürs Arbeiten oftmals außerhalb der Stadt unterwegs war und so auf seine ganz eigene Art zu Kräften kam. Viele beschrieben die Arbeit als auslaugend, brauchten sie von genau jener eine Auszeit oder gar einen Gegenspieler, aber war es bei ihm genau anders herum. Die Arbeit war sein Ausgleich zur Freizeit, welche oft laut und hektisch zu sein schien, während seiner Arbeit von beeindruckender Ruhe geprägt war. Genau jenes war ein Empfinden und eine Art seiner, die ihn zu einen der Besten machen sollte.

2017 – 2021 | Safety is good but adventure is so much better
Dreieinhalb Jahre lebte in der Stadt mit dem riesigen Riesenrad, bevor er entschloss sich mit Hilfe einigen Kontakten selbstständig zu machen, weswegen er seinen Job kündigte und seine Sachen abermals zu packen begann. Diesmal jedoch war der Abschied deutlich schwerer als beim ersten Mal geworden, denn hatte er sich hier nicht nur eine Basis aus Freunden, die zu Familie wurden, aufgebaut, sondern ebenso die Stadt nach und nach als zweite Heimat angesehen. Nichtsdestotrotz befand er sich wenige Tage später wieder auf seinem Boot, denn hatte er ein Ziel. In den nächsten vier Jahren wollte er jeden Kontinent besucht haben, die ungelüfteten Orte der Welt besuchen, den Gefahren ins Gesicht lachen und sie festhalten, ganz egal wie risikoreich das Abenteuer erschien. Er wollte eine Dokumentationsreihe starten, die nicht nur einer klassischen Tier- oder Naturdokumentation ähnelte, sondern wollte er ebenso Menschen finden, welche bereit waren ihre Geschichten zu erzählen. Die Natur sprach bereits viel, die Tiere taten es, aber viel mehr taten es die längst vergessenen Geschichten. Genau jenes war es, dass ihm im Herzen weh tat, zu sehen, wie die Erzählungen mit den Menschen starben, weil die Enkel zu beschäftigt damit waren Bilder ihres tollen Essens oder den neuen Schuhen auf Instagram hochzuladen, anstatt die Zeit mit ihren Großeltern zu verbringen, ihnen zuzuhören und die Zeit ein wenig länger zu genießen. Es waren jene alten Herrschaften denen er Gehör schenken wollte, eine Möglichkeit die Geschichten, Sorgen und auch Ängste der Gegenwart und Vergangenheit zu teilen, die Wurzeln eines jeden zu erklären, sodass sie nicht in Vergessenheit geraten, sondern auf ewig abrufbar sein würden. Er hatte es sich zum Ziel gemacht die Menschheit aufzuklären über die Schönheit des Planeten, den Schatz der Weisheit und den Wert des Wissens. Kein Wunder, dass er über die Jahre in der er gereist ist viele Sprachen gelernt hatte und es auch jetzt immer wieder tat, denn die meisten der vorherigen Generationen konnten nicht mehr als die heimische Sprache und war nicht immer jemand da, der problemlos übersetzten konnte. Auch, wenn er es nicht schaffte jede Sprache der Welt in Windeseile zu erlernen, so gab er sich die Mühe wenigstens die Grundbasis einer jeden zu lernen. Die Fahrten auf dem Meer, die Stille dort und die Zeit, wo er einfach nur davon trieb, waren der perfekte Zeitpunkt sich immer wieder aufs neue Ziel vorzubereiten, war er stets mehrere Tage unterwegs, bevor er eine Pause machte, nur um dann erneut seinen Weg anzutreten. Pausen die Wichtig waren, denn hatte er bereits bei seinem ersten Stopp einen tierischen Begleiter gefunden und auch, wenn es durchaus möglich war Hunde für einige Tage auf dem Meer zu haben, so waren sie keine Wassertiere, sondern fühlten sich am Land am Wohlsten. Normalerweise wäre der gebürtige Grieche nicht auf die Idee gekommen sich einen tierischen Begleiter zu holen, aber hatte er den circa ein Jahr alten Welpen am Straßenhand aufgegabelt und es nicht über das Herz gebracht jenen einfach zurück zu lassen, ohne Halsband, Versorgung oder Besitzer. Eine Woche hatte er sich genommen, um jeden Check mit ihm durchzugehen, bevor er sich einige Tipps holte, wie man einen Hund am besten auf einem Boot hielt. Bei der Frage hatte er nicht selten einen komischen Blick zugeworfen bekommen, ein Boot sei kein Lebensraum für einen Hund und auch, wenn er es wusste, so wusste er ebenso gut, dass sie aufs Jahr gerechnet deutlich länger auf dem Land wären als auf dem Boot. Doch ließ er sich nicht beirren, fuhr zunächst noch täglich ans Land, bevor er die Abstände vergrößerte. Es wäre gelogen zu sagen, dass es einfach war und Zeit kostete es umso mehr, aber war es ihm genau jenes wert, denn war die Gesellschaft ein zusätzlicher Faktor, der das Segeln noch angenehmer machte und auch sein Companion schien großen Spaß an der Seefahrt zu haben. In den vier Jahren jedoch schaffte er es kaum alle Kontinente genug zu erkunden, um atemberaubende Dokumentationen daraus zu machen, weswegen er sich bereits nach einem Jahr mehr auf die einzelnen Sachen konzentrierte als den ursprünglichen Plan. Ihm war klar, dass er nicht das Beste herausholen könnte, wenn er sich derart viel vornahm, weswegen er sich zunächst auf zwei Kontinente begann zu beschränken. Europa und Südamerika.

2021 | At some point you need to find the balance between adventure and safety
So sehr der Mann Ende zwanzig das Reisen auch liebte, so mehr merkte er, dass nach all den Jahren die Balance zwischen Sicherheit und Abenteuer fehlte, aber dachte er zu keinem Zeitpunkt daran sich genau jene zu erschaffen. Er wollte die Dokumentation fertigbekommen, sie veröffentlichen, denn war der erste Teil in dem er Europa von allen Seiten beleuchtete, bereits von großem Erfolg gekrönt. Sein zweites Ziel jedoch beanspruchte deutlich mehr Zeit als er zunächst gedacht hatte, denn war die Verständigung schwieriger, die Szenen, die er bekam, genügten nicht seinen Anforderungen und brauchte es manchmal Tage, bevor er eine gute Aufnahme von Natur und Tier bekam. Zeiten, die an seinen Nerven zogen, jedoch beendet wurden als er nach einigen Tagen das Handy anschaltete. Es war ein Anruf seines besten Freundes, den er genau dann entgegennahm als er eigentlich auf dem Weg zum Mittagessen war und der ein Angebot beinhaltete, dass er zunächst erst absagen wollte. Die Worte jedoch kamen nicht über seine Lippen, sondern schwieg er eine ganze Weile, wog ab und stimmte schlussendlich zu mit der Bedingung, dass er sein Ziel weiterverfolgen konnte, sofern es dem Job bei ihnen nicht im Wege stand. Noch eine Woche verweilte er, führte die letzten Interviews, bevor er die Sachen packte, alles auf sein Boot verfrachtete und samt Hund in den Hafen von Tampa Bay einfuhr. Es war sein Glück, dass er sich hier um nichts zu kümmern hatte, denn hatten seine pensionierten Großeltern sich ein großes Bauernhaus mit einiges an Grundstück gekauft, wo es ein Gästehaus gab, was er ohne Umschweife beziehen konnte. Es war nicht ganz das, was er sich hatte vorgestellt, war es doch viel zu groß, aber die Natur um das am Stadtrand gelegenen Gebäude machte die riesige Wohnfläche und den Luxus, der dort auf ihn wartete wieder wett. Zwei Wochen lebte er zunächst zur Eingewöhnung in dem Örtchen, dass er nur aus Urlauben kannte, bevor er das erste Mal zu seinem besten Freund ins Studio fuhr, um seine neue Arbeitsstelle anzutreten.




Ex-girlfriend

Vollkommen deine Wahl

[26-28] ■ [Irgendwas bei den Hutsen Studios!]


[Ashley Benson Nur ein Vorschlag, du kannst mir gerne wen anderes unterbreiten!]
BEZIEHUNG ZUEINANDER
First and only real love (Pair möglich, aber kein Muss)

ERWARTUNGEN
Bei der Rolle suche ich eine Pb, welche weiß, wie sie ihrem Charakter Leben einhaucht, ihn interessant macht und sich weiß zu verständigen. Mir persönlich bringt es bei der Rolle nicht viel, wenn sie lediglich einen Kontakt hat oder nur an ihm klebt, denn kann man aus der Story sicherlich bereits gut entnehmen, dass Zelos einen ausgeprägten Freiheitsdrang hat. Für mich ist es sozusagen ein Muss, dass du dir neben unserer Storyline etwas anderes aufbaust, deinen Spaß hast und man so einfach schauen kann, wie die Charaktere miteinander agieren. Wie oben bereits geschrieben ist ein Pair möglich, aber absolut kein Muss, denn ist mir die Harmonie wichtiger als jemanden an seiner Seite zu wissen. Passt eine Freundschaft besser, dann würde es auch genau das werden, weswegen ich dich bitten möchte, dass du dich nicht wegen einem festen Pair bewirbst. Zwanghaft in diese Richtung oder jemand, der nicht einmal Kontra bietet, ist bei mir leider falsch.

PROBEPOST?
[ Ja, neuer Post! → sollte ich mir bei diesem nicht ganz schlüssig sein, würde ich gerne auf ein Probeplay umspringen. Entscheiden tue ich dies jedoch spontan] ■ [ Ja, alter Post! ] ■ [ Nein ]
[ Ja, ich wünsche ein Probeplay ]


BESONDERHEITEN
Wirkliche Besonderheiten gibt es nicht, aber möchte ich von ein paar kleinen Dingen absehen. Sie sollte nicht unbedingt zu den depressiven Menschen zählen, auch wenn sie gerne einige Probleme anschleppen darf, ebenso wäre es für mich sehr unpassend, wenn sie sich jedem an den Hals schmeißen würde oder etliche Affären hatte. Ausprobieren ist okay, aber stelle ich sie mir dahingehend einfach eher zurückhaltender vor, was nicht bedeutet, dass sie nicht flirten kann. Ebenso sollte sie nicht abgehoben sein, damit könnte Zelos nicht umgehen, und ein No-Go wäre in dem Zug ebenfalls eine Zicke. Sprich sie sollte ein offenherziges, doch im gesamten eher fröhliches Wesen haben mit der man sich über alles mögliche unterhalten kann.

GEMEINSAME STORYLINE
Den Teil, der in der Vergangenheit liegt findest du bei mir in den Jahren 2012-2013. Sollten dazu noch Fragen auftauchen, dann kannst du dich gerne im Thread dazu an mich wenden! Natürlich gilt dies für das gesamte Gesuch.

Das ebenso Wichtige ist jedoch die aktuelle Situation und somit das erneute Zusammentreffen beider Parteien. Die Grundidee ist, dass die beiden sich in den Hallen des Hutsen Studios wiedersehen und somit auch das erste Mal nach Ewigkeiten aufeinandertreffen. Zelos arbeitet dort in der Kameraabteilung, organisiert, kümmert sich um Licht und Co., während deine eben ihren Tätigkeiten nachgeht. Hier gibt es jetzt drei Möglichkeiten
#1 Dein Charakter hat beispielswiese mit dem Ton zutun oder aber gehört zu dem Team, welches er koordiniert bei einer aktuelle Produktion. Dort treffen beide aufeinander und sind zwangsläufig gezwungen miteinander auszukommen oder eben auch zu reden.
#2 Sie ist in einem anderen Abteil der Branche tätig, dies könnte vom Make-Up, über Writer bis hin zu etwas in der Post-Production sein. Vielleicht ist sie auch etwas ganz anderes und arbeitet an sich gar nicht in den Studios ist aber als bspw. Anwältin oder als Catering öfter vor Ort. Diese Begegnung würde ich dann ansetzten, wenn sie gerade aus einer Absprache mit Maximilian oder Jamie kam ansetzten, sodass es eher ein zufälliges ineinander rennen ist.
#3 Du hast dich dazu entschlossen eine Schauspielkarriere zu beginnen und hast eben eine Rolle in der aktuellen Produktion eines Filmes bekommen an dem Zelos ebenfalls arbeitet. Hier wäre es nicht das typische Zusammentreffen, sondern würde er sie erst wirklich bemerken als er durch die Kamera eben das Bild von ihr in der Szene einfangen will. Ob er ihr bereits vorher aufgefallen war oder es erst tut als er ihr eine Anweisung gibt.

Grundsätzlich ist es für mich der Ausgang nicht in Stein gemeißelt und wenn dir ebenso etwas einfällt, kannst du es gerne mit einbauen. Dies sind nur Anregungen, die erst lebendig werden, wenn sie ausgespielt werden. Deswegen kann ebenso alles passieren. Ebenso möchte ich erwähnen, dass Zelos kein Kind von Traurigkeit ist, weswegen es nicht dieses typisch filmhafte Da steht die Liebe meines Lebens, die ich nie vergessen werde und für immer im Herzen trage sein wird. Natürlich hat er die Zeit nicht einfach vergessen, aber er würde niemals sagen, dass es nur sie gibt und immer geben wird.




❯ Den eínai to vounó pou kataktáme, allá o eaftós mas. ❮

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#17

RE: ■ WEIBLICHE GESUCHE

in GESUCHE 18.09.2021 00:01
von Nate Valentino | 37 Beiträge


SUCHENDER

Nate Valentino

[29] ■ [Bodyguard]


[Nathaniel Buzolic]
MEIN ONLINEVERHALTEN
Wochentags eher sporadisch, bin aber grundsätzlich immer erreichbar.

MEIN SCHREIBSTIL
[1. Person][3. Person][Beides]


SCHREIBPROBE
[Sofern gewünscht, kann hier ein Post hinterlassen werden!]


MEINE STORYLINE
Nate. Nate Valentino der Name. Meine Geschichte? Kompliziert. Ich sollte vermutlich weiter ausholen…

Ich wurde in eine mittelständige Familie geboren, die nach außen hin perfekt schien. Eine Bilderbuch-Familie durch und durch. Doch wenn man einen Blick hinter die Fassade warf, konnte man erkennen, dass der Schein mehr als nur trügen konnte. Ein Vater, der gerne die Hand gegen seine Frau und seine Kinder erhob und eine Mutter, die zu schwach war, um sich und eben diese zu beschützen.

Je älter ich wurde, desto klarer wurde es mir: Wenn ich meiner kleinen Schwester und mir nicht helfen würde, dann würde es keiner tun. Wir waren auf uns alleine gestellt. So begann ich mithilfe fragwürdiger und nicht ganz so legaler Methoden Geld zusammen zu sammeln, um so bald wie nur möglich von zuhause zu verschwinden. Eine schlechte Idee, wie sich später herausstellen sollte, denn eines Tages versuchte ich dem falschen Mann das Portemonnaie aus der Anzugjacke zu ziehen.

Bald fand ich mich in seinem Büro wieder und er machte mir ein Angebot, dass ich nicht ausschlagen konnte. Er war beeindruckt von meiner Geschicklichkeit in so jungen Jahren, würde niemandem etwas von dem kleinen Vorfall erzählen und mich stattlich bezahlen, wenn ich im Gegenzug für ihn Arbeiten würde. Nichts Besonderes, nur ein paar Botengänge und ich hätte genug Geld zusammen, um mit meiner kleinen Schwester neu anzufangen. Was ich zu diesem Zeitpunkt nicht ahnen konnte war, wie schwer es sein würde aus diesen Geschäften wieder herauszukommen. Immer tiefer und tiefer wurde ich hineingezogen. Die unschuldigen Botengänge wurden zu Deals, zu denen ich mitgenommen wurde, bis ich schließlich ein paar kleinere alleine übernehmen sollte. Zeig ihm die Lieferung, lass dir das Geld zeigen, tausche die Waffen gegen das Geld. So einfach. Und während ich immer weiter in dieser Welt versank, konnte ich zumindest meine Schwester mit dem Geld, das ich verdiente, zu unserer Tante schicken.

Die Schwester unseres Vater lebte in einer kleinen Stadt mitten im Nirgendwo und hatte keinerlei Kontakt zu unserem Vater. Sie war mehr als bereit dazu meine Schwester aufzunehmen und sich um sie zu kümmern. Mit der Gewissheit, dass es die Kleine gut bei unserer Tante hatte, lies ich mich völlig auf die dunkle Seite der Welt ein. Immer öfter übernahm ich Deals, erledigte sie gewissenhaft und fand mehr und mehr Gefallen daran.

Alles gute musste jedoch auch mal ein Ende nehmen, zumindest in meinem Leben. Der Boss war immer zufrieden mit mir, lobte meine Arbeit und vertraute mir zunehmend größere Deals an. Ich kannte den Großteil unserer Kunden beim Vornamen und wusste selbst so einige Dinge über den Boss, die er mir beim ein oder anderen Glas Whiskey verraten hatte. Als er mir schließlich den Auftrag gab, einen unserer Kunden umzulegen, zog ich die Schlusslinie. Ich war bereit auszusteigen. Auch wenn ich einer nicht ganz moralisch vertretbaren Tätigkeit nachging, war das selbst mir ein Schritt in die falsche Richtung zu viel. Der Boss machte mir klar, dass Aussteigen keine Möglichkeit war und ich den Auftrag um jeden Preis erfüllen musste. Doch ich benutzte sein Vertrauen in mich und kehrte ihm in einem unachtsamen Moment den Rücken zu, verschwand vollkommen in der Dunkelheit und machte mir einen Feind fürs Leben.

Es dauerte nicht lange, bis mich ein Partner meines ehemaligen Bosses kontaktierte. Der Mann hatte viel gutes über mich gehört, von meinen Fähigkeiten im Nahkampf bis hin zu dem Talent im Umgang mit Schusswaffen. Meine Loyalität und mein Pflichtbewusstsein spielten wohl ebenfalls eine große Rolle. Er erzählte mir, dass er eine Tochter hätte, Mia, und bot mir einen Job als ihr Bodyguard an. Angeblich hatte er mich schon eine ganze Weile im Auge für diesen Job… Solange ich sie beschützte, würde er mir eine Unterkunft finanzieren, mir eine gute Summe bezahlen und dafür sorgen, dass mein Boss mich nicht aufspüren konnte. Ich nahm sein Angebot an und zog bald in das Haus gegenüber von Miss Blacksmiths ein. Zunächst beobachtete ich sie nur, lernte ihre Gewohnheiten kennen, bevor ich mich ihr letztendlich vorstellte. Nun erfülle ich meine neue Aufgabe, folge ihr auf Schritt und Tritt, um sie vor den Feinden ihres Vaters abzuschirmen.

Während ich jedoch so viel Zeit in ihrer Nähe verbringe, merke ich, wie sie die Mauern, die ich in der ganzen Zeit auf der falschen Seite der Gesetzes aufgebaut hatte, schleichend langsam zum Einsturz bringt. In ihrer Gegenwart bin ich ungewöhnlich weich, das Gegenteil meines eigentlichen Wesens. Immer öfter erwische ich mich, wie ich sanft lächle, wenn sie mir den Rücken kehrt und davon stapft. Was das zu bedeuten hat muss ich noch herausfinden, aber eines ist klar: ich werde diese junge Frau mit meinem Leben beschützen.




GESUCHTER

XXX Valentino

[25/26 (kann angepasst werden)] ■ [Frei wählbar]


[Claire Holt (Ich kann aber auch mit anderen Avataren leben, ist nur ein Vorschlag)]
BEZIEHUNG ZUEINANDER
Du bist meine jüngere Schwester

ERWARTUNGEN
Zuerst einmal freue ich mich, dass du dich für die Rolle hier interessierst!
Eigentlich habe ich hierzu nur das übliche zu sagen: hab Spaß am Charakter und verschwinde nicht nach kurzer Zeit wieder. Du musst auch nicht jeden Tag und rund um die Uhr online sein, das bin ich auch nicht.
Ich überlasse dir so viele Freiheiten wie möglich und lasse auch mit mir über alles reden (Avatar, Alter, Beruf, Storyline, you name it), ich bin da ganz locker drauf


PROBEPOST?
[ Ja, neuer Post! ]ODER[ Ja, alter Post! ] [ Nein ]
[ Ja, ich wünsche ein Probeplay ]


BESONDERHEITEN
Mir ist hier eigentlich nur wichtig, dass unsere Backstory übereinstimmt, alles was danach kommt lässt sich sicher besprechen.
Berufstechnisch lasse ich dir auch vollkommen freie Wahl, ob du nun studierst, einen ‚normalen‘ Beruf aufgenommen hast oder doch auf die schiefe Bahn geraten bist (in diesem Fall hätte ich nur gerne etwas Rücksprache, ob das auch passt) überlasse ich dir.
Ansonsten fühl dich frei, finde Freunde und lerne andere Leute kennen, du bist nicht vollkommen an mich gebunden

GEMEINSAME STORYLINE
Wir sind beide bei unseren Eltern aufgewachsen, unser Vater war gewalttätig uns gegenüber, weshalb ich alles unternommen habe, um uns dort herauszuholen. Wie du meiner Geschichte entnehmen kannst, waren das nicht unbedingt legale Methoden und so bin ich in ein Geschäft gerutscht, aus dem ich nicht so schnell wieder herauskam. Also habe ich dich zu unserer Tante geschickt, während ich in Tampa blieb, um dich zu schützen und meine Tätigkeiten fortzusetzen.
Wir haben immer Kontakt gehalten und haben ein sehr gutes Verhältnis zueinander. Du hast schon damals verstanden, dass ich dich nur wegschickte, um dich zu beschützen, auch wenn dir das nicht unbedingt gefallen hat. Als mein Boss schließlich zu meinem Feind wurde bröckelte der Kontakt zwischen uns beiden etwas, doch obwohl wir nicht mehr regelmäßig telefonieren konnten, schrieben wir uns täglich.
Letzten Endes kehrst du mit schockierenden Neuigkeiten nach Tampa zurück. Du hast durch unsere Tante bzw. durch ein paar alte Fotoalben auf ihrem Dachboden erfahren, dass wir eigentlich noch einen Bruder hatten (mein Zwillingsbruder), der mittlerweile verstorben ist. Und obwohl ich es eigentlich nicht gutheiße, dass du wieder in Tampa bist, freue ich mich schlussendlich dich wieder bei mir zu haben und nehme dich bei mir auf.


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#18

RE: ■ WEIBLICHE GESUCHE

in GESUCHE 19.09.2021 17:05
von Kacper Perzow | 14 Beiträge


SUCHENDER

Kacper Perzow

[22 years old] ■ [noch arbeitslos]


[Maxence Dante-Fauvel]
MEIN ONLINEVERHALTEN
Grundsätzlich schaue ich jeden Tag einmal rein, bin jedoch vorwiegend am Wochenende wirklich online. Gbs und Co können unter der Woche also dauern! Mein Postingstil ist eher gemütlich, weswegen ich nicht hetze und ebenso nicht gehetzt werden will.

MEIN SCHREIBSTIL
■ [3. Person] ■


SCHREIBPROBE
[Sofern gewünscht, kann hier ein Post hinterlassen werden!]


MEINE STORYLINE
If I could break my DNA to pieces
Get rid of all my demons
If I could cleanse my soul
Then I could fill the world with all my problems
But, shit, that wouldn't solve them


“Erzähl mir doch etwas über dich, Kacper.“
Heute war genau der 378 Tag in der Haftanstalt für Erwachsene und sollte dieses Gespräch hier, diese so dumme und doch simple Frage über den Weg in die Freiheit bestimmen. Es war eher ein genervter Ausdruck der sich auf dem Gesicht des 22-Jährigen breit machte als er die Psychologin vor sich musterte und das Mädchen im Hintergrund zu ignorieren versuchte.

„Können Sie nicht einfach fragen, was sie wissen wollen? Wo soll ich Ihrer Meinung nach anfangen?“

“Wie wäre es mit dem Anfang? Bei ihrer Familie?“

Ein Schnauben gelang über seine Lippen während er nur ungläubig die Augenbraue hochzog, nicht wissend, was dieses Thema mit seiner Entlassung zu tun haben sollte. Erst als er nach geschlagenen fünf Minuten bemerkte, dass es doch tatsächlich ihr Ernst war, lehnte er sich langsam zurück, verschränkte die Arme vor der Brust und fing eher gelangweilt an zu erzählen, denn hatte er das Thema bereits etliche Mal durchgekaut und doch hatte sich nie etwas geändert.

„Sie wollen also wirklich alles wissen? Von meiner Geburt an und jeden einzelnen Dreckkorn auf den Weg in diese Hölle? Vielleicht sollten sie dann Popcorn besorgen und ein Kaffee. Das hier könnte nämlich den restlichen Tag in Anspruch nehmen. Und ihre nette Gehilfin… Wie wäre es, wenn sie näher rückt, um aus ihrer heilen Welt gerissen zu werden? „

Es war bereits die Kleidung des Mädchens, die den Reichtum ihrer Eltern zeigte, den puren Wohlstand dieses Landes und doch war da noch mehr. Etwas faszinierendes, etwas so anderes als man bei der restlichen Oberschicht sehen konnte und als sie sich endlich dazu entschloss an dieser gemütlichen Runde teilzunehmen, konnte er es sehen. Ihr blick schrie das Interesse an ihm heraus, das Interesse an einem Insassen, welcher ihr in wenigen Sekunden die perfekte Welt, in der sie aufwuchs, zerstören würde.

“Können wir jetzt anfangen?“

Die Stimme der Psychologin klang genervt, ungeduldig als würde sie sich unwohl fühlen. Wenn er ehrlich war, dann würde er es verstehen können, aber schienen die vergangenen Monate sich wie eine zweite Haut über ihn selbst zu legen. Die Kälte in dem Raum, das weiß der Wände und die Wachen, welche im Hintergrund jede Bewegung von ihm beobachten, nahm er kaum noch wahr, denn gehörten sie längst zum Alltag. Ein leises Räuspern bevor seine Stimme den Raum erfüllte.

„Okay, aber sagen Sie nicht, dass ich sie nicht gewarnt hätte. Aber Sie sind bestimmt abgehärtet, habe ich Recht? Ja, cool. Dann fangen wir doch mal bei ihrem gewünschten Anfang an. Sie kennen bestimmt die Slums, da wo der Abschaum lebt, tja genau dort bin ich aufgewachsen. Ironisch. Ein Unterschichtler landet in der Jugend im Gefängnis. Überraschend scheint das ja nicht zu sein. Aber wir wollen ja nicht abschweifen. Mein Vater, der Mann, der mir eigentlich ein Vorbild sein sollte, war wohl das, was man als Monster bezeichnen konnte. Meine erste Erinnerung an ihn ist nicht von einem Spielplatz oder dem Beibringen einer Sportart, wie es wohl bei den anderen der Fall ist. Nein meine erste Erinnerung ist, wie er trunken und vollkommen verwahrlost den Deckel der Truhe schließt, um vor seinem eigenen Sohn die Ruhe zu haben. Mir wurde oft die Frage gestellt, wieso einem Vater seinem Kind so etwas antat. Zwar nicht in dem Zusammenhang, aber passt er doch ganz gut oder nicht? Immerhin wollten Sie alles wissen. Seine Begründung, um mich mit zwei Jahren in eine Truhe zu stecken waren simpel. Ich hatte Hunger und habe an seiner Hose gezogen worauf hin das sowieso schon kaputte Hosenbein endgültig den Geist aufgegeben hat. Früher habe ich ihn noch in Schutz genommen, immerhin war er betrunken so wie jeden Abend. Ich schätze so etwas passiert, wenn man seine Arbeit als Präparator verliert und das wenige Geld nun auch noch verloren war. Eigentlich musste er sich nicht wundern, so wie er sich nach dem Betrug meiner Mutter verhielt. Wissen Sie? Ich kann meine Mutter wirklich verstehen immerhin hat mein Vater sie all die Jahre geschlagen und sie auf den Strich geschickt, um das Geld für meine Geburt aufzubringen. Wer kann es ihr verübeln, dass sie sich in einen der Sicherheitsmänner verliebt hat? Immerhin hat er sie nicht verkauft oder wie ein Stück Dreck behandelt. Und da sie zu dem Zeitpunkt bereits die Fliege gemacht habe, musste eben der Hosenscheißer daran glauben, wie er so schön sagte.“

Während der Erzählung war seine Stimme fast schon tonlos mit einem Hauch von Belustigung. Es war sein Leben, seiner Vergangenheit und das Holz, aus dem er geschnitzt war und hatte er eines gelernt: Jammern oder gar schwach wirken ging niemals gut. Und so legte er auch jetzt sein distanziertes und nicht ernstes Selbst an den Tag. Eine Art, die er schnell lernte, um in den engen Räumen nicht durchzudrehen.

“Sie müssen sich bestimmt in die Situation zurückgesetzt gefühlt haben als Sie herkamen.“

Ein so trockener Kommentar, der danach schrie, mehr zu erzählen und die ganze Wahrheit auf den Tisch zu packen. Sich nun leicht vorgelehnt, legte er die Ellbogen auf seine, unter der Hose, bläulichen Knie ab und sah der Frau vor sich direkt in die Augen.

„Es war der Horror, aber war die Reaktion auf eine banale Angst, der näherkommenden Wänden, eine bereits Bekannte. Sie haben keine Ahnung, was die Wärter mit uns anstellen und würde ich es Ihnen sagen, dann würden Sie es nicht glauben und ich würde wirkliche Probleme bekommen. Ich hoffe, dass Sie verstehen, wieso ich lieber zu meinem Vater und die ursprüngliche Geschichte umschwenke. Allerdings haben Sie mir eine wirklich hervorragende Überleitung gewährleistet. Ein Kind, dass ständig isoliert und eingesperrt wird, kann nichts anderes als Ängste entwickeln, aber hat mein Vater eine sehr effektive Art und Weise gefunden sie zu unterdrücken. Mit Schlägen auf der nackten Haut. Es ist erstaunlich, was Gürtel ausmachen können, wie die Haut aufplatzt, wenn man einmal zu viel draufschlägt. Aber, das was noch viel interessanter ist, ist, was beim Älterwerden passiert. Bis zu einem gewissen Alter habe ich mich gefügt, das Haus habe ich nur zur Schule verlassen und ich habe stets das gemacht, was von mir erwartet wurde. Dann jedoch gab es ein Tag, ich glaube ich muss so neun Jahre gewesen sein, als sich das änderte. Ich wurde immer von der Welt abgekapselt damit keiner merkte, was er mit mir machte, damit keiner die blauen Flecke oder gar die Wunden an meinen Armen bemerkte. Er wollte, dass ich nicht ohne ihn kann, dass ich keinen habe und selbst meiner Mutter hat er mit ihrem Tod gedroht als sie mich nach ihrer psychischen Erholung herausholen wollte, also wie reagiert ein Kind, dass keine sozialen Kontakte hat und die Gewalt als eine Art Zuneigung und Interesse deutet, wenn es auf ein anderes Kind trifft und mit ihm in wirklichen Kontakt kommt? Genau er schlägt zu. Ohne Grund, ohne Vorwarnung. Ich schätze es war gut, dass mein alter Herr mich von den anderen ferngehalten hatte. Immerhin war ich wohl eine Gefährdung für jeder Mann. Was ich nicht wusste war, dass der Junge nebenan eingezogen war und aus einer ähnlichen kaputten Familie stammt wie ich und zu meiner Überraschung schlug er zurück, statt das Weite zu suchen. Es muss ziemlich lustig ausgesehen haben, wie sich zwei Kinder geschlagen haben. Ich hätte gerne zugesehen.“

Kommentierte er seine eigene Erzählung mit einem amüsierten Gesichtsausdruck. Es war eine schöne Erinnerung, auch wenn sie nicht wie eine getarnt war, aber war es ein Tag, der ihm noch heute viel bedeutet, der Tag, wieso er überhaupt hier war. Hätte der Gleichaltrige niemals zurückgeschlagen, wären sie wohl kaum in anderen Kontakt gekommen, dann wäre er selbst nicht mit in das nebenliegende Haus gekommen, um die geplatzte Lippe zu verarzten und hätte er nie ihn kennengelernt.

„Für Sie klingt dieser Vorfall vermutlich ziemlich traurig. Zwei gewalttätige Kinder, welche nichts Besseres zu tun haben als sich gegenseitig zu schlagen, aber ich kann Ihnen eines verraten. Es ist einer der schönsten Erinnerungen in meinem Gedächtnis. Diese Schlägerei hat mir meinem besten Freund gebracht und die Erkenntnis, dass mein Vater nicht die einzige Familie ist. Für lange Zeit war er mein einziger Freund, wenn man es genau nimmt. Meinem Vater hat das jedoch nicht gefallen, denn würde jetzt jemand Fragen stellen können. Immer öfter fiel die Tür des heruntergekommenen Hauses, was meiner Meinung zu der Zeit mehr eine Ruine war, ins Schloss und kurz darauf hörte ich nur noch ein leises Klicken. Er hatte abgeschlossen, sperrte mich mehr denn je ein, aber konnte ich sehr ausdauernd sein. Ich habe angefangen mir Fluchtwege zu überlegen, Möglichkeiten mich heraus zu schleichen, ohne, dass er etwas mitbekam. Manchmal hat es funktioniert und andere Male konnte ich am nächsten Morgen nicht mehr laufen. Mein Arsch war kein schöner Anblick. Zur Schule ging in der Zeit nur noch aus Angst, dass mein Vater noch mehr Arten fand mich zu verletzten und das hat er auch. Ich muss so dreizehn gewesen sein als ich wegen der schlechten Kleidung eine Lungenentzündung bekam, aber Medikamente konnten wir uns kaum leisten. Es war mein Glück, dass ich nicht drauf ging und glauben sie mir es hat sich oft genug so angefühlt. Sorgen hat er sich jedoch nicht gemacht, es gab kein Tee oder Suppe ans Bett, wie man es von guten Eltern erwarten. Mein Vater war kein guter Vater, aber das haben selbst Sie jetzt kapiert. Hoffe ich. Was er jedoch begann als mein Lehrer bei ihm anrief und ihm mitteilte, dass er mich auf Grund der Krankheit nicht versetzten konnte, war eine Stufe mehr als kannte. Es war das erste Mal, dass er mir wirkliche Wunden zufügte. Ich zeig es Ihnen.“

Seinen eigenen Vortrag unterbrochen, stand er auf, um kurz darauf den Overall aufzuknöpfen und sein weißes Shirt hochzuziehen. Überall auf seinem Oberkörper konnte man kleine Wunden von Schnitten sehen, Markierungen, wie er sie so gerne nannte. Markierungen, die ihn daran erinnern sollte, was er war, woher er stammte und was passieren würde, wenn er zurück ging. Das Gefängnis war hart, die Gefahren lauerten an jeder Ecke, ein falsches Wort und schon war das Leben in Gefahr und auch die Wärter boten keinerlei Schutz, denn hörte man aus manchen Zellen, nachts, wenn es ganz leise war, einige leise Wimmern. Woher es stammte, wusste der Brünette genau, wäre es bei ihm selbst beinah so weit gewesen, aber wurde ein Alarm ausgelöst. Einer der Jungen wollte fliehen und somit hatten die Peiniger nun etwas anderes zu erledigen als sich ihr Vergnügen abzuholen.

“Wie sind Sie damit umgegangen?

„Das war gar nicht so schwer, denn habe ich in den Jahren einen Zusammenhalt von Familie kennengelernt. Wann immer es ging, bin ich geflüchtet und habe mich versteckt, wenn ich wiederkam. Ich kenne nur Gewalt und die Loyalität gegenüber meinem Halbbruder. Zwar habe ich auch andere Menschen auf dem Weg kennengelernt, aber er war der Erste, der mich so angenommen hat und auch nie wieder verschwunden ist, womit er mir das Leben gerettet hat. Das können Sie gerne wörtlich nehmen, denn wüsste ich nicht, wo ich wäre, ohne ihn. Kein Wunder also, dass ich immer an seiner Seite war.“

Erst jetzt lehnte sich der Hochgewachsene wieder zurück, musterte beide Gegenüber mit einem gelangweilten Gesichtsausdruck, der mehr als Schein war als, dass er sein Inneres widerspiegelte. Schlichtweg das Gegenteil war die Tatsache, denn spürte er die innere Anspannung stetig steigen, die Nervosität, die sich breit machte, umso länger er von sich selbst erzählen musste, denn konnte er kaum einschätzen, was die beiden Frauen dachten oder wie das Urteil ausfallen würde.

“Wie sind Sie hier gelandet? Sie schienen einen Halt gefunden zu haben.“

„Haben sie meine Akte nicht gelesen? Ich muss Ihnen wohl kaum erzählen, wie ich hier hingekommen bin. Es ist Ihre Aufgabe sich zu informieren und ein Urteil zu bilden.“

Dass die Frage dem jungen Mann sauer aufstieß, konnte man bereits an dem versteinerten Gesichtsausdruck sehen, denn würden die Umstände die Ausgangslage zunächst verschlimmern anstatt ihm die Hoffnung auf die frühzeitige Entlassung zu geben. Sein Kiefer presste sich leicht aufeinander als er an den Abend dachte als die Handschellen sich fest um seine Knöchel legten, jede Bewegung ein Einschneiden in die Haut bedeutete.

“Ich will es von Ihnen persönlich hören. Sehen Sie es als eine Voraussetzung, die ein positives Urteil begünstigt.“

Nur mit Mühe schaffte es der Brünette sich ein wenig begeistertes Brummen zurück zu halten und die Frau vor sich zu fragen, was genau sie meint alles bestimmen zu können, aber war ihm dennoch bewusst, dass er keine Wahl hatte als sich der Vorgabe zu beugen. Sein Blick glitt in diesem Moment zu der jungen Frau, welche sich noch immer an dem Platz neben der Psychologin befand und konnte man in ihrem Blick deutlich wahrnehmen, dass sie versuchte die Sprache seines Körpers zu deuten, sie zu analysieren, um ihn einschätzen zu können. Mit einem nicht hörbaren Seufzen und das Verschränken der Arme vor der Brust gab er sich jedoch geschlagen.

„Wenn Sie es so unbedingt hören wollen… Der erste Schritt in diesen kalten Wänden war vermutlich die Entscheidung meines betrunkenen Vaters als er bemerkte, wie oft ich mich aus dem Haus schlich und somit seine Regeln stumm widersprach. Seine Erziehungsmethodik habe ich Ihnen bereits erzählt, aber umso älter ich wurde, umso mehr wirkten sie in die entgegengesetzte Richtung. Ich flüchtete mich immer wieder, immer mehr und als ich das erste Mal einige Tage untertauchte, entschloss er sich dem Angebot eines Freundes zu folgen. Sein Sohn ist schon in der frühen Jugend in ein Erziehungscamp geschickt worden und folgte seitdem jedes Wort seines Vaters, wie ein Hund, welchen man zu oft getreten hatte. Und mein Vater wollte das gleiche, er wollte die Kontrolle wieder, sodass ich mich niemals losreißen würde. Also hat er mich dort hingesteckt und sie haben mich gebrochen. Einmal hätte ich schwören können, dass ich unter dem Stock sterben würde, aber ich tat es nicht. Beeindruckend, wie widerstandsfähig der Körper sein kann, wenn er leben will, nicht wahr? Als ich kurz vor meinem achtzehnten Geburtstag wieder nach Hause kam, waren die Ansprüche meines Vaters immer weitergewachsen, er hatte ein Wunder erwartet und er hat es bekommen. Ich bin drei Jahre nicht abgehauen, ich habe mich seinen Willen jeden Tag gebeugt bis ich eines Abends mit meinem besten Freund unterwegs war. Wir haben getrunken und ich habe die Zeit vergessen, war gerade auf den Weg nach Hause als mir im Schatten eine Person ins Auge gesprungen ist. Ich war nicht einmal allzu betrunken, aber als der Mann einen Satz sagte, den ich nur von meinem Vater kannte, hat sich eine Wut in meinem Inneren aufgetan und ich wollte meinen Vater spüren lassen, was er all die Jahre mit mir gemacht hat. Nur war es nicht mein Vater, sondern ein Tourist, der sich ins falsche Viertel gewagt hat und ich habe zugeschlagen, immer und immer wieder bis er bewusstlos und mit blutbedecktem Gesicht unter mir lag. Ich kann ihn nicht sagen, was er getan hat, ob er sich gewährt hat oder nicht oder wie man mich von ihm losbekommen hat, aber irgendwer hat es geschafft und schlimmeres verhindert. Der Mann kam ins Krankenhaus und ich wurde festgenommen wegen schwerer Körperverletzung. Was soll ich sagen? Der Richter hat mich als gefährlich eingestuft, aber durch das tranceartige Verhalten hat man sich dazu entschlossen mich nicht in ein einfaches Gefängnis zu verlegen, sondern hier hin.“

“Was wirst du… Sie tun, wenn Sie die Freiheit geschenkt bekommen würden?

Es war nicht mehr die Stimme der älteren Frau im Raum, sondern die der heranwachsenden Frau. Das erste Mal im ganzen Gespräch wanderte sein Blick zu ihr, musterte jeden Millimeter ihres makellosen Gesichtes. Sie war hübsch, hübscher als jede Frau, an die er sich erinnerte, sie wirkte aufrichtig, aber waren es die zuvor erwähnten Kleidungsstücke, die ihn auf Distanz hielten. Ein leichtes Schulterzucken und ein minimales Zucken der Mundwinkel bekam er dennoch zu Stande.

„Was glaubst du denn, was ich tun würde? Ich würde meinen Bewährungsauflagen nachgehen und mir einen Therapeuten außerhalb suchen, bevor ich meinen Halbbruder finde und sehe, wie es ihm geht. Ich weiß jedoch nicht, ob ich bleiben würde, weil der Umgang mit einem Straftäter sich oftmals nicht gut auswirkt und will ich ihm keine Zukunft verbauen. Danach würde ich meine Mutter ausfindig machen und vorübergehend um Asyl bitten, bis ich mir irgendwas Eigenes leisten kann. Ich habe kein Interesse an ihrem neuen Leben, aber ist die Rückkehr zu meinem Vater keine Option.“

Ein zufriedener Ausdruck erschien auf der Mine beider Frauen als er tief durchatmete. Die Sonne war bereits untergangen, wie ihm der Blick aus dem, mit Gitter versiegelten, Fenster verriet. Es war späte, sie würden gleich gehen und ihn zurücklassen mit seinen eigenen Dämonen, den Dämonen des Gefängnisses und der Vergangenheit, die sie erneut geweckt hatten nur um am nächsten Morgen aufzuwachen und die wohl freudigste Nachricht zu erlangen.
378 Tage Gefängnis, 378 Tage, welche sich in seine Haut und seine Seele gebrannt hatte und welche an dem Tag seiner Entlassung hinter ihm lagen. Es war der erste Atemzug an frischer Luft, der der Anfang von etwas Neuem sein sollte. Doch was vor ihm lag war ungewiss und würde man sich wundern, wie oft man sich zweimal im Leben begegnete.




Stepsister

Your choice

[20-24] ■ [Studentin im Bereich der Psychologie]


[Abigail Cowen → du kannst mir gerne einen anderen Vorschlag machen!]
BEZIEHUNG ZUEINANDER
Stiefschwester und nerviger Sonnenschein

ERWARTUNGEN
Eigentlich kannst du hier das Standard von jedermann einfügen, denn ist das Wichtigste für mich Beständigkeit und Aktivität. Ebenfalls wünsche ich mir einen entspannten Poster, der nicht direkt anfängt zu hetzten, wenn es länger dauert und ebenso werde auch ich dies nicht tun. Wenn etwas nicht passt oder es Probleme geben sollte, wäre eine offene Kommunikation wünschenswert, sodass man einfach einordnen kann, wo man mit dem Gesuch steht. Ansonsten musst du Spaß an der Rolle haben.

PROBEPOST?
[ Ja, neuer Post! ] ■ [ Ja, alter Post! ] ■ [ Nein ]
[ Ja, ich wünsche ein Probeplay ]


BESONDERHEITEN
Du bist in der Oberschicht aufgewachsen und im Gegensatz zu mir ein absoluter Sonnenschein. Gefühlt scheint dich zu mindestens nichts zu belasten und erhellt dein Strahlen bereits den Raum, wenn du nur in der Tür stehst. Mit deiner glücklichen Art gehst du mir zu mindestens ziemlich auf den Nerv und genau so soll es sein. Immer versuchst du mich mit deinem Glück anzustecken, ohne, dass du mich wirklich kennst oder verstehen willst, dass es in manchen Situationen nicht machbar ist. Auch bist du sehr offen und versuchst in allem und jedem das Gute zu sehen, was manchmal ebenso naiv wirken kann. Du bist nicht dumm, sondern sogar sehr intelligent, versteckst du es nur manchmal viel zu gut.

GEMEINSAME STORYLINE
Eine wirklich lange Hintergrundgeschichte haben wir noch nicht, aber für die kurzen Rahmenbedingungen deiner Geschichte, reicht es dann doch. Und zwar war dein Vater als er meine Mutter kennenlernte im Sicherheitsbereich tätig und stammt aus einer wohlhabenden Familie. Zu erst war er noch in einer Beziehung mit deiner Mutter gewesen, woraus du entstanden bist. Als ich ungefähr drei Jahre alt war, hat er sich jedoch in meine Mutter verliebt und hat ihr aus der Hölle meines Vaters geholfen, mit ihr zusammen eine Therapie gemacht usw. Währenddessen hat er sich jedoch stets auch um dich gekümmert, weswegen ihr einen guten Kontakt habt. Wie deine Mutter war und wieso du schlussendlich bei deinem Vater und seiner neuen Frau wohnst, ist jedoch ganz dir überlassen. Gut wäre es jedoch, wenn sie auf die Schule in Lakeland gegangen ist. Vielleicht, weil dort ihre Freundinnen waren und sie zunächst noch bei der Mutter gewohnt hat und dann im späteren Verlauf nach Tampa gezogen ist, aber beschlossen hat lieber weiter zu fahren als die Schule zu wechseln. Gründe kann man dafür sicherlich finden. So viel zur Vorgeschichte. Wie du aus meiner Story bereits lesen kannst sind wir uns das erste mal kurz vor meiner Entlassung begegnet als du im Rahmen eines Praktikums mit der genannten Psychologin ein Gespräch mit mir geführt hast. Dass ich der vermisste Sohn deiner Stiefmutter bin wusstest du jedoch nicht, denn hatte die Polin an der Seite deines Vaters nie Namen genannt. Zwar gibt es noch ein ganz altes Bild von mir in eurem Haus, aber sind dort bereits 20 Jahre zwischen. Kaum wurde ich entlassen, habe ich, wie ich erwähnte meine Mutter ausfindig gemacht, aber statt sie anzutreffen, hast du mir die Tür geöffnet, was natürlich für reichlich Trubel gesorgt hat. Ein Trubel, der sich auch jetzt kaum gelegt hat, denn kann ich mich nicht an die Oberschicht gewöhnen, will mich am liebsten aus allem herausziehen, während du und meine Mutter gemeinsam versucht mich in die Familie einzubringen. Ob noch weitere Mitglieder, wie ein gemeinsames Kind vorhanden ist, ist auch ganz dir überlassen. Auf jeden Fall gehst du mir die meiste Zeit mehr auf die Nerven mit deiner Art und nur, wenn du es runterschraubst und ich eine gute Phase habe, kann man merken, dass wir uns eigentlich wirklich gut verstehen können, wenn wir nicht so unterschiedlich wären.



───────────── Yet I believe the moon understands what it means to be human. ─────────────Uncertain. Alone. Created by imperfections.

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#19

RE: ■ WEIBLICHE GESUCHE

in GESUCHE 25.09.2021 18:08
von Maxine Wallace | 356 Beiträge


SUCHENDER

MAXINE WALLACE

[28 J.] ■ [Rettungssanitäterin]


[Victoria Pedretti]
MEIN ONLINEVERHALTEN
meist über den Tag verteilt online - Posts folgen meist abends!

MEIN SCHREIBSTIL
[1. Person] ■ [3. Person] ■ [Beides]


SCHREIBPROBE
[Sofern gewünscht, kann hier ein Post hinterlassen werden!]


MEINE STORYLINE
Es war der 28. Januar 1993, als Amber McKane ihr erstes und einziges Kind gebar. Ein Kind, welches nicht bestimmt war, bei ihr aufzuwachsen, da sie lediglich als Leihmutter diente. Denn ihr bester Freund Charles, wünschte sich mit seinem Ehemann seit geraumer Zeit ein Kind. Adoptieren kam anfangs nicht in Frage, denn sie wollten tatsächlich, dass zumindest einer der beiden der leibliche Vater dieses Kindes war. Es würde vieles leichter machen und rechtlich wäre es auch einfacher, um das Kind zu kämpfen, wenn es denn sein musste. Doch in Amber fanden sie die perfekte Leihmutter, denn sie würde dennoch immer an dem Leben des Mädchens Teil haben, aber hatte eher die Funktion einer Tante. Denn sie selbst war der Meinung, das die Verantwortung für ein kleines Menschenleben, zu viel für sie sei. Sie hatte noch so viele Pläne und wollte durch die Weltgeschichte reisen, weshalb sie zufrieden mit der Abmachung war. So trat sie ihre Rechte ab und übergab Charles das alleinige Sorgerecht. Maxine Wallace war somit geboren, die Tochter von Charles und Jeremy, welche nicht glücklicher sein konnten. Sie versuchten Maxine, welche liebevoll Prinzessin genannt wurde, jeden Wunsch von den Augen abzulesen und diesen zu erfüllen. So besuchten sie des öfteren Disneyworld und verbrachten ihren Urlaub nie am selben Ort. Maxine sah somit immer sehr viel von der Welt und bekam von ihren Vätern immer das Gefühl, geliebt zu werden. Sie hatte das Gefühl, dass ihr alle Türen offen stehen würden und sie genau wusste wer sie sei. Doch die Jahre im Kindergarten, ließen die ersten Fragen aufkommen. Wieso hatte sie zwei Väter, während andere Mutter und Vater haben? Wieso machte das für viele so einen riesigen Unterschied? Als sie im Kindergarten nach ihrer Mutter gefragt wurde, verkündete sie schon fast stolz, dass sie keine Mutter habe. Die Erzieherin war daraufhin alarmiert und wollte schon was unternehmen, da das Kind offensichtlich verstört sein musste, wenn sie keine Mutter mehr hatte und so gefühlslos darüber sprach. Das Missverständnis wurde jedoch beim nächsten Elternabend vom Tisch gefegt und ab da versuchten ihre Väter offen und ehrlich über das Thema zu sprechen. Erst da wurde das Geheimnis gelüftet, das ihre Tante Amber, eigentlich ihre Mutter war. Für ein kleines Mädchen sehr verwirrend und das führte dazu, dass sie sich etwas zurückzog. Sie war sonst immer ein sehr aufgewecktes und abenteuerlustiges Mädchen, was immer gerne neue Dinge ausprobierte. Doch die Tatsache, dass es Teils Erwachsene und auch andere Kinder gab, die das alles seltsam oder gar abartig fanden, verunsicherten sie enorm. Es wurde Teils noch einen ticken schlimmer, als ihre Väter ein Mädchen aus Vietnam adoptierten. Immer wieder wurde die Familie seltsam angeschaut, wenn sie miteinander unterwegs waren, während für Maxine das völlig normal war. Durch die vielen Urlaubsreisen und der Tatsache, dass Charles gute Connections besaß, taten sie sich leichter ein weiteres Kind zu adoptieren.
Als Maxine gerade mal 10 Jahre alt war, wurde sie zum zweiten Mal große Schwester. Ihre leibliche Mutter Amber, ließ sich von einem Urlaubsflirt schwängern. Es schien als wäre Amber nie für die wahre Liebe gemacht zu sein und ständig ließ sie sich auf die seltsamsten Männer ein, was für Charles und Jeremy ein Dorn im Auge war. Schließlich war es ihnen wichtig, dass ihre Tochter gute Vorbilder hatte und das war Amber zum Teil nicht. Doch sie überraschte alle, indem sie ihren Sohn behielt und diesen aufzog. So kam Maxine ein weiteres Mal in eine Situation, die seltsam erschien. Denn Amber war bis dato nie wirklich ihre Mutter gewesen, doch ihr Halbbruder wuchs im Glauben auf, dass Maxine seine große Schwester war. Es waren verwirrende und komplizierte Familienverhältnisse, die für Außenstehende kaum nachvollziehbar waren. Was es deutlich schwerer machte, Freunde zu finden. Auch wenn Max immer sehr aufgeschlossen und liebenswert war, waren oftmals die anderen Kinder vorsichtig oder ihnen wurde gar von deren Eltern verboten, sich mit Maxine abzugeben.


Erst nach und nach kristallisierten sich Freundschaften heraus, welche Maxine nicht mehr missen wollte. Es war schön plötzlich Freundinnen zu haben, die ihr nicht das Gefühl gaben “anders” zu sein. So fühlte sie sich zum ersten Mal akzeptiert, was ein großer Entwicklungsschub mit sich brachte. Sie lernte, dass es Menschen gab, die nur Schwarz oder Weiß sahen und für das bunte Treiben dazwischen, keinerlei Gefühl haben. So konnte sie das erste Mal auch akzeptieren, dass sie auch mit weniger zufrieden war. Man brauchte nicht eine Schar an Freunden um sich herum. Es reichten vereinzelt Menschen, die einem jedoch unter die Haut gingen.
Ihr jüngerer Bruder hielt sich von gewisser Zeit auch mehr bei ihnen Zuhause auf, als bei Amber. Denn diese musste geschäftlich oft Reisen, was sie ihrem Sohn nicht antun wollte. Daher verbrachte er in dieser Zeit sein Leben bei der Familie Wallace. Es wirkte, als wären sie eine große zusammengewürfelte Familie und Maxine fand gefallen daran.
In der Schulzeit entdeckte sie ihre Liebe zu einer Sportart. Basketball schien ihr einfach zu liegen, denn in den normalen Sportstunden war sie eine der wenigen, die freudig aufsprang, wenn sie an diesem Tage Basketball spielten. Sie hatte ein Talent dafür und versank des öfteren den Ball im Korb. So förderten Charles und Jeremy sie und meldeten sie bei einem Sportclub an.
Maxine war schon immer ein Kind, welches mehrere Interessen hatte. Sei es Bücher, Videospiele oder Sport. Ihre Freizeit war meist vollgestopft mit ihren ganzen Interessen, weshalb sie oftmals kurz angebunden war oder nicht viel Zeit für ihre Freunde fand. Doch sie brauchte diesen Stress, denn nur dann war sie ausgeglichen und konnte ohne Probleme abends tot ins Bett fallen. Denn Maxine neigte zu Hyperaktivität. Sie wirkte immer sehr aufgedreht und ihrer Meinung nach, hatten die Tage ohnehin zu wenige Stunden. Daher gestaltete es sich schwierig, einen geeigneten Berufswunsch zu finden. Max war immer der Meinung, sie könnte sich niemals für nur einen einzelnen Beruf entscheiden. Schließlich könnte es sie irgendwann langweilen, denselben Beruf bis an ihr lebensende ausüben zu müssen.
Durch diese enorme Unsicherheit, entschieden ihre Väter sich dazu, Maxine für ein Jahr als Au-Pair Mädchen nach Europa zu schicken. Sie solle sich Zeit nehmen und bis dahin etwas von der Welt sehen, die ihr offen stand. So verbrachte Maxine das Jahr nach der High School in England. Dort kümmerte sie sich liebevoll um zwei jüngere Kinder und half deren Eltern im Haushalt. Zwischendurch hatte sie auch ihre freien Tage, welche sie damit verbrachte, jede Sehenswürdigkeit die es gab, mit ihrem Stofftier im Vordergrund zu fotografieren. Die Bilder lud sie schließlich auf ihrem Facebook-Account hoch und ließ ihre Familie und ihre Freunde dabei teilhaben, was sie alles erlebte. In England lernte sie zudem einen Jungen kennen, welcher ihr nicht mehr aus dem Kopf gehen wollte. Es handelte sich um einen der älteren Söhne einer Familie, in welcher eine Freundin als Au-Pair arbeitete. Sie lernte Jason durch ihre Freundin kennen, als sie eines Abends zusammen durch die Straßen Londons zogen und ins Kino gingen. Jason und Maxine waren direkt auf einer Wellenlänge und freundeten sich ziemlich schnell an. Sie verbrachten ihre freien Tage miteinander und fuhren zusammen durch die Weltgeschichte. Der Junge verdrehte Maxine regelrecht den Kopf und sie war zum ersten Mal so richtig verliebt. Umso schlimmer war es, als das Jahr zu neige ging und Max zurück nach Tampa fliegen musste. Sie wussten es beide, dass diese Beziehung keine Zukunft hatte und entschieden sich für eine Freundschaft. Diese Freundschaft hielt auch an. Sie schickten sich gegenseitig E-Mails und hielten sich auf dem laufenden, ehe sie hin und wieder über Skype miteinander redeten oder gemeinsam ein neues Spiel auf der Konsole getestet haben. Es entwickelte sich zu einer tiefen Verbundenheit und Max würde ihre Hand für Jason ins Feuer legen. Er war ihr bester Freund und das blieb er auch, auch wenn ein ganzer Ozean zwischen ihnen lag.
Ein Unfall in der Familie, trieb Maxine schlussendlich dazu sich für einen Beruf zu entscheiden. Amber hatte einen schweren Autounfall und erst da wurde Max so richtig klar, das ihr Amber mehr bedeutete als sie sich all die Jahre eingestehen wollte. Dank einem Rettungssanitäter, welcher gerade auf dem Heimweg war und den Unfall beobachtete, konnte Amber das Leben gerettet werden. Das prägte Maxine so sehr, dass sie endlich wusste, was sie tun wollte. Sie wollte Menschen das Leben retten, schließlich war schon immer klar gewesen, dass sie irgendwas tun wollte, was eine große Bedeutung mit sich trug. Sich um Menschen zu kümmern, stellte sie sich schön und vielseitig vor. Insbesondere der Beruf eines Rettungssanitäters. Sie wollte einen Beruf ausüben, der wichtig war und Dinge verändern konnte. Auch wenn Charles und Jeremy diesen Wunsch eher kritisch betrachteten. Schließlich wollten sie ihr Mädchen vor allem bösen schützen und sie wollten vermeiden, dass Maxine unter den Verlusten litt, welche da passieren konnten. Sie würde mit dem Tod in Berührung kommen und für Charles und Jeremy war dieser Gedanke furchtbar. Doch sie wirkte so bestimmt und sicher, dass sie ihr es nicht auszureden versuchten und sie bei ihrem Wunsch unterstützen wollten.
So entschied sie sich für ein Studium und absolvierte die Ausbildung zum EMT-P (Emergency Medical Technician-Paramedic), welches ihr ermöglichte, als Rettungssanitäterin zu arbeiten.
Während der Ausbildung zog sie von Zuhause aus, in eine kleine Wohnung, mitten in der Stadt. Sie wollte auf eigenen Beinen stehen und versuchte sich ein klein wenig Taschengeld zu verdienen, indem sie in einem Kino aushalf. Ihre Väter halfen ihr anfangs noch bei der Miete, doch auch das bekam sie nach kürzester Zeit in den Griff und konnte sich diese selbst finanzieren. Anfangs fiel es ihr die Stille zuhause so schwer, dass sie fast erleichtert schien, als ihr ein alter verwahrloster Kater zulief, welcher in ihrer Gegenwart laut miaute. Zwar versuchte sie mit Foto und einem selbst gestalteten Flyer die Besitzer ausfindig zu machen, doch als sich niemand meldete, entschied sie sich den Kater zu behalten und päppelte diesen wieder auf. Sie gab ihm den Namen Mick und genoss fortan die Gesellschaft des Katers. Durch ihre Schichten war sie froh um ihre Nachbarin, welche sich gerne um den Kater kümmerte und auch Max gerne mal einen selbstgemachten Auflauf in den Kühlschrank stellte. Auch wenn Maxine ein Frohnatur war, so gab es auch Tage die sie dazu veranlassten, sich mit einem großen Eiskübel auf die Couch zu verkrümeln und sich dabei eine traurige Liebesromanze reinzuziehen. Doch solche Momente in ihrem Leben, verbringt die junge Rettungssanitäterin dann oftmals allein.
Was Beziehungen anbelangte, war sie wohl eher mit ihrem Job verheiratet. Es wollte bisher nie so wirklich klappen, was wohl auch der wenigen Freizeit zu verschulden war. Nur gut, dass sie zumindest auf der Arbeit langsam aber sicher mit ihren Kollegen warm wurde. Denn ihre Väter waren immer wieder in Sorge, dass sie sich zu sehr in die Arbeit vertiefte und sich viel zu wenig um sich selbst kümmerte. Dabei war Maxine relativ zufrieden mit ihrem Leben und ihre Arbeit erfüllte sie - was wollte man mehr?




GESUCHTER

XXX WALLACE

[zwischen 22 - 24 Jahre] ■ [Hier den Beruf des Gesuchten eingeben!]


[Lana Condor ungern verhandelbar]
BEZIEHUNG ZUEINANDER
Du bist meine Adoptivschwester

ERWARTUNGEN

Ich möchte nicht nur als Zierde, auf deinem Profil verewigt werden. Sprich, ich bin jederzeit für ein Play zu haben und freue mich, wenn du selbst auch eigene Ideen mitbringst. Kreativität ist somit gerne gesehen. Ich wünsche mir jemand beständiges für die Rolle, da der Charakter eine wichtige Rolle in ihrem Leben darstellt. Du kannst mich jederzeit per PN oder Skype kontaktieren, da bin ich grundsätzlich immer erreichbar.
Hab Spaß und sei nicht abgeneigt, auch mal längere Posts zu schreiben. Denn ich selbst poste ab 700 Wörter aufwärts. Grundsätzlich poste ich relativ zügig und schaffe einmal in der Woche zu antworten. Hab jedoch auch nichts dagegen, mal länger auf eine Antwort zu warten.


PROBEPOST?
[ Ja, neuer Post! ] ■ [ Ja, alter Post! ][ Nein ]
[ Ja, ich wünsche ein Probeplay ]
Den PP könnten wir direkt als Playbeginn benutzen. Ideen: Sonntagsessen bei den Vätern, du bist in einen Unfall verwickelt und ich hab zufällig gerade Schicht, du hast etwas über deine Herkunft erfahren und möchtest mir davon berichten.


BESONDERHEITEN
Der Charakter hat sicherlich mit vielen Vorurteilen zu kämpfen. Du musstest dir in der Kindheit sowie Schulzeit, sicherlich oft Sprüche anhören. Nicht nur, weil wir bei zwei Vätern aufgewachsen sind, sondern auch, weil du adoptiert bist und optisch überhaupt nicht in die Familie gepasst hast. Du bist auf deine eigene Art und Weise damit klar gekommen und hast stets versucht, drüber zu stehen.

GEMEINSAME STORYLINE
Du wurdest als Baby adoptiert, weshalb du keinerlei Ahnung von deiner leiblichen Familie hast. Hierbei wäre es dir freigestellt, ob du mittlerweile Recherchen angestellt hast, oder ob du eher Angst davor hast, nach deinen leiblichen Eltern zu suchen.
In unserer Kindheit fehlte uns an rein gar nichts. Wir wurden von unseren Vätern sehr geliebt und ebenso verwöhnt. Während ich ein plappernder Wirbelwind und schwer ins Bett kriegen war, warst du eher die ruhigere von uns und die Gewissenhafte. Du wusstest bereits realtiv früh, wohin dich die Zukunft führen soll. Denn du arbeitest immer hart und bist wohl eine kleine Perfektionistin, die gerne alles unter Kontrolle hat. Wir könnten nicht verschiedener sein, dennoch haben wir ein sehr enges und gutes Verhältnis zueinander. In der Kindheit könnte dennoch auch mal Eifersucht ein Thema gewesen sein, nachdem einer unserer Väter mein leiblicher ist. Das könnte dir oftmals zu denken gegeben haben, dass sie mich dir vorziehen würden, wenn es hart auf hart kam. Doch diese Ängste konnten unsere Väter dir relativ schnell nehmen. Denn sie machten keinerlei Unterschiede ob leibliche Tochter oder adoptierte. Das konnte man gut erkennen, als auch Fineas - mein jüngerer Halbbruder, welcher bei seiner Mutter groß wurde - auch immer öfters bei uns Unterschlupf fand, wenn seine Mutter wieder auf Reisen war. Wie das Verhältnis zu Fineas ist, kannst du sicher intern mit Fin abklären!

Ob du noch im Haus unserer Väter lebst, oder ob du bereits ausgezogen bist, ist ganz dir überlassen. Vielleicht lebst du sogar im Studentenwohnheim, oder hast dir eine WG gesucht?! Mir wäre persönlich nur wichtig, dass du ein Familienmensch bist. Im Play habe ich bereits erwähnt, dass man sich jeden Sonntag bei den Vätern zum Mittagessen trifft, da die Familie allen viel bedeutet.
Es wurde nun nicht zu meinen Vorstellungen passen, wenn sie nun Drogen konsumiert oder mit kriminellen Dingen zu tun hat. Dennoch darfst du natürlich auch Drama mit einfließen lassen, solange es nachvollziehbar ist.


      

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#20

RE: ■ WEIBLICHE GESUCHE

in GESUCHE 28.09.2021 13:29
von Amelia Woods | 378 Beiträge


SUCHENDE

AMELIA WOODS

[28] ■ [Schauspielerin]


[Katie Stevens]
MEIN ONLINEVERHALTEN
aktiv/gemütlich


MEIN SCHREIBSTIL
■ 3. Person


SCHREIBPROBE
[Sofern gewünscht, kann hier ein Post hinterlassen werden!]


MEINE STORYLINE
Amelia Woods wurde vor 28 Jahren in eine reiche und schöne Welt voller Glamour und einer adeligen Linie hinein geboren. Schon früh musste sie lernen was es hieß sich vornehm und eitel zu benehmen schließlich musste sie ihren Eltern genügen und immer ein Vorzeige Mädchen sein. Mama's und Papa's Liebling. Dazu zählten natürlich auch Regeln an denen sie sich schon früh genug hat halten müssen. In den adeligen Kreisen ging es meist anders zu, man hielt sich für was besseres und wollte ja nicht mit dem normalen Volke verglichen werden. Ein Leben ohne Geld, ohne Dienerschaft, nein, so ein Leben kannte man nicht.
Amelia's Eltern waren nicht nur von adeliger Abstammung, nein, sie waren auch erfolgreiche und berühmte Personen , ihre Mutter war eine Weltweit bekannte Geigerin und Ballerina während ihr Vater das Amt eines Richters bekleidete. Und Amelia's Weg? Nun ihre Eltern wussten genau wohin jener einmal gehen sollte, Schauspielerei. So führte man das Mädchen nach Privatschulen und Abschlüssen zur Schauspielerei was dazu führte das sie schon als Jugendliche in einer Teenagerserie mit spielte, erfolgreich, wie sollte es auch anders sein? Doch mit dem Erfolg kamen auch Veränderungen. Aus dem lieben , gehorsamen Mädchen wurde recht schnell eine erwachsene Junge Frau die wusste was sie wollte und was sie konnte jedoch hatte auch jede Seite eine schlechte Seite so entwickelte Amelia auch eine etwas arrogante Seite. Zumal sie immer das bekam was sie wollte und wenn nicht... dann holte es sich eben Amelia.
Doch was sich Amelia am meisten wünschte? Das war das was sie von ihren Eltern kaum bekommen hatte, Liebe. Alles hat seine zwei Seiten, wie eine Münze, so war auch Amelia wie eine Münze.
Doch der wahre Alptraum begann erst seit dem sie mit einem Alten Kindheitsfreund aus vergangen Tagen ein Paar in einem Film spielen mussten der wie schon zu erwarten, grandios wurde und ein voller Erfolg auf ganzer Linie abzeichnete. Sie spielten zwar ein glückliches Paar jedoch sah es hinter den Kulissen gänzlich anders aus. Sie hasste Roy , was wohl auf Gegenseitigkeit beruhte. Schon als Jugendliche hatte Amelia ein gewissen Hass auf ihn, jedoch warum und wieso es so kam ist unbekannt. Klar war zumindest das beide froh waren das sie sich nach dem Film nicht mehr sehen mussten. Doch das Schicksal machte den beiden einen Strich durch die Rechnung.
Denn die Familie Woods und die Familie Lancaster waren schon immer sehr miteinader verbunden, nicht nur durchs Private Leben sondern auch durch die Berufswelt und was stärkt so eine Bindung ums mehrfache? Genau ein Bund fürs Leben. So kamen die beiden Familien auf die Idee die beiden ältesten Kinder zu vereinen um somit die beider Familien zu stärken. Amelia war nicht gerade begeistert davon und hatte sich auch anfänglich erst gegen ihren Vater und Mutter aufgelehnt jedoch hatte sie keine Chance, schnell wurde ihr klar gemacht wo doch ihr Platz war...und so kam es das sie eines Tages mit den Großeltern von Roy vor seiner Türe stand....die Hölle konnte also beginnen.




BEST CUTY HONEY

NAME DEINE ENTSCHEIDUNG

zwischen 28 Jahre und 35 Jahre alt ■ Berufwahl deine Entscheidung


Avatar ist mir relativ egal, hier jedoch drei Lieblinge von mir: Rita Volk, Christina Aguilra oder Avril Lavigne(kleiner heimlicher Favo)

BEZIEHUNG ZUEINANDER
Du bist meine Beste Freundin


ERWARTUNGEN
Ich bin eigentlich sehr pflegeleicht. Mir ist es nur wichtig das du Herzblut in deine Posts steckst und das wichtigste, das du dich wohl fühlst in deiner Rolle. Mir ist wichtig das du keine Eintagsfliege bist da du sehr wichtig für Amelia bist. Gerne darfst du auch in Chats und GB's aktiv sein da PB selbst gerne dort aktiv ist. Ebenso erwarte ich jetzt nicht gleich am selben Tag eine Antwort auf Posts jedoch wäre es nett wenn man mindestens 1mal in der Woche einen Post setzt da ich sonst oft aus dem Play komme , es sollte schon flüssig ablaufen jedoch mach ich dir nun auch keinen Strick drauß wenn du sagst du hast mal keine Muse. Wichtig ist mir das du auch auf PB Ebene mit mir reden kannst und auch sollst vor allem wenn du Ideen, Kritikpunkte oder sonst was hast. Ich bin für alles offen und akzeptiere auch meine Fehler oder Schwächen.


PROBEPOST?
[ Ja, neuer Post! ] ■ [ Ja, alter Post! ] ■ [ Nein ]
[ Ja, ich wünsche ein Probeplay ]


BESONDERHEITEN
Dein Charakter sollte Amelias beste Freundin sein, heißt es gibt nichts was die beiden voneinander geheimhalten.

GEMEINSAME STORYLINE
Die Vergangenheit überlasse ich dir, du darfst deiner Fantasie gerne freien Lauf lassen.
Das einzige was mir wichtig ist das wir vielleicht schon seid der Kindheit so zu sagen Freunde sind. Vielleicht haben wir uns in der Tanzschule kennen gelernt da Amelia schon mit 8 Jahren Tanzunterricht genommen hatte. Wenn dir jedoch was besseres einfällt darfst du gerne auch selbst etwas wählen und gerne können wir darüber dann noch besser sprechen wenn du dich im Forum eingefunden hast. Wie ich schon sagte, ich würde dir gerne deine Freiheiten dabei lassen schließlich ist es dein Charakter in dem du dich wohl fühlen möchtest.


"Passion over Perfection"

Dollhouse || Primadonna Girl


Zitat von {{ Shakespeare, Hamlet, 1601-1602}}
Der Teufel hat Gewalt, sich zu verkleiden, in lockende Gestalt…


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zuletzt bearbeitet 23.10.2021 21:18 | nach oben springen

#21

RE: ■ WEIBLICHE GESUCHE

in GESUCHE 29.09.2021 20:51
von Francesca Montgomery | 49 Beiträge


SUCHENDER

FRANCESCA ❠FRANKIE❝ MONTGOMERY

18 y/o ■ Studentin {Nebenjobberin bei Lennoxnetic}


Lennon Stella
MEIN ONLINEVERHALTEN
Täglich Online ■ gemütliche Posterin.

MEIN SCHREIBSTIL
■ [3. Person]


SCHREIBPROBE
[Sofern gewünscht, kann hier ein Post hinterlassen werden!]


MEINE STORYLINE
Es war ein strahlender Sonntagnachmittag im schönen Dallas, an dem Lisa und ihr Mann Leonard grade gemütlich mit Freunden Kaffee tranken, als sich das kleine Mädchen in Lisas Bauch dachte, da wäre sie doch gerne dabei und sich auf den Weg machte. Ihr Plan ging nicht ganz auf, denn Lisa kämpfte geschlagene 14 Stunden im Krankenhaus damit, dass Mädchen auf die Welt zu bringen. Die Uhr zeigte 05:42 Uhr als das neugeborene Mädchen ihren ersten lauten und kräftigen Schrei von sich gab und es damit geschafft war. Ein rund um gesundes Mädchen machte ihre Eltern am 28. Juli 2003 zu den wohl glücklichen Menschen und erstmals zu Eltern. Und dieses Mädchen bekam von ihren Eltern den Namen Francesca.
Offenbar fanden ihre Eltern sie gut geglückt, denn zwei Jahre später schon, wurde sie große Schwester, als das Zwillingspärchen XXX und XXX das Licht der Welt erblickte. An die Zeit als Einzelkind kann sie sich gar nicht mehr erinnern. Für sie waren ihre Geschwister einfach eben schon immer da und weil sie noch so jung war als diese geboren wurden, gab es nicht wirklich Eifersucht auf die neuen Babys. Vielleicht hatten Lisa und Leonard das auch einfach nur sehr gut händeln können. – Who knows.
In ihrer Kindheit wurde schnell klar, dass in ihr keine Puppenmutter schlummert. Weder Baby Born noch Barbie interessierten das Mädchen, obwohl sie beides besaß. Welches Spielzeug sie von klein auf interessierte war Spielzeug, welches Musik mache. Alles. Man kann sich evtl. vorstellen, dass das was sich für ein kleines Kind schön anhört, weniger angenehm in den Ohren von erwachsenen war? Mit 6 Jahren wurde Frankie eingeschult und kam das sie grade lesen und schreiben konnte, also gut ein Jahr später, äußerte sie den Wunsch Gitarre spielen zu lernen. Aus einer Stunde alle zwei Wochen wurden, dank ihrer guten Noten, eine Stunde die Woche, bis sie es ein halbes Jahr später konnte und durch lerning by doing mit der Zeit immer besser wurde. Musik war einfach ihrs. Es begleitete sie nahezu durch alle Lebenssituationen. Und ein Leben ohne die Musik wäre unvorstellbar für sie. Besonders als es für sie von der Elementary School zur Junior High School, denn dort hatte sie nun wieder als Jüngste, sehr unter den älteren zu kämpfen und anders als auf der Elementary School herrschte hier die Pubertät. Die auch sie mit 13 erreichte. Am Wochenende wurde also Party gemacht und ihre Eltern waren verklemmte Spießer, die sich aus ihrem Leben raushalten sollten. Sie machte die erste Erfahrung mit Alkohol und auch mit zu viel Alkohol. Sie Probierte die erste Zigarette und auch den ersten Joint und letzteres blieb dabei, dass sie es probierte. Obwohl viele Jungs sie mochten, für das erste Mal fühlte sie sich damals noch nicht bereit. Trotz alle dem waren ihre Noten gut. Es gab auch mal die ein oder andere nicht so tolle Note, aber die konnte sie immer ausgleichen, sodass ihr durchschnitt zwischen einer sehr guten 2 und einer schlechten 1 schwankte. Kurz vor dem Ende ihrer Highschool Zeit, beschlossen ihre Eltern mit der Familie im Januar 2021 nach Tampa zu ziehen.

In Tampa angekommen fühlte sich der Umzug an wie ein schlechtes Zeichen, denn kaum in der neuen Heimat angekommen, wurde bei ihrer Mutter ein Gehirntumor entdeckt und entfernt, doch auch das war nur der Anfang vom Ende, ohne es zu wissen. Die Schülerin musste mit ihrem Vater und ihren beiden Geschwister zu sehen, wie ihrer Mutter sich mehr und mehr veränderte und nicht mehr die Frau war, die sie geboren und großgezogen hatte. Im Grunde genommen hätte man sich schon verabschieden können, aber wer machte denn sowas? Vor allem mit 17 Jahren. Die Zeit verging langsam und die Situation war schwer. Frankie lenkte sich viel durch das Lernen für die Abschlussprüfungen und die Musik ab. Ihre Gefühle, Sorgen und Gedanken verarbeitete sie in Musik. Ihrer Musik. Und das waren Songs die Lediglich ihre Familie hörte und das auch nur, weil es sich nicht vermeiden ließ, unter einem Dach. Die Zeit mit ihrer Kranken Mutter kam ihr lang vor, allerdings war sie das nicht, bis diese dann im Frühsommer stab. Verrück wie man sich dann doch die schweren Zeiten zurückwünschte, Hauptsache ihre Mutter war da. Ihr Vater gab alles seine Kinder in der schweren Zeit auf zu fangen, während er selber trauerte. Und obwohl er alles gab, fiel Frankie in ein Bodenloses tief. Sie schaffte zwar den Abschluss, ignorierte das College an welchem sie genommen wurde jedoch gänzlich und es war ihr alles egal, genauso wie die gut gemeinten Worte ihres Vaters. Ihr 18. Geburtstag im Juli änderte das, als sie nach einer Party mit einer Alkohol Vergiftung im Krankenhaus landete. Obwohl der Gedanke nett war, zu sterben und bei ihrer Mutter zu sein, hatte er ihr auch Angst gemacht. Sie wollte doch einfach auch noch so viel erleben. Danach konzentrierte sie sich auf ihre Zukunft, nahm das College ernst und damit den Anfang ihres Mediendesignstudiums. Seit Anfang September arbeitet sie als Nebenjobberin bei der Werbeagentur Lennoxnetic. Und wenn es ihre Zeit neben all dem zulässt, spielt sie manchmal ihre Musik oder Cover Songs, in der Fußgängerzone.




BESTIE

HIER DEN NAMEN DES GESUCHTEN ANGEBEN!

18 bis 20 y/o ■ your choice


zum Beispiel Mackenzie Foy
[Alternativen: Joey King, Bailee Madison, Juliette Angelo, Peyton List oder dein Vorschlag]
BEZIEHUNG ZUEINANDER
best friend ♥

ERWARTUNGEN
Mir ist die Rolle wirklich wichtig und ich mag sie nicht alle zwei Wochen neu suchen müssen, denn das macht einfach auch was mit meinem Charakter. – Nichts Gutes. Melde dich daher bitte nur, wenn du wirklich Interesse an dieser Rolle hast.

Das wenigste hier ist in Stein gemeißelt und wir können über alles reden. Wenn du also wirklich Lust auf die Rolle hast aber irgendetwas nicht ganz passen sollte: Sprich. Nur sprechenden Menschen kann geholfen werden und niemand hier, ich als aller letztes, beißt. Hier gibt es an allen Ecken und Enden was zu essen, sodass wir alle mehr als gesättigt sind. Tatsächlich benötigt dich das Forum fast um all die Aufläufe, Kekse, Kuschen und Co überhaupt zu schaffen.


PROBEPOST?
■ [ Ja, alter Post! ]

BESONDERHEITEN
Hier Besonderheiten des Charakters notieren!

GEMEINSAME STORYLINE
Ich werfe einfach mal nur ein paar grobe Ideen rein, die wir dann gemeinsam noch ausarbeiten, anpassen und erweitern können.

Variante I Wir kennen uns ganz klassisch seit Kindertagen [Kindergarten/der Grundschule] aus Dallas und haben uns evtl. nicht direkt verstanden, bis wir bei der Ersten Klassenfahrt in ein Zimmer gesteckt wurden. Möglicherweise haben wir auch was mittelschwer Dramatisches erlebt was uns nähergebracht hat, so dann eine Freundschaft entstanden ist und mir der Zeit darauf eben eine Beste Freundschaft wurde. Wann und warum es dich nach Tampa verschlagen hat, würde ich dir offenlassen.

Variante II Wir haben uns Anfang 2021 kennen gelernt, als ich nach neu in Tampa war. Entweder auch hier durch die Schule oder durch eine gemeinsame Freizeitaktivität. Vielleicht hast du mich als Neuling direkt angesprochen und dich mir „Angenommen“ und mir alles etwas gezeigt.

Oder eben was ganz anderes. Da bin ich wirklich nicht fest gelegt und es soll für dich ja auch passen.



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#22

RE: ■ WEIBLICHE GESUCHE

in GESUCHE 03.10.2021 21:16
von Rin Kageyama | 226 Beiträge


SUCHENDER

Rin Kageyama

34 Jahre ■ ehemaliger Profi-Volleyballer


Hiroomi Tosaka
MEIN ONLINEVERHALTEN
Ich bin ein gemütlicher Poster, gerne auch im Chat und GB unterwegs. Wenn mich ein Play packt antworte ich gerne auch öfter in der Woche

MEIN SCHREIBSTIL
[x 1. Person] ■ [3. Person] ■ [Beides]


SCHREIBPROBE
[Sofern gewünscht, kann hier ein Post hinterlassen werden!]


MEINE STORYLINE
Für manche mag meine Geschichte recht ungewöhnlich sein, doch so war mein Leben. Ich wuchs bei meinem Großvater in der Präfektur Miyagi auf, um genau zu sein, seit meinem zweiten Lebensjahr. Geboren wurde ich allerdings am 26. Dezember 1987 in Tokyo. Wie und warum ich allerdings mit meiner älteren Schwester bei meinem Großvater aufwuchs wusste ich lange Zeit nicht. Für mich war das einfach normal. Natürlich fragte ich mal meinen Großvater nach meinen Eltern, aber da ich merkte, das es ihn und meine Schwester traurig machte, beließ ich es einfach dabei. Ich war nie ein besonders aufgeschlossenes und fröhliches Kind. Meistens war ich sehr in mich gekehrt, redete wenig und wenn, führte das oft zum Streit mit meinen Kameraden aus dem Kindergarten. Das einzige was mir wirklich Freude bereitete war das Volleyball spielen. Wir hatten das mal in der Grundschule im Sportunterricht gemacht und es ließ mich einfach nicht mehr los. Meinen Ehrgeiz setzte ich dort ein. Ich wollte der beste Zuspieler Japans werden, dafür war ich in der Schule eher ein Looser. Die Zeit bis zur Mittelschule war für mich viel zu lang. Dort durfte man nämlich auch gegen andere Schulen spielen. Ich trainierte jeden Tag Stunden lang, fragte wie man besonders gute Aufschläge macht, trainierte den Angriff und natürlich das Zuspiel für den Angreifer. Selbst dort hatte ich keine Freunde. Mein Großvater und meine Schwester fanden das gar nicht gut, sie meinten ich sollte mir Freunde suchen und etwas anderes machen, aber mich bekam man nicht vom Volleyball los. Ich war schon früh selbstständig, weshalb ich mich immer nur auf mich verließ. Mein Motto war einfach: „Wenn du willst das es richtig gemacht wird, mach es selbst“ Das war natürlich im Teamsport Volleyball mehr als Kontraproduktiv. Schließlich darf man den Ball nicht zwei mal hintereinander berühren. Also hetzte ich meine Kameraden, damit sie schneller spielten, härter und höher sprangen. Das ging so weit, das ich irgendwann allein auf dem Spielfeld stand, da sich meine Teammitglieder weigerten weiter mit mir zu spielen. Daran hatte ich echt lange zu knacken. Bis ich einen Angreifer fand, der meine Anforderungen sogar noch weit meiner Vorstellung übertraf. Es war ein ständiger Konkurrenzkampf zwischen uns. Ganz gleich was wir taten, wir mussten uns immer messen. Die Zeit war sehr anstrengend, aber auch sehr schön. Immerhin schafften wir es zum Nationalturnier der Oberschulen und ich wurde sogar für das Junior-Nationalteam ausgewählt. Schon allein das zu schaffen, machte mich unglaublich stolz, aber ich lernte auch, das ich mich nicht nur auf andere verlassen kann und sie mir helfen, sondern lernte auch was es bedeutete teamfähig zu sein. Ein langer steiniger Weg, der mich oft zu Fall brachte, aber mit meinem Ehrgeiz und meiner Sturheit schaffte ich sogar das. Manchmal, wenn ich daran zurück denke, muss ich über mich selbst grinsen. Wie gut das das Vergangenheit ist. Meine Schule schloss ich ziemlich mittelmäßig ab. Doch das störte mich nicht, das einzige was mich in meinem Leben interessierte war Volleyball. Selbst das meine Schwester auszog ging nur so an mir vorbei. Das bekam ich gar nicht so wirklich mit. Wir hatten uns auch nie sonderlich gut verstanden. Sie teilte meine Leidenschaft einfach nicht und konnte mich nicht verstehen. So wie ich sie nicht verstand. Das hat sich auch bis heute nicht geändert. Sie hat wohl geheiratet und mittlerweile zwei Kinder, doch ich besuche sie eigentlich nie. Nun aber zurück zum eigentlich. Wir waren nach der Oberschule stehen geblieben.
Ich spielte nun Volleyball für die Nationalmannschaft und auch bei einer anderen Mannschaft in der Präfektur Miyagi. Auf diese Art und Weise kam ich in der Welt weit herum. Mal war ich in Italien oder bei den olympischen Spielen in Rio de Janeiro. Meine alten Teamkameraden hatten sich ebenfalls in alle Welt verstreut. Hin und wieder lief man sich zwar über den Weg, aber das war meistens nur von kurzer Dauer. Ich kann aber immer noch sagen, das diese Leute aus der Oberschule meine besten Freunde waren. Gerade als 2007 mein Großvater starb, waren sie für mich da gewesen. Es war für mich ein schwerer Verlust, da er neben meiner Schwester meine einzige bekannte Familie war. Das änderte sich schlagartig vor vier Jahren, als ich plötzlich einen Brief aus Amerika bekam. Klar ich war hin und wieder schon mal in Amerika, aber das wunderte mich dann schon, zumal ich den Adressaten gar nicht kannte. Da ich das Haus von meinem Großvater behalten hatte, ging die Post auch da hin. Was mich noch mehr wunderte schließlich lebte ich zu diesem Zeitpunkt eigentlich in Italien.. Doch als ich den Brief öffnete und anfing zu lesen, wurde mir klar, wer mir das geschrieben hatte. Mein Vater! Das Datum des Briefes lag 28 Jahre zurück. Wo kam der her und warum jetzt? Vielleicht weil ich an dem Tag 30 wurde. Doch was machte das ganze für einen Sinn? Es war ja nur Glück, das ich in Japan war für ein paar Tage, weil ich zum Neujahr zum Tempel gehen wollte. Wie ich es eben jedes Jahr machte. Es nutzte nix, ich musste den Brief lesen um es zu verstehen.

Lieber Rin,

wenn du diesen Brief bekommst bist du schon zu einem stattlichen Mann heran gewachsen. Vielleicht hast du sogar eine eigene Familie und Kinder. Es wäre schön gewesen all das mit eigenen Augen zu erleben. Jedoch war das Schicksal einfach dagegen. Du hast dich sicher immer gefragt warum du bei deinem Großvater und nicht bei mir aufgewachsen bist? Wo deine Mutter und was mit ihr passiert ist? Es fällt mir immer noch nicht leicht all das aufzuschreiben, aber du hast die Wahrheit einfach verdient. Daher schreibe ich es dir auf diesem Wege.

Ich war aus Amerika hier her nach Japan gekommen um in einer Firma in Tokyo zu arbeiten. Als ich deine Mutter kennen lernte, war ich sofort Feuer und Flamme. Sie war wunderschön, wie du auf dem Bild sehen kannst, das diesem Brief beiliegt. Wir waren total glücklich. Allein ihr Vater war nicht von mir so begeistert. Er legt viel Wert auf die japanischen Werte und Traditionen und hätte sich eher einen Japaner als Mann für deine Mutter gewünscht. Dennoch stimmte er der Heirat zu, was mich bis heute immer noch überrascht. Sicher hat deine Mutter mit ihrer Sturheit so einiges erreicht. Ich weiß es nicht, ich hab sie auch nie danach gefragt. Zwei Jahre nach unserer Hochzeit kam deine Schwester auf die Welt und weitere zwei Jahre später du. Leider starb deine Mutter bei deiner Geburt und ich stand plötzlich mit zwei kleinen Kindern alleine da. Ich versuchte alles um Euch gerecht zu werden, aber auch um Geld zu verdienen, damit ich uns ernähren konnte. Ich schaffte es nicht. Daher fasste ich einen schweren Entschluss. Ich ging zu Eurem Großvater, der nicht mehr arbeitete und fragte ihn nach Unterstützung. Er machte mir allerdings klar, das ich in seinem Haus nicht erwünscht bin. Die Werte der Amerikaner nichts wert seinen und wenn er Euch nimmt, ich dieses Haus nie wieder betreten durfte. Es war keine leichte Entscheidung, die ich da treffen musste. Sicher ich hatte Familie in Amerika, die mich sicher unterstützt hätten, wenn sie es zu dem Zeitpunkt gekonnt hätten. Außerdem musste ich ja noch arbeiten und so konnte ich erst mal nicht nach Amerika zurück kehren. Meine Firma brauchte mich in Japan, so wie ihr mich gebraucht hättet. In meiner Trauer und Verzweiflung stimmte ich schließlich zu und übergab Euch euren Großvater. Sicher hat er nie von mir oder von eurer Mutter erzählt. Daher ist der Brief auf zehn Jahre nach seinem Tod datiert worden. Wann das sein wird und ob wir uns jemals wiedersehen werden, das weiß ich nicht. Doch was ich weiß ist, das mein Herz, meine Gedanken und meine Liebe dich dein ganzes Leben lang begleitet haben.

Vielleicht sehen wir uns ja mal, wenn du in Amerika bist. Ich würde mich auf jeden Fall sehr darüber freuen.

In Liebe
Dein Dad


Nun das war ja mal der Hammer, der mir erst mal den Boden unter den Füßen wegriss. Ich hatte mir einfach niemals mehr Gedanken darüber gemacht. Ob sich meine Schwester an unseren Vater und Mutter erinnern konnte? War wohl die naheliegendste Frage, daher ging ich zu ihr. Doch sie meinte, das auch ihre Erinnerung recht verschwommen waren. Klar sie war ja auch vier als unser Vater und verließ. Also hatte er uns zwei Jahre allein aufgezogen, bevor er aufgegeben hatte. Nun hatte ich einen Namen und ein Land. Nicht gerade sehr viel, was ich da von meinem Vater wusste. Allerdings fing ich an nachzuforschen. Erst einmal stellte ich das Haus meines Großvaters auf den Kopf um etwas zu finden. Versteckt in einem Geheimfach eines alten Sekretärs fand ich tatsächlich Bilder von meinem Vater und meiner Mutter. Dadurch das ich immer noch professionell Volleyball spielte, fehlte mir die Zeit um weitere Nachforschungen zu betreiben. Doch vor zwei Jahren änderte es sich. Ich war morgens noch gar nicht richtig wach und fiel die Treppe herunter. Ich zog mir eine Quetschung des Rückenmarks zu. Niemand wusste ob ich wieder laufen könnte, denn dazu musste die Schwellung erst einmal zurück gehen. Ich lag Monate lang im Krankenhaus, dann kam die Reha, die mich langsam aber sicher wieder aufbauen sollte. Dennoch dauerte es fast ein Jahr bis ich wieder stehen konnte. In dieser Zeit machte ich mir viele Gedanken. Wie sollte es in meinem Leben weiter gehen? Sollte ich wirklich meinen Vater und meine Verwandten suchen und herausfinden, wer meine Wurzeln sind? Meine Schwester besuchte mich oft, ich sprach auch mit ihr darüber, was eigentlich eher selten war. Die Kinder wuchsen heran und ich kämpfte immer noch mit meinem eigenen Körper. Sie wollte nichts von unseren Vater wissen, doch ich glaube tief in ihr drin ist auch sie sehr neugierig. Sie kann ihre Gefühle wohl genauso wenig zeigen wie ich es kann. Wir verstecken uns immer voreinander, vor anderen und vor uns selbst. Eigentlich wissen wir es und ändern es dennoch nicht, wir können wohl einfach nicht aus unserer Haut. Ich kann nicht mal mehr genau sagen, wann und warum ich den Detektiv beauftragt hatte. Schließlich saß ich nach anderthalb Jahren immer noch im Rollstuhl und konnte nur wenige Schritte alleine gehen. Die Gedanken um meine Zukunft hörten nicht auf. Sicher gab es den ein oder anderen, der meinte ich könnte ja Trainer werden. So lange ich nicht laufen konnte, war das aber auch in weiter Ferne. Wenn ich ehrlich zu mir selbst war konnte ich mir das auch nicht vorstellen, Trainer zu sein. Ich wollte immer selbst spielen, tat dies Jahre lang und hatte immer noch nicht genug davon. Doch mal von der Verletzung abgesehen, war auch mein Alter mittlerweile ein großes Problem. Profi war man eben nur eine kurze Zeit und meine hatte sich durch den Unfall noch mehr verkürzt. Dafür stand ich einem anderen Gegner gegenüber. Meinen Beinen, die einfach nicht das machen wollten, was sie sollten. Geduld sollte ich haben, doch die Zeit schritt dahin. Ein paar kleine Schritte waren ein Fortschritt. Doch meine alte Form war noch lange unerreichbar. Ich weiß nicht ob es Schicksal war oder einfach nur Zufall. Ich nenne es einfach mal Schicksal, denn als ich endlich aus dem Rollstuhl heraus kam, bekam ich eine Nachricht von dem Detektiven, das er zwar nicht meinen Vater, aber seine Schwester gefunden hätte. Ein Zeichen, das ich nicht aufgeben sollte? Vielleicht, doch das stand eh nie wirklich zur Debatte. In Tampa Bay sollte die Schwester zu finden sein. Ich hatte nicht mal eine Ahnung wo was genau war und musste erst einmal auf der Karte suchen. War mein Vater vielleicht schon gestorben oder einfach auf einem anderen Teil der Welt? Die Fragen wurden nicht weniger, sondern immer mehr. Vielleicht finde ich jetzt dort meine Antworten. Nach weiteren zwei Jahren, in denen ich laufen, rennen und springen lernte, machte ich mich auf den Weg nach Tampa Bay. Wie es in Zukunft weiter geht und ob ich wirklich noch einen Beruf finde, der mir so viel Spaß macht wie Volleyball, keine Ahnung..... aufgeben ist nicht. Meine Zukunft fängt jetzt erst an oder?

 


Tante

Ich habe dir noch keinen gegeben

Du bist die jüngere Schwester meines Vaters, da dieser mindestens 55 Jahre sein müsste, könntest du auch jünger sein. So ab 35 – 40 Jahren würde ich sagen■ das weiß ich nicht


Deine Wahl,
BEZIEHUNG ZUEINANDER
Du bist die Schwester meines Vaters
ERWARTUNGEN
Ich bin selbst ein gemütlicher Poster und möchte nichts überstürzen, daher nimm die Rolle ernst (hau nicht nach drei Posts wieder ab), fühl dich wohl und wir können gemeinsam unsere Geschichte schreiben. Für Kageyama bist du eine sehr wichtige Person, die er unbedingt kennen lernen möchte. Ich kann mir das verdammt spannend vorstellen du auch?

PROBEPOST?
[x Ja, neuer Post! ] ■ [ Ja, alter Post! ] ■ [ Nein ]
[ Ja, ich wünsche ein Probeplay ]


BESONDERHEITEN
Ich bin recht still und ruhig, rede halt einfach nicht gerne. Auch sind mir viele Dinge, dir für andere normal sind fremd. Mein Leben bestand halt nur aus Volleyball.

GEMEINSAME STORYLINE
Im Grunde weiß ich nichts über dich und wie die Beziehung zu meinem Vater war. Du bist meine Tante. Weißt du von mir oder ist das auch für dich eine Überraschung. Das würde ich gerne mit dir gemeinsam entscheiden.



ältere Schwester

Ich habe dir noch keinen gegeben

36 Jahre ■ keine Ahnung was du arbeitest
 

Deine Wahl
BEZIEHUNG ZUEINANDER
Du bist meine ältere Schwester.
ERWARTUNGEN
ch bin selbst ein gemütlicher Poster und möchte nichts überstürzen, daher nimm die Rolle ernst (hau nicht nach drei Posts wieder ab), fühl dich wohl und wir können gemeinsam unsere Geschichte schreiben.
 
PROBEPOST?
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[ Ja, ich wünsche ein Probeplay ]


BESONDERHEITEN
Ich bin recht still und ruhig, rede halt einfach nicht gerne. Auch sind mir viele Dinge, dir für andere normal sind fremd. Mein Leben bestand halt nur aus Volleyball.

GEMEINSAME STORYLINE
Wir sind gemeinsam bei unserem Großvater aufgewachsen. Meine Liebe zum Volleyball hast du nie verstanden und warum ich schon als Kind meinen eigenen Weg gegangen bin. Ich hab einen Brief von unserem Vater erhalten. Du vielleicht auch? Bist du neugierig geworden oder warum folgst du mir nach Tampa Bay. In meiner Story hab ich verheiratet und Kinder bei dir stehen, das kann ich auch gerne ändern. Das ist nicht in Stein gemeißelt. Außer unsere eigentlich recht schlechte Beziehung zu einander. Vielleicht ändert sich das ja hier.




Meine Zukunft fängt jetzt erst an!

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#23

RE: ■ WEIBLICHE GESUCHE

in GESUCHE 03.10.2021 22:38
von Chiara Sanchez | 382 Beiträge


SUCHENDER

Chiara [Estella] Sanchez

[25 Jahre jung] ■ [Schauspielerin [Hudson-Studios]]


[Ester Expósito]
MEIN ONLINEVERHALTEN
meistens abends, bin ein gemütlicher Poster

MEIN SCHREIBSTIL
[1. Person] ■ [3. Person] ■ [Beides]


SCHREIBPROBE
[Sofern gewünscht, kann hier ein Post hinterlassen werden!]


MEINE STORYLINE
Chiara wurde am 28. Juli 1996 in New York geboren. Als Tochter eines Investmentbankers und einer Schauspielerin wuchs sie dort die ersten fünf Jahre ihres Lebens auf. Sie hat noch eine ältere Schwester und einen jüngeren Bruder. Als sie sechs Jahre alt wurde bekam ihr Dad das Angebot in der Niederlassung seiner Bank, für die er arbeitete in Tampa zu arbeiten. Überlegen musste ihr Dad in diesem Fall gar nicht, da die Stelle dort definitiv attraktiver war als die, die er bisher in New York besetzt hatte. So kam es also das Chiara im Alter von sechs Jahren gemeinsam mit ihrer gesamten Familie nach Tampa Bay, Florida zog.

Chiara wuchs in einer sehr wohlhabenden, aus Spanien stammenden Familie auf und war, wenn es sich so ergeben hatte auch schon als Kind immer mal wieder an einem Filmset anzutreffen, was ihr schon immer sehr gefiel. Mit sieben Jahren hatte sie dann ihre erste kleine Rolle in einem Film in dem auch ihre Mum mitspielte. Der Regisseur hatte damals ein Auge auf sie geworfen und wollte sie unbedingt für seinen Film haben. So kam es dazu das Chiara auch in jungen Jahren immer wieder regelmäßig Rollen in Filmen und Serien hatte. Während ihrer Zeit in der High School beteiligte sie sich aktiv in der Theater AG und bekam zusätzlich noch Schauspielunterricht. Immer mehr wuchs in ihr der Wunsch dieses Hobby zu ihrem Beruf zu machen.
So kam es, dass sie nach erfolgreichem Abschluss der High School auf die Julliard School gehen konnte, um dort den Studiengang Drama zu belegen. Dies führte sie auch für einige Jahre zurück in ihre Geburtsstadt New York, welche sie dadurch noch besser kennenlernen konnte. Als fünf Jährige hatte man da vermutlich nicht so wahnsinnig viele Erinnerungen an diese Stadt.

Nach Abschluss ihres Studiums ging Chiara dann zurück nach Tampa, wo sie sich dann nach und nach einen Namen als Schauspielerin machte und inzwischen mit so Dingen, wie man erkennt sie auf der Straße und möchte ein Autogramm oder Foto von ihr, klarkommen musste. Allerdings hatte sie noch nie ein Problem damit gehabt im Mittelpunkt zu stehen, weshalb sie diese Aufmerksamkeit um ihre Person sehr genoss. Ihre gerade beginnende Schauspielkarriere, die auch durchaus erfolgreich startete, wurde nun allerdings auf eine harte Probe gestellt. Ein kurzer Flirt auf einer Party mit einem gutaussehenden jungen Herrn, hatte leider zur Folge, dass sie nun mit ihren 25 Jahren ein kleines Würmchen unter ihrem Herzen trug und nicht wirklich wusste was sie nun tun sollte. Bei ihren Eltern würde sie sicherlich nicht mit offenen Armen empfangen werden, wenn sie diesen davon erzählen würde und schon gar nicht, wenn sie dann sagen musste, dass sie nur den Vornamen des Vaters kannte. Es war ein One-Night-Stand gewesen… mit Folgen, die sowohl Auswirkungen auf ihr Privatleben haben würden als auch auf ihre Schauspielkarriere – die gerade erst begonnen hatte.




GROßE SCHWESTER

NAME FREI WÄHLBAR!

[29-32 Jahre jung] ■ [Beruf ist frei wählbar!]


[Ich habe hier keine bestimmte Vorstellung allerdings sollte er schon zu Ester passen!]
BEZIEHUNG ZUEINANDER
Du bist meine große Schwester!

ERWARTUNGEN
Ich erwarte eigentlich das übliche. Interesse am Chara und eine gewisse Aktivität. Hierbei ist nochmal zu erwähnen das ich gerne gemütlich poste und absolut kein von vom Powerposting bin. 1-2 Post in der Woche sollten aber von meiner Seite aus auf jeden Fall drin sein (damit du ein bisschen eine Vorstellung davon hast wie viel ich poste)

PROBEPOST?
[ Ja, neuer Post! ] ■ [ Ja, alter Post! ] ■ [ Nein ]
[ Ja, ich wünsche ein Probeplay ]


BESONDERHEITEN
Du sollest mit beiden Beinen im Leben stehen. Fu bist jemand zu dem ich aufschaue weshalb es auch nicht unbedingt passen würde, wenn du in die Kriminalität abgesucht wärst oder so.
Eventuell warst du auch schon schwanger und bist Mutter - das würde Chiara in ihrer aktuellen Situation super helfen, da jemanden zu haben, der das selbe schon mal erlebt hat.

GEMEINSAME STORYLINE
Im Prinzip lässt sich alles was wichtig ist schon in meiner Story entnehmen.
Du bist wie ich in New York geboren und dort auch die ersten jähre deines Lebens aufgewachsen bis wir mit der Familie nach Tampa gezogen sind. Trotz des großen Altersunterschiedes haben wir ein ziemlich gutes Verhältnis zueinander und du warst schon immer eine sehr wichtige Person in meinem Leben.

Viel mehr möchte ich dir hier gar nicht vorgeben - deiner Kreativität sind also keine Grenzen gesetzt.
Bei Fragen stehe ich dir gerne zur Verfügung!


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#24

RE: ■ WEIBLICHE GESUCHE

in GESUCHE 05.10.2021 19:57
von Jax Brewster | 340 Beiträge


SUCHENDER

Jax Brewster

33 Jahre ■ persönlicher Bodyguard v. Kayla Johnson


Don Benjamin
MEIN ONLINEVERHALTEN
Unterschiedlich on

MEIN SCHREIBSTIL
[1. Person] ■ [3. Person] ■ [Beides]


SCHREIBPROBE
[Sofern gewünscht, kann hier ein Post hinterlassen werden!]


MEINE STORYLINE
Miami hat nicht nur sonnige Seiten, nicht jeder weiß das. Vor allem die hohe Gesellschaft, kennt diese Seite von Miami nicht. Doch genau da wuchs Jax mit seinen Geschwistern auf. Seine Familie hatte nicht viel Geld und lebte in einem Trailerpark in der Nähe eines Sumpfes. Alkohol, Drogen und Waffen, gehörten in dieser Gegend selbstverständlich dazu. Kaum einer verirrte sich in diesen Teil und so blieben die Leute da unter sich. Jax lernte schnell selbstständig zu sein, da in seiner Familie ein raues Klima herrschte. Seine Eltern waren beide Drogenabhängig und verdienten ihr Geld mit unaussprechlichen Jobs. Der älteste Sohn kümmerte sich daher oft um seine beiden Schwestern und passte auf sie auf. Daher hat er bis heute, ein sehr enges Verhältnis zu ihnen. Die Schule war einige Kilometer weit weg, diesen Weg nahm er anfangs mit dem Fahrrad, später mit seinem Motorrad auf sich. Was war er stolz auf sein Gefährt und es war viel Arbeit daran zu kommen. Man merkt, er hatte keine einfache Kindheit und wurde oft in Verbindung mit illegalen Geschäften verwickelt. Irgendwie musste er ja seine Schwestern versorgen! Sie waren ihm das wichtigste und wenn sich seine Eltern nicht um sie scherten, so kümmerte sich eben der Älteste um sie.

Die Nächte, wenn seine Schwestern schliefen, war er mit seinen Jungs unterwegs und feierte bis die Sonne aufging. Anders hielt man dieses Leben auch nicht aus. Immerhin hatte er kaum eine Perspektive später einen Abschluss oder auch guten Job zu erreichen. Mit seinen besonderen, grau-grünen Augen verführte er schon früh die jungen Mädchen, natürlich genoss er diese Aufmerksamkeit und auch bei seinen Jungs, kam das gut an. Viele Nächte saß er am Bett seiner Schwestern, beobachtete sie beim schlafen und dachte über die Zukunft nach. Er wollte sie da raus holen, eine Zukunft bieten, doch wie sollte er es schaffen? Nach seinem befriedigenden Schulabschluss, bewarb er sich in einigen Bereichen, jedoch wurde er überall abgelehnt. Ob es an seiner Herkunft, seinem Aussehen oder seinem Ruf lag? Es frustrierte ihn wirklich sehr und so ertrank er seinen Kummer nicht selten im Alkohol!

Dann kam die eine besagte Nacht, die sein Lebensstandart veränderte. Auf dem Weg nach einer Party nach Hause, hörte er eine junge Frau laut schreien. Damit zog sie ihre Aufmerksamkeit auf Jax und dieser rannte ihrer Stimme nach. Die junge Frau wurde von zwei Männern angegriffen, die sie ausrauben wollten. Jax überlegte keine Sekunde und schlug diese Mistkerle in die Flucht. Die junge Frau weinte und bedankte sich immer wieder bei ihm. Wie sich rausstellte, was sie die reiche Tochter eines Geschäftsmannes und hatte sich Nachts heimlich rausgeschlichen. Ihre Familie war ihm so dankbar, das sie ihm einen Job als Bodyguard anbot. An so einen Beruf hatte der tätowierte noch gar nicht gedacht, sagte aber zu. Immerhin konnte er dort einiges verdienen und seine Schwestern versorgen. So beschützte er einige Jahre die Tochter, bis sie alt genug war und keinen Bodyguard mehr brauchte. Der Vater seines Schützlings vermittelte ihn an einige befreundete Familien in Tampa, damit er nicht wieder ohne alles da stand. Jax packte seine Schwestern und zog mit ihnen in eine bezahlbare Wohnung in Tampa, die Eltern waren eh ständig vollgedröhnt, die bekamen den Auszug nicht mal mit. Nun arbeitete er seit ca. 2 Monaten für die Familie Johnson und passt auf deren Tochter Kayla auf, was wahrlich kein Zuckerschlecken ist. Aber so kann er Geld verdienen, um sich und seine Geschwister zu versorgen!




GESUCHTER

Dein gewünschter Name

zwischen 25 - 29 Jahren ■ Dein Beruf


Liane Valenzuela
BEZIEHUNG ZUEINANDER
Du bist meine erste Liebe, meine Ex, meine Vergangenheit, meine Zukunft?

ERWARTUNGEN
Entweder kamst du auch aus dem Trailerpark und hattest selber eine harte Vergangenheit oder aber du warst mein erster Schützling in meiner Bodyguard Karriere. Wir verliebten uns und waren auch lange zusammen. Du warst die erste wahre Liebe von Jax und bist daher bis heute, was ganz besonderes. Wie es geendet ist, hängt dann von deiner Entscheidung ab, ob du eben im Trailerpark gelebt hast oder mein Schützling. Zudem wünsche ich mir echtes Interesse, da ich ungern ständig nach meiner Ex suchen möchte. Du musst nicht 24h on sein, aber ab und an melden bei mir, sei es im GB oder anderweitig, wäre schon schön. Ob die beiden eine 2. Chance haben werden, schließe ich nicht aus, aber das hängt auch von unserer Harmonie ab. Also will ich nichts versprechen!!!

PROBEPOST?
[ Ja, neuer Post! ] ■ [ Ja, alter Post! ] ■ [ Nein ]
[ Ja, ich wünsche ein Probeplay ]


BESONDERHEITEN
Die Besonderheit ist das wir beide das erste mal richtig verliebt waren. Bei Jax gab es sicher schon Mädels davor, aber eben keine Liebe. Ob unsere Beziehung harmonisch oder auch mal mit heftigen Streits verlaufen ist, bespreche ich gerne mit dir. Drama passt aber irgendwie gut darein, bei diesem harten Leben.

GEMEINSAME STORYLINE
Viel kann man aus meiner Story herauslesen, alles möchte ich euch natürlich nicht vorgeben. Du sollte ja dennoch dein eigenes Leben schreiben können, aber du kannst dich an meine Eckdaten orientieren. Wie war deine Schulzeit? Was hast du in der Freizeit getrieben? Wir war deine Familie so? Wie soll deine Zukunft aussehen? Alles Dinge, die du selber bestimmen kannst, helfen tue ich dir aber dennoch gerne weiter. Ich könnte dir jetzt ne Story vorgeben, aber ich finde, das immer etwas blöd. Bei den Erwartungen siehst du ja schon, in welche Richtung es gehen könnte.


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zuletzt bearbeitet 23.10.2021 18:33 | nach oben springen

#25

RE: ■ WEIBLICHE GESUCHE

in GESUCHE 16.10.2021 21:27
von Loren Steward | 33 Beiträge


SUCHENDER

LOREN STEWARD

45 ■ ex-Politikerin & Dr. in Politik


Charlize Theron
MEIN ONLINEVERHALTEN
Hier dein Onlineverhalten notieren!

MEIN SCHREIBSTIL
[1. Person] ■ [3. Person] ■ [Beides]


SCHREIBPROBE


In der gesamten Zeit, in der Loren und Ramon zusammen lebten, hatten sie noch nicht einmal Joker gesehen. Eigentlich eine Schande, aber sie hatten immer irgendetwas anderes vor gehabt oder waren nie wirklich in der Stimmung gewesen, diesen Film zu sehen. Schlussendlich war es auch so, dass es nicht unbedingt einfach sein musste, sich diesen Film anzusehen, wenn man in Ramons Situation steckte. Doch nach Monaten des vor sich her schieben, hatte sie fest gemacht, dass sie gemeinsam heute Abend sich daran machten.
Loren hatte trotz des sommerlichen Wetters eine der leichten Decken um sich geschlungen und sich im Schneidersitzt auf das ausladende Sofa gesetzt. Eine Schale Nachos hatte sie zwischen ihre Oberschenkel gestellt und bevor der Film überhaupt starten konnte, begann sie schon damit die ersten zu essen. Vom Tisch aus angelte sie sich ihr Rotweinglas und nahm einen tiefen Schluck, ehe sie es wieder weg stellte und ihren Blick auf den Fernseher fixierte. Dort sah sie absolut nicht ihren liebenden Freund und Partner. Es dauerte nicht lange, bis sie sich wirklich unwohl fühlte. Der Mann dort war ihr unheimlich. Zugleich fühlte sie unglaublich schon in den ersten Minuten mit ihm mit. Es war absolut nicht das, was man von dem DCEU gewohnt war. Natürlich kannte Loren die Rolle des Jokers, doch Ramon in dieser zu sehen. Es war ein unglaublich komisches Gefühl. Und sie hatten kaum die erste viertel Stunde hinter sich.
Ein wenig geschockt starrte sie auf das Bild des ihr doch sehr bekannten Rückens. Unter dem Make-Up, dass die Folgen der Schlägerei zeigt, bot sich ein Anblick, der sie wirklich schockierte. Loren blickte auf die hervorstehende Wirbelsäule den Brustkorb, der sich klar unter der Haut hervorzeichnete. Für einen Moment betrachtete sie das Bild und sah dann zu dem Mann in ihrem Leben. "Das bist du", stellte sie unnötiger Weise fest. "Bitte tu dir das nie wieder an. So kann ich dich nicht... Also... Bitte." Auch wenn sie sonst wusste, wer sie war und wie sie sich ausdrücken konnte. In diesem Moment war Loren einfach nur komisch zu mute. Sie stellte die Schüssel auf dem Tisch ab und schob sich die Decke von den Schultern herunter. Sie schob alles zur Seite und kletterte auf Ramons Schoß und legte sich auf seiner Brust ab. Dass sie wusste, dass er nicht mehr so aussah, beruhigte sie etwas.
Dennoch blieb der Fakt, dass er im Laufe der Zeit einmal so ausgesehen hatte. Sanft legte sie ihren Kopf unter seinem Kinn ab und sah sich weiter den Film an. "In dem Zustand hätte ich dir keine Waffe überlassen", murmelte sie leise und seufzte über diese Szene. Erschrocken zuckte sie zusammen, als sie etwas auf sich fallen spürte. Ein Blick über die Schulter bestätigte ihre Vermutung, dass Gatito von draußen durch die Gartentür ins Innere gekommen war und sich es auf ihrem Rücken gemütlich machen wollte. So legte Loren ihren Kopf beruhigt wieder ab. Diese Katze nahm sich eh, was sie wollte. In dieser Position war es eh nicht wirklich möglich sie zu streicheln, so versuchte Loren es gar nicht erst. Das musste Ramon machen.

MEINE STORYLINE
Es war der 16. Juni 1976 als Loren Steward als letztes Kind und damit auch Nesthäkchen der Familie Steward / Balbi auf die Welt kam. Mit einem älteren Bruder, der fast schon die Pubertät durchlaufen hatte und einem weiteren, der kaum älter als sie war, wirkte es fast so, als hätte sie ihre gesamte Kindheit über nur einen Bruder gehabt. Gian war schon ausgezogen, bevor sie überhaupt sich richtig an die Zeit erinnern konnte. So war es schon immer so gewesen, dass sie gegen ihren älteren Bruder Tony um die Aufmerksamkeit ihrer Eltern buhlen musste.
Auch wenn Loren schon immer das Nesthäkchen war, schien in ihrer Welt Tony mit seinen Schwierigkeiten sämtliche Aufmerksamkeiten auf sich zu ziehen. Je mehr sie sich anstrengte, ihren Eltern zu gefallen, desto mehr versank ihr älterer Bruder in Schwierigkeiten und negative Aufmerksamkeiten, was Loren nur noch mehr ärgerte.
Tony begann zwei Jahre vor ihr mit der Schule und es war kein allzu großes Geheimnis, dass sie neugierig auf das war, was er dort tun musste. Nicht selten stahl sie sich davon und versuchte seine Hausarbeiten anzusehen. Diese Welt wurde ihr vorenthalten. Und zwei Jahre zu warten? In diesem Alter eine Ewigkeit. So lange konnte sie doch nicht stillsitzen. Anthony bekam etwas, dass man ihr vorenthielt. Das durfte es nicht geben. Erst viele Jahre später würde ihr auffallen, wie sehr ihre Eltern sie umsorgt und bevorzugt hatten. Doch jetzt: Pure Eifersucht, die sich nur damit stillen ließ, dass sie heimlich still und leise die Schulsachen ansah. Diese Eifersucht hielt nicht lange, da die Kritzeleien für das Mädchen absolut keinen Sinn ergaben und sie nicht verstand, was das alles sollte.
Erst zwei Jahre später weihte man sie in den Kreis der Lesenden und Schreibenden ein. Es war gar nicht so aufregend, wie man sich es vorher vorgestellt hatte. Man folgte einfach der Anweisung der Lehrer und war einfach lieb und brav. Das konnte sie. Brav sein und aufpassen. Womit ihr großer Bruder so viele Probleme hatte, verstand sie nun wirklich nicht. Es war ein leichtes positiv aufzufallen. Die Schule gefiel ihr, auch wenn sie nicht besonders viele Freunde hatte. Die meiste Zeit verbrachte sie zu Hause und lernte das Klavierspielen. Es ärgerte sie jedoch sehr, dass Tony besser war. Um dem Druck der Konkurrenz zu entgehen wechselte Loren mit dem Sprung auf die High-School das Instrument und widmete sich dem Cello. Schlussendlich war sie nun auch groß genug. Ohne die ernstzunehmende Konkurrenz fühlte sich das Mädchen bedeutend wohler und spielte auch häufiger. Während Anthony völlig über die Stränge schlug, stand Loren nur daneben und versucht durch ihr Verhalten es auszubügeln. Dass es sie mehr als nur ein wenig störte, behielt sie vorerst für sich. Es gehörte sich nicht für eine junge Dame ihre Meinung laut kund zu tun. Am liebsten hätte sie ihn angeschrien. Er machte ihr alles kaputt. Sie schämte sie so sehr mit Tony in Verbindung gebracht zu werden. Doch einfach loswerden konnte sie ihn nicht. Loren musste damit einfach leben. Schnell lernte sie, das Gespräch zu etwas anderem zu wechseln, sprach man sie auf seine Ausbrüche und den Verweis an. Für ihre Eltern hielt sie die Stellung und das Bild einer heilen und wundervollen Familie aufrecht. Ging Tony zum Theater und spielte eine Rolle, so spielte sie durchgehend das liebe Mädchen. Nicht, dass sie eine Rebellin war. Dennoch quoll in ihr der Drang etwas zu tun. Etwas zu sagen. Nicht nur stumm daneben zu stehen. Das konnte doch nicht alles sein.
Loren wuchs zu einer hübschen jungen Frau heran. Ihre Eltern brachten sie zu Tanzstunden. Ebenso wie das Spielen des Cellos fand Loren darin ein wenig Spaß. Ihr Tanzpartner war nicht ganz zufällig der Sohn eines Arbeitsfreundes ihres Vaters. Mit guter Miene zum Spiel nahm sie den Rat ihrer Mutter an und traf sich auch außerhalb der Stunden mit dem jungen Mann, welcher nur drei Jahre älter als Loren war. Drei Jahre, die auf sie wie ein riesiger Graben in dem Alter wirkten. Doch gehörte es zu dem ganzen dazu. Man lud sich zum Lunch mit der Familie ein. Nur die Erwachsenen und Loren und ihr – im besten Sinne ihrer Mutter – wohl zukünftiger Partner. Dass das Ganze ein von langer Hand geplantes Spiel war, war der jungen Dame bewusst. Dennoch spielte sie lieber das stille Mädchen, um keine Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.
Mit dem Wechsel in die nächste Klasse geschah etwas, dass ihr Leben komplett verändern würde. Eine junge Lehrerin übernahm die Politik-Stunden und führte gerade den jungen Frauen die Politik und den Feminismus näher. Sie sprach aus, was Loren dachte, sich aber nicht traute über die Lippen kommen zu lassen. Gebannt lauschte sie den Worten und begann sich näher mit der Geschichte der Politik und der Politik allgemein auseinander zu setzen. Sie hatte bis dahin noch nicht einmal darüber nachgedacht, wen und warum sie überhaupt wählen sollte. Mehr und mehr vernachlässigte sie das Üben mit dem Cello und war nur noch selten anwesend bei Kaffeerunden. Viel mehr befasste sie sich mit den Rechten der Menschen – vor allem der Frauen – und den aktuellen politischen Geschehnissen. Vorerst fiel es ihren Eltern nicht auf, dass auch ihr zweites Kind ihnen aus der Hand glitt. Viel zu sehr hatte ihr Streit mit Anthony Staub aufgewirbelt. In diesem Staub konnte sie sich ungestört selbst informieren. Unbemerkt schlich sie sich zu Debattier-Clubs und sog alles auf, dass sie finden konnte. Erst jetzt bemerkte sie, was für einen riesigen Schritt ihr Bruder gemacht hatte. Dieser Schritt war unglaublich mutig. Mit der Erkenntnis kam ein Weiteres. Sie würde sich ebenfalls ihren Eltern stellen müssen, wenn sie ihr eigenes Leben leben wollte. Davor fürchtete sie sich.
Die erste große Prüfung. Zögern galt nicht. Mit dem Termin ihres Abschlusses war die schulische Laufbahn in den Augen ihrer Eltern für Loren beendet. Dieser Tag rückte immer näher und schlussendlich war es nicht mehr vermeidbar. Anders als ihr Bruder ging Loren es taktisch an. Sie spann ihren ältesten Bruder ein und begann nach und nach die einzelnen Familienmitglieder gegeneinander auszuspielen. In den letzten zwei Jahren hatte sie gelernt mit Argumenten umzugehen und Menschen als ihre Marionetten zu nutzen. Anders als Tony spaltete sie sich nicht komplett von ihrer Familie ab. Ihr Vater versprach ihr, die Kosten für die Miete einer Wohnung in der Nähe der Universität zu zahlen, wenn sie ihren Eltern einen Zweitschlüssel überließ. Eine lange Diskussion über die Kosten des Studiums und ihren Unterhalt hatte dafür gesorgt, dass sie ihnen drohte, den Ruf der Familie mit einem „recht schäbigen“ Job in Verbindung zu bringen. Und ihre Eltern konnten doch nicht zulassen, dass sich in einer heruntergekommenen Studentenbar ein Mann sich an ihrem lieben kleinen Engel vergriff. Dass Loren keine Jungfrau mehr war, wussten sie nicht und es ging sie auch absolut gar nichts an.
Loren war nicht mehr ihr lieber kleiner Engel. In der Zeit ihres Studiums versuchte sie unbemerkt von der Familie Kontakt zu Anthony aufzunehmen. Dass er darauf reagierte, war eine unglaublich große Erleichterung. Sie sprachen sich aus und entschuldigte sich dafür, nie zu ihm gehalten zu haben.
Mit ihrem eigenen Kopf und willensstark beendete sie ihr Studium und begann in Vollzeit für Politiker zu arbeiten. Organisieren, planen und vorbereiten. Sie war überall, wo man sie brauchte. Es dauerte nur wenige Jahre, bis Charles P. Botsford auf sie aufmerksam wurde. Er lehrte sie, sich in den Rängen seiner Leute zu bewegen und den Namen ihrer Familie für sich zu nutzen. Als Botsford seinen Job niederlegte, schlug er Loren als seine Nachfolgerin vor. Eine Welle des Feminismus‘ spielte ihr in die Hände und man akzeptierte sie. Von diesem Moment an, ging es nur um die Stimmen. Das Spiel begann. Auch wenn die ersten Jahre ziemlich erfolglos blieben, begann nach und nach ihre Kampagne Fuß zu fassen.
Mit 32 schaffte es Loren in den Kongress und stellte sich als eine gefürchtete Rednerin und Verfechterin ihrer Vorstellungen heraus. Dies machte ihr nicht unbedingt die besten Freunde. Nach und nach wendeten sich auch ihre Eltern von ihr ab. Beziehungen hielten absolut nicht lange. Viel zu sehr war sie darauf fokussiert, ihren Beruf gut auszuführen. Ein gefundenes Fressen für ihre Gegner und der anhängenden Presse. Viele Jahre lang redete sich Loren ein, es würde sie nicht so sehr treffen. Viele Jahre hielt sie es so aus.
Familie passte nicht in ihren Plan: Sie könnte noch nicht einmal einen Mann in ihrem Leben halten. Wie sollte sie da schon eine Familie planen. Nach drei weiteren ungewollten Schwangerschaften, die sie beide jeweils still und heimlich abbrach, verlief es nicht sonderlich gut. Mit 35 Jahren bekam Loren die Nachricht, dass sie nie wieder schwanger werden würde. Irgendwie hatte sie sich nach der Geburt und den Abtreibungen gewünscht, nicht schwanger werden zu können. Doch das traf sie sehr. Mehr als sie sich hätte jemals vorstellen können. Es fraß sie innerlich auf. Gefühle, mit denen sie sich niemals auseinandergesetzt hatte, brachten sie jetzt vollkommen um den Verstand.
Eine kurze Auszeit war dort nur der Besuch bei ihrem Bruder in Tampa. Die Stadt war wundervoll und der Anlass des Besuches noch schöner. Eine wundervolle Hochzeit zwischen zwei Menschen, die sich liebten. Es machte Loren glücklich ihren Bruder so zu sehen. Seinen Mann kennen zu lernen machte es für die Politikerin noch besser. Er machte Tony zu jemand besserem.
Sie suchte sich einen Psychiater und bemerkte über die Jahre erst, wie sehr sie so jemanden gebraucht hatte. Gemeinsam erarbeiteten sie Routinen, die ihr Leben erleichtern sollte. Doch ihr Job war die Hölle. Mit jedem Schritt auf er Karriereleiter malte sie sich eine größere Zielscheibe auf den Rücken. Die Migräneschübe, die sie quälten, kamen öfter und ihre Vergangenheit wurde immer wieder aufgegriffen. So lange, bis Loren es nicht mehr aushielt. Sie zog die Reißleine und begann zu packen. Dieses Land hatte sie absolut satt. Doch wohin? Ihr Psychiater riet ihr, es vorsichtig anzugehen. So entschied sie sich nach Finnland zu ziehen. Gefühlt an den Arsch der Welt. Weit weg von jeder Stadt. Aufs Land in ein kleines renovierungsbedürftiges Haus. So hatte sie gleich für sich selbst eine Aufgabe, die sich ablenkte. Die Handwerker, die ihr halfen, sorgten dafür, dass sie nicht ganz alleine war, auch wenn es nicht wirklich ein Trost wäre. Doch auch irgendwann war die Arbeit getan und sie wieder komplett alleine. Vor allem mit ihren Gedanken. Geradewegs schlitterte sie in eine Alkoholsucht, die der ihres Bruders ähnelte, hinein, als sie auf Ramon traf. Ein ebenso gebrochener Mann. Von den Geistern seiner Vergangenheit ebenso wie sie gequält. Leise, stumm und mit viel Zeit schlich er sich langsam in ihr Herz ein. Wäre er nicht… Sie wüsste nicht, wo sie heute wäre. Gemeinsam mit ihrem jetzigen Lebenspartner trat sie einen großen Schritt in Richtung Amerika an. Gemeinsam suchten sie sich eine Wohnung und packten, um zum ersten Mal zusammen zu ziehen. Zwei unglaublich große Schritte in eine gemeinsame Zukunft.




LANGJÄHRIGE FREUNDIN

FREIE NAMENSWAHL

38+ ■ alles außer Hausfrau


Robin Wright, Blake Lively, Cate Blanchett, Diane Kruger
BEZIEHUNG ZUEINANDER
wir beide sind sehr gute Freundinnen

ERWARTUNGEN
-keine weiteren-

PROBEPOST?
[ Ja, neuer Post! ] ■ [ Ja, alter Post! ] ■ [ Nein ]
[ Ja, ich wünsche ein Probeplay ]


BESONDERHEITEN
Loren hat eine etwas holprige Vergangenheit hinter sich. Darüber können wir intern sprechen. Es ist heute ein nicht mehr allzu großer Teil ihres Lebens, aber als engste Freundin weißt du wahrscheinlich am besten Bescheid.
Das Gesuch darf gerne mit anderen verbunden werden.

GEMEINSAME STORYLINE
Loren und X haben sich wahrscheinlich währen ihrer politischen Zeit in New York City kennengelernt. Da sie beide nicht darauf bedacht waren, den Weg der lieben und braven Hausfrau zu gehen, waren sie sich schnell recht sympathisch. Wahrscheinlich war X in Lorens schlimmsten Momenten auch eine Stütze und diejenige, die wohl das gesamte Ausmaß ihrer Probleme am besten kannte. Nachdem Loren vor etwas mehr als fünf einhalb Jahren für fünf Jahre nach Finnland auswanderte, blieben sie beide in Kontakt. Wahrscheinlich kommt X aus Tampa oder ist in der Zeit, in der Loren weg war nach Tampa gezogen. Es könnte ein weiterer Grund sein, weswegen Loren nach Tampa gekommen ist.


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#26

RE: ■ WEIBLICHE GESUCHE

in GESUCHE 18.10.2021 10:25
von Ivory Santiago | 18 Beiträge


SUCHENDER

IVORY SANTIAGO

[34 J.] ■ [Kriminalpsychologin derzeit Freigestellt]


[ Tessa Thompson ]
MEIN ONLINEVERHALTEN
meist abends online

MEIN SCHREIBSTIL
[1. Person] ■ [3. Person] ■ [Beides]


SCHREIBPROBE
[Sofern gewünscht, kann hier ein Post hinterlassen werden!]


MEINE STORYLINE
Es handelte sich um Halloween im Jahre 1986, welches in unzähligen Länder gefeiert wurden, während in Ghana diese Tradition nach wie vor nicht sehr weit verbreitet schien. Überall auf der Welt verkleideten sich Kinder, gingen durch die Straßen und fragten nach Süßem oder Sauren, während Naledi Okorie, ihr drittes Kind zur Welt brachte. Mit einem lauten Schrei, begrüßte Naledi’s erste Tochter, die gesamte Welt und ließ Naledi erschöpft ins Bett zurückfallen. Das Kind wurde Zuhause zur Welt gebracht, denn die nötigen Mittel für einen Krankenhausaufenthalt, hatte die Familie Okorie nicht. Auch die zwei Kinder zuvor, wurden in Alleingang, Zuhause zur Welt gebracht. Es gab nie Komplikationen, weshalb Naledi den Göttern dafür dankte, dass die Kinder gesund und stark zur Welt gekommen sind.
Ihre erste Tochter bekam den Namen Ivie, benannt nach Naledi’s Mutter, welche leider viel zu früh von ihnen ging. Denn das Leben in den Slums, war dreckig und gefährlich. Man musste gut auf seine Habseligkeiten achten und beten, dass man gesund bleiben würde. Naledi betete jeden Abend, für die Gesundheit ihrer Familie und insbesondere für ihre Kinder. Denn die Familie war geprägt von Armut, weshalb es auch von Kind zu Kind schwieriger wurde, alle Mäuler stopfen zu können. Ivie war gerade mal ein halbes Jahr alt, als Kiano - der Erstgeborene - an Malaria erkrankte. Damals waren die Möglichkeiten noch nicht gegeben, dass man die Kinder kostenlos impfen lassen konnten. Erst durch gewisse Organisationen, welche sich für die Entwicklungsländer einsetzten, war es Frauen möglich, ihre Kinder in dem Gesundheitszentrum impfen zu lassen. Auch wenn es bedeutete, stundenlang in einer Schlange stehen zu müssen, um darauf zu warten, dass sie an der Reihe war. Sie würde gar das letzte Stück Brot, ihren Kindern geben, auf die Gefahr hin, dass sie selbst verhungerte. Denn ihre Kinder waren ihr ein und alles. Malaria war insbesondere in diesen Gegenden, ein regelrechtes Todesurteil. So sehr Naledi auch betete und ihren Sohn mit traditioneller Medizin versorgte, starb er wenig später in ihren Armen, während sie kaum Kraft zum Trauern aufbringen konnte. Sie war durch die fehlende Nahrung, deutlich geschwächt. Ihre Kinder kamen stets an erster Stelle, weshalb sie oftmals ihr Anteil von den Mahlzeiten auf die drei Kinder verteilte. Denn auch ihr Mann war der Meinung, dass die Kinder mehr Essen bräuchten, damit sie sich gut entwickeln konnten. Kiano war gerade mal 5 Jahre alt, als er zu Grabe getragen wurde. Ivie war noch zu klein und würde sich wohl nie an Kiano erinnern, während Marlec - der zweitgeborene - durchaus verwirrt wirkte. Er konnte mit seinen 3 Jahren zwar ebenfalls nicht wirklich begreifen, dass sein Bruder verstorben war und nie wieder zu ihnen zurückkehren würde, doch er nahm durchaus wahr, dass Kiano nicht mehr anwesend war. Die Beerdigung ging über mehrere Tage hinweg. Während in anderen Teilen der Welt, die Trauer eher still abgehalten wurde, wurde in Ghana dieser traditionell gefeiert, da man das Leben der Toten zelebrierte. Kosten, welche die Familie tragen musst, die ohnehin schon am Hungertuch nagte. Doch für Naledi war klar, sie würde nicht auf diese feierliche Zeremonie verzichten. Denn ihr Junge musste geehrt und gefeiert werden, damit seine Seele Ruhe finden konnte.

Ivie - 4 Jahre alt 1990
Es handelte sich um Judy und Roland Simmons, welche sich schon sehnsüchtig ein Kind wünschten. Beide ließen sich auch zig Untersuchungen ein, um später die Gewissheit zu haben, dass sie eine sehr geringe Chance hatten, ein Kind auf die Welt zu bringen. Es war deprimierend, doch sie versuchten das Beste aus der Situation zu machen, indem sie es immer und immer wieder probierten und hofften, dass es irgendwann so weit sein würde. Nach fast 2 Jahren, hatten sie die Hoffnung schließlich aufgegeben und versuchten ihr Leben wieder aufzunehmen, welches durch die ständigen Versuche, gelitten hatte. Somit kam es wie gerufen, dass Roland einige Wochen in Ghana verbringen musste, um seine Fotografien zu vervollständigen. Als Reisefotograf, konnte er immer wieder, in die verschiedensten Kulturen eintauchen und war interessiert an den Familien und deren Leben. Roland musste insbesondere in Afrika selbst, schon einige traurige Momente einfangen. Kinder, welche kurz vor dem verhungern waren, Straßenkinder die durch die Straßen irrten und dazu neigten, als Taschendiebe zu arbeiten. Es war erschreckend, wie es in manchen Teilen der Welt, einfach an Möglichkeiten und Geld fehlte. Judy begleitete ihren Mann des öfteren, denn sie liebte es zu Reisen und zudem ergänzte sich das Ehepaar gut, da sie die Texte zu seinen Fotografien schrieb. Judy war Autorin und hatte bereits einige Bücher geschrieben, doch oftmals fehlten ihr die Ideen, weshalb sie gefallen daran fand, die Geschichte zu den Bildern zu schreiben, welche ihr Mann geschossen hatte. Ihnen lag beiden am Herzen, dass man die Wahrheit ans Licht brachte und die Umstände in gewissen Ländern, der Wahrheit entsprechend auf zeigte. Damit es die Leute zum Denken anregen konnte, denn man musste sich zwischendurch ins Gedächtnis rufen, dass nicht jeder so ein Leben führen konnte, wie man selbst.

Judy und Roland waren auf den Straßen Ghana’s unterwegs und mussten das Leid der dortigen Familien und deren Kindern mit ansehen. Zu wenig Geld, zu viele Kinder, da Verhütungsmaßnahmen aus religiösen Gründen verboten waren und die Aufklärung dahingehend fehlte. Die Kinder wirkten regelrecht ausgehungert, weshalb die Rippen deutlich heraustraten. Für Judy war das ein absoluter Graus, insbesondere weil sie durch den Beruf ihres Mannes, in Gegenden kam, welche von Armut gezeugt waren.
Es handelte sich um einen Marktplatz im Zentrum der Slums von Ashaiman, als sie zum ersten Mal auf die Familie Okorie trafen. Naledi stand hinter einem kleinen Obststand und versuchte das Obst an die Leute zu bringen, während sie ihre jüngste Tochter Taya, mithilfe eines Tuches, auf dem Rücken trug. Ivie war gerade 4 Jahre alt und rannte ihrem älteren Bruder Marlec nach, welcher selbst um den Stand herum wuselte. Sie wirkten glücklich, auch wenn sie so gut wie nichts besaßen. Denn Naledi verdiente nicht viel und auch Kasim, welcher auf einer kleinen Farm arbeitete, brachte nicht Unmengen an Geld nach Hause. Die Familie Okorie wirkte glücklich, doch Judy und Roland, blutete dennoch das Herz, als Ivie so schnell ausser Atem war und aufhören musste zu rennen. Ihr fehlte die Kraft, welche sie durch die fehlende Ernährung, einfach auf Dauer nicht hatte.
Es wurden die ersten Bilder geschossen und Naledi erklärte sich dazu bereit, Roland und Judy die Gegend zu zeigen und genehmigte auch die Fotos, welche Roland derweil von ihr und den Kindern machte. Ein bekannter Freund, der sie jeweils als Dolmetscher auf ihren Reisen begleitete, diente zur Kommunikation, zwischen den Einwohnern und dem Ehepaar.

Ivie war begeistert und interessiert an der Kamera und an Judy, welche zwischendurch mit Ivie und ihrem Bruder spielte. Sie war nie ein schüchternes Kind, weshalb sie sich jedes Mal freute und auf das Ehepaar zulief, wenn sie die beiden auf dem Marktplatz erblickte. Judy und Roland, begleiteten die kleine Familie in die Slums und waren erschüttert über die dortigen Zustände. Die Kriminalität war hoch, denn die Leute kämpften regelrecht ums Überleben.
Eine Woche später, wollte das Ehepaar mit Naledi und den Kindern die Gegend erkunden. Denn naledi wollte ihnen ihre Kultur näher bringen. Doch Naledi erschien nicht am Treffpunkt, weshalb sich das Ehepaar entschied, Naledi Zuhause zu besuchen. Dort wachte sie an dem Bett vom Ivie, welche alles andere als gesund wirkte. Sie hatte Fieber und Naledi bereitete gerade traditionell, eine Kräutermischung zu, welche das Fieber lindern sollte. Doch Judy war sich sicher, dass diesem Mädchen mehr fehlte. Der Husten und das pfeifen ihrer Lunge, bereiteten Judy sorgen. Während Naledi betete, dass ihr kleines Mädchen wieder gesund werden soll. Dass die Götter nachsichtig mit ihr sein sollen.

Ivie litt an einer schweren Lungenentzündung, die ohne westliche Medizin, nicht mehr in den Griff zu bekommen war. Dadurch entschieden sich Roland und Judy dazu, dem 3 jährigen Mädchen zu helfen, indem sie die Behandlungskosten übernahmen. Zusahen, dass Ivie die beste medizinische Versorgung bekam, die möglich war. Denn die Familie Okorie setzt nach wie vor, auf die traditionelle Medizin und trauten den Krankenhäusern nicht. Es brauchte eine halbe Ewigkeit, bis der Dolmetscher Naledi klar machte, dass man ihrer Tochter nicht mehr anders helfen könnte. Vielleicht lag es daran, dass Naledi dem Ehepaar deutlich mehr vertrauen schenkte, als der westlichen Medizin, weshalb sie dennoch einwilligte und man Ivie in ein Krankenhaus brachte, welches zwar deutlich schlechter ausgestattet war, als ein amerikanisches Krankenhaus, doch das nötigste war vorhanden. Sie konnten Ivie helfen und die Entzündung flachte langsam ab, dennoch wäre es um einiges klüger gewesen, Ivie in einem amerikanischen Krankenhaus gesund pflegen zu lassen. Denn dort hatte man deutlich mehr Möglichkeiten. Judy hätte die 4-Jährige am liebsten ins nächste Flugzeug gepackt und mit ihr zurück in die Staaten geflogen. Doch dafür war sie einfach zu schwach und zudem hätte Naledi etwas dagegen.

Leider mussten Judy und Roland, die Woche darauf abreisen. Ihre Arbeit war getan und sie versprachen Naledi, dass sie in Kontakt bleiben würden und sie versuchen würde, sie in den kommenden Monaten, wieder zu besuchen. Das Versprechen hielt die Familie Simmons und flog bereits 3 Monate später, wieder nach Ghana, um die Familie Okorie zu besuchen. Sie wollten Wissen, wie es um Naledi und die Kinder stand. Es war schockierend, denn sie hatten mit allem gerechnet, nur nicht damit. Denn Naledi wirkte vollkommen am Ende ihrer Kräfte, als sie erzählte, dass Kasim einem Überfall zu Opfer gefallen war und an den Verletzungen verstarb. Sie war plötzlich alleine mit drei Kindern und schaffte es nicht, sie weiterhin zu ernähren. Unter Tränen bat die Judy und Roland, dass sie sich um Ivie und Taya kümmern sollen. Denn Naledi war auf ihren Sohn angewiesen, der die schwerere Arbeiten übernehmen konnte. Da Judy und Roland nicht bei einer Vermittlungsagentur gemeldet waren, kam für sie nur die Privatadoption in Frage. Sie würden die Dokumente fertig machen, in denen Naledi ihr Recht abtreten würde, damit Judy und Roland, die neuen Eltern der Mädchen wurden. In manchen Hinsichten, wurden solche Adoptionen immer kritisch betrachtet, doch sie waren schneller abgewickelt und sie konnten somit Naledi direkt helfen und mussten nicht noch Monate warten, um die beiden Mädchen zu sich nehmen zu können.

Naledi wurde mit ihrem Sohn zurückgelassen, während Ivie und Taya, mit den Simmons zurück in die Staaten flogen. Für Ivie eine beängstigende Situation, denn der Flieger war laut und so war sie deutlich unruhiger als ihre Schwester, welche tief und fest in den Armen von Judy schlief. Auch wenn ihr das Herz blutete, dass sie Naledi ihre zwei Töchter abgenommen hatte, so wusste sie insgeheim, dass sie dafür eine bessere Zukunft haben würden. Sie wollten auch zusehen, dass sie öfters mit den Kindern, in deren Heimat flogen. Denn sie versprachen Naledi, dass sie gut auf sie achten würden und sie hin und wieder besuchen. Damit die zwei Mädchen mit dem Wissen aufwuchsen, dass ihre leibliche Mutter in Ghana lebte und sie weiterhin Kontakt zueinander hatten. Denn für Judy war er wichtig, dass ihre Adoptivtöchter durchaus wussten, wo ihre Wurzeln lagen. Ihnen war durchaus bewusst, dass sie mit dem Thema Rassismus mit Sicherheit nun öfters konfrontiert wurden. Während Judy und Roland weiß waren und zwei afrikanische Mädchen aufzogen, würde man mit Sicherheit viele Sprüche zu hören bekommen.

Ivie tat sich mit der neuen Sprache schwer, welch sie erlernen musste. Anfangs versuchten sich Judy und Roland mit Händen und Füßen zu unterhalten. Denn Ivie war schon alt genug, damit sie ihre Muttersprache halbwegs beherrschte, während Englisch ein völliges Neuland darstellte. Taya war noch so klein, dass sie die Veränderung weniger mitbekam und sich durchaus direkt an die englische Sprache gewöhnte. Ivie hingegen, war oftmals überfordert mit der Umstellung und verstand schon allein nicht, warum man ihren Namen an die amerikanische Standards anpasste, indem man ihren Vornamen zu Ivory wechselte. Sie konnte sich mit dem neuen Vornamen nie anfreunden und vielleicht war es auch nicht sonderlich klug gewesen, dass Judy und Roland ein fast 5 Jähriges Mädchen umbenannten.

Ivory war dennoch nach wie vor ein sehr lebhaftes und interessiertes Kind, welches oft positiv an die Dinge heran ging. Dennoch sprach sie lieber Twi, statt sich mit der englischen Sprache auseinander zu setzen. Judy bestand dennoch, Ivory zu einem Kurs zu begleiten, in welchem spielerisch Kindern Englisch beigebracht wurde. Denn Ivory blieb nichts anderes übrig, als sich anzupassen. Nach und nach fand sich Ivory mit ihren neuen Situation ab, war jedoch auch mit dieser neuen Großstadt und dem Haus überfordert, in welchem sie mittlerweile lebte. Sie war anderes gewöhnt und für sie schien es praktisch normal zu sein, barfuß auf die Straße zu gehen, was in Miami eher weniger geduldet wurde. Judy musste viele Gespräche mit Ivory suchen, in denen sie ihrer Tochter nahe legte, dass sie gewisse Dinge nicht tun sollte. Denn Judy wusste, dass ihre Tochter es ohnehin schwer haben würde und sich keinen gefallen tat, wenn sie den Leuten noch mehr Gesprächsstoff lieferte, indem sie barfuß durch die Straße lief. Die Nachbarn rümpften allein schon die Nase, wenn sie die dunkelhäutigen Kinder sahen. Denn für sie war es unverständlich, dass man in ihrer Straße solchen Kinder Zuflucht schenkte. Für die Familie Simmons war es schockierend, wie schlecht afrikanisch abstammende Menschen, in der heutigen Zeit behandelt wurden. Umso wichtiger wurde es, dass man Ivory und Taya gut integrierte und ihnen zeigte, wie das amerikanische Leben von statten ging. Um Taya wurde sich nie viele Sorgen gemacht, da sie noch so klein war, während Ivory eine große Aufgabe darstellte. Denn Ivory war durchaus stur und das schon in diesem jungen Alter. Sie wusste ganz genau, was sie wollte und was ihr gegen den Strich ging. Es gab auch einige Situationen, in denen sie ihren Wunsch offen legte, wieder zu Naledi zurückkehren zu dürfen. Aussagen, welche Judy tief verletzten, denn sie hoffte immer noch darauf, dass sich Ivory irgendwann an ihr neues Leben gewöhnen würde. Das sie in Judy ebenfalls eine Mutter sah, doch solche Aussagen trieben diese Träume von dannen.

Im Kindergarten tat sich Ivory nach wie vor schwer, ihr englisch wirkte deutlich schlechter als das der anderen Kinder, weshalb sie sich schlechter mitteilen konnte. Unangenehm für das Mädchen, welches sich über Freundschaften durchaus freuen würde. Vielleicht war sie genau deswegen froh darüber, dass es einen Jungen im Kindergarten gab, welcher sich oftmals still neben sie setzte und mit ihr Legosteine zusammen baute. Als würde er ihr damit zeigen wollen, dass er sie nicht seltsam fand. Oder weil er durchaus verstehen konnte, wie es war, anders zu sein. Schließlich war Connor genauso dunkelhäutig und sonderte sich von den weißen Kids ab und spielte lieber mit Ivory in einer anderen Ecke. Connor wuchs zwar seit Geburt in Miami auf und war der englischen Sprache mächtig, doch auch er bemerkte diese Unterschiede. Denn die weißen Mütter wollten nicht, dass ihre Kinder mit den dunkelhäutigen Kinder spielten, das wäre laut ihnen, nicht gut für die Entwicklung ihrer Kinder. Doch Ivory konnte dieses Ausmaß noch nicht gänzlich wahrnehmen und war lediglich erleichtert, einen Freund gefunden zu haben. Nach und nach taute sie in der Gegenwart von Connor auf, welcher Ivory immer mehr dazu zwang, mit ihm englisch zu sprechen. Er korrigierte sie höflich, wenn sie ein Wort falsch aussprach und half ihr dabei, im englischen sicherer zu werden. Hätte sie damals das Privileg gehabt, in der Hauptstadt Ghanas aufzuwachsen, wäre die englische Sprache nicht sonderlich fremd gewesen. Doch in den Slums von Ashaiman, wurde lediglich Twi gesprochen. Auch Naledi hatte nie eine sonderlich gute schulische Ausbildung genossen, weswegen sie der englischen Sprache nicht mächtig war und diese auch ihren Kindern nicht hätte beibringen können.

Während also Connor sich darum kümmerte, Ivory die englische Sprache näher zu bringen, entschied sich Ivory dazu, ihrem neu gewonnen Freund, Twi beizubringen. Denn ihrer Meinung nach, würde ihre Muttersprache sonst niemand verstehen und sie könnten sie als Geheimsprache nutzen. In Connor fand sie einen besten Freund und er war derjenige, der ihr das Leben in den Staaten leichter machte. Dadurch das er gewillt war, ebenfalls Twi zu lernen, linderte es auch das Heimweh nach Ghana, welches sie im ersten Jahr in Miami, als quälend empfand. Connor tat ihr damals auch den gefallen und nannte sie weiterhin Ivie, womit er Ivory direkt glücklich machte. Jedes Mal freute sie sich darüber, ihren richtigen Namen zu hören, anstelle des fremden Namen, welche man ihr aufgezwungen hatte.
Es dauerte fast geschlagene drei Jahre, bis Ivory sich mit dem amerikanischen Leben vertraut machte und sich daran gewöhnte. Langsam schien es normal zu sein, dass sie in einem großen Haus lebten und man Schuhe anzog, sobald man das Haus verließ. Dennoch freute sie sich immens auf die Reise zu ihrer Mutter. Ivory war 8 Jahre alt und traf nach fast vier Jahren, wieder auf ihre leibliche Mutter. Roland entschied sich dazu, mit seiner älteren Tochter alleine zu fliegen, denn Taya war gerade knapp 4 Jahre alt und es würde sie laut Judy nur verwirren, wenn sie nun auf ihre leibliche Mutter treffen würde. Denn Taya war praktisch amerikanerin und passte sich so gut an, weil sie sich an das frühere Leben in Ghana, schlichtweg nicht erinnern konnte.

Für Ivory hingegen, ging ein langersehnter Wunsch in Erfüllung, als sie ihre Mutter und ihren älteren Bruder, in die Arme nehmen konnte. Ivory war zwar dankbar für das Leben in Miami, doch ihr fehlte die Heimat und die damit verbundene Freiheit. Judy hatte immer an allem etwas auszusetzen, während Roland sich nicht traute, mit den Kindern streng zu sein. Er war derjenige der Judy eher besänftigte und erklärte, dass Ivory sich schon noch einleben würde und man ihr lediglich Zeit geben musste. Und damit würde er auch recht behalten, denn Ivory wurde bei ihrem Besuch direkt klar, dass sie vielleicht doch ein besseres Leben in den Staaten hatte, als in den Slums von Ashaiman. Die Begegnung zwischen Ivory und ihrer leiblichen Familie, war zwar liebevoll und man freute sich über das Wiedersehen, doch man konnte eine gewisse Distanz wahrnehmen, welche zwischen den einzelnen Familienmitgliedern herrschte. Denn Ivory gehörte wohl oder übel, nicht mehr hier her. Sie fühlte sich gar ein wenig fehl am Platz und auch Naledi tat sich schwer, ihre Tochter wieder zu sehr an sich zu drücken, weil sie genau wusste, dass sie bald wieder abreisen würden und Naledi ihre Tochter somit wieder gehen lassen musste. Einzig und allein die Geschwister, schienen den Moment zu nutzen und die gemeinsame Zeit zu genießen. Roland versuchte sich ein wenig im Hintergrund aufzuhalten und zeigte Naledi lediglich Bilder und Videos von Taya, wie sie ihre erste Schritte machte und ihr erstes Wort sprach. Auch wenn man sich über das Treffen freute, so lag die Annahme in der Luft, dass es sich womöglich um das letzte Wiedersehen handeln könnte. Denn Ivory schien der Besuch nicht gut zu tun und beschäftigte sie noch Wochen oder gar Monate danach so sehr, dass Judy ihrer Tochter helfen wollte, indem sie Ivory zu einem Psychologen schickte, mit welchem sie über ihre Gefühle sprechen sollte, wenn sie dies schon nicht mit Judy oder Roland tat.


Die Therapie half einige Dinge zu verstehen und dennoch halfen ihr wohl die Gespräche mit Connor deutlich mehr, als mit ihrem zuständigen Psychologen. Connor konnte sie alles anvertrauen und er nahm sich Zeit und betrachtete das alles aus einem anderen Blickwinkel. So konnte er Ivory neue Denkanstöße vermitteln, welche ihr oftmals weiter halfen.
Die Schule war für Ivory zwar nicht sonderlich schwer, da sie ein absolutes Arbeitstier war und sich oftmals nachmittags ins Baumhaus zurückzog, um dort die Nase in die Bücher zu stecken, doch außer Connor, fand sie nur schwer Freunde. Connor und Ivory waren nun mal ein eingespieltes Team und niemand schaffte es so schnell, in diesen Kreis mit aufgenommen zu werden. Wenn, dann waren es meist ebenfalls Außenseiter, welche sie in ihren inneren Kreis aufnahmen. Dennoch war die Beziehung zwischen Connor und Ivory immer etwas besonderes, welche über all die Jahre anhielt. Auch wenn viele vermuteten, dass sie heimlich ein Paar wären, so waren sie immer nur die besten Freunde und unterstützten sich, wo sie nur konnten. Für Ivory war Connor wie ein Bruder und sie behandelte ihn auch so. Oft schlief er bei ihr im Bett, wenn seine Eltern sich wieder so laut stritten, dass er durchs Fenster abgehauen war. Genauso tauchte Ivory plötzlich bei ihm auf, wenn sie sich wieder mit Judy gestritten hatte, was oftmals vor kam. Denn tief in ihrem Innern konnte sich Ivory einfach nie damit abfinden, dass sie Judy als ihre Mom sah. Judy war eine liebenswerte Person, doch Ivory hatte sie all die Jahre, nicht als ihre Mutter bezeichnet. Denn sie hatte ja schließlich schon eine. Ein Streitpunkt, welche auch zwischen den beiden Schwestern oft zur Sprache kam, da Taya die Ansichten von Ivory nicht nachvollziehen konnte. Während Ivory nicht verstand, wieso Taya ihre Adoptivmutter als ihre Mutter bezeichnete. Taya sah sich selbst schon fast gänzlich als Amerikanerin und verschwendete gefühlt keinen Gedanken an Ghana – ihrer wahren Heimat. Auch wenn Ivory sich nicht vorstellen konnte, in Ghana zu leben, so war sie sich bewusst, dass dort ihre Heimat lag und sie aus den Slums stammte. Sie wusste, dass sie in den Staaten als Ausländerin galt. Allein ihre Hautfarbe sprach Bände und bereitete ihr zunehmend Probleme. So wurde sie von anderen Jugendlichen geschubst oder weg gedrängt.. bekam des öfteren Schimpfwörter ab. Denn man wünschte sich regelrecht, dass Ivory wieder dahin zurückkehrte, woher sie gekommen war. Somit bestritt Ivory die Schulzeit mit gemischten Gefühlen. Oftmals versuchte sie zu analysieren, wieso Menschen so anders dachten. Was in diesen vor sich ging und warum alles in der Welt, man so grässlich zu seinen Mitmenschen sein musste. Schon als Teenager hatte sie das Bedürfnis, hinter deren Taten und Gefühle zu blicken um zu erkennen, was sie dazu bewog, so zu sein wie sie waren.

Ivory war gerade mal 17 Jahre alt, als Roland bei einer seiner Reisen, schwer verletzt wurde. Für Ivory ging fast die Welt unter, denn zu Roland hatte sie immer die bessere Beziehung, als zu ihrer Adoptivmutter. Er hatte nie etwas dagegen, wenn Ivory Musik in ihrer Muttersprache hörte oder eine Ghana-Flagge im Zimmer aufhängen wollte. Sie war sich ihrer Herkunft nun mal bewusst und Roland unterstützte diese Dinge, während Judy es nicht sonderlich gern sah und ihre Tochter wohl lieber gänzlich zu einer Amerikanerin machten wollte. Roland wurde auf den Straßen von Mexiko schwer verletzt. Man war lediglich hinter seinem Bargeld her, welches er bei sich trug und da er sich noch versuchte zu wehren, wurde er übel zugerichtet. Er überstand diesen Überfall glücklicherweise, dennoch ließ es Ivory keine Ruhe. Sie konnte nicht nachvollziehen, wieso ein Mensch in der Lage war, einem anderen solche Schmerzen zuzufügen. Ivory war es wichtig, dass sie die Gründe dafür erfuhr, doch das blieb wohl aus, denn die Täter wurden nicht gefunden. Roland konnte sich nicht an deren Gesichter erinnern, was es fast unmöglich machte, die Täter somit zu identifizieren.
Das war wohl der Grund, weshalb sich Ivory generell vermehrt für die Psychologie interessierte. Die Gefühle von Menschen und deren Gedankengänge, welche dazu beitrugen, dass sie gewalttätig wurden. Für Ivory ein faszinierendes Thema, weshalb sie auch damit begann True Crime Storys zu lesen. Oftmals wurde dabei auch eine Kriminalpsychologin hinzu gezogen, welche dafür bekannt war, die psychische Verfassung der Täter, zu erfassen. Ebenso gab es das Profiling, welches dazu diente, Täter zu finden. Denn oftmals sagte die Art des Mordes, viel über die Person aus, welche die Tat begangen hatte. Ob dabei mehr Wut, Angst oder gar Liebe im Spiel war. Was schlussendlich der Ausschlaggebende Grund war, wieso er diesen Menschen umbrachte – Dinge welche Ivory immer mehr zu interessieren begannen.
Roland unterstützte seine Tochter bei ihren Plänen und half ihr dabei, die Bewerbungen für die Unis zusammen zu stellen. Connor hingegen entschied sich immer mehr dazu, sich dem Boxen zu widmen und weiterhin im Boxstudio seines Vaters zu trainieren, um durch die Kämpfe Geld verdienen zu können. Ivory stand hinter ihm und wusste, dass die Kämpfe ihm viel bedeuteten und das dies seine Leidenschaft war, während Ivory selbst, sich lieber mit der Psyche der Menschen auseinandersetzte, indem sie ihr Studium der Psychologie begann. Sie entschied sich dazu, nach der Grundausbildung, sich auf die forensische Psychologie zu spezialisieren, welche ihr die Möglichkeit bieten würde, Verbrecher beurteilen zu können und sich zudem mit dem Wesen der Täter auseinander zu setzen.
Ivory ging in ihrer neuen Arbeit vollkommen auf. Es lag ihr, hinter die Fassade der Verbrecher blicken zu können. Dennoch war ihre Arbeit mit Sicherheit kein Zuckerschlecken, da sie direkt nach ihrem Studienabschluss, beim örtlichen Gefängnis zu arbeiten begann. Sie musste sich mit den Häftlingen auseinandersetzen und diese jeweils beurteilen, was durchaus schwierig war. Denn sie schickte niemanden gern in Isolationshaft, doch das musste zwangsweise passieren. Eine Arbeit die ihr gefiel, aber sie hin und wieder auch nicht los ließ, wenn sie den Heimweg antrat. Oftmals fragte sie sich, ob sie wirklich die richtige Entscheidung getroffen hatte, weshalb sie sich bereits nach einem Jahr, nach einer anderen Arbeitsstelle umsah. Sie wollte noch mehr in die Polizeiarbeit eintauchen und dort dabei behilflich sein, indem sie sich um die Untersuchung von Ursachen und Motiven, welche zu kriminellem Verhalten führen, widmete. Sie wollte noch mehr in Richtung Profiling gehen, auch wenn sie nach wie vor für die Stadt arbeitete und weiter ihrer Arbeit im Gericht nachging, in welchem sie des öfteren den psychischen Zustand der Angeklagten, bewertete.

Seit Anfang 20, lebte sie mit Connor zusammen in einer Wohngemeinschaft und war froh darüber, dass sie abends nicht allein war. Sie verbrachten Unmengen an Zeit zusammen und Connor war praktisch nicht mehr aus ihrem Leben wegzudenken. Dennoch schien sich etwas verändert zu haben, denn Connor schien über die Jahre hinweg, Gefühle für Ivory entwickelt zu haben. Ihre Familien waren immer schon davon überzeugt gewesen, dass Ivory und Connor irgendwann ein Paar sein würden. Damals hatte Ivory noch darüber gelacht und es für einen bescheuerten Scherz gehalten, während es Connor wohl anders erging. Als Ivory gerade mal 23 Jahre alt war, schien Connor das Bedürfnis zu haben, ihr von seinen Gefühlen zu beichten. Etwas was Ivory für den Moment komplett aus der Bahn warf, da ihre Gefühle nun mal rein freundschaftlich waren. Das diente dazu, dass der wichtigste Mensch in Ivory´s Leben, sich von ihr abwandte und bereits eine Woche darauf, aus der gemeinsamen Wohnung auszog. Für Ivory war dieser Schnitt, kaum auszuhalten, denn all die Jahre gab es nur Connor, welcher stets an ihrer Seite war. Das er plötzlich den Abstand brauchte und ans andere Ende vom Miami zog, brachte Ivory dazu, sich noch mehr in die Arbeit zu verkriechen und jede einzelne freie Minute, mit Akten und Fällen verbrachte, welche abgearbeitet gehörten.

Das Jahr 2013 war das Jahr der Änderungen, welche auf sie zukommen würden. Nicht nur, dass sie mittlerweile wieder vermehrt von der Polizei um Hilfe gebeten wurde, sie hatte sich mit ihren 27 Jahren einiges erarbeitet und sich einen Namen in der Branche gemacht.
Für sie war der Fall immer im Vordergrund, alles andere versuchte sie immer auszublenden, doch dieses Mal traf sie auf einen neuen Detective. Sie half dabei, ein Täterprofil zu erstellen, wie sie es so oft in letzter Zeit getan hatte.Sie hatte sich genug Gehör verschafft, damit man ihr zuhörte und vertrauen in ihre Meinung hatte. Denn sie war gut in ihrem Job und das zeigte sich auch, bei ihren bisherigen Erfolgen. Doch das es ein Detective gab, welcher ihr zunehmend den Kopf verdrehte, damit hatte sie wohl am wenigsten gerechnet. Ivory lernte bei einem kniffeligen Fall des JTTF, Dario Santiago kennen. Er überraschte sie, indem er sie eines Abends zum Essen einlud und die beiden durchaus miteinander zu harmonieren schienen. Für Ivory eine kommende Abwechslung, da sie seit gefühlt Jahren nur mit ihrer Arbeit verheiratet war und kaum Zeit fand, um sich mit jemandem zu treffen. Umso angenehmer empfand sie das gemeinsame Abendessen, welches innerhalb kürzester Zeit, mehrfach wiederholt wurde. Anfangs unterhielt man sich noch über den Fall, an welchem sie gerade arbeiteten, später wurden die Fragen persönlicher und man lernte sich auf gewisser Art und Weise, besser kennen. Ivory bemerkte das Interesse von Dario und es gefiel ihr, wie er sie umwarb und zu schätzen wusste. Seit Ewigkeiten, hatte sie sich nicht mehr so wohl gefühlt, in Anwesenheit eines Mannes, weswegen sie die Annäherungsversuche auch nicht unterband und sich schließlich doch auf etwas ernsteres einließ. Beide konnten der Anziehung nicht entkommen und genossen die Stunden zu zweit, da sie privates und Arbeit, deutlich trennten. Sie wollten keineswegs, dass jemand von dem JTTF davon Wind bekam, weshalb sie sich dazu entschieden, die frische Beziehung geheim zu halten. Erst als Ivory wieder vermehrt für das Morddezernat arbeitete, beendeten sie das Versteckspiel und machten ihre Beziehung öffentlich. Für Ivory eine komplett neue Erfahrung, denn plötzlich gab es einen Mann in ihrem Leben, der ihr wichtiger als alles andere war. Er half ihr sogar über den Verlust ihres besten Freundes hinweg, welcher sich nach dem Auszug vor einigen Jahren, gänzlich zurückgezogen hatte und somit kein Teil ihres Lebens mehr war. Doch das war okay, denn sie fand in Dario das fehlende Stück, welches ihr noch im Leben gefehlt hatte. Dennoch gingen sie es deutlich langsamer an, als erwartet. Beide waren gut in ihrem Job und waren oftmals tagelang mit ihren Fällen beschäftigt, weshalb nur noch wenig Zeit blieb, in welcher sie sich zwischendurch zu Gesicht bekamen. Es dauerte drei Jahre, bis Dario schließlich den ersten Schritt wagte und Ivory fragte, ob sie zusammenziehen wollten. Ivory musste nicht lange darüber nachdenken und freute sich über diesen neuen Schritt, welche ihre Beziehung zum Teil noch mehr vertiefte. Ivory war gerade mal 30 Jahre alt, als sie mit Dario in ein hübsches Häuschen mit Garten zog. Eine riesige Wohnfläche, welche sie kaum zu nutzen wussten, aber sich den gemeinsamen Luxus einfach nur gönnen wollten. Eine kleine Wohlfühloase, in welche sie sich gemeinsam zurückziehen konnten, wenn ihnen das Leben und die Verbrechen mal wieder zu viel wurden. Es schien fast perfekt, als sie sich schlussendlich noch das Ja-Wort gaben und Ivory Simmons zu Ivory Santiago wurde. Ein Nachname, mit welchem sie sich deutlich mehr identifizieren konnte, als mit Simmons.

In ihrem riesigen Haus, gab es nach wie vor Zimmer, welche noch keinen Nutzen hatten, weshalb sich Ivory immer mehr die Frage stellte, ob sie in der Lage waren, gute Eltern zu sein. Denn in ihrem Freundeskreis, schien das Thema sehr präsent zu sein, weshalb sie ständig gefragt wurden, wann es denn bei dem Ehepaar Santiago, soweit sein würde. Es vermittelte einen gewissen Druck, weshalb Ivory und Dario eines Abends das Gespräch suchten und sich schließlich dazu entschieden, noch ein paar Jahre damit zu warten. Denn beide schienen gerade vollends mit ihren Karrieren beschäftigt zu sein und Ivory war der Meinung, dass sie sich lieber erst einmal ein Hund zulegen sollten, bevor sie ein Kind in die Welt setzten. Schließlich war ein Hund, ein gutes Training und zudem hatte Ivory schon immer eine Schwäche für diese Vierbeiner.

Ihre Ehe wurde bereits nach einem Jahr auf die Probe gestellt, nachdem Dario plötzlich schwer erkrankte. Bei einem Spaziergang mit ihrem Hund, brach Dario plötzlich neben Ivory zusammen und stand auch nicht mehr auf, was Ivory direkt in Panik versetzte. Sie rief einen Krankenwagen und brachte unter Schock ihren Hund nach Hause, ehe sie mit dem Auto ins Krankenhaus fuhr, um zu Wissen wie es um ihren Mann stand. In ihrem Kopf schienen schon die wildesten Szenarien von statten zu gehen, denn in ihrem Leben, hatte sie schon genug Menschen verloren und würde es nicht ertragen, wenn Rio sie verließ.
Die Diagnose war niederschmetternd, denn mit einer Herzbeutelentzündung und einem kleinen Herzfehler, sollte man nicht spaßen. Somit versuchte Ivory ihrem Mann klar zu machen, dass es den ganzen Überstunden geschuldet sei, welche er in letzter Zeit tätigte. Er hatte sich übernommen und sich nicht gänzlich auskuriert. Doch Rio gehörte ebenso zu der sturen Sorte, wie Ivory und machte ihr direkt klar, dass es nicht an dem Stress gelegen hatte. Es war wohl der erste grässliche Streit, welchen die beiden hatten, seit sie verheiratet waren. Die dicke Luft, blieb weiterhin bestehen, nachdem Rio sichtlich unzufrieden mit seiner Zwangspause war und in den Innendienst wechseln musste. Doch es schien dennoch in Rio zu arbeiten, denn er war derjenige, der Ivory nochmal bezüglich Kinderwunsch ansprach. Das Leben könnte jederzeit vorbei sein und es somit entschieden sie sich zusammen, die Kinderplanung vorzuziehen. Denn sie wollten alle Jahre auskosten, welche sie mit ihrem Kind verbringen konnten, bevor sie irgendwann das zeitliche segneten. Ivory warf ihre Pille weg und sie gingen das Thema „Baby“ nun direkt an.

Das es jedoch frustrierend endete, damit hatten wohl beide nicht gerechnet. Denn selbst nach über einem Jahr, schien es einfach nicht funktionieren zu wollen. Für Ivory war es sichtlich schwer und das war auch der Punkt, an welchem sie ihre Adoptivmutter, besser verstehen konnte. Judy hatte sich selbst immer Kinder gewünscht und es war damals praktisch ein Segen für sie gewesen, als sie Ivory und Taya zu sich holen durfte. Dennoch stand für Ivory außer Frage, zu adoptieren. Sie musste schließlich am eigenen Leib erfahren, wie sich so etwas anfühlte. Sie wollte nicht so eine komplizierte Beziehung zu ihrem eigenen Kind haben, wie es bei Judy und Ivory der Fall war.
Sie ließen sich beide medizinisch untersuchen, denn Ivory war sichtlich frustriert und wollte endlich einen nennbaren Grund, wieso es einfach nicht funktionierte. Während bei Ivory alles in bester Ordnung war, lag die Ursache bei Rio, welcher Zeugungsunfähig war. Für das Ehepaar ein herber Schlag, denn Ivory wollte immer schon Kinder und insbesondere Kinder mit ihrem Ehemann. Auch als dieser erneut eine Adoption vorschlug, stellte sich Ivory quer und wollte davon nichts wissen. Sie wollte ein eigenes Kind und wollte die Erfahrung machen, ein Kind zu gebären. Dieses Thema ließ oftmals Streit aufkommen, denn beide gingen ganz anders mit dieser Erkenntnis um. Während Ivory alles daran setzte, irgendwie doch noch an ihr Kind zu kommen, schien Rio sich immer mehr dafür zu hassen, dass er selbst nicht in der Lage dazu war, seiner Frau diesen Wunsch zu erfüllen.

Es war das Jahr 2019, als Ivory schließlich eine Lösung für ihr Problem vorschlug. Sie wollte eine künstliche Befruchtung und wollte mithilfe von Rio, den best möglichsten Spender finden, welcher Rio vielleicht gar etwas ähnlich sah. Dieser war jedoch nicht sonderlich begeistert davon und Ivory bemerkte langsam, dass sie ihrem Mann es vielleicht schwerer machte, als sie wollte. Sie versuchte ihn zu involvieren, wollte ihm aber auch nicht vor den Kopf stoßen, weshalb sie nach einem Termin, niedergeschlagen nach Hause kam und Rio erklärte, dass diese Befruchtung immens teuer war und die Warteliste endlos lang war. Vielleicht hätte sie darüber schlafen sollen, doch sie entschied sich spontan für eine andere Idee. Sie entschied sich dazu, Rio ihren Vorschlag zu unterbreiten, welcher nicht sonderlich erfreut war und den Vorschlag wohl auch nicht sonderlich ernst nahm. Denn Ivory schlug vor, jemand aus ihrem Bekanntenkreis als Spender einzusetzen. Dieser würde jedoch Unmengen an Papier unterschreiben müssen, dass er sein Recht abtreten würde und sich an die Vereinbarung halten würde, welche Ivory niedergeschrieben hatte, welche besagte, dass dieses Kind im Glauben aufwuchs, dass Rio der leibliche Vater sei.

Es war der beste Freund ihres Mannes, welchen sie um den Gefallen bat. Dieser wollte dem Ehepaar zu einem Kind verhelfen, denn er wusste von Rio, wie sehr dieses Thema die Ehe der beiden belastete. Ivory war positiv überrascht, als ihr Ehemann einwilligte. Die Situation war seltsam und teils auch unangenehm, weshalb sie nicht viel darüber sprachen. Die Hoffnung stand jedoch im Raum, dass sich alles bessern würde, sobald Ivory die zwei Striche auf dem Schwangerschaftstest erkennen konnte. Ihr war die Sache mit Dario´s bestem Freund, durchaus unangenehm, doch ihr Plan funktionierte. Sie empfing ihren Mann freudig, als dieser von einem Urlaub zurückkehrte und erklärte ihm, dass sie schwanger sei und sie endlich Eltern wurden. Es schien als würde sich das Ehepaar durch diese Neuigkeit, wieder annähern. Was auch zwangsweise von Nöten war, wenn sie gemeinsam ein Kind großziehen wollten.

Es war der 24. März, als Ivory ihre Tochter, Felicity Santiago, zur Welt brachte. Sie war ihr ganzer Stolz und das Beste was Ivory seit langsam passiert war. Felicity schien der lebende Beweis zu sein, dass Kinder wohl so manch Ehe retten konnten. Denn egal wie hart die Nächte waren, weil Felicity nicht schlafen wollte, war es die langersehnte Rettung der Familie Santiago. Ivory bemerkte jedoch früh, dass ihr die Arbeit fehlte. Sie war es gewohnt, tagelang durchzuarbeiten und sich wenige Pausen zu gönnen. So konnte sie es nicht lassen und fuhr mit Felicity zur Arbeit, um nach dem rechten zu sehen. Hier und da versuchte sie ihrer Stellvertretung einige Dinge klar zu machen, welche sie in Ivory´s Augen falsch machte.
Sie waren glücklich und waren ein eingespieltes Team, auch wenn Ivory liebend gern, wieder etwas Zeit für die Arbeit gehabt hätte, so war sie noch freigestellt und versuchte die Freizeit zu genießen, wenn Feli mal tief und fest schlief. Sie verbrachte plötzlich ungewohnt viel Zeit Zuhause und entschied sich dazu, zwischenzeitlich einige Räume zu renovieren, welche ihrer Meinung nach, eine andere Farbe gebrauchen konnten. Doch all das wurde nebensächlich, als Darios Zieheltern bei einem Unfall ums Leben kamen und eine 17 Jährige Tochter hinterließen. Ivory war nicht begeistert, Miami zu verlassen, um fortan in Lakeland zu leben. Ein Ort, welcher Ivory völlig fremd war und an dem sie keine Menschenseele kannte. Doch sie wollte ihren Mann bei seinen Plänen unterstützen und zog in das Haus, in welchem Dario aufgewachsen war. Da Ivory ohnehin noch von der Arbeit freigestellt war, war es sichtlich egal, wo sie gerade lebte. Dennoch war sie überfordert mit der Situation, denn Dario entschied sich dafür, nach Lakeland zu ziehen, um sich um seine Cousine kümmern zu können, während er jedoch unter der Woche seine Zeit in Miami absitzen würde. Es blieb somit an Ivory hängen, sich fortan um einen verstörten Teenager zu kümmern und um ein 1 Jähriges Kind, welches ihre Aufmerksamkeit brauchte. Die ständige Abwesenheit von Dario, wirkte sich zunehmend negativ auf die Ehe aus. Denn Ivory fühlte sich in Lakeland nun mal nicht Zuhause und würde bald zusehen, dass sie wieder ihrer Arbeit nachgehen konnte. Umso wichtiger war es, sich in der näheren Umgebung, nach einem Job umzusehen. Ivory konnte so einiges, auch von Zuhause machen. Selbst kurz nach der Geburt ihrer Tochter, saß sie vor dem Laptop und half ihrer Kollegin dabei, ein Täterprofil zu erstellen. Denn gänzlich ohne Arbeit, würde einfach nichts funktionieren.

Als Dario auch noch befördert wurde, schien das Glück der Familie, erneut an seidenen Fäden zu hängen. Sie hoffte inständig, dass sie Dario bald dazu überreden konnte, dass sie mit Xenia zurück nach Miami ziehen konnten. Denn dort waren sie in der Nähe von Ivory´s Familie und auch ihr Freundeskreis, war in Miami wohnhaft. Ivory fühlte sich eingesperrt in einem goldenen Käfig und war deutlich frustriert und unzufrieden mit der derzeitigen Situation. Es war also kein Wunder, dass sie sich bereits dazu verleiten ließ, einige Stellenangebote zu suchen und eine Bewerbung zu schicken, in der Hoffnung, sie könnte bald auch wieder unter das arbeitende Volk treten. Sie liebte ihre Tochter und würde alles für sie stehen und liegen lassen. Doch es wurde auch Zeit, dass Ivory endlich wieder unter Menschen kam und zusah, dass sie ihr Gleichgewicht wiederfand.




GESUCHTER

TAYA SIMMONS

[29-30 J.] ■ [Beruf frei wählbar]


[Zoe Kravitz]
BEZIEHUNG ZUEINANDER
Schwestern

ERWARTUNGEN
Hut ab, dass du bis hierher gelesen hast! Ich erhoffe mir, dass du kein Drogenproblem hast oder komplett abgestürzt bist. Drama ist zwar gerne gesehen, aber dahingehend würde es nicht zu dem Bild passen, was ich von Taya habe. Such dir gerne noch weiteren Anschluss und je nachdem lassen sich sogar Gesuche verbinden? Hier gibt es super liebe PBs und ich bin mir sicher, dass du fündig wirst. Ich poste ab 800 Wörter aufwärts und es kann durchaus auch ausarten, wie es bei meiner Story der Fall war. Daher würde ich mich freuen, wenn du ebenfalls zu längeren Posts tendierst. Durch mich, kennst du bereits meinen Mann Rio und seine Cousine bzw. unser Ziehkind - Xenia.

PROBEPOST?
[ Ja, neuer Post! ] ■ [ Ja, alter Post! ] [ Nein ]
[ Ja, ich wünsche ein Probeplay ]


BESONDERHEITEN
Du hast eine starke Persönlichkeit und genauso dein Päckchen zu tragen, wie jeder andere. Wir sind grundverschieden, weshalb wir oftmals hitzige Gespräche führen.

GEMEINSAME STORYLINE
Das meiste kann man meiner Story entnehmen. Hierbei entschuldige ich mich schon mal, für die etwas eskalierte Story. Jedoch bin ich positiv gestimmt, wenn du es wirklich auf dich genommen und die ganze Geschichte bereits durchgelesen hast.
Wir wuchsen zusammen bei unseren Adoptiveltern auf. Du hattest es immer schon leichter und bist mit der englischen Sprache aufgewachsen, während ich mich zu gut an Ghana erinnern konnte und nur deren Sprache konnte. Englisch war für mich komplettes Neuland, während du nie damit Probleme hattest. Du wurdest als Amerikanerin aufgezogen und hast dich auch nie anders gesehen. Zwar musstest du genauso unter der Hautfarbe leiden und gewisse rassistische Bemerkungen ertragen, was dich jedoch nicht sonderlich kümmerte. Du verkörperst schon seit der Kindheit an, eine starke Persönlichkeit, weshalb wir uns auch durchaus oft in den Haaren hatten. Während ich ein schwieriges Verhältnis zu unseren Adoptiveltern hatte, hast du sie immer als deine leiblichen Eltern angesehen. Für dich gab es da keinen Unterschied und du wolltest mir immer wieder eintrichtern, dass ich ihnen doch einfach eine Chance geben soll. Bis heute ist das ein gewisser Streitpunkt, auch wenn ich mich mittlerweile mit Judy angefreundet habe. Dennoch ist dies noch weit von einer Mutter-Tochter-Beziehung entfernt.

Hierbei fände ich es spannend, wenn wir in komplett zwei verschiedenen Sparten arbeiten, was vielleicht auch zu Spannungen führen kann. Auch wenn wir uns durchaus ähnlich sehen, sind wir charakterlich grundverschieden. Sobald wir Streiten, dann mit einer gewissen Leidenschaft.
Du warst auch der Meinung, dass ich verrückt sei, mich von dem besten Freund meines Mannes schwängern zu lassen, nur damit endlich mein Wunsch in Erfüllung ging. Doch als Felicity endlich geboren wurde, beruhigten sich die Gemüter und du bist in deiner neuen Rolle als Tante, richtig aufgegangen.
Ob du uns nun von Miami gefolgt bist, um mich etwas mit den beiden Kids zu unterstützen, oder ob du davor schon nach Tampa gezogen bist, überlasse ich dir.


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#27

RE: ■ WEIBLICHE GESUCHE

in GESUCHE 22.10.2021 09:13
von Ella Jenkins | 28 Beiträge


SUCHENDER

Ella Jenkins

[28y/o] ■ [Weddingplanerin]


[Hande Ercel]
MEIN ONLINEVERHALTEN
Mein Onlineverhalten hängt davon ab, wie ich arbeiten muss. Ansonsten bin ich täglich on und versuche auch zu posten. An Wochenenden kann es schonmal vorkommen, dass Wochenende ist. Aber auch das dürfte kein Problem sein.

MEIN SCHREIBSTIL
[1. Person] ■ [3. Person] ■ [Beides]


SCHREIBPROBE
[Sofern gewünscht, kann hier ein Post hinterlassen werden!]


MEINE STORYLINE
Geboren in Monaco, bin ich hier auch aufgewachsen und lebte bis vor kurzem noch in diesem Zwergenstaat. Sonne, Strand, Reichtum. Alles was man sich nur vorstellen kann. Ja, ich bin reich geboren. Ändert aber nichts an meinem Charakter, dass ich fröhlich, lustig und immer zum scherzen aufgelegt bin.
Sonne soll ja bekanntlich Glückshormone freisetzen. Deshalb kann ich auch von mir sagen, ich bin glücklich.
Und so beginnt dann nun meine Geschichte.
Geboren in Monaco 1993 als zweite Tochter eines sehr angesehenen Immobilienmarklers. Reich wurde mein Vater, als er Häuser direkt an Prominente vermietete oder verkaufte. Meine Mutter ist eine Modedesignerin. Ihr gehören einige Geschäfte in Monaco.
Doch haben sie nie damit geprahlt, dass sie reich sind.
In die Schule bin ich natürlich auch gegangen. Erzielte einen richtig guten Abschluss. Danach, wie sollte es auch anders sein, sollte ich in die Fußstapfen meines Vaters eingestiegen.
Häuser verkaufen oder vermieten? Das war nichts für mich. Ich hatte andere Pläne. Schon als Kind wusste ich, ich möchte Hochzeiten planen. So schön wie im Märchen. Ob die hinterher hielten, das war mir egal. Und wenn ich nicht Immobilienmarklerin werden sollte, dann sollte ich nach dem Wunsch meiner Mutter, Design studieren. Aber das wollte ich auch nicht.
Mit meinem Berufswunsch waren die beiden ganz und gar nicht einverstanden. Es gab ein riesen Theater.

Nur meine Schwester, die verstand mich.
Die Eltern konnten aber nichts machen. Ich erlernte den Beruf, Eventplanerin. So konnte ich meinen Traum verwirklichen.
Auch wenn meine Eltern Anfangs sehr dagegen waren, unterstützten sie mich in jeder Hinsicht.

Und dann kam der große Moment. Es hatte sich wohl herum gesprochen, dass ich ziemlich gut bin.
Denn eines Tages kam so ein hohes Tier in mein Büro.
Ja, man hat richtig gehört. In mein Büro. Erst 28 und schon so erfolgreich? Klar.
Denn ich hatte mit 18 eine Lehre angefangen. Machte meinen Abschluss mit 21 und arbeitete bei einer renomierten Eventplanerin in Monaco. Sie ermutigte mich, eine eigene Agentur zu gründen. Das tat ich. Manchmal schickte sie auch Kunden zu mir mit der Ausrede, sie hätte keine Termine mehr frei.
Aber kommen wir zurück zu diesem ominösen Mann, der eines Tages mein Büro betrat.
Er bot mir an, nach Florida zu kommen um dort für die Reichen Events zu planen. Ich sagte, guter Mann, ich plane Hochzeiten. Na um so besser meinte er.
Natürlich brauchte ich Bedenkzeit. Ich besprach alles mit meinen Eltern und die meinten, Kind, nimm die Gelegenheit wahr und plane die schönsten Hochszeiten in Florida. Und meine Mutter meinte, wenn du mal George Clooney siehst, dann lass dir ein Autogramm geben und erzähle ihm, dass dein Vater Häuser verkauft. Er bekommt auch ein Sonderangebot on top.
Meine Mutter. So war sie.

Und dann kam der große Tag. es ging ab nach Florida. was war ich aufgeregt. Weit weg, allein in einem fremden Land. Doch es ging alles gut. Ich durfte aussuchen, wo ich wohnen wollte. Ich entschied mich natürlich für das größere. Nämlich Tampa. Das hörte sich voll gut an.
Also bekam ich mein Büro, ein schickes Haus und ein super Klima. Und das wichtigste, sogar Aufträge.
Hier ließ es sich natürlich leben.
Mein Motto, auf ein schönes Leben in Tampa.





Meine große Schwester

Philomène...

[32y/o] ■ [such dir einen feinen aus]


[Fahriye Evcen]
BEZIEHUNG ZUEINANDER
Du bist meine große Schwester

ERWARTUNGEN
Ich würde mir wünschen, dass Du nach ein paar Tagen nicht gleich wieder verschwindest. Meine Schwester od. Dein Chara, sollte schon langlebig sein. Man kann natürlich unvorhergesehene Situationen nicht voraussehen. Ist es aber nicht schön, wenn man lanfristig eine Story playen kann?
Auch musst Du keine 24/7 online sein. Reales Leben hat immer Vorrang. Des weiteren würde ich mir wünschen, solltest Du wissen, dass Du nicht online kommen kannst, dass Du dich auch abmeldest, oder zu mir in meine PN's kommst. Denn nichts ist schlimmer, als zu warten und sich Gedanken zu machen, was ist passiert. So entsteht ein Geben und Nehmen. Denn das Selbe werde ich auch tun. Es ist noch zu erwähnen, wenn Du dich auf dieses Gesuch bewirbst, dass Du nicht Jenkins heißen musst. Du kannst ja auch in der Zwischenzeit geheiratet haben, was ich nicht hoffe. Immerhin möchte deine Schwester ja dabei sein.


PROBEPOST?
[ Ja, neuer Post! ] ■ [ Ja, alter Post! ] ■ [ Nein ]
[ Ja, ich wünsche ein Probeplay ]


BESONDERHEITEN
Besonderheiten wüsste ich keine. Bist Du nicht etwas ganz Besonderes?

GEMEINSAME STORYLINE
➻ Du bist in Monaco geboren.
➻ Hast mich immer unterstützt
➻ Du bist für mich mein Fels in der Brandung
➻ Überlasse ich Dir, warum Du nach Tampa kommst

Alles weitere kann man intern besprechen.


♚ ♚ ♚ ♚

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#28

RE: ■ WEIBLICHE GESUCHE

in GESUCHE 24.10.2021 21:18
von Max Sighn | 118 Beiträge


SUCHENDER

Max Sighn

[29 Jahre] ■ [Physiotherapeut]


[A.C.]
MEIN ONLINEVERHALTEN
Onlineverhalten variiert je nach RL. Allerdings schaue ich jeden Tag rein und bin auch so zu erreichen. Es kann aber auch mal sein, dass PN's (je nach Länge) auch mal auf sich warten lassen.

MEIN SCHREIBSTIL
[1. Person] ■ [3. Person] ■ [Beides]


SCHREIBPROBE
Gerne darfst auch du danach fragen!


MEINE STORYLINE
Maximilian oder auch nur Max genannt, wurde als erstes Kind der Sighn Familie in Gold Coast, Australien geboren. Wohl behütet und geliebt wuchs der kleine Mann auf einer Ranch und Wildtierauffangstation, abseits der Touristen Hochburg auf und kam daher schon recht früh in Kontakt mit den verschiedensten Arten von Tieren. Im kindlichen Sinne und mit gerade mal 4 Jahren denkt man noch nicht wirklich an die Gefahren, die Wildkatzen oder Luchse oder Wölfe mit sich bringen, bis ein zwischenfall auftrat, denn der kleine Max niemals vergessen würde. Kurz nach seinem 4ten Lebensjahr tapste der aufgeweckte Junge durch das Gehege, waren es nur Bruchteile von Sekunden waren, indenen seine Mutter ihn aus den Augen gelassen hatte, - zu dem Zeitpunkt war seine Schwester gerade mal 2 Monate alt- welche ihm schirr fast das Leben kosteten. Geriet er unter dem Fokus einer verletzen Hyäne und ehe er sich versah lag er auch schon unter ihr, die Zähne in seine Schulter geschlagen, schrie er auf und weckte damit das Rudel der Widltiere. Nur mit mühe und Not gelang es seinen Eltern das verletze Tier zu betäuben und ihren Sohn zu retten. Kam er sofort ins Krankenhaus und wurde opertiert, allerdings sollte das weit aus größere Schäden mit sich bringen als anfänglich gedacht. Die Nerven waren beschädigt und der kleine Fratz war nicht mehr richtig in der Lage den Arm zu bewegen. Gehandicap war es daher nur schwerer, als er in die Schule kam und sich auch beim Sport behauptet musste. Zog er sich zunächst ziemlich zurück, ließ immer anderen den Vortritt verhielt sich so ruhig wie möglich. So wollte er einfach keine Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Einer der Gründe, wieso er auch nicht wirklich viele Freunde hatte. So waren die ersten Schuljahre verdammt hart und schwer und auch wenn er zuhause immer freudig erzählte, dass seine Mitschüler ihn trotz seines kaputten Arms akzeptierten und immer mitspielen ließen, sah die Realität leider ganz anders aus. Kinder können schrecklich sein! Und so hänselte man ihn teilweise sogar oder bewarf ihn auf der defekten Seite mit Sachen, die ihn dann trafen und teilweise sogar etwas weh taten.
Ließ er das eine ganze ganze Weile über sich ergehen, bis er sich so gedemütigt fühlte, dass sein Kampfgeist geweckt wurde. Vielleicht lag es aber auch daran, dass er einen Sommer in einem Camp verweilte, wo nur geschädigte Kids waren. Das erste Mal, dass er sich nahezu normal fühlte. Lernte er dort auch ein paar Leute kennen, die ihm so viel Mut und Kampfgeist einflösten, dass er nun an jeden Tag an sich arbeitete. Ging regelmäßig zu Psychio, zu Sporteinheiten und baute nach und nach seine Nerven in dem Arm wieder auf. War es auf jeden Fall kein leichter Weg, als er mit seinem 16ten Lebensjahr seinen Arm wieder bewegen konnte.Zwar noch immer nicht perfekt, aber er fühlte sich schon nicht mehr so gehandicapt. In der Highschool war sein Ehrgeizt mehr denn je gepackt und kaum hatte er das zweite Highschooljahr erreicht, hatte sich für ihn alles geändert. Durch den regelmäßigen Sport hatte er Muskeln aufgebaut, sein Arm ließ sich wieder bewegen und er hatte einen Schub bekommen. Zählte er nunmehr fast schon zu den Beliebten Kids. Auch wenn er die Aufmerksamkeit seiner Mitschüler genoss, vergass er niemals jene, die noch immer 'anders' waren. Gab er jedem eine Chance und betrachtete niemanden als mehr oder minder viel Wert.
Während er die Highschool mit einem durchweg sehr guten Abschluss beendete, führte sein Weg ihn ans Collage. Und somit auch in die Zeit der Party und der Drogenversuche. Natürlich probierte er alles zu genüge aus und lebte einfach. War sein Arm nahezu wieder normal zu gebrauchen, sein Hirn auf hochtouren, wenn er sich den Seminaren und Vorlesungen widmete und sein Freundeskreis um ihn herum wuchs mit jedem Tag. Nichts schien ihm mehr was auszumachen, als er sich sogar fürs Footballteam qualifizierte. Schön und gut und auch auf den Bitten seiner Mutter oder Schwester achtete er nicht, war es ein sehr gefährlicher Sport und dies bekam er auch einige Monate nach eintritt ins Team zu spüren. Bei einem wichtigen Spiel wurde er so sehr geblockt, dass es ihm ein Nerv an seiner eh schon schwärer Schulter zeriss und er den Arm nur noch unter Schmerzen bewegen konnte. Landete er wieder im Krankenhaus, wo man ihm abriet den Sport weiter auszuüben. Derzeit eh schwer, immerhin wollte sein Arm nicht mehr so wie er. Miese Nummer, wenn man bedachte, dass er den Kampf schon einmal hat aufnehmen müssen. Fiel er daher in ein tiefes Loch und wollte eine Zeit lang von niemanden etwas hören und sehen, wenn seine damalige Freundin ihm nicht gehörig den Kopf gewaschen hätte. Hieß es also nur wieder von vorne anfangen. Wieder Phsyio, wieder Therapien und wieder Krafttraining, bis seine Nerven wieder soweit gebildet waren, dass er den Arm voll bewegen könnte. Allerdings hat er seit diesem mal ständig Schmerzen darin, weshalb er wahrscheinlich viel zu viele Schmerztabletten schluckte. Ebenfalls keine wirklich gute Option, als er nach Alternativen Schmerztherapien suchte und dabei seine Leidenschaft fürs Surfen entdeckte. Klar, ihr fragt euch jetzt sicher, was surfen mit einer Schmerztherapie zutun hat?! Nichts! Aber hey. Er war verzweifelt, also wurde wirklich alles ausprobiert.
Mittlerweile hat er die Sucht nach den Schmerzmitteln weitesgehend im Griff, wenn auch erfolglos mit einer Ableknungstherapie. Aber sei es drum. Er verließ das Team, boxte sich nun mehr durchs Sportstudium und ließ sich als Pysiotherapeut ausbilden. Wieso was anderes machen, wenn er doch in der besten verfassung war, selbst in die Branche zu gehen, auf die er angewiesen war? Wusste er nun auch seine Schmerzen besser unter Kontrolle zu halten, welche Übungen wirklich was brachten und wie er alles andere ebenso handhaben musste.
Durch das Leben am Touristen Hot Spot, lernte er eine ganze breitbante an Menschen kennen und begeisterte sich schnell für Amerika. Das Land der unbegrenzen Möglichkeiten. Stand sein Entschluss recht schnell fest, dass ihn sein Weg dahin führen würde. Es brauchte zwar viele hitzige Diskussionen mit seinen Eltern und Schwester, doch irgendwann ließen sie ihren Sohn und Bruder gehen, so das er seine 7 Sachen packte und quer nach Amerika flog. Sein Ziel war eigentlich ein anderes und Tampa sollte nur eine Zwischenstation sein, doch gefiel es ihm dort. So gut, dass er sogar kurzerhand entschloss erst einmal dort zu bleiben. Aber... ohne Mos nichts los! Also muss er nun doch schnell einen Job finden, um das Hotelzimmer weiter zu bezahlen. Oder eine Wohnung oder eine WG. Verdammt, ihm wäre alles recht!
In wie weit er da glückt oder nicht, steht in den Sternen, ebenso ob er es schafft, dort als Physiotherapeut Fuß zu fassen! Aber. Wo bliebe der Spaß im Leben, wenn man schon genau wusste, was auf einen zu kam?




Schwesterchen

... Sighn - es sei denn du hast geheiratet

[25 Jahre] ■ [vielleicht Tierpflegerin?!]


[Ana de Armas?
Vetorecht liegt bei mir]
BEZIEHUNG ZUEINANDER
Du bist meine geliebte kleine Schwester

ERWARTUNGEN
Ich erwarte oder erhoffe mir viel mehr, dass du nicht direkt wieder abziehst! Du solltest schon Interesse an dem Gesuch und an der Rolle haben, denn du bist mir echt wichtig! Hinzu wäre Eigeninitiative und eine gewisse Grundaktivität schon schön, wobei ich NICHT meine 24/7!

PROBEPOST?
[ Ja, neuer Post! ] ■ [ Ja, alter Post! ] ■ [ Nein ]
[ Ja, ich wünsche ein Probeplay ]


BESONDERHEITEN
Du bist an sich eine liebenswerte Person, die aber in scheiß Situationen auch sehr gut Kontra geben kann

GEMEINSAME STORYLINE
Das Grundgerüst ließt du ja schon in meiner Storyline! Das würde im Grund fest stehen, alles andere, obliegt ganz dir. Welchen Werdegang du hattest oder was dich interessiert, ist alles dein Ding, da will ich dir absolut keine Vorschriften machen.
Wichtig ist mir eben, dass wir über die ganze Zeit hinweg ein durchweg gutes Verhältnis haben. Wir lieben uns, auch wenn wir uns hassen Ihr wisst, wie Geschwister so sind. Wir bilden da keine Ausnahme.

Wichtig in dem Punkt ist mir aber, dass du keine eingebildete hochnäsige Zicke bist oder irgendetwas Illegales machst! Ansonsten ist es ganz dir überlassen!


Ex- Freundin

dein Ding

[26-29 Jahre] ■ [dein Ding]


[Giorgia Whigham?
Vetrorecht behalte ich mir vor ]
BEZIEHUNG ZUEINANDER
Du bist meine Ex- Freundin und die, die mir damals gehörig in den Arsch getreten hat!

ERWARTUNGEN
Ich erwarte oder erhoffe mir viel mehr, dass du nicht direkt wieder abziehst! Du solltest schon Interesse an dem Gesuch und an der Rolle haben, denn du bist mir echt wichtig! Hinzu wäre Eigeninitiative und eine gewisse Grundaktivität schon schön, wobei ich NICHT meine 24/7!

PROBEPOST?
[ Ja, neuer Post! ] ■ [ Ja, alter Post! ] ■ [ Nein ]
[ Ja, ich wünsche ein Probeplay ]


BESONDERHEITEN
Hier Besonderheiten des Charakters notieren!

GEMEINSAME STORYLINE
Wir kennen uns seit der Uni. Woher du kommst ist an sich dir überlassen, ob du wie ich auch in Gold Coast geboren und aufgewachsen bist, oder erst nachher wegen der Uni dahin gezogen bist. Wir haben uns in einer gemeinsamen Vorlesung kennen gelernt- naja. Wohl eher, weil ich komplett falsch da war. Irgendwie war ich an dem Tag total verkatert und bin in der falschen Vorlesung gelandet, und saß neben dir, als der Dozent nicht mal im Ansatz über Sprot sprach sondern über... -> je nach dem, was du studiert hast Verpeilt wie ich bin, habe ich dich angesprochen und haben gemerkt, dass wir sofort auf einer Wellenlänge waren. Nichts desso trotz musste ich zu meinem Unterricht, weshalb ich mitten drin aufgestanden bin und los wollte, aber nochmal zurück bin, um dir meine Nummer zuzustecken.
Du hast ein paar Tage auf dich warten lassen und mir erst 2 Tage später geschrieben (wieso ist dein Ding) und wir haben uns öfter getroffen. Waren bei Dates und Partys, bis wir dann ein Paar wurden. Wir waren glücklich, bis zu dem Zeitpunkt, an dem ich den Unfall im Team hatte und in das besagte tiefe Loch gefallen bin. Du warst jeden Tag da und hast meinen Ehrgeiz und Kampfgeist geweckt. Selbst als ich scheiße zu dir war, warst du da. Hast mich quasi irgendwie gerettet.
Und doch haben wir uns einfach in zwei unterschiedliche Richtungen entwickelt und haben uns einvernehmlich getrennt. Aber das ändert nichts daran, dass wir bis heute noch sehr gute Freunde sind!
Wichtig: Ich such hier nach KEINEM Pair!! Ich plane sowas nicht und lasse sowas stehts das Play entscheiden!



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zuletzt bearbeitet 25.10.2021 02:56 | nach oben springen


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