Shortfacts Dreamteam Shortlinks
TAMPA, FLORIDA
L3S3V3 ▪ FSK18

REAL LIFE-RPG
SINCE FEB. '21

ORTSTRENNUNG
ROMANSTIL
James
James
Jade
Jade
Joseph
Joseph
Amaya
Amaya

#16

RE: ■ MÄNNLICHE GESUCHE

in GESUCHE 16.09.2021 19:25
von Kathleen Sullivan | 377 Beiträge


SUCHENDER

Kathleen Sullivan

[24] ■ [Studentin]


[Sara Orrego]
MEIN ONLINEVERHALTEN
regelmäßig, sowohl unter der Woche, als auch am Wochenende

MEIN SCHREIBSTIL
[1. Person] ■ [3. Person] ■ [Beides]


SCHREIBPROBE
[Auf Anfrage hinterlasse ich gerne eine. <3]


MEINE STORYLINE
Nicht alle Kinder aus der Oberschicht wurden mit einem goldenen Löffel im Mund geboren. Kathleen hingegen, wie auch ihr älterer Bruder, sowie jüngere Schwester, führte ein ziemlich normales Leben, mal abgesehen von dem großen Anwesen, was aber auch das Einzige war, was davon zeugte, dass ihre Eltern wirklich ein großes Vermögen besaßen. Im Grunde legte vor allem ihre Mutter Eliza großen Wert darauf, dass ihre einzige Tochter nicht vergaß, was im Leben wichtig war, denn Geld, wird nicht alle Probleme lösen können. Es gab nur selten eine Extrawurst für Kathleen, außer an ihrem Geburtstag und Weihnachten. Das waren vermutlich die einzigen Tage, an welchen wirklich groß aufgetischt wurde.

Während Eliza ihre Tochter eher in schicken Klamotten und Kleidchen sah, spielte Kat gerne im Dreck und machte sich draußen dreckig. Das Ding mit den Puppen und Schminksachen war nicht ihrs – zumindest nicht in dem Ausmaß, in dem man es von vielen Mädchen in ihrem Alter kannte. Mit 4 Jahren stand Kat das erste mal auf dem Skateboard des Nachbarsjungen und brach sich dabei ihren linken Arm. Schmerzhaft, aber kein Hindernis den Wunsch zu äußern, genau das zu lernen. Kaum war der Arm wieder heile, so bekam sie von ihrem Vater ihr erstes Skateboard und auch wenn er nicht sonderlich viel davon verstand, brachte er es seiner Tochter bei und schon bald konnte man sie ohne ihr Skateboard gar nicht mehr antreffen. Als Kat in die Schule kam, tat sie sich schwer neue Freunde, oder überhaupt Freunde zu finden. Sie kannte lediglich die Kinder aus der nahen Nachbarschaft und im Grunde reichten diese auch aus. Doch da war dieses eine Mädchen, welches sie einfach fragte, ob sie mitspielen wollte. Ab dem Zeitpunkt begann wohl eine unglaubliche Freundschaft und der Fakt, dass sie gerade eine Straße weiter wohnte, machte die ganze Sache nur besser. Es gab wohl keinen Tag, welcher stattfand, ohne dass die zwei sich sahen oder zusammenspielten. Sie wurden unzertrennlich.

Mit 13 Jahren eröffnete ihr Vater Kat, sowie ihrer Mutter, dass er ein Jobangebot in Tampa bekommen hatte, welches er unmöglich ausschlagen konnte. Kat hatte nicht sonderlich viel was sie hier vermissen würde – ihre beste Freundin Lu jedoch sehr. Der Meinung ihrer Eltern würde der Kontakt nicht sonderlich lange halten, doch alles kam anders. Die Mädchen hielten den Kontakt, besuchten sich sogar in regelmäßigen Abständen, während Kat zu einer jungen Frau heran wuchs. Ihr Notendurchschnitt war nicht sonderlich gut und sie war auch keines der ultra beliebten Mädchen. Jedoch war sie sich immer treu und wusste sich in jeder Situation zu helfen. Der Tiefschlag kam erst, als bei ihrer Mutter eine Diagnose gestellt wurde, welche weder behandelbar, noch heilbar war. Bauchspeicheldrüsenkrebs und die Ärzte gaben ihr noch ein paar Monate zu leben. Diese Diagnose zog der damals 18 Jährigen den Boden unter den Füßen weg, doch sie wollte stark sein, nicht nur für sich, sondern auch für ihre Mutter. Und das tat sie.

Sie schloss die Highschool mit einem passablen Notendurschnitt ab, und begann eine Ausbildung als Krankenschwester. Das war auch die Zeit, in der sie in eine WG zog, nachdem Lu, ihre beste Freundin nach Tampa kam um zu studieren. Es war von vorne herein immer klar, dass sie zusammen wohnen wollten. Es war immerhin viel Zeit aufzuholen. Doch kurz darauf, verlor ihre Mutter jedoch den Kampf gegen die schwere Krankheit, was Kat dazu trieb, so gut wie alles zu vernachlässigen. Ihre Gedanken auf Partys mit Alkohol und leichten Partydrogen vernichtet, welche dort Gang und gebe waren, ging sie schon bald nicht mehr auf die Arbeit, woraufhin schon einige Zeit später die Kündigung ins Haus flatterte. Jede noch so heftige Drohung oder Ansage ihres Vaters, schmetterten förmlich an ihr ab. Umso mehr ihr Vater auf sie einredete, umso mehr entfernte sie sich von ihm und von Zuhause. Immer öfter blieb sie über Nacht weg, schlief bei neu gewonnen Freunden, welche sie zu der Zeit zumindest so kannte. Vielleicht waren es auch die Drogen, welche all das zu Gewohnheit werden ließen. Kat wusste es selbst nicht so genau, aber es war für diesen Moment in Ordnung. Es war so lange in Ordnung, bis sie es übertrieb und einige Tage später in einem Krankenhaus wieder zu sich kam. Die einzigen die wirklich da waren, war ihr Vater und ihre Geschwister, welche ihre Hand hielten. Keiner ihrer sogenannten Freunden hielt es für nötig, hier zu sein. Vermutlich war das auch der Grund, wieso sie einstimmte, als ihr Vater sie bat einen Entzug zu machen.

Ja, die wohl härtesten Monaten ihres Lebens und in manchen Moment dachte sie wohl, sie würde all das nicht überleben. Doch es war wie man es sagte: Was einen nicht umbringt, macht einen nur stärker. Genau so fühlte sie sich auch, als ihr Vater sie aus der Klinik holte. Auf Wunsch ihres Vater, ging sie zu Gruppentreffen, vermutlich dachte er, es würde leichter sein clean zu bleiben, wenn sie unter gleichgesinnte kam, doch in ihren Augen waren all diese nur Fremde, und das würde sich auch nicht ändern. Stattdessen tat sie etwas, was sie schon vor langer Zeit hätte tun sollen. Sie bewarb sich an der Uni für den Studiengang Erziehungswissenschaft. Ehrlich gesagt wusste sie selbst nicht genau, warum sie genau das studieren wollte, es war eher wie ein Drang und vermutlich war es sehr viel Glück, dass sie dort genommen wurde. Ab da schien es bergauf zu gehen und vermutlich nahm Kat noch nie etwas so verdammt ernst, wie dieses Studium. Dass sie währenddessen noch immer zu den Treffen ging, wusste wohl nur ihr Vater und ihre Geschwister.




KLEINER BRUDER

XY Sullivan

[19-22] ■ [Beruf ist deine Wahl]


[Matt Cornett? Joshua Bassett? Dylan Sprayberry? Axel Auriant?]
BEZIEHUNG ZUEINANDER
du bist mein jüngerer Bruder

ERWARTUNGEN
Ich wünsche mir eine gewisse Grundaktivität, sollte das RL mal wieder reinhauen, hab ich dafür natürlich immer Verständnis. Suche dir auch abseits von mir deine Kontakte und sonst.. hab einfach Spaß und verschwinde nicht bei der nächsten Gelegenheit wieder.

PROBEPOST?
[ Ja, neuer Post! ][ Ja, alter Post! ][ Nein ]
[ Ja, ich wünsche ein Probeplay ]


BESONDERHEITEN
Ich möchte dir nicht all zu viel vorweg nehmen, immerhin ist es DEIN Charakter. Aus dem Grund wird in meiner Story auch nicht viel darüber geschrieben. Denk dir dein Ding aus. Bist du happy, bin ich es auch.

GEMEINSAME STORYLINE
Es gibt tatsächlich gar nicht so viel zu uns zu sagen. Wir sind die typischen Geschwister und es gab wirklich viele Moment in denen wir uns nicht leiden konnten, doch noch viel mehr, in denen wir uns geliebt haben. Du hattest im Gegensatz zu unserer Schwester eher weniger Verständnis dafür, wie ich mich nach dem Tod unserer Mutter verhalten habe, dennoch warst du da, als ich im Krankenhaus aufgewacht bin. Du warst sauer auf mich, doch die Sorge überwog. Es hängt dir auch heute noch in den Knochen, dass ich dich so vernachlässigt habe, denn wir waren eigentlich immer ziemlich dicke miteinander, auch als wir beide älter wurden. Grundsätzlich haben wir aber ein gutes Verhältnis.


VATER

XY Sullivan

[44/45] ■ [Beruf ist deine Wahl]


[Skeet Ulrich? {Vetorecht vorbehalten}]
BEZIEHUNG ZUEINANDER
du bist mein Vater

ERWARTUNGEN
Ich wünsche mir eine gewisse Grundaktivität, sollte das RL mal wieder reinhauen, hab ich dafür natürlich immer Verständnis. Suche dir auch abseits von mir deine Kontakte und sonst.. hab einfach Spaß und verschwinde nicht bei der nächsten Gelegenheit wieder.

PROBEPOST?
[ Ja, neuer Post! ][ Ja, alter Post! ][ Nein ]
[ Ja, ich wünsche ein Probeplay ]


BESONDERHEITEN
Ich möchte dir nicht all zu viel vorweg nehmen, immerhin ist es DEIN Charakter. Aus dem Grund wird in meiner Story auch nicht viel darüber geschrieben. Wichtig ist, dass du die Rolle als Vater schon immer sehr ernst genommen hast. Denk dir ansonsten dein Ding aus. Bist du happy, bin ich es auch.

GEMEINSAME STORYLINE
Du bist sehr früh Vater geworden, bereits die erste Tochter bekamst du und deine Frau Eliza mit 16 Jahren. Aufgewachsen in der Oberschicht, ermöglichten eure Eltern euch ein Zuhause, welches sicherlich zum angeben gemacht war, doch euch war das nie wichtig. Ihr wolltet euren Kindern andere Werte vermitteln, als Geld, Ansehen und Beliebtheit und ihr habt das auch ziemlich gut hinbekommen. Die Rolle als Vater hast du auch in deinen jungen Jahren schon sehr ernst genommen und hast diese Rolle auch mit voller Hingabe und Leidenschaft gelebt. Als deine Frau und unsere Mutter schwer krank wurde, brach für dich die ganze Welt in tausend Stücke und dennoch hast du den Anker für deine Kinder gespielt. Wenn ich dich beschreiben müsste, würde ich sagen, dass du der beste Dad bist, den man sich vorstellen kann .. vielleicht manchmal ein wenig über besorgt, aber auch das hat natürlich seine Gründe, wenn man zumindest meine Vergangenheit mit den Drogen bedenkt. Du bist nicht perfekt, aber immer da wenn man dich braucht.


BÖSER GEIST & EX

XY Sullivan

[26-29] ■ [Beruf ist deine Wahl]


[Harvey Newton-Haydon?]
BEZIEHUNG ZUEINANDER
Ex; böser Geist meiner Vergangenheit

ERWARTUNGEN
Ich wünsche mir eine gewisse Grundaktivität, sollte das RL mal wieder reinhauen, hab ich dafür natürlich immer Verständnis. Suche dir auch abseits von mir deine Kontakte und sonst.. hab einfach Spaß und verschwinde nicht bei der nächsten Gelegenheit wieder. Ich suche nicht explizit nach einem Pair, ich lebe nach dem Motto alles kann, nichts muss .. je nach Sympathie und was das Play so her gibt.

PROBEPOST?
[ Ja, neuer Post! ][ Ja, alter Post! ][ Nein ]
[ Ja, ich wünsche ein Probeplay ]


BESONDERHEITEN
Ich möchte dir nicht all zu viel vorweg nehmen, immerhin ist es DEIN Charakter. Du solltest aber nicht zu scheu mit Triggerthemen umgehen, denn dein Charakter sollte schon was härter sein und auch nicht einfach vor gewissen Dingen zurückschrecken.

GEMEINSAME STORYLINE
Als meine Mutter an dem Krebs starb, rutschte ich in eine Szene, in die ich besser nicht hätte abschrutschen sollen. Darüber habe ich aber dich kennen gelernt und du warst zu der Zeit der kleine Strang, an dem ich mich festhalten konnte und du hast mir zusätzlich das Gefühl gegeben, sicher zu sein. Dass meine Gedanken und auch Gefühle bei dir sicher sind. Vielleicht waren es aber auch die Drogen, welche ich von dir oder deinen Freunden bekommen habe, welche mir dieses Gefühl vermittelt haben. Ganz egal, ich war wirklich verliebt in dich und es lief auch einige Zeit gut. Wir stritten zwar viel, aber genauso viel liebten wir uns irgendwie. Nachdem ich wegen den Drogen im Krankenhaus gelandet bin, haben wir uns nicht mehr gesehen und ab da war mir auch klar, dass du nicht wieder kommen wirst. Und jetzt? Jetzt nimmst du Kontakt auf oder wir laufen uns zufällig über den Weg, wer weiß? Lass uns das zusammen überlegen.




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#17

RE: ■ MÄNNLICHE GESUCHE

in GESUCHE 18.09.2021 00:16
von Grecia Ada Chase | 35 Beiträge


SUCHENDER

Grecia Ada Chase

28 Jahre ■ Assistenzärztin [imaginäre Geschäftsführerin von Chase Enterprises inc.]


Eliza J. Taylor
MEIN ONLINEVERHALTEN
Ich bin regelmäßig online, auch wenn längere Posts mal ein wenig dauern können. Dennoch bin ich stets über Pn erreichbar und antworte auch so oft wie möglich auf Gästebucheinträge.

MEIN SCHREIBSTIL
[3. Person]


SCHREIBPROBE
[Sofern gewünscht, kann hier ein Post hinterlassen werden!]

Auf Anfrage gern.

MEINE STORYLINE
Woran denkt ihr, wenn von New York die Rede ist? Sex and the City? Kriminelle? Den 11. September? Trifft wohl alles zu, aber für Cia war es bis vor einer Weile vor allem eins: Ihre Heimat. Als Tochter des ziemlich wohlhabenden und bekannten CEO’s William Chase wurde ihr das Luxusleben praktisch in die Wiege gelegt. Kennt ihr die Boutiquen, die Carrie Bradshaw in der Serie immer wieder besucht hat? Die waren Cia im Teenageralter zu billig. Als jüngste von drei Schwestern war sie von Anfang an das Nesthäkchen der Familie und wurde vor allem von ihrem Vater immer wieder verwöhnt. Wann immer sie etwas wollte, bekam sie es. Das allerneueste Barbie Puppenhaus? Wurde für sie sondergefertigt, damit Barbie genauso aussah wie sie es wollte. Ihr Vater war als CEO viel mit seiner Firma beschäftigt, doch wenn er seine jüngste Tochter mit Geschenken glücklich machen konnte, dann tat er es. Ihre älteren Schwestern dagegen waren anders. Sie mochten es nicht, wenn ihr Vater ihnen etwas schenkte und nahmen schon in ihrer Schulzeit Ferienjobs an um sich selbst etwas verdienen zu können anstatt ihm auf der Tasche zu liegen. Cia dagegen genoss es richtig. In der Schule war sie die Ballkönigin und der Jungsschwarm schlechthin. Doch auch wenn sie die Aufmerksamkeit genoss, hatte sie dennoch eine herzliche Seite an sich. Etwas, was man allerdings nur selten zu Gesicht bekam. Sie war keine dieser Mädchen, die andere schikanierte, eher nutzte sie ihren Einfluss um genau das zu verhindern, solange es nicht sie persönlich betraf. Daher stand es für sie außer Frage, dass sie des Öfteren auch ein Auge auf ihre jüngere Cousine werfen würde, die genau nebenan wohnte. Anfangs verlangte Cia noch Geld dafür, um auf Julia aufzupassen. Doch als sie merkte, dass ihre Cousine keines dieser anstrengenden Kinder war, verzichtete sie darauf. Unbedingt nötig hatte sie es nämlich nicht, das Geld ihrer Tante einzufordern, denn ihr Vater gab ihr jede Woche mehr als genug Geld. Sie mochte es, Zeit mit Julia zu verbringen und sah sie bald als ihre Schwester an. Viel mehr als sie es mit ihren leiblichen Schwestern jemals getan hatte. Sie genoss ihr Leben in New York sichtlich und wenn es nach ihr gegangen wäre, hätte sich das niemals ändern sollen.
Allerdings kam dann die Nachricht, dass ihre Großmutter krank war und sowohl Cias Mutter als auch Julias Mutter zogen mit ihren Familien nach Tampa Bay. Für Cias Vater war das kein Problem, seine Firma war inzwischen mehrfach expandiert, sodass er für den Sitz in New York einen anderen CEO einsetzte und das Gebäude in Tampa Bay zu seinem Hauptsitz machte. Doch mit dem Umzug folgten auch die Veränderungen. Die Beziehung zwischen ihrem Vater und seiner Schwiegermutter war noch nie besonders liebevoll und als diese mitbekam, wie sehr er Cia verwöhnte, wollte sie dem ein Ende setzen. Trotz seines Reichtums war ihr Vater kein besonders durchsetzungsfähiger Mensch, sodass der Willen seiner Schwiegermutter durchgesetzt wurde und Cia der Geldhahn zugedreht wurde. Sie protestierte ziemlich dagegen, doch jeder Widerspruch war zwecklos. Ihre Großmutter mochte vielleicht krank sein, aber ihr Einfluss war immer noch groß genug, sodass es ihr gelang, für ihre Enkelin ein Studium in Medizin in Tampa Bay zu bekommen, damit sie in die Fußstapfen ihrer Mutter und ihrer Tante treten und ebenfalls Ärztin werden konnte. Cia wusste, dass sie keine Chance hatte und eigentlich mochte sie es auch, anderen zu helfen, sodass sie ihr Studium auch tatsächlich durchzog. Durch diese Vereinbarung erhielt sie wieder Geld von ihrer Familie, wenn auch nicht mehr so viel und konnte einen Teil ihres Luxuslebens wieder aufnehmen, allerdings in sehr verkürzter Form. Sie war immer noch Daddys kleines Mädchen und wusste, dass er sich bald zur Ruhe setzen wollte. Aus diesem Grund hoffte sie, dass er ihr die Leitung seiner Firma überschreiben würde, wenn es soweit war. Daher tat Cia alles, um die gute Tochter zu sein, schloss ihr Studium ab und wurde Assistenzärztin, während sie ihre Freizeit mit Julia verbrachte. Der einzigen Person, mit der sie immer über alles redete. Der Tag kam, an dem ihr Vater seinen Ruhestand verkündete und Cia wog sich schon in Sicherheit. Sie war bereit, ihren Job im Krankenhaus aufzugeben um seine Firma zu übernehmen, bis sie erfuhr, dass seine älteste Tochter, Cias älteste Schwester die Firma zugeschrieben bekam. Sie war außer sich vor Wut, stritt sich heftig mit ihrem Vater darüber und von nun an war ihr ihre Schwester ein wahres Dorn im Auge. Bis heute versucht sie alles, um ihr den Job streitig zu machen und selbst den Platz einzunehmen, der in ihren Augen nur ihr allein zusteht. Immerhin war sie doch immer diejenige, die ihre Zeit mit ihm verbracht hat, während ihre Schwestern lächerlichen Jobs nachgingen.



THE SAVIOUR

deine Entscheidung

30 - 35 Jahre ■ Chauffeur &' Verkaufsleiter von Chase Enterprises INC.


Robert 'Bob' Morley
BEZIEHUNG ZUEINANDER
❝frenemies, the one to clear my head.

ERWARTUNGEN
Hauptsächlich erwarte ich mir, dass du wirkliches Interesse an dem Charakter mitbringst und nicht gleich wieder verschwindest. Sicherlich, das RL kann öfter mal stressig sein, so geht es mir auch. Daher warne ich dich direkt vor, dass du von mir nicht immer gleich einen Post erwarten kannst. Da ich gern etwas mehr schreibe, können diese Posts auch mal etwas dauern. Dennoch erwarte ich von dir, dass du zumindest regelmäßig online bist und man untereinander Kontakt hat, sei es über Nachrichten, Gästebücher oder private Chats. Vor allem ist es mir wichtig, dass du dich auch ins Geschehen einbringst und ebenfalls ein paar eigene Ideen hast, mit denen man das Play immer wieder neu gestalten kann.

PROBEPOST?
Ja, neuer Post!

BESONDERHEITEN
Wie deine Vorgeschichte und ähnliches aussieht, möchte ich dir gar nicht vorschreiben. Wichtig wäre mir aber vor allem, dass du nichts mit Drogen zu tun hast oder in kriminelle Machenschaften verwickelt bist. Vom Charakter her stelle ich mir dich als sehr impulsiv, eigensinnig, aber auch selbstlos und intelligent vor. Jemand, der für seine Familie und Freunde jedes Risiko eingehen würde und auf den man sich immer verlassen kann, der aber gleichzeitig seine eigene Meinung durchsetzen und andere für sich begeistern kann. Der Charakter soll das Ziel haben, Grecia die Augen bezüglich ihrer fehlenden Erfahrung zu öffnen, was allerdings ein langer Weg werden wird. Daher schließe ich die Möglichkeit eines Pairs nicht aus, allerdings sollte sich das im Play entwickeln. Solltest du also Interesse daran haben, dann mach dich darauf gefasst, dass es mit Cia nicht einfach werden wird. xD

GEMEINSAME STORYLINE
[Dein Name] ist einer der besten Mitarbeiter von Chase Enterprises INC., die sich auf die Vermietung und den Verkauf von Neu-und Gebrauchtwagen spezialisiert haben. [Dein Name] hat bereits unter der Leitung von Cias Vater begonnen, für die Firma zu arbeiten, damals noch als Aushilfe in einem der Autohäuser. Durch seinen Ehrgeiz und sein Verkaufstalent wurde er schließlich fest in die Firma aufgenommen und stieg schon bald zum Verkaufsleiter auf. Mittlerweile ist er auch zuständig, bestellte Fahrzeuge zu den Kunden zu fahren oder der Geschäftsleitung [ @Delsin Harper Chase ] als Fahrer für verschiedene Geschäftstermine zu dienen. Daher ist ihm das angespannte Verhältnis der drei Schwestern sehr gut bekannt und er steht mit seiner Meinung voll und ganz hinter Delsin, da er weiß dass nur sie die entsprechende Erfahrung hat und Grecia einfach nur eifersüchtig ist. Er hat auch keine Skrupel davor, Grecia genau das ins Gesicht zu sagen. Die Chase-Schwestern sind vielleicht die Töchter des Chefs, doch er pflegt zu den beiden ältesten eher eine freundschaftliche Beziehung, anstatt einfach nur ein Angestellter zu sein. Durch seine Unterstützung von Delsin ist er in Cias Augen automatisch ein Verräter, das stört ihn allerdings nicht besonders. Er zögert nicht, sie immer wieder in den Wahnsinn zu treiben und ihr genau zu sagen, was er von ihr hält - dass sie einfach nur ein verwöhntes kleines Mädchen ist, das diese Verantwortung niemals allein tragen kann. Genau das macht sie immer wieder rasend, sodass beide sich des Öfteren streiten. Trotzdem gibt er nicht klein bei, ihr endlich die Augen zu öffnen und ihr zu beweisen, dass ihre Schwester für die Position die beste Wahl ist.



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#18

RE: ■ MÄNNLICHE GESUCHE

in GESUCHE 19.09.2021 16:28
von Kacper Perzow | 14 Beiträge


SUCHENDER

Kacper Perzow

[22 years old] ■ [noch arbeitslos]


[Maxence Dante-Fauvel]
MEIN ONLINEVERHALTEN
Grundsätzlich schaue ich jeden Tag einmal rein, bin jedoch vorwiegend am Wochenende wirklich online. Gbs und Co können unter der Woche also dauern! Mein Postingstil ist eher gemütlich, weswegen ich nicht hetze und ebenso nicht gehetzt werden will.

MEIN SCHREIBSTIL
■ [3. Person] ■


SCHREIBPROBE
[Sofern gewünscht, kann hier ein Post hinterlassen werden!]


MEINE STORYLINE
If I could break my DNA to pieces
Get rid of all my demons
If I could cleanse my soul
Then I could fill the world with all my problems
But, shit, that wouldn't solve them


“Erzähl mir doch etwas über dich, Kacper.“
Heute war genau der 378 Tag in der Haftanstalt für Erwachsene und sollte dieses Gespräch hier, diese so dumme und doch simple Frage über den Weg in die Freiheit bestimmen. Es war eher ein genervter Ausdruck der sich auf dem Gesicht des 22-Jährigen breit machte als er die Psychologin vor sich musterte und das Mädchen im Hintergrund zu ignorieren versuchte.

„Können Sie nicht einfach fragen, was sie wissen wollen? Wo soll ich Ihrer Meinung nach anfangen?“

“Wie wäre es mit dem Anfang? Bei ihrer Familie?“

Ein Schnauben gelang über seine Lippen während er nur ungläubig die Augenbraue hochzog, nicht wissend, was dieses Thema mit seiner Entlassung zu tun haben sollte. Erst als er nach geschlagenen fünf Minuten bemerkte, dass es doch tatsächlich ihr Ernst war, lehnte er sich langsam zurück, verschränkte die Arme vor der Brust und fing eher gelangweilt an zu erzählen, denn hatte er das Thema bereits etliche Mal durchgekaut und doch hatte sich nie etwas geändert.

„Sie wollen also wirklich alles wissen? Von meiner Geburt an und jeden einzelnen Dreckkorn auf den Weg in diese Hölle? Vielleicht sollten sie dann Popcorn besorgen und ein Kaffee. Das hier könnte nämlich den restlichen Tag in Anspruch nehmen. Und ihre nette Gehilfin… Wie wäre es, wenn sie näher rückt, um aus ihrer heilen Welt gerissen zu werden? „

Es war bereits die Kleidung des Mädchens, die den Reichtum ihrer Eltern zeigte, den puren Wohlstand dieses Landes und doch war da noch mehr. Etwas faszinierendes, etwas so anderes als man bei der restlichen Oberschicht sehen konnte und als sie sich endlich dazu entschloss an dieser gemütlichen Runde teilzunehmen, konnte er es sehen. Ihr blick schrie das Interesse an ihm heraus, das Interesse an einem Insassen, welcher ihr in wenigen Sekunden die perfekte Welt, in der sie aufwuchs, zerstören würde.

“Können wir jetzt anfangen?“

Die Stimme der Psychologin klang genervt, ungeduldig als würde sie sich unwohl fühlen. Wenn er ehrlich war, dann würde er es verstehen können, aber schienen die vergangenen Monate sich wie eine zweite Haut über ihn selbst zu legen. Die Kälte in dem Raum, das weiß der Wände und die Wachen, welche im Hintergrund jede Bewegung von ihm beobachten, nahm er kaum noch wahr, denn gehörten sie längst zum Alltag. Ein leises Räuspern bevor seine Stimme den Raum erfüllte.

„Okay, aber sagen Sie nicht, dass ich sie nicht gewarnt hätte. Aber Sie sind bestimmt abgehärtet, habe ich Recht? Ja, cool. Dann fangen wir doch mal bei ihrem gewünschten Anfang an. Sie kennen bestimmt die Slums, da wo der Abschaum lebt, tja genau dort bin ich aufgewachsen. Ironisch. Ein Unterschichtler landet in der Jugend im Gefängnis. Überraschend scheint das ja nicht zu sein. Aber wir wollen ja nicht abschweifen. Mein Vater, der Mann, der mir eigentlich ein Vorbild sein sollte, war wohl das, was man als Monster bezeichnen konnte. Meine erste Erinnerung an ihn ist nicht von einem Spielplatz oder dem Beibringen einer Sportart, wie es wohl bei den anderen der Fall ist. Nein meine erste Erinnerung ist, wie er trunken und vollkommen verwahrlost den Deckel der Truhe schließt, um vor seinem eigenen Sohn die Ruhe zu haben. Mir wurde oft die Frage gestellt, wieso einem Vater seinem Kind so etwas antat. Zwar nicht in dem Zusammenhang, aber passt er doch ganz gut oder nicht? Immerhin wollten Sie alles wissen. Seine Begründung, um mich mit zwei Jahren in eine Truhe zu stecken waren simpel. Ich hatte Hunger und habe an seiner Hose gezogen worauf hin das sowieso schon kaputte Hosenbein endgültig den Geist aufgegeben hat. Früher habe ich ihn noch in Schutz genommen, immerhin war er betrunken so wie jeden Abend. Ich schätze so etwas passiert, wenn man seine Arbeit als Präparator verliert und das wenige Geld nun auch noch verloren war. Eigentlich musste er sich nicht wundern, so wie er sich nach dem Betrug meiner Mutter verhielt. Wissen Sie? Ich kann meine Mutter wirklich verstehen immerhin hat mein Vater sie all die Jahre geschlagen und sie auf den Strich geschickt, um das Geld für meine Geburt aufzubringen. Wer kann es ihr verübeln, dass sie sich in einen der Sicherheitsmänner verliebt hat? Immerhin hat er sie nicht verkauft oder wie ein Stück Dreck behandelt. Und da sie zu dem Zeitpunkt bereits die Fliege gemacht habe, musste eben der Hosenscheißer daran glauben, wie er so schön sagte.“

Während der Erzählung war seine Stimme fast schon tonlos mit einem Hauch von Belustigung. Es war sein Leben, seiner Vergangenheit und das Holz, aus dem er geschnitzt war und hatte er eines gelernt: Jammern oder gar schwach wirken ging niemals gut. Und so legte er auch jetzt sein distanziertes und nicht ernstes Selbst an den Tag. Eine Art, die er schnell lernte, um in den engen Räumen nicht durchzudrehen.

“Sie müssen sich bestimmt in die Situation zurückgesetzt gefühlt haben als Sie herkamen.“

Ein so trockener Kommentar, der danach schrie, mehr zu erzählen und die ganze Wahrheit auf den Tisch zu packen. Sich nun leicht vorgelehnt, legte er die Ellbogen auf seine, unter der Hose, bläulichen Knie ab und sah der Frau vor sich direkt in die Augen.

„Es war der Horror, aber war die Reaktion auf eine banale Angst, der näherkommenden Wänden, eine bereits Bekannte. Sie haben keine Ahnung, was die Wärter mit uns anstellen und würde ich es Ihnen sagen, dann würden Sie es nicht glauben und ich würde wirkliche Probleme bekommen. Ich hoffe, dass Sie verstehen, wieso ich lieber zu meinem Vater und die ursprüngliche Geschichte umschwenke. Allerdings haben Sie mir eine wirklich hervorragende Überleitung gewährleistet. Ein Kind, dass ständig isoliert und eingesperrt wird, kann nichts anderes als Ängste entwickeln, aber hat mein Vater eine sehr effektive Art und Weise gefunden sie zu unterdrücken. Mit Schlägen auf der nackten Haut. Es ist erstaunlich, was Gürtel ausmachen können, wie die Haut aufplatzt, wenn man einmal zu viel draufschlägt. Aber, das was noch viel interessanter ist, ist, was beim Älterwerden passiert. Bis zu einem gewissen Alter habe ich mich gefügt, das Haus habe ich nur zur Schule verlassen und ich habe stets das gemacht, was von mir erwartet wurde. Dann jedoch gab es ein Tag, ich glaube ich muss so neun Jahre gewesen sein, als sich das änderte. Ich wurde immer von der Welt abgekapselt damit keiner merkte, was er mit mir machte, damit keiner die blauen Flecke oder gar die Wunden an meinen Armen bemerkte. Er wollte, dass ich nicht ohne ihn kann, dass ich keinen habe und selbst meiner Mutter hat er mit ihrem Tod gedroht als sie mich nach ihrer psychischen Erholung herausholen wollte, also wie reagiert ein Kind, dass keine sozialen Kontakte hat und die Gewalt als eine Art Zuneigung und Interesse deutet, wenn es auf ein anderes Kind trifft und mit ihm in wirklichen Kontakt kommt? Genau er schlägt zu. Ohne Grund, ohne Vorwarnung. Ich schätze es war gut, dass mein alter Herr mich von den anderen ferngehalten hatte. Immerhin war ich wohl eine Gefährdung für jeder Mann. Was ich nicht wusste war, dass der Junge nebenan eingezogen war und aus einer ähnlichen kaputten Familie stammt wie ich und zu meiner Überraschung schlug er zurück, statt das Weite zu suchen. Es muss ziemlich lustig ausgesehen haben, wie sich zwei Kinder geschlagen haben. Ich hätte gerne zugesehen.“

Kommentierte er seine eigene Erzählung mit einem amüsierten Gesichtsausdruck. Es war eine schöne Erinnerung, auch wenn sie nicht wie eine getarnt war, aber war es ein Tag, der ihm noch heute viel bedeutet, der Tag, wieso er überhaupt hier war. Hätte der Gleichaltrige niemals zurückgeschlagen, wären sie wohl kaum in anderen Kontakt gekommen, dann wäre er selbst nicht mit in das nebenliegende Haus gekommen, um die geplatzte Lippe zu verarzten und hätte er nie ihn kennengelernt.

„Für Sie klingt dieser Vorfall vermutlich ziemlich traurig. Zwei gewalttätige Kinder, welche nichts Besseres zu tun haben als sich gegenseitig zu schlagen, aber ich kann Ihnen eines verraten. Es ist einer der schönsten Erinnerungen in meinem Gedächtnis. Diese Schlägerei hat mir meinem besten Freund gebracht und die Erkenntnis, dass mein Vater nicht die einzige Familie ist. Für lange Zeit war er mein einziger Freund, wenn man es genau nimmt. Meinem Vater hat das jedoch nicht gefallen, denn würde jetzt jemand Fragen stellen können. Immer öfter fiel die Tür des heruntergekommenen Hauses, was meiner Meinung zu der Zeit mehr eine Ruine war, ins Schloss und kurz darauf hörte ich nur noch ein leises Klicken. Er hatte abgeschlossen, sperrte mich mehr denn je ein, aber konnte ich sehr ausdauernd sein. Ich habe angefangen mir Fluchtwege zu überlegen, Möglichkeiten mich heraus zu schleichen, ohne, dass er etwas mitbekam. Manchmal hat es funktioniert und andere Male konnte ich am nächsten Morgen nicht mehr laufen. Mein Arsch war kein schöner Anblick. Zur Schule ging in der Zeit nur noch aus Angst, dass mein Vater noch mehr Arten fand mich zu verletzten und das hat er auch. Ich muss so dreizehn gewesen sein als ich wegen der schlechten Kleidung eine Lungenentzündung bekam, aber Medikamente konnten wir uns kaum leisten. Es war mein Glück, dass ich nicht drauf ging und glauben sie mir es hat sich oft genug so angefühlt. Sorgen hat er sich jedoch nicht gemacht, es gab kein Tee oder Suppe ans Bett, wie man es von guten Eltern erwarten. Mein Vater war kein guter Vater, aber das haben selbst Sie jetzt kapiert. Hoffe ich. Was er jedoch begann als mein Lehrer bei ihm anrief und ihm mitteilte, dass er mich auf Grund der Krankheit nicht versetzten konnte, war eine Stufe mehr als kannte. Es war das erste Mal, dass er mir wirkliche Wunden zufügte. Ich zeig es Ihnen.“

Seinen eigenen Vortrag unterbrochen, stand er auf, um kurz darauf den Overall aufzuknöpfen und sein weißes Shirt hochzuziehen. Überall auf seinem Oberkörper konnte man kleine Wunden von Schnitten sehen, Markierungen, wie er sie so gerne nannte. Markierungen, die ihn daran erinnern sollte, was er war, woher er stammte und was passieren würde, wenn er zurück ging. Das Gefängnis war hart, die Gefahren lauerten an jeder Ecke, ein falsches Wort und schon war das Leben in Gefahr und auch die Wärter boten keinerlei Schutz, denn hörte man aus manchen Zellen, nachts, wenn es ganz leise war, einige leise Wimmern. Woher es stammte, wusste der Brünette genau, wäre es bei ihm selbst beinah so weit gewesen, aber wurde ein Alarm ausgelöst. Einer der Jungen wollte fliehen und somit hatten die Peiniger nun etwas anderes zu erledigen als sich ihr Vergnügen abzuholen.

“Wie sind Sie damit umgegangen?

„Das war gar nicht so schwer, denn habe ich in den Jahren einen Zusammenhalt von Familie kennengelernt. Wann immer es ging, bin ich geflüchtet und habe mich versteckt, wenn ich wiederkam. Ich kenne nur Gewalt und die Loyalität gegenüber meinem Halbbruder. Zwar habe ich auch andere Menschen auf dem Weg kennengelernt, aber er war der Erste, der mich so angenommen hat und auch nie wieder verschwunden ist, womit er mir das Leben gerettet hat. Das können Sie gerne wörtlich nehmen, denn wüsste ich nicht, wo ich wäre, ohne ihn. Kein Wunder also, dass ich immer an seiner Seite war.“

Erst jetzt lehnte sich der Hochgewachsene wieder zurück, musterte beide Gegenüber mit einem gelangweilten Gesichtsausdruck, der mehr als Schein war als, dass er sein Inneres widerspiegelte. Schlichtweg das Gegenteil war die Tatsache, denn spürte er die innere Anspannung stetig steigen, die Nervosität, die sich breit machte, umso länger er von sich selbst erzählen musste, denn konnte er kaum einschätzen, was die beiden Frauen dachten oder wie das Urteil ausfallen würde.

“Wie sind Sie hier gelandet? Sie schienen einen Halt gefunden zu haben.“

„Haben sie meine Akte nicht gelesen? Ich muss Ihnen wohl kaum erzählen, wie ich hier hingekommen bin. Es ist Ihre Aufgabe sich zu informieren und ein Urteil zu bilden.“

Dass die Frage dem jungen Mann sauer aufstieß, konnte man bereits an dem versteinerten Gesichtsausdruck sehen, denn würden die Umstände die Ausgangslage zunächst verschlimmern anstatt ihm die Hoffnung auf die frühzeitige Entlassung zu geben. Sein Kiefer presste sich leicht aufeinander als er an den Abend dachte als die Handschellen sich fest um seine Knöchel legten, jede Bewegung ein Einschneiden in die Haut bedeutete.

“Ich will es von Ihnen persönlich hören. Sehen Sie es als eine Voraussetzung, die ein positives Urteil begünstigt.“

Nur mit Mühe schaffte es der Brünette sich ein wenig begeistertes Brummen zurück zu halten und die Frau vor sich zu fragen, was genau sie meint alles bestimmen zu können, aber war ihm dennoch bewusst, dass er keine Wahl hatte als sich der Vorgabe zu beugen. Sein Blick glitt in diesem Moment zu der jungen Frau, welche sich noch immer an dem Platz neben der Psychologin befand und konnte man in ihrem Blick deutlich wahrnehmen, dass sie versuchte die Sprache seines Körpers zu deuten, sie zu analysieren, um ihn einschätzen zu können. Mit einem nicht hörbaren Seufzen und das Verschränken der Arme vor der Brust gab er sich jedoch geschlagen.

„Wenn Sie es so unbedingt hören wollen… Der erste Schritt in diesen kalten Wänden war vermutlich die Entscheidung meines betrunkenen Vaters als er bemerkte, wie oft ich mich aus dem Haus schlich und somit seine Regeln stumm widersprach. Seine Erziehungsmethodik habe ich Ihnen bereits erzählt, aber umso älter ich wurde, umso mehr wirkten sie in die entgegengesetzte Richtung. Ich flüchtete mich immer wieder, immer mehr und als ich das erste Mal einige Tage untertauchte, entschloss er sich dem Angebot eines Freundes zu folgen. Sein Sohn ist schon in der frühen Jugend in ein Erziehungscamp geschickt worden und folgte seitdem jedes Wort seines Vaters, wie ein Hund, welchen man zu oft getreten hatte. Und mein Vater wollte das gleiche, er wollte die Kontrolle wieder, sodass ich mich niemals losreißen würde. Also hat er mich dort hingesteckt und sie haben mich gebrochen. Einmal hätte ich schwören können, dass ich unter dem Stock sterben würde, aber ich tat es nicht. Beeindruckend, wie widerstandsfähig der Körper sein kann, wenn er leben will, nicht wahr? Als ich kurz vor meinem achtzehnten Geburtstag wieder nach Hause kam, waren die Ansprüche meines Vaters immer weitergewachsen, er hatte ein Wunder erwartet und er hat es bekommen. Ich bin drei Jahre nicht abgehauen, ich habe mich seinen Willen jeden Tag gebeugt bis ich eines Abends mit meinem besten Freund unterwegs war. Wir haben getrunken und ich habe die Zeit vergessen, war gerade auf den Weg nach Hause als mir im Schatten eine Person ins Auge gesprungen ist. Ich war nicht einmal allzu betrunken, aber als der Mann einen Satz sagte, den ich nur von meinem Vater kannte, hat sich eine Wut in meinem Inneren aufgetan und ich wollte meinen Vater spüren lassen, was er all die Jahre mit mir gemacht hat. Nur war es nicht mein Vater, sondern ein Tourist, der sich ins falsche Viertel gewagt hat und ich habe zugeschlagen, immer und immer wieder bis er bewusstlos und mit blutbedecktem Gesicht unter mir lag. Ich kann ihn nicht sagen, was er getan hat, ob er sich gewährt hat oder nicht oder wie man mich von ihm losbekommen hat, aber irgendwer hat es geschafft und schlimmeres verhindert. Der Mann kam ins Krankenhaus und ich wurde festgenommen wegen schwerer Körperverletzung. Was soll ich sagen? Der Richter hat mich als gefährlich eingestuft, aber durch das tranceartige Verhalten hat man sich dazu entschlossen mich nicht in ein einfaches Gefängnis zu verlegen, sondern hier hin.“

“Was wirst du… Sie tun, wenn Sie die Freiheit geschenkt bekommen würden?

Es war nicht mehr die Stimme der älteren Frau im Raum, sondern die der heranwachsenden Frau. Das erste Mal im ganzen Gespräch wanderte sein Blick zu ihr, musterte jeden Millimeter ihres makellosen Gesichtes. Sie war hübsch, hübscher als jede Frau, an die er sich erinnerte, sie wirkte aufrichtig, aber waren es die zuvor erwähnten Kleidungsstücke, die ihn auf Distanz hielten. Ein leichtes Schulterzucken und ein minimales Zucken der Mundwinkel bekam er dennoch zu Stande.

„Was glaubst du denn, was ich tun würde? Ich würde meinen Bewährungsauflagen nachgehen und mir einen Therapeuten außerhalb suchen, bevor ich meinen Halbbruder finde und sehe, wie es ihm geht. Ich weiß jedoch nicht, ob ich bleiben würde, weil der Umgang mit einem Straftäter sich oftmals nicht gut auswirkt und will ich ihm keine Zukunft verbauen. Danach würde ich meine Mutter ausfindig machen und vorübergehend um Asyl bitten, bis ich mir irgendwas Eigenes leisten kann. Ich habe kein Interesse an ihrem neuen Leben, aber ist die Rückkehr zu meinem Vater keine Option.“

Ein zufriedener Ausdruck erschien auf der Mine beider Frauen als er tief durchatmete. Die Sonne war bereits untergangen, wie ihm der Blick aus dem, mit Gitter versiegelten, Fenster verriet. Es war späte, sie würden gleich gehen und ihn zurücklassen mit seinen eigenen Dämonen, den Dämonen des Gefängnisses und der Vergangenheit, die sie erneut geweckt hatten nur um am nächsten Morgen aufzuwachen und die wohl freudigste Nachricht zu erlangen.
378 Tage Gefängnis, 378 Tage, welche sich in seine Haut und seine Seele gebrannt hatte und welche an dem Tag seiner Entlassung hinter ihm lagen. Es war der erste Atemzug an frischer Luft, der der Anfang von etwas Neuem sein sollte. Doch was vor ihm lag war ungewiss und würde man sich wundern, wie oft man sich zweimal im Leben begegnete.




Halfbrother

Your choice

[21-23] ■ [Student]


[Jake T. Austin → kannst mir sehr gerne einen anderen Vorschlag machen!]
BEZIEHUNG ZUEINANDER
Halbbruder & bester Freund

ERWARTUNGEN
Eigentlich kannst du hier das Standard von jedermann einfügen, denn ist das Wichtigste für mich Beständigkeit und Aktivität. Ebenfalls wünsche ich mir einen entspannten Poster, der nicht direkt anfängt zu hetzten, wenn es länger dauert und ebenso werde auch ich dies nicht tun. Wenn etwas nicht passt oder es Probleme geben sollte, wäre eine offene Kommunikation wünschenswert, sodass man einfach einordnen kann, wo man mit dem Gesuch steht. Ansonsten musst du Spaß an der Rolle haben. Diese Rolle kann im Laufe der Pubertät auch gerne eine kleine nerdige Ader entwickelt haben, aber wäre es schön, wenn sie nicht ausartet.

PROBEPOST?
[ Ja, neuer Post! ] ■ [ Ja, alter Post! ] ■ [ Nein ]
[ Ja, ich wünsche ein Probeplay ]


BESONDERHEITEN
Du bist genau wie ich aus der Unterschicht aufgewachsen, was man dir anmerken sollte. Dies bedeutet nicht, dass du dumm bist, aber würdest du mit den neusten Sneakers herumlaufen, wäre das doch etwas unpassend. Wo wir gerade von Intelligenz sprechen, du bist alles andere als dumm und während ich auf die Schule geschissen habe, weil ich nie davon ausgegangen bin eine Zukunft zu haben, hast du stets alles versucht um der Unterschicht zu entfliehen. Dies lag weniger daran, dass sie nicht dein zu Hause war, sondern eher daran, dass du mehr vom Leben wolltest und nicht jeden Tag sehen musst, wie das Essen auf den Tisch bezahlt wird. Deswegen finanzierst du dir das Studium entweder durch Nebenjobs oder über ein Stipendium.

GEMEINSAME STORYLINE
Einiges kannst du bereits aus meiner Story entnehmen, denn kennen wir uns seit wir Kinder sind. Alles hat mit einer harmlosen Schlägerei angefangen als du in das Viertel gezogen bist, aber hat es keinen Keil zwischen uns getrieben, sondern uns sogar noch mehr zusammengeschweißt. Durch jene doch eher ungewöhnliche Art des Kennenlernens waren wir schnell auf einer Wellenlänge und auch mein Vater konnte dich nie verschrecken. Die Jahre haben uns immer mehr zusammengeschweißt, weswegen die getrennten Monate des Erziehungscamps, sowie die Zeit, wo ich im Gefängnis war eine hohe Herausforderung.
Jetzt wo ich wieder draußen bin hat sich jedoch vieles verändert, denn hast du in der Zeit einige Freunde an der Universität gewonnen und ich versuche dich nicht allzu sehr ins schlechte Licht zu rücken, außerdem erschwert meine Mutter zusätzlich den Kontakt, da sie mich von der Unterschicht fernhalten will. Wir sehen und zwar immer mal hier und da, aber gleicht es mit der Weile eher eine Seltenheit bis zu dem Zeitpunkt an dem ich einen Anruf von deinem Handy aus bekomme. Dran bist du jedoch nicht, sondern ein Schulfreund/eins deiner Geschwister, wenn vorhanden oder irgendwer anderes, der mir mitteilt, dass du nach einer Party auf einmal verschwunden bist. Was passiert ist, möchte ich ganz dir überlassen, aber das Wichtigste ist wohl, dass du nicht heile davon gekommen bist, denn fand man dich nach ewigen Anrufen in einem Krankenhaus von Town Nord Country, Florida. Hier finde ich dich mit einigen Macken vor und du selbst kannst dich auch nur noch bruchstückhaft an die Nacht erinnern, sodass wir nicht allzu große Informationen über die Geschehnisse erhalten. Deine Sorge gilt in diesem Moment jedoch nicht dir selbst, sondern deine Familie, denn wissen wir alle, dass ein Krankenhaus und die Behandlungen danach unheimlich kostenspielig sein können.



───────────── Yet I believe the moon understands what it means to be human. ─────────────Uncertain. Alone. Created by imperfections.

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#19

RE: ■ MÄNNLICHE GESUCHE

in GESUCHE 22.09.2021 18:53
von Jimmy Dean Svensson | 435 Beiträge


SUCHENDER

JIMMY DEAN SVENSSON

[28 Years] ■ [Singer & CEO of Black Roses Records]


[Andy Biersack]
MEIN ONLINEVERHALTEN
So gesehen bin ich über den Tag verteilt immer wieder online. Abends dann aber so richtig.

MEIN SCHREIBSTIL
[1. Person] ■ [3. Person] ■ [Beides]

SCHREIBPROBE
[Sofern gewünscht, kann hier ein Post hinterlassen werden!]


Auf Wunsch bekommt ihr etwas von mir zu lesen.

MEINE STORYLINE
Brecksville - eine eher ländlich gelegene Stadt am südlichen Rand des Cuyahoga County im US-Bundesstaat Ohio, gerade einmal 20 Kilometer südlich von Cleveland bildete die Wahlheimat der Eheleute Svensson. Sich in der Westwood Road in einem kleinen Häuschen nieder gelassen, plante das junge Ehepaar ihre Zukunft mit Kind und Kegel. So dauerte es nicht einmal lang, bis Wiiliam und Amanda Svensson ihren Erstgeborenen in den Armen hielten und sie bereitwillig die gewohnte Zweisamkeit dem nun folgenden Familien-Trubel opferten. Dass ihre Ehe dadurch noch auf eine harte Probe gestellt werden sollte, konnten die Zwei zu diesem Zeitpunkt noch nicht ahnen.

Doch beginnen wir ganz am Anfang. Es stand der Jahreswechsel 1992 / 1993 im Haus. Bereits am Morgen des 31. Dezembers hatte sich Amanda tatkräftig in Küche begeben, um alles für die Party am Abend vorzubereiten. Cupcakes für die Kinder von Freunden wurden gebacken, Salate vorbereitet und verschiedene Snacks und Leckerbissen produziert. Alles sollte perfekt sein. Immerhin war das letzte Silvesterfest, welches das Paar zu zweit verbringen würde, bevor sich ihr Erstgeborener etwa 2 Monate später auf den Weg machen würde. So bemühte sich sogar William, das Haus in eine funkelnde Party-Location zu verwandeln. Mit all dem Gold- und Silber -Ballons und Girlanden zwar etwas zu viel für seinen Geschmack, doch er machte, worum ihn seine Frau bat. So, wie er es immer tat, um sie glücklich zu machen.

12 Stunden später war das Haus der Svenssons voller Menschen. Familie, Freunde... jeder war der Einladung der Beiden nachgekommen und alle schienen sich prächtig zu amüsieren. Die Kinder rannten im Haus herum oder spielten im Garten, während die Erwachsenen beisammen standen und sich angeregt über diverse Themen unterhielten oder der Gastgeberin für ihr tolles Geschick und ihre Kochkünste lobten. Das Jahr neigte sich dem Ende zu und es schien, als wäre der Abend nach Plan verlaufen, als Amanda's Fruchtblase platzte und sich die Geburt ihres Babys 2 Monate zu früh ankündigte.

Mit Hilfe eines Krankenwagens wurde Amanda ins örtliche Krankenhaus gebracht, wo Jamie Dean um 22:22 Uhr als Frühchen das Licht der Welt erblickte und direkt samt Beatmungsgerät im Brutkasten landete, wo er sich noch einige Wochen entwickeln und stärken musste, bevor seine Eltern ihm Ende Januar endlich mit nach Hause nehmen konnten. Eine nervenaufreibende Zeit für die jungen Eltern, deren erste Jahre mit dem Baby von mehrfachen Untersuchungen beschattet wurde. Jamie Dean's Lunge arbeitete nämlich nicht richtig, was zur Folge hatte. dass sein Lungenvolumen immer weiter ab nahm. Spielen und rennen wie andere Kinder war so für den kleinen Jungen nicht möglich, weshalb er über behütet aufwuchs. Amanda ließ ihren kleinen Jungen kaum aus den Augen, was William immer öfter störte. Die Ehe der Beiden begann zu bröckeln und lag letztendlich nach der Lungentransplantation ihres Sohnes in Trümmern. Die Krankenhausrechnungen und finanziellen Sorgen waren der Todesstoß der Liebe. Das konnte nicht einmal mehr die Neuigkeit einer erneuten Schwangerschaft kitten. Dem desaströsen Ehe-Aus folgte eine üble Scheidung, bei der William letzten Endes das Sorgerecht seines Sohnes zugesprochen wurde, während Amanda as Sorgerecht für ihre ungeborene Tochter erhielt. Eine Einigung unter den Eltern, um die Scheidung endlich durch zu bekommen und zumindest ansatzweise auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen.

Die Koffer gepackt, verschaffte es Jamie Dean so im Alter von 6 Jahren nach Tampa Bay. William und er kamen kurzerhand bei Jamie Dean's Tante May unter. Lediglich einige Wochen lebte der 6 Jährige im Hause seiner Verwandten, ehe William einen Trailer im Trailerpark von Tampa Bay ergatterte. Nicht unbedingt die beste Gegend um ein Kind aufzuziehen aber die Miete war erschwinglich und der Trailer sollte lediglich eine Zwischenlösung sein. Dass Vater und Sohn letzten Endes 10 Jahre in diesem Trailer verbrachten, hätten sie wohl beide nicht geahnt. Doch wer nun glaubt, dass sie deswegen ein schlechtes Leben hatten, der irrt. Tatsächlich gefiel Jamie Dean sein eher minimalistisches Leben ganz gut. Er verbrachte viel Zeit mit seinem Dad, knüpfte Freundschaften mit Leuten wie Winoah Marilyn und Seven Brennan, entdecke bereits früh seine Liebe zur Musik und gründete bereits mit 12 Jahren seine eigene Garage-Band. William unterstütze ihn vor allem bei der Musik. Er engagierte seinem Sohn einen privaten Gitarrenlehrer und schaffte sogar einen Wohnwagenanhänger an, in dem sich Jamie Dean mit seinen Freunden zurück ziehen konnte.

Während es in der Schule nicht so gut für Jamie Dean lief - er sogar die 7. Klasse widerholen musste, konzentrierte sich der mittlerweile Jugendliche viel lieber auf die Musik und seine zwei besten Freunde. Sich am liebsten mit Winoah herum getrieben und etliche Abende mit ihr am Pier verbracht, trieb er es mit Seven etwas bunter. Zusammen stellten sie den größten Blödsinn an, der ihnen in den Kopf kommen konnte und sie machten auch ihre ersten Erfahrungen mit Drogen gemeinsam. Oft hatte er mit Seven im Wohnwagenanhänger gesessen und die Kiste mit ihm voll gequalmt. Dass der Konsum von Gras nicht die schlauste Idee war, wenn man bedachte, dass Jamie Dean eine Lungentransplantation hatte, bedachte dieser nicht. Glaubte er doch, es würde reichen wenn er tagtäglich die dutzenden Medikamente schluckte, die sein Dad ihm finanzierte und welche lebensnotwendig für ihn waren.

Fragte man Jamie Dean damals nach seinen Zukunftsplänen, so sah er sich schon immer auf den großen Bühnen der Welt. Seiner Meinung nach würde er eines Tages als erfolgreicher Musiker durch dir Welt reisen und all jene erblassen lassen, die sich je über ihn lustig gemacht oder ihn gemobbt hatten. Kam dies in der Schule immerhin oft vor. Da jedoch auch William an eine mögliche Musikkariere seines Sohnes glaubte, ermöglichte er der Band die Möglichkeit, ein paar Probeaufnahmen in einem Tonstudio aufzunehmen. Ziel dessen war, die Bänder an einige bekannte Musiklabes zu schicken und so vielleicht einen Fuß in die Tür zu bekommen. Nun ja, William erhoffte sich nicht all zu viel. Ganz anders die Junge, die bereits schon darüber nachdachten, wie ihr Leben sich verändern würde, wenn sie erst einmal berühmt waren. Was würden sie sich von all dem Geld kaufen? Wie groß würde die Villa sein, die sie sich kaufen würden? Und wie groß die Hallen, in denen sie spielen würden? Die Bänder also eingeschickt... passierte wochenlang rein gar nichts. Die Hoffnungen der Jungs zerschlugen sich und Jamie Dean fristete sein ödes Leben im Klassenraum der High School. Bis zu dem Tag, an dem das Telefon klingelte und William ein Gespräch mit einem Plattenfirma aus LA führte.

Als Jamie Dean und die Jungs erfuhren, dass sie allen Ernstes nach LA eingeladen wurden um dort ein paar Aufnahmen zu machen und der Plattenfirma vorzuspielen, gab es kein halten mehr. Tagelang gab es nur noch dieses eine Thema - welches der 16 Jährige natürlich direkt seinen beiden besten Freundin erzählt hatte - und die Jungs übten noch öfter und länger, um bestmöglich auf das Treffen mit dem Label vorbereitet zu sein. Und dann endlich war der Tag gekommen, an dem Jamie Dean mit seinem Dad und seiner Band in den Flieger nach LA stieg. Dort angekommen wurden sie direkt in eines der besten Hotels der Stadt gebracht und kaum angekommen ging es auch schon in eines der besten Tonstudios. Die Jungs verbrachten Stunden in dem Studio und genossen jede Sekunde davon. Sie liefen sogar dem ein oder anderen erfolgreichen Musiker auf den Fluren über dem Weg. Für Jamie Dean definitiv der beste Tag seines Lebens. Am Abend noch die Stadt unsicher gemacht - natürlich alles in William's Beisein - wurde es am nächsten Tag ernst. Die band lernte das Management des Musiklabels kennen und sie bekamen die Chance, ihre aufgenommenen Songs vorzuspielen.

Das Lob, welches sie erhielten beflügelte die Jungs. Ihre Songs seinen wirklich gut und man spüre die Leidenschaft. Doch im selben Atemzug machte man ihnen deutlich, dass sie es nie wirklich zu etwas bringen würden. Die Konkurrenz sei zu groß und die Jungs aus Tampa Bay einfach zu unscheinbar. Jamie's Träume zerplatzten wie eine Seifenblase. Völlig deprimiert kehrten die Jungs in die Heimat zurück. Es vergingen einige Tage und während die Jungs die Musik wieder aufnehmen und weiter machen wollten, schien Jamie Dean es nicht mehr eilig zu haben, wieder an das Mikro zu treten. Er zog sich zurück und lediglich Winoah duldete er um sich herum. Genoss die 4 Jahre Jüngere eh bereits einen Sonderstatus bei dem Teenager. Wer hätte auch gedacht, dass ausgerechnet der blonde Engel es schaffte, dem Älteren gehörig den Kopf zu waschen und ihn dazu zu bringen, die Musik nicht aufzugeben? Mit dem Vorsatz das Label eines besseren zu belehren, arbeiteten die 4 Teenager an neuen Songs, während William die Initiative ergriff und den Jungs mehrere kleine Auftritt in Tampa Bay und Lakeland zu beschaffen. Dass bei einem dieser Auftritte ausgerechnet ein Talentscout als Tampa saß, ahnten die Jungs nicht. Um so überrascht waren sie, als er sie nach ihrem Auftritt ansprach und ihnen seine Karte überreichte.

Anders als beim 1. Mal erhofften sich die Teenager nicht zu viel von der Sache. Mehrere Tage zögerten sie, bevor sie den Mann anriefen und einen Termin mit ihm ausmachten. Das Label in Tampa Bay war um einiges kleiner als in LA aber die Leute wirkten nett und offen für Neues. Die band spielte Einigen Managerin und dem Label-Vorstand ihre Songs vor und konnten es kaum glauben, als man ihnen direkt einen Vertrag auf den Tisch legte. Die Verträge mussten natürlich erst einmal geprüft werden und die Eltern der Jungs waren sich auch nicht direkt einig gewesen. Es kostete die Jungs einiges an Überzeugungskraft, doch am Ende durften sie alle die Verträge unterzeichnen. Von da an ging alles ganz schnell. Nach der Schule verbrachte Jamie Dean jede freie Minute im Studio, um Songs aufzunehmen. Die Jungs und er nahmen direkt ihr erstes Musikvideo auf, welches schon wenige später erschien. Sie wurden quasi über Nacht berühmt und das spürten sie vor allem in der Schule deutlich. Plötzlich wurden sie von jedem erkannt und beachtet, man folgte ihnen auf Schritt und Tritt und an normalen Unterricht war plötzlich nicht mehr zu denken, was dazu führte, dass die Jungs kurzerhand die Schule schmissen und sich lieber auf ihre Musil konzentrierten. Plötzlich hetzten sie von Termin zu Termin, hatten Auftritte im Fernsehen und waren sogar im Radio zu hören. Sie hatten es endlich geschafft. Immer öfter tauschten die Hotelbetten gegen die Eigenen zuhause und schon bald stand die 1. Tour an.

Jamie Dean's Leben drehte sich um 180°. Plötzlich schien jeder sein Freund sein zu wollen und all die Aufmerksamkeit wurde ihm fast etwas zu viel. In den Medien verbreiteten die ersten Gerüchte und ihm fielen die unbeschwerten Momente mit Wi und Seven. Da er kaum mehr daheim war, blieben ihm meist nur Video-Calls zwischen den Auftritten. Eine reine Gewohnheitssache, wie er glaubte. Immerhin wurde es mit der Zeit leichter. Jamie Dean ließ sich auf sein neues Leben ein und merkte selbst nicht, wie ihn dieses veränderte. Er war berühmt, begehrt und gefühlt jeder Abend bestand plötzlich aus Party machen und trinken. Mit der Zeit wurde Gras nicht mehr das Einzige, was Jamie Dean zu konsumieren begann und schon 3 Jahre nach ihrem erfolgreichen Einstieg in die Musikwelt machten die Jungs eher Negativschlagzeilen. Drogenessesse, wilde Partys und Auseinandersetzungen mit anderen Leuten zierten die Schlagzeilen. Die Größte jedoch war die von Jamie Dean's Verhaftung, nachdem man bei einer allgemeinen Verkehrskontrolle Drogen in seinem Wagen gefunden hatte. Mit gerade einmal 19 Jahren wurde er der Haftrichterin vorgeführt - eine strenge Frau, die gerne einmal ein Exempel an jungen Promis wie ihm verhängte. Das Urteil lautete daher 3 Jahre Haft. Ein mildes Urteil, wie sie selbst noch meinte, doch Jamie Dean schockierte sie Tatsache, dass er allen Ernstes ins Gefängnis gehen sollte.

Die 3 Jahre im Knast hinterließen sichtbare Spuren an dem jungen Musiker. Nicht nur, dass er die erste Zeit gegen einen heftigen Entzug ankämpfte, er machte sich mit seiner Art auch nicht unbedingt viele Freunde. Hatte er früher noch eine große Klappe gehabt, zog sich Jamie Dean immer weiter zurück. Das Schreiben von neuen Songs und das Leben von Büchern ließ ihn die Füße still halten, bis er seine Strafe endlich abgesessen hatte und den Knast nach 1095 Tagen endlich wieder verlassen durfte. Als 22 Jähriger kehrte der Svensson nach Hause zurück und natürlich berichteten die Medien direkt wieder davon. Unangenehm für den jungen Mann, dem seine Fehler immer und immer wieder öffentlich vorgeworfen wurden. Sein Haus daher nicht verlassen, hoffte er einfach, dass das Interesse an seiner Person abnehmen würde. Lediglich seine Freunde durften in dieser Zeit bei ihm ein und aus gehen. doch egal wie lange er wartete, irgendwann musste sich Jamie Dean eingestehen, dass das Leben nicht besser wurde, indem man nur abwartete. Also raffte er sich auf und versuchte, musikalisch wieder Fuß zu fassen. Da ihn jedoch niemand unter vertrag nehmen wollte, ließ er sich von seinem Dad helfen. William - der seinem Sohn nie von der Seite gewichen war - forderte einige alte Gefallen ein und halt seinem Sohn, ein neues Album zusammen zu stellen. Alles auf eigene Kosten, in Jamie Dean's heimischen Tonstudio. Seine songs auf öffentlichen Plattformen heraus gebracht, gelang es dem 22 Jährigen, sich binnen 2 Jahren zurück in die Musikwelt zu kämpfen. Als Solokünstler vermarktete er sich gänzlich selbst und nicht nur das; er gründete mit William sogar sein eigenes Musiklabel Black Roses Records, mit dem er junge, noch unentdeckte Künstler unter Vertrag nahm, denen er die selbe Chance bieten wollte, wie er sie damals erhalten hatte.

Heute - 4 Jahre nach seinem Neubeginn - steht Jamie Dean wieder ganz oben der Charts, bleibt sich mittlerweile jedoch treu. Seine Villa verkauft, lebt er nun wieder in seiner alten Nachbarschaft, wirkt bodenständiger und ruhiger als früher. sich seiner Musik und seinem Label verschrieben, bleibt zwar nicht viel private Zeit, doch diese verbringt er heute am liebsten mit seinen Freunden und seiner Familie. Hatte er doch im Knast gelernt gehabt, worauf es im Leben ankam und auf den er sich wirklich verlassen konnte. Er beginnt sogar, sich Gedanken um seine private Zukunft zu machen, vielleicht sesshaft zu werden und eine Frau an seine Seite zu lassen. Immerhin wurde man nicht jünger und mit 28 Jahren sollte man doch langsam überlegen, was man noch so vom Leben erwarten konnte.




VATER

WILLIAM SVENSSON

[50 - 54 Jahre] ■ [mein Manager & rechte Hand bei BLACK ROSES RECORDS]


[Jeffrey Dean Morgan]
BEZIEHUNG ZUEINANDER
Du bist mein Dad, mein Manager vor ersten Tag an und hilfst mir bei der Leitung von Black Roses Records

ERWARTUNGEN
Als erstes: Dieser Charakter ist für Jimmy Dean sehr wichtig. Es wäre also wünschenswert, dass du dich nur meldest, wenn du die nötige zeit hast und nicht gleich wieder nach zwei Wochen verschwindest. Immerhin habe ich vor, eine tolle Story mit dir auf die Beine zu stellen. Anschluss hättest du hier in Form von mir, sowie mit Winoah, die für dich wie eine zweite Tochter ist. Zudem wird uns deine Tochter / meine Schwester schon bald im Forum beitreten, sodass du auch mit ihr verpasste Zeit nachholen kannst. Natürlich möchten wir, dass du dir auch weiteren Anschluss hier suchst, was tatsächlich recht einfach ist weil wir hier so viele tolle Leute haben.

Wie du sicher bemerkt hast, pflegen Jimmy und sein Dad ein sehr enges Verhältnis. Ich fände es daher schön, wenn man sich am Ende nicht nur auf dem Profil stehen hat, sondern wirklich etwas auf die Beine stellt. Dafür stehe ich dir mit Plays, Chats und GB gerne zur Verfügung. Ich freue mich auf kreative Ideen deinerseits und stehe dir gerne jederzeit für Fragen zur Verfügung. Sollte also etwas sein, scheue dich nicht davor, zu mir zu kommen. Und nun freue mich mich auf dich.


PROBEPOST?
[ Ja, neuer Post! ] ■ [ Ja, alter Post! ] ■ [ Nein ]
[ Ja, ich wünsche ein Probeplay ]

GEMEINSAME STORYLINE
Du bist mein Dad, mein Vorbild. Mochte sein, dass deine Ehe mit Mom nicht gehalten hat aber eines kann man dir ganz sicher nicht vorwerfen: Dass du nicht für mich da gewesen wärst. Immerhin hattest du damals vor Gesicht das Sorgerecht für mich eingeklagt und mich mit nach Tampa Bay genommen gehabt. Wir hatten vielleicht kein luxuriöses Leben aber du hast beide mit zwei Jobs über Wasser gehalten und warst immer für mich da. Egal was ich mir vorgenommen habe, deiner Unterstützung und deines Rückhaltes konnte ich mir immer sicher sein. Wie könnte ich ein anderes Vorbild haben als dich? Du hast mich ja nicht einmal verurteilt gehabt, als ich dir mit 20 Jahren steckte, dass ich nicht nur auf Frauen, sondern auch auf Männer stehe und das, obwohl das Label damals wenig begeistert darüber war. ich weiß, ich war nicht immer einfach.

Der Ruhm stieg mir damals zu Kopf und sicher hattest du deinen Sohn auch niemals im Knast sehen wollen. Um so höher rechne ich es dir an, dass du mich nach meiner Entlassung wieder bei dir aufgenommen hattest und davon überzeugtest, es noch einmal Solo mit der Musik zu probieren. Wer weiß, wo es mich ohne dich hin verschlagen hätte. Und auch, wenn du deine Tochter quasi kaum zu Gesicht bekommen hast, so hast du mit den Jahren in meiner besten Freundin, @Winoah Marilyn Tolkien , eine Tochter gefunden. Immerhin hast du uns beigebracht, dass Familie mehr sei, also die selbe DNA zu teilen.

Heute stehst du auch weiterhin an meiner Seite. Sowohl als mein Manager, als auch meine rechte Hand im Label kann ich mich immer auf dich verlassen. Deinetwegen kann ich beruhigt auf Tour gehen. Immer in dem Wissen, dass du alles im Griff hast. Klar, dass ich es mir nun zur Aufgabe mache, dir einiges zurück zu geben und dir ein gutes Leben zu ermöglichen. [Ich denke, in meiner Story bekommt man schon einen guten Einblick in unsere Beziehung. Näheres möchte ich gerne mit dir gemeinsam besprechen und aufbauen.]



       

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#20

RE: ■ MÄNNLICHE GESUCHE

in GESUCHE 29.09.2021 18:46
von Fellippa Sola-Fernandez | 328 Beiträge


SUCHENDER

FELLIPPA SOLA-FERNANDEZ

25 Jahre ■ Kunst-Studentin & Camgirl


Martina Cariddi
MEIN ONLINEVERHALTEN
Ich bin normalerweise fast täglich online und antworte recht zügig in den GBs. Im Chat oder den Spielen bin ich auch mal ab und zu anzutreffen. Bei den Posts kann es je nach Muse und Zeit variieren. Im Schnitt antworte ich jedoch spätestens alle 10 bis 14 Tage im Play. Für Privatchats um kleinere Szenen schneller durchzuplayen bin ich außerdem für zwischendurch gerne zu haben.

MEIN SCHREIBSTIL
[1. Person] ■ [3. Person] ■ [Beides]


SCHREIBPROBE
[Gerne auf Anfrage!]


MEINE STORYLINE
Malaga, Spanien: Der Geburtsort der kleinen Fellippa Sola-Fernandez. Gemeinsam mit ihren drei Geschwistern, einem älteren Bruder Alvaro, ihrer älteren Schwester Maria und ihrer jüngeren Schwester Luanna, wuchs sie in einer sehr konservativ angehauchten Familie aus der Oberschicht auf. Ihre Eltern leiteten ein Öl-Imperium in Malaga, wodurch ihre Familie im Lande und sogar teilweise außerhalb des Landes, ein gutes Ansehen genoss.
Bereits im Kindesalter wurden Fellippa Anstand und Fleiß eingetrichtert, wie es sich für eine angesehene Familie gehörte. Rituale waren für Kinder schließlich wichtig, so war die Tagesplanung von ihren Eltern schon vorgeschrieben: Schule, Hausaufgaben und Ballett- und Sprachunterricht und Wohltätigkeitsveranstaltungen standen auf dem Programm. Bis zu ihrem 13. Lebensjahr war Fellippa genau wie ihre Geschwister ein sehr vorbildliches Kind, brachte in der Schule stets gute Leistungen mit Nachhause und gewann zum ganzen Stolz ihrer Mutter – die ihre Karriere als Balletttänzerin vor geraumer Zeit an den Nagel hängen musste – einige Tanzwettbewerbe.

Mit dem Erreichen ihres 14. Lebensjahres und in der vollen Blüte der Pubertät, begann sich Fellippa jedoch allmählich zu verändern. Ihre Freunde und ihre gemeinsamen Unternehmungen wurden wichtiger als die Verpflichtungen, die ihre Eltern ihr auferlegten und die sie ohnehin schon lange als lästig empfand. Sollte das Leben nicht aus mehr bestehen als aus Schule, Lernen, Wettkämpfen und Plänen für die Zukunft? Sie fühlte sich zunehmend eingeengt, verspürte einen immer stärker werdenden Drang nach Freiheit und gab diesem Drang, ermutigt von ihrem Freundeskreis, mehr und mehr nach. Was ihr Vater und ihre Mutter anfänglich noch als Pubertät schimpften, bezeichnete Pippa als ihre Selbstfindungsphase. Endlich lernte sie das Gefühl von Freiheit kennen, wie gut es sich anfühlte, nicht immer das zu tun, was andere von ihr erwarteten oder verlangten. Sie war dabei ihr wahres Ich zu finden und sich von dem Mensch zu distanzieren, den ihre Eltern in den letzten 14 Jahren aus ihr gemacht hatten. Eine Marionette, die nur nach vorgeschriebenen Regeln handelte. Ein Kind, das von seinen Eltern nur Anerkennung bekommen konnte, wenn es ihre hohen Erwartungen erfüllte

Fellippa rückte immer mehr von dem Bild der Vorzeigetochter ab und fand sich mit 16 Jahren auf exzessiven Partys wieder. Sie probierte alles aus: Alkohol, Drogen, Sex – mit Männern und mit Frauen. In dieser Zeit entdeckte sie auch die Leidenschaft für Kunst für sich. Beim Malen und Zeichnen konnte sie ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Es gab keine Regeln oder Erwartungen – sie konnte einfach frei sein. Frei und sie selbst.
Pippa entwickelte sich nach und nach zum schwarzen Schaf der Familie und als sie schließlich mit 17 Jahren ungewollt schwanger wurde, stellten sie ihre Eltern vor die Wahl: Entweder sie ließ das Baby abtreiben oder sie war im Haus der Sola-Fernandez nicht länger willkommen. Schließlich war die wilde ungezähmte Fellippa eine Schande für die ganze Familie. Was würden die anderen Leute denken, wenn eine 17-jährige ungewollt schwanger wurde und dann noch von einem Mann, der – wie es ihre Eltern bezeichnen würden – aus einem zwielichtigen Milieu kam?
Pippa war vollkommen überfordert. Sie konnte und wollte die Verantwortung eines Babys noch nicht auf sich nehmen. Trotz all der Rebellion kämpfte sie insgeheim noch immer um die Liebe und Anerkennung ihrer Eltern. So beugte sie sich schließlich dem Willen ihrer Eltern. Sie ließ das Ungeborene abtreiben; unwissentlich, dass dieser Eingriff eines Tages schwerwiegende Folgen für sie haben könnte.

Als Fellippa über ein Jahr später ihren Schulabschluss in der Tasche hatte, herrschte noch immer Eiszeit zwischen ihren Eltern und ihr – und das, obwohl sie getan hatte, was sie von ihr verlangten. Sie hielt es nicht mehr länger aus und verließ das ungeliebte Elternhaus, um sich in Tampa Bay für ein Kunststudium an der Universität einzuschreiben. Von ihren Eltern erhielt sie wie erwartet keinerlei finanzielle Unterstützung. Sie war bloß eine Tochter auf Abwegen, das würden Carlos und Ana sicher nicht unterstützen.
Davon ließ sich die junge Frau allerdings nicht entmutigen. Völlig auf sich allein gestellt, hielt sich Fellippa in Tampa Bay mit mehreren Gelegenheitsjobs übers Wasser, um die teuren Kosten für das Studium finanzieren zu können. Ein ganzes Jahr lang rackerte sie sich ab, während sie neidisch ihre Studienkollegin und Freundin Reagan betrachtete, die jeden Tag mit schönen Designer-Klamotten und teurem Schmuck in die Schule kam.
„Ich stamme nicht aus gutem Elternhaus. Ich weiß nur, wie man schnell und einfach viel Geld verdient“, erinnerte sich Pippa noch an die Worte ihrer Freundin und nahm die Visitenkarte entgegen, auf der ein männlicher Name, eine Adresse und eine Telefonnummer aufgedruckt war. „Du siehst heiß aus, du hättest dort sicher gute Chancen.“

Anfangs glaubte die Spanierin, dass es sich dabei um eine Modelagentur handelte. Doch nach dem ersten Treffen mit Stefano, stellte sich heraus, dass es dabei eher um Treffen mit Männern ging – online auf einer Plattform via Webcam. Die Kunden zahlten gutes Geld für ein paar Stunden mit den Mädchen.
Sie sollte sich vor einer Webcam für fremde Männer ausziehen und sich dabei selbst anfassen? Der Gedanke war zu Beginn für Fellippa mehr als nur abstrus. Aber wieso eigentlich nicht? Sie würde keinen dieser Männer jemals persönlich sehen, sie konnten sie nicht anfassen und sie nur sehen. Es war leicht und schnell verdientes Geld …
Schon bald machte sich ‘Lola‘ als Camgirl einen Namen und ihre Kundschaft wuchs. Sie wusste bestens, mit Männern umzugehen und ihre geheimen Sehnsüchte zu erfüllen. Sie fand Spaß daran, die Verführerin zu spielen, genoss die sehnsüchtigen und gierigen Blicke auf ihrer makellosen, nackten Haut. Der Job begann Lola Spaß zu machen – auch wenn er ihr kleines Geheimnis blieb –, das Studium stand für sie jedoch weiterhin an erster Stelle, während sie davon träumte, ihre Kunstwerke eines Tages in Museen hängen zu sehen. Man musste schließlich groß denken! Für’s Erste genügte ihr jedoch ein eigenes Atelier oder ein Platz, an dem sie ihre Werke präsentieren konnte. Dass sich ihr verheirateter Dozent als ein Klient von Lola entpuppte und gute Connections zu Galeristen hatte, kam ihr da gerade gelegen …




Ehemann mit toxischer Affäre

XX DAWSON

35 - 45 Jahre ■ Kunst-Dozent und/oder Galerist


David Gandy?
Alternative Vorschläge: Joel Kinnaman — Ryan Gosling — Dan Stevens — Colin O'Donoghue — Kit Harington— Matthew Bomer]
BEZIEHUNG ZUEINANDER
Toxische Beziehung (Fellippa) & Ehemann (Phoebe)

ERWARTUNGEN
Am wichtigsten ist mir eines: Beständigkeit! Ich möchte mir hier eine langfristige gemeinsame Story aufbauen und nicht nach wenigen Wochen wieder von vorne anfangen. Deswegen bewirb dich bitte nur, wenn du genügend Motivation und Ausdauer mitbringst, um einen Charakter länger als ein paar Wochen zu halten. Eine 24/7-Aktivität ist überhaupt nicht nötig. Ich hab kein Problem damit, mal etwas länger auf einen Post zu warten, ein 14-Tage-Rhythmus wäre jedoch schön, damit man im Play vorankommt. Sollte es mal länger mit einer Antwort dauern, würde ich mich über eine kurze Info freuen, die du natürlich ebenso von mir erwarten kannst. Ansonsten gilt generell: Kommunikation ist das A und O. Wenn irgendetwas mal nicht passen sollte, kann man mit mir über alles reden. Ich bin da wirklich total unkompliziert und entspannt.

PROBEPOST?
[ Ja, neuer Post! ] ■ [ Ja, alter Post! ] ■ [ Nein ]
[ Ja, ich wünsche ein Probeplay ]


BESONDERHEITEN
Dieses Gesuch beinhaltet automatisch @Phoebe Alba Dawson als Ehefrau. Du bekommst also quasi ein 2:1 in Paket! Wichtige Angaben zu eurer Ehe findest du unten in der gemeinsamen Storyline.

Gesucht wird hier ein selbstbewusster, taffer und gerne auch etwas impulsiver und dominanter Mann. Er hat noch immer mit der Fehlgeburt seiner Ehefrau und dem verlorenen Baby zu kämpfen. Dass er nun von einer Studentin erpresst wird, geht ihm gewaltig gegen den Strich und das lässt er auch nicht einfach auf sich sitzen. Er ist kein Mann, der das einfach hinnimmt und sich unterbuttern lässt. Trotzdem ist er in gewisser Weise fasziniert von Fellippa und von der Macht, die sie auf ihn ausübt. Vielleicht ist es unterbewusst genau das, was er gerade braucht, wo er nach dem Verlust seines Kindes das Gefühl hat, die Kontrolle über sein Leben verloren zu haben? Ich könnte mir gut vorstellen, dass er im weiteren Verlauf eine Schwäche für Fellippa entwickelt und daraus eine leidenschaftliche Affäre entsteht - das ist jedoch kein Muss! Wie sich die Beziehung der beiden genau entwickelt, möchte ich dem Play und der Harmonie zwischen den Charakteren überlassen. Außerdem gibt es da ja noch seine Frau Phoebe, die alles daran setzen wird, ihre Ehe zu retten. Phoebe und ich möchten diese Geschichte gemeinsam mit dir schreiben und schauen, wohin es uns alle im Play führt.

Bei Fragen zum Gesuch stehen wir dir gerne zur Verfügung.

GEMEINSAME STORYLINE
Ich habe zwei Ideen für die Verbindung im Kopf, bin aber auch offen für deine eigenen!

Ansatz 1: Du bist relativ neu an der Universität und unterrichtest dort seit einigen Monaten u.a. den Kunstkurs. Ich hatte schon von der ersten Stunde das Gefühl, dass du irgendetwas gegen mich hast. An allem, was ich zur Vorlesung beitrug, hattest du etwas auszusetzen. Nicht selten hast du mich vor dem ganzen Kurs bloßgestellt und meine Kunstwerke bis ins kleinste Detail auseinander genommen, wie du es sonst bei keinem der anderen Studenten tust. Was du gegen mich hast? Keine Ahnung! Vielleicht passt dir meine direkte Art nicht oder du fühlst dich auf den Schlips getreten, weil ich deine Vorgehensweise zu oft hinterfragt habe.
Vor wenigen Tagen musste ich ausgerechnet dich als meinen Kunden im Chatroom begrüßen und wir waren wohl beide gleichermaßen schockiert. Binnen weniger Sekunden hattest du dich aus dem Chat ausgeloggt und sicherlich gehofft, dass ich dich nicht erkannt habe. Immerhin bist du nicht nur mein Dozent, der sich augenscheinlich im Internet an jungen Frauen aufgeilt, sondern dazu auch noch verheiratet. Wer von uns beiden hat also mehr zu verlieren, wenn das Geheimnis gelüftet werden würde? Deine Frau wäre sicher entrüstet und der Direktor an der Universität würde dich in hohem Bogen wieder rauswerfen, wenn er herausbekäme, dass du einer deiner Studentinnen über eine Webcam bei gewissen Aktivitäten zugesehen hast. Hast du zwar nicht, aber kannst du das beweisen?
Hier beginnt das Spiel: Fortan musst du wohl etwas netter in den Vorlesungen zu mir sein und meine Kunst besser würdigen, wenn du nicht willst, dass irgendjemand von deinem Geheimnis erfährt. Außerdem gibt es da einige Ausstellungen, auf denen du mich unbedingt als Nachwuchs-Künstlerin empfehlen willst. Ich beginne Spaß an der Macht zu haben, die ich über dich habe. Und du? Planst du schon einen Gegenschlag? Oder genießt du dieses Katz- und Mausspiel insgeheim, weil es dich von deinem langweiligen Eheleben ablenkt?

Ansatz 2: Wir lernen uns fernab meines Berufs kennen. Du bist der Besitzer einer großen Galerie in Tampa Bay und es ist eine riesige Ehre, wenn man seine Kunstwerke bei dir ausstellen darf. Ich bin der Überzeugung, dass meine Kunstwerke es mehr als verdient haben, aber du hieltst es nicht für nötig auf meine Einsendungen zu reagieren. Auch nicht auf meine Anrufe bei deiner Assistentin. Auf einer deiner Vernissagen konnte ich dich mit deiner Frau in einem Nebenzimmer streiten hören. Nachdem deine Frau mehr als wütend die Ausstellung verlassen hat, sprach ich dich in deiner Galerie an und verwickelte dich mit meinem Charme in ein Gespräch. Es schien für dich eine willkommene Ablenkung zu sein nach deinem Ehestreit. Wir unterhielten uns den ganzen Abend immer wieder, tauschten Blicke und es war mehr als eindeutig, dass du meine Nähe gesucht hast. Die letzten Gäste waren bereits gegangen, als du dich auf die Dachterrasse zurückzogst und es schließlich kam, wie es kommen musste. Oder eher: Wie ich es in meinem Kopf bereits geplant hatte. Wir schliefen miteinander.
Wenige Tage später schlug ich in deiner Galerie auf und natürlich hast du mir klar gemacht, dass niemand davon erfahren dürfte, besonders nicht deine Frau. Ich versprach dir mein Schweigen, wenn du im Gegenzug dazu einige meiner Kunstwerke ausstellen würdest ... Ähnlich wie in Ansatz 1 soll die Geschichte hier natürlich noch weitergehen, aber wie genau? Das würde ich gerne das Play entscheiden lassen.

Ausschnitt aus der gemeinsamen Story mit Phoebe: […] Es war eine kleine Kunstgalerie. Am Anfang, als sie in ihrer Wohnung saß, war sie sich nicht einmal sicher, ob sie hingehen sollte. XX Dawson. Der Künstler sagte ihr nichts, dennoch entschied sie sich dazu hinzugehen. War es Schicksal? Vielleicht. Denn sie stand besonders lange vor seinem Bild und plötzlich stand er neben ihr. Die nächsten Dinge kamen wie im Fluge. Der erste Kuss, die erste gemeinsame Nacht, irgendwann auch der Heiratsantrag, als beide in ein kleines Haus gezogen war. Es war wirklich alles wunderbar. Endlich fühlte sie sich angekommen und glücklich. XX war ihr Herzensmann. Umso erfreuter war es, als sie von ihm ein Kind erwartet. Doch im Frühjahr wurde dem schönen Familienglück ein Ende gesetzt. Sie verlor, relativ spät in der Schwangerschaft das Kind. Sie vermisste bereits die Tritte, bemerkte ihn mehr allzu aktiv und ihr Instinkt sagte ihr, dass etwas nicht stimme. Sie behielt Recht. Wenige Tage später durchlebte sie eine Totgeburt. Das ganze Kinderzimmer, welches besonders XX ausgestattet hatte wurde von ihm zunichte gemacht. Selbst die Hilferufe und das Flehen brachten nichts. XX musste es zerstören. Phoebe hätte es lieber genauso gelassen. In den Gedanken hatte sie sich bereits überall gesehen. Wie sie im Schaukelstuhl saß und ihren Sohn in den Schlaf sang. Wie XX ihn in das selbst angestrichenen Holzbettchen brachte. Doch durch sein Zerstören wurde ihr auch die schönen Gedanken daran geraubt. Sie nahm es ihm aber nicht übel. Jeder ging damit anders um.

Nun war sie daran wieder ins Leben zu finden. Nach wie war sie von der Fehlgeburt gezeichnet. Sie zeigte es nicht offen und nicht jeder bekam davon mit, doch innerlich spürte sie es besonders stark. Die Situationen in denen XX sie anschnauzte, genervt wirkte oder auch hin und wieder betrunken Heim kehrte schwächten sie umso mehr. Offen gab sie das aber nie zu, denn sie selbst wusste am besten wie XX damit zu kämpfen hat. Als wäre das nicht schon schwer genug wurde ihr bewusst wie mehr sich XX ihr entzieht. Sie schafft kaum einen Zugang zu ihm und er entglitt ihr seit Wochen immer mehr. Nun war sie daran die Ehe zu retten. Bedeute es was es wolle. Sie würde ihre Krallen ausfahren, wenn das die einzige Möglichkeit ist. Sie würde ihren Job kündigen, wenn dadurch alles besser wird. Sie möchte ihn einfach nur nicht verloren. Kann ihn nicht verlieren. Phoebe würde genau das nicht verkraften - einen weiteren wichtigen Verlust in ihrem Leben.


Geheimnisbewahrer

freie Namenswahl

25 - 30 Jahre ■ freie Wahl


Überrasch mich! Ein kleines Vetorecht behalte ich mir jedoch vor.
BEZIEHUNG ZUEINANDER
Mysteriöser Seelenverwandter - Geheimnisbewahrer - Chatbekanntschaft

ERWARTUNGEN
Am wichtigsten ist mir eines: Beständigkeit! Ich möchte mir hier eine langfristige gemeinsame Story aufbauen und nicht nach wenigen Wochen wieder von vorne anfangen. Deswegen bewirb dich bitte nur, wenn du genügend Motivation und Ausdauer mitbringst, um einen Charakter länger als ein paar Wochen zu halten. Eine 24/7-Aktivität ist überhaupt nicht nötig. Ich hab kein Problem damit, mal etwas länger auf einen Post zu warten, ein 14-Tage-Rhythmus wäre jedoch schön, damit man im Play vorankommt. Einen Teil der Story würde ich außerdem gerne im Chat ausspielen, da die zwei sich immerhin auf diese Art und Weise kennengelernt haben. Daher solltest du auch Spaß daran haben, dich in den Privatchats herumzutreiben. Sollte es bei dir mal länger mit einer Antwort dauern, würde ich mich über eine kurze Info freuen, die du natürlich ebenso von mir erwarten kannst. Ansonsten gilt generell: Kommunikation ist das A und O. Wenn irgendetwas mal nicht passen sollte, kann man mit mir über alles reden. Ich bin da wirklich total unkompliziert und entspannt.

PROBEPOST?
[ Ja, neuer Post! ] ■ [ Ja, alter Post! ] ■ [ Nein ]
[ Ja, ich wünsche ein Probeplay ]


BESONDERHEITEN
Ich habe Teile der gemeinsamen Geschichte und der Hintergrundgeschichte des Gesuchten bewusst recht offen gelassen, um dir möglichst viel kreativen Spielraum zu ermöglichen. Gerne können wir uns zum Ideen austauschen vorab zusammensetzen.

GEMEINSAME STORYLINE
Unsere Geschichte beginnt vor etwa über einem Jahr. Durch einen scheinbar schicksalshaften Zufall hast du eine Nachricht an eine falsche Handynummer versendet und bist bei mir gelandet. Vielleicht wolltest du eigentlich dem Anwalt schreiben, dessen Visitenkarte du in die Hand gedrückt bekommen hast? Oder dir wurde bei einem harmlosen Auffahrunfall eine falsche Handynummer zugesteckt, um den Schaden an deinem Fahrzeug zu begleichen? Vielleicht ist aber auch einfach nur ein lustiges Partyspiel, bei dem du irgendeiner Nummer eine bestimmte Nachricht hinterlassen solltest (oder vielleicht sogar ein pikantes Foto), daran schuld, dass wir uns kennengelernt haben. Aus diesem Zufall hat sich jedenfalls in dem letzten Jahr eine sehr innige Chatbekanntschaft entwickelt.

Es vergeht kaum ein Tag, an dem wir nicht miteinander schreiben. Wir haben unsere tiefsten Geheimnisse miteinander geteilt, sprechen offen über unsere Sorgen und unsere Ängste und über all die Dinge, die wir sonst in unserem Umfeld für uns behalten. Wir wissen mehr übereinander als unsere besten Freunde. Nur eines haben wir immer geheim gehalten: Unsere Identität. Wir haben lediglich unsere Vornamen Preis gegeben. Über den vollständigen Namen und den Wohnort haben wir nie gesprochen. Dein Gesicht habe ich noch nie auf einem Foto gesehen und du meins ebenso nicht. Wir haben uns beide geschworen, dass wir unsere Anonymität wahren, weil wir einfach beide schon viel zu viel übereinander wissen.

Nur scheinbar hat das Schicksal für uns andere Pläne. Ohne es zu wissen finden wir uns auf der gleichen Ausstellung in einem Kunstmuseum wieder – eine Leidenschaft, die wir beide teilen. Ich betrachte gerade ein Ölgemälde an der Wand, als auf einmal eine Nachricht von dir auf meinem Handy aufploppt. Ein Bild von dem Gemälde, das direkt einige Meter weiter an der Wand hängt. Mein Herz bleibt für einen Moment stehen, als ich realisiere, dass du nur einige Schritte von mir entfernt bist. Du, der Bewahrer meiner Geheimnisse und die Person, die mich am besten kennt. Meine Neugier lässt es nicht anders zu. Ich breche unseren Schwur, hebe den Blick von meinem Handydisplay und sehe dich vor dem Gemälde stehen. Ich sehe dich und fühle mich mehr zu dir hingezogen als je zuvor. Aber alles, was ich tue, ist dir ein Lächeln zu schenken. als du zu mir blickst, mich umzudrehen und weiterzugehen.
Tagelang lasse ich nichts mehr von mir hören, weil ich keine Ahnung habe, wie ich mich dir gegenüber verhalten soll. Soll ich dir sagen, dass wir uns bei der Ausstellung begegnet sind und unseren Schwur brechen oder soll ich es weiterhin für mich behalten? Jetzt, wo die Grenze einmal überschritten ist, wird es immer schwieriger dieses Geheimnis vor dir zu verstecken. Vielleicht ahnst du ja sogar bereits, dass hinter meinem plötzlichen Schweigen mehr steckt?

Wie diese Geschichte weitergeht, möchte ich gerne mit dir gemeinsam herausfinden. Auch wenn das alles nach einer kitschigen Lovestory klingt, möchte ich vorab erwähnen, dass ich hier kein gezieltes Pair suche! Fellippa ist ein Freigeist und hat noch nie eine feste Beziehung geführt. Sie ist der Meinung, dass sie nicht für eine monogame Beziehung geschaffen ist. Ob sich das ändert, hängt stark von der Entwicklung des Charakters und dem Storyverlauf ab. Ich schließe jedoch nicht aus, dass die beiden sich in Zukunft näher kommen. Vielleicht stellt sich Pippas Einstellung zu Beziehungen und ihrer Sexualität ja auch als eine Hürde zwischen ihnen heraus? Oder aber er lebt sogar nach dem gleichen Credo wie sie, was die Dinge wiederum weniger kompliziert macht. Am Ende gilt: Alles kann, nichts muss! Also bewirb dich bitte nicht auf das Gesuch, weil du dir ein festes Pair erhoffst.


She is the ocean, you can't tame her. She is the storm, you can't cage her. She owns her own kingdom, you can't rule her.

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#21

RE: ■ MÄNNLICHE GESUCHE

in GESUCHE 01.10.2021 19:12
von Rin Kageyama | 226 Beiträge


SUCHENDER

Rin Kageyama

34 Jahre ■ ehemaliger Profi-Volleyballer


Hiroomi Tosaka
MEIN ONLINEVERHALTEN
Ich bin ein gemütlicher Poster, gerne auch im Chat und GB unterwegs. Wenn mich ein Play packt antworte ich gerne auch öfter in der Woche

MEIN SCHREIBSTIL
[x 1. Person] ■ [3. Person] ■ [Beides]


SCHREIBPROBE
[Sofern gewünscht, kann hier ein Post hinterlassen werden!]


MEINE STORYLINE
Für manche mag meine Geschichte recht ungewöhnlich sein, doch so war mein Leben. Ich wuchs bei meinem Großvater in der Präfektur Miyagi auf, um genau zu sein, seit meinem zweiten Lebensjahr. Geboren wurde ich allerdings am 26. Dezember 1987 in Tokyo. Wie und warum ich allerdings mit meiner älteren Schwester bei meinem Großvater aufwuchs wusste ich lange Zeit nicht. Für mich war das einfach normal. Natürlich fragte ich mal meinen Großvater nach meinen Eltern, aber da ich merkte, das es ihn und meine Schwester traurig machte, beließ ich es einfach dabei. Ich war nie ein besonders aufgeschlossenes und fröhliches Kind. Meistens war ich sehr in mich gekehrt, redete wenig und wenn, führte das oft zum Streit mit meinen Kameraden aus dem Kindergarten. Das einzige was mir wirklich Freude bereitete war das Volleyball spielen. Wir hatten das mal in der Grundschule im Sportunterricht gemacht und es ließ mich einfach nicht mehr los. Meinen Ehrgeiz setzte ich dort ein. Ich wollte der beste Zuspieler Japans werden, dafür war ich in der Schule eher ein Looser. Die Zeit bis zur Mittelschule war für mich viel zu lang. Dort durfte man nämlich auch gegen andere Schulen spielen. Ich trainierte jeden Tag Stunden lang, fragte wie man besonders gute Aufschläge macht, trainierte den Angriff und natürlich das Zuspiel für den Angreifer. Selbst dort hatte ich keine Freunde. Mein Großvater und meine Schwester fanden das gar nicht gut, sie meinten ich sollte mir Freunde suchen und etwas anderes machen, aber mich bekam man nicht vom Volleyball los. Ich war schon früh selbstständig, weshalb ich mich immer nur auf mich verließ. Mein Motto war einfach: „Wenn du willst das es richtig gemacht wird, mach es selbst“ Das war natürlich im Teamsport Volleyball mehr als Kontraproduktiv. Schließlich darf man den Ball nicht zwei mal hintereinander berühren. Also hetzte ich meine Kameraden, damit sie schneller spielten, härter und höher sprangen. Das ging so weit, das ich irgendwann allein auf dem Spielfeld stand, da sich meine Teammitglieder weigerten weiter mit mir zu spielen. Daran hatte ich echt lange zu knacken. Bis ich einen Angreifer fand, der meine Anforderungen sogar noch weit meiner Vorstellung übertraf. Es war ein ständiger Konkurrenzkampf zwischen uns. Ganz gleich was wir taten, wir mussten uns immer messen. Die Zeit war sehr anstrengend, aber auch sehr schön. Immerhin schafften wir es zum Nationalturnier der Oberschulen und ich wurde sogar für das Junior-Nationalteam ausgewählt. Schon allein das zu schaffen, machte mich unglaublich stolz, aber ich lernte auch, das ich mich nicht nur auf andere verlassen kann und sie mir helfen, sondern lernte auch was es bedeutete teamfähig zu sein. Ein langer steiniger Weg, der mich oft zu Fall brachte, aber mit meinem Ehrgeiz und meiner Sturheit schaffte ich sogar das. Manchmal, wenn ich daran zurück denke, muss ich über mich selbst grinsen. Wie gut das das Vergangenheit ist. Meine Schule schloss ich ziemlich mittelmäßig ab. Doch das störte mich nicht, das einzige was mich in meinem Leben interessierte war Volleyball. Selbst das meine Schwester auszog ging nur so an mir vorbei. Das bekam ich gar nicht so wirklich mit. Wir hatten uns auch nie sonderlich gut verstanden. Sie teilte meine Leidenschaft einfach nicht und konnte mich nicht verstehen. So wie ich sie nicht verstand. Das hat sich auch bis heute nicht geändert. Sie hat wohl geheiratet und mittlerweile zwei Kinder, doch ich besuche sie eigentlich nie. Nun aber zurück zum eigentlich. Wir waren nach der Oberschule stehen geblieben.
Ich spielte nun Volleyball für die Nationalmannschaft und auch bei einer anderen Mannschaft in der Präfektur Miyagi. Auf diese Art und Weise kam ich in der Welt weit herum. Mal war ich in Italien oder bei den olympischen Spielen in Rio de Janeiro. Meine alten Teamkameraden hatten sich ebenfalls in alle Welt verstreut. Hin und wieder lief man sich zwar über den Weg, aber das war meistens nur von kurzer Dauer. Ich kann aber immer noch sagen, das diese Leute aus der Oberschule meine besten Freunde waren. Gerade als 2007 mein Großvater starb, waren sie für mich da gewesen. Es war für mich ein schwerer Verlust, da er neben meiner Schwester meine einzige bekannte Familie war. Das änderte sich schlagartig vor vier Jahren, als ich plötzlich einen Brief aus Amerika bekam. Klar ich war hin und wieder schon mal in Amerika, aber das wunderte mich dann schon, zumal ich den Adressaten gar nicht kannte. Da ich das Haus von meinem Großvater behalten hatte, ging die Post auch da hin. Was mich noch mehr wunderte schließlich lebte ich zu diesem Zeitpunkt eigentlich in Italien.. Doch als ich den Brief öffnete und anfing zu lesen, wurde mir klar, wer mir das geschrieben hatte. Mein Vater! Das Datum des Briefes lag 28 Jahre zurück. Wo kam der her und warum jetzt? Vielleicht weil ich an dem Tag 30 wurde. Doch was machte das ganze für einen Sinn? Es war ja nur Glück, das ich in Japan war für ein paar Tage, weil ich zum Neujahr zum Tempel gehen wollte. Wie ich es eben jedes Jahr machte. Es nutzte nix, ich musste den Brief lesen um es zu verstehen.

Lieber Rin,

wenn du diesen Brief bekommst bist du schon zu einem stattlichen Mann heran gewachsen. Vielleicht hast du sogar eine eigene Familie und Kinder. Es wäre schön gewesen all das mit eigenen Augen zu erleben. Jedoch war das Schicksal einfach dagegen. Du hast dich sicher immer gefragt warum du bei deinem Großvater und nicht bei mir aufgewachsen bist? Wo deine Mutter und was mit ihr passiert ist? Es fällt mir immer noch nicht leicht all das aufzuschreiben, aber du hast die Wahrheit einfach verdient. Daher schreibe ich es dir auf diesem Wege.

Ich war aus Amerika hier her nach Japan gekommen um in einer Firma in Tokyo zu arbeiten. Als ich deine Mutter kennen lernte, war ich sofort Feuer und Flamme. Sie war wunderschön, wie du auf dem Bild sehen kannst, das diesem Brief beiliegt. Wir waren total glücklich. Allein ihr Vater war nicht von mir so begeistert. Er legt viel Wert auf die japanischen Werte und Traditionen und hätte sich eher einen Japaner als Mann für deine Mutter gewünscht. Dennoch stimmte er der Heirat zu, was mich bis heute immer noch überrascht. Sicher hat deine Mutter mit ihrer Sturheit so einiges erreicht. Ich weiß es nicht, ich hab sie auch nie danach gefragt. Zwei Jahre nach unserer Hochzeit kam deine Schwester auf die Welt und weitere zwei Jahre später du. Leider starb deine Mutter bei deiner Geburt und ich stand plötzlich mit zwei kleinen Kindern alleine da. Ich versuchte alles um Euch gerecht zu werden, aber auch um Geld zu verdienen, damit ich uns ernähren konnte. Ich schaffte es nicht. Daher fasste ich einen schweren Entschluss. Ich ging zu Eurem Großvater, der nicht mehr arbeitete und fragte ihn nach Unterstützung. Er machte mir allerdings klar, das ich in seinem Haus nicht erwünscht bin. Die Werte der Amerikaner nichts wert seinen und wenn er Euch nimmt, ich dieses Haus nie wieder betreten durfte. Es war keine leichte Entscheidung, die ich da treffen musste. Sicher ich hatte Familie in Amerika, die mich sicher unterstützt hätten, wenn sie es zu dem Zeitpunkt gekonnt hätten. Außerdem musste ich ja noch arbeiten und so konnte ich erst mal nicht nach Amerika zurück kehren. Meine Firma brauchte mich in Japan, so wie ihr mich gebraucht hättet. In meiner Trauer und Verzweiflung stimmte ich schließlich zu und übergab Euch euren Großvater. Sicher hat er nie von mir oder von eurer Mutter erzählt. Daher ist der Brief auf zehn Jahre nach seinem Tod datiert worden. Wann das sein wird und ob wir uns jemals wiedersehen werden, das weiß ich nicht. Doch was ich weiß ist, das mein Herz, meine Gedanken und meine Liebe dich dein ganzes Leben lang begleitet haben.

Vielleicht sehen wir uns ja mal, wenn du in Amerika bist. Ich würde mich auf jeden Fall sehr darüber freuen.

In Liebe
Dein Dad


Nun das war ja mal der Hammer, der mir erst mal den Boden unter den Füßen wegriss. Ich hatte mir einfach niemals mehr Gedanken darüber gemacht. Ob sich meine Schwester an unseren Vater und Mutter erinnern konnte? War wohl die naheliegendste Frage, daher ging ich zu ihr. Doch sie meinte, das auch ihre Erinnerung recht verschwommen waren. Klar sie war ja auch vier als unser Vater und verließ. Also hatte er uns zwei Jahre allein aufgezogen, bevor er aufgegeben hatte. Nun hatte ich einen Namen und ein Land. Nicht gerade sehr viel, was ich da von meinem Vater wusste. Allerdings fing ich an nachzuforschen. Erst einmal stellte ich das Haus meines Großvaters auf den Kopf um etwas zu finden. Versteckt in einem Geheimfach eines alten Sekretärs fand ich tatsächlich Bilder von meinem Vater und meiner Mutter. Dadurch das ich immer noch professionell Volleyball spielte, fehlte mir die Zeit um weitere Nachforschungen zu betreiben. Doch vor zwei Jahren änderte es sich. Ich war morgens noch gar nicht richtig wach und fiel die Treppe herunter. Ich zog mir eine Quetschung des Rückenmarks zu. Niemand wusste ob ich wieder laufen könnte, denn dazu musste die Schwellung erst einmal zurück gehen. Ich lag Monate lang im Krankenhaus, dann kam die Reha, die mich langsam aber sicher wieder aufbauen sollte. Dennoch dauerte es fast ein Jahr bis ich wieder stehen konnte. In dieser Zeit machte ich mir viele Gedanken. Wie sollte es in meinem Leben weiter gehen? Sollte ich wirklich meinen Vater und meine Verwandten suchen und herausfinden, wer meine Wurzeln sind? Meine Schwester besuchte mich oft, ich sprach auch mit ihr darüber, was eigentlich eher selten war. Die Kinder wuchsen heran und ich kämpfte immer noch mit meinem eigenen Körper. Sie wollte nichts von unseren Vater wissen, doch ich glaube tief in ihr drin ist auch sie sehr neugierig. Sie kann ihre Gefühle wohl genauso wenig zeigen wie ich es kann. Wir verstecken uns immer voreinander, vor anderen und vor uns selbst. Eigentlich wissen wir es und ändern es dennoch nicht, wir können wohl einfach nicht aus unserer Haut. Ich kann nicht mal mehr genau sagen, wann und warum ich den Detektiv beauftragt hatte. Schließlich saß ich nach anderthalb Jahren immer noch im Rollstuhl und konnte nur wenige Schritte alleine gehen. Die Gedanken um meine Zukunft hörten nicht auf. Sicher gab es den ein oder anderen, der meinte ich könnte ja Trainer werden. So lange ich nicht laufen konnte, war das aber auch in weiter Ferne. Wenn ich ehrlich zu mir selbst war konnte ich mir das auch nicht vorstellen, Trainer zu sein. Ich wollte immer selbst spielen, tat dies Jahre lang und hatte immer noch nicht genug davon. Doch mal von der Verletzung abgesehen, war auch mein Alter mittlerweile ein großes Problem. Profi war man eben nur eine kurze Zeit und meine hatte sich durch den Unfall noch mehr verkürzt. Dafür stand ich einem anderen Gegner gegenüber. Meinen Beinen, die einfach nicht das machen wollten, was sie sollten. Geduld sollte ich haben, doch die Zeit schritt dahin. Ein paar kleine Schritte waren ein Fortschritt. Doch meine alte Form war noch lange unerreichbar. Ich weiß nicht ob es Schicksal war oder einfach nur Zufall. Ich nenne es einfach mal Schicksal, denn als ich endlich aus dem Rollstuhl heraus kam, bekam ich eine Nachricht von dem Detektiven, das er zwar nicht meinen Vater, aber seine Schwester gefunden hätte. Ein Zeichen, das ich nicht aufgeben sollte? Vielleicht, doch das stand eh nie wirklich zur Debatte. In Tampa Bay sollte die Schwester zu finden sein. Ich hatte nicht mal eine Ahnung wo was genau war und musste erst einmal auf der Karte suchen. War mein Vater vielleicht schon gestorben oder einfach auf einem anderen Teil der Welt? Die Fragen wurden nicht weniger, sondern immer mehr. Vielleicht finde ich jetzt dort meine Antworten. Nach weiteren zwei Jahren, in denen ich laufen, rennen und springen lernte, machte ich mich auf den Weg nach Tampa Bay. Wie es in Zukunft weiter geht und ob ich wirklich noch einen Beruf finde, der mir so viel Spaß macht wie Volleyball, keine Ahnung..... aufgeben ist nicht. Meine Zukunft fängt jetzt erst an oder?




Vater

Ich habe dir noch keinen gegeben

Da ich schon 34 bin, müsstest du schon um die 55-60 Jahre sein ■ Früher hast du in einer Firma in Japan gearbeitet


Deine Wahl, da du Amerikaner bist muss es nichts asiatisches sein
BEZIEHUNG ZUEINANDER
Du bist mein Vater.
ERWARTUNGEN
Ich bin selbst ein gemütlicher Poster und möchte nichts überstürzen, daher nimm die Rolle ernst (hau nicht nach drei Posts wieder ab), fühl dich wohl und wir können gemeinsam unsere Geschichte schreiben. Für Kageyama bist du eine sehr wichtige Person, die er unbedingt kennen lernen möchte. Ich kann mir das verdammt spannend vorstellen du auch?

PROBEPOST?
[x Ja, neuer Post! ] ■ [ Ja, alter Post! ] ■ [ Nein ]
[ Ja, ich wünsche ein Probeplay ]


BESONDERHEITEN
Ich bin recht still und ruhig, rede halt einfach nicht gerne. Auch sind mir viele Dinge, dir für andere normal sind fremd. Mein Leben bestand halt nur aus Volleyball.

GEMEINSAME STORYLINE
Wie in der Storyline zu lesen, kamst du aus Amerika und lerntest hier meine Mutter kennen, ihr habt geheiratet und zwei Kinder bekommen, meine Schwester ist zwei Jahre älter wie ich. Bei meiner Geburt ist meine Mutter verstorben und du standest mit zwei Kindern alleine da. Zwei Jahre hast du es hinbekommen, doch warst du mit Job und zwei sehr kleinen Kindern überfordert, du gabst uns unserem Großvater, der dir jeden Kontakt untersagte. Ich hab einen Brief bekommen, der zehn Jahre nach dem Tod meines Großvaters bei mir ankam. Nun suche ich dich. Deine Schwester soll hier in Tampa leben, daher bin ich hier. Du hoffentlich auch bald.



my Love

Ich habe dir noch keinen gegeben

zwischen 28 & 40Jahren ■ keine Ahnung was du arbeitest


Deine Wahl
BEZIEHUNG ZUEINANDER
Ich möchte gerne langsam eine Beziehung aufbauen

ERWARTUNGEN
Ich bin selbst ein gemütlicher Poster und möchte nichts überstürzen- Langsam und stetig in die Richtung Beziehung

PROBEPOST?
[x Ja, neuer Post! ] ■ [ Ja, alter Post! ] ■ [ Nein ]
[ Ja, ich wünsche ein Probeplay ]


BESONDERHEITEN
Ich bin recht still und ruhig, rede halt einfach nicht gerne. Auch sind mir viele Dinge, dir für andere normal sind fremd. Mein Leben bestand halt nur aus Volleyball.

GEMEINSAME STORYLINE
Wir können uns aus meiner Zeit als aktiver Volleyballer kennen, aus England, Italien, Amerika oder Frankreich. Dort war ich überall unterwegs. Wir können uns auch erst hier kennen lernen, das würde ich gerne mit dir besprechen und erarbeiten. .




Meine Zukunft fängt jetzt erst an!

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zuletzt bearbeitet 01.10.2021 19:15 | nach oben springen

#22

RE: ■ MÄNNLICHE GESUCHE

in GESUCHE 05.10.2021 12:17
von Lea O´Donnell | 41 Beiträge


SUCHENDER

LEA O'DONNELL

[35] ■ [Tierpensionsleiterin ♡♡ Erbin und Mitinhaberin des Designkonzern für Möbel ihres Vaters]


[Rachelle Lefévre]
MEIN ONLINEVERHALTEN
aktiv bis zu gemütlich


MEIN SCHREIBSTIL
[1. Person] ■ [3. Person] ■ [Beides]


SCHREIBPROBE
[Sofern gewünscht, kann hier ein Post hinterlassen werden!]


MEINE STORYLINE
Lea O'Donnell wurde vor 35 Jahren im schönen Dublin in Irland geboren. Mit ihren kleinen roten Härchen am Kopf wurde damals schon klar, dass sie das rote Haar ihrer Mutter geerbt hatte. Auch war es von da an schon klar, dass Lea im späteren Alter bestimmt zu Temperament neigen würde. Doch kaum war sie auf der Welt, mussten ihre Eltern mit ihr dort auch schon wegziehen. Ihr Vater hatte ein Arbeitsangebot in Alaska, Dutch Harbor bekommen als Fischer.
Dort versuchten sie ein neues Leben aufzubauen, es war nicht gerade das Beste oder das Leichteste, jedoch sollten sich die Zeiten ändern.
Lea wuchs in dieser Zeit zu einem kleinen Mädchen heran und lernte auch da schon mit anzupacken. Natürlich nur so weit wie sie selbst wollte, konnte. Ihren Eltern war es immer schon wichtig gewesen, dass sie sich nicht vor Arbeit scheute, nur das, was sie von eigener Hand erschaffen würde, war gut. So hatte ihr Vater neben der Fischerei in die er eingestiegen war angefangen ein eigenes Haus aufzubauen, aus eigener Kraft und mit einer handwerklichen Kunst. Ihr Vater war schon immer im Handwerk sehr begabt gewesen, während ihre Mutter mehr Hausfrau und eben Mutter war. In ihrer Familie herrschte dahin gehend strickte Rollenverteilung. Auch als Lea älter wurde, war immer mehr klar, dass auch sie am besten alles lernen sollte, um später ihrem Ehemann eine gute Frau zu sein. Deswegen führte man das rothaarige Mädchen schon im Schulalter an das Kochen heran aber auch normale Haushalts Arbeiten waren schon drin. Man kann schließlich nicht früh genug damit anfangen. Doch hatte Lea an anderer Stelle eher Probleme. Sie war nicht das typische gut aussehende Mädchen wie es vielleicht andere in ihrem Alter von 14 schon waren, so war sie eher mit Pickel, einer Zahnspange und einer Brille bestraft gewesen und zur Krönung hatte sie nicht wirkliche weibliche Rundungen. Was es nicht leichter machte in jenem Alter unter ihren gleichaltrigen Mitschülern.
Während sie also die Qual des Teenager-seins in Erfahrung bringen durfte, bekamen ihre Eltern ein Angebot von der amerikanischen Regierung. Auf ihrem Grundstück sei ein Öl Vorkommnisse ausfindig gemacht worden sein. Ein Wendepunkt in der Familie, der alles später ändern sollte.
Doch Lea interessierte das alles nicht so wirklich, denn in der Schule entwickelte sie genau für jenen Gefühle der sie damals als sie noch kleiner war ständig gehänselt und aufgezogen hatte mit ihrem Aussehen. Doch auch er schien sich ihr gegenüber stark zu verändern, was dazu führte, das kaum, dass sie alt genug waren, 18 Jahre jung, heimlich geheiratet hatten, für Lea war klar, dass sie mit diesem Mann ihr Leben verbringen und Kinder haben wollte. Was jedoch ziemlich schnell auffiel in dem Städtchen und ihrer beider Eltern machten jenem einen gewaltigen Strich durch die Rechnung. Als die beiden Familien von der Hochzeit ihrer Kinder erfuhren, gab es die pure Hölle in der kleinen Stadt in Alaska. Ein riesiger Streit führte dazu, dass die beiden die Hochzeit annulliert bekamen und seither getrennte Wege gingen.
Lea zog dann auch ein Jahr später als sie 19 war mit ihren Eltern weit fort, als jene, durch das gefundene Öl an dem sie durch die Regierung vertraglich geregelt, ein gutes finanzielles Polster hatten und das noch mehrere Jahre hinfort. Doch vergaß Lea ihre erste Liebe nie.

Der Weg der O'Donnell's führte schließlich nach Tampa Bay wo sich ihre Eltern ländlich niederließen und ihr Vater sein Imperium von Designer Möbel gemacht aus eigener Hand erschuf, während Lea eine Ausbildung zur Tierpflegerin in einem Zoo absolvierte, dass sie mit 23 Jahre erfolgreich abschloss, obwohl ihr Vater am liebsten wollte das sie bei ihm ins Geschäft einsteigen würde. Doch Lea hatte schon immer ihren eigenen Kopf so kam es, dass sie sich eine Tierpension hochzog und damit sogar einiges an Kundschaft gewann. Es war interessant zu sehen wie viele ihr Tier abgaben, wenn sie in den Urlaub fuhren, aber besser so, als jene auszusetzen.
Ihre Eltern, aber vor allem ihr Vater verstand nicht die junge Frau. Sie sollte eher in sein Geschäft einsteigen und es übernehmen. Nach einigen Auseinandersetzungen mit Lea hatte er es dann geschafft seine Tochter mit ins Unternehmen zu nehmen, in dem er ihr das Geld für eine eigene Tierpension gab, wenn sie mit einsteigen würde. So kam es, dass sie nun als Erbin und als Teilhaberin mit im Vertrag stand und das mit 24 Jahren. Somit hatte ihr Vater das, was er wollte, er war glücklich und sie hatte Frieden damit und konnte ihren Weg gehen.
Bis zu dem Punkt als sie IHM über die Füße lief.

Ihre Alte Liebe, ihre Wunde, ihr Begehr und ihre Achilles Verse.

Ihn wiederzusehen entfachte in Lea erneut das Feuer. Was bei ihm wohl ebenso ausgelöst geworden war, wodurch aus ein paar heißen Nacht ein paar Wochen später ein verheiratetes Paar entstand, nach dem sie im Urlaub in der Karibik erneut geheiratet hatten, kurz bevor sie 29 Jahre alt wurde. Total romantisch. Ohne irgendjemandes Erlaubnis. Letztlich würden sie sich nie wieder auseinander bringen lassen, jetzt wo sie sich doch erneut gefunden hatten. Jetzt sollte alles anders werden.

Ihre Eltern waren natürlich nicht wirklich damit einverstanden als Lea es jenen gesagt hatte, jedoch tat ihr Vater nun auch nichts anderes mehr außer herumstänkern. Aber alles wurde ernster als sie 1 Jahr nach der Heirat plötzlich schwanger gewesen war mit Zwillinge, zwei Jungs. Lea war so glücklich. Nicht nur wegen der Kinder, den einen Kinderwunsch hatte sie schon länger, zugleich war sie glücklich, weil es mit ihrer Liebe gewesen war und so liefen die nächsten Jahre wie in einem Traum. Die Kinder sind inzwischen 4 Jahre alt und kleine rothaarige Teufel, die ihre Eltern auf Zack hielten, während die Eheleute den Alltag meistern müssen und dabei natürlich alles mitnahmen, was nicht nagelfest verankert war. Langeweile? Kam bestimmt nicht auf. Denn das Leben war wie eine Wundertüte, den Lea merkte mit ihren 35 Jahren, dass immer wieder irgendwas Neues auf einem zu kam.




My Father

KURGAN O'DONNELL

[ zwischen 60-62 ] ■ [Luxus Möbeldesigner]



[Ich würde mir gerne George Clooney oder Pierce Brosnan wünschen. Natürlich könntest du dir auch selbst ein Gesicht aussuchen, behalte mir aber das Veto Recht vor!]
BEZIEHUNG ZUEINANDER
Du bist mein Vater


ERWARTUNGEN
Ich erwarte in erster Linie das du keine Eintagsfliege bist, du bist ein sehr wichtiger Charakter von Lea. Als Vater verkörperst du nicht nur einen Mann, du verkörperst auch ein Gewisses Vorbild für Lea auch wenn sie es nie offen zeigen würde so warst du schon immer ihr Vorbild gewesen. Im Grunde erwarte ich also nicht viel nur das du eben Spaß an dem Charakter hast und das du dennoch ein waches Auge auf deine Tochter hast auch wenn sie schon 35 Jahre alt ist xD sie wird wohl immer dein kleines Mädchen bleiben.

Was den Charakter Namen angeht, möchte ich an jener Stelle sagen das du den Vornamen gerne ändern kannst jedoch nicht den Familiennamen .


PROBEPOST?
[ Ja, neuer Post! ] ■ [ Ja, alter Post! ] ■ [ Nein ]
[ Ja, ich wünsche ein Probeplay ]


BESONDERHEITEN
Ihr Vater war schon immer ein Mann von Taten. Er lässt auch nichts ungeschehen. Das er Lea's Mann nicht mag ist nicht zu übersehen. Dennoch scheinst du dich mit ihm zu arrangieren auf gewisser Ebene. Nun wo die beiden wieder verheiratet sind und du sogar 2 Enkelkinder hast. Die du über alles liebst.

GEMEINSAME STORYLINE
Das Grundlegene kannst du aus Lea's Story ja schon heraus lesen. Du hattest mit deiner Frau in Irland damals gewohnt, ob du nun selbst ebenso Vollblut Irisch bist oder auch zum teils amerikanisch kannst du dir aussuchen. Deine Frau ist zumindest Vollblut Irisch mir ist es wichtig das du jedoch Irische Wurzeln behälst. Du hast schon immer alles mit deinen eigenen Händen aufgezogen, Handwerk war immer dein Ding. Aber um die Familie zu ernähren bis du damals als Fischer aufs Meer hinaus geschifft schnelles und vieles Geld, siehe Lea's Story. Ob du nun zuvor womöglich einen Handwerklichen Beruf erlernt hast oder sogar Innenarchitekt ist dir gänzlich überlassen. Nach dem dann die amerikanische Regierung in Alaska Öl auf unserem Grundstück gefunden hatte brachte uns das quasi den Geldsegen. Wodurch wir dann auch weg gezogen waren nach dem ganzen Streit wegen meinem Ehemann und seiner Familie. Du warst damals und bist es wohl heute noch so, das du Lea einfach beschützen wolltest. In Tempa Bay wo wir dann hin gezogen waren hast du deinen Handwerklichen Traum war gemacht und verkaufst nun Luxus Designer Möbel nach eigener Herstellung.
Alles weitere überlasse ich dann quasi dir, deine Vergangenheit und was sonst noch passiert ist/war. Lass deiner Fantasie freien lauf.




"Being a witch doesn’t mean you are invincible."


"It just means that you’re brave enough to stand up and do what’s needed ."




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#23

RE: ■ MÄNNLICHE GESUCHE

in GESUCHE 18.10.2021 11:05
von Ivory Santiago | 18 Beiträge


SUCHENDER

IVORY SANTIAGO

[34 J.] ■ [Kriminalpsychologin derzeit Freigestellt]


[ Tessa Thompson ]
MEIN ONLINEVERHALTEN
meist abends online

MEIN SCHREIBSTIL
[1. Person] ■ [3. Person] ■ [Beides]


SCHREIBPROBE
[Sofern gewünscht, kann hier ein Post hinterlassen werden!]


MEINE STORYLINE
Es handelte sich um Halloween im Jahre 1986, welches in unzähligen Länder gefeiert wurden, während in Ghana diese Tradition nach wie vor nicht sehr weit verbreitet schien. Überall auf der Welt verkleideten sich Kinder, gingen durch die Straßen und fragten nach Süßem oder Sauren, während Naledi Okorie, ihr drittes Kind zur Welt brachte. Mit einem lauten Schrei, begrüßte Naledi’s erste Tochter, die gesamte Welt und ließ Naledi erschöpft ins Bett zurückfallen. Das Kind wurde Zuhause zur Welt gebracht, denn die nötigen Mittel für einen Krankenhausaufenthalt, hatte die Familie Okorie nicht. Auch die zwei Kinder zuvor, wurden in Alleingang, Zuhause zur Welt gebracht. Es gab nie Komplikationen, weshalb Naledi den Göttern dafür dankte, dass die Kinder gesund und stark zur Welt gekommen sind.
Ihre erste Tochter bekam den Namen Ivie, benannt nach Naledi’s Mutter, welche leider viel zu früh von ihnen ging. Denn das Leben in den Slums, war dreckig und gefährlich. Man musste gut auf seine Habseligkeiten achten und beten, dass man gesund bleiben würde. Naledi betete jeden Abend, für die Gesundheit ihrer Familie und insbesondere für ihre Kinder. Denn die Familie war geprägt von Armut, weshalb es auch von Kind zu Kind schwieriger wurde, alle Mäuler stopfen zu können. Ivie war gerade mal ein halbes Jahr alt, als Kiano - der Erstgeborene - an Malaria erkrankte. Damals waren die Möglichkeiten noch nicht gegeben, dass man die Kinder kostenlos impfen lassen konnten. Erst durch gewisse Organisationen, welche sich für die Entwicklungsländer einsetzten, war es Frauen möglich, ihre Kinder in dem Gesundheitszentrum impfen zu lassen. Auch wenn es bedeutete, stundenlang in einer Schlange stehen zu müssen, um darauf zu warten, dass sie an der Reihe war. Sie würde gar das letzte Stück Brot, ihren Kindern geben, auf die Gefahr hin, dass sie selbst verhungerte. Denn ihre Kinder waren ihr ein und alles. Malaria war insbesondere in diesen Gegenden, ein regelrechtes Todesurteil. So sehr Naledi auch betete und ihren Sohn mit traditioneller Medizin versorgte, starb er wenig später in ihren Armen, während sie kaum Kraft zum Trauern aufbringen konnte. Sie war durch die fehlende Nahrung, deutlich geschwächt. Ihre Kinder kamen stets an erster Stelle, weshalb sie oftmals ihr Anteil von den Mahlzeiten auf die drei Kinder verteilte. Denn auch ihr Mann war der Meinung, dass die Kinder mehr Essen bräuchten, damit sie sich gut entwickeln konnten. Kiano war gerade mal 5 Jahre alt, als er zu Grabe getragen wurde. Ivie war noch zu klein und würde sich wohl nie an Kiano erinnern, während Marlec - der zweitgeborene - durchaus verwirrt wirkte. Er konnte mit seinen 3 Jahren zwar ebenfalls nicht wirklich begreifen, dass sein Bruder verstorben war und nie wieder zu ihnen zurückkehren würde, doch er nahm durchaus wahr, dass Kiano nicht mehr anwesend war. Die Beerdigung ging über mehrere Tage hinweg. Während in anderen Teilen der Welt, die Trauer eher still abgehalten wurde, wurde in Ghana dieser traditionell gefeiert, da man das Leben der Toten zelebrierte. Kosten, welche die Familie tragen musst, die ohnehin schon am Hungertuch nagte. Doch für Naledi war klar, sie würde nicht auf diese feierliche Zeremonie verzichten. Denn ihr Junge musste geehrt und gefeiert werden, damit seine Seele Ruhe finden konnte.

Ivie - 4 Jahre alt 1990
Es handelte sich um Judy und Roland Simmons, welche sich schon sehnsüchtig ein Kind wünschten. Beide ließen sich auch zig Untersuchungen ein, um später die Gewissheit zu haben, dass sie eine sehr geringe Chance hatten, ein Kind auf die Welt zu bringen. Es war deprimierend, doch sie versuchten das Beste aus der Situation zu machen, indem sie es immer und immer wieder probierten und hofften, dass es irgendwann so weit sein würde. Nach fast 2 Jahren, hatten sie die Hoffnung schließlich aufgegeben und versuchten ihr Leben wieder aufzunehmen, welches durch die ständigen Versuche, gelitten hatte. Somit kam es wie gerufen, dass Roland einige Wochen in Ghana verbringen musste, um seine Fotografien zu vervollständigen. Als Reisefotograf, konnte er immer wieder, in die verschiedensten Kulturen eintauchen und war interessiert an den Familien und deren Leben. Roland musste insbesondere in Afrika selbst, schon einige traurige Momente einfangen. Kinder, welche kurz vor dem verhungern waren, Straßenkinder die durch die Straßen irrten und dazu neigten, als Taschendiebe zu arbeiten. Es war erschreckend, wie es in manchen Teilen der Welt, einfach an Möglichkeiten und Geld fehlte. Judy begleitete ihren Mann des öfteren, denn sie liebte es zu Reisen und zudem ergänzte sich das Ehepaar gut, da sie die Texte zu seinen Fotografien schrieb. Judy war Autorin und hatte bereits einige Bücher geschrieben, doch oftmals fehlten ihr die Ideen, weshalb sie gefallen daran fand, die Geschichte zu den Bildern zu schreiben, welche ihr Mann geschossen hatte. Ihnen lag beiden am Herzen, dass man die Wahrheit ans Licht brachte und die Umstände in gewissen Ländern, der Wahrheit entsprechend auf zeigte. Damit es die Leute zum Denken anregen konnte, denn man musste sich zwischendurch ins Gedächtnis rufen, dass nicht jeder so ein Leben führen konnte, wie man selbst.

Judy und Roland waren auf den Straßen Ghana’s unterwegs und mussten das Leid der dortigen Familien und deren Kindern mit ansehen. Zu wenig Geld, zu viele Kinder, da Verhütungsmaßnahmen aus religiösen Gründen verboten waren und die Aufklärung dahingehend fehlte. Die Kinder wirkten regelrecht ausgehungert, weshalb die Rippen deutlich heraustraten. Für Judy war das ein absoluter Graus, insbesondere weil sie durch den Beruf ihres Mannes, in Gegenden kam, welche von Armut gezeugt waren.
Es handelte sich um einen Marktplatz im Zentrum der Slums von Ashaiman, als sie zum ersten Mal auf die Familie Okorie trafen. Naledi stand hinter einem kleinen Obststand und versuchte das Obst an die Leute zu bringen, während sie ihre jüngste Tochter Taya, mithilfe eines Tuches, auf dem Rücken trug. Ivie war gerade 4 Jahre alt und rannte ihrem älteren Bruder Marlec nach, welcher selbst um den Stand herum wuselte. Sie wirkten glücklich, auch wenn sie so gut wie nichts besaßen. Denn Naledi verdiente nicht viel und auch Kasim, welcher auf einer kleinen Farm arbeitete, brachte nicht Unmengen an Geld nach Hause. Die Familie Okorie wirkte glücklich, doch Judy und Roland, blutete dennoch das Herz, als Ivie so schnell ausser Atem war und aufhören musste zu rennen. Ihr fehlte die Kraft, welche sie durch die fehlende Ernährung, einfach auf Dauer nicht hatte.
Es wurden die ersten Bilder geschossen und Naledi erklärte sich dazu bereit, Roland und Judy die Gegend zu zeigen und genehmigte auch die Fotos, welche Roland derweil von ihr und den Kindern machte. Ein bekannter Freund, der sie jeweils als Dolmetscher auf ihren Reisen begleitete, diente zur Kommunikation, zwischen den Einwohnern und dem Ehepaar.

Ivie war begeistert und interessiert an der Kamera und an Judy, welche zwischendurch mit Ivie und ihrem Bruder spielte. Sie war nie ein schüchternes Kind, weshalb sie sich jedes Mal freute und auf das Ehepaar zulief, wenn sie die beiden auf dem Marktplatz erblickte. Judy und Roland, begleiteten die kleine Familie in die Slums und waren erschüttert über die dortigen Zustände. Die Kriminalität war hoch, denn die Leute kämpften regelrecht ums Überleben.
Eine Woche später, wollte das Ehepaar mit Naledi und den Kindern die Gegend erkunden. Denn naledi wollte ihnen ihre Kultur näher bringen. Doch Naledi erschien nicht am Treffpunkt, weshalb sich das Ehepaar entschied, Naledi Zuhause zu besuchen. Dort wachte sie an dem Bett vom Ivie, welche alles andere als gesund wirkte. Sie hatte Fieber und Naledi bereitete gerade traditionell, eine Kräutermischung zu, welche das Fieber lindern sollte. Doch Judy war sich sicher, dass diesem Mädchen mehr fehlte. Der Husten und das pfeifen ihrer Lunge, bereiteten Judy sorgen. Während Naledi betete, dass ihr kleines Mädchen wieder gesund werden soll. Dass die Götter nachsichtig mit ihr sein sollen.

Ivie litt an einer schweren Lungenentzündung, die ohne westliche Medizin, nicht mehr in den Griff zu bekommen war. Dadurch entschieden sich Roland und Judy dazu, dem 3 jährigen Mädchen zu helfen, indem sie die Behandlungskosten übernahmen. Zusahen, dass Ivie die beste medizinische Versorgung bekam, die möglich war. Denn die Familie Okorie setzt nach wie vor, auf die traditionelle Medizin und trauten den Krankenhäusern nicht. Es brauchte eine halbe Ewigkeit, bis der Dolmetscher Naledi klar machte, dass man ihrer Tochter nicht mehr anders helfen könnte. Vielleicht lag es daran, dass Naledi dem Ehepaar deutlich mehr vertrauen schenkte, als der westlichen Medizin, weshalb sie dennoch einwilligte und man Ivie in ein Krankenhaus brachte, welches zwar deutlich schlechter ausgestattet war, als ein amerikanisches Krankenhaus, doch das nötigste war vorhanden. Sie konnten Ivie helfen und die Entzündung flachte langsam ab, dennoch wäre es um einiges klüger gewesen, Ivie in einem amerikanischen Krankenhaus gesund pflegen zu lassen. Denn dort hatte man deutlich mehr Möglichkeiten. Judy hätte die 4-Jährige am liebsten ins nächste Flugzeug gepackt und mit ihr zurück in die Staaten geflogen. Doch dafür war sie einfach zu schwach und zudem hätte Naledi etwas dagegen.

Leider mussten Judy und Roland, die Woche darauf abreisen. Ihre Arbeit war getan und sie versprachen Naledi, dass sie in Kontakt bleiben würden und sie versuchen würde, sie in den kommenden Monaten, wieder zu besuchen. Das Versprechen hielt die Familie Simmons und flog bereits 3 Monate später, wieder nach Ghana, um die Familie Okorie zu besuchen. Sie wollten Wissen, wie es um Naledi und die Kinder stand. Es war schockierend, denn sie hatten mit allem gerechnet, nur nicht damit. Denn Naledi wirkte vollkommen am Ende ihrer Kräfte, als sie erzählte, dass Kasim einem Überfall zu Opfer gefallen war und an den Verletzungen verstarb. Sie war plötzlich alleine mit drei Kindern und schaffte es nicht, sie weiterhin zu ernähren. Unter Tränen bat die Judy und Roland, dass sie sich um Ivie und Taya kümmern sollen. Denn Naledi war auf ihren Sohn angewiesen, der die schwerere Arbeiten übernehmen konnte. Da Judy und Roland nicht bei einer Vermittlungsagentur gemeldet waren, kam für sie nur die Privatadoption in Frage. Sie würden die Dokumente fertig machen, in denen Naledi ihr Recht abtreten würde, damit Judy und Roland, die neuen Eltern der Mädchen wurden. In manchen Hinsichten, wurden solche Adoptionen immer kritisch betrachtet, doch sie waren schneller abgewickelt und sie konnten somit Naledi direkt helfen und mussten nicht noch Monate warten, um die beiden Mädchen zu sich nehmen zu können.

Naledi wurde mit ihrem Sohn zurückgelassen, während Ivie und Taya, mit den Simmons zurück in die Staaten flogen. Für Ivie eine beängstigende Situation, denn der Flieger war laut und so war sie deutlich unruhiger als ihre Schwester, welche tief und fest in den Armen von Judy schlief. Auch wenn ihr das Herz blutete, dass sie Naledi ihre zwei Töchter abgenommen hatte, so wusste sie insgeheim, dass sie dafür eine bessere Zukunft haben würden. Sie wollten auch zusehen, dass sie öfters mit den Kindern, in deren Heimat flogen. Denn sie versprachen Naledi, dass sie gut auf sie achten würden und sie hin und wieder besuchen. Damit die zwei Mädchen mit dem Wissen aufwuchsen, dass ihre leibliche Mutter in Ghana lebte und sie weiterhin Kontakt zueinander hatten. Denn für Judy war er wichtig, dass ihre Adoptivtöchter durchaus wussten, wo ihre Wurzeln lagen. Ihnen war durchaus bewusst, dass sie mit dem Thema Rassismus mit Sicherheit nun öfters konfrontiert wurden. Während Judy und Roland weiß waren und zwei afrikanische Mädchen aufzogen, würde man mit Sicherheit viele Sprüche zu hören bekommen.

Ivie tat sich mit der neuen Sprache schwer, welch sie erlernen musste. Anfangs versuchten sich Judy und Roland mit Händen und Füßen zu unterhalten. Denn Ivie war schon alt genug, damit sie ihre Muttersprache halbwegs beherrschte, während Englisch ein völliges Neuland darstellte. Taya war noch so klein, dass sie die Veränderung weniger mitbekam und sich durchaus direkt an die englische Sprache gewöhnte. Ivie hingegen, war oftmals überfordert mit der Umstellung und verstand schon allein nicht, warum man ihren Namen an die amerikanische Standards anpasste, indem man ihren Vornamen zu Ivory wechselte. Sie konnte sich mit dem neuen Vornamen nie anfreunden und vielleicht war es auch nicht sonderlich klug gewesen, dass Judy und Roland ein fast 5 Jähriges Mädchen umbenannten.

Ivory war dennoch nach wie vor ein sehr lebhaftes und interessiertes Kind, welches oft positiv an die Dinge heran ging. Dennoch sprach sie lieber Twi, statt sich mit der englischen Sprache auseinander zu setzen. Judy bestand dennoch, Ivory zu einem Kurs zu begleiten, in welchem spielerisch Kindern Englisch beigebracht wurde. Denn Ivory blieb nichts anderes übrig, als sich anzupassen. Nach und nach fand sich Ivory mit ihren neuen Situation ab, war jedoch auch mit dieser neuen Großstadt und dem Haus überfordert, in welchem sie mittlerweile lebte. Sie war anderes gewöhnt und für sie schien es praktisch normal zu sein, barfuß auf die Straße zu gehen, was in Miami eher weniger geduldet wurde. Judy musste viele Gespräche mit Ivory suchen, in denen sie ihrer Tochter nahe legte, dass sie gewisse Dinge nicht tun sollte. Denn Judy wusste, dass ihre Tochter es ohnehin schwer haben würde und sich keinen gefallen tat, wenn sie den Leuten noch mehr Gesprächsstoff lieferte, indem sie barfuß durch die Straße lief. Die Nachbarn rümpften allein schon die Nase, wenn sie die dunkelhäutigen Kinder sahen. Denn für sie war es unverständlich, dass man in ihrer Straße solchen Kinder Zuflucht schenkte. Für die Familie Simmons war es schockierend, wie schlecht afrikanisch abstammende Menschen, in der heutigen Zeit behandelt wurden. Umso wichtiger wurde es, dass man Ivory und Taya gut integrierte und ihnen zeigte, wie das amerikanische Leben von statten ging. Um Taya wurde sich nie viele Sorgen gemacht, da sie noch so klein war, während Ivory eine große Aufgabe darstellte. Denn Ivory war durchaus stur und das schon in diesem jungen Alter. Sie wusste ganz genau, was sie wollte und was ihr gegen den Strich ging. Es gab auch einige Situationen, in denen sie ihren Wunsch offen legte, wieder zu Naledi zurückkehren zu dürfen. Aussagen, welche Judy tief verletzten, denn sie hoffte immer noch darauf, dass sich Ivory irgendwann an ihr neues Leben gewöhnen würde. Das sie in Judy ebenfalls eine Mutter sah, doch solche Aussagen trieben diese Träume von dannen.

Im Kindergarten tat sich Ivory nach wie vor schwer, ihr englisch wirkte deutlich schlechter als das der anderen Kinder, weshalb sie sich schlechter mitteilen konnte. Unangenehm für das Mädchen, welches sich über Freundschaften durchaus freuen würde. Vielleicht war sie genau deswegen froh darüber, dass es einen Jungen im Kindergarten gab, welcher sich oftmals still neben sie setzte und mit ihr Legosteine zusammen baute. Als würde er ihr damit zeigen wollen, dass er sie nicht seltsam fand. Oder weil er durchaus verstehen konnte, wie es war, anders zu sein. Schließlich war Connor genauso dunkelhäutig und sonderte sich von den weißen Kids ab und spielte lieber mit Ivory in einer anderen Ecke. Connor wuchs zwar seit Geburt in Miami auf und war der englischen Sprache mächtig, doch auch er bemerkte diese Unterschiede. Denn die weißen Mütter wollten nicht, dass ihre Kinder mit den dunkelhäutigen Kinder spielten, das wäre laut ihnen, nicht gut für die Entwicklung ihrer Kinder. Doch Ivory konnte dieses Ausmaß noch nicht gänzlich wahrnehmen und war lediglich erleichtert, einen Freund gefunden zu haben. Nach und nach taute sie in der Gegenwart von Connor auf, welcher Ivory immer mehr dazu zwang, mit ihm englisch zu sprechen. Er korrigierte sie höflich, wenn sie ein Wort falsch aussprach und half ihr dabei, im englischen sicherer zu werden. Hätte sie damals das Privileg gehabt, in der Hauptstadt Ghanas aufzuwachsen, wäre die englische Sprache nicht sonderlich fremd gewesen. Doch in den Slums von Ashaiman, wurde lediglich Twi gesprochen. Auch Naledi hatte nie eine sonderlich gute schulische Ausbildung genossen, weswegen sie der englischen Sprache nicht mächtig war und diese auch ihren Kindern nicht hätte beibringen können.

Während also Connor sich darum kümmerte, Ivory die englische Sprache näher zu bringen, entschied sich Ivory dazu, ihrem neu gewonnen Freund, Twi beizubringen. Denn ihrer Meinung nach, würde ihre Muttersprache sonst niemand verstehen und sie könnten sie als Geheimsprache nutzen. In Connor fand sie einen besten Freund und er war derjenige, der ihr das Leben in den Staaten leichter machte. Dadurch das er gewillt war, ebenfalls Twi zu lernen, linderte es auch das Heimweh nach Ghana, welches sie im ersten Jahr in Miami, als quälend empfand. Connor tat ihr damals auch den gefallen und nannte sie weiterhin Ivie, womit er Ivory direkt glücklich machte. Jedes Mal freute sie sich darüber, ihren richtigen Namen zu hören, anstelle des fremden Namen, welche man ihr aufgezwungen hatte.
Es dauerte fast geschlagene drei Jahre, bis Ivory sich mit dem amerikanischen Leben vertraut machte und sich daran gewöhnte. Langsam schien es normal zu sein, dass sie in einem großen Haus lebten und man Schuhe anzog, sobald man das Haus verließ. Dennoch freute sie sich immens auf die Reise zu ihrer Mutter. Ivory war 8 Jahre alt und traf nach fast vier Jahren, wieder auf ihre leibliche Mutter. Roland entschied sich dazu, mit seiner älteren Tochter alleine zu fliegen, denn Taya war gerade knapp 4 Jahre alt und es würde sie laut Judy nur verwirren, wenn sie nun auf ihre leibliche Mutter treffen würde. Denn Taya war praktisch amerikanerin und passte sich so gut an, weil sie sich an das frühere Leben in Ghana, schlichtweg nicht erinnern konnte.

Für Ivory hingegen, ging ein langersehnter Wunsch in Erfüllung, als sie ihre Mutter und ihren älteren Bruder, in die Arme nehmen konnte. Ivory war zwar dankbar für das Leben in Miami, doch ihr fehlte die Heimat und die damit verbundene Freiheit. Judy hatte immer an allem etwas auszusetzen, während Roland sich nicht traute, mit den Kindern streng zu sein. Er war derjenige der Judy eher besänftigte und erklärte, dass Ivory sich schon noch einleben würde und man ihr lediglich Zeit geben musste. Und damit würde er auch recht behalten, denn Ivory wurde bei ihrem Besuch direkt klar, dass sie vielleicht doch ein besseres Leben in den Staaten hatte, als in den Slums von Ashaiman. Die Begegnung zwischen Ivory und ihrer leiblichen Familie, war zwar liebevoll und man freute sich über das Wiedersehen, doch man konnte eine gewisse Distanz wahrnehmen, welche zwischen den einzelnen Familienmitgliedern herrschte. Denn Ivory gehörte wohl oder übel, nicht mehr hier her. Sie fühlte sich gar ein wenig fehl am Platz und auch Naledi tat sich schwer, ihre Tochter wieder zu sehr an sich zu drücken, weil sie genau wusste, dass sie bald wieder abreisen würden und Naledi ihre Tochter somit wieder gehen lassen musste. Einzig und allein die Geschwister, schienen den Moment zu nutzen und die gemeinsame Zeit zu genießen. Roland versuchte sich ein wenig im Hintergrund aufzuhalten und zeigte Naledi lediglich Bilder und Videos von Taya, wie sie ihre erste Schritte machte und ihr erstes Wort sprach. Auch wenn man sich über das Treffen freute, so lag die Annahme in der Luft, dass es sich womöglich um das letzte Wiedersehen handeln könnte. Denn Ivory schien der Besuch nicht gut zu tun und beschäftigte sie noch Wochen oder gar Monate danach so sehr, dass Judy ihrer Tochter helfen wollte, indem sie Ivory zu einem Psychologen schickte, mit welchem sie über ihre Gefühle sprechen sollte, wenn sie dies schon nicht mit Judy oder Roland tat.


Die Therapie half einige Dinge zu verstehen und dennoch halfen ihr wohl die Gespräche mit Connor deutlich mehr, als mit ihrem zuständigen Psychologen. Connor konnte sie alles anvertrauen und er nahm sich Zeit und betrachtete das alles aus einem anderen Blickwinkel. So konnte er Ivory neue Denkanstöße vermitteln, welche ihr oftmals weiter halfen.
Die Schule war für Ivory zwar nicht sonderlich schwer, da sie ein absolutes Arbeitstier war und sich oftmals nachmittags ins Baumhaus zurückzog, um dort die Nase in die Bücher zu stecken, doch außer Connor, fand sie nur schwer Freunde. Connor und Ivory waren nun mal ein eingespieltes Team und niemand schaffte es so schnell, in diesen Kreis mit aufgenommen zu werden. Wenn, dann waren es meist ebenfalls Außenseiter, welche sie in ihren inneren Kreis aufnahmen. Dennoch war die Beziehung zwischen Connor und Ivory immer etwas besonderes, welche über all die Jahre anhielt. Auch wenn viele vermuteten, dass sie heimlich ein Paar wären, so waren sie immer nur die besten Freunde und unterstützten sich, wo sie nur konnten. Für Ivory war Connor wie ein Bruder und sie behandelte ihn auch so. Oft schlief er bei ihr im Bett, wenn seine Eltern sich wieder so laut stritten, dass er durchs Fenster abgehauen war. Genauso tauchte Ivory plötzlich bei ihm auf, wenn sie sich wieder mit Judy gestritten hatte, was oftmals vor kam. Denn tief in ihrem Innern konnte sich Ivory einfach nie damit abfinden, dass sie Judy als ihre Mom sah. Judy war eine liebenswerte Person, doch Ivory hatte sie all die Jahre, nicht als ihre Mutter bezeichnet. Denn sie hatte ja schließlich schon eine. Ein Streitpunkt, welche auch zwischen den beiden Schwestern oft zur Sprache kam, da Taya die Ansichten von Ivory nicht nachvollziehen konnte. Während Ivory nicht verstand, wieso Taya ihre Adoptivmutter als ihre Mutter bezeichnete. Taya sah sich selbst schon fast gänzlich als Amerikanerin und verschwendete gefühlt keinen Gedanken an Ghana – ihrer wahren Heimat. Auch wenn Ivory sich nicht vorstellen konnte, in Ghana zu leben, so war sie sich bewusst, dass dort ihre Heimat lag und sie aus den Slums stammte. Sie wusste, dass sie in den Staaten als Ausländerin galt. Allein ihre Hautfarbe sprach Bände und bereitete ihr zunehmend Probleme. So wurde sie von anderen Jugendlichen geschubst oder weg gedrängt.. bekam des öfteren Schimpfwörter ab. Denn man wünschte sich regelrecht, dass Ivory wieder dahin zurückkehrte, woher sie gekommen war. Somit bestritt Ivory die Schulzeit mit gemischten Gefühlen. Oftmals versuchte sie zu analysieren, wieso Menschen so anders dachten. Was in diesen vor sich ging und warum alles in der Welt, man so grässlich zu seinen Mitmenschen sein musste. Schon als Teenager hatte sie das Bedürfnis, hinter deren Taten und Gefühle zu blicken um zu erkennen, was sie dazu bewog, so zu sein wie sie waren.

Ivory war gerade mal 17 Jahre alt, als Roland bei einer seiner Reisen, schwer verletzt wurde. Für Ivory ging fast die Welt unter, denn zu Roland hatte sie immer die bessere Beziehung, als zu ihrer Adoptivmutter. Er hatte nie etwas dagegen, wenn Ivory Musik in ihrer Muttersprache hörte oder eine Ghana-Flagge im Zimmer aufhängen wollte. Sie war sich ihrer Herkunft nun mal bewusst und Roland unterstützte diese Dinge, während Judy es nicht sonderlich gern sah und ihre Tochter wohl lieber gänzlich zu einer Amerikanerin machten wollte. Roland wurde auf den Straßen von Mexiko schwer verletzt. Man war lediglich hinter seinem Bargeld her, welches er bei sich trug und da er sich noch versuchte zu wehren, wurde er übel zugerichtet. Er überstand diesen Überfall glücklicherweise, dennoch ließ es Ivory keine Ruhe. Sie konnte nicht nachvollziehen, wieso ein Mensch in der Lage war, einem anderen solche Schmerzen zuzufügen. Ivory war es wichtig, dass sie die Gründe dafür erfuhr, doch das blieb wohl aus, denn die Täter wurden nicht gefunden. Roland konnte sich nicht an deren Gesichter erinnern, was es fast unmöglich machte, die Täter somit zu identifizieren.
Das war wohl der Grund, weshalb sich Ivory generell vermehrt für die Psychologie interessierte. Die Gefühle von Menschen und deren Gedankengänge, welche dazu beitrugen, dass sie gewalttätig wurden. Für Ivory ein faszinierendes Thema, weshalb sie auch damit begann True Crime Storys zu lesen. Oftmals wurde dabei auch eine Kriminalpsychologin hinzu gezogen, welche dafür bekannt war, die psychische Verfassung der Täter, zu erfassen. Ebenso gab es das Profiling, welches dazu diente, Täter zu finden. Denn oftmals sagte die Art des Mordes, viel über die Person aus, welche die Tat begangen hatte. Ob dabei mehr Wut, Angst oder gar Liebe im Spiel war. Was schlussendlich der Ausschlaggebende Grund war, wieso er diesen Menschen umbrachte – Dinge welche Ivory immer mehr zu interessieren begannen.
Roland unterstützte seine Tochter bei ihren Plänen und half ihr dabei, die Bewerbungen für die Unis zusammen zu stellen. Connor hingegen entschied sich immer mehr dazu, sich dem Boxen zu widmen und weiterhin im Boxstudio seines Vaters zu trainieren, um durch die Kämpfe Geld verdienen zu können. Ivory stand hinter ihm und wusste, dass die Kämpfe ihm viel bedeuteten und das dies seine Leidenschaft war, während Ivory selbst, sich lieber mit der Psyche der Menschen auseinandersetzte, indem sie ihr Studium der Psychologie begann. Sie entschied sich dazu, nach der Grundausbildung, sich auf die forensische Psychologie zu spezialisieren, welche ihr die Möglichkeit bieten würde, Verbrecher beurteilen zu können und sich zudem mit dem Wesen der Täter auseinander zu setzen.
Ivory ging in ihrer neuen Arbeit vollkommen auf. Es lag ihr, hinter die Fassade der Verbrecher blicken zu können. Dennoch war ihre Arbeit mit Sicherheit kein Zuckerschlecken, da sie direkt nach ihrem Studienabschluss, beim örtlichen Gefängnis zu arbeiten begann. Sie musste sich mit den Häftlingen auseinandersetzen und diese jeweils beurteilen, was durchaus schwierig war. Denn sie schickte niemanden gern in Isolationshaft, doch das musste zwangsweise passieren. Eine Arbeit die ihr gefiel, aber sie hin und wieder auch nicht los ließ, wenn sie den Heimweg antrat. Oftmals fragte sie sich, ob sie wirklich die richtige Entscheidung getroffen hatte, weshalb sie sich bereits nach einem Jahr, nach einer anderen Arbeitsstelle umsah. Sie wollte noch mehr in die Polizeiarbeit eintauchen und dort dabei behilflich sein, indem sie sich um die Untersuchung von Ursachen und Motiven, welche zu kriminellem Verhalten führen, widmete. Sie wollte noch mehr in Richtung Profiling gehen, auch wenn sie nach wie vor für die Stadt arbeitete und weiter ihrer Arbeit im Gericht nachging, in welchem sie des öfteren den psychischen Zustand der Angeklagten, bewertete.

Seit Anfang 20, lebte sie mit Connor zusammen in einer Wohngemeinschaft und war froh darüber, dass sie abends nicht allein war. Sie verbrachten Unmengen an Zeit zusammen und Connor war praktisch nicht mehr aus ihrem Leben wegzudenken. Dennoch schien sich etwas verändert zu haben, denn Connor schien über die Jahre hinweg, Gefühle für Ivory entwickelt zu haben. Ihre Familien waren immer schon davon überzeugt gewesen, dass Ivory und Connor irgendwann ein Paar sein würden. Damals hatte Ivory noch darüber gelacht und es für einen bescheuerten Scherz gehalten, während es Connor wohl anders erging. Als Ivory gerade mal 23 Jahre alt war, schien Connor das Bedürfnis zu haben, ihr von seinen Gefühlen zu beichten. Etwas was Ivory für den Moment komplett aus der Bahn warf, da ihre Gefühle nun mal rein freundschaftlich waren. Das diente dazu, dass der wichtigste Mensch in Ivory´s Leben, sich von ihr abwandte und bereits eine Woche darauf, aus der gemeinsamen Wohnung auszog. Für Ivory war dieser Schnitt, kaum auszuhalten, denn all die Jahre gab es nur Connor, welcher stets an ihrer Seite war. Das er plötzlich den Abstand brauchte und ans andere Ende vom Miami zog, brachte Ivory dazu, sich noch mehr in die Arbeit zu verkriechen und jede einzelne freie Minute, mit Akten und Fällen verbrachte, welche abgearbeitet gehörten.

Das Jahr 2013 war das Jahr der Änderungen, welche auf sie zukommen würden. Nicht nur, dass sie mittlerweile wieder vermehrt von der Polizei um Hilfe gebeten wurde, sie hatte sich mit ihren 27 Jahren einiges erarbeitet und sich einen Namen in der Branche gemacht.
Für sie war der Fall immer im Vordergrund, alles andere versuchte sie immer auszublenden, doch dieses Mal traf sie auf einen neuen Detective. Sie half dabei, ein Täterprofil zu erstellen, wie sie es so oft in letzter Zeit getan hatte.Sie hatte sich genug Gehör verschafft, damit man ihr zuhörte und vertrauen in ihre Meinung hatte. Denn sie war gut in ihrem Job und das zeigte sich auch, bei ihren bisherigen Erfolgen. Doch das es ein Detective gab, welcher ihr zunehmend den Kopf verdrehte, damit hatte sie wohl am wenigsten gerechnet. Ivory lernte bei einem kniffeligen Fall des JTTF, Dario Santiago kennen. Er überraschte sie, indem er sie eines Abends zum Essen einlud und die beiden durchaus miteinander zu harmonieren schienen. Für Ivory eine kommende Abwechslung, da sie seit gefühlt Jahren nur mit ihrer Arbeit verheiratet war und kaum Zeit fand, um sich mit jemandem zu treffen. Umso angenehmer empfand sie das gemeinsame Abendessen, welches innerhalb kürzester Zeit, mehrfach wiederholt wurde. Anfangs unterhielt man sich noch über den Fall, an welchem sie gerade arbeiteten, später wurden die Fragen persönlicher und man lernte sich auf gewisser Art und Weise, besser kennen. Ivory bemerkte das Interesse von Dario und es gefiel ihr, wie er sie umwarb und zu schätzen wusste. Seit Ewigkeiten, hatte sie sich nicht mehr so wohl gefühlt, in Anwesenheit eines Mannes, weswegen sie die Annäherungsversuche auch nicht unterband und sich schließlich doch auf etwas ernsteres einließ. Beide konnten der Anziehung nicht entkommen und genossen die Stunden zu zweit, da sie privates und Arbeit, deutlich trennten. Sie wollten keineswegs, dass jemand von dem JTTF davon Wind bekam, weshalb sie sich dazu entschieden, die frische Beziehung geheim zu halten. Erst als Ivory wieder vermehrt für das Morddezernat arbeitete, beendeten sie das Versteckspiel und machten ihre Beziehung öffentlich. Für Ivory eine komplett neue Erfahrung, denn plötzlich gab es einen Mann in ihrem Leben, der ihr wichtiger als alles andere war. Er half ihr sogar über den Verlust ihres besten Freundes hinweg, welcher sich nach dem Auszug vor einigen Jahren, gänzlich zurückgezogen hatte und somit kein Teil ihres Lebens mehr war. Doch das war okay, denn sie fand in Dario das fehlende Stück, welches ihr noch im Leben gefehlt hatte. Dennoch gingen sie es deutlich langsamer an, als erwartet. Beide waren gut in ihrem Job und waren oftmals tagelang mit ihren Fällen beschäftigt, weshalb nur noch wenig Zeit blieb, in welcher sie sich zwischendurch zu Gesicht bekamen. Es dauerte drei Jahre, bis Dario schließlich den ersten Schritt wagte und Ivory fragte, ob sie zusammenziehen wollten. Ivory musste nicht lange darüber nachdenken und freute sich über diesen neuen Schritt, welche ihre Beziehung zum Teil noch mehr vertiefte. Ivory war gerade mal 30 Jahre alt, als sie mit Dario in ein hübsches Häuschen mit Garten zog. Eine riesige Wohnfläche, welche sie kaum zu nutzen wussten, aber sich den gemeinsamen Luxus einfach nur gönnen wollten. Eine kleine Wohlfühloase, in welche sie sich gemeinsam zurückziehen konnten, wenn ihnen das Leben und die Verbrechen mal wieder zu viel wurden. Es schien fast perfekt, als sie sich schlussendlich noch das Ja-Wort gaben und Ivory Simmons zu Ivory Santiago wurde. Ein Nachname, mit welchem sie sich deutlich mehr identifizieren konnte, als mit Simmons.

In ihrem riesigen Haus, gab es nach wie vor Zimmer, welche noch keinen Nutzen hatten, weshalb sich Ivory immer mehr die Frage stellte, ob sie in der Lage waren, gute Eltern zu sein. Denn in ihrem Freundeskreis, schien das Thema sehr präsent zu sein, weshalb sie ständig gefragt wurden, wann es denn bei dem Ehepaar Santiago, soweit sein würde. Es vermittelte einen gewissen Druck, weshalb Ivory und Dario eines Abends das Gespräch suchten und sich schließlich dazu entschieden, noch ein paar Jahre damit zu warten. Denn beide schienen gerade vollends mit ihren Karrieren beschäftigt zu sein und Ivory war der Meinung, dass sie sich lieber erst einmal ein Hund zulegen sollten, bevor sie ein Kind in die Welt setzten. Schließlich war ein Hund, ein gutes Training und zudem hatte Ivory schon immer eine Schwäche für diese Vierbeiner.

Ihre Ehe wurde bereits nach einem Jahr auf die Probe gestellt, nachdem Dario plötzlich schwer erkrankte. Bei einem Spaziergang mit ihrem Hund, brach Dario plötzlich neben Ivory zusammen und stand auch nicht mehr auf, was Ivory direkt in Panik versetzte. Sie rief einen Krankenwagen und brachte unter Schock ihren Hund nach Hause, ehe sie mit dem Auto ins Krankenhaus fuhr, um zu Wissen wie es um ihren Mann stand. In ihrem Kopf schienen schon die wildesten Szenarien von statten zu gehen, denn in ihrem Leben, hatte sie schon genug Menschen verloren und würde es nicht ertragen, wenn Rio sie verließ.
Die Diagnose war niederschmetternd, denn mit einer Herzbeutelentzündung und einem kleinen Herzfehler, sollte man nicht spaßen. Somit versuchte Ivory ihrem Mann klar zu machen, dass es den ganzen Überstunden geschuldet sei, welche er in letzter Zeit tätigte. Er hatte sich übernommen und sich nicht gänzlich auskuriert. Doch Rio gehörte ebenso zu der sturen Sorte, wie Ivory und machte ihr direkt klar, dass es nicht an dem Stress gelegen hatte. Es war wohl der erste grässliche Streit, welchen die beiden hatten, seit sie verheiratet waren. Die dicke Luft, blieb weiterhin bestehen, nachdem Rio sichtlich unzufrieden mit seiner Zwangspause war und in den Innendienst wechseln musste. Doch es schien dennoch in Rio zu arbeiten, denn er war derjenige, der Ivory nochmal bezüglich Kinderwunsch ansprach. Das Leben könnte jederzeit vorbei sein und es somit entschieden sie sich zusammen, die Kinderplanung vorzuziehen. Denn sie wollten alle Jahre auskosten, welche sie mit ihrem Kind verbringen konnten, bevor sie irgendwann das zeitliche segneten. Ivory warf ihre Pille weg und sie gingen das Thema „Baby“ nun direkt an.

Das es jedoch frustrierend endete, damit hatten wohl beide nicht gerechnet. Denn selbst nach über einem Jahr, schien es einfach nicht funktionieren zu wollen. Für Ivory war es sichtlich schwer und das war auch der Punkt, an welchem sie ihre Adoptivmutter, besser verstehen konnte. Judy hatte sich selbst immer Kinder gewünscht und es war damals praktisch ein Segen für sie gewesen, als sie Ivory und Taya zu sich holen durfte. Dennoch stand für Ivory außer Frage, zu adoptieren. Sie musste schließlich am eigenen Leib erfahren, wie sich so etwas anfühlte. Sie wollte nicht so eine komplizierte Beziehung zu ihrem eigenen Kind haben, wie es bei Judy und Ivory der Fall war.
Sie ließen sich beide medizinisch untersuchen, denn Ivory war sichtlich frustriert und wollte endlich einen nennbaren Grund, wieso es einfach nicht funktionierte. Während bei Ivory alles in bester Ordnung war, lag die Ursache bei Rio, welcher Zeugungsunfähig war. Für das Ehepaar ein herber Schlag, denn Ivory wollte immer schon Kinder und insbesondere Kinder mit ihrem Ehemann. Auch als dieser erneut eine Adoption vorschlug, stellte sich Ivory quer und wollte davon nichts wissen. Sie wollte ein eigenes Kind und wollte die Erfahrung machen, ein Kind zu gebären. Dieses Thema ließ oftmals Streit aufkommen, denn beide gingen ganz anders mit dieser Erkenntnis um. Während Ivory alles daran setzte, irgendwie doch noch an ihr Kind zu kommen, schien Rio sich immer mehr dafür zu hassen, dass er selbst nicht in der Lage dazu war, seiner Frau diesen Wunsch zu erfüllen.

Es war das Jahr 2019, als Ivory schließlich eine Lösung für ihr Problem vorschlug. Sie wollte eine künstliche Befruchtung und wollte mithilfe von Rio, den best möglichsten Spender finden, welcher Rio vielleicht gar etwas ähnlich sah. Dieser war jedoch nicht sonderlich begeistert davon und Ivory bemerkte langsam, dass sie ihrem Mann es vielleicht schwerer machte, als sie wollte. Sie versuchte ihn zu involvieren, wollte ihm aber auch nicht vor den Kopf stoßen, weshalb sie nach einem Termin, niedergeschlagen nach Hause kam und Rio erklärte, dass diese Befruchtung immens teuer war und die Warteliste endlos lang war. Vielleicht hätte sie darüber schlafen sollen, doch sie entschied sich spontan für eine andere Idee. Sie entschied sich dazu, Rio ihren Vorschlag zu unterbreiten, welcher nicht sonderlich erfreut war und den Vorschlag wohl auch nicht sonderlich ernst nahm. Denn Ivory schlug vor, jemand aus ihrem Bekanntenkreis als Spender einzusetzen. Dieser würde jedoch Unmengen an Papier unterschreiben müssen, dass er sein Recht abtreten würde und sich an die Vereinbarung halten würde, welche Ivory niedergeschrieben hatte, welche besagte, dass dieses Kind im Glauben aufwuchs, dass Rio der leibliche Vater sei.

Es war der beste Freund ihres Mannes, welchen sie um den Gefallen bat. Dieser wollte dem Ehepaar zu einem Kind verhelfen, denn er wusste von Rio, wie sehr dieses Thema die Ehe der beiden belastete. Ivory war positiv überrascht, als ihr Ehemann einwilligte. Die Situation war seltsam und teils auch unangenehm, weshalb sie nicht viel darüber sprachen. Die Hoffnung stand jedoch im Raum, dass sich alles bessern würde, sobald Ivory die zwei Striche auf dem Schwangerschaftstest erkennen konnte. Ihr war die Sache mit Dario´s bestem Freund, durchaus unangenehm, doch ihr Plan funktionierte. Sie empfing ihren Mann freudig, als dieser von einem Urlaub zurückkehrte und erklärte ihm, dass sie schwanger sei und sie endlich Eltern wurden. Es schien als würde sich das Ehepaar durch diese Neuigkeit, wieder annähern. Was auch zwangsweise von Nöten war, wenn sie gemeinsam ein Kind großziehen wollten.

Es war der 24. März, als Ivory ihre Tochter, Felicity Santiago, zur Welt brachte. Sie war ihr ganzer Stolz und das Beste was Ivory seit langsam passiert war. Felicity schien der lebende Beweis zu sein, dass Kinder wohl so manch Ehe retten konnten. Denn egal wie hart die Nächte waren, weil Felicity nicht schlafen wollte, war es die langersehnte Rettung der Familie Santiago. Ivory bemerkte jedoch früh, dass ihr die Arbeit fehlte. Sie war es gewohnt, tagelang durchzuarbeiten und sich wenige Pausen zu gönnen. So konnte sie es nicht lassen und fuhr mit Felicity zur Arbeit, um nach dem rechten zu sehen. Hier und da versuchte sie ihrer Stellvertretung einige Dinge klar zu machen, welche sie in Ivory´s Augen falsch machte.
Sie waren glücklich und waren ein eingespieltes Team, auch wenn Ivory liebend gern, wieder etwas Zeit für die Arbeit gehabt hätte, so war sie noch freigestellt und versuchte die Freizeit zu genießen, wenn Feli mal tief und fest schlief. Sie verbrachte plötzlich ungewohnt viel Zeit Zuhause und entschied sich dazu, zwischenzeitlich einige Räume zu renovieren, welche ihrer Meinung nach, eine andere Farbe gebrauchen konnten. Doch all das wurde nebensächlich, als Darios Zieheltern bei einem Unfall ums Leben kamen und eine 17 Jährige Tochter hinterließen. Ivory war nicht begeistert, Miami zu verlassen, um fortan in Lakeland zu leben. Ein Ort, welcher Ivory völlig fremd war und an dem sie keine Menschenseele kannte. Doch sie wollte ihren Mann bei seinen Plänen unterstützen und zog in das Haus, in welchem Dario aufgewachsen war. Da Ivory ohnehin noch von der Arbeit freigestellt war, war es sichtlich egal, wo sie gerade lebte. Dennoch war sie überfordert mit der Situation, denn Dario entschied sich dafür, nach Lakeland zu ziehen, um sich um seine Cousine kümmern zu können, während er jedoch unter der Woche seine Zeit in Miami absitzen würde. Es blieb somit an Ivory hängen, sich fortan um einen verstörten Teenager zu kümmern und um ein 1 Jähriges Kind, welches ihre Aufmerksamkeit brauchte. Die ständige Abwesenheit von Dario, wirkte sich zunehmend negativ auf die Ehe aus. Denn Ivory fühlte sich in Lakeland nun mal nicht Zuhause und würde bald zusehen, dass sie wieder ihrer Arbeit nachgehen konnte. Umso wichtiger war es, sich in der näheren Umgebung, nach einem Job umzusehen. Ivory konnte so einiges, auch von Zuhause machen. Selbst kurz nach der Geburt ihrer Tochter, saß sie vor dem Laptop und half ihrer Kollegin dabei, ein Täterprofil zu erstellen. Denn gänzlich ohne Arbeit, würde einfach nichts funktionieren.

Als Dario auch noch befördert wurde, schien das Glück der Familie, erneut an seidenen Fäden zu hängen. Sie hoffte inständig, dass sie Dario bald dazu überreden konnte, dass sie mit Xenia zurück nach Miami ziehen konnten. Denn dort waren sie in der Nähe von Ivory´s Familie und auch ihr Freundeskreis, war in Miami wohnhaft. Ivory fühlte sich eingesperrt in einem goldenen Käfig und war deutlich frustriert und unzufrieden mit der derzeitigen Situation. Es war also kein Wunder, dass sie sich bereits dazu verleiten ließ, einige Stellenangebote zu suchen und eine Bewerbung zu schicken, in der Hoffnung, sie könnte bald auch wieder unter das arbeitende Volk treten. Sie liebte ihre Tochter und würde alles für sie stehen und liegen lassen. Doch es wurde auch Zeit, dass Ivory endlich wieder unter Menschen kam und zusah, dass sie ihr Gleichgewicht wiederfand.




GESUCHTER

CONNOR HART

[34 J.] ■ [Cop oder Inhaber eines Boxstudios]


[Michael B. Jordan]
BEZIEHUNG ZUEINANDER
Beste Freunde

ERWARTUNGEN
Hut ab, dass du bis hierher gelesen hast! Such dir gerne noch weiteren Anschluss und je nachdem lassen sich sogar Gesuche verbinden? Hier gibt es super liebe PBs und ich bin mir sicher, dass du fündig wirst. Ich poste ab 800 Wörter aufwärts und es kann durchaus auch ausarten, wie es bei meiner Story der Fall war. Daher würde ich mich freuen, wenn du ebenfalls zu längeren Posts tendierst.

PROBEPOST?
[ Ja, neuer Post! ] ■ [ Ja, alter Post! ][ Nein ]
[ Ja, ich wünsche ein Probeplay ]


BESONDERHEITEN
Wir haben uns vor einer ganzen Weile, aus den Augen verloren und sollten uns nun unverhofft, wieder über den Weg laufen.

GEMEINSAME STORYLINE
Du wurdest immer mal wieder, in meiner Storyline erwähnt. Wir lernten uns im Kindergarten kennen und es dauerte auch nicht lange, bis wir beste Freunde wurden. Du warst ebenfalls eher ein Außenseiter, denn wir hatten das große Los gezogen, Teil einer Kindergartengruppe zu sein, welche mehrheitlich aus weißen Kinder bestand, deren Eltern es nicht gern sahen, wenn ihre Kids mit uns spielten. Du bist anders wie ich, bereits in Miami geboren und warst der englischen Sprache mächtig. Allein durch die Tatsache, dass du mich als einer der wenigen, weiterhin Ivie nanntest, hast du mein Herz erobert. Durch dich, lernte ich vermehrt die englische Sprache und im Gegenzug brachte ich dir Twi bei. Wir benutzten Twi immer dann, wenn wir nicht wollten, dass andere unsere Gespräche belauschten. Wir nannten es unsere “Geheimsprache”.

Seit dem Kindergarten, waren wir somit unzertrennlich. Wir bildeten eine Einheit und es war für andere kaum möglich, Teil dieses inneren Kreises zu werden. Wir pushten uns immer gegenseitig und verbrachten die gesamte Freizeit miteinander. Die Beziehung zwischen uns, war sehr innig. So war es auch keine Seltenheit, dass du gerne mal bei mir in der Nacht aufgetaucht bist, wenn deine Eltern sich wieder gestritten haben. Für mich war es das normalste der Welt, dass du dich zu mir ins Bett gelegt hast und ich dich in den Arm genommen hab, während ich dir versprach, dass alles wieder gut werden würde.

Wir waren Teenager, als du dich dazu entschieden hast, vermehrt in dem Boxstudio deines Vaters zu trainieren und durch Kämpfe an Geld zu kommen. Ich stand dabei immer hinter dir und hab dich angefeuert, auch wenn ich kein Fan davon war, wenn du wieder zu viel abbekommen hast.
Da sich unsere Interessen in verschiedene Richtungen entwickelten, zogen wir mit Anfang 20 zusammen. So konnten wir auf Nummer sicher gehen, dass wir uns dennoch nicht aus den Augen verloren. Doch es veränderte sich etwas, denn mir war nicht bewusst, dass du über die Jahre hinweg, Gefühle für mich entwickelt hast. Wir waren gerade mal 23 Jahre alt, als du mir deine Gefühle anvertraut hast. Für mich war es absurd, denn ich hab dich immer als Bruder wahrgenommen, weshalb ich deine Gefühle nicht erwidern konnte. Somit hast du dich dazu entschieden, aus der gemeinsamen Wohnung auszuziehen und dich von mir abzuwenden.

Anfangs hielten wir noch Kontakt und schickten uns öfters Textnachrichten, was jedoch auch nach ein paar Monaten einschlief. Was du seither gemacht hast, ist deine freie Entscheidung. Ob du mit dem Boxen aufgehört hast, weil du vielleicht dabei zusehen musstest, wie einer deiner besten Freunde, im Ring das Leben verlor, oder ob du dich weiterbilden wolltest, zum Cop, sind lediglich Vorschläge. Als Cop, könnten sich unsere Wege durchaus beruflich wieder kreuzen, während es ebenso denkbar ist, dass ich durch meine Liebe zu Kampfsport, plötzlich in deinem Boxstudio lande.


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#24

RE: ■ MÄNNLICHE GESUCHE

in GESUCHE 24.10.2021 20:04
von Xenia Whitley | 43 Beiträge


SUCHENDER

Xenia Whitley

[18] ■ [Schülerin]


[Millie Bobby Brown]
MEIN ONLINEVERHALTEN
gemütliche Posterin, fast jeden Tag on

MEIN SCHREIBSTIL
[1. Person] ■ [3. Person] ■ [Beides]


SCHREIBPROBE
[Sofern gewünscht, kann hier ein Post hinterlassen werden!]


MEINE STORYLINE
Hallo, ich bin Xenia und du möchtest mich kennen lernen ? Okay, das darfst du, aber nur, weil du es bist.
Am 5.7.2003 [18] wurde ich in Tampa - Bay geboren. Meine Eltern Adaline & Elliot hatten eigendlich schon aufgegeben, mich zu bekommen. Denn sie hatten sich schon früh ein Kind gewünscht. Leider hatte es nicht so geklappt, wie erhofft. Ich muss dazu sagen, das mein Vater beim Militär gewesen war und dadurch nicht so oft zu Hause gewesen war. Meine Eltern liebten sich wirklich und hielten zusammen. Irgendwann gaben sie auf und dann war es passiert. Meine Mutter erfuhr, das sie schwanger war. Da sie jetzt schon ein wenig in die Jahre gekommen war, war es eine Risikoschwangerschaft. Jedoch hielt sie an mir fest und wußte, das sie es schaffte. Nach 8 Monaten kam ich dann als Frühgeburt zu Welt. Eine Plazentaablösung wurde diagnostiziert und man musste mich holen. Die Ärzte machten meinen Eltern Mut, das ich überleben würde. Denn Mädchen waren schließlich stark und überlebten einfach besser als Jungs. Nachdem ich dann gut einen Monat im Brutkasten gelegen hatte, durfte ich nach Hause.
Ich wurde geliebt und gehegt und gepflegt. Schnell wurde ich zum Mamakind, denn mein Dad war eben beim Militär und selten da. An den Tagen wo er da war, war er viel unterwegs und irgendwie konnte er nicht so viel mit mir anfangen. Er liebte mich zwar, doch entzog ich mich ihm, da meine Mutter eben immer da war und ich meinen Vater kaum kannte. Es war ein leicht angespanntes Verhältnis.
Ich liebte nicht nur meine Mutter sehr, sondern auch Dario. Dario Santiago. Er ist mein Cousin [Sohn von meinem Onkel / vaterseits] Dario lebte auch bei uns. Er war am Anfang wie mein großer Bruder, doch entwickelte er sich langsam zu einer Vaterfigur. Zu meiner Vaterfigur. Denn er brachte mir das Rad fahren bei. Das Schwimmen und auch half er mir in der Schule, wenn ich mal wieder das Mathebuch quer durch mein Zimmer warf. Es war alles schön. So wie es bei einer Familie eben sein sollte. Man war für einander da. Man sprach und half einander. Ich war eine relativ gute Schülerin, bis zu dem Tag, als plötzlich der Police Wagen vor der Türe stand. Ich war 17 alt und war gerade dabei einen Kuchen zu backen, als es schellte. Meine Eltern waren mit dem Wagen in die Stadt gefahren. Sie wollten ihren Jahrestag feiern und waren aus tanzen. Ich erinnere mich noch genau. Dario kam vom Sport und traf gleichzeitig mit den Polizeibeamten ein. Ich stand da, voller Mehl und man erklärte uns, das der Wagen von meinem Dad einen Abhang runter gefahren wäre. Mein Dad, der gerade Heimaturlaub hatte. Die Ursache, eine vermutlich defekte Bremse und eine ölverschmierte Fahrbahn war der Grund, das ich von jetzt auf gleich Waise wurde.
Ich verstand die Welt nicht mehr und Dario, der mich tröstete, lief bei mir gegen verschlossene Türen. Es hat lange gedauert, bis ich seinen Trost annahm. Nach der Beerdigung kam der nächste Schock. Was würde aus mir werden, da ich noch keine Volljährigkeit erreicht hatte. Meine Großeltern waren zu alt und würden das gar nicht können. Schließlich bekam Dario das Sorgerecht für mich und er lebte ab dann mit seiner Frau Ivie bei mir. Das ganze machte mich extrem durcheinander, so das ich mich mit der Frau von Dario nicht wirklich verstand. Bis heute ist das so.
Mittlerweile bin ich 18 und habe meine High School fertig und studiere. Ich habe gerade angefangen Lehramt zu studieren, denn ich möchte später Lehrerin werden. Wohin es mich treiben wird, das weiß ich noch nicht genau. Denn ich stehe gerade erst am Anfang. Alles ist neu und aufregend.
Für mich ist dieses Ziel wichtig, denn meine Mutter war ebenso Lehrerin und ich hatte sie schon als ich klein war immer ausgequetscht, was sie alles so machen muss. Ich war ein sehr neugieriges Kind. Was mein Vater machte, das wollte ich nie wirklich wissen. Er war nie da, fertig.
Meine Freunde sind auch Studenten und ich treffe mich gerne mit ihnen. Einige wohnen ebenso in Lakeland, so wie ich. Zusammen feiern wir am Strand, gehen Skatebord fahren oder aber in den Kletterwald. Ich brauche aber auch einiges an Zeit für meinen Nebenjob. Ich jobbe in einem kleinen Kaffee, um mir so ein wenig Geld zu verdienen.
Und Dario ? Ich bin ihm sehr dankbar, das er mir hilft, doch rasseln wir oft aneinander, denn ich mag es nicht, wenn man mich bevormundet. Ich bin mit meinen 18 kein Kind mehr. Er meint es gut, doch kann ich mich nach der langen Zeit, die er schon für mich da ist nicht dran gewöhnen. Ich vermisse eben meine Eltern und besonders meine Mutter. Doch erinnere ich mich an ihre Worte und werde mein Leben zielsicher und gerade aus gehen. Egal welche Hürden auf mich zu kommen werden.




GESUCHTER

Dein Name

[zw 20 und 26] ■ [Dein Job]


[Cole Sprouse, Lucky Blue Smith oder hast du einen Vorschlag ?]
BEZIEHUNG ZUEINANDER
Bester Freund, Seelenverwanter seit Jahren und ob eventuell mehr draus wird, entscheidet das Play

ERWARTUNGEN
Ich erwarte einfach, das du Spaß hast. Dir hier ein Leben aufbaust und für Xenia da sein. Denn der Tot ihrer Eltern geht nicht so ohne weiteres an mir vorbei. Natürlich bin ich ebenso für dich als Freundin da. Es wäre schön, wenn du ein relativer normaler Typ bist. Keine harten Drogen oder tief in die Kriminalität verstrickt sein. Gegen einen Joint ist nichts einzuwenden

PROBEPOST?
[ Ja, neuer Post! ] ■ [ Ja, alter Post! ][ Nein ]
[ Ja, ich wünsche ein Probeplay ]


BESONDERHEITEN
Du stehst mitten im Leben und weißt was du willst.

GEMEINSAME STORYLINE
Wir kennen uns seit Jahren. Eventuell von der Schule oder aus der Nachbarschaft. Ich möchte, das zwischen den beiden eine harmonie besteht. Natürlich dürfen die beiden auch mal streiten. Du hast mir geholfen, als meine Eltern gestorben sind. Denn Dario konnte nicht immer für mich da sein. Ich würde mir auch wünschen, das du versuchst mir zu erklären, das @Ivory Santiago eine nette Person ist und für mich da sein will. Ivory ist die Ehefrau von @Dario Santiago , mit der ich gar nicht zurecht komme.
Alles andere, was du bisher gemacht hast und tun wirst, kannst du selber entscheiden. Es ist deine Story und du sollst dich frei entfalten und Spaß haben.



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#25

RE: ■ MÄNNLICHE GESUCHE

in GESUCHE 24.10.2021 23:37
von Ella Jenkins | 28 Beiträge


Zuckersüßes Lächeln zu vergeben

Ella Jenkins

[28y/o] ■ [Weddingplanerin]


[Hande Ercel
MEIN ONLINEVERHALTEN
Mein Onlineverhalten hängt davon ab, wie ich arbeiten muss. Ansonsten bin ich täglich on und versuche auch zu posten. An Wochenenden kann es schonmal vorkommen, dass Wochenende ist. Aber auch das dürfte kein Problem sein.

MEIN SCHREIBSTIL
[1. Person] ■ [3. Person] ■ [Beides]


SCHREIBPROBE
[Sofern gewünscht, kann hier ein Post hinterlassen werden!]


MEINE STORYLINE
Geboren in Monaco, bin ich hier auch aufgewachsen und lebte bis vor kurzem noch in diesem Zwergenstaat. Sonne, Strand, Reichtum. Alles was man sich nur vorstellen kann. Ja, ich bin reich geboren. Ändert aber nichts an meinem Charakter, dass ich fröhlich, lustig und immer zum scherzen aufgelegt bin.
Sonne soll ja bekanntlich Glückshormone freisetzen. Deshalb kann ich auch von mir sagen, ich bin glücklich.
Und so beginnt dann nun meine Geschichte.
Geboren in Monaco 1993 als zweite Tochter eines sehr angesehenen Immobilienmarklers. Reich wurde mein Vater, als er Häuser direkt an Prominente vermietete oder verkaufte. Meine Mutter ist eine Modedesignerin. Ihr gehören einige Geschäfte in Monaco.
Doch haben sie nie damit geprahlt, dass sie reich sind.
In die Schule bin ich natürlich auch gegangen. Erzielte einen richtig guten Abschluss. Danach, wie sollte es auch anders sein, sollte ich in die Fußstapfen meines Vaters eingestiegen.
Häuser verkaufen oder vermieten? Das war nichts für mich. Ich hatte andere Pläne. Schon als Kind wusste ich, ich möchte Hochzeiten planen. So schön wie im Märchen. Ob die hinterher hielten, das war mir egal. Und wenn ich nicht Immobilienmarklerin werden sollte, dann sollte ich nach dem Wunsch meiner Mutter, Design studieren. Aber das wollte ich auch nicht.
Mit meinem Berufswunsch waren die beiden ganz und gar nicht einverstanden. Es gab ein riesen Theater.

Nur meine Schwester, die verstand mich.
Die Eltern konnten aber nichts machen. Ich erlernte den Beruf, Eventplanerin. So konnte ich meinen Traum verwirklichen.
Auch wenn meine Eltern Anfangs sehr dagegen waren, unterstützten sie mich in jeder Hinsicht.

Und dann kam der große Moment. Es hatte sich wohl herum gesprochen, dass ich ziemlich gut bin.
Denn eines Tages kam so ein hohes Tier in mein Büro.
Ja, man hat richtig gehört. In mein Büro. Erst 28 und schon so erfolgreich? Klar.
Denn ich hatte mit 18 eine Lehre angefangen. Machte meinen Abschluss mit 21 und arbeitete bei einer renomierten Eventplanerin in Monaco. Sie ermutigte mich, eine eigene Agentur zu gründen. Das tat ich. Manchmal schickte sie auch Kunden zu mir mit der Ausrede, sie hätte keine Termine mehr frei.
Aber kommen wir zurück zu diesem ominösen Mann, der eines Tages mein Büro betrat.
Er bot mir an, nach Florida zu kommen um dort für die Reichen Events zu planen. Ich sagte, guter Mann, ich plane Hochzeiten. Na um so besser meinte er.
Natürlich brauchte ich Bedenkzeit. Ich besprach alles mit meinen Eltern und die meinten, Kind, nimm die Gelegenheit wahr und plane die schönsten Hochszeiten in Florida. Und meine Mutter meinte, wenn du mal George Clooney siehst, dann lass dir ein Autogramm geben und erzähle ihm, dass dein Vater Häuser verkauft. Er bekommt auch ein Sonderangebot on top.
Meine Mutter. So war sie.

Und dann kam der große Tag. es ging ab nach Florida. was war ich aufgeregt. Weit weg, allein in einem fremden Land. Doch es ging alles gut. Ich durfte aussuchen, wo ich wohnen wollte. Ich entschied mich natürlich für das größere. Nämlich Tampa. Das hörte sich voll gut an.
Also bekam ich mein Büro, ein schickes Haus und ein super Klima. Und das wichtigste, sogar Aufträge.
Hier ließ es sich natürlich leben.
Mein Motto, auf ein schönes Leben in Tampa.




Zuckersüßes Lächeln gesucht

Nimm den, den deine Eltern dir gegeben haben

[32 - 35y/o ■ [welchen Beruf du hast, ist Dir überlassen]


[Kerem Bürsin (Nicht verhandlungsfähig)]
BEZIEHUNG ZUEINANDER
Das wird schon

ERWARTUNGEN
Ich würde mir wünschen, dass Du nach ein paar Tagen nicht gleich wieder verschwindest. Dein Chara, sollte schon langlebig sein. Man kann natürlich unvorhergesehene Situationen nicht voraussehen. Ist es aber nicht schön, wenn man lanfristig eine Story playen kann?
Auch musst Du keine 24/7 online sein. Reales Leben hat immer Vorrang. Des weiteren würde ich mir wünschen, solltest Du wissen, dass Du nicht online kommen kannst, dass Du dich auch abmeldest, oder zu mir in meine PN's kommst. Denn nichts ist schlimmer, als zu warten und sich Gedanken zu machen, was ist passiert. So entsteht ein Geben und Nehmen. Denn das Selbe werde ich auch tun.
Ich würde mich freuen, wenn Du dich ganz schnell meldest. Vielleicht kannst Du mir ja noch vor Weihnachten diesen Wunsch erfüllen.


PROBEPOST?
[ Ja, neuer Post! ] ■ [ Ja, alter Post! ] ■ [ Nein ]
[ Ja, ich wünsche ein Probeplay ]


BESONDERHEITEN
Hier Besonderheiten des Charakters notieren!

GEMEINSAME STORYLINE
Eine gemeinsame Story kann man zusammen kreieren. Findest Du nicht auch?
Ansonsten lass Dir doch eine richtig gute Story einfallen. Ich bin schon ganz gespannt.


♚ ♚ ♚ ♚

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