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TAMPA, FLORIDA
L3S3V3 ▪ FSK18

REAL LIFE-RPG
SINCE FEB. '21

ORTSTRENNUNG
ROMANSTIL
James
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Jade
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Joseph
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Amaya
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#1

■ UNISEXGESUCHE

in GESUCHE 08.07.2021 21:26
von Tampa Bay | 1.110 Beiträge

Hier findet ihr die Gesuche, die nicht explizit nach einem Geschlecht suchen.


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#2

RE: ■ UNISEXGESUCHE

in GESUCHE 22.08.2021 13:58
von Zelos E. Copeland | 56 Beiträge


SUCHENDER

Zelos Elliot Copeland

[29 y/o] ■ [Director of Photography]


[Daniel Sharman]
MEIN ONLINEVERHALTEN
Mein Online-Verhalten variiert von Tag zu Tag und kommt stark auf Muse und RL an. Jedoch gibt es eigentlich keinen Tag an dem ich nicht wenigstens einmal herein schaue, um sicher zu stellen, dass es keinen Notfall gibt. Ich bin niemand der hetzt oder gerne gehetzt werden will, allerdings ist mir ein vorankommen doch wichtig, weswegen es schön wäre nicht nur einmal in der Woche etwas von dir zu hören oder zu lesen. Neben Plays (wo ich versuche regelmäßig zu antworten) schreibe ich gerade, wenn kein Plot oder große Idee vorhanden ist, auch gerne in den GBs oder Privatchats.

MEIN SCHREIBSTIL
[1. Person] ■ [3. Person] ■ [Beides]


SCHREIBPROBE
[Sofern gewünscht, kann hier ein Post hinterlassen werden!]


MEINE STORYLINE
1992 – 1998 | A man is great by deeds, not by birth
Weiße Häuser, blaues Meer, das Rauschen der Wellen in den Ohren und der salzige Duft des Meeres in der Nase, während man mit den Handtüchern den warmen Sand am Rücken verspürte, sodass man ohne einen Gedanken an morgen die Seele baumeln ließ. Für ein Mancher war es eine Wunschvorstellung, für wieder andere das jährliche Reiseziel und für wenige Menschen war das Paradis auf Erden der Lebensraum selbst. Ein kleiner Junge, welcher mit noch viel kleineren Füßen über die Holzdielen eines kleinen Hotels, während das kindliche Lachen die Räume erhellte. Sein Haar war blond, wie der Sand wenige Meter entfernt und die blauen Augen erinnerten an das Meer, welches man selbst innerhalb des Hotels rauschen hören konnte, während sein ganzes Wesen dem Sonnenschein der Insel glich. Eine Insel, welche über vier Stunden vom Festland entfernt war und nur durch zwei Zwischenstopps erreicht werden kann, wenn man nicht selbst ein kleines Boot besaß, um das agäische Meer zu überqueren. Während einige Teile der Insel gut bewohnt waren, war der Teil am Gerakas Beach unberührt von den großen Massen des Tourismus, versprach ein idyllisches Bild und war dennoch gut genug besucht, dass es sich lohnte für einige Gäste ein kleines und unscheinbare Hotel zu führen. Zehn Jahre war das Haus bereits heruntergekommen, bevor sich die Copelands dazu entschlossen hatten die eigentlich amerikanische Heimat zu verlassen, auszuwandern und sich ihr persönliches Glück an der Stelle aufzubauen, die der Älteste vor einem Jahr durch eine Segeltour entdeckt hatte. Seit 8 Jahren lebten sie bereits ihren Traum, finanziert durch den Beruf des Oberhauptes, welches immer wieder für einige Zeit ans Festland musste, um im Familienbetrieb seine neuste Kreation der Architektur preiszugeben, während seine Frau die Gäste bewirtete, die Macken des Hauses zusammen mit den Einheimischen auf Vordermann brachte und sich seit drei Jahren um den quirligen kleinen Jungen kümmerte, welcher das Haus nur allzu gerne unsicher machte. Seit der Spross laufen konnte, war kaum ein Ort von ihm sicher, aber verbarg sich die größte Gefahr im Wasser, welches bereits beim Spielen erreicht werden konnte und immer dann auftrat, wenn eine kleine Muschel am Ufer schimmerte, welcher er mit den kleinen Händen und den großen leuchtenden blauen Augen aufheben wollte. Es war wohl sein Glück und das Glück seiner Eltern, dass in dem kleinen entstehenden Örtchen jeder ein Auge auf den anderen hatte, man mehr Familie war als Einwohner einer Stadt und somit der Zusammenhalt ein anderer war als man von gewöhnlichen Orten kannte. Jeder hatte stets ein Auge auf einen, keiner war jemals allein und kein Problem wurde unter den Teppich gekehrt, sondern fand man gemeinsam eine Lösung. Während alle stets mit Geld handelten und so auch die Gäste des Hotels, lief das Verkaufen und Handeln unter den Einwohnern gänzlich anders ab, erinnerte mehr an dem Handel im Mittelalter wo man eine Kuh gegen zehn Kilogramm Kartoffeln tauschte oder ein Ei gegen ein Stück Stoff, was einen vor Kälte schützen sollte. Das gleiche Prinzip hatten auch die Einwohner verinnerlicht, denn wog man das Gut nur selten in bare Münzen aus, wurden diese lediglich gesammelt um die wöchentliche Lieferung vom Festland zu bezahlen, denn so sehr sich alle bemühten, Obst, Gemüse und Vieh selbstständig zu erhalten, so gab der Boden in den Jahren nicht genügend her, um alle Bewohner und die Gäste satt zu bekommen, sodass es unausweichlich war die Verbindung zum Festland zu nutzen. Dies war auch die einzige Verbindung nach außen, gab es lediglich Internet für das Geschäft und Telefone, Fernseher, sowie die heißersehnte Technik der neuen Welt waren ein unwillkommener Gast, welcher nur selten wirklich funktionierte. Das Netz auf dem Teil der Insel war schlecht ausgebaut, würden zu viele Urlauber gleichzeitig das gute Essen oder den atemberaubenden Ausblick auf Instagram teilen, so würde das Konstrukt der Infrastruktur bereits innerhalb weniger Sekunden zum Liegen kommen, weswegen stets darauf hingewiesen wurde nur in Notfällen das Netzt zu belasten. Es war kein Ort zu dem man fuhr, wenn man das Leben auf den sozialen Plattformen teilen wollte, sondern glichen die Tage vielmehr das Kennenlernen einer längst vergessenen Zeit, der Selbstfindung und der Selbstreflektion. Vielleicht war es die Mentalität oder der Mangel an Sozialen Netzwerken, der die gute Laune der Bewohner ausmachte, die Ruhe und die positive Art, welche den kleinen Jungen von Geburt an umgab, sich in die eigene Seele verankerte wie eine Klette an dem Baumwollstoff, der oftmals eher luftig um den eigenen Körper wehte, wann immer eine Brise der Meeresluft herüberdrang. Bereits im frühen Alter lernte er, dass ein jeder auf dieser Insel seine Aufgabe hatte und dazu zählte auch er, denn nur, wenn man Hand in Hand ging, konnte das Leben wirklich gut funktionieren. Schon im Kindesalter ging er mit einem alten Mann des Ortes zu den Ziegen, sorgte für Wasser und auch Essen, wenn die Natur nicht genug hergab, half dabei die gescherte Wolle davon zu tragen, so viel wie die kleinen Hände bereits tragen konnten, brachte er den daraus gewonnenen Garn und den Stoff immer wieder zu der ansässigen Näherin und erhielt im Gegenzug einen selbstgemachten Keks des Bäckermeisters, dessen Haus stetig so gut nach frischen Teigwaren roch, dass bereits das Wasser im Mund zusammenlief, wann immer man sich dem Haus auf hundert Meter näherte. Morgens, noch bevor die Sonne voll am Himmel stand, konnte man im ganzen Ort den frischen Geruch von Milchkuchen, Pita und handgemachten Epirot Pasteten. Der Traum eines Jeden dachte der kleine Junge noch, welcher nichts anderes kannte und dennoch bereits jetzt mehr wusste als manch einer auf der Insel. Während viele lediglich die Sprache der Griechen beherrschten, hatte er ebenso die Amerikanische gelernt, sah er Bilder seines Vaters auf den kleinen Bildschirm von großen Häusern, riesigen Fernseher und die modernste Technik, welche er nur mistrauend musterte, bevor er beschloss, dass er sie gewiss niemals brauchen wurde. Das Leben des kleinen Mannes schien perfekt, aber altmodisch zu sein und während einem manche etwas fehlen würde, hatte er selbst alles, was er sich zu träumen wagte und mehr als er sich in den jungen Jahren verdient hatte.

1998 – 2006 | Childhood is a carefree life
Noch wie gestern konnte der Junge, dessen Haare sich langsam in eine dunkle Farbe wandelten, sich daran erinnern, wie er wenige Wochen vor dem ersten Tag des Unterrichtes mit seinem Vater über das Wochenende eine Segeltour unternommen hatte, das Wasser drei Tage lang unter sich spürend und die ersten Stunden an einer Seekrankheit leidend, wurde ihm nichtsdestotrotz schnell bewusst, wie sehr er bereits im jungen Alter das Meer, die Meerestiere und all das, was mit jenen zusammenhing zu lieben begann. Der sonst so quirlige und aufgedrehte Junge saß plötzlich stundenlang an den Rehlingen des Bootes, sah auf die Wellen unter sich hinab und auch, wenn das Boot nicht mehr hergab als ein Schlafplatz und eine Küche, sowie die nötigen Sanitäranlagen genoss er die Stille auf dem Meer, die Delfine, welche sich um sie herum versammelten und den frischen Fisch, welchen sie sich am Abend in die Pfanne warfen, gerade als sie ihn gefangen hatten. Ein Abenteuer von vielen, so versprach er sich, sah er mit den großen Augen zu seinem Vater auf und sprach die Worte ganz euphorisch. Irgendwann werde ich um die Welt segeln, Papa. Und dann werde ich alles sehen, was noch nie jemand gesehen hat. Wie Columbus. Die Meisten würden in diesem Alter nicht einmal wissen, wer Columbus war, geschweige denn, was es für Erzählungen es von ihm gab, aber er war wie gefesselt von den Geschichten der großen Seefahrer, war es die abendliche Lektüre, wie von manchen die Geschichte der Prinzessin, welche von einem edlen Ritter befreit wurde. Aber auch dieses Wochenende, das erste Abenteuer sollte zu Ende gehen und der Ernst sollte in das sorglose Leben einkehren. Während die beiden Männer auf dem Boot ihre letzte Freiheit genossen hatten, so war zur gleichen Zeit die Privatlehrerin auf die Insel gekehrt, hatte ein Zimmer im Hotel bezogen und wurde somit für einige Jahre Teil der Gemeinschaft. Wie mit fast allen verstand er sich auch mit ihr gut, war er ein wissbegieriger, aber manchmal unkonzentrierte Junge, welcher doch stets mit den besten Leistungen glänzte. Flausen hatte er nur wenige im Kopf, ganz anders als bei manch anderen Jungen in seinem Alter, nahm er das Lernen ernster als man zunächst erwarten konnte, sodass er immer öfter früher den Unterricht beenden konnte, die Aufgaben bereits erfüllt und somit etwas nachgehen konnte, dass ihm ebenso große Freude bereitete. Immer mehr Berufe lernte er auf der Insel fern, half er sogar einmal dabei eines der weißen Häuser mit aufzubauen, auch, wenn seine Aufgabe vermutlich weniger hilfreich gewesen war als es ihm zunächst vorgekommen, aber er war so stolz als hätte er eine große Tat vollbracht, sodass seine Mutter ihn lediglich lobte als er mit den dreckigen Schuhen und der zerrissenen Latzhose nach Hause kam. Er habe toll mitgeholfen und war sicherlich eine große Erleichterung gewesen. Dass dieses lediglich zum Aufbauen des Selbstbewusstseins gedacht war, ahnt der Blauäugige nicht, sondern erzählte er allen, die es ihm auch nur zuhörten mit stolzer Brust, dass er bei dem Haus wirklich mitgeholfen habe und sich, wie ein Arbeiter ebenfalls eine Schramme geholt hatte. In seinen Worten jedoch klang es so als hätte er eine tiefe Verletzung davongetragen und nur durch seinen Heldenmut überlebt. Während der Junge langsam zum Jugendlichen wurde, entschlossen sich auch seine Großeltern immer mehr sich das Leben der Insel näher zu bringen, wenn es auch oftmals mehr um die Geschäfte ging und die Kontrolle der Ausgaben, so hatte er nie das Gefühl, dass sie es nicht ebenso genossen die Zeit mit der Familie zu verbringen. Umso Älter sie wurden, umso öfter blieben sie länger, umso mehr schien ihnen der Stolz in die Augen geschrieben zu sein, wuchs die Hochachtung vor dem, was ihre Kinder ganz fernab des Luxus geschafft haben, aber verstehen konnten sie es kaum. Immer wieder kamen sie mit neuer Technik an, welche nicht nur von seinen Eltern abgelehnt wurde, sondern auch bei ihm keinen Anklang fand, denn würde er doch lieber eine neue Schermaschine besitzen oder gar ein kleines Boot mit dem er etwas herauspaddeln konnte, aber bekommen tat er beides nie. Die Enttäuschung hielt jedoch nur kurz an, denn wurde er kurz darauf wieder von den Aufgaben, den Menschen und der Umgebung abgelenkt, erinnernd daran, dass dieser materielle Besitz keinerlei Bedeutung besaß.

2006 – 2010 | Changes are good, aren’t they?
Es war ein Morgen wie jeder andere an dem der Heranwachsende aufstand, der Weg ihn verschlafen ins Bad führte, der erste Blick in den Spiegel ging als er ein kleines Haar oberhalb der Lippe entdeckte, er durch die Müdigkeit die ersten Sekunden sichtlich verwirrt war, bevor er realisierte, was genau er entdeckt hatte. Es war das erste Haar eines kommenden Bartes und für einen jeden Mann ein bedeutender Schritt, egal, wie albern es für die Außenwelt erschien. Es war eine der ersten Anzeichen der Pubertät, die ihn an diesem Morgen heimsuchten und er freudestrahlend seinen Eltern mitteilen wollte. Vollkommen aufgeregt rannte er in die kleine Küche des Hauses, bevor er feststellen musste, dass seine Stimme lediglich mit einem Krächzen zu vergleichen war, nicht wirklich klar, aber auch nicht sonderlich tief. Einige Male räuspern und einige belustigte Bemerkungen später schaffte er es endlich einen geraden Satz heraus zu bekommen und somit einen weiteren Alltagsbegleiter kennenzulernen. Der wunderbare Stimmbruch, der sich bereits seit Wochen angekündigt hatte durch das lästige Kratzen am Hals direkt nach dem Aufwachen, meinte ihn ebenso beglücken zu müssen. Ob er diesen jedoch wirklich gut fand oder lediglich die Wirkung guthieß, konnte er zu diesem Zeitpunkt noch nicht feststellen, aber eines stand fest: Er würde nun endlich zum Mann werden. Pubertät war stets eine Zeit geprägt von Turbulenzen, das Erkunden seiner Grenzen und des eigenen Körpers im Zusammenspiel mit dem eines Gegenpartes, weswegen es nur wenig verwunderlich war, dass es auch ihn im Alter von 15 Jahren traf. Gleichaltrige gab es eher mäßig in seiner Heimat, zwar hatten die Einwohner hier und da ebenfalls Nachkömmlinge, aber durch die noch immer kleine Gemeinschaft waren es vielleicht eine Hand voll Kinder und Jugendliche, die ihr Wesen verbreiteten. Anders jedoch sah es bei den Urlaubern aus, wo er das erste Mal eine Schönheit von Frau sah, die ihm den Atem raubte. Sofort fing sein Herz an schneller zu schlagen, Worte kamen nur noch stotternd heraus und am Abend bei Tische schwärmte er von dem Neuankömmling. Er hatte das erste Mal etwas, dass man einen Schwarm nannte, war angezogen vom weiblichen Geschlecht, was er auch schnell am nächsten Morgen merkte nachdem er von ihr geträumt hatte. Nicht ganz schlüssig, wie er sich verhalten sollte oder gar, wie er mit ihr reden sollte, war es seine Mutter, die ihn dazu zwang. Eine Rundführung über den Teil der Insel, wo sie wohnten wäre doch angemessen und da sie im gleichen Alter waren, konnte er es übernehmen, während sie den Erwachsenen die wirklich spaßigen Dinge zeigte, welche in seinen Augen nicht mehr als die Langweiligsten waren. Einige Anläufe hatte es gebraucht bis sie ins Gespräch kamen und auch die nächsten Tage miteinander verbrachten, sich näherkamen und am Ende genau das passierte, was passierte, wenn den jugendlichen Hormonen das Steuer übernahmen. Er selbst würde zu diesem Zeitpunkt schwören, dass es nichts Besseres gab, dass sie die einzige war, aber nur eine Woche später, während er selbst mit seiner Privatlehrerin zusammensaß, folgte die Abreise und er sah die Brünette nie wieder. Es war der erste Herzschmerz, den er durchlebte, sich versuchte abzulenken, aber bemerkte man deutlich, dass das sonnige Gemüt für einige Wochen eher von Regenwolken bedeckt war. Nichts, wovon er sich nicht wieder erholte, aber dennoch war es in dieser Zeit die berüchtigte erste Liebe, die er nicht allzu schnell vergessen sollte. Umso Älter er jedoch wurde, umso mehr veränderte sich der Körper und lernte er stets neue Seiten an sich kennen, denn fand er anders als zu Anfang nun nicht mehr nur Frauen attraktiv, sondern ebenso Männer, weswegen er schon alsbald keinen Unterschied mehr machte, wenn es um die Wahl der Befriedigung ging. Mit jedem Tag entdeckte er aber ebenso neue Aufgaben im Dorf, wurde sein Körper durch das Teilnehmen an Renovierungsarbeiten, schleppen von schweren Kisten oder auch die Hilfe beim Schlachten der Tiere deutlich breiter, nahmen die Muskeln immer weiter zu, weswegen er schon bald eine stattliche Figur vorzuweisen hatte. Während andere am Festland am Wochenende ihre Nächte damit totschlugen feiern zu gehen, sich vom Alkohol berauschen zu lassen, sahen seine Wochenenden gänzlich anders aus, denn wenn er sie nicht auf dem Boot bei seinem Vater verbrachte, so saßen sie zusammen an der Feuerstelle am Strand, lauschten den Wellen und tauschten sich über Gedanken, Visionen und Pläne der Zukunft aus, unterhielten sich über vergangene Tage oder Geschichten, welche sie von den Urlaubern hörten, dessen Welt fremd erschien. Skandale hatten auf dieser Insel keinen Platz, war sie ein Ort des Friedens und der Ruhe geworden, selbst dann, wenn die Wellen zu weit über das Ufer schwappten, ein Dach eines Hauses seinen guten Zustand verlor und es durch die Decke zu tropfen begann oder die nächste Lieferung nicht früh genug kommen konnte.

2010-2012 | I’m falling in love with the adventures of the world
Volljährigkeit war für viele Jugendliche der Beginn der Freiheit und auch, wenn er sich in vielem unterschied, so war jener Begriff gleichwertig mit der Vorstellung eines Jeden. Volljährigkeit bedeutete, dass er nicht mehr länger auf die Worte seiner Eltern hören musste, dass er nun ein wahrlicher Mann war, der seine Entscheidung selbst traf und wann immer er wollte in die Welt hinausgehen konnte. Genau jene Möglichkeit gab ihm sein Vater als er zusammen mit einem Freund vom Festland an dem Morgen seines 18. Geburtstages nach Hause kam und ein ganz besonderes Geschenk mit dabeihatte. Einst hatte ihm ein kleiner Junge erzählt er wolle die Welt bereisen und Orte, wie die Heimat entdecken, weswegen er nach dem Frühstück seinen Sohn bat heraus zu treten. Es war ein kleines Segelboot mit genug Raum zu leben, welches an der Anliegerstelle vor dem Hotel auf ihn wartet und seine Augen zum Strahlen brachten. Ein Geburtstagsgeschenk, dass für ihn weniger Wert in dem teuren Material fand, sondern viel mehr in der Geste, die ihm seine Eltern in dem Moment bereiteten. Dieses Boot stellte die Möglichkeit dar zu gehen wann er wollte, die Welt zu erkunden mit dem Vertrauen, dass seine Eltern stets hinter ihm stehen würden, egal was passiert und die Erfüllung eines einst kindlichen Wunsches. Auch, wenn er in seiner Kindheit seine Großeltern besucht hatte, welche in Tampa lebten, so war es etwas gänzlich anderes sein Reiseziel selbst bestimmen zu dürfen und ohne die Verpflichtung zu leben sich dem befremdlichen Leben der Stadt anzupassen. Er konnte tun was er wollte, hinfahren wohin immer es ihn verschlug und abreisen, wenn es ihm nicht mehr gefiel. Kaum hatte er das Boot genaustens unter die Lupe genommen, fiel seine Entscheidung, dass er bereits in zwei Tagen die Segel setzten wollte und hielt seine Mutter eine weitere Überraschung bereit. Eine kleine schwarze Karte, die ihm jegliche Geldsorgen nehmen sollte und somit übertrug die Mutter das unbekannte und millionenschwere Erbe auf ihr Kind. Von einem auf dem anderen Tag musste er nicht mehr leben, wie sie es auf der Insel taten, er konnte sich die teuersten Sachen leisten, das beste Essen und die schönsten Yachten, wenn er denn wolle, aber all das interessierte ihn nicht als er in See stach. Sein erstes Ziel war Großbritannien von dessen regnerischen Tagen er nur gehört hatte, dessen wieten von Schottland ihm von einem älteren Paar in alten Fotos gezeigt wurden und dessen Landschaft oft so malerisch war, dass er es sich nehmen lassen konnte diese Fleckchen Erde als erstes zu besuchen, um die unaufhörliche Neugierde einige Zeit zu stillen. Am Hafen von Felixstowe angekommen, zahlte er die Pacht für den Stellplatz, kaufte sich einen großen Rucksack und einiges an Proviant, bevor er seine Reise durch das Land antrat. Erst einmal führte ihn sein Weg rauf zur Spitze, manche Strecken fuhr er mit Bus oder Bahn, andere wiederum beschreitet er in einem tagelangen Fußmarsch, übernachten tat er entweder unter dem freien Himmel, in einem Zelt oder einem eher heruntergekommen Motel an irgendeiner Haltestelle mitten im Nirgendwo. Andere hätten sich mit dem schwarzen Glück sicherlich das Beste vom Besten geleistet, einen schnellen Wagen, ein teures Hotelzimmer, aber ging es ihm nicht darum schnell anzukommen, sondern lag sein Interesse im Reisen selbst. Das Ziel war nicht mehr als ein Ankunftspunkt, aber das Abenteuer und die Reise selbst war der Weg dorthin, hätte er sicherlich all die Menschen und die Landschaft weniger geschätzt, wenn er sie mit einem schnellen Gefährt durchquert hätte. Nach einem viertel Jahr der Rundreise, das Verweilen an manch einer besonders schönen Stelle, führte ihn sein Weg direkt in die Hauptstadt Englands. London. Als er das erste Mal die wirkliche Stadt betrat, glich es beinah einem Kulturschock, denn war es laut, überall konnte man in den Gebäuden Technik aufflackern sehen, die Menschenmassen drängten sich aneinander vorbei und jeder hatte ein kleines elektronisches Gerät in der Hand. Kurz erinnerte er sich an die Worte seines Vaters, dass er sich selbst ein Handy zulegen sollte, um seine Eltern immer mal wieder zu kontaktieren, aber hatte das gefaltete Mobiltelefon nichts mit den neumodischen Geräten in den Händen der Massen zu tun. Es brauchte einige Zeit bis er sich an das Bild gewöhnt hatte und war dies wohl der Grund, wieso er sich außerhalb der Stadt ein kleines Zimmer nahm, welches er durch Zufall auf einem Flyer gesehen hatte, denn während er selbst Großbritannien entdeckte, schien der Herr, dem diese kleine Wohnung gehörte eine andere Seite der Welt sehen zu wollen. Einige Zeit verbrachte er in dieser Stadt und lernte dort ebenfalls seinen besten Freund kennen, welcher auf manche Arten nicht unterschiedlicher hätte sein können, aber half er ihm ungemein mit dieser neuen Art der Welt klarzukommen. Ein viertel Jahr blieb er, bevor der Freiheitsdrang ihn erneut packte, er sein weniges Hab und Gut zusammenpackte, um zurück nach Felixstowe zu reisen, sodass er sein Boot endlich von der Pacht erlösen konnte, die Segel setzte und erneut in See stach. Es war ein unglaubliches Gefühl das Wasser erneut unter sich zu spüren, die Tiere im Meer durch die Schicht des Wassers zu beobachten, Tag und Nacht der Laune der Natur ausgesetzt zu sein und einfach ohne Ziel herumzusegeln. Dieses tat er noch eineinhalb Jahre, besuchte er verschiedenste Küstenstädte der Welt, bevor ihn sein Weg in eines der größten Länder dieser Welt führte. USA war sein nächstes Ziel und ein zwei wöchigen Roadtrip quer durch das Land, beginnend im Hafen von Boston.

2012-2013 | Staying at a place for a long time can be meaningful
Am Hafen von Boston angekommen, unterschied es sich bereits von dem ersten Ziel seiner Reise, denn entschloss er sich nicht dazu jene ebenfalls durch öffentliche Verkehrsmittel anzutreten, sondern beschloss er zunächst einen Oldtimer zu mieten, welchen er durch den erworbenen Führerschein in London fahren konnte. Ohne Mühe jedoch bekam er das Auto nicht gestartet und auch die ersten Tage war es eher ein ungewohntes Verhalten, dass ihm mehr und mehr Sorge bereitete, denn war er es nicht gewohnt ein motorisiertes Fahrzeug unter sich zu wissen, dass nicht von den Wellen des Meeres getragen wurde. Umso mehr er jedoch fuhr, umso sicherer wurde er in seinem Tun. Quer durchs Land fuhr er, machte einen Abstecher zu seinen Großeltern, wo er einige Tage verweilte, sich mit alten Freunden aus der Kindheit traf, welcher er seit Jahren nicht mehr sah, bevor ihn sein Weg über die Bundesstaaten nach Texas führten. Vorgehabt nur ein paar Tage sein Leben dort zu genießen, die Stadt und die Leute kennenzulernen, änderte sich sein Plan als er am zweiten Tag einer jungen Frau über den Weg lief, die ihn – wie seine erste Schwärmerei es bereits tat – in ihren Bann zog. Ohne lange darüber nachzudenken, beschloss er seinen Aufenthalt zu verlängern, sie kennen zu lernen und das nicht, um sie in seinem Bett zu wissen, sondern weil sie etwas an sich hatte, dass ihn faszinierte. Vielleicht war es das gleiche sonnige Gemüt, dass ihn überraschte, denn erwartete er es kaum hier zu finden oder aber die dunkle Wolke, die der empathische junge Mann über ihr wahrnahm, gerade so als sie die Sonne verdunkelt worden. Aus zwei Tagen würden zwei Wochen, bevor ihm bewusstwurde, dass es sinnlos war weiterhin in einem Hotel zu leben, denn hatte er das erste Mal in seinem Leben nicht das Bedürfnis den Ort allzu schnell zu verlassen, drangen sogar Gedanken des Bleibens in seinem Kopf, sodass er sich eine kleine zwei Zimmerwohnung am Rande der Stadt nahm. Es war nicht viel was er besaß, die Wohnung war bereits spärlich möbliert gewesen und erinnerte eher an ein vernachlässigtes Motel als einer Traumwohnung. Für ihn jedoch war es perfekt, konnte er mit dem ganzen Luxus kaum etwas anfangen, obwohl er es sich durchaus leisten könnte, war die Einfachheit das, was er von zu Hause kannte und wo er sich gänzlich am Wohlsten fühlte. Woche um Woche verging in der er die Blondine näher kennenlernte, sie zu mögen begann und sie versuchte stets aus dem tristen Schicksal der Familie zu befreien, weswegen es nicht selten vorkam, dass er abends vor ihrem Haus stand und sie mit an den Stadtrand nahm, hinauf auf einen naheliegenden Berg, um von dort entweder den Sonnenuntergang oder aber die Sterne zu beobachten. Eine Angewohnheit, die er sich all die Zeit hatte beibehalten, erinnerte es ihn an seine Wurzeln, wo er aufgewachsen ist und wollte er sich jenes so lange, wie möglich bewahren. Es war nicht zu leugnen, dass er nach seinem Aufenthalt in Amerika einen etwas längeren Abstecher nach Hause machen würde, jedoch nicht, um dort zu verweilen, aber vermisste er die Menschen, seine Familie und das Leben dort. Gedanken, die sich jedoch stets bei Seite schoben, wenn er der Blondinen seine Sicht der Welt erläuterte, seine Erlebnisse schilderte oder Geschichten seiner Kindheit erzählte, bevor er sich ihre anhörte, sodass er ihr die volle Aufmerksamkeit schenkte. Fast ein Jahr verbrachte er in dem Ort, bevor ihm nicht nur das Heimweh, sondern auch der Freiheitsdrang erneut packte und ihm bewusstwurde, dass die Zeit bedeutungsvoll war, aber ebenso ein Ende finden musste. Er war noch nicht bereit sesshaft zu werden, an einem Ort zu verweilen und das was er liebte aufzugeben, aber kam ihm die naive Idee, dass er sie einfach mitnehmen konnte, nur um beim Aussprechen des Gedankens eine Rückweisung zu erfahren. Ihm war bewusst, dass jene nicht aus Boshaftigkeit oder mangelnden Interesse entstanden war, sondern aus dem Pflichtgefühl für die Familie, etwas, dass er nur allzu gut nachvollziehen konnte. Eine letzte Nacht verbrachte er mit ihr, bevor er in das alte Auto stieg, um seinen Weg nach Boston zurück zu finden, zurück auf das Boot und zu der wohl einzigen Liebe, die wirklich bleiben wird.

2013 – 2017 | A job that fulfills you is the most powerful in the world
Nachdem er Abschied von dem angeblichen Land der Freiheit genommen hatte, führte ihn sein Weg nach Hause in dem Schoß der Familie. Ein viertel Jahr war er bereits dort gewesen als eines Tages Männer bepackt mit Kameras und etliche Leute auf ans Land kamen, denn hatten sie mit Einwilligung der Bewohner jene Natur ausgewählt, um einen griechischen Film zu drehen, welchen sie international vermarkten wollten. Er selbst war von diesem Plan zunächst skeptisch gestimmt worden, denn gefiel ihm nicht, dass dieses unbefleckte Land auf einmal an der großen Leinwand zu sehen sein wollte, die Touristen nur so her strömen würden, aber nachdem er sich mit den Ankömmlingen unterhielt, senkte sich jener Verdacht. Sie hatten nicht vor den Ort preiszugeben, respektierten sie nicht nur die Einwohner, sondern auch die Natur, welche so unbenutzt schien, dass es sie zu wahren galt. Ein Stein, der ihm in diesem Moment vom Herz fiel, denn würde er gewiss alles tun, um sein Heimatdorf auf die Art, wie er es kannte, zu schützen und somit die Sonne im Herzen der Menschen zu bewahren. Einige Wochen verbrachte die Crew auf der Insel, weckten sein Interesse für die Filmbranche ungemein und war es eher ein Zufall als gewollt, dass er vor der Kamera landete. Einer der Darsteller hatte sich bereits zu Anfang das Bein gebrochen, ein Ersatz jedoch schien unauffindbar, weswegen sie beschlossen ihn zu fragen. Er würde in die Rolle passen mit dem charmanten Lächeln und dem Bild des Inseljungens, dass sie suchten. Nach kurzem Überlegen, Rücksprache mit seinen Eltern für dessen Meinung stimmte er zu, die Rolle zu übernehmen, denkend, dass es zunächst eine einmalige Sache werden würde. Etwas, wobei er sich getäuscht hatte, denn als er nach einem halben Jahr Urlaub in der Heimat aufbrach und die Gedanken eines Abends nachhingen, wurde ihm bewusst, dass er nicht drum herum kommen würde einen Beruf zu erwählen, der ihm das Leben ermöglichte und das Erbe für seine Nachkommen erhielt, aber sollte es ein Beruf sein bei dem er seine Leidenschaft nicht verlor. Kurz flossen die Gedanken zu der Filmbranche und während sein Boot ihn intuitiv zurück nach England führte, entschloss er sich an Castings teilzunehmen, wo auch immer er landen würde. An einem kleinen Hafen an der Themse gab er sein Boot erneut ab, führte sein Weg ihn erneut nach London. Diesmal jedoch war es kein Besuch, um die Stadt und die Menschen zu erkunden, sondern um zu arbeiten, denn hatte er bereits bei der Anreise eine Stellenausschreibung gefunden, welche ihm sichtlich imponierte. Ein Jahr verging, während er an verschiedenen Castings teilnahm, immer wieder kleine Rollen bekam und vor der Kamera stand, als ihm bewusstwurde, dass jene Tätigkeit sich zwar gut mit dem Reisen verband, aber ihn nicht erfüllte. Er brauchte mehr, mehr Herausforderung und vor allem wollte er ungebunden sein. Lange überlegte er, welcher Part ihm am Set am Meisten interessierte und bei welchem er am ungebundesten Handeln konnte, bevor er auf den Beruf des Director of Photography kam. Sich entschlossen eine Kamera zu holen, experimentierte er zunächst herum, schnitt Videos vom Leben der Stadt zusammen, fing seine Eindrücke auf und versuchte sie in Bildform zu verpacken, wobei er merkte, dass es genau jenes war, dass ihm wirkliche Freude bereitete. Es war eine Art und Weise, wie er seine Sicht der Welt ausdrücken konnte, eine Kunst anders als die Malerei und doch ebenso wichtig für die Welt. Sich mit Hilfe seines besten Freundes machte er sich schlau, was es alles brauchte und begann kurz darauf die Ausbildung zum Director of Photography. Es war ein unbewusster Traum der mit jener Ausbildung einher ging und auch, wenn er es nicht abwarten konnte erneut auf Reisen zu gehen, so richtete er sich in der Hauptstadt Englands einen festen Wohnsitz ein. Nachdem der Abschluss erfolgt war und er nun ebenso offiziell den Beruf ausüben durfte, entschloss er sich jedoch nicht bei einem Studio anzufangen, sondern baute er sich mit verschiedensten Wochenzielen ein großes Portfolio auf, wo man gewiss alles fand, angefangen bei einer Segeltour, über das Trieben der Menschen oder der Tiere, bis hin zu Drohnen aufnahmen, welche oftmals wirkten als wären sie von Vögeln gemacht worden. Mit jenen Aufnahmen und Zusammenschnitten seines Könnens bewarb er sich auf die unterschiedlichsten Stellen in London, bevor er eine fand, die ihm wirklich zusagte. Es ging um eine Naturdokumentation mit den Ureinwohnern des Landes, mit jenen, die eine Menge an Geschichten zu erzählen hatten, die ihn so sehr interessierten, weswegen er diese ohne Umschweifen annahm. Seine freie Zeit verbrachte der junge Mann in London selbst, während er fürs Arbeiten oftmals außerhalb der Stadt unterwegs war und so auf seine ganz eigene Art zu Kräften kam. Viele beschrieben die Arbeit als auslaugend, brauchten sie von genau jener eine Auszeit oder gar einen Gegenspieler, aber war es bei ihm genau anders herum. Die Arbeit war sein Ausgleich zur Freizeit, welche oft laut und hektisch zu sein schien, während seiner Arbeit von beeindruckender Ruhe geprägt war. Genau jenes war ein Empfinden und eine Art seiner, die ihn zu einen der Besten machen sollte.

2017 – 2021 | Safety is good but adventure is so much better
Dreieinhalb Jahre lebte in der Stadt mit dem riesigen Riesenrad, bevor er entschloss sich mit Hilfe einigen Kontakten selbstständig zu machen, weswegen er seinen Job kündigte und seine Sachen abermals zu packen begann. Diesmal jedoch war der Abschied deutlich schwerer als beim ersten Mal geworden, denn hatte er sich hier nicht nur eine Basis aus Freunden, die zu Familie wurden, aufgebaut, sondern ebenso die Stadt nach und nach als zweite Heimat angesehen. Nichtsdestotrotz befand er sich wenige Tage später wieder auf seinem Boot, denn hatte er ein Ziel. In den nächsten vier Jahren wollte er jeden Kontinent besucht haben, die ungelüfteten Orte der Welt besuchen, den Gefahren ins Gesicht lachen und sie festhalten, ganz egal wie risikoreich das Abenteuer erschien. Er wollte eine Dokumentationsreihe starten, die nicht nur einer klassischen Tier- oder Naturdokumentation ähnelte, sondern wollte er ebenso Menschen finden, welche bereit waren ihre Geschichten zu erzählen. Die Natur sprach bereits viel, die Tiere taten es, aber viel mehr taten es die längst vergessenen Geschichten. Genau jenes war es, dass ihm im Herzen weh tat, zu sehen, wie die Erzählungen mit den Menschen starben, weil die Enkel zu beschäftigt damit waren Bilder ihres tollen Essens oder den neuen Schuhen auf Instagram hochzuladen, anstatt die Zeit mit ihren Großeltern zu verbringen, ihnen zuzuhören und die Zeit ein wenig länger zu genießen. Es waren jene alten Herrschaften denen er Gehör schenken wollte, eine Möglichkeit die Geschichten, Sorgen und auch Ängste der Gegenwart und Vergangenheit zu teilen, die Wurzeln eines jeden zu erklären, sodass sie nicht in Vergessenheit geraten, sondern auf ewig abrufbar sein würden. Er hatte es sich zum Ziel gemacht die Menschheit aufzuklären über die Schönheit des Planeten, den Schatz der Weisheit und den Wert des Wissens. Kein Wunder, dass er über die Jahre in der er gereist ist viele Sprachen gelernt hatte und es auch jetzt immer wieder tat, denn die meisten der vorherigen Generationen konnten nicht mehr als die heimische Sprache und war nicht immer jemand da, der problemlos übersetzten konnte. Auch, wenn er es nicht schaffte jede Sprache der Welt in Windeseile zu erlernen, so gab er sich die Mühe wenigstens die Grundbasis einer jeden zu lernen. Die Fahrten auf dem Meer, die Stille dort und die Zeit, wo er einfach nur davon trieb, waren der perfekte Zeitpunkt sich immer wieder aufs neue Ziel vorzubereiten, war er stets mehrere Tage unterwegs, bevor er eine Pause machte, nur um dann erneut seinen Weg anzutreten. Pausen die Wichtig waren, denn hatte er bereits bei seinem ersten Stopp einen tierischen Begleiter gefunden und auch, wenn es durchaus möglich war Hunde für einige Tage auf dem Meer zu haben, so waren sie keine Wassertiere, sondern fühlten sich am Land am Wohlsten. Normalerweise wäre der gebürtige Grieche nicht auf die Idee gekommen sich einen tierischen Begleiter zu holen, aber hatte er den circa ein Jahr alten Welpen am Straßenhand aufgegabelt und es nicht über das Herz gebracht jenen einfach zurück zu lassen, ohne Halsband, Versorgung oder Besitzer. Eine Woche hatte er sich genommen, um jeden Check mit ihm durchzugehen, bevor er sich einige Tipps holte, wie man einen Hund am besten auf einem Boot hielt. Bei der Frage hatte er nicht selten einen komischen Blick zugeworfen bekommen, ein Boot sei kein Lebensraum für einen Hund und auch, wenn er es wusste, so wusste er ebenso gut, dass sie aufs Jahr gerechnet deutlich länger auf dem Land wären als auf dem Boot. Doch ließ er sich nicht beirren, fuhr zunächst noch täglich ans Land, bevor er die Abstände vergrößerte. Es wäre gelogen zu sagen, dass es einfach war und Zeit kostete es umso mehr, aber war es ihm genau jenes wert, denn war die Gesellschaft ein zusätzlicher Faktor, der das Segeln noch angenehmer machte und auch sein Companion schien großen Spaß an der Seefahrt zu haben. In den vier Jahren jedoch schaffte er es kaum alle Kontinente genug zu erkunden, um atemberaubende Dokumentationen daraus zu machen, weswegen er sich bereits nach einem Jahr mehr auf die einzelnen Sachen konzentrierte als den ursprünglichen Plan. Ihm war klar, dass er nicht das Beste herausholen könnte, wenn er sich derart viel vornahm, weswegen er sich zunächst auf zwei Kontinente begann zu beschränken. Europa und Südamerika.

2021 | At some point you need to find the balance between adventure and safety
So sehr der Mann Ende zwanzig das Reisen auch liebte, so mehr merkte er, dass nach all den Jahren die Balance zwischen Sicherheit und Abenteuer fehlte, aber dachte er zu keinem Zeitpunkt daran sich genau jene zu erschaffen. Er wollte die Dokumentation fertigbekommen, sie veröffentlichen, denn war der erste Teil in dem er Europa von allen Seiten beleuchtete, bereits von großem Erfolg gekrönt. Sein zweites Ziel jedoch beanspruchte deutlich mehr Zeit als er zunächst gedacht hatte, denn war die Verständigung schwieriger, die Szenen, die er bekam, genügten nicht seinen Anforderungen und brauchte es manchmal Tage, bevor er eine gute Aufnahme von Natur und Tier bekam. Zeiten, die an seinen Nerven zogen, jedoch beendet wurden als er nach einigen Tagen das Handy anschaltete. Es war ein Anruf seines besten Freundes, den er genau dann entgegennahm als er eigentlich auf dem Weg zum Mittagessen war und der ein Angebot beinhaltete, dass er zunächst erst absagen wollte. Die Worte jedoch kamen nicht über seine Lippen, sondern schwieg er eine ganze Weile, wog ab und stimmte schlussendlich zu mit der Bedingung, dass er sein Ziel weiterverfolgen konnte, sofern es dem Job bei ihnen nicht im Wege stand. Noch eine Woche verweilte er, führte die letzten Interviews, bevor er die Sachen packte, alles auf sein Boot verfrachtete und samt Hund in den Hafen von Tampa Bay einfuhr. Es war sein Glück, dass er sich hier um nichts zu kümmern hatte, denn hatten seine pensionierten Großeltern sich ein großes Bauernhaus mit einiges an Grundstück gekauft, wo es ein Gästehaus gab, was er ohne Umschweife beziehen konnte. Es war nicht ganz das, was er sich hatte vorgestellt, war es doch viel zu groß, aber die Natur um das am Stadtrand gelegenen Gebäude machte die riesige Wohnfläche und den Luxus, der dort auf ihn wartete wieder wett. Zwei Wochen lebte er zunächst zur Eingewöhnung in dem Örtchen, dass er nur aus Urlauben kannte, bevor er das erste Mal zu seinem besten Freund ins Studio fuhr, um seine neue Arbeitsstelle anzutreten.




Siblings

XY Copeland

[20-28 y/o] ■ [eure Wahl]


[Kathrine Langford, Luna Blaise, Merritt Patterson, Dylan Obrien, Luke Mitchell, Willa Holland, Ross Butler.
Wichtig ist nur, dass es ungefähr passt und ich behalte mir ein Vetorecht vor!]
BEZIEHUNG ZUEINANDER
Geschwister (0/3 vergeben)

ERWARTUNGEN
Ich erwarte grundsätzlich einfach nur ein paar Standardsachen, wie Aktivität und Lust an der Rolle. Ebenso ist es mir wichtig, dass ihr eure eigene Story schreibt und eurer Kreativität freien lauf lässt. Ich habe die Geschwister extra nicht erwähnt, sodass ihr euch nicht eingeschränkt fühlt und möglichst viel Entfaltungsfreiraum habt.

PROBEPOST?
[ Ja, neuer Post! ] ■ [ Ja, alter Post! ] ■ [ Nein ]
[ Ja, ich wünsche ein Probeplay ]


BESONDERHEITEN
Besonderheiten hängen ganz von eurer Storyline ab.. Solltet ihr wie ich euer Leben lang auf der Insel verbracht haben, so wäre es wünschenswert, wenn sie ebenso naturverbunden sind und keinem Großstadtmenschen ähneln. Natürlich kann dies jedoch ein Bestreben eures Charakters sein!

GEMEINSAME STORYLINE
Angefangen hat eure Geschichte, wie auch auf der kleinen griechischen Insel namens Alonissos am Gerakas Beach. Während unser Vater im Familienunternehmen noch immer tätig war und ebenso ein Teil der Firma sein eigenen nennen konnte, hat sich unserer Mutter weniger um den Familienbetrieb ihrer Eltern gekümmert und sich voll und ganz auf das Hotel konzentriert. Aus meiner Storyline ist sehr gut heraus zu lesen, wie ich mir das Leben auf der Insel vorgestellt habe, weswegen ich euch bitte diese einfach einmal in Ruhe durchzulesen, um euch ebenfalls ein Bild zu machen.
Das Familienunternehmen unseres Vaters ist in der Baubranche und haben sie sich über Jahrzehnte und Generationen so weit ausgestreckt, dass sie sowohl eigene Architekten haben, wie auch Rohstoffhersteller und Baufirmen, welche die eigentliche handwerkliche Arbeit erledigen und erstrecken sich sowohl über Griechenland als auch Amerika. Das Familienunternehmen mütterlicherseits hat hingegen seinen Standort lediglich in Amerika, ist aber bei Importen und Exporten der Technik ebenfalls am mitwirken. Beide Elternteile kommen gebürtig aus Tampa, sind aber einige Jahre vor meiner Geburt bereits nach Griechenland ausgewandert und somit seit auch ihr dort geboren und bis zu einem gewissen Alter aufgewachsen.
Hier habt ihr nun zwei Optionen von meiner Seite aus, wie eurer Weg weiter bestreiten werden kann. Entweder ihr seit wie ich bis zur Volljährigkeit oder sogar noch länger auf der Insel geblieben und habt das Leben dort in vollen Zügen genossen oder ihr wolltet bereits in der Jugend mehr vom Leben als das, was die Insel euch gab. Hier wäre es möglich, dass ihr zu einen der Großeltern gezogen seit, sprich entweder Amerika oder Griechenland. Je nach Standort hat man sich natürlich mehr oder weniger gesehen. Solltet ihr euch für die Großeltern in Amerika entscheiden, so werden wir uns natürlich bereits bei der Ankunft begegnet sein, denn beziehe ich dort ein kleines Gästehaus ihres Anwesens.
Mir ist wichtig, dass ihr eure eigenen Ideen einbringt und ist das hier nur ein grober Rahmen, den ihr einhalten solltet. Darin könnt ihr euch frei bewegen und finde ich kreative Lebensgeschichten immer sehr gut, weswegen ihr euch dort auch gerne etwas trauen könnt. Nur vom familiären Drama möchte ich weitdesgehend abraten, da ich sie mir sehr harmonisch vorgestellt habe (was nicht heißt, dass sie sich immer nur verstanden haben und es nie Reibereien gab).

Wichtig ist vermutlich noch, dass ich vorhabe Mutter oder Vater im Laufe meiner Geschichte umkommen zu lassen, was entweder durch einen Segelunfall passiert (beim Vater) oder aber durch einen Sturm, der ein Dach oder Ähnliches durch die Gegend schleudert und dabei unsere Mutter trifft. Dies ist noch nichts aktuelles, aber sollte dir dies nicht zusagen, dann denke ich nicht, dass der Posten etwas für dich ist.




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#3

RE: ■ UNISEXGESUCHE

in GESUCHE 22.09.2021 15:05
von Jimmy Dean Svensson | 435 Beiträge


SUCHENDER

JIMMY DEAN SVENSSON

[28 Years] ■ [Singer & CEO of Black Roses Records]


[Andy Biersack]
MEIN ONLINEVERHALTEN
So gesehen bin ich über den Tag verteilt immer wieder online. Abends dann aber so richtig.

MEIN SCHREIBSTIL
[1. Person] ■ [3. Person] ■ [Beides]

SCHREIBPROBE
[Sofern gewünscht, kann hier ein Post hinterlassen werden!]


Auf Wunsch bekommt ihr etwas von mir zu lesen.

MEINE STORYLINE
Brecksville - eine eher ländlich gelegene Stadt am südlichen Rand des Cuyahoga County im US-Bundesstaat Ohio, gerade einmal 20 Kilometer südlich von Cleveland bildete die Wahlheimat der Eheleute Svensson. Sich in der Westwood Road in einem kleinen Häuschen nieder gelassen, plante das junge Ehepaar ihre Zukunft mit Kind und Kegel. So dauerte es nicht einmal lang, bis Wiiliam und Amanda Svensson ihren Erstgeborenen in den Armen hielten und sie bereitwillig die gewohnte Zweisamkeit dem nun folgenden Familien-Trubel opferten. Dass ihre Ehe dadurch noch auf eine harte Probe gestellt werden sollte, konnten die Zwei zu diesem Zeitpunkt noch nicht ahnen.

Doch beginnen wir ganz am Anfang. Es stand der Jahreswechsel 1992 / 1993 im Haus. Bereits am Morgen des 31. Dezembers hatte sich Amanda tatkräftig in Küche begeben, um alles für die Party am Abend vorzubereiten. Cupcakes für die Kinder von Freunden wurden gebacken, Salate vorbereitet und verschiedene Snacks und Leckerbissen produziert. Alles sollte perfekt sein. Immerhin war das letzte Silvesterfest, welches das Paar zu zweit verbringen würde, bevor sich ihr Erstgeborener etwa 2 Monate später auf den Weg machen würde. So bemühte sich sogar William, das Haus in eine funkelnde Party-Location zu verwandeln. Mit all dem Gold- und Silber -Ballons und Girlanden zwar etwas zu viel für seinen Geschmack, doch er machte, worum ihn seine Frau bat. So, wie er es immer tat, um sie glücklich zu machen.

12 Stunden später war das Haus der Svenssons voller Menschen. Familie, Freunde... jeder war der Einladung der Beiden nachgekommen und alle schienen sich prächtig zu amüsieren. Die Kinder rannten im Haus herum oder spielten im Garten, während die Erwachsenen beisammen standen und sich angeregt über diverse Themen unterhielten oder der Gastgeberin für ihr tolles Geschick und ihre Kochkünste lobten. Das Jahr neigte sich dem Ende zu und es schien, als wäre der Abend nach Plan verlaufen, als Amanda's Fruchtblase platzte und sich die Geburt ihres Babys 2 Monate zu früh ankündigte.

Mit Hilfe eines Krankenwagens wurde Amanda ins örtliche Krankenhaus gebracht, wo Jamie Dean um 22:22 Uhr als Frühchen das Licht der Welt erblickte und direkt samt Beatmungsgerät im Brutkasten landete, wo er sich noch einige Wochen entwickeln und stärken musste, bevor seine Eltern ihm Ende Januar endlich mit nach Hause nehmen konnten. Eine nervenaufreibende Zeit für die jungen Eltern, deren erste Jahre mit dem Baby von mehrfachen Untersuchungen beschattet wurde. Jamie Dean's Lunge arbeitete nämlich nicht richtig, was zur Folge hatte. dass sein Lungenvolumen immer weiter ab nahm. Spielen und rennen wie andere Kinder war so für den kleinen Jungen nicht möglich, weshalb er über behütet aufwuchs. Amanda ließ ihren kleinen Jungen kaum aus den Augen, was William immer öfter störte. Die Ehe der Beiden begann zu bröckeln und lag letztendlich nach der Lungentransplantation ihres Sohnes in Trümmern. Die Krankenhausrechnungen und finanziellen Sorgen waren der Todesstoß der Liebe. Das konnte nicht einmal mehr die Neuigkeit einer erneuten Schwangerschaft kitten. Dem desaströsen Ehe-Aus folgte eine üble Scheidung, bei der William letzten Endes das Sorgerecht seines Sohnes zugesprochen wurde, während Amanda as Sorgerecht für ihre ungeborene Tochter erhielt. Eine Einigung unter den Eltern, um die Scheidung endlich durch zu bekommen und zumindest ansatzweise auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen.

Die Koffer gepackt, verschaffte es Jamie Dean so im Alter von 6 Jahren nach Tampa Bay. William und er kamen kurzerhand bei Jamie Dean's Tante May unter. Lediglich einige Wochen lebte der 6 Jährige im Hause seiner Verwandten, ehe William einen Trailer im Trailerpark von Tampa Bay ergatterte. Nicht unbedingt die beste Gegend um ein Kind aufzuziehen aber die Miete war erschwinglich und der Trailer sollte lediglich eine Zwischenlösung sein. Dass Vater und Sohn letzten Endes 10 Jahre in diesem Trailer verbrachten, hätten sie wohl beide nicht geahnt. Doch wer nun glaubt, dass sie deswegen ein schlechtes Leben hatten, der irrt. Tatsächlich gefiel Jamie Dean sein eher minimalistisches Leben ganz gut. Er verbrachte viel Zeit mit seinem Dad, knüpfte Freundschaften mit Leuten wie Winoah Marilyn und Seven Brennan, entdecke bereits früh seine Liebe zur Musik und gründete bereits mit 12 Jahren seine eigene Garage-Band. William unterstütze ihn vor allem bei der Musik. Er engagierte seinem Sohn einen privaten Gitarrenlehrer und schaffte sogar einen Wohnwagenanhänger an, in dem sich Jamie Dean mit seinen Freunden zurück ziehen konnte.

Während es in der Schule nicht so gut für Jamie Dean lief - er sogar die 7. Klasse widerholen musste, konzentrierte sich der mittlerweile Jugendliche viel lieber auf die Musik und seine zwei besten Freunde. Sich am liebsten mit Winoah herum getrieben und etliche Abende mit ihr am Pier verbracht, trieb er es mit Seven etwas bunter. Zusammen stellten sie den größten Blödsinn an, der ihnen in den Kopf kommen konnte und sie machten auch ihre ersten Erfahrungen mit Drogen gemeinsam. Oft hatte er mit Seven im Wohnwagenanhänger gesessen und die Kiste mit ihm voll gequalmt. Dass der Konsum von Gras nicht die schlauste Idee war, wenn man bedachte, dass Jamie Dean eine Lungentransplantation hatte, bedachte dieser nicht. Glaubte er doch, es würde reichen wenn er tagtäglich die dutzenden Medikamente schluckte, die sein Dad ihm finanzierte und welche lebensnotwendig für ihn waren.

Fragte man Jamie Dean damals nach seinen Zukunftsplänen, so sah er sich schon immer auf den großen Bühnen der Welt. Seiner Meinung nach würde er eines Tages als erfolgreicher Musiker durch dir Welt reisen und all jene erblassen lassen, die sich je über ihn lustig gemacht oder ihn gemobbt hatten. Kam dies in der Schule immerhin oft vor. Da jedoch auch William an eine mögliche Musikkariere seines Sohnes glaubte, ermöglichte er der Band die Möglichkeit, ein paar Probeaufnahmen in einem Tonstudio aufzunehmen. Ziel dessen war, die Bänder an einige bekannte Musiklabes zu schicken und so vielleicht einen Fuß in die Tür zu bekommen. Nun ja, William erhoffte sich nicht all zu viel. Ganz anders die Junge, die bereits schon darüber nachdachten, wie ihr Leben sich verändern würde, wenn sie erst einmal berühmt waren. Was würden sie sich von all dem Geld kaufen? Wie groß würde die Villa sein, die sie sich kaufen würden? Und wie groß die Hallen, in denen sie spielen würden? Die Bänder also eingeschickt... passierte wochenlang rein gar nichts. Die Hoffnungen der Jungs zerschlugen sich und Jamie Dean fristete sein ödes Leben im Klassenraum der High School. Bis zu dem Tag, an dem das Telefon klingelte und William ein Gespräch mit einem Plattenfirma aus LA führte.

Als Jamie Dean und die Jungs erfuhren, dass sie allen Ernstes nach LA eingeladen wurden um dort ein paar Aufnahmen zu machen und der Plattenfirma vorzuspielen, gab es kein halten mehr. Tagelang gab es nur noch dieses eine Thema - welches der 16 Jährige natürlich direkt seinen beiden besten Freundin erzählt hatte - und die Jungs übten noch öfter und länger, um bestmöglich auf das Treffen mit dem Label vorbereitet zu sein. Und dann endlich war der Tag gekommen, an dem Jamie Dean mit seinem Dad und seiner Band in den Flieger nach LA stieg. Dort angekommen wurden sie direkt in eines der besten Hotels der Stadt gebracht und kaum angekommen ging es auch schon in eines der besten Tonstudios. Die Jungs verbrachten Stunden in dem Studio und genossen jede Sekunde davon. Sie liefen sogar dem ein oder anderen erfolgreichen Musiker auf den Fluren über dem Weg. Für Jamie Dean definitiv der beste Tag seines Lebens. Am Abend noch die Stadt unsicher gemacht - natürlich alles in William's Beisein - wurde es am nächsten Tag ernst. Die band lernte das Management des Musiklabels kennen und sie bekamen die Chance, ihre aufgenommenen Songs vorzuspielen.

Das Lob, welches sie erhielten beflügelte die Jungs. Ihre Songs seinen wirklich gut und man spüre die Leidenschaft. Doch im selben Atemzug machte man ihnen deutlich, dass sie es nie wirklich zu etwas bringen würden. Die Konkurrenz sei zu groß und die Jungs aus Tampa Bay einfach zu unscheinbar. Jamie's Träume zerplatzten wie eine Seifenblase. Völlig deprimiert kehrten die Jungs in die Heimat zurück. Es vergingen einige Tage und während die Jungs die Musik wieder aufnehmen und weiter machen wollten, schien Jamie Dean es nicht mehr eilig zu haben, wieder an das Mikro zu treten. Er zog sich zurück und lediglich Winoah duldete er um sich herum. Genoss die 4 Jahre Jüngere eh bereits einen Sonderstatus bei dem Teenager. Wer hätte auch gedacht, dass ausgerechnet der blonde Engel es schaffte, dem Älteren gehörig den Kopf zu waschen und ihn dazu zu bringen, die Musik nicht aufzugeben? Mit dem Vorsatz das Label eines besseren zu belehren, arbeiteten die 4 Teenager an neuen Songs, während William die Initiative ergriff und den Jungs mehrere kleine Auftritt in Tampa Bay und Lakeland zu beschaffen. Dass bei einem dieser Auftritte ausgerechnet ein Talentscout als Tampa saß, ahnten die Jungs nicht. Um so überrascht waren sie, als er sie nach ihrem Auftritt ansprach und ihnen seine Karte überreichte.

Anders als beim 1. Mal erhofften sich die Teenager nicht zu viel von der Sache. Mehrere Tage zögerten sie, bevor sie den Mann anriefen und einen Termin mit ihm ausmachten. Das Label in Tampa Bay war um einiges kleiner als in LA aber die Leute wirkten nett und offen für Neues. Die band spielte Einigen Managerin und dem Label-Vorstand ihre Songs vor und konnten es kaum glauben, als man ihnen direkt einen Vertrag auf den Tisch legte. Die Verträge mussten natürlich erst einmal geprüft werden und die Eltern der Jungs waren sich auch nicht direkt einig gewesen. Es kostete die Jungs einiges an Überzeugungskraft, doch am Ende durften sie alle die Verträge unterzeichnen. Von da an ging alles ganz schnell. Nach der Schule verbrachte Jamie Dean jede freie Minute im Studio, um Songs aufzunehmen. Die Jungs und er nahmen direkt ihr erstes Musikvideo auf, welches schon wenige später erschien. Sie wurden quasi über Nacht berühmt und das spürten sie vor allem in der Schule deutlich. Plötzlich wurden sie von jedem erkannt und beachtet, man folgte ihnen auf Schritt und Tritt und an normalen Unterricht war plötzlich nicht mehr zu denken, was dazu führte, dass die Jungs kurzerhand die Schule schmissen und sich lieber auf ihre Musil konzentrierten. Plötzlich hetzten sie von Termin zu Termin, hatten Auftritte im Fernsehen und waren sogar im Radio zu hören. Sie hatten es endlich geschafft. Immer öfter tauschten die Hotelbetten gegen die Eigenen zuhause und schon bald stand die 1. Tour an.

Jamie Dean's Leben drehte sich um 180°. Plötzlich schien jeder sein Freund sein zu wollen und all die Aufmerksamkeit wurde ihm fast etwas zu viel. In den Medien verbreiteten die ersten Gerüchte und ihm fielen die unbeschwerten Momente mit Wi und Seven. Da er kaum mehr daheim war, blieben ihm meist nur Video-Calls zwischen den Auftritten. Eine reine Gewohnheitssache, wie er glaubte. Immerhin wurde es mit der Zeit leichter. Jamie Dean ließ sich auf sein neues Leben ein und merkte selbst nicht, wie ihn dieses veränderte. Er war berühmt, begehrt und gefühlt jeder Abend bestand plötzlich aus Party machen und trinken. Mit der Zeit wurde Gras nicht mehr das Einzige, was Jamie Dean zu konsumieren begann und schon 3 Jahre nach ihrem erfolgreichen Einstieg in die Musikwelt machten die Jungs eher Negativschlagzeilen. Drogenessesse, wilde Partys und Auseinandersetzungen mit anderen Leuten zierten die Schlagzeilen. Die Größte jedoch war die von Jamie Dean's Verhaftung, nachdem man bei einer allgemeinen Verkehrskontrolle Drogen in seinem Wagen gefunden hatte. Mit gerade einmal 19 Jahren wurde er der Haftrichterin vorgeführt - eine strenge Frau, die gerne einmal ein Exempel an jungen Promis wie ihm verhängte. Das Urteil lautete daher 3 Jahre Haft. Ein mildes Urteil, wie sie selbst noch meinte, doch Jamie Dean schockierte sie Tatsache, dass er allen Ernstes ins Gefängnis gehen sollte.

Die 3 Jahre im Knast hinterließen sichtbare Spuren an dem jungen Musiker. Nicht nur, dass er die erste Zeit gegen einen heftigen Entzug ankämpfte, er machte sich mit seiner Art auch nicht unbedingt viele Freunde. Hatte er früher noch eine große Klappe gehabt, zog sich Jamie Dean immer weiter zurück. Das Schreiben von neuen Songs und das Leben von Büchern ließ ihn die Füße still halten, bis er seine Strafe endlich abgesessen hatte und den Knast nach 1095 Tagen endlich wieder verlassen durfte. Als 22 Jähriger kehrte der Svensson nach Hause zurück und natürlich berichteten die Medien direkt wieder davon. Unangenehm für den jungen Mann, dem seine Fehler immer und immer wieder öffentlich vorgeworfen wurden. Sein Haus daher nicht verlassen, hoffte er einfach, dass das Interesse an seiner Person abnehmen würde. Lediglich seine Freunde durften in dieser Zeit bei ihm ein und aus gehen. doch egal wie lange er wartete, irgendwann musste sich Jamie Dean eingestehen, dass das Leben nicht besser wurde, indem man nur abwartete. Also raffte er sich auf und versuchte, musikalisch wieder Fuß zu fassen. Da ihn jedoch niemand unter vertrag nehmen wollte, ließ er sich von seinem Dad helfen. William - der seinem Sohn nie von der Seite gewichen war - forderte einige alte Gefallen ein und halt seinem Sohn, ein neues Album zusammen zu stellen. Alles auf eigene Kosten, in Jamie Dean's heimischen Tonstudio. Seine songs auf öffentlichen Plattformen heraus gebracht, gelang es dem 22 Jährigen, sich binnen 2 Jahren zurück in die Musikwelt zu kämpfen. Als Solokünstler vermarktete er sich gänzlich selbst und nicht nur das; er gründete mit William sogar sein eigenes Musiklabel Black Roses Records, mit dem er junge, noch unentdeckte Künstler unter Vertrag nahm, denen er die selbe Chance bieten wollte, wie er sie damals erhalten hatte.

Heute - 4 Jahre nach seinem Neubeginn - steht Jamie Dean wieder ganz oben der Charts, bleibt sich mittlerweile jedoch treu. Seine Villa verkauft, lebt er nun wieder in seiner alten Nachbarschaft, wirkt bodenständiger und ruhiger als früher. sich seiner Musik und seinem Label verschrieben, bleibt zwar nicht viel private Zeit, doch diese verbringt er heute am liebsten mit seinen Freunden und seiner Familie. Hatte er doch im Knast gelernt gehabt, worauf es im Leben ankam und auf den er sich wirklich verlassen konnte. Er beginnt sogar, sich Gedanken um seine private Zukunft zu machen, vielleicht sesshaft zu werden und eine Frau an seine Seite zu lassen. Immerhin wurde man nicht jünger und mit 28 Jahren sollte man doch langsam überlegen, was man noch so vom Leben erwarten konnte.




STALKER/IN

FREI WÄHLBAR

[frei wählbar] ■ [frei wählbar]


[frei wählbar; du sollst dich damit wohl fühlen]
BEZIEHUNG ZUEINANDER
Du bist mein krankhafter Stalker / meine krankhafte Stalkerin

ERWARTUNGEN
Sparen wir uns das übliche Blabla bezüglich Zeit für den Charakter haben und nicht gleich wieder verschwinden? Ja? Perfekt! Dann kommen wir doch gleich zum eigentlichen Thema: Was deine Vorgeschichte angeht, so lasse ich diese bewusst offen. Immerhin kennt Jimmy Dean nur das von dir, was du ihm in deinen Briefen über dich erzählt hast. Welch psychische Probleme dein Charakter hat, ist auch dir überlassen. Dass da irgendwas nicht so ganz richtig läuft, sollte und beiden immerhin klar sein. Auch der Grund für deine krankhafte Fixierung ist dir überlassen. Ich würde mich einfach nur freuen, wenn wir eine coole Story aufbauen, in der du dich so richtig austoben kannst. Dir ist alles erlaubt. Von Hassbriefen, bis hin dazu, dass du in sein Haus einsteigst oder ihm sogar etwas antun willst. Du hast die Erlaubnis, ihm einen ordentlichen Schrecken einzujagen und ihn leiden zu lassen. Ich bin da schon sehr gespannt auf deine Kreativität. Ansonsten bleibt mir nur noch zu sagen, dass ich mich schon wahnsinnig auf dich freue und ich dir gerne jederzeit für Fragen zur Verfügung stehe. Lass mich also nicht so lange warten.

PROBEPOST?
[ Ja, neuer Post! ] ■ [ Ja, alter Post! ] ■ [ Nein ]
[ Ja, ich wünsche ein Probeplay ]

GEMEINSAME STORYLINE
Für unsere Story möchte ich dir einfach mal 2 oder 3 Ideen vorschlagen. Allerdings sei gesagt, dass ich sehr gerne für eigene Vorschläge offen bin, da ich die Story gerne mit dir zusammen planen möchte.

Idee 1: Jimmy wurde im Kleinkindalter eine Spenderlunge eingesetzt, da seine versagt hatte. Du könntest damals als Zwilling geboren worden sein und dein Zwilling ist damals vielleicht gestorben, sodass die Lunge von ihm / ihr war. Ein Verlust, den du trotz noch recht jungem Alter nie überwunden hast. Vielleicht hast du dich immer gefragt, was gewesen wäre, wäre dein Zwilling am lieben und mir dir zusammen aufgewachsen. Als du dann, Jahre später, erfahren hast, wer die Lunge deines Bruders / deiner Schwester bekommen hat, hast du recherchiert und bist so auf mich gekommen. Vielleicht hast du mich in den Medien gesehen, als man darüber berichtet hatte, dass ich nach meinem Gefängnisaufenthalt wieder ganz nach oben kam. Vielleicht hast du dir erhofft, Kontakt mit mir aufzunehmen um deinen Verlust erträglicher zu machen, wenn du dich mit etwas umgibst, was deinem Zwilling gehörte. Vielleicht bist du aber auch sauer darüber, dass derjenige, der diese Spende bekam, in deinen Augen kein guter Mensch sei, raucht und wenig auf die Lunge zu achten scheint; was natürlich nicht stimmt.

Idee 2: Du bist ein Fan ab der ersten Stunde an. Die hast meine Karriere wie hypnotisiert, deine Zimmerwände haben Poster mit meinem Gesicht geprägt und du hast hast schon als Teenager für mich geschwärmt. Auf meine Konzerte zu gehen war für dich das Größte und wurde nur noch mit einem gemeinsamen Foto von uns auf der Straße getoppt. Klar, dass mir das schmeichelt, denn es bedeutet mir viel, solch treue Fans zu haben. Vor allem einen wie dich, der mir selbst in meinem Knastjahren immer noch regelmäßig Fanbriefe schrieb, die ich dann und wann beantwortet habe, wenn es mir möglich war. Was mit einigen Fanbriefen anfing, wurde eine ehrliche Brieffreundschaft. Während ich dir vom Knastalltag und meinen Zukunftsplänen schrieb, hast du mich mit Storys aus deinem Leben unterhalten. Es tat gut, jemanden wie dich zu haben, der mich nicht dafür verurteilte, dass ich damals noch so naiv und blauäugig war und Fehler gemacht habe. Der Briefkontakt hielt auch nach meiner Entlassung aus dem Gefängnis, wurde jedoch etwas weniger, da ich mich auf den Wideraufbau meiner Karriere konzentrierte. Etwas, was du mir übel genommen hast. Immerhin warst du all die Zeit für mich da und deiner Meinung nach, müsstest du bei mir an 1. Stelle stehen. Ich merkte immer mehr, dass du immer ungehaltener wurdest, um so länger du auf Briefe von mir warten musstest. Es wurde komisch zwischen uns und als du mir eröffnetest, dass du die Eine für mich seist und deine Zukunft an meiner Seite sei, beendete ich den Kontakt zu dir. Es folgen Hassbriefe, Geschenke, Drohanrufe. Da ich nicht weiß, wie du aussiehst, kann ich nicht einmal sagen, ob du dich vielleicht sogar permanent in meiner Nähe aufhältst. Jedoch fühle ich mich immer mehr von dir verfolgt, was sich auf meinen Alltag auswirkt. Manchmal komme ich abends heim und habe das Gefühl, dass sich etwas verändert hat. Hältst du dich bei mir auf, wenn ich nicht da bin? Bist du der Grund, wieso immer wieder Dinge verschwinden? Oder sehe ich bereits Gespenster, wo keine sind?

Idee 3: Dein Leben lief nie besonders gut. Schon seit deiner Kindheit hast du dich immer nach einem geregelten Alltag gesehnt. Du gehörtest nie zu den cool Kids, warst nie sonderlich gut in der Schule und hast nie groß Zukunftspläne geschmiedet. Irgendwie hast du dich all die Jahre durch dein Leben gewühlt, während du durch sämtliche Raster gefallen bist. Einen Lichtblick ergab erst deine erste richtige Beziehung. Endlich hattest du einen Menschen in deinem Leben, der dir wirklich wichtig zu sein schien und mit dem du dir eine Zukunft vorstellen konntest. Blöd nur, dass dein Süßer / deine Süße ein Fan meiner Musik war. Meine Songs liefen bei euch rauf und runter und ständig musstest du dir anhören, wie toll ich sei. Sorry dafür, Dude. Tatsächlich wurde meine Musik ein großes Streitthema zwischen euch und neben weiterer Probleme zerbrach eure Beziehung letzten Endes. Dass es eben auch andere Knackpunkte in eurer Beziehung gegeben hatte willst du natürlich nicht sehen. Für dich bin ich der Buhmann. Der reiche Kerl, der alles im Leben haben kann, was er will. Der Arsch, der mit Geld um sich werfen und sich ein schönes Leben machen kann, währen du kaum etwas hast. Wofür genau du mich hasst, weißt wohl nur du. Fakt ist, dass du der Meinung bist, deine Wut an mir auslassen zu wollen. Dein Weg führt dich daher nach Tampa Bay, denn aus dem Internet weißt du, dass mein Plattenlabel dort ansässig ist.



       

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1 Mitglied starts crying.
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#4

RE: ■ UNISEXGESUCHE

in GESUCHE 20.10.2021 22:10
von Raena Henare | 79 Beiträge


SUCHENDER

RAENA AHORA HENARE

26 ■ Fotografin


Jessica Henwick
MEIN ONLINEVERHALTEN
Ganz unterschiedlich. Je nach Arbeit und Mood.

MEIN SCHREIBSTIL
[1. Person] ■ [3. Person] ■ [Beides]


SCHREIBPROBE


Einige Stunden hatte Rae schon bei den Ärzten verbracht. Ewig lange Fragen beantwortet und einige Aufgaben gelöst. Besser war es nicht geworden. Und irgendwie war Raena auch ziemlich froh, dass Tony bei ihr war. Auch wenn er nicht ihr leiblicher Vater war, beruhigte es sie so unglaublich viel mehr, dass ihre Patenonkel da war. Gerade nach dem MRT war sie ziemlich fertig gewesen. Sie hatte nicht gewusst, dass sie vor der Enge in Verbindung mit den Geräuschen, solche Angst bekommen konnte. Irgendwie hatte sie sich selbst ziemlich selbstsicher gefühlt. Zuvor hätte sie sich wahrscheinlich als unglaublich furchtlos beschrieben. Doch das gesamte ärztliche Hin und Her Plus diese Maschine hatte ihr ziemlich viel von der Furchtlosigkeit genommen. Nicht einmal als sie ein Kind gewesen war, hatte sie sich so gefühlt.
Dennoch konnte sie nun auch nicht mehr zurück. Die Kopfschmerzen waren nicht mehr mit normalen Kopfschmerzen zu vergleichen, die nur auftraten, weil man einfach vergessen hatte, genügend Wasser zu trinken. Sie störten Raena schon gewaltig. Und dass sie manchmal wirklich Probleme hatte, ihren Blick zu fokussieren war für ihren Job auch nicht minder wichtig. Sie war selbst davon unglaublich erschrocken und wusste nicht, wie sie damit umgehen sollte. Von dem Hausarzt waren sie ins Krankenhaus geschickt worden. Doch je länger sie hier die Zeit verbrachte, desto sicherer war sie sich, dass es sich wohl nicht mit einer Hühnersuppe auskurieren ließ. Darauf hatte sie eigentlich gehofft. Oder darauf, dass sie sich einfach trotz gefühlt 100 Schutzimpfungen sich trotzdem irgendwo irgendetwas eingefangen hatte. Dass alles nicht so ganz danach aussah, kratzte unglaublich an Raes Ego.
Entgegen ihrer Natur war sie vollkommen still geworden. Still und nachdenklich. Wahrscheinlich hatte sie niemand so in den letzten zwanzig Jahren gesehen. Dennoch nahm die Voraussicht, die man ihr gegeben hatte, die Neuseeländerin doch ziemlich mit. Sie fragte sich, für wie lange sie hier in Tampa fest sitzen würde. Nicht, dass sie es hier hasste. Hier gab es Sonne, Meer und interessante Menschen. Aber Rae war ein kleiner Vogel, den man einfach nicht einsperren sollte. Und auch wenn man sie eine Kiwi nannte, hatte sie doch mehr etwas von einer Seeschwalbe, die von Ort zu Ort zog und sich fast überall wohl fühlte. Nur an einem Ort zu bleiben. Das war nicht wirklich etwas, was sie mit ihrem Leben vereinbaren konnte. Nicht, seitdem sie Neuseeland verlassen hatte. Sie schob ihre Hand über die Lehne des Stuhls zu Tony herüber und nahm seine in ihre, um sich selbst irgendwie sicher zu sein, dass es das Richtige war, hier zu bleiben und nicht gerade aus diesem Gebäude zu rennen. Leicht drückte sie Tonys Hand und machte sich verdammt große Sorgen darüber, wie ihr Leben ab nun weiter gehen würde. So wie man mit ihr gesprochen hatte. Im Allgemeinen schienen die letzten Tage, in denen sie bei mehreren Untersuchungen gewesen war, so an ihr vorbei zu ziehen. Wirklich gerade aus denken konnte sie - wahrscheinlich auch wegen der Kopfschmerzen - nicht. Auch die Befunde, die man ihr vortrug, verstand sie nur zur Hälfte. Oder wollte es nur zu Hälfte verstehen. Im Allgemeinen war sie einfach unglaublich fertig mit allem, was sie in den letzten Tagen erfahren und durchgemacht hatte. Es war wirklich gut, dass Tony bei ihr war, auch wenn er seine eigenen Probleme im Moment hatte und sich sicherlich um wichtigeres kümmern musste.

MEINE STORYLINE
Hey mein Name ist Rae und das Leben ist scheiße.
Raena Aroha Henare ist die Tochter des recht bekannten Regisseurs Anaru Joseph Walsh. Nun gut. Niemand weiß davon. Als ob es auch jemanden interessieren würde. Es schien ja noch nicht einmal ihren Dad zu interessieren, dass es sie gab. Zumindest sorgte ihre Existenz scheinbar dafür, dass die Beziehung ihrer Eltern auseinanderbrach. Aber wer war denn auch blöd genug, um eine Fernbeziehung um den halben Globus zu führen.
Am 27.08.1995 kam das kleine Mädchen in Whanganui-a-Tara auf die Welt. Andere würden diesen Ort vielleicht als Wellington City bezeichnen. Die Hauptstadt von Neuseeland? Der kleine Bruder von Australien? Mit den kleinen flugunfähigen Vögeln? Ja, genau da kommt Rae her.
In der Community ihrer Mutter und Großmutter wuchs das junge Mädchen scheinbar ohne große Mauern auf. Nun gut, es war für große Sprünge im Leben nie wirklich das Geld da, aber wozu brauchte man als Kind Geld, wenn man ein riesiges Netz von Freunde, Fantasie und die Natur besaß. Wirklich viele Regeln gab es in ihrem Leben nie, da Rae quasi durch alle Raster fiel. Sie war da, aber wirklich existierte sie nun auch nicht. Ihre Mutter begann mit dem Cousin ihres Vaters eine Familie zu gründen und sie zog mehr und mehr zu ihrer Großmutter, die sich als die einzige Konstante in ihrem Leben wirklich etablierte. Immer wieder schwänzte Rae die Schule, um mit Freunden, die Wildnis der umliegenden Naturschutzgebiete zu erkunden und „wie früher“ zu leben. Ein wenig dämlich und unangemessen, wenn sie heute daran zurückdachte. Dennoch war sie ziemlich glücklich ihre Freunde damals gehabt zu haben.
Die allzu kurzen Besuche ihres Dad liebte sie die ersten Jahre. Es war schön, für die kurze Zeit seine Aufmerksamkeit für sich zu gewinnen. Doch mit den Jahren bemerkte sie, dass es für ihn nie mehr als eine Pflichtveranstaltung war. Er konnte einfach absolut nichts mit seiner Tochter anfangen. Viel mehr freute sie sich, wenn Cooper und Tony auf die große Insel kamen. Ihre „Onkel“ waren schon immer deutlich mehr Vater für sie als ihr leiblicher Vater es tat. Es reichte manchmal auch einfach aus. Für Ru war die Arbeit immer tausendmal wichtiger als seine eigene Tochter.
Ihre taua – Großmutter war ihr Dreh- und Angelpunkt. Von ihr lernte sie Te Reo und alles, was eine junge Dame in der Maori-Community wissen musste. Es war ihr schon immer wichtig gewesen, in der Community ein produktiver Teil zu sein. Ganz im Gegenteil zu der Schule. Sobald sie durfte, arbeitete Raena in diversen Hotels der Stadt. Sie begann mit dem Wasch- und Putzdienst und kellnerte schlussendlich häufig, da dies deutlich mehr Geld einspielte. Dass dies ihren Rhytmus total aus dem Gleichgewicht brachte, war ihr schlussendlich egal. Noch nie hatte sie viel auf die Schule gegeben. Was sie dort lernten, war für sie selten relevant. Die Jobaussichten waren eh nicht gut. Viel mehr half sie Freunden sie bei weniger legalen Geschäften zu decken. Dabei fiel hin und wieder etwas auch für sie ab.
In ihrer Freizeit lernte sie surfen, reiten, Bogenschießen und irgendwie für sich selbst zu sorgen, wenn sie nicht gerade in der großen Stadt war. All das aber nie wirklich professionell. Immer hatte irgendwer irgendwo etwas im Gartenhaus, im Gemeindehaus oder der kleinen Hütte um die Ecke stehen, mit denen sie sich die Freizeit vertrieben.
Das Interesse an der Fotografie entdeckte Rae als sie begann alte Bilder zu sortieren. Die Geschichten, die diese Bilder ihr erzählten, waren unglaublich und sie begann für eine Kamera zu sparen. Sie wollte für die Nachwelt erhalten, was sie sah, kannte und kennenlernen würde. Es begannt mit einfachen Fotos von dem Leben in Neuseeland. Der Natur und der Menschen, die hier lebten. Doch bald war dies nicht mehr genug. Mit ihren Freunden bereiste sie die entlegensten Orte der beiden Inselteile. In einem Internetcafé begann sie ihren eigenen Blog zu starten. Über die Jahre wurden ihre Fotos deutlich besser und sie begann sie und ihre Dienste zu verkaufen. So verdiente sie sich ein bisschen etwas dazu.
Mit dem Tod ihrer Großmutter war ihr letzter halt in Neuseeland nun auch verschwunden und sie nahm allen Mut und das Geld zusammen, um Aufträge aus dem Ausland anzunehmen. Mit den Jahren begann sie sich einen Namen zu machen und vollständig von der Fotografie leben können. Sie reiste viel durch die Welt und sah einiges.
Das ständige Reisen gefiel ihr sehr. Ihre letzte Reise ging nach Mexico. Dass es ihr plötzlich ziemlich rapide schlecht ging, ließ sie den Auftrag abbrechen. Schwindel, Kopfschmerzen und Übelkeit sorgten dafür, dass sie sich anfangs zurückzog und hoffte, es sei nur eine Lebensmittelvergiftung. Dass sie Probleme mit dem Sehen bekam, war für sie ein Alarmzeichen genug. Sie rief ihren Patenonkel Tony an und fragte, ob sie bei ihm unterkommen konnte. Wie konnte er da schon nein sagen? Gar nicht. Er war Tony, ihr Ersatzpapa!




FREUNDSCHAFT+

FREI

21-36 ■ frei


frei, irgendjemand zum Alter passend
BEZIEHUNG ZUEINANDER
Freundschaft mit bestimmten Vorzügen

ERWARTUNGEN
Bitte erstelle einen eigenständigen Chara, der nicht nur auf diesem Gesuch, sondern auch auf anderen Gesuchen oder deinen eigenen Vorstellungen beruht.
Kann auch intern vergeben werden.


PROBEPOST?
[ Ja, neuer Post! ] ■ [ Ja, alter Post! ] ■ [ Nein ]
[ Ja, ich wünsche ein Probeplay ]


BESONDERHEITEN
Rae ist gerade nicht in der fröhlichen Laune, in der sie normal ist. Das wird sich in Zukunft aber wieder ändern.

Rae ist nicht monogam und hält im Allgemeinen nicht viel von traditionellen Beziehungen. Sie stellt kaum Ansprüche. Es wird kein Pair gesucht.

GEMEINSAME STORYLINE
Wir können an einigen Punkten gemeinsam ansetzen.
Entweder die beiden kennen sich noch gar nicht und lernen sich gerade kennen. Das ist wohl am neutralsten. Dann würde ich vorschlagen, dass sie sich auf einer von Raes kleinen Fototouren durch die Stadt kennengelernt haben. Oder am Strand oder oder oder... Normalerweise würde ich Clubs und Bars vorschlagen, aber das ist in Raes Situation gerade nicht soooo schlau.

Sie könnten sich aber auch schon bei einem der vorherigen Besuche in Tampa kennengelernt haben, als sie ihre Patenonkel besucht hat. Meistens waren die Besuche nicht länger als ein paar Wochen, wenn überhaupt. Da würde ich einen Club-/Barbesuch vorschlagen. Das wäre absolut Raes Stil.

Oder irgendwo auf der Welt. In den letzten Jahren ist Rae viel gereist und war quasi nirgendwo und überall. Da lernt man natürlich Menschen kennen und genieß das Leben sehr. Vielleicht ist sie einige Zeit mitgereist oder war in dem Heimatort für einige Zeit. Wer weiß...


-When jealousy rears up, it indicates that something inside of you is afraid. It's an alarm, nothing less and nothing more.
Treat it as such.

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#5

RE: ■ UNISEXGESUCHE

in GESUCHE 24.10.2021 03:14
von Max Sighn | 118 Beiträge


SUCHENDER

Kathleen Sullivan &' Max Sighn

[24 Jahre &' 29 Jahre] ■ [Studentin &' Physiotherapeut]


[S-O & A-C]
MEIN ONLINEVERHALTEN
Regelmäßig - Täglich

MEIN SCHREIBSTIL
[1. Person] ■ [3. Person] ■ [Beides]


SCHREIBPROBE
[Sofern gewünscht, kann hier ein Post hinterlassen werden!]


STORYLINE KAT
Nicht alle Kinder aus der Oberschicht wurden mit einem goldenen Löffel im Mund geboren. Kathleen hingegen, wie auch ihr älterer Bruder, sowie jüngere Schwester, führte ein ziemlich normales Leben, mal abgesehen von dem großen Anwesen, was aber auch das Einzige war, was davon zeugte, dass ihre Eltern wirklich ein großes Vermögen besaßen. Im Grunde legte vor allem ihre Mutter Eliza großen Wert darauf, dass ihre einzige Tochter nicht vergaß, was im Leben wichtig war, denn Geld, wird nicht alle Probleme lösen können. Es gab nur selten eine Extrawurst für Kathleen, außer an ihrem Geburtstag und Weihnachten. Das waren vermutlich die einzigen Tage, an welchen wirklich groß aufgetischt wurde.
Während Eliza ihre Tochter eher in schicken Klamotten und Kleidchen sah, spielte Kat gerne im Dreck und machte sich draußen dreckig. Das Ding mit den Puppen und Schminksachen war nicht ihrs – zumindest nicht in dem Ausmaß, in dem man es von vielen Mädchen in ihrem Alter kannte. Mit 4 Jahren stand Kat das erste mal auf dem Skateboard des Nachbarsjungen und brach sich dabei ihren linken Arm. Schmerzhaft, aber kein Hindernis den Wunsch zu äußern, genau das zu lernen. Kaum war der Arm wieder heile, so bekam sie von ihrem Vater ihr erstes Skateboard und auch wenn er nicht sonderlich viel davon verstand, brachte er es seiner Tochter bei und schon bald konnte man sie ohne ihr Skateboard gar nicht mehr antreffen. Als Kat in die Schule kam, tat sie sich schwer neue Freunde, oder überhaupt Freunde zu finden. Sie kannte lediglich die Kinder aus der nahen Nachbarschaft und im Grunde reichten diese auch aus. Doch da war dieses eine Mädchen, welches sie einfach fragte, ob sie mitspielen wollte. Ab dem Zeitpunkt begann wohl eine unglaubliche Freundschaft und der Fakt, dass sie gerade eine Straße weiter wohnte, machte die ganze Sache nur besser. Es gab wohl keinen Tag, welcher stattfand, ohne dass die zwei sich sahen oder zusammenspielten. Sie wurden unzertrennlich.
Mit 13 Jahren eröffnete ihr Vater Kat, sowie ihrer Mutter, dass er ein Jobangebot in Tampa bekommen hatte, welches er unmöglich ausschlagen konnte. Kat hatte nicht sonderlich viel was sie hier vermissen würde – ihre beste Freundin Grecia jedoch sehr. Der Meinung ihrer Eltern würde der Kontakt nicht sonderlich lange halten, doch alles kam anders. Die Mädchen hielten den Kontakt, besuchten sich sogar in regelmäßigen Abständen, während Kat zu einer jungen Frau heran wuchs. Ihr Notendurchschnitt war nicht sonderlich gut und sie war auch keines der ultra beliebten Mädchen. Jedoch war sie sich immer treu und wusste sich in jeder Situation zu helfen. Der Tiefschlag kam erst, als bei ihrer Mutter eine Diagnose gestellt wurde, welche weder behandelbar, noch heilbar war. Bauchspeicheldrüsenkrebs und die Ärzte gaben ihr noch ein paar Monate zu leben. Diese Diagnose zog der damals 18 Jährigen den Boden unter den Füßen weg, doch sie wollte stark sein, nicht nur für sich, sondern auch für ihre Mutter. Und das tat sie.
Sie schloss die Highschool mit einem passablen Notendurschnitt ab, und begann eine Ausbildung als Krankenschwester. Das war auch die Zeit, in der sie in eine WG zog, nachdem Grecia, ihre beste Freundin nach Tampa kam um zu studieren. Es war von vorne herein immer klar, dass sie zusammen wohnen wollten. Es war immerhin viel Zeit aufzuholen. Doch kurz darauf, verlor ihre Mutter jedoch den Kampf gegen die schwere Krankheit, was Kat dazu trieb, so gut wie alles zu vernachlässigen. Ihre Gedanken auf Partys mit Alkohol und leichten Partydrogen vernichtet, welche dort Gang und gebe waren, ging sie schon bald nicht mehr auf die Arbeit, woraufhin schon einige Zeit später die Kündigung ins Haus flatterte. Jede noch so heftige Drohung oder Ansage ihres Vaters, schmetterten förmlich an ihr ab. Umso mehr ihr Vater auf sie einredete, umso mehr entfernte sie sich von ihm und von Zuhause. Immer öfter blieb sie über Nacht weg, schlief bei neu gewonnen Freunden, welche sie zu der Zeit zumindest so kannte. Vielleicht waren es auch die Drogen, welche all das zu Gewohnheit werden ließen. Kat wusste es selbst nicht so genau, aber es war für diesen Moment in Ordnung. Es war so lange in Ordnung, bis sie es übertrieb und einige Tage später in einem Krankenhaus wieder zu sich kam. Die einzigen die wirklich da waren, war ihr Vater und ihre Geschwister, welche ihre Hand hielten. Keiner ihrer sogenannten Freunden hielt es für nötig, hier zu sein. Vermutlich war das auch der Grund, wieso sie einstimmte, als ihr Vater sie bat einen Entzug zu machen.
Ja, die wohl härtesten Monaten ihres Lebens und in manchen Moment dachte sie wohl, sie würde all das nicht überleben. Doch es war wie man es sagte: Was einen nicht umbringt, macht einen nur stärker. Genau so fühlte sie sich auch, als ihr Vater sie aus der Klinik holte. Auf Wunsch ihres Vater, ging sie zu Gruppentreffen, vermutlich dachte er, es würde leichter sein clean zu bleiben, wenn sie unter gleichgesinnte kam, doch in ihren Augen waren all diese nur Fremde, und das würde sich auch nicht ändern. Stattdessen tat sie etwas, was sie schon vor langer Zeit hätte tun sollen. Sie bewarb sich an der Uni für den Studiengang Erziehungswissenschaft. Ehrlich gesagt wusste sie selbst nicht genau, warum sie genau das studieren wollte, es war eher wie ein Drang und vermutlich war es sehr viel Glück, dass sie dort genommen wurde. Ab da schien es bergauf zu gehen und vermutlich nahm Kat noch nie etwas so verdammt ernst, wie dieses Studium. Dass sie währenddessen noch immer zu den Treffen ging, wusste wohl nur ihr Vater und Grecia.

STORYLINE MAX
Maximilian oder auch nur Max genannt, wurde als erstes Kind der Sighn Familie in Gold Coast, Australien geboren. Wohl behütet und geliebt wuchs der kleine Mann auf einer Ranch und Wildtierauffangstation, abseits der Touristen Hochburg auf und kam daher schon recht früh in Kontakt mit den verschiedensten Arten von Tieren. Im kindlichen Sinne und mit gerade mal 4 Jahren denkt man noch nicht wirklich an die Gefahren, die Wildkatzen oder Luchse oder Wölfe mit sich bringen, bis ein zwischenfall auftrat, denn der kleine Max niemals vergessen würde. Kurz nach seinem 4ten Lebensjahr tapste der aufgeweckte Junge durch das Gehege, waren es nur Bruchteile von Sekunden waren, indenen seine Mutter ihn aus den Augen gelassen hatte, - zu dem Zeitpunkt war seine Schwester gerade mal 2 Monate alt- welche ihm schirr fast das Leben kosteten. Geriet er unter dem Fokus einer verletzen Hyäne und ehe er sich versah lag er auch schon unter ihr, die Zähne in seine Schulter geschlagen, schrie er auf und weckte damit das Rudel der Widltiere. Nur mit mühe und Not gelang es seinen Eltern das verletze Tier zu betäuben und ihren Sohn zu retten. Kam er sofort ins Krankenhaus und wurde opertiert, allerdings sollte das weit aus größere Schäden mit sich bringen als anfänglich gedacht. Die Nerven waren beschädigt und der kleine Fratz war nicht mehr richtig in der Lage den Arm zu bewegen. Gehandicap war es daher nur schwerer, als er in die Schule kam und sich auch beim Sport behauptet musste. Zog er sich zunächst ziemlich zurück, ließ immer anderen den Vortritt verhielt sich so ruhig wie möglich. So wollte er einfach keine Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Einer der Gründe, wieso er auch nicht wirklich viele Freunde hatte. So waren die ersten Schuljahre verdammt hart und schwer und auch wenn er zuhause immer freudig erzählte, dass seine Mitschüler ihn trotz seines kaputten Arms akzeptierten und immer mitspielen ließen, sah die Realität leider ganz anders aus. Kinder können schrecklich sein! Und so hänselte man ihn teilweise sogar oder bewarf ihn auf der defekten Seite mit Sachen, die ihn dann trafen und teilweise sogar etwas weh taten.
Ließ er das eine ganze ganze Weile über sich ergehen, bis er sich so gedemütigt fühlte, dass sein Kampfgeist geweckt wurde. Vielleicht lag es aber auch daran, dass er einen Sommer in einem Camp verweilte, wo nur geschädigte Kids waren. Das erste Mal, dass er sich nahezu normal fühlte. Lernte er dort auch ein paar Leute kennen, die ihm so viel Mut und Kampfgeist einflösten, dass er nun an jeden Tag an sich arbeitete. Ging regelmäßig zu Psychio, zu Sporteinheiten und baute nach und nach seine Nerven in dem Arm wieder auf. War es auf jeden Fall kein leichter Weg, als er mit seinem 16ten Lebensjahr seinen Arm wieder bewegen konnte.Zwar noch immer nicht perfekt, aber er fühlte sich schon nicht mehr so gehandicapt. In der Highschool war sein Ehrgeizt mehr denn je gepackt und kaum hatte er das zweite Highschooljahr erreicht, hatte sich für ihn alles geändert. Durch den regelmäßigen Sport hatte er Muskeln aufgebaut, sein Arm ließ sich wieder bewegen und er hatte einen Schub bekommen. Zählte er nunmehr fast schon zu den Beliebten Kids. Auch wenn er die Aufmerksamkeit seiner Mitschüler genoss, vergass er niemals jene, die noch immer 'anders' waren. Gab er jedem eine Chance und betrachtete niemanden als mehr oder minder viel Wert.
Während er die Highschool mit einem durchweg sehr guten Abschluss beendete, führte sein Weg ihn ans Collage. Und somit auch in die Zeit der Party und der Drogenversuche. Natürlich probierte er alles zu genüge aus und lebte einfach. War sein Arm nahezu wieder normal zu gebrauchen, sein Hirn auf hochtouren, wenn er sich den Seminaren und Vorlesungen widmete und sein Freundeskreis um ihn herum wuchs mit jedem Tag. Nichts schien ihm mehr was auszumachen, als er sich sogar fürs Footballteam qualifizierte. Schön und gut und auch auf den Bitten seiner Mutter oder Schwester achtete er nicht, war es ein sehr gefährlicher Sport und dies bekam er auch einige Monate nach eintritt ins Team zu spüren. Bei einem wichtigen Spiel wurde er so sehr geblockt, dass es ihm ein Nerv an seiner eh schon schwärer Schulter zeriss und er den Arm nur noch unter Schmerzen bewegen konnte. Landete er wieder im Krankenhaus, wo man ihm abriet den Sport weiter auszuüben. Derzeit eh schwer, immerhin wollte sein Arm nicht mehr so wie er. Miese Nummer, wenn man bedachte, dass er den Kampf schon einmal hat aufnehmen müssen. Fiel er daher in ein tiefes Loch und wollte eine Zeit lang von niemanden etwas hören und sehen, wenn seine damalige Freundin ihm nicht gehörig den Kopf gewaschen hätte. Hieß es also nur wieder von vorne anfangen. Wieder Phsyio, wieder Therapien und wieder Krafttraining, bis seine Nerven wieder soweit gebildet waren, dass er den Arm voll bewegen könnte. Allerdings hat er seit diesem mal ständig Schmerzen darin, weshalb er wahrscheinlich viel zu viele Schmerztabletten schluckte. Ebenfalls keine wirklich gute Option, als er nach Alternativen Schmerztherapien suchte und dabei seine Leidenschaft fürs Surfen entdeckte. Klar, ihr fragt euch jetzt sicher, was surfen mit einer Schmerztherapie zutun hat?! Nichts! Aber hey. Er war verzweifelt, also wurde wirklich alles ausprobiert.
Mittlerweile hat er die Sucht nach den Schmerzmitteln weitesgehend im Griff, wenn auch erfolglos mit einer Ableknungstherapie. Aber sei es drum. Er verließ das Team, boxte sich nun mehr durchs Sportstudium und ließ sich als Pysiotherapeut ausbilden. Wieso was anderes machen, wenn er doch in der besten verfassung war, selbst in die Branche zu gehen, auf die er angewiesen war? Wusste er nun auch seine Schmerzen besser unter Kontrolle zu halten, welche Übungen wirklich was brachten und wie er alles andere ebenso handhaben musste.
Durch das Leben am Touristen Hot Spot, lernte er eine ganze breitbante an Menschen kennen und begeisterte sich schnell für Amerika. Das Land der unbegrenzen Möglichkeiten. Stand sein Entschluss recht schnell fest, dass ihn sein Weg dahin führen würde. Es brauchte zwar viele hitzige Diskussionen mit seinen Eltern und Schwester, doch irgendwann ließen sie ihren Sohn und Bruder gehen, so das er seine 7 Sachen packte und quer nach Amerika flog. Sein Ziel war eigentlich ein anderes und Tampa sollte nur eine Zwischenstation sein, doch gefiel es ihm dort. So gut, dass er sogar kurzerhand entschloss erst einmal dort zu bleiben. Aber... ohne Mos nichts los! Also muss er nun doch schnell einen Job finden, um das Hotelzimmer weiter zu bezahlen. Oder eine Wohnung oder eine WG. Verdammt, ihm wäre alles recht!
In wie weit er da glückt oder nicht, steht in den Sternen, ebenso ob er es schafft, dort als Physiotherapeut Fuß zu fassen! Aber. Wo bliebe der Spaß im Leben, wenn man schon genau wusste, was auf einen zu kam?


[/tab]



GESUCHTER

So wie deine Eltern dich eben genannt haben

[zwischen 20-40 Jahre] ■ [your choise!]


[Du musst dich wohl fühlen]
BEZIEHUNG ZUEINANDER
Wir sind WG- Mitbewohner!
Wann und wie ihr zu uns gekommen seid, können wir sehr gerne intern klären. Immerhin wollen wir da nicht zu viel weg nehmen.


ERWARTUNGEN
Naja, du solltest nicht nach nur ein paar Tagen wieder verschwinden. Ist eben doch recht mühseelig da immer und immer wieder neu suchen zu müssen.
Ansonsten natürlich viel Spaß mitbringen, es wird definitiv niemals wirklich langweilig bei @Kathleen Sullivan und mir. .


PROBEPOST?
[ Ja, neuer Post! ] ■ [ Ja, alter Post! ] ■ [ Nein ]
[ Nein brauchen wir nicht.]


BESONDERHEITEN
Hier Besonderheiten des Charakters notieren!

GEMEINSAME STORYLINE
ACHTUNG! HIER WERDEN 2 LEUTE GESUCHT!

Sooo. Wie wir zu dir gekommen sind, können wir sehr gerne intern klären. Sei es nun, ob du durch Kat oder mich auf das freie Zimmer in der WG aufmerksam geworden bist, sei dahin gestellt.
Sofern ihr eine zündene Idee habt, könnt ihr uns diese gerne schon bei der Bewerbung mitteilen.



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zuletzt bearbeitet 25.10.2021 20:49 | nach oben springen

#6

RE: ■ UNISEXGESUCHE

in GESUCHE 24.10.2021 20:42
von Anthony Ashby | 515 Beiträge


SUCHENDER

Anthony Ashby

[46 Jahre] ■ [Schauspieler & Sänger]


[Mark Ruffalo]
MEIN ONLINEVERHALTEN
Lange Posts gibt es von mir einmal die Woche und online bzw. aktiv in GB’s, Chats etc. bin ich in der Regel täglich.

MEIN SCHREIBSTIL
[1. Person] ■ [3. Person] ■ [Beides]


SCHREIBPROBE
[Sofern gewünscht, kann hier ein Post hinterlassen werden!]

Tony war schon seit seiner Kindheit ein begnadeter Leser. Er liebte die verschiedenen Formen der Literatur einfach. Seien es klassische Dramen von Shakespeare und co., oder moderne Fantasy-Romane, die er sich aus den Bücherregalen seiner Kinder auslieh und schneller fertig las, als die Kids selbst - Tony verschlang alles, wenn ihm die Zeit dazu blieb. Das Lesen regte seine Fantasie an und half seinem Kopf dabei, fantastische Bilder zu erschaffen und Traumwelten zu kreieren. Eine Eigenschaft, die er als professioneller Schauspieler definitiv auch brauchte. Viele seiner Bilder waren vollgeklebt mit Post-It's, die mit Notizen vollgeschrieben waren. Charakterstudien und hin und wieder auch Ideen, wie man Passagen der Bücher theoretisch szenisch umsetzen konnte. Man sieht: Anthony Ashby liebt Bücher. So war es wohl auch kein Wunder, dass Tony früher oder später der Roman 'Traumtor' der jungen Autorin Lana Roth in die Finger fiel. Tony hatte das Buch recht schnell durchgelesen und musste zugeben, dass es ihm sehr gut gefallen hatte. Er hatte es schon lang zur Seite gelegt als er sich immer und immer wieder dabei erwischte, wie er seinem Mann davon erzählte und sein Kopf die tollsten Szenen zusammensponn. Immer wieder nahm er das Buch doch wieder in die Hand, studierte und analysierte Kapitel für Kapitel, führte Charakterstudien durch und in seinem Kopf erhärtete sich die Idee, dass dieser Roman perfekt dafür geeignet war, ihn auf die Leinwand zu bringen.
Nur wenige Tage nachdem dieser fixe Plan den Kopf des Schauspielers eingenommen hatte und ihn nicht mehr losließ, fand sich Tony also in dem Buchladen wieder, in dem die Autorin des Buches arbeitete. In Anthonys Augen war es Schicksal, dass sie beide in der gleichen Stadt lebten und er konnte es kaum erwarten, der Frau gegenüber zu stehen, die so eine fantastische Geschichte verfasst hatte. Normalerweise war Tony derjenige, der regelmäßig von Fans überfallen, nach Fotos und Autogrammen gefragt wurde und bewundert wurde, doch nun musste er zugeben, dass sein Herz ein kleines bisschen schneller schlug. Er war aufgeregt Lana gleich zu treffen. Es war kurz vor Ladenschluss als Tony den gemütlichen Laden betrat. Er sah eine Frau mit einem kleinen Kind als einzig noch verbliebene Kunden im Laden und eine Welle der Zuneigung überkam ihm. Er liebte es zu sehen, dass die Mutter ihren Sprössling offensichtlich schon an Bücher heranführte. Etwas sehr wichtiges in Tonys Augen. Da der Schauspieler es nicht lassen konnte, durchstöberte er noch etwas die Reihen als die Kundin abkassiert wurde, in der Hoffnung, etwas neues spannendes zu finden und bemerkte daher kaum, dass bald nur noch er selbst und Lana im Laden waren. Als sie ihn ansprach, erschrak er dennoch nicht. Freundlich lächelnd drehte er sich um und reichte der Frau die Hand. "Lana Roth?", fragte er freundlich und neigte grüßend den Kopf etwas. "Mein Name ist Anthony Ashby.", stellte er sich schließlich höflich, aber höchstwahrscheinlich unnötig vor. "Ich bin Schauspieler und wollte mit Dir über Deinen Roman 'Traumtor' sprechen. Hast Du ein paar Minuten für mich? Ich hab ihn gelesen, nein, verschlungen und könnte ihn mir unendlich gut als Film vorstellen..." Tony beschloss, dass es keinen Sinn machte, ewig lang um den heißen Brei herumzureden und wartete gespannt auf die Reaktion der Gegenüber.

MEINE STORYLINE
Eine italienische Einwanderungsfamilie überquerte einst den Ozean um den amerikanischen Traum „Vom Tellerwäscher zum Millionär“ zu leben. Dafür reichte es zwar nicht, doch der jüngste Sohn heiratete immerhin eine wohlhabende Amerikanerin und sorgte damit dafür, dass Familie Balbi ein gesichertes und angenehmes Leben im Herzen von New York City führen konnte.
Doch diese Hochzeit kam plötzlich. Wieso? Anthonys Mutter wurde viel zu schnell mit seinem älteren Bruder schwanger und da ein Bastardkind nicht zum Weltbild der italienischen Einwanderer passte, musste schnell geheiratet werden. „In guten wie in schlechten Zeiten - blabla - Ja, ich will.“ Eine Namensangleichung jedoch gab es nicht. Man musste es ja nicht übertreiben. So war der Grundstein der ungleichen Familie Steward/Balbi gelegt. Kurz nach der Hochzeit also der erste Sohn: Gian, der den Nachnamen seiner Mutter bekam, war ein perfekter Junge in den Augen der konservativen Eltern. Er sah mit seinem rabenschwarzen Haar aus wie sein Vater - ein charmanter Italiener - und hat schon mit 9 Jahren fest versprochen irgendwann einmal in die Fußstapfen seines Vaters zu treten und seinen Job als Anwalt zu übernehmen. Da platzten Eltern und Großeltern beinahe vor Stolz. Was für ein wohlgeratener Knabe!
Doch nach Gian sollte eine ganze Weile erstmal kein weiteres Kind folgen. Immerhin waren beide Elternteile erst 20 gewesen, als der Junge auf die Welt kam. Erst 10 Jahre später, am 22. November. 1974 erblickte der junge Mann das Licht der Welt, über den diese Geschichte hier handeln sollte. Anthony Steward.
Es gab viele Worte, mit denen man die Kindheit Anthonys beschreiben konnte. „Angenehm“ war aber eines, das nicht wirklich passte. Tony wurde von Anfang an unter den Druck gesetzt, ein genauso grandioses Vorzeigekind zu werden, wie Gian es war, der die konservativen Ansichten seiner Familie angenommen hatte: Eine Frau gehörte an den Herd und musste die Kinder versorgen, der Mann hatte einen angesehenen Beruf und brachte das Geld nach Hause – eine andere Möglichkeit gab es nicht!
Seine Erziehung war streng. Neben seinen beiden Muttersprachen, Englisch und Italienisch, musste Tony früh Französisch lernen, bekam Privatstunden in Geschichte und Philosophie und eine musikalische Früherziehung. Kein Wunder, dass bei einem solch vollgestopften Stundenplan Freundschaften maximal eine untergeordnete Rolle spielten. Tony verbrachte eigentlich nur Zeit mit seinen Eltern oder seinen beiden Geschwistern - seinem mittlerweile pubertären Bruder, der kein Interesse an dem viel jüngeren Geschwisterkind hatte, oder aber mit seiner 2 Jahre jüngeren Schwester, der man als „blonder Engel“ kaum etwas von ihrer italienischen Herkunft ansah und die fortan die Prinzessin der Familie sein sollte, welche nach allen Regeln der Kunst verwöhnt wurde. Tony liebte seine Schwester Loren von ganzem Herzen, doch die Eifersucht auf sie und ihre Bevorzugung bohrte schon früh einen Keil in das junge Kinderherz, dem genau diese Liebe zu fehlen schien. Gehässig nannte er sie „Principessa“ und schaffte es selten seine Liebe gegen die Eifersucht gewinnen zu lassen.
Anthony hatte leider Gottes also oft das unangenehme Privileg allein zu sein und aufwachsen zu müssen, was dazu führte, dass er eine fantastische Welt in seinem Kopf aufbaute und zu einem kleinen Träumer wurde - eine Sache, die seinen Eltern ein Dorn im Auge war. Anthony fiel der Privatunterricht nicht immer leicht. Er konnte sich nur schwer lange konzentrieren, mochte es nicht, ruhig zu sitzen und flüchtete häufig in seine farbenfrohe Fantasiewelt, in der er frei war und tun und lassen konnte, was er wollte, was von seinen Eltern hart bestraft wurde. Oft weinte Tony stundenlang und versteckte sich unter der Treppe seines Familienhauses, wenn er dazu gezwungen wurde, Matheaufgaben zu lösen, obwohl draußen die Sonne schien und all die Nachbarskinder verstecken, fangen oder Ritterburg spielten. Aber auch das wurde hart bestraft - Männer weinten nicht!
In Mathe war Anthony also schon mal kein Blitzmerker... Dennoch war Tony kein dummer Junge. Im Gegenteil. Er war sehr intelligent und saugte alles auf, was er in die Finger bekam – aber eben nur das, was ihn auch wirklich interessierte. Aufgrund dessen konnte Tony schon in seiner frühen Kindheit Klavier spielen, wie ein kleiner Virtuose, Noten lesen und kleine Gedichte schreiben.
Dies wurde von seinen Eltern zwar zur Kenntnis genommen, aber nicht wirklich anerkannt. Der Junge hätte viel lieber die Reihenfolge der amerikanischen Präsidenten lernen sollen, als stundenlang am Flügel zu klimpern oder sich kitschige Geschichten zu überlegen. Kein richtiger Mann brauchte sowas!
Also Tony schließlich in die Schule kam, wurde es schnell überdeutlich, dass er bisher so gut wie keine Kontakte zu Gleichaltrigen hatte - Es war eine Art kleiner Kulturschock für ihn. Tony redete von Dramen und Lyrik, von Komponisten, Musicals und Dichtern, während andere Kinder in seinem Alter Comics lasen, Fußball und die ersten Videospiele spielten. Wahrscheinlich war das, gepaart mit der nie erlernten sozialen Kompetenz Tonys, auch einer der Gründe, weshalb er von den meisten seiner Mitschüler als seltsam abgestempelt wurde und er nur sehr schwer Freunde fand. Das Ganze ging nicht spurlos an dem Jungen vorbei, der sich nach emotionalen Bindungen sehnte und gehofft hatte, nun wenigstens in der Schule endlich Anschluss und Freunde zu finden. Er wollte mal in den Arm genommen werden. Er wollte, dass man ihm sagte, dass man ihn liebhatte und stolz auf ihn war. Er hasste es in den Schulhofpausen immer allein herumstehen zu müssen und mit niemandem reden zu können. Jahrelang fraß er dieses Unwohlsein in sich hinein, weinte heimlich auf der Schultoilette, oder stellte sich krank, um nicht zur Schule gehen zu müssen, doch irgendwann platzte die enorme Einsamkeit aus ihm heraus und er fing an, durch unangenehmes Auffallen die Aufmerksamkeit und den Respekt seiner Mitschüler auf sich zu ziehen. Er wurde ein Rebell und endlich nicht mehr ignoriert! Tony entwickelte Verhaltensprobleme wie Wutausbrüche und Aggressionsprobleme. Er prügelte sich regelmäßig, war frech zu seinen Lehrern, weigerte sich vor den Maßnahmen seiner Eltern und kam manchmal tagelang nicht nach Hause. So fand er schließlich auch Freunde, doch waren diese keinesfalls Menschen, mit denen sich Leute abgeben sollten, die emotional sehr labil und empfänglich waren. Durch den falschen Kreis an Bekanntschaften trank er schon mit 16 Jahren ungesunde Mengen an Alkohol und war öfter betrunken als nüchtern. Nur eine Sache verlor er dabei nie aus den Augen: Das Klavierspiel – seine einzige und größte Leidenschaft und trotz seiner Dreisprachigkeit die einzige Sprache, die er wirklich fließend zu sprechen schien.
Als er gerade 17 geworden war, kam es zu einem unangenehmen Zwischenfall, der damit endete, dass er seiner Lehrerin ins Gesicht spukte. Es folgte Schulverweis und eine Anti-Aggressionstherapie.
Anthony hasste diese Sitzungen. Er schwänzte nicht wenige, bis er merkte, dass ihm die Schwänzerei nichts brachte, da er dadurch nur noch mehr Stunden aufgebrummt bekam. Also setzte er sich wohl oder übel in die Gruppentherapie mit einer Cap tief ins Gesicht gezogen und die Arme abweisend verschränkt. Er redete nicht viel in diesen Sitzungen und schon gar nicht über seine Probleme. Es interessierte eh niemanden, wie es Tony ging - noch nie hatte das jemanden interessiert! Doch als die Gruppenleiterin anfing, kleine Schauspielübungen mit ihren Patienten durchzuführen, entfachte das ein Feuer in Anthony und seine Leidenschaft für das Schauspiel war geboren. Er liebte es, in Rollen zu schlüpfen und Masken aufzusetzen, da er dann nicht er selbst sein musste. Er blühte auf, redete plötzlich über alles, was ihn beschäftigte und suchte sich im Unwissen seiner Eltern eine Theatergruppe, in der er seine Spielwut ausleben konnte. Das Theaterspiel förderte sein Selbstbewusstsein und er lernte, mit seinen geballten Emotionen umzugehen und sie in richtige Bahnen zu lenken, ohne dafür das Gesicht eines anderen kaputt schlagen zu müssen. Dort fand er das erste Mal in seinem Leben wirkliche Freunde mit ähnlichen Interessengebieten und war das erste Mal wirklich glücklich. Heute sagt er, dass ihm die Therapie wahrscheinlich das Leben gerettet hatte und er ohne sie wohl irgendwann als Alkoholleiche im Park aufgefunden geworden wäre. Wenn er sich nicht vorher totgeprügelt hätte.
Mithilfe der Schauspielerei und seinem neu gewonnenen Selbstvertrauen schaffte Tony den Absprung. Er holte seinen Abschuss nach und schaffte es, dass seine Eltern wieder stolz auf ihn waren und ihn sogar in den Arm nahmen. Tony liebte es, in den Arm genommen zu werden.
Doch dieser Stolz sollte nicht lang anhalten, denn als er ihnen beichtete, dass er in einer Theatergruppe war und Schauspiel studieren wollte, verstießen sie ihn der Familie und setzten ihn vor die Tür. Ohne Geld, ohne Wohnung und ohne Perspektive stand er nun da und wusste nicht, wohin sein Weg führte. Nach einer kurzen Phase der Verzweiflung, erinnerte Tony sich an seinen Stolz und fing an für seinen Traum zu kämpfen. Er wollte auf die Bühne! Hätte er den Traum der Schauspielerei nicht vor seinem inneren Auge gesehen, er wäre wohl abermals auf die schiefe Bahn geraten. Doch der Ehrgeiz packte ihn und er sprach bei dem Lee Strasberg Theatre and Film Institute vor. Wie durch ein Wunder gefiel er den Dozenten und wurde augenblicklich genommen. Ein Privileg, das nicht viele Schauspielstudenten hatten, die oft jahrelang vorsprechen musste, bis sie endlich einen der heiß begehrten Plätze ergatterten. Sein Studium und eine winzige Wohnung, die eher einer Besenkammer glich, finanzierte er sich mit Babysitten, als Gassigänger und als Kellner und mit einem Vollzeitstudium und 3 Nebenjobs war er mehr als nur ausgelastet und fiel jeden Abend halb tot ins Bett. Verständlicherweise konnte Tonys Körper dieser Dauerbelastung aber nicht standhalten und der junge Mann - müde, allein, verzweifelt - griff wieder zur Flasche. Tony hasste sich für diesen Rückfall sehr, doch er brauchte den Alkohol, um mit den wenigen Stunden Schlaf, die ihm blieben, klarzukommen. Der Scham vor sich selbst und die Hilflosigkeit ließen ihn depressiv werden und hätte er nicht seinen Traum am Ende des Tunnels leuchten sehen - Tony hätte wohl aufgegeben. Öfter als einmal dachte er darüber nach.
Anthony interessierte die Schauspielkunst, was dazu führte, dass er trotz seiner privaten Probleme ein Musterschüler wurde. Schon früh bekam er Engagements für kleinere Ensemblerollen und spielte noch während seines Studiums seine erste Hauptrolle in einem kleinen Stadttheater - Valentin in „A Midsummers Night Dream“. Doch da sie im Unterricht auch lernten, wie man vor einer Filmkamera spielte und wie sich diese Schauspielkunst von der eines Theaterschauspielers unterschied, bemerkte Tony, dass seine wahre Leidenschaft wohl der Film war. Nachdem er seinen Abschluss in der Tasche hatte, hing er noch ein Studium an, das ihm den Gesang näherbrachte. Als studierter Sänger und Schauspieler war er nun auf der Jagd nach Engagements. Schon bald spielte der talentierte Mann Rollen in Theaterinszenierungen, oder Nebenrollen in drittklassigen Indie-Filmen, doch der große Durchbruch und auch die große Gage sollten ausbleiben. Die Angst davor, wie viel Geld er im nächsten Monat haben würde, trieb ihn noch tiefer in den Alkohol. Manche Male wusste er nicht einmal, woher sein nächster Lohncheck überhaupt kommen sollte. Es war eine schwierige Zeit und Tony hatte schwer mit seiner Depression zu kämpfen. Vielleicht hätte er doch Anwalt werden sollen?
Die Zweifel ließen ihn nicht los, doch plötzlich schien das Glück den Pechvogel einzuholen. Ein bekannter Regisseur wurde in seinem Premiereabend von „This is Our Youth“ auf ihn aufmerksam und castete ihn in einer recht großen Rolle in einem Blockbuster. Tony konnte sein Glück nicht fassen. Zwar war es nicht die Lead-Rolle, doch hatte er einiges an Text und eine nicht zu unterschätzende Screentime. Er durfte sogar auf Pressekonferenzen und Interviews mit und als der Film Premiere feierte, war das der Start von Tony’s steiler Karriere an die Spitze. Er hatte die Kritiker überzeugt. Von heute auf morgen war Anthony ein gefeierter Filmstar. Er wurde quasi über Nacht berühmt und bekam eine Film- und Showanfrage nach der anderen. Der nun 24-jährige wurde ein Weltstar und kannte plötzlich nicht mehr das Gefühl, in Geldnot zu sein, oder niemanden zu haben, der stolz auf ihn war und ihn mochte. Er konnte sich weder vor Bewunderern noch vor Verehrern retten und das führte dazu, dass der junge Mann, der sich sein ganzes Leben lang so sehr nach Anerkennung gesehnt hatte, plötzlich mehr als genug davon bekam. Vielleicht war es der Alkohol. Vielleicht die Depression. Vielleicht sein geringes Selbstbewusstsein. Vielleicht eine Mischung aus Allem - jedenfalls hob Tony ab. Extrem. Er entwickelte einen wirklich ekeligen Charakter und mutierte zu einem absolut arroganten Schwein. Er hatte einen so vollen Terminkalender, dass er noch mehr Alkohol trank. Doch nicht nur das. Auch illegale Substanzen fanden den Weg in seinen Körper, der ohne das ganze Zeug dem Druck nicht standgehalten hätte.
Er hatte einen ONS nach dem anderen, feierte exzessive Parties und kann sich heute nur noch an die wenigsten wirklich erinnern. Der Mann war ein Wrack. Aber er war unglaublich erfolgreich damit.
Der exzessive Lebensstil hatte sich auch noch nicht geändert, als er im Jahr 2000, mit 25 Jahren für die Hauptrolle in „Just Like Heaven“ gecastet wurde. Regie in diesem Film führte Cooper Ashby, der Tony selbst zwar nicht egaler sein konnte, dessen Tochter ihm aber das Herz stahl. Tony fing an viel Zeit mit dem Mädchen zu verbringen und kam so gezwungenermaßen auch Cooper näher. Und plötzlich war dieser Mensch ihm so gar nicht mehr egal. Tony verliebte sich Hals über Kopf in den Regisseur und hatte zum ersten Mal wirklich das Gefühl, etwas Tiefes für einen anderen Menschen zu fühlen. Es dauerte nicht lang bis die beiden Männer ein Paar wurden und Tony einsah, dass er kein Vater und Partner sein konnte, wenn er sich weiter so gehen ließ. Cooper half ihm nach Kräften dabei einen Entzug durchzustehen und obwohl dieser Weg für das frisch verliebte Paar viele Schwierigkeiten und einige Streits bedeuteten, siegte am Ende doch die Liebe.
Für einige Jahre zog Cooper zu Tony nach New York, um ihn noch besser unterstützen zu können und das Paar wurde unzertrennlich. Im Laufe der Zeit zeigte sich immer und immer mehr Tonys wahrer Charakter, der Cooper jeden Tag aufs Neue zeigte, wieso er sich in Tony verliebt hatte. Doch mit der steigenden Bekanntheit der beiden Männer, stieg auch der Druck auf die junge Familie und sie beschlossen, ihr Leben etwas zu entschleunigen und sich in Coopers Heimat Tampa Bay niederzulassen. Die beiden Männer führten seit jeher eine wunderbare Beziehung, die sie zum Glück am 19.05.2015 noch mit ihrer Hochzeit krönen konnten, die in diesem Jahr in Florida rechtlich anerkannt wurde. Aus Anthony Steward wurde Anthony Ashby und nachdem Naela ihn am Hochzeitstag fragte, ob er sie adoptieren wollen würde, sodass sie auch auf dem Papier zusammengehörten, konnte Tonys Glück nicht größer sein.
Tonys Leben war damit am Höhepunkt seines Glücks angekommen. Ashby war sich sicher - mehr ging nicht. Das Geschäft lief gut und Tony wurde in immer mehr großen und bekannten Filmen und Musicals gecastet. Sein Mann und er selbst gründeten eine Stiftung „The Ashby Association - We‘re queer“, die sich für die Rechte der 2SLGBTQIA+ Community in Florida einsetzt, von ihren Familien verstoßenen Kindern eine Unterkunft bereitstellt und ihnen eine sichere Grundlage für ein selbstbestimmtes und selbstbewusstes Leben bietet. Damit niemand mehr das durchmachen musste, was Tony in seiner Jugend erlebt hatte. 2020 reiste Cooper dann für ein Jahr nach Singapur und Neuseeland, da sich ihm dort das grösste Projekt seiner bisherigen Karriere auftat und Tony, der seinen Ehemann ohne mit der Wimper zu zucken darin unterstützte, kümmerte sich ein Jahr lang allein um Haus, HoF, Kind und Hunde.
Seit Cooper wieder da ist, schien die Beziehung der beiden Männer noch einmal einen zweiten Frühling durchzumachen und das Paar wuchs nur noch enger zusammen. Coopers schwerer Autounfall riss eine kleine Kerbe ins Glück der Ashby’s, doch zum Glück überlebte Cooper und erholte sich allmählich, ohne nennenswerte bleibende Schäden davon zu tragen.





GESUCHTER

Ich bin nicht dein Dad, also hab ich darauf keinen Einfluss.

[Ende 20-55] ■ [Agent*in und/oder Pressesprecher*in]


[Freie Wahl, tob Dich aus]
BEZIEHUNG ZUEINANDER
Du bist mein/e Agent*in und/oder mein/e Pressesprecher*in und damit meine Rettung im Terminchaos. Du hältst mich und meine Termine beieinander, wenn ich mal wieder im Chaos versinke und bist mittlerweile mehr Familie geworden als Angestellte/r. Sicherlich arbeitest du recht viel und auch hart, doch du bist schon seit Jahren an meiner Seite und ein/e enge/r Vertraute/r geworden. Ich bin froh, Dich zu haben!

ERWARTUNGEN
Es würde mich freuen, wenn Du Spaß an dem Charakter findest und nicht nach einer Woche wieder verschwindest. Ich bin Dein Arbeitgeber, aber beanspruche Dich und Deine Zeit natürlich nicht 24/7. Kombiniere das Gesuch also gern mit anderen, wenn Du was findest, das Dich interessiert. Bis auf Deinen Job schreibe ich Dir in Deiner Storyline natürlich auch nichts vor. Dein ‚Chef‘ muss schließlich auch nicht alles wissen!

PROBEPOST?
[ Ja, neuer Post! ] ■ [ Ja, alter Post! ] ■ [ Nein ]
[ Ja, ich wünsche ein Probeplay ]


BESONDERHEITEN
Tony ist ein sehr umgänglicher Mensch und in der Regel nicht unhöflich. Geht jedoch jemand gegen seine Familie, wird er zum Löwen und kann sehr ungemütlich werden. Er ist trockener Alkoholiker und depressiv und hat damit mal mehr und mal weniger zu kämpfen. Grundsätzlich ist er aber ein großer Teddybär und tut keiner Fliege was zu Leide. Umarmungen sind gern gesehen!

GEMEINSAME STORYLINE
Aus einem einfachen Arbeitgeber/-nehmer Verhältnis ist über die Jahre eine tiefe Freundschaft entstanden. Du begleitest mich auf den roten Teppich, gibst für mich Pressemitteilungen raus und bist eigentlich immer da, wo ich auch bin. Natürlich hat man bei so viel Zeit gemeinsam viel Raum, sich kennenzulernen, was bei uns zu einer engen Freundschaft führte. Mittlerweile lade ich dich auch regelmäßig zum Essen ein und du bist bei meinem Mann und mir zu Hause ein gern gesehener Gast. Ich könnte mir kein besseres Helferlein an meiner Seite vorstellen und bin sehr froh, dass es Dich gibt. Natürlich hoffe ich, dass es Dir da ähnlich geht.


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