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WIE FUNKTIONIEREN UNSERE GESUCHE?

— Auf der Suche nach einem passenden Gesuch können sich unsere Gäste durchklicken, oder auch die Suchfunktion nutzen. Dabei könnt ihr Begriffe wie '#Schwester', '#nicht-binär' oder nach einem bestimmten Avatar suchen. Auf den Bildern seht ihr unsere Suchenden.

WIE GEBE ICH EIN GESUCH AUF?

— Bitte folgt dafür den Anweisungen und der Vorlage in diesem Thread.














WIE FUNKTIONIERT DER CRIME-BEREICH?

— Wir haben uns dazu entschlossen, euch in Tampa vier verschiedene Bereiche zum Thema Kriminalität zur Verfügung zu stellen. Diese Bereiche decken folgende kriminelle Szenen ab: Geldwäsche & Sexarbeit (The Mockingsbirds), Glücksspiel & illegale Kämpfe (The 77s), Drogen & Waffen (The Iron Potions) & eine Bikergang, die sich an Selbstjustiz und Straßenrennen übt (The Hellriders). Genauere Informationen findet ihr in diesem Thread. Sollten sich Fragen dazu ergeben, stehen wir euch in den Fragen zur Verfügung.














WIE FUNKTIONIERT DER SPORT-BEREICH?

— Zu Beginn dieses Projekts haben wir uns dazu entschlossen, Interessent:innen zwei verschiedene Sportmannschaften anzubieten. Einerseits gibt es bei uns die Tampa Bay Buccaneers (American Football) und andererseits auch die Tampa Bay Lightnings (Eishockey) - Chara-Ideen wie auch genauere Erklärungen und Informationen findet ihr in diesem Thread. Sollten sich Fragen dazu ergeben, stehen wir euch in den Fragen zur Verfügung.
Leonidas Fox


IT'S ME;
ÜBER DIE SUCHENDE PERSON

Name: Leonidas Fox
Alter: 24 Jahre
Beruf: Barkeeper / Model

Avatar: #Brennen Taylor
Kurzbeschreibung: Puh ich bin klein, mein Herz ist rein.... Ich bin ein lustiger Typ, arbeite viel. Doch macht mir alles was ich mache Spaß. Ob ich nun im Beerdigungsunternehmen von meinem Lebensgefährten putze oder hinter der Bar stehe und Cocktails mixe. Ich habe Spaß am Leben. Du auch ?kt und was ihr auf der Seele brennt, es sei denn sie merkt das es nicht angebracht ist, dann zieht sie sich zurück. Man sollte nicht mit ihr spielen, das hasst sie wie die Pest.

Storyline:
Leonidas war vor 24 Jahren geboren worden. Sein Leben begann leider nicht so schön, denn seine Mutter, wollte ihn nicht. So kam es, das sie ihn einfach nachts in einem Park ablegte, wo er zum Glück von Abby gefunden wurde. Abby gehörte zu einem Wanderzirkus und nahm den kleinen Jungen zu sich. Ihr Mann, den Leon später Dad nannte gehörte der Zirkus und er wuchs ohne das wissen, ausgesetzt worden zu sein auf. Ihm fehlte an nichts. Seine Eltern achteten da drauf, das er eine gute Schulbildung bekam. Daher hatte der Wanderzirkus einen einen eignen Lehrer, der sie das wichtigste lehrte. Gleichzeitig fing er an, sich in dem Zirkus einzubringen.
Als kleiner Mann half er bei den Tieren und später hatte er auch seine Auftritte in der Manege. Natürlich als Clowns. Denn die liebte er selber total. Er konnte so sehr über sich selber lachen, das sie Tränen nur so liefen. Später ging er mit aufs Hochseil, was eine sehr gute Körperbeherrschung und ein Gleichgewicht brauchte. Dafür übte er jeden Tag fleißig.
Sein Ziel war es aber, später mit seinem Vater bei der Löwenbändigung mit zumachen. Das war die letzte Hürde, die er schaffen wollte.
Je mehr er sich bei den Löwen aufhielt, desto mehr spürte er, dass er Luftnot bekam. Ein Zustand, den er erst mal kaum jemanden erzählen wollte. Bis zu dem Tag, als er einen Asthmaanfall hatte und im Krankenhaus landete. Die Diagnose Asthma schockte ihn, doch viel schlimmer war, als er mitbekam, das seine Eltern mit dem Arzt auf dem Flur sprachen und sie diesem sagen, das er adoptiert war und sie keine Vorerkrankungen wüssten. Das ganze schockierte ihn so sehr, das er das Krankenhaus heimlich verließ und sich still und heimlich seine Sachen aus seinem Trailer holte und abhaute. Das Gefühl seine echten Eltern nicht zu kennen, tat weh. Doch viel schlimmer war, das man ihm mit 18 es nie erzählt hatte. Mit diesen Gedanken der Enttäuschung machte er sich als Tramper auf den Weg und landete dann in Texas. Hier lebte er von Gelegenheitsjobs, lebte kurz auf der Straße, doch da er viel Straßenschau machte, wurde jemand von einer Agentur auf ihn aufmerksam. Dieser Mann, Mr Smith bot ihm einen Job an. Einen Job als Model. Doch der Weg bis zu guten Aufträgen war nicht einfach. Ab und an musste er seinen Körper erst hergeben, um seinem Ziel näher zu kommen. Doch am Ende machte es ihm nichts aus, er wußte, das alles was er tat, für ihn war. Denn er musste seine Medikamente finanzieren und da gab es erst mal keine andere Wahl. Denn er war für sich selber Zuständig.

Und so lebte er von da an in Tampa Bay und hatte ein ein Zimmer Apartment, was er als seins betiteln konnte. Er ist heute 24 und ist nach wie vor Model. Nebenbei hilft er in einer Bar, als Barkeeper. Mittlerweile hatte er schon seinen Führerschein gemacht. Er war stolz auf das, was er schafft und genoss sein Leben. Seine Eltern hatte er bisher noch nicht wieder gesehen und noch war er nicht bereit dazu.
Ein paar Freunde hatte er auch und war immer neugierig auf Neues. Sein Charakter ist wechselhaft. Manchmal kann er tief an seine Vergangenheit denken und würde sich nur zu gerne vergraben. Dann hat er es schwer, an seiner Zukunft zu arbeiten. Dennoch ist er zuverlässig, mag seine Jobs und ist für seine Freunde da. Seit neusten hat Julius ihm einen Job bei ihm angeboten. Nun half er ihm in seinem Bestattungsinstitut.


Onlineverhalten: Ich bin regelmäßig online und poste gemütlich.
Schreibstil: [1. Person] ■ [3. Person] ■ [Beides]


IT'S YOU;
ÜBER DIE GESUCHTE PERSON

Name: Frei wählbar.
Alter: Frei wählbar.
Beruf: Frei wählbar.

Beziehung zueinander: Du bist meine echte Mutter!

Avatar: Frei wählbar.
Kurzbeschreibung: Baue dir hier ein Leben auf. Ob du immer schon hier gelebt hast oder mich hier suchst (mit einem Privtdetektiv) , das kannst du dir aussuchen. Ebenso, deine Story, warum du mich ausgesetzt hast. Ebenso dein Alter. Vielleicht bist du einfach viel zu jung gewesen? Oder aber warst verheiratet und bist fremd gegangen? Das alles schreibe ich dir nicht vor. Es ist deine Geschichte!

Gemeinsame Storyline:
Ich suche meine echte Mutter. Die, die mich damals nach der Geburt einfach ausgesetzt hat. Wie du mich nun gefunden hast, ist dir überlassen. Wobei du evtl über meine Adoptiveltern einiges heraus gefunden haben könntest. Sonst vielleicht ein Privat Detektiv? Schließlich hast du ein schlechtes Gewissen, das du mich damals alleine gelassen hattest. Oder man hatte dich gezwungen?


Wünsche an die Person Behind: Ich freue mich auf dich, auch wenn wir uns am Anfang nicht sehr gut verstehen werden.

Probepost: [Ja, neuer Post!] ■ [Ja, alter Post!] ■ [Nein] ■ [Ja, ich wünsche ein Probeplay]
Situationsvorschlag: Ein Gespräch oder eine Situation, wo der Privatdetektiv dir erzählt, das er mich gefunden hat.

Tags: #Mutter #Familie #weiblich
Nelio Perez


IT'S ME;
ÜBER DIE SUCHENDE PERSON

Name: Nelio Perez
Alter: 25 Jahre alt
Beruf: Barkeeper mit Tanzeinlagen.

Avatar: #Chance Perez
Kurzbeschreibung: gefühlvoll, sympathisch, Gentleman,sportlich,treu leidenschaftlich,loyal, hilfsbereit.

Storyline:
Nelio Pérez wurde am 10.11.1997 in Spanien geboren. Seine Mum Lucia Pérez war eine typische leidenschaftliche Tänzerin, welchen Beruf sie auch heute noch ausübt. Er lebte zusammen mit ihr in Spanien, eine unglaubliche schöne Stadt, die ihm sehr viel bedeutete. Allerdings wunderte er sich immer darüber das seine Mum nie über seinen leiblichen Dad sprach, das kam ihm im Laufe der Jahre immer seltsamer vor und er bemerkte je älter er wurde das dort etwas nicht stimmen konnte. Sie verheimlichte ihm etwas was ihm gar nicht gefiel, aber er hoffte natürlich das sie eines Tages die Wahrheit darüber erzählen würde.

In seiner Kindergarten Zeit hatte er ein paar Freunde, zwar nicht sonderlich viele, aber immerhin hatte er welche, sie spielten viel zusammen bis hin es dann Zeit wurde in die Schule zu gehen, was für Nelio super aufregend war, seine Freundschaften die er damals in der Kindergarten Zeit geknüpft hatte blieben noch eine lange Zeit doch je älter sie wurden desto mehr trennten sich die Wege der Freunde, was ihn damals sehr traurig gemacht hatte, aber manchmal konnte man eben nichts dafür wenn sich Freunde wenn sie älter wurden auseinander lebten.

In seiner Highschool Zeit zog seine Mum mit ihm nach Tampa Bay da sie dort ein Jobangebot als Tänzerin bekam und somit verließen sie ihr geliebtes Spanien, was Nelio wirklich nicht leicht fiel. Zum Aufenthaltsort von seinem Dad ist nichts bekannt auch seine Mum weiß darüber nicht Bescheid und Lucia hatte seinem Dad auch nichts von seiner Existenz erzählt bisher. In der neuen Highschool in Tampa Bay, lernte er wieder neue Leute kennen doch, er musste sich an ihre Sprache anpassen, was es nicht gerade einfach machte. Doch schließlich schaffte er es und ja ehrlich gesagt machte ihn das schon stolz, er wusste das es seiner Mum dort nicht anders ging.

Nachdem er diese Zeit hinter sich hatte und all diesen Bewerbungskram für einen Job, einen guten Abschluss geschafft hatte ging er erneut auf seine Mum zu, denn er wollte endlich wissen wer sein leiblicher Dad war. Schließlich gab seine Mum nach immerhin hatte er ja auch ein Recht darauf es zu erfahren, sie sagte ihm das sie eine Affäre mit einem gewissen Vinzenz McDonough gehabt hatte, einer Spur die er folgen konnte.

Eines Tages bekam er dann einen Anruf von einem Club,dort hatte er sich als Barkeeper geworden und er hatte tatsächlich Glück und konnte trotz Unerfahrenheit dort einen Tag lang Probearbeiten dazu zählte es allerdings nicht nur zu Barkeepern ab einer gewissen Uhrzeit mussten die Barkeeper auch auf dem Bartresen eine Tanzshow Freestyle mäßig hinlegen, allerdings war es dabei verboten den Tänzer anzufassen, aber die Geldscheine durften diese natürlich dennoch ausgeben oder ihm später übergeben. Seiner Mum erzählte er allerdings nicht von dem Teil wo er Freestyle mäßig auf dem Bartresen tanzen würde denn er war sich sicher das sie es ihm nie erlauben würde.

Er vereinbarte dort einen Tag und schließlich war es dann soweit und er machte sich auf dem Weg zu dem Club wo er dann seinen Probetag schließlich begann, dieser verlief wirklich sehr gut und auch der Chef war zufrieden und teilte ihm mit das er sich in ein paar Tagen bei ihm melden würde. Einige Tage später kam dann der langersehnte Anruf und er erhielt die Job Zusage inzwischen war er 25 Jahre alt und seine Zukunft war ungewiss aber er freute sich auf diese sehr.


Onlineverhalten: Täglich
Schreibstil: [1. Person] ■ [3. Person] ■ [Beides]


IT'S YOU;
ÜBER DIE GESUCHTE PERSON

Name: Frei wählbar
Alter: zwischen 25-28 Jahren.
Beruf: Barkeeper vielleicht,bitte nichts kriminelles

Beziehung zueinander: Du wirst später von meinem besten Freund zum festen Freund

Avatar: #Itzan Escamilla, #Oscar Casas, #Ander Puig, #Andrew Matarazzo, #Carlos Parejo, #Danny Griffin
Kurzbeschreibung: sportlich,loyal, treu, leidenschaftlich

Gemeinsame Storyline:
Falls du ein Spanier bist könnte man sich schon seit der Kindheit kennen oder seit der ersten Klasse.
Möglich wäre auch das man sich in der High School Zeit kennen gelernt hat.


Wünsche an die Person Behind: Du musst nicht 24/7 da sein,aber wichtig wäre es schon für mich das du aktiv bist da du eine sehr wichtige Person für Nelio bist. Habe ehrliches Interesse an der Rolle und verschwinde nicht nach ein paar Tagen wieder. Du musst nicht jeden Tag Posten da bin ich vollkommen entspannt. Habe auch keine Angst davor mir zu Schreiben wenn etwas sein sollte und du mit mir Reden musst denn nur wenn du mir dann schreibst kann man gemeinsam eine Lösung finden. Ich bevorzuge Hp,NP, Shortplays und private Chats. Im Gästebuch bin ich nicht so gerne aktiv.

Probepost: [Ja, neuer Post!] ■ [Ja, alter Post!] ■ [Nein] ■ [Ja, ich wünsche ein Probeplay]
Situationsvorschlag: Ein Aufeinander Treffen im Club wo ich arbeite,oder ein Treffen am Strand beim Surfen/Schwimmen,auf einer Party,in der Eisdiele

Tags: #Freund #männlich #Ship #Pair #queer
Dejan Novak


IT'S ME;
ÜBER DIE SUCHENDE PERSON

Name: Dejan Novak
Alter: 52
Beruf: KFZ Mechaniker und Lackierer

Avatar: #Jason Statham
Kurzbeschreibung: Dejan ist nicht wirklich freundlich, doch wenn er jemanden zu seinen Freunden zählt, dann hält er zu dieses. Er hat wenige Freunde, doch das war okay. Lieber wenige und dafür gute. Sein Sport ist im wichtig und zudem fährt er einen Uralten, Historischen BMW in Silbermetallic. Hobbymäßig fährt er gerne Motorrad und schraubt an Autos.

Storyline:
Aufgewachsen in Texas, war Dejan früh auf der kriminellen Bahn. Schon früh hatte er Kontakt mit Drogen. Als er seine Frau kennen lernte zeigte er sich charmant, doch am Ende schlug er sie und nahm sich von ihr, was er brauchte. Ihm war es egal, ob seine Kinder etwas davon mitbekamen. Zu ihnen war er ebenso nie ein Vorzeigedaddy. Auch diese bekam seine Launen am eigenen Leibe zu spüren.
Irgendwann rutschte er so tief in die Kriminalität, das er einige Jahre im Knast verbrachte. Eine Zeit in dem der gelernte KFZ Mechaniker anfing sein Technik in Sachen Boxen zu verbessern. Nach seiner Zeit im Knast arbeitete er in einer Werkstatt und nach Feierabend ging er gerne Pokern. Eines Tages verlor sein Gegner Haus hoch und er gewann einen kleinen Club. Daher kündigte er in der Werkstatt und konzentrierte sich auf seinen Club. Hier wurden regelmäßig auch Drogengeschäfte abgewickelt. Irgendwann stand sein Club in Flammen, seine Existenz war dahin. Doch zum Glück war der Club gut versichert und mit dem Geld machte er sich auf den Weg in eine andere Stadt. Sein Dartpfeil landete mit in Tampa Bay und somit kam er hier her und überlegte sich, was er anfangen sollte.
Da er nie mit dem Boxen aufgehört hatte, startete er den Versuch, einen eigenen Boxclub zu eröffnen. Sein Club läuft gut und nebenbei hat er immer noch etwas mit Drogen zu tun und macht bei illegalen Boxwettkämpfen in an deren Städten mit.
Von seiner Ex Frau Iga war er seit seinem Knastaufenthalt geschieden und nur mit einer Tochter er ab und zu Kontakt.


Onlineverhalten: täglich, Posten sehr gemütlich
Schreibstil: [1. Person] ■ [3. Person] ■ [Beides]


IT'S YOU;
ÜBER DIE GESUCHTE PERSON

Name: Iga Novak (außer, du hast deinen Mädchennamen wieder angenommen)
Alter: 45-50
Beruf: Dein Beruf

Beziehung zueinander: Du bist meine Ex Frau.

Avatar: Fühle dich wohl
Kurzbeschreibung: Du warst früher ein ruhiges Frauchen, was unter meinen Fittichen gestanden hat. Wie du heute bist, das entscheidest du.

Gemeinsame Storyline:
Wir haben uns im Streit getrennt. Ich war kriminell und zu dir und den Kindern gewalttätig. Jedoch hast du mich nie angezeigt. Als ich wegen Körperverletzung im Knast saß, hast du dich scheiden lassen und wir haben uns nie wieder gesehen. Dies ist 20 Jahre her. Zu unseren drei gemeinsamen Kindern hast du kaum Kontakt. Was du in den letzten Jahren, seit unsere Trennung gemacht hast, das entscheidest du. Ob du mich nun aufsuchst, weil du Hilfe brauchst, mir nach all den Jahren noch mal die Meinung sagen willst oder mich zufällig triffst, dass überlasse ich dir. Du kannst mich auch mit etwas anderem überraschen.


Wünsche an die Person Behind: Ich bin ein sehr gemütlicher Poster, drängle niemanden. Das würde ich mir auch von dir wünschen.

Probepost: [Ja, neuer Post!] ■ [Ja, alter Post!] ■ [Nein] ■ [Ja, ich wünsche ein Probeplay]
Situationsvorschlag: Für beide Personen: Du erlebst, wie jemand auf offener Straße angepöbelt wird. Was tust du ? Wie reagierst du. Der Post muss nicht lang sein. Ich möchte nur etwas über deinen Chara erfahren und über deinen Schreibstil.

Tags: #Ehe #Ex #weiblich
Cataleya Middelton


IT'S ME;
ÜBER DIE SUCHENDE PERSON

Name: Cataleya Ann Sophie Middelton
Alter: geb. 08.10.1990
Beruf: Hilfsorganisationen betreuen

Avatar: #Elizabeth Gillies
Kurzbeschreibung: aktiv || liebevoll || humorvoll || treu || tierlieb || abenteuerlustig || freundlich || temperamentvoll || nachtragend || kreativ || sportlich || zielstrebig || ehrgeizig || launisch || intelligent || ordnungsliebend || naturliebend || spontan || bissig || stur || verantwortungsbewusst || selbstbewusst || konterfreudig || loyal || sentimental || leidenschaftlich || manchmal zickig || schlagfertig || sexy || verführerisch || manipulierend || zauberhaft || redegewandt || aufgeschlossen || elegant || nachtragend || hilfsbereit || zuvorkommend || mitfühlend

Storyline:
Cataleya Ann Sophie Middelton wurde am 08.10.1990 im vernebelten London geboren. Ihre Mutter -Sarah Middelton- stammte aus der kleinen Stadt namens Swindon, wo sie auch mit der kleinen Tochter anschließend lebte. Einen Vater gab es, doch lebte dieser nicht bei der kleinen Familie. Aufgrund seines Titels und der bevorstehenden Hochzeit mit einer Frau, die er nicht liebte, war es schwierig, zu der Liebe seines Lebens zu stehen, die von ihm ein Kind erwartete. Niemand erfuhr etwas davon. Im Hause wurde erzählt, dass der Vater des Kindes die schwangere junge Frau im Stich gelassen hatte. Ab und zu durfte Cataleya im Schloss der Familie verweilen, während ihre Mutter dort ihrer Arbeit nachging.
Das kleine Mädchen erforschte mit der Nanny des Hauses, und den anwesenden Kindern der Familie vom Duke, die Gänge, wie auch den großen Garten, in dem so viele verschiedene Pflanzen Platz fanden. Ebenso ein Springbrunnen fand sich auf diesen Anwesen. Dank der guten Arbeit ihrer Mutter durfte Cat am Privatunterricht teilnehmen, denn schließlich stellte sich sehr früh heraus, dass sie ein intelligentes Kind mit einer übermäßigen Neugier war. Ihre Wissbegierde konnte andere Menschen zur Verzweiflung bringen, jedoch das kleine Mädchen nicht.

  In den kommenden Jahren besuchte das Kind den Kindergarten und anschließend die Primary School. Mittlerweile hatte ihre Mutter einen neuen Mann an seiner Seite, den Cat sogar ‚Daddy‘ nannte. Sie kannte ihn sozusagen schon ihr kurzes, ganzes Leben lang. Dieser kam mit ihrer Mutter 1 Jahr nach ihrer Geburt zusammen und ging einfach nicht mehr. Einen anderen Mann, den sie liebevoll Onkel George nannte, kam in bestimmten Abständen bei ihnen vorbei, um zu schauen, wie es der kleinen Familie ging. Natürlich befand sich ihr Daddy zu dieser Zeit nicht im Haus. Wer der Mann genau war, das wusste Cataleya nicht und ihr war es egal. Er war nett und brachte Geschenke mit: nur das zählte für die Brünette. Die Jahre vergingen und Cat kam in die Schule. Es war eine sehr gute Schule, die sich ihre Mommy eigentlich nicht leisten könnte, wenn nicht George ihr Geld für die Bildung ihrer Tochter gab. Aber das wusste die Kleine nicht, woher auch. Sie wusste nicht einmal, was zwischen den beiden wirklich ablief. Obwohl ihre Mom ihren Dad total liebte, so konnte sie den Kontakt zu George nicht abbrechen, auch wenn sie wusste, dass es falsch war. Doch lief nichts zwischen den beiden. Bis zu dem einen Tag, wo Cat mit ihrer Mutter ins Schloss eingeladen wurde. Es fand ein prächtiger Ball statt, zu den beide Damen geladen wurden. Ihr Dad konnte leider nicht mitkommen, da dieser aufgrund der Arbeit als Ingenieur nach Frankreich reisen musste. Cataleya genoss diesen Abend und ihre Mom scheinbar auch. Sie erwischte sie und George beim knutschen, als das Kind sich auf den Balkon begab. Sie erblickte die Küssenden an der Hauswand hinter der Hecke. Da sie das Kleid ihrer Mutter erkannte, konnte nur sie es sein. Das verwirrte das Kind und stellte ihre Mom kurz darauf zur Rede. Sie wand sich heraus und brachte das Kind anschließend ins Bett. Cat durfte im Gästezimmer des Anwesens im Arbeitertrakt schlafen.

  Es war noch dunkel, da wurde das Kind aus dem Bett gerissen. Es war ihre Mutter, die sie aufforderte, aufzustehen, da sie gehen müssten. Warum, wurde dem Kind nicht mitgeteilt. Eine sehr hohe angesehene Person erwischte ihre Mutter und Goerge in seinem Gemach, während sie ihren Gelüsten freien Lauf ließen. An diesem Tag verlor Sarah ihre Arbeitsstelle im Palast, was sie nur noch ihrem Verlobten mitteilen musste. Trotz dieses Vorfalls bezahlte George weiterhin heimlich die Privatschule von Cataleya, auf der es dem Mädchen sehr gut ging. Es gab gewisse Momente, bei denen die Brünette abgemahnt wurde. Sie war sehr temperamentvoll und nahm kein Blatt vor den Mund. Daher war es nicht einfach für sie Freunde zu finden. Doch das kümmerte das Mädchen nicht sonderlich, dann vergrub sie eben ihr Gesicht weiter in dicken Büchern und saugte somit die ganzen Geschichten rund um die Welt auf. Ihr Dad trennte sich ein halbes Jahr nach dem Vorfall in Schloss von seiner Verlobten und versprach Cat, dass sie sich regelmäßigen sehen werden. Was er tatsächlich einhielt.
Im Alter von 15 traf sie auf einen jungen Mann, den sie sehr mochte. Er war der Sohn eines Grafen und somit sehr eingebildet, was sein Titel anbelangte. Dies machte er jedoch mit seinem Charm wieder wett. Hals über Kopf verliebte sie sich in den jungen Mann, der bereits 17 Jahre alt war. Ihm schenkte sie auch seine Jungfräulichkeit. Als sie am nächsten Tag in die Schule kam, wusste jeder Schüler und jede Schülerin von der Nacht mit ihrem Schwarm. Dieser hatte sie in der gesamten Schule bloßgestellt. Dafür bekam er die Faust in sein Gesicht, was er dann nicht mehr so lustig fand. Daraufhin wurde Cat 2 Wochen suspendiert. Dem Spott war sie danach weiterhin ausgesetzt, was sie ignorierte und kurz darauf gab es ein anderes Gesprächsthema. Wie es auf den Schulen nun mal war.

  Kurz vor ihrem 16. Geburtstag erfuhr sie, dass ihre Mom einen unheilbaren Tumor im Körper hatte. Ihr blieben nur noch 3 Monate zusammen, die sie ausgiebig lebten. Der Kontakt zu ihrem damaligen Dad brach leider kurz zuvor ab. Von der unheilbaren Krankheit erfuhr auch ihr wahrhaftigen Vater, den Sarah einweihte. Er würde sich Cataleya nach dem Tod der Mutter annehmen, was hieße, dass er offenbaren musste, dass es seine Tochter war, die er mit ins Schloss brachte. Der Tod ihrer Mutter nahm die junge Frau sehr mit und das zeigte sie auch an Hofe. Sie wurde von den meisten Mitgliedern der Familie gemieden, außer von den Kindern, mit denen sie mehr oder weniger aufgewachsen ist. George kümmerte sich rührend um das Mädchen, sofern sie es auch zuließ. Ihr standen viele Benimmstunden bevor, wie auch das Tanztraining, was sie nach kurzer Unterbrechung weiterführte. Sie hasste diese Stunden, in denen sie lernte, wie man sich zu den verschiedensten Bällen und Empfängen benahm. Es widerstrebte die angehende junge Frau, diese ganzen Regeln zu erlernen. Was ab nun seltsam war: Sie brauchte nicht mehr zu Kochen und Backen, was ihr ungemein fehlte. Da schlich sie sich stets zu den Köchen hinunter und half denen bei der Zubereitung. Oder sie backte ihren eigenen Kuchen oder ihre Plätzchen. Zum Glück waren die Lehrer und Angestellten ihr neutral gegenüber gesonnen, was ihr das Leben im Schloss ein wenig einfacher machte.
Cat wurde -als es endlich soweit war- in die Gesellschaft eingeführt, worauf sie keinerlei Lust hatte. Ab diesem Moment wurde sie: ‚Princess Cataleya Ann Sophie of Wales’ genannt. Ab diesem Moment trug sie diesen Titel, den sich so viele jungen Mädchen wünschte. Für die junge Frau war es sehr ungewohnt. Sie wollte dieses Prinzessinnenleben nicht, welches ihr nun aufgezwungen wurde. Die Augen der ganzen gehobenen Gesellschaft lag auf der jungen Frau, die bereits auf dem College in Oxford angemeldet war. Dort studierte sie Geschichtswissenschaften national und international und Politik. Durch George entwickelte sie eine Sympathie zur Navy. Dort würde sie sehr gern als Beraterin oder ähnliches arbeiten. Doch war der Wunsch noch in weiter Ferne, da das Studium Vorrang hatte. Ihr Wunsch, zur Navy zu gehen, gefiel der Familie überhaupt nicht. Das zierte sich nicht für eine junge Frau mit ihrem neuen Stand. Der Duke war nicht im aktiven Dienst, sondern eher im beratetenden unterwegs. Von einigen Familienmitgliedern wurde sie als ‚Bastard‘ beschimpft. Sie versuchte es zu überhören, was nicht immer gelang.

  Mit ihrem leiblichen Vater ging sie jagen, um einmal durchatmen zu können. Dort war sie auch keinen abwertenden Blicken ausgesetzt. Sie konnte so sein, wie sie war. Diese Zeit gefiel ihr am besten, wenn sie sich nicht gerade auf dem College befand. Dort lernte sie nette Menschen kennen, die sie einfach unter Cataleya kannten. Für die Leibwächter, die sie umgaben, fand sie eine passende Ausrede. Cat wollte nicht, dass alle über diesen Status von ihr Bescheid wussten. Mit ihren 19 Jahren lernte sie dann auch ein netten jungen Mann kennen, der sich dieses Mal in sie verliebte. Ihm machte sie es nicht einfach, da er sie erobern musste. Sie war kein leichtes Mädchen und wollte dieses Mal auch auf Nummer sicher gehen. Der junge Mann studierte Literatur und besaß eine gute Stellung im Land. Ihr Vater würde ihn mögen und was die anderen darüber denken würde, war Cata egal. Ein paar Dates mit Aufsehern folgte, bis sich das Paar immer mal wieder heimlich davonstahlen, um Zweisamkeit zu haben. Ebenso um diese Zeit gemeinsam zu genießen. Diese Liebe überdauerte geschlagene 4 Jahre.

  In dem Jahr, als Cataleya ihren Masterabschluss hinter sich brachte, trennte sich ihr Freund von ihr. Er wollte mehr aus seinem Leben machen und ohne sie würde dies nicht funktionieren. So seine Aussage. Die Brünette versuchte erst gar nicht den Mann aufzuhalten. Sie würde niemanden aufhalten, der entschieden hatte, zu gehen. Immerhin war seine Entscheidung bereits gefallen.
Nach ihrem Abschluss konzentrierte sich die Brünette auf Hilfsprojekte und wie sie ihnen helfen konnte. Dabei geriet sie eines Tages in eine Situation, die man niemanden wünschte. Ihre Bodyguards wurden ausgeschaltet und Cataleya entführt. Sie war zäh und hielt alle Schmerzen tapfer aus, die ihr zugefügt wurden. In einem kleinen Raum musste sie ausharren und es stank fürchterlich. Ihr wurden Wunden zugefügt, bei denen sie teilweise ohnmächtig wurde. Die Geiselnehmer verlangten eine hohe Summe, die erst nach wenigen Wochen gezahlt wurde. Daraufhin setzten sie die junge Frau im Wald aus und verschwanden für immer. Die Männer wurden anderthalb Jahre später durch dummen Zufall gefasst und verurteilt.

  Von ihrem Vater wurde sie in die Arme gezogen, nachdem sie von der Polizei nach Hause gebracht wurde. Auch wenn Cataleya diese Entführung recht gut überstanden hatte, so saß es tief in ihrem Unterbewusstsein. Daher kam es kurz nach diesem Vorfall zu einer hektischen Begegnung mit [b]IMH[/b], den sie bei einem Seminar über Wirtschaftspolitik in NY getroffen hatte. In einem Gang in dem Gebäude lief sie den Mann über den Weg. Sie erschrak so sehr, dass sie ihn heftig gegen die Wand presste. Es gab einige hitzig Situationen zwischen den beiden Personen und 2 Tage vor ihrer Abreise landeten sie sogar im Bett. Und das nicht nur einmal. Sie tauschten ihre Nummern aus, nachdem Cat nach zwei Wochen wieder zurück nach England musste.
Über eine Zeit von einem Jahr besuchten sie sich gegenseitig, sofern sie Zeit finden konnten. Eine junge Liebe sollte entstehen, als Cataleya 25 Jahre alt war. Dies wurde jedoch schnell von der Familie unterbunden, da für die junge Frau eine bestimmte Rolle zugesprochen werden sollte. Da [b]ER[/b] nicht nach England ziehen konnte und wollte, ging diese anfängliche Beziehung in die Brüche. Der Kontakt brach leider nach einem halben Jahr ab, da der Brünetten Heiratswillige Männer vorgestellt wurden. Sie weigerte sich einen davon zu heiraten. Doch traf sie eines Tages in Ascot einen Herzog, der ihr den Hof machte. Sie wurden ein Paar und waren glücklich. Er ging zur Navy, was ebenfalls ihr Traum war. Sie wurde neidisch und war eifersüchtig, nachdem er von seiner langen Reise zurückkehrte und von all den Geschehnissen und seinen tollen Kollegen und Kolleginnen sprach.

  Mit 28 Jahren ging auch diese Beziehung auseinander, weil er ihr beichtete, dass er etwas mit einer Kollegin hatte. Die Liebe schrieb sie nun komplett ab und gab sich den Aufgaben der Familie hin, die sie seit wenigen Jahren akzeptierte. Ebenso erfuhr die Brünette Liebe aus diesem Haus, die sie nur von George kannte und ihrer Mutter, wie auch ihr Daddy. Wenn sie einen Mann haben wollte, bekam sie ihn auch ohne ihm ihren Namen zu nennen. Die Hilfsprojekte nahmen zu, für die Cataleya unterwegs war. Sie genoss diese Zeit und machte ihre Familie damit stolz. Mehr ihren Vater. Diese Reisen taten der jungen Frau gut, bis sie wieder auf Luc traf, der älter und reifer aussah. Aber immer noch attraktiv. Zur Zeit befand sich die Brünette auf eine Art Weiterbildungsreise und hielt sich für einige Zeit in Tampa Bay auf. Dort kam sie mit [b]IHM[/b] wieder in Kontakt.  


Onlineverhalten: regelmäßig
Schreibstil: [1. Person] ■ [3. Person] ■ [Beides]


IT'S YOU;
ÜBER DIE GESUCHTE PERSON

Name: das obliegt dir
Alter: zwischen 36 und 42
Beruf: Du bist #CEO deiner erfolgreichen Firma, Hotels oder ähnlichem

Beziehung zueinander: #Ex Beziehung, die wieder aufflammen soll

Avatar: #Henry Caville wäre nice
Kurzbeschreibung: Viel möchte ich dir nicht vorschreiben, immerhin ist es dein Charakter. Dennoch sollst du wissen, was du willst und bist bodenständig. Du lebst in der High Society und liebst dieses Leben. Vielleicht bist du mit der väterlichen Seite der Byrds verwandt, was kein Muss ist. Die vorige Pb hatte diese Verwandtschaft.
Du bist kein Weichei und achtest auf dein Ansehen in der Öffentlichkeit. Es ist dir sehr wichtig, was die Oberschicht und die Medien von dir halten. Vielleicht auch deine Familie? Du flirtest gern, bist aber treu, wenn du eine Freundin hast. Dennoch steigst du nicht mit jeder Frau ins Bett. Du hast nämlich Stil und bist nicht der Typ für ONS. Wenige Male ist dies geschehen, aber das ist schon lange her.

Gemeinsame Storyline:
2014 trafen wir uns in New York bei einem Seminar, welches ich in meiner Story bereits benannt habe. Dort funkte es recht schnell und es kam -für mich sehr ungewöhnlich- schnell zu einer intimen Situation. Es wurde eine Beziehung daraus, die leider nicht lange hielt. Aufgrund der unterschiedlichen Verpflichtungen konnte keiner der von uns zu dem anderen ziehen, somit zerbracht die Beziehung und der Kontakt brach leider ab.

  Jetzt, wo ich wieder zu Besuch in Tampa ist, treffen wir aufeinander und bemerken, dass nach Jahren noch etwas von den Gefühlen in uns steckt. Wie und wo wir aufeinandertreffen, können wir intern besprechen. Du hast auch noch keine Kinder, da es für dich bisher nicht in Frage kam. Und ein heimliches Kind hast du ebenfalls nicht, da dir Verhütung Gaststätte wichtig ist.


Wünsche an die Person Behind: Mir ist ehrliches und aufrichtiges Interesse für den Charakter sehr wichtig. Ich möchte diesen Charakter nicht nach wenigen Wochen erneut suchen. Das RL geht immer vor und daher melde dich lieber ab, wenn du merkst, dass du eine Zeit lang nicht online kommen kannst. Ebenfalls suche ich hier kein Powerposter, da ich eher eine gemütliche Posterin bin. Hin und wieder kann es durchaus vorkommen, dass ich fix auf Posts antworten kann, aber das ist nicht immer so. Manchmal ist die Lust aufgrund der Arbeit nicht vorhanden.
Kommunikation untereinander ist mir äußerst wichtig. Sei es bei Ideen, Fragen oder Problemen.
Es beißt dir dafür keiner den Kopf ab. Toll wäre es auch, hin und wieder GBs zu schreiben.

Probepost: [Ja, neuer Post!] ■ [Ja, alter Post!] ■ [Nein] ■ [Ja, ich wünsche ein Probeplay]
Situationsvorschlag: Bei einem neuen Post, bitte eine Situation für den PP vorgeben.

Tags: #männlich #Ship #Pairing #Ex-Freund
Levy Blackthorn


IT'S ME;
ÜBER DIE SUCHENDE PERSON

Name: Levy Visili Blackthorn
Alter: über 40
Beruf: CEO Blackthorn Industries

Avatar: #David Gandy
Kurzbeschreibung: Levy ist kein einfacher Charakter. Seine strenge Erziehung und die Zwangsehefrau, die ihn verarschte und belog, prägten seinen Charakter. Der Mann hat eine dunkle Seite an sich, die furchteinflößend sein kann, wenn man ihn nicht näher kennt. Sein großes Selbstbewusstsein wirkt auf einige Menschen sehr arrogant, was Levy nichts ausmacht. Er sagt, was er denkt und ist sehr ehrlich mit seinen Worten. Er ist durch und durch ein guter Geschäftsmann, der sich hin und wieder Feinde macht.

Levy ist in allen Bereichen sehr speziell und man muss ihn zu händeln wissen. Wer dies nicht kann, hat Pech. Er rennt keinen Weibern nach und liebt es, ONS zu haben. Denen ist er stets offen gegenüber und lügt diese mit seinen Absichten nicht an. Er hat viele Ecken und Kanten, an denen sich jemand verletzen kann.

Freunden oder seiner Familie steht er loyal gegenüber. Diese kennen auch eine andere Seite von Levy, die er nur ihnen offenbart.

Storyline:
Levy Vasili wurde am 08.05.1980 in Denver, Colorado als erster Sohn der Familie Blackthorn geboren. Seine Mutter war eine russische, reiche junge Dame, die sich in die Staaten verirrt hatte. Sie war auf der Suche nach einem ebenso reichen und mächtigen Mann, wie ihr Vater einer war. Sie fand schließlich Jackson Anthony Blackthorn. Ein Mann mit einem riesigen Anwesen und einer Firma namens ‚Blackthorn Industries’. Diese Firma befand sich seit vielen Jahrzehnten im Familienbesitz. Jelena machte sich an den um mehr als 10 Jahre älteren Stark Sohn heran und gewann sein Herz. Jelena war gerade einmal 22 Jahre jung. Aus der anfangs nicht so tiefen Liebe entstand eine heranwachsende Frucht in ihrem Leib.

Die Russin war schwanger. Anfangs gefiel es Jackson nicht sonderlich, jedoch machte Jelena ihm klar, dass sich Nanny’s und sie sich um das Baby kümmern werden. Er hatte mit dem Wechseln der Windel und all dem Babykram nichts zu tun. Außer, er wollte es übernehmen.

Das verliebte Paar heiratete, als Jelena im 5. Monat war. Immerhin sollte es ein Geborener Blackthorn und somit Nachfolger werden. Um ihre russischen Wurzeln auch in dem Namen des Kindes widerspiegeln zu lassen, nannten sie den Jungen mit Zweitnamen ‚Vasili’. Dies bedeutete: Königlich. Der Vater des Kindes war nicht sonderlich überzeugt davon. Daher bekam der Junge einen amerikanischen Erstnamen. Levy. Die Blackthorns waren eine sehr einflussreiche und stinkreiche Familie. Diese besaß ein großes Rüstungs-Imperium, welche sich seit vielen Genrationen in den Händen der Familie befand. Anfangs hatte der Junge es einfach, je älter er jedoch wurde, umso mehr Druck wurde Levy aufgebürdet, schließlich war er dazu auserkoren, den Familienbesitz inklusive der Firma übernehmen zu müssen. Ja, müssen. Darauf arbeitete sein Vater in den ganzen kommenden Jahren hin.

Vorerst durfte der kleine Junge ein Kind sein und die Welt erkunden. Anfangs war alles sehr unbeschwert, bis das erste Geschwisterkind folgte. Es änderte sich so viel für den 4 Jährigen. Nun stand er nicht mehr im Mittelpunkt, dafür seine kleine Schwester, die nur am schreien waren. Sofort stand die Nanny auf der Matte, um das Mädchen zu beruhigen. Sein Vater nahm sich hin und wieder die Zeit für das älteste Kind der beiden. In dieser Vater-Sohn-Zeit gingen die Männer den amerikanischen Sport Football nach. Wenn sie kein Football spielten, angelten Vater und Sohn oder sie besuchten Football- oder Baseballspiele.

Als kleiner Raufbold wurde er in der Grundschule bekannt, nachdem das 2. Geschwisterkind im Jahr 1988 das Licht der Welt erblickte. Levy war vor wenigen Monaten gerade einmal 8 Jahre alt. Nun war noch jemand in sein Leben getreten, der die Aufmerksamkeit seiner Eltern forderte. Dieses Mal ein Junge. Lieber hätte Levy es gehabt, dass sein erstes Geschwisterchen ein Junge gewesen wäre und kein Mädchen. Somit hätte er baldmöglichst mit ihm spielen können. Aber ein Mädchen fand er doof. Er hasste es, wenn er mit ihr spielen oder kurz auf sie aufpassen musste.

Umso lieber traf er sich mit seinen reichen Freunden, schließlich ging er auf eine Privatschule, auf der nur die Reichen der Reichen ihre Kinder schicken durften.

Die Jahre vergingen und trotz kleiner Entgleisungen wurde aus dem aktiven Jungen ein Teenie, dem Mädchen nicht mehr egal waren. Lev hatte mit 15 eine Freundin, die er nur zum Sex nahm, um mitreden zu können. Ihr viel es niemals schwer, eine Frau zu finden, da er wesentlich älter aussah, als 15. Und auf der High School war es auch nicht schwer, Hübsche und naive reiche Gören zu finden. Leider wollten diese schnell viel mehr, als der Halb-Russe wollte.

Was keiner wusste war, dass er die Mädchen als Gegenstände benutzte, weil er das bei seinem Vater sah. Die Liebe zwischen seinen Eltern schien vor Jahren erloschen zu sein und der Umgang zwischen den beiden war nicht sonderlich herzlich gewesen.

Levy rebellierte somit immer mehr und ließ sich nichts mehr von seinen Eltern sagen. Er fing an zu rauchen, zu kiffen und mit 16 durfte er auch endlich ein Auto fahren, was er zum Geburtstag geschenkt bekommen hatte. Sein Vater wollte sich seine Liebe erkaufen, was Levy gern ausnutzte. Respekt hatte er vor beiden Erwachsenen nicht mehr.

In diesem Jahr -das sogenannte Millennium Jahr 1997- verschwand seine Mutter von einem auf den anderen Tag. Das zerriss ihm das Herz, denn trotz allem liebte er seine Mutter. Das Verhältnis zum Vater wurde schwieriger, denn er trimmte seinen Sohn immer weiter dazu, später die Firma übernehmen zu können. Um sein Reichtum weiterhin auskosten zu können, ließ Lev es zu. Dank seiner Freunde und den wechselnden jungen Dingern war dies etwas leichter. Ebenso das Kiffen half ihm dabei, besser damit umgehen dazu können.

Für seine jüngeren Geschwister wollte er stark sein und wenigstens ihnen eine heile Welt geben, jetzt nachdem die Mutter von der Bildfläche verschwunden war. Er musste für die beiden Geschwister ein Vorbild sein, welches er in seinem Vater nicht sah. Mehr in seinem Großvater konnte der Junge ein Vorbild sehen, wobei dies auch nicht sonderlich der Fall war. Auch dieser hatte ähnliche Züge, wie sein Vater. Doch seine liebevoll Art schien den Rest in den Hintergrund zu drängen.

Das College stand vor der Tür und auch hier ging der junge Mann auf das College, auf denen zuvor die Männer der Familie gegangen sind, um aus sich etwas zu machen. Dies war ebenfalls ein sehr angesehenes College, auf dem 85% der Schülerschaft aus reichen Kids bestand. Der Rest hatte ein Stipendium, um sich das College leisten zu können. Dort hatte er seine erste richtig feste Beziehung mit einer 4 Jahre älteren Frau. Levy war 19. Sie war heiß und er fand so vieles in ihr, was er bei einer Frau suchte. Zuvor hatte der junge Mann kein Interesse an einer Beziehung mit einer Frau. Diese waren nur kleine Spielzeuge, um seine Lust befriedigen zu können.

Der Halb-Russe ging auch hier seiner Leidenschaft dem Football nach und machte als WR eine sehr gute Figur. Er war wendig und sehr schnell, was ein Wide Receiver ausmachte. Schon in den vorigen Mannschaften, in denen er spielte, zeigte er sein großartiges Talent und befand sich auf der Talentliste wieder. Diese Personen hatten eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit, in die NFL zu kommen. Um beim Draft ausgewählt zu werden. Genau das war sein Traum, den sein Vater leider zu Nichte machte, indem er seinem Sohn Gras ins Schließfach schmuggeln ließ. Daraufhin wurde er aus der Mannschaft geschmissen, was Levy Vasili wütend machte.

So wie die WTC ineinander krachten, so zerbrach auf einmal sein Traum von einer NFL Karriere. Bei seiner Freundin wollte er seinen Frust ablassen, um mit ihr eine Lösung zu finden. Das war nach seinem College Abschluss, auf den er sehr hart hingearbeitet hatte. Er ging in ihre Wohnung und fand sie auf einen fremden Kerl. Nackt. Mit gespreizten Beinen hockte sie auf seinem Schw*** und ritt ihn genüsslich. Dies hatte ein Ende, als Lev die geöffnete Champagner Flasche nach den beiden warf, die an der Wand über dem Bett zerschellte. Wie gern hätte er dem Typen die Fresse poliert. Jedoch hielt ein Nachbar ihn davon ab, der durch den Lärm alarmiert wurde.

Daraufhin lief er zu einem Kumpel, wo er sich hemmungslos betrank, kokste und irgendeine fremde Tusse f*****. Ihm war in diesem kennst alles egal. Seine Familie. Seine Geschwister. Wie auch die neue Frau an der Seite seines Vaters. Sie war nur 6 Jähre älter als Levy selbst. Er konnte dies nicht nachvollziehen und machte es der neuen Frau seines Vaters schwer, sich in der Familie einzuleben. Auch seine beiden Geschwister mochten diese anfangs nicht sonderlich, was sich jedoch mit der Zeit legte. Er wurde nicht mit ihr warm.

Einmal hatte er tatsächlich darüber nachgedacht, sie flachzulegen, um einen Grund zu haben, diese aus dem Haus zu bekommen. Den Zoff mit seinem Vater wollte der Brünette nicht eingehen, denn auf noch mehr Anspannung hatte der junge Mann keine Lust. Er genoss das Party Leben und das Koks wurde hin und wieder zu seiner Begleitung. Ob auf dem Tisch oder auf einer nackten Frau. Das war ihm egal. Er wollte nur alles um sich herum vergessen. Unter Drogen zettelte Levy sogar eine Demo gegen das Rüstungsvorhaben seines Vaters an, welches ihm viel Geld kostete. Daraufhin platzte Jackson die Hutschnur und er meldete seinen Sohn bei der Army an.

Anfang 2004 wurde er von der Marine einbezogen und er hatte gar keine Lust darauf. Er glänzte mit Arroganz und Ignoranz, was sich der leitende Offizier nicht gefallen ließ und zog andere Seiten auf. Dort lernte er Kameradschaftlichkeit, sowie ärmere Mitbürger zu schätzen und zu respektieren. Die Army formte seinen Charakter, die er nach 3 Jahren verließ. Levy lernte einiges von den Vorgesetzten, die seine Intelligenz bemerkten und diese förderten. Er war ein Stratege und das von Kindesbeinen an. Alles was er tat, war bedacht. Gut, nicht alles. Drogen und Alkohol waren eine emotionale Schwäche seinerseits, die er durch die Army sehr gut in den Griff bekommen hat.

Kaum kam er Zuhause an, wurde ihm sofort die Tochter eines Scheiches vorgestellt, die er nett fand, aber mehr auch nicht. Sein Vater machte ihm klar, dass Lev diese Frau heiraten musste, damit sie den Luxus behalten können, denn drohte das Imperium zu zerfallen. Somit ließ sich der junge Mann auf die Zwangshochzeit mit seinen 27 Jahren ein. Mit dieser Hochzeit wurde ihm ebenfalls in die Geschäfte seines Vaters involviert. Da diese Geschäfte ihn sehr forderten, suchte er sich etwas zum Ausgleich. Der Mann blieb einerseits beim Schwertkampf hängen, anderseits nutzte der Dunkelhaarige die Zeit mit den eigenen Pferden. Die Familie besaß eine kleine Pferderanch, die damals deren Mutter aufgebaut, gehegt und gepflegt hatte. Nun übernahmen diese Tätigkeiten die Angestellten, wie auch Levy’s Schwester. Sie war eine verwöhnte Göre, wie die anderen reichen Kids. Sie prahlte mit dem ganzen Reichtum und war sehr Ich-bezogen. Dennoch liebte er die Kleine, da sie auch eine zerbrechliche Seite hatte.

Nach nicht einmal 8 Monaten Ehe, kam seine Frau auf ihn zu und teilte ihm mit, schwanger zu sein. Dies war ein Schock für den Mann, immerhin verhüteten beide doppelt. Schließlich wollte der Mann zu dieser Zeit kein Kind. Und nicht mit einer Frau, die er nicht liebte. Er mochte sie. Und ja, sie war nicht schlecht im Bett, dennoch fehlte ihm so einiges in jeder Lebenslage. Aber es war sein Kind und dafür würde er gerade stehen und die Verantwortung übernehmen. Er war kein Kerl, der sich aus solch einer Verantwortung stahl. Immerhin hatte er reingesteckt. Jedoch fühlte es sich gar nicht gut an. Die Beziehung zwischen den werdenden Eltern war eher freundschaftlich. Sie könnte auch seine Schwester sein, so gingen sie miteinander um. Die Beziehung konnte und durfte Levy nicht gefährden, denn ihr Vater könnte der Familie Blackthorn schneller das Geld entziehen, als sie ihren Namen aussprechen konnten. Daran wollte der älteste Sohn nicht Schuld sein. Somit nahm er alles so hin.

Doch je mehr die Schwangerschaft voranschritt, desto unangenehmer wurde seine Frau. Er erkannte sie nicht mehr wieder. Niemand konnte es ihr recht machen, weswegen er eines nachts mit seinen Kumpels feiern ging. Der Alkohol floss in Strömen. Lev hatte ausgesprochen viel Spaß und das schon seit langer Zeit nicht mehr. Da geschah es auch, dass er sich auf eine hübsche Dame einließ und sich mit ihr die ganze Nacht vergnügte. Glücklich ging er von der Wohnung der Frau zu seiner Arbeitsstelle und ging ausgelassen an seine Arbeit.

Seine Frau bekam von diesem Vorfall nichts mit, was auch gut so war, denn dies könnte sonst eine Katastrophe geben und die Firma seines Vaters in den Ruin treiben. Ein Gentleman genoss schließlich und schwieg vor allem. Es war nicht das erste Mal, dass er seine Frau betrog. Jedoch war er nicht so dumm, sich erwischen zu lassen. Ebenso wenig nahm er dafür unterschiedliche Frauen. Sie kannten seinen Namen nicht, was vom Vorteil war. Er nutzte seinen Zweitnamen und stellte sich ihnen nur als Vasili vor. Den Nachnamen ließ er immer weg, damit sich keine der Weiber auf die Suche nach ihm machen konnten. Es sollte schließlich unbeschwert sein und nicht kompliziert werden. Dies hatte er schon bei seiner Ehe.

Die Zeit verging und Levy wurde als CEO der Firma eingesetzt. Dies hieß: mehr Verantwortung und mehr Geld. Ein eigenes Haus brauchte der Mann bisweilen nicht, schließlich war das Anwesen der Blackthorns so groß, dass jedes Familienmitglied einen Flügel besetzen konnten. Unzählige weitere Gästezimmer befanden sich in diesem Luxusgebäude. Sein Kind war bereits 4 Jahre alt. Ein kleiner hübscher Bengel, mit dem Levy so viel Zeit verbrachte, wie er konnte. Für seine Frau war es nicht genug Zeit, da Levy lange arbeiten war und das ein oder andere Wochenende mit seinen Jungs feiern ging.

Am 19.06.2012 geschah ein Unfall, das das Leben von dem Halb-Russen schlagartig änderte. Sein Sohn wurde angefahren und kam ins Krankenhaus. Der Brünette fuhr von der Arbeit aus umgehend ins Krankenhaus und ließ sich von den Ärzten auf den Laufenden bringen. Die Leber des Jungen war deformiert und muss entfernt werden. Sie fragten bei allen Familienangehörigen nach einer Lebendspende, woraufhin sich alle testen ließen. Niemand kam in Frage. Nicht einmal er. Seine Blutgruppe passte nicht zu der des Jungens. Das machte ihn stutzig und argwöhnisch blickte er zu seiner Frau. Diese tauschte verstohlene Blicke mit dem Chauffeur aus und dem Blackthorn wurde es sofort bewusst. Ihm fiel es wie Schuppen von den Augen. Das Kind war nicht seins und sie wusste es.

Umgehend ging er zu seinem Vater und zog diesen von seiner neuen Frau weg, um ihn alles zu erzählen. Dieser schmiedete umgebend einen Plan. Mit der neuen Erkenntnis wandte sich Jackson dem Vater seiner Schwiegertochter zu. Was genau da vor sich lief, bekam Levy nicht mit, denn Jackson regelte es hinter verschlossenen Türen.

Seine Frau war daraufhin mit ihrem Kind verschwunden und keiner wusste, wohin sie hing. Der Chauffeur wurde daraufhin gefeuert, denn unloyale Angestellte wurden umgehend von den Blackthorns eliminiert.

Neben der Arbeit blieb der Halb-Russe nur eine heiße Liebschaft, die zum Glück nicht auf eine Beziehung aus war, sondern nur auf Spaß. Wann und wo immer er wollte, rief er sie an und die beiden vergnügten sich miteinander. Unkompliziert und einfach. Auf mehr hatte Levy nach dieser Ehe keinen Bock. Die Scheidung war schnell durchzogen und er war wieder Junggeselle, was ihm tatsächlich besser gefiel.

2018 Starb sein Vater urplötzlich an Lungenkrebs, was er seiner Familie über die letzten Monate, sogar Jahre verheimlichte. Das Anwesen fiel an seine 2. Frau, wie an seine Kinder. Sein Bruder wurde zum Glück mit ins Familiengeschäft gezogen, weshalb Levy ihm den CEO Platz überließ und nur im Hintergrund agieren wollte. Sein Bruder hatte neue Pläne und wollte die Produktionen effizienter gestalten, was Levy sehr gut gefiel. Zu oft geriet der 1. Sohn mit seinem Vater deswegen aneinander, weil er gewisse Produktionen nicht guthieß. Im Nachhinein erfuhr der älteste so vieles, was er am besten gar nicht hätte hören wollen. Sein Vater war zum Glück tot, ansonsten hätte dieser ihn eigenhändig ungebraucht. Menschen mussten sterben, damit die Firma weiterhin Bestand hatte. Einfach abartig.

Daraufhin verließ der Blackthorn Denver und zog 2019 nach Tampa, um sich weiterzuentwickeln. Seine Liebschaft ließ er zurück, um ein komplett neues Leben zu starten. Er baute sich dort ein eigenes Leben auf. Er war ein Stratege und hatte sich auch immer mal wieder Gedanken darüber gemacht, wieder der Army zu dienen. Ganz hatte er den Gedanken nie abgeschmettert. Bisweilen überzeugte den Mann kein ausschlaggebendes Argument, wieder zur Army zurückzukehren. Jedoch vermittelte er mit ihnen über die neuen Rüstungen, die seine Firma herstellte.

Mit seiner Familie blieb er weiterhin im Kontakt und unterstützte seine Geschwister mit der Firma. Mit Rat und Tat stand er ihnen stets zur Seite. Bis heute schien es keine Frau zu geben, die dem Mann den Kopf so richtig verdrehen konnte. Jedoch wirtschaftete der Bruder die Firma immer weiter herunter, weshalb Levy den CEO Vorsitz am 19.04.2020 übernahm und das unter großer Mehrheit. Die Rüstung für die Army ging weiter und er pendelte dank seines Privatjets von Denver und Tampa hin und her. In Tampa traf er aauf eine Frau wieder, die er in London kennengelernt hatte. Es schien enger zu werden, bis sie eines Tages kalte Füße bekam und sich verpisste. Mit Vienna als sehr gute Freundin an seiner Seite genoss er ein Teil seiner Freizeit, ebenso mit Diandro, den er seit Kindesbeinen an kannte.


Onlineverhalten: Regelmäßig, wie es das RL zulässt. Es kann vorkommen, dass ich mal 2-3 Tage nicht online bin.
Schreibstil: [1. Person] ■ [3. Person] ■ [Beides]


IT'S YOU;
ÜBER DIE GESUCHTE PERSON

Name: XY Blackthorn (Zweitname etwas russisches) / außer du hast geheiratet, dann besitzt du ein anderen Nachnamen
Alter: geboren 1984 / 85
Beruf: von dir wird etwas ordentliches erwartet!

Beziehung zueinander: Du bist meine Schwester!

Avatar: Etwas dunkelhaariges, immerhin sollte dein Avatar zu mir passen! Und bitte kein Model!
Kurzbeschreibung: Du bist wohl die vernünftigere von uns Blackthorn Kindern. Drogen hast du niemals genommen und zu Dummheiten hast du dich auch nicht hinreißen lassen. Vielleicht rührt das durch eine Krankheit her, die du hattest? Oder mit einem Berufswunsch, bei dem du dir nichts zu Schulden kommen lassen durftest? Ich möchte keine Schlampe als Schwester haben, die mit jedem Kerl ins Bett gesprungen ist und die sich schnell in einen Typen verliebt. Als großer Bruder hatte ich immer ein Auge auf dich.

Gemeinsame Storyline:
Diese kannst du aus meiner Story entnehmen. Wir verstanden uns gut und ich habe auf dich aufgepasst. Vor allem, wenn du dich mit Jungs getroffen hast, habe ich es dir gar nicht leicht gemacht. Vielleicht hast du mich dafür gehasst? Hat das unsere Beziehung zueinander geschwächt?

Für weitere Ideen bin ich offen. Vielleicht hat der Tod unseres Vaters uns komplett auseinandergerissen? Oder schon da, wo ich mit Drogen und Frauen gespielt habe? Ein wenig Drama ist in Ordnung. Let me know. Warum du Denver verlassen hast, obliegt dir.


Wünsche an die Person Behind: Das übliche, was hier geschrieben wird. Ehrliches Interesse ist mir sehr wichtig. Das RL geht vor, aber melde dich ab, wenn du merkst, dass es nicht geht. Ich schreibe hin und wieder gern mal GBs oder im Familienchat (wenn wir dann einen haben), das würde mich freuen, wenn du das auch gern machst. Bei Problemen kannst du dich immer an mich wenden, also scheu dich davor nicht. Ich beiß gewiss nicht ;) Oder doch? (happy) Wenn ich mal sehr kalt sein sollte, bezieht sich das nie auf die Pb, also bitte nehme es nicht ernst. Ansonsten immer Fragen, das ist mir sehr wichtig!

Probepost: [Ja, neuer Post!] ■ [Ja, alter Post!] ■ [Nein] ■ [Ja, ich wünsche ein Probeplay]
Situationsvorschlag: Bei einem neuen Post, bitte eine Situation für den PP vorgeben.

Tags: #jüngere Schwester #Familie #Geschwister #weiblich



IT'S YOU;
ÜBER DIE GESUCHTE PERSON

Name: XY Blackthorn (Zweitname etwas russisches)
Alter: geboren zwischen 1980 und 1990
Beruf: Du warst bist 2020 CEO von Blackthorn Industries und fungierst als mein Partner mit den wenigeren Anteilen.

Beziehung zueinander: Wir sind Brüder.

Avatar: Etwas dunkelhaariges, immerhin sollte dein Avatar zu mir passen!
Kurzbeschreibung: Du bist nicht ganz so angedreht, wie ich. Eventuell kamst du in eine Clique, wodurch du mal geraucht hast oder Gras probiert hast. Mehr wurde daraus nicht, als zu probieren. Du bist loyal und charmant. Wie ich, hast du gewiss die eine oder andere Frau am Start gehabt, warst jedoch nicht so ein Schwerenöter, wie ich es war und bin. Du hast einen festen Freundeskreis, denen du vertrauen kannst. Geheimnisse vertraust du mir alle an, da du weißt, ich behalte sie für mich. Gern darfst du ein wenig ein Draufgänger sein, dies sollte sich ein wenig in Grenzen halten.
Sonst geb mir einen Einblick in deinen Charakter und ich sage, was ein No-Go ist.

Gemeinsame Storyline:
Diese kannst du aus meiner Story entnehmen. Wir verstanden uns gut und ich habe auf dich aufgepasst. Bei Mädels hatte ich auch ein Auge auf dich. Vielleicht hat sich dadurch die ein oder andere in mich verguckt und das hat bei dir sauer aufgestoßen. Normale brüderliche Rivalitäten wird es gegeben haben, dennoch warst du beliebter bei unseren Eltern als ich. Dein Leben lief perfekter als meins, doch hat doch der Tod unseres Vaters 2018 aus der Bahn geworfen, weswegen ich im Jahr 2020 den Vorsitz der Firma übernahm.

Ich half dir aus der Krise und war stets für dich da. Du lebst bisweilen noch in Denver und wirst frisch nach Tampa ziehen. Eventuell um ein neues Leben anzufangen? Oder bist und bleibst du dann ein Pendler, wie ich? Oder werden wir einen Zweig in Tampa eröffnen?

Teil mir deine Ideen mit.


Wünsche an die Person Behind: Das übliche, was hier geschrieben wird. Ehrliches Interesse ist mir sehr wichtig. Das RL geht vor, aber melde dich ab, wenn du merkst, dass es nicht geht. Ich schreibe hin und wieder gern mal GBs oder im Familienchat (wenn wir dann einen haben), das würde mich freuen, wenn du das auch gern machst. Bei Problemen kannst du dich immer an mich wenden, also scheu dich davor nicht. Ich beiß gewiss nicht ;) Oder doch? (happy) Wenn ich mal sehr kalt sein sollte, bezieht sich das nie auf die Pb, also bitte nehme es nicht ernst. Ansonsten immer Fragen, das ist mir sehr wichtig!

Probepost: [Ja, neuer Post!] ■ [Ja, alter Post!] ■ [Nein] ■ [Ja, ich wünsche ein Probeplay]
Situationsvorschlag: Bei einem neuen Post, bitte eine Situation für den PP vorgeben.

Tags: #CEO #Bruder #Geschwister #Familie #männlich



IT'S YOU;
ÜBER DIE GESUCHTE PERSON

Name: Den haben dir deine Eltern gegeben, da mische ich mich nicht ein.
Alter: geboren zwischen 1982 und 1984
Beruf: etwas Gutes in der Mittel- bis Oberschicht

Beziehung zueinander: alte High School Freundin & #beste Freundin

Avatar: Bitte nichts nuttiges! VETO Recht behalte ich mir daher vor!
Kurzbeschreibung: Da möchte ich dir nicht zu viel vorgeben. Es sollte zur gewählten Schicht passen. Du bist leicht beeinflussbar, denn ich werde dich hin und wieder zu gefährlichen Situationen überredet haben, wo ich noch jung war. Eventuell warst du dabei, als ich Drogen genommen habe, was selbstverständlich zu deinem Alter passen sollte. Zu jung solltest du da nicht gewesen sein, denn das hätte ich unterbunden. Ansonsten kannst du gut zuhören und verknallst dich nicht in jeden Kerl. Ich brauche keine beste Freundin, die mit mehr Männern im Bett war, als ich mit Frauen.

Gemeinsame Storyline:
Da wir sehr viel zusammen Zeit verbracht haben, kennst du die ein oder andere Seite von mir, die nicht jeder zu sehen bekommt.

Was wir alles hinter uns haben und durchgestanden haben, besprechen wir dann zusammen. Du bist in Denver aufgewachsen und bist vor mir nach Tampa gezogen? Ziehst du nach? Überrasche mich.


Wünsche an die Person Behind: Das übliche, was hier geschrieben wird. Ehrliches Interesse ist mir sehr wichtig. Das RL geht vor, aber melde dich ab, wenn du merkst, dass es nicht geht. Ich schreibe hin und wieder gern mal GBs oder im Familienchat (wenn wir dann einen haben), das würde mich freuen, wenn du das auch gern machst. Bei Problemen kannst du dich immer an mich wenden, also scheu dich davor nicht. Ich beiß gewiss nicht ;) Oder doch? (happy) Wenn ich mal sehr kalt sein sollte, bezieht sich das nie auf die Pb, also bitte nehme es nicht ernst. Ansonsten immer Fragen, das ist mir sehr wichtig!

Probepost: [Ja, neuer Post!] ■ [Ja, alter Post!] ■ [Nein] ■ [Ja, ich wünsche ein Probeplay]
Situationsvorschlag: Bei einem neuen Post, bitte eine Situation für den PP vorgeben.

Tags:#Freundschaft #weiblich
Caden Stark


IT'S ME;
ÜBER DIE SUCHENDE PERSON

Name: Caden Stark
Alter: geboren am 12. Juli 1985
Beruf: Air Force Pilot in Reha

Avatar: #Chris Hemsworth
Kurzbeschreibung: Caden ist sehr attraktiv und dies weiß er einzusetzen. Er flirtet gern, ist aber in einer Beziehung sehr loyal seiner Partnerin gegenüber und treu. Caden sagt, was ihm auf der Zunge liegt, und ist eine ehrliche Person, mit dessen Art er hin und wieder aneckt. In manchen Situationen kann er recht kühl wirken, was damit zu tun hat, dass dies aus seiner Kindheit herrührt. Im Bett steht er auf dominante BDSM-Spielchen, die ihm Freude bereiten. Mit seinen Gespielinnen ist er stets ehrlich, wie zu seinen ONS, die er hin und wieder sucht. Wenn man den Mann sehr lange und sehr gut kennt, lernt man eine andere Seite von ihm kennen, die etwas sanfter ist. Zu seinen Freunden ist er stets loyal gegenüber und würde für den engeren Freundeskreis sein letztes Hemd geben.

Storyline:
Es war ein verdammt heißer Tag im Jahr 1985, an dem die Wehen von Savannah einsetzten. Es war der 12. Juli. Eigentlich war es 2 Wochen vor dem errechneten Geburtstermin, weshalb die junge Frau ein wenig Panik schob. Ihr Ehemann beruhigte sie und fuhr sie auf den schnellsten Weg ins Cedars-Sinai Medical Center. Dort gebar die Frau nach quälenden 12 Stunden einen gesunden Jungen, dem nichts fehlte. Sie nannten ihn Caden Lewis. Sein Nachname war Stark. Trotz, dass er 2 Wochen zu früh das Licht der Welt erblickte. Für sein Alter war er zwar recht zierlich, aber die Ärzte hatten keine Bedenken den Jungen in den nächsten Tagen nach Hause zu schicken. Dort lebte er sich gut ein. Seine Eltern verzweifelten fast an Caden, denn schrie er ständig und ganz schwer nur ließ sich der kleine Mann beruhigen. Doch irgendwann hatten seine Eltern den Dreh raus, fühlte sich der Junge pudelwohl.
Die Jahre vergingen und Caden war schon 4 Jahre alt, als die Phase beim ihm startete, zu rebellieren und wütend zu werden. Er war ein sehr schwieriges Kind, was wütend wurde, wenn er seinen Willen nicht bekam. Sein Vater -der Senator von Kalifornien- griff nach etlicher Geduld hart durch, was so lange half, wie er im Haus war. Musste er jedoch für seinen Job die Stadt verlassen, verzweifelte seine Mutter mit dem Jungen. Sie hoffte inständig, dass der Junge irgendwann einmal ruhiger wurde und auch wenn es schwerfiel, ließ sie Caden dann rebellieren. Nur so würde er seine Grenzen kennenlernen und sich kontrollieren können. Savannah suchte bei bekannten Psychologen Rat und wandte das bei dem Jungen an. Und siehe da, es funktionierte. Caden bekam seine Wut langsam unter Kontrolle.

  Im Kindergarten und in der Vorschule gab es hin und wieder Situationen, die den Jungen zur Weißglut brachten, wo er schlussendlich ausrastete. Nun war John -sein Vater- gefragt. Er meldete Caden beim Boxen an. Dort konnte er seinen Aggressionen freien Lauf lassen und sich auspowern. Wieder eine Maßnahme, die zu helfen schien. Er kam in die Grundschule und er lernte sich in manchen Situationen zu beherrschen. Bei einigen eskalierte es und er brach einen Jungen die Nase, weil dieser seinen besten Freund hart geschubst hat. Dafür wurde er 2 Wochen von der Schule suspendiert und musste den Stoff zuhause erlernen, womit er kein Problem hatte. Caden war ein schlauer Junge, den man es nicht angesehen hatte. In der Schule fühlte er sich teilweise unterfordert, weshalb er von den Lehrern anschließend extra Aufgaben bekam. Seine Eltern sahen es nicht ein, ihn auf eine spezielle Schule zu schicken und ließen ihn auf der Schule, wo er war. Caden wurde gerade 7 Jahre alt, da bekam er einen Streit von seinen Eltern mit. Es war Zufall, denn eigentlich war er schon längst im Bett und schlief ruhig. Jedoch musste der Junge mal aufs Klo und dann hörte er seine Mutter weinen und schreien. Sie warf seinem Vater vor, eine Affäre zu haben, die ein Kind auf die Welt gebracht hat. Durch Zufall hatte Savannah das mitbekommen, als sie sein Jackett waschen wollte und ein Bild von einem kleinen Baby sah, was offensichtlich nicht deren Sohn war. John leugnete es nicht einmal und gab es nach langem Hin und Her zu. Es wurde lauter und die Mutter wollte, dass der Vater das Haus verließe, was er nicht tat. Das entfachte nun wieder die Wut in den kleinen jungen Mann, die sich angestaut hatte. Er ging in das Arbeitszimmer seines Vaters und schlug auf alles ein, was nicht niet- und nagelfest war. Dann entdeckte er ein Feuerzeug und zündete das Foto von ihm und seinem Dad an, was er anschließend in den Mülleimer warf. Er pustete es aus, bevor es schlimmer wurde und rannte in sein Kinderzimmer. Seine Eltern legten sich in getrennte Zimmer. Und dann geschah das Unglück. Die Glut entfachte die Flammen und das Haus stand recht bald in Flammen. Caden rannte schnell nach unten, denn ein Klirren weckte ihn. Er schlief nicht tief. Da er dachte, dass seine Eltern schon unten seien, lief er so schnell er konnte. Jedoch war keiner vorm Haus und er rief nach seiner Mama. Sein Vater war ihm vollkommen egal. Sollte er doch verbrennen. Die Nachbarn eilten zur Hilfe, wie die Feuerwehr, die nichts mehr tun konnten. Sie konnten nur noch die Leichen der beiden finden.

  Caden kam daher 1992 nach Washington zu seiner Tante, die den Jungen bei sich aufnahm. Durch das Feuer hatte er gelernt, sich mehr kontrollieren zu müssen. Er hatte Schuldgefühle, jedoch wusste das niemand. Es wurde als Unfall eingestuft und somit die Akte geschlossen. Seine Tante war da etwas strenger als seine Mutter und sie achtete sehr darauf, dass sich der Junge unter Kontrolle hielt. Sie half ihm weiterhin dabei, seine Aggressionen zu zügeln. Auf einer neuen Schule fing er komplett neu an und zog es bis zur High School sauber durch. In den Sommerferien wurde er in militärische Bootcamps geschickt, um seine Wut zu kontrollieren. Dort entdeckte er die Leidenschaft der Extreme. In der Freizeit ging er als Teenager schon dem Kraftsport nach und formte damit schon recht früh seinen Körper. Wie Teenies im Alter von 16 waren, gab es immer mal wieder Schlägereien. Darunter war auch Caden zu finden. Interesse an Mädchen war vorhanden, aber nicht an Beziehungen, wie bei anderen Altersgenossen. Er wollte sie nur ficken, mehr nicht. Und wenn es zu langweilig wurde, ließ er sie ziehen. Schon in diesem Alter bemerkte der Brünette, dass er speziellere sexuelle Neigungen hatte, weswegen er damit einige Mädels verschreckte. Damals sah er schon attraktiv aus. Als kleiner Junge wickelte er schon die Frauen um die Finger. Das hatte sich bis heute nicht geändert. Er lernte dort seine beste Freundin kennen, die Biss hatte und nach einer Weile durch seine harte Schale gekommen ist. Mit ihr hüpfte er hin und wieder durch die Betten, wenn er mal Bock hatte und keine da war.

  Die Studiengänge trennten die besten Freunde voneinander. Caden entschied sich zur Army zu gehen und musste dafür nach Colorado Springs ziehen, um an der ‚Akademie der Luftstreitkräfte der Vereinigten Staaten‘ seinen Traum wahrzumachen. In seiner Freizeit hielt er sich in einem Fitnessstudio fit, wo er seine Muskeln weiter aufbaute und weiter definierte. In den Semesterferien besuchte er seine beste Freundin oder sie besuchte ihn. Zusammen unternahmen sie stets riskante Abenteuer, die ihnen einen Kick gaben. Selbst die lange Zeit getrennt konnte der besten Freundschaft nichts anhaben. Nach dem 4-jährigem Studium erhielt er den Grad eines Bachelors of Science verliehen, ebenso das Offizierspatent und den Dienstgrad eines Second Lieutenant der United States Air Force. Unter den vielen Mitstudenten hatte er sich sehr hervorgehoben. Nicht alle hatten das harte Studium hinter sich bringen können. Caden arbeitete hart an sich und stieg Schritt für Schritt auf. Seine Kollegen bekamen schnell mit, was für ein harter Hund er war. Er hatte keine Hemmungen zu töten, wenn es darauf ankam. Er zeigte auch keine Angst und ließ alles an sich abprallen. Viele bewunderten ihn, aber andere wetteten schon darauf, wann Caden zusammenbrechen wird. Immerhin ließen gewisse Situationen niemanden gänzlich kalt. Außer Caden. Wenn es um Kinder ging, war es etwas anderes. Die weitere Ausbildung bestand er ohne große Probleme, ebenso die Flugstunden absolvierte der junge Mann wie aus dem Lehrbuch und darüber hinaus. In den Lüften fühlte er sich frei und in seinem Element. Der Nervenkitzel war für ihn atemberaubend. Er flog die F-16 Fighting Falcon, nachdem die Soll Flugstunden und die Simulationen zufriedenstellend abgegolten waren.

  Über die kommenden Jahre wurde er in verschiedene Einsätze geschickt, um das Land und auch seine Männer in Kriegsgebieten zu unterstützen. Leider kam es nicht selten vor, dass unschuldige Personen von seinen Raketen getroffen wurden. Erst einige Zeit später erfuhr er davon, dass in dem Dorf, auf denen er Raketen abfeuern sollte, kleine Kinder festgehalten wurden, um diese zu Attentätern auszubilden. Caden war in einem Zwiespalt gefangen. Einerseits waren es Kinder, die hätten noch geformt werden können, aber anderseits waren sie eventuell schon so weit, dass die angefangene Gehirnwäsche bereits beendet war. Jedoch gab es für ihn keine Zeit, darüber groß nachzudenken, da immer ein neuer Befehl ausgesprochen wurde.
In den Jahren lernte Caden sehr viel über die Technik der Flugzeuge. Er engagierte sich in diesem Bereich, wo er nur konnte, um dort ebenfalls unterstützend zur Seite stehen zu können. Auch seine Beförderung wegen außergewöhnlicher Leistung im Einsatz im Irak wurde der Mann zum Captain befördert, was er sich redlich verdient hatte. Mit seiner besten Freundin hielt er entweder per Telefon oder Briefe/E-Mail-Kontakt. Sofern er auf Heimaturlaub war, sahen sie sich und er genoss ihre Nähe sehr. Sie gab ihm das, was er benötigte. Ob es Sex war, ihre Nähe oder gar die Spontanität.

  Mit 28 Jahren plante er mit seiner besten Freundin den ersten Club für Männer, die das gewisse Einkommen hatten. Er mochte diese schmierigen Clubs nicht, wo sich die Frauen wie Nutten präsentierten. Bei ihm sollte es edler von Statten gehen und die Damen sollen die Männer nur unterhalten. Wenn sie mit ihnen Sex wollten, so können sie das entweder vor allem auf der Bühne tun oder in separaten Räumen. Nur hochrangige Gäste sollen geladen werden. Mottopartys, wenn man das so nennen konnte. Alle Beteiligten haben zu schweigen und müssen dafür auch unterschreiben. Würde einer jemanden etwas erzählen, würde der-/diejenige es bereuen. Die Leitung überließ er lieber seiner besten Freundin. Sein Name tauchte dabei nicht auf, immerhin musste er das Ansehen der Army wahren. Beratend und unterstützend stand er ihr dabei zur Seite. Sein Club befand sich tief in einem Waldstück, was seine beste Freundin gekauft hatte. Caden besaß eine Menge Geld, was er von seiner Tante geerbt hat, nachdem diese bei einem tragischen Autounglück ums Leben kam, als er 24 Jahre alt war. Sie war Bezirksstaatsanwältin gewesen und alleinerziehend von einem Mädchen. Ihr Mann hatte sich aus dem Staub gemacht, nachdem Caden bei ihnen auszog.

  Er selbst besuchte -sofern es ihm möglich war- ebenfalls den Club, jedoch mit einer Maske, um nicht erkannt zu werden. Caden lebte seine dunkelsten Fantasien mit den Frauen aus, die es mitmachten. Eine Beziehung auch hier Fehlanzeige. Allein durch seinen Beruf scheiterten schon anfängliche Beziehungen, die er nach dem 3. Versuch aufgab. Nur einmal hatte er die große Liebe -oder das, was dieser sehr nah kam- gefunden, welche ihm 1 Jahr nach dem Tod seiner Tante bei seinem Heimaturlaub über den Weg lief. Er lernte sie in einer Bar kennen. Eine Frau, die den Piloten sofort den Atem geraubt hatte. Leider kam sie mit seinem Job auf Dauer nicht zurecht. Ebenso störte sie seine flirtende Art, wobei er ihr nicht fremdging. Gerade mal knapp über 2 Jahre hielt deren Beziehung an. Sie war eine der sehr wenigen Frauen, die er ganz anders behandelte. Fast schon liebevoll. Streng liebevoll.
Caden bildete sich mit Hilfe der Air Force stets weiter, da sein Wissensdurst enorm hoch war. Befehle über Befehle folgten und das nicht nur zu Events wie zu Footballspielen, sondern auch in Kriegsgebieten. Er war ein sehr engagierter Mann, der stets Lösungsvorschläge zu bieten hatte, an diese in diesem Augenblick nicht gedacht wurden. Selbst in den Einsätzen behielt der Pilot einen kühlen Kopf. Diese Eigenschaft konnte ihm in gewissen Situationen unberechenbar erscheinen lassen. Hin und wieder kam es zu brenzligen Gegebenheiten, wo er sich glücklicherweise schnell kontrollieren konnte, bevor er zu einem Disziplinarverfahren kam. Dank seines besten Freundes, den er in seiner Einheit kennenlernte, kam es bisweilen zu keiner Widrigkeit, die ihm vorgeworfen werden konnte.

  In den kommenden Jahren geschah nichts Erwähnenswertes. Mit 33 Jahren wurde Caden zum Lieutenant Colonel ernannt, welches nach 11 Jahren seiner Dienstzeit als Lieutenant geschah. Er war nicht der einzige Anwärter auf diese Stelle. Jedoch ragte er mit seinen Einsätzen und Leistungen so stark hervor, dass die anderen Personen eine geringe Chance hatten. Dass er Neider hatte, war ihm nicht fremd und er ging problemlos mit ihnen um. Von seiner Leidenschaft dem Fliegen ließ er sich nicht abbringen. Selbst seine Verlobte nicht, die er 2016 auf einer kuriosen Art kennengelernte. Die hübsche Frau zog ihn von Anfang an förmlich an und er musste sie besitzen. Sie lernte selbst gerade jemanden kennen, den sie interessant fand. Viele Personen würden seine Art nicht gutheißen, aber das war dem Mann egal, immerhin wollte er die Frau für sich haben. Somit warf er sich ins Rennen und stach den Konkurrenten mit teils unfairen Mitteln aus.
Dass er bei der Air Force war, faszinierte die Frau und sie kam damit ganz gut zurecht, immerhin kannte sie solche Situationen von ihrem Vater, der als Soldat bei der Army gedient hatte, bevor er sich aus dieser zurückzog. Mit ihr war es ganz anders, wie mit all den Frauen, mit denen er verkehrte und verkehrt hatte. Wie Caden drauf sein konnte, das bekam sie schnell mit und dies hatte er zuvor auch angekündigt. Ein wenig schüchterten gewisse Situationen seine spätere Verlobte ein, an die sie sich auch schnell gewöhnte. Ebenso hatte sie einen positiven Einfluss auf ihn. Innerlich wurde er ruhiger und war nicht mehr so aufgewühlt. Nicht einmal als es in einer Bar zu einem eskalierenden Streit kam. Vor einigen Jahren hätte der Mann noch zugeschlagen, aber nun regelte er es mit Worten. Wenn diese nichts halfen, wandte er seine militärische Ausbildung an, um seinem Gegenüber Einhalt zu gebieten. So kam es, dass er sich mit seiner Freundin am 17.03.2019 verlobte. Sein Leben schien eine positive Wendung zu erfahren.

  Einige Zeit später sollte dies schon wieder vorbei sein als es zu einem technischen Fehler kam und Caden am 17. Juni 2020 dadurch abstürzte. Ein Metallteil bohrte sich knapp an seinem Herzen vorbei, was ihm hätte das Leben kosten können. Seine Lunge wurde leicht gerammt und musste geflickt werden. Außerdem wurde ein SHT festgestellt, woraufhin sie ihn ins Koma versetzen mussten. Wenige Wochen später erweckten sie den Mann aus seinem Schönheitsschlaf und er fragte sofort, wann er wieder in den Flieger steigen konnte. Dass passte seiner Verlobten nicht, schließlich hatte sich Caden bereits vielen Gefahren ausgesetzt. Sie stellte ihm somit vor die Wahl und er musste nicht schnell überlegen. Er ließ sich nicht vor die Wahl stellen. Von keinem. Somit trennte sich das Paar im Oktober des gleichen Jahres und sie gingen getrennte Wege. Nach der Genesung bemerkte er, dass diese G Kräfte einfach zu viel für seine Lunge waren, weshalb er der Air Force im Ingenieurbereich beratend zur Seite stand. Über die ganzen Jahre im Dienst hatte er sehr viel dazu gelernt und sich auch mit dem Thema sehr stark befasst.
Um von der Großstadt wegzukommen, kaufte er sich ein Haus in Tampa und siedelte im Dezember 2022 über. Den Arbeitsweg nahm er weiterhin gern in Kauf und konnte auch einiges von Tampa aus machen, wozu gab es Home-Office. Dennoch trainierte Caden hart weiter, um vielleicht doch irgendwann wieder in den Kampfjet steigen zu können.  


Onlineverhalten: Fast täglich online, wenn auch nur zum Reinschauen. Posts kommen recht regelmäßig.
Schreibstil: [1. Person] ■ [3. Person] ■ [Beides]


IT'S YOU;
ÜBER DIE GESUCHTE PERSON

Name: Ich gebe dir höchstens einen Spitznamen!
Alter: geboren zwischen 1988 und 1990
Beruf: Nichts kriminelles.

Beziehung zueinander: #Ex-Verlobte , entfremdete Personen, die wieder zueinander finden sollen. Erst einmal als #Freunde und ob mehr daraus wird, wird sich zeigen. Ich plane keine Pairs.

Avatar: Kein Unterwäsche Model oder eine Tussi. Auf deine Vorschläge bin ich gespannt! [VETO behalte ich mir vor!]
Kurzbeschreibung: Ich möchte keine eifersüchtige Zicke haben, denn Caden flirtet gern und hat auch hin und wieder mit einer was am Laufen. Bitte sei auch kein verwöhntes Püppchen oder das Gegenteil, eine Frau, die Drogenprobleme oder solch eine Vergangenheit hat. Eine zu devote Persönlichkeit ist für Caden uninteressant und zu unnahbare Personen sind ebenfalls nicht sein Fall. Such die perfekte Mischung.

Gemeinsame Storyline:
Selbst seine Verlobte nicht, die er 2016 auf einer kuriosen Art kennengelernte. Die hübsche Frau zog ihn von Anfang an förmlich an und er musste sie besitzen. Sie lernte selbst gerade jemanden kennen, den sie interessant fand. Viele Personen würden seine Art nicht gutheißen, aber das war dem Mann egal, immerhin wollte er die Frau für sich haben. Somit warf er sich ins Rennen und stach den Konkurrenten mit teils unfairen Mitteln aus. Dass er bei der Air Force war, faszinierte die Frau und sie kam damit ganz gut zurecht, immerhin kannte sie solche Situationen von ihrem Vater, der als Soldat bei der Army gedient hatte, bevor er sich aus dieser zurückzog. Mit ihr war es ganz anders, wie mit all den Frauen, mit denen er verkehrte und verkehrt hatte. Wie Caden drauf sein konnte, das bekam sie schnell mit und dies hatte er zuvor auch angekündigt. Ein wenig schüchterten gewisse Situationen seine spätere Verlobte ein, an die sie sich auch schnell gewöhnte. Ebenso hatte sie einen positiven Einfluss auf ihn. Innerlich wurde er ruhiger und war nicht mehr so aufgewühlt. Nicht einmal als es in einer Bar zu einem eskalierenden Streit kam. Vor einigen Jahren hätte der Mann noch zugeschlagen, aber nun regelte er es mit Worten. Wenn diese nichts halfen, wandte er seine militärische Ausbildung an, um seinem Gegenüber Einhalt zu gebieten. So kam es, dass er sich mit seiner Freundin am 17.03.2019 verlobte. Sein Leben schien eine positive Wendung zu erfahren.

  Einige Zeit später sollte dies schon wieder vorbei sein als es zu einem technischen Fehler kam und Caden am 17. Juni 2020 dadurch abstürzte. Ein Metallteil bohrte sich knapp an seinem Herzen vorbei, was ihm hätte das Leben kosten können. Seine Lunge wurde leicht gerammt und musste geflickt werden. Außerdem wurde ein SHT festgestellt, woraufhin sie ihn ins Koma versetzen mussten. Wenige Wochen später erweckten sie den Mann aus seinem Schönheitsschlaf und er fragte sofort, wann er wieder in den Flieger steigen konnte. Dass passte seiner Verlobten nicht, schließlich hatte sich Caden bereits vielen Gefahren ausgesetzt. Sie stellte ihm somit vor die Wahl und er musste nicht schnell überlegen. Er ließ sich nicht vor die Wahl stellen. Von keinem. Somit trennte sich das Paar im Oktober des gleichen Jahres und sie gingen getrennte Wege.


Wünsche an die Person Behind: Bitte sei kreativ und habe Lust am Play. Das RL geht bei mir auch immer vor, das wünsche ich mir ebenfalls von dir. Ich muss nicht jeden Tag einen Post bekommen oder schreiben, daher wäre es schön, wenn alle 2 Wochen auf jeden Fall einer kommt.
Solltest du Probleme mit etwas haben, was mich oder unser Play oder ähnliches betrifft, möchte ich, dass du mit mir darüber in den PNs sprichst. Ich werde keinen beißen (vielleicht doch (smirk) . Zumindest reiße ich niemanden den Kopf ab ;) GBs und Shortplays sollten hin und wieder drin sein, das würde mich freuen. Suche dir bitte auch andere Connections, so dass du nicht nur an mir klebst, denn das mag ich überhaupt nicht. Außerdem bringe bitte ehrliches Interesse für die Rolle mit, denn ich möchte nicht kurz danach wieder neu suchen müssen.

Probepost: [Ja, neuer Post!] ■ [Ja, alter Post!] ■ [Nein] ■ [Ja, ich wünsche ein Probeplay]
Situationsvorschlag: Wenn der alte Post mich noch nicht überzeugen sollte, würde ich gern ein neuen von dir lesen. Vielleicht die Situation, wo sie ihn vor die Wahl stellt, inklusive Reaktion von ihr, wo Caden sich gegen sie entscheidet.

Tags: #mögliches Pair #weiblich #Freunde


IT'S YOU;
ÜBER DIE GESUCHTE PERSON

Name: Ich gebe dir höchstens einen Spitznamen!
Alter: geboren zwischen 1988 und 1990
Beruf: Nichts Kriminelles!

Beziehung zueinander: #Halbgeschwister (männlich oder weiblich)

Avatar: Halbschwester: Kein Unterwäsche Model oder eine Tussi. Auf deine Vorschläge bin ich gespannt! Halbbruder: Such dir was Passendes aus! [VETO behalte ich mir vor!]
Kurzbeschreibung: Der Familie stehst du Loyal gegenüber und ich möchte kein abgedrehtes Geschwisterchen haben, welches mit Drogen oder ähnliches zu tun hatte.

Gemeinsame Storyline:
Die schreiben wir zusammen, immerhin können wir uns entweder vor vielen Jahren kennengelernt haben oder wir lernen uns noch kennen. Cadens Vater hatte seinen Schwanz in fast jede Frau gesteckt, die nicht bei 3 auf den Bäumen war.


Wünsche an die Person Behind: Bitte sei kreativ und habe Lust am Play. Das RL geht bei mir auch immer vor, das wünsche ich mir ebenfalls von dir. Ich muss nicht jeden Tag einen Post bekommen oder schreiben, daher wäre es schön, wenn alle 2 Wochen auf jeden Fall einer kommt.
Solltest du Probleme mit etwas haben, was mich oder unser Play oder ähnliches betrifft, möchte ich, dass du mit mir darüber in den PNs sprichst. Ich werde keinen beißen (vielleicht doch (smirk) . Zumindest reiße ich niemanden den Kopf ab ;) GBs und Shortplays sollten hin und wieder drin sein, das würde mich freuen. Suche dir bitte auch andere Connections, so dass du nicht nur an mir klebst, denn das mag ich überhaupt nicht. Außerdem bringe bitte ehrliches Interesse für die Rolle mit, denn ich möchte nicht kurz danach wieder neu suchen müssen.

Probepost: [Ja, neuer Post!] ■ [Ja, alter Post!] ■ [Nein] ■ [Ja, ich wünsche ein Probeplay]
Situationsvorschlag: Bei einem neuen Post, bitte eine Situation für den PP vorgeben.

Tags: #Geschwister #weiblich #männlich #Familie
Rusty Tool


IT'S ME;
ÜBER DIE SUCHENDE PERSON

Name: Rusty Tool
Alter: 23
Beruf: Kinoangestellter, Straßenmusiker, Bassist von Taco Tuesday

Avatar: #Jeremy Shada
Kurzbeschreibung: Certified Cinnamon Roll and basically a human Golden Retriever

Storyline:
Manche Bands waren dazu vorherbestimmt, Großes zu erreichen. Vielleicht sogar unsterblich zu werden. Andere Bands waren dazu verdammt, in stickigen Clubs zu spielen und gelegentlich die Leute bei Laune zu halten, bevor 'die richtige Band' auftrat. Das Entscheidende war, einzusehen, wann ein Traum immer ein Traum bleiben würde und im richtigen Moment abzuspringen, bevor es zu spät war.
So oder so ähnlich lauteten die Abschiedsworte als Tyler Jordan, Bassist der Rusty Shackles beschloss, all die durchzechten Nächte, das Klinkenputzen und den vielen Frust komplett hinter sich zu lassen. Mit fast fünfundzwanzig sah er es als letzte Möglichkeit doch noch etwas Ordentliches aus seinem Leben zu machen. Damit ihn nichts zurückhielt, verließ er die Stadt, riss nach einem heftigen Streit alle Brücken hinter sich ab und blickte nie wieder zurück.


Dass sie von ihm schwanger war, bemerkte die Leadsängerin Lizzy Tool unglücklicherweise als ihr Ex-Freund schon nicht mehr erreichbar war, aber sie wäre ohnehin zu stolz gewesen, um ihn um Hilft zu bitten. Ein Verräter, der ihren Traum mit Füßen trat und seine 'wahre Familie' im Stich ließ. Das Baby wollte sie trotzdem behalten und schaffte es sogar trotz gelegentlicher Auftritte so lange wie seit vielen Jahren nicht mehr nüchtern zu bleiben. Als ihr dann nur neun Monate später ein gesunder Junge in den Arm gelegt wurde, lachte und weinte sie gleichzeitig. Etwas, das in den nächsten Jahren oft passieren sollte. Zwar hatte Lizzy anfangs die Unterstützung ihrer Band, aber so wirklich eignete sich keines der Mitglieder davon als Babysitter und als Mutter war sie zwar gut meinend, aber schwer überfordert. So bürgerte es sich früh ein, dass sie ihn vor Auftritten oder dem Ausgehen im besten Fall schlafen legte, manchmal auch nur einen Gute-Nacht-Kuss gab und häufig erst wieder in den frühen Morgenstunden zurückkam. In guten Phasen brachte sie dem kleinen Russel alles bei, was sie über Musik wusste – was zugegebenermaßen nicht wenig war – gab Konzerte im Wohnzimmer und erzählte ihm, dass er das beste war, was ihr je im Leben passiert war. In schlechten Zeiten, zog sie die Nächte mit ihren Freunden um die Häuser und verschlief die Tage auf der Couch, während Rusty neben ihr saß – seine Mutter hatte er fest zugedeckt – und sich stundenlang Cartoons ansah.
Längere Zeit einen Job zu behalten, der auch tatsächlich Geld einbrachte, fiel ihr ähnlich schwer wie sich um ein kleines Kind kümmern, weshalb die Miete öfters nur mit Verspätung gezahlt werden konnte und ihnen sogar einmal zwischenzeitlich der Strom abgestellt wurde.
Der Junge lernte schon früh, anfangs einige, später viele Dinge im Haushalt selbst zu übernehmen und fast noch früher, dass er einerseits Mamis Sonnenschein und andererseits eine Belastung war, die ihr Leben zerstört hatte. Trotz der Umstände entwickelte sich Rusty zu einem fröhlichen Kind, hungrig nach jedem kleinen bisschen Beachtung und sehr darauf bedacht, es jedem Recht zu machen, auch, wenn er eher dazu neigte, von einem Fettnäpfchen ins nächste zu springen.

Obwohl ihn die meisten Fächer eher langweilten, stellte sich die Schule als ein erster glücklicher Wendepunkt in seinem Leben heraus. Erstens bekam er, wenn seine Mutter nicht gerade vergessen hatte, das Lunchessen zu zahlen, regelmäßig ein halbwegs ordentliches Mittagesssen und zweitens lernte er dort seinen besten Freund Miles kennen. Die beiden teilten sofort ihre Liebe zur Musik, Begeisterung für Fastfood, endlos wirkende Energie und den Hang zu Unsinn und Chaos. Wo Miles in den nächsten Jahren hinging, dorthin folgte ihm auch Rusty, was unter anderem in ein sehr schmerzhaftes Football Probetraining gipfelte, nachdem er feststellen musste, dass das definitiv kein Sport für ihn war. Was seinem besten Freund von Natur aus leicht fiel – Sport und Charisma genauso wie charmant sein und die Aufmerksamkeit der Mädchen auf sich ziehen – war für ihn etwas schwieriger und man merkte ihm bis heute oft an, dass er sich etwas zu sehr bemüht cool zu sein. Mit dem Namen 'Rusty Tool' hatte er ehrlicherweise auch nicht die einfachste Schulzeit. In der Musik hingegen waren sie ebenbürtig. Mit dem einzigen, was er von seinem leiblichen Vater hatte – der Bassgitarre – saß er oft stundenlang in Miles Zimmer und tüftelte mit ihm an ersten Songs oder sie coverten Bands, die sie mochten. In der Schule war er in genau drei Fächern gut Musik, Englisch und Sport – in absteigender Reihenfolge, in dem Rest mittel bis schwach und in Mathe katastrophal. Seine Angst, den Anschluss an seinen besten Freund zu verlieren, ließ ihn wie verrückt lernen, aber mehr als jedes Mal wieder 'gerade noch' zu bestehen, war nicht drinnen.
Sein Leben schien einen weiteren Auswärtstrend zu entwickeln, als seine Mom 2013 Jaime kennenlernte. Finanziell zwar auch eher nur untere Mittelklasse, zogen sie rasch bei dem Besitzer einer kleinen KFZ Werkstätte ein und zum ersten Mal lebte Rusty in einer sauberen Wohnung, bekam regelmäßig etwas Selbstgekochtes zu essen und jemand kam sogar zu seinen Fußballspielen. Jaime nannte ihn rasch seinen 'Sohn', auch wenn Rusty lieber bei 'Jaime' blieb und unternahm auch gerne Ausflüge mit ihm alleine. Sehr gerne sogar. Er nahm ihn mit zum Campen, zum Schwimmen, trainierte häufig mit ihm. Anfangs war der Junge darüber mehr als glücklich, vor allem auch, da sein neuer Stiefvater seine Mom beim Alkoholentzug unterstützt hatte und ihr Leben dieses mal tatsächlich in den Griff bekommen zu schien. Allerdings schien die Jaime-Zeit irgendwann die Miles-Zeit zu beschneiden und spätestens, als sie zusammen mit einem Nachbarn von Miles eine richtige Band gründeten, war das geradezu untragbar. Nach fast einem Jahr, das sie schon bei ihm lebten, kamen langsam immer mehr Dinge dazu, die Rusty unangenehm waren. Wie, dass sie sich doch einfach ein Zelt und eine Matratze beim Campen teilen sollten, damit sie nicht so viel mitschleppen mussten. Das ständige Umarmen, ganz egal, ob er wirklich etwas Tolles geleistet hatte oder Trost brauchte oder nicht und die Sportmassagen nach dem Training, selbst wenn er das Gefühl hatte, sich ohnehin nicht überanstrengt zu haben.

Eines abends beim Campen – Rusty war gerade vierzehn geworden – schlug sein Stiefvater vor, in dem See, an dem sie ihr Zelt aufgebaut hatten, nackt baden zu gehen, wie es die Leute früher gemacht hatten, um eins mit der Natur zu sein. Obwohl er es anfangs als Witz präsentiert hatte, beharrte Jaime immer nachdrücklicher darauf, das zu versuchen. Schließlich waren sie echte Männer. Eine Familie. Sein Stiefvater ließ ihn sogar Bier probieren, damit er ein bisschen lockerer wurde und nachdem das alles nichts half, fing er an, begann er Rusty daran zu erinnern, was er ihm alles schuldete. Wie gut sein Leben jetzt war und dass seine Mutter seit über einem Jahr nicht mehr trank. Ob es ihm in der alten Wohnung besser gefallen hätte. Keine direkten Drohungen, aber am Ende knickte der Junge ein und erfüllte seinem Stiefvater den 'Wunsch auf seiner Bucketlist'.
Obwohl nichts weiter passierte, als dass er sich unwohl und phasenweise etwas angestarrt fühlte, konnte er die ganze Nacht nicht schlafen, was aber auch an dem Platzmangel auf der Matratze liegen konnte.
Obwohl Rusty grundsätzlich ein sehr gutgläubiger und argloser Junge war und Jaime darauf bestand, dass sie eine Familie waren und man sich vor seiner Familie nicht schämen oder verstecken musste, war er nach dem Wochenende so verstört, dass es seinem besten Freund auffiel. Nachdem er Miles eingeweiht hatte, bestärkte der ihn in seinem Gefühl, dass das kein normales Familienverhalten war und überredete ihn, seiner Mutter davon zu erzählen.
Rusty nahm all seinen Mut zusammen und tat das noch am selben Abend, allerdings verlief diese Aussprache anders als erhofft. Seine Mom stellte sich auf Jaimes Seite und beide – sie hatte ihn dazu geholt – nannten ihn undankbar, krank – für die haltlosen Unterstellungen – und bösartig.
Nicht nur, dass an diesem Abend die Beziehung zu seiner Mutter endgültig zerbrach, sie blieben weiterhin bei Jaime wohnen und Rusty fing an, Angst davor zu entwickeln, mit seinem Stiefvater allein zu bleiben. Er schob nachts seinen Schreibtisch vor die Tür und konnte trotzdem nur schlecht schlafen, weil er sich fragte, ob seine Eltern recht hatten und er selbst krank und kaputt war oder ihm hier Gefahr drohte. Oder war überhaupt alles in Ordnung und er war nur paranoid?

Nachdem er ein paar Mal im Unterricht eingeschlafen war, bot Miles ihm an, bei ihm zu schlafen. Die offiziellen Einladungen wurden immer häufiger und dazwischen kletterte er öfters heimlich bei ihm durchs Fenster, um in Ruhe auf der Matratze zu schlafen, die irgendwann fast schon zu Miles normaler Einrichtung gehörte. Da die Morgans ihn ohnehin sehr mochten, ging er nach einer Weile fast schon wie ein weiteres Familienmitglied ein und aus. Seinen Eltern war das egal, solang er keine grässlichen Lügen verbreitete. Genauso wenig interessierte es sie, als Rusty nach einem schweren Schicksalsschlag seines besten Freundes mit sechzehn in den Sommerferien für ein paar Wochen verschwand. Nur sie, ihre Instrumente, viele interessante Bands und eine Stadt, die sie davor schon ewig sehen hatten wollen. L.A. Der große Durchbruch als Band kam zwar von den Open Mic Nights dort auch nicht, aber es war ein Trip, den sie nie vergessen würden. Da Miles danach beschloss die Schule fertig zu machen, hängte Rusty sich natürlich auch dran und schaffte mit Ach und Krach seinen Abschluss. Fürs Studieren reichte es aber finanziell sowie den Noten her von hinten bis vorne nicht. Stattdessen hat er eine Lizenz erworben, um Straßenmusik zu machen, seinen Anteil an der WG mit Miles finanziert aber eher sein Job in einem kleinen familiär geführten Kino. Der hat auch den Vorteil, dass er gelegentlich seine Freunde einschmuggeln kann und bereits aufgepopptes Popcorn nach der letzten Vorstellung mit nach Hause nehmen darf, da der Inhaber stolz darauf war, es für seine Kunden jeden Tag frisch zu produzieren.

Ein willkommener Mitternachtssnack für drei hungrige Bandmitglieder, die ständig pleite sind und ihre Zeit lieber mit Songs schreiben als kochen verbringen wollen. Noch hält er an seinem Traum vom Durchbruch fest, ob er das in zwei Jahren auch noch tun oder im gleichen Alter wie sein leiblicher Vater den Bass an den Nagel hängen würde, konnte wohl nur die Zeit zeigen. Im Moment konnte er sich jedenfalls nicht vorstellen, jemals etwas anderes zu machen, als mit seinen Freunden, seiner gewählten Familie, in der gemeinsamen Musik aufzugehen.


Onlineverhalten: Praktisch täglich online und für GBs und/oder eventuell Chat da. Posts brauchen üblicherweise zwischen 3 und 10 Tage.
Ich bin kein Powerposter, aber poste dafür sehr regelmäßig. GBs und Chats mag ich auch für zwischendurch, aber mein Fokus liegt eher eher auf dem Play.
Schreibstil: [1. Person] ■ [3. Person] ■ [Beides]


IT'S YOU;
ÜBER DIE GESUCHTE PERSON

Name: Tyler Jordan (muss nicht übernommen werden)
Alter: 46 - 49
Beruf: Immobilienmakler, Steuerberater, vielleicht hast du auch studiert und bist Musiklehrer geworden. Aber etwas seriöses, schreibtischmäßiges wäre nett. Du kannst gern Vorschläge machen. Bis du 23-25 warst, warst du Bassist einer guten, aber leider vollkommen erfolglosen Band.

Beziehung zueinander: Du bist mein leiblicher #Vater und wusstest bisher nicht von meiner Existenz.

Avatar: #Paul Rudd (Favorit)
Kurzbeschreibung: Da ich schon ein schreckliches Elternhaus habe, wäre es schön, wenn du ein netter Kerl wärst.
Vielleicht bist du auch ein bisschen chaotisch und verpeilt, so wie ich und gehst total in deiner Musik auf, falls du irgendwann wieder zu spielen angefangen hast.
Da ich dich nie kennengelernt habe, kannst du dich recht frei entfalten, aber grundsätzlich hab ich mir vorgestellt, dass du brav und seriös geworden bist. Menschen, die dich heute kennenlernen wären überrascht, dass du eine wilde Jugend mit Alkohol, Drogen und Rock'n'Roll hinter dir hast.
Vielleicht trauerst du der Zeit aber immer noch hinterher und durchlebst gerade eine kleine Midlife Crisis.
Ob du später geheiratet und vielleicht sogar eine Familie gegründet hast, bleibt dir überlassen.

Gemeinsame Storyline:
Unsere gemeinsame Storyline ging leider schon vor meiner Geburt zu Ende.
Meine Mom hat wenig von dir geredet und wenn, hat sie kaum ein gutes Haar an dir gelassen und dich einen Feigling und Verräter genannt, weil du ihre Band im Stich gelassen hast.
Dein alter E-Bass ist alles, was ich von dir kenne und vermutlich auch daher mein größter Schatz. Vermutlich habe ich auch deshalb lieber Bass als Gitarre spielen gelernt - sehr zum Unmut meiner Mutter und habe manchmal das Gefühl, als wäre das Instrument eine Verbindung zu dir.
Da meine Kindheit ziemlich bescheiden war, hab ich mir dich trotz der Erzählungen meiner Mom oft wie einen coolen Superhelden vorgestellt, der leider nicht da war, weil ich wohl nicht gut genug für ihn war.
Als Teenager hab ich in einer alten Schachtel mal ein Demo deiner/eurer Band "The Rusty Shackles" gefunden. Das halb-professionelle Cover ist das einzige Bild von dir, das ich habe und darauf bist du schon nur kaum zu sehen. Die Songs höre ich immer noch hin und wieder, weil sie der einzige Beweis dafür sind, dass es dich wirklich gegeben hat.

Aktuell geht gerade ein Video von meiner Band "Taco Tuesday" viral, wie wir auf einem abgesagten Festival unter katastrophalen Bedingungen trotzdem für alle verzweifelten Besucher spielen, die gerade ein bisschen Ablenkung von ihrer misslichen Lage gebrauchen können. (wird noch im Event ausgespielt). Du könntest das Video sehen und deinen Bass wiedererkennen, mit dem ich immer noch spiele. Als nächstes hast du dann wohl den Nachnamen deiner Ex-Freundin erkannt, eins und eins zusammen gezählt und begonnen herumzurechnen. Vielleicht hast du über Social Media versucht Kontakt zu mir aufzunehmen und nachdem das nicht funktioniert, buchst du einen Flug nach Tampa, um herauszufinden, ob eins und eins tatsächlich zwei ist oder da nur der Sohn deiner Ex mit deinem alten Bass herumläuft.


Wünsche an die Person Behind: Ich poste selbst recht regelmäßig, hab aber kein Problem auch mal länger auf einen Post zu warten. Wichtig ist mir, dass man auf einen längeren Zeitraum gerechnet halbwegs voran kommt. Bei der Postlänge bin ich variabel. Je nach Situation kann ich sowohl Shorts schreiben, als auch ein bisschen ausufern. Ich persönlich mag GBs und gelegentlich Chat, um zwischendurch Kontakt zu halten, daher wäre es schön, wenn du da nicht komplett abgeneigt bist, das Play ist mir aber definitiv wichtiger.

Da ich weiß, dass "Wieso hast du mir nie erzählt, dass ich ein Kind habe"-Plot-Lines auch sehr beliebt in romantischer Hinsicht sind, sollte ich erwähnen, dass ich eigentlich nicht vorhabe, auch ein Gesuch für meine 'Mom' zu erstellen. Gerade nach der Sache mit meinem Stiefvater hat sie einige unschöne Dinge zu mir gesagt und auch davor war sie Alkoholikerin (mittlerweile trocken) und einfach keine gute Mutter. Falls du sie suchen willst, würde ich darauf bestehen, dass das nicht unter den Teppich gekehrt wird und sie plötzlich arm und missverstanden ist.
Davon abgesehen steht dir in romantischer Hinsicht alles frei. Egal, ob du bereits verheiratet bist oder in Tampa deine große Liebe suchst. Ich möchte nur nicht, dass meine Backstory dafür verbogen werden muss.

Probepost: [Ja, neuer Post!] ■ [Ja, alter Post!] ■ [Nein] ■ [Ja, ich wünsche ein Probeplay]
Situationsvorschlag: zwei Auswahlmöglichkeiten - such aus, was dir am meisten zusagt:
• du sitzt gerade bei der Arbeit und surfst heimlich ein bisschen YouTube/Instagramm oder auch TikTok, wenn du die Art von End-Vierziger bist und siehst das Video von unserem Auftritt. Erst denkst du, dass du dir die Ähnlichkeit des Instruments nur einbildest, aber dann entdeckst du einen alten 'Rusty Shackles' Sticker darauf, den ich bei aller Pflege nie entfernt habe.
(lässt sich höchstens mal irgendwo als Rückblick einbauen)
• du fängst mich nach einem kleinen Gig oder meiner Arbeit im Kino ab oder du siehst mich zufällig oder gezielt (nachdem du mein Instagramm gestalkt hast) an meiner Lieblingsstelle am Pier für ein paar Dollar Musik machen.

Tags: #männlich #Familie #Vater
Edeline Selma Dupont


IT'S ME;
ÜBER DIE SUCHENDE PERSON

Name: Edeline Selma Dupont
Alter: 50 Jahre
Beruf: Rechtsanwältin

Avatar: #Kerry Washington
Kurzbeschreibung: Edeline ist der Innbegriff von einer harten Schale mit einem weichen Kern. Im Berufsleben trägt sie stets eine unnahbare Maske und es ist schwer einen Trigger-Punkt zu finden, wenn sie ihre Mauern oben hat. Sie ist sehr direkt, auch wenn sie ihre Worte auf eine sehr politische Art und Weise verpackt - so weiß man immer, woran man bei ihr ist. Neugierde und auch das Bedürfnis Wissen zu generieren, treiben sie von Tag zu Tag an und lassen sie ständig irgendwelchen Fortbildungen beiwohnen. Sie hat ein sehr präsentes Auftreten und lässt sich nur schwer verunsichern. Als Freundin schreibt sie Loyalität sehr hoch und auch gegenseitiger Respekt ist ihr in all ihren Beziehungen sehr wichtig. Der Sturkopf wird in der Familie genetisch weitergegeben und auch sonst bezeichnen sie viele als anstrengend. Bei Streitigkeiten verliert sie ihre diplomatische Art recht schnell und ist auch nachtragend. Je länger man sie kennt, desto verständlicher werden einige Eigenschaften. 

Storyline:
Adelaides Leben wurde begleitet von einem einzigen Wort: Einsamkeit. Sie war kurz nach ihrer Geburt einsam, da ihre Eltern sie nicht behielten und sie war die meiste Zeit in der Wohngruppe, in welcher sie unterkam, einsam. In der Schule hatte sie wenig Freunde und auch bis spät ins Erwachsenenalter sollte sich an diesem Umstand nicht sonderlich viel ändern. Vielleicht wusste die Frau einfach nicht, wie sie sich auf andere Menschen einlassen konnte, wusste nicht wie man eine Unterhaltung begann, und wusste auch nicht, was wahre Freundschaft ausmachte. Auch wenn sie stets alleine das Leben bestritt, so war Adelaide dennoch eine durchsetzungsstarke Frau, hatte eine Persönlichkeit, mit der man sich besser nicht anlegte und war nicht auf den Mund gefallen. Diese Eigenschaften zeigten sich nicht allzu oft, denn als IT-Spezialistin einer Sicherheitsfirma, gab es nicht viele Menschen, die diese Eigenschaften aus ihr herausgekitzelt hätten. Sie blieb stets für sich, machte das Beste aus ihrem Leben und schwor sich, sich selbst für immer treu zu bleiben, auch wenn das bedeuten würde, dass sie für immer alleine bleiben würde. Für eine Frau, die wenig sprach, hatte sie unglaublich viele Prinzipien und wusste ganz genau was richtig und was falsch war - in ihren Augen. Sie vertrat eine sehr klare Position was Rassismus, Diskriminierung und ähnliche Themen betraf, die der Black-Community wichtig waren. Diese Themen wurden mit den Jahren immer mehr zu Trigger Themen und je mehr sich die Zeiten änderten, desto größer wurde ihre Wut auf die Welt, in der sie lebte. Zugegeben, in Selma, Alabama lebte sie in ihrer eigenen Blase, die aufgrund der örtlichen Geschichte geprägt war. Die einzigen Menschen, mit denen sie wirklich Kontakt gehabt hatte, waren die mutigen Menschen, die ihr ihre Eindrücke von den Märschen in den 1965er Jahren erzählt hatten - hätte sie damals schon in dieser Stadt gewohnt, so wäre sie vermutlich ein Teil der Bewegung gewesen, stattdessen war es einer der wichtigsten Gründe, weshalb sie dorthin zog. Geschichte war in der Schule und auch in ihrem späteren Leben ihr persönliches Hobby und so saugte sie jede noch so kleine Erzählung in sich auf, bis sie sich irgendwann eine Videokamera zulegte und im Jahr 1968 beschloss, dass es Zeit wurde all das für die Nachwelt festzuhalten. Die Videographie war weit von ihren eigentlichen Talenten entfernt und dennoch saugte sie jede Information auf, die sie bekommen konnte und wurde mit den Jahren immer besser. Ihr bester Freund, Andrés Dupont, ein Nachkomme der Louisiana Creoles, dessen Familie sie eines Tages vor der Kamera gehabt hatte, wurde in wenigen Jahren zu ihrer Hauptbezugsperson. Er war charmant, witzig und vertrat nichtsdestotrotz ähnliche Werte wie auch Adelaide. Für jemanden, der all die Jahre niemanden an sich herangelassen hatte, war die Freundschaft sehr intensiv, bis sie irgendwann weit mehr als das wurde. Weder Adelaide noch Andrés hatten das Bedürfnis dieser Beziehung ein Label vorzusetzen und so wurden sie füreinander Lebenspartner, ohne das mit einer Hochzeit oder einer Verlobung offiziell machen zu müssen. Als Adelaide 1972 schwanger wurde, konnten beide Parteien mit Sicherheit eines sagen: Dieses Kind war ein absolutes Wunschkind und würde von so viel Liebe wie nur möglich umgeben werden. Zwischen ihnen gab es keine Streitereien, es gab keinen Neid, keinen Hass und auch keine Eifersucht - stattdessen gab es bedingungsloses Vertrauen und genau das schien dieses Band so perfekt zu machen. Sie verstanden einander von Grund auf und hatten sich bereits vor der Schwangerschaft darauf geeinigt, wie sie zukünftige Kinder erziehen würden. Sie waren sich einig, was kulturelle Geschichte und Religion betraft und auch der Name war bald gefunden, da ihre zukünftige Tochter den Namen erhalten würde, den sich Andrés Großvater vor seinem Tod für einen Nachkommen ausgesucht hatte. Auf diesem Stil wurden die meisten Entscheidungen in diesem Haushalt entschieden - wenn einer Partei etwas wirklich wichtig war, wurde es ohne Wenn und Aber durchgezogen. Auch das brachte ziemliche Harmonie in die nicht sehr traditionelle Familie. Aufgrund der erschreckenden Statistik darüber, wie viele Kinder und Mütter mit einem afro-amerikanischen Hintergrund bei Geburten in Krankenhäusern starben, beschloss Adelaide früh, dass ihre Tochter bei einer Hausgeburt zur Welt kommen würde - umgeben von Professionisten aus der Community, die sich tatsächlich damit auseinandergesetzt hatten, dass schwarze Frauen andere Bedürfnisse während einer Geburt hatten. Das Bild, welches sich zur Geburt von Edeline Selma Dupont zeigte, was dies eines alten Sprichwortes. „Es brauchte ein gesamtes Dorf, um ein Kind zu erziehen.“ Und dieses Dorf war vor Ort, um den neuesten Zuwachs willkommen zu heißen. Noch während dieser Schwangerschaft war dieses Kind von so vielen Menschen geliebt worden und auch nach ihrer Geburt sollte sich daran nichts ändern. Für eine Frau, die früher immer einsam gewesen war, hatte sich das Leben ziemlich verändert und ihre Tochter sollte sich in ihrem Leben niemals so fühlen. Und das tat sie auch nie.

Edeline wurde auf jeden Meilenstein ihres Lebens begleitet, hatte immer eine Ansprechperson und war sich stets sicher, dass sie jemand auffangen würde, sollte sie mal doch stolpern. Ihre Eltern engten sie nicht ein, stattdessen zeigten sie ihr auf, was es hieß, bedingungslos geliebt zu werden und welche Vorteile das wirklich ihrem Leben brachte. Selbst wenn es, beispielsweise, in der Schule nicht so gut lief, wusste Edeline dass sie sich keine Sorgen machen musste, denn ihre Eltern würden immer an ihrer Seite sein und dafür sorgen, dass alles wieder gut wurde. Sie bestärkten sie selbst in ihren Misserfolgen und vermittelten ihr immer das Gefühl, dass sie fähig war alles zu erreichen, was sie wollte - zudem hörte sie mindestens einmal am Tag, dass sie geliebt wurde. Diese Erziehungsmethode ermöglichte es ihr, Dinge auszuprobieren, bis sie irgendwann das fand, was ihr wirklich lag. Sie besaß die Sprache, um Menschen zum Nachdenken anzuregen und sie hatte ein gutes Auge für Perspektive. Für Letzteres gab es in ihren Augen eine einfache Erklärung: Auch wenn ihre Eltern ITler und Wirtschaftsanwälte waren, so war ihre große Leidenschaft der Film und die Geschichte. Neben ihren regulären Jobs war die Familie in den Schulferien stets auf Reisen und besuchten kulturell relevante Orte - Edeline war immer dabei und die Begeisterung ihrer Eltern schwappte schon bald auf sie über. Die Filme waren nicht unbedingt in der breiten Masse bekannt und schon gar nicht konnten sie damit ihren Lebensunterhalt verdienen und dennoch war es ihnen wichtig, auserwählte Teile der schwarzen Geschichte der USA festzuhalten. Dieses Hobby hatte den Vorteil, dass ihre Tochter all das lernte, was im regulären Lehrplan nicht vorkam und sich somit immer sehr stark zu ihren afro-amerikanischen Wurzeln verbunden fühlte. So sicher, dass nichts ihre Welt erschüttern konnte. Kein Mobbing in der Schule, keiner der rassistischen Sprüche, die sie sich anhören musste und keines der Kommentare zu ihren Haaren oder ihrer Hautfarbe, konnte dafür sorgen, dass sie sich anzweifelte. Sie suchte sich in der Schule ihre eigene Nische und blendete alles andere einfach heraus. Von ihrer Mutter bekam sie stets erzählt, dass sie etwas Magisches an sich hatte und wer könnte schon so eine Macht über sie haben, um das anzuzweifeln? Niemand.

“Black Girl Magic” war genau der richtige Ausdruck, denn niemand konnte die einzige Tochter von André und Adelaide aufhalten. Alles, was sie sich vornahm, schien sich irgendwie zu fügen. Edeline war widerstandsfähig und ließ sich von nichts und niemanden aufhalten. In der Schule zeigte sich das manchmal als rebellisch, doch sie war nie respektlos oder ließ sich gar auf Ärger ein. Sie kannte die Grenzen sehr gut und testete sie nur etwas zu intensiv aus. Alles begann damit, dass sie darauf aufmerksam gemacht wurde, dass ihre Braids gegen die Schulordnung verstießen, weil sie angeblich ein Zeichen von Gang-Aktivität waren. Edeline war noch nie auch nur in Berührung mit einer Gang gekommen und doch war das der Moment, in welchem die Jugendliche beschloss, dass sie ihre Haare nie wieder anders tragen würde. Die verschiedenen Arten der Protective Hairstyles wurden zu ihrem Markenzeichen und als die Schulleitung sie wegen mehrmaliger Verwarnung von der Schule werfen wollte, mussten sie sich mit einem unangenehmen Medienrummel und einem Protest vor der Schule abfinden - Edeline war nie alleine und zum ersten Mal zeigte sich sehr deutlich, wie groß die Gemeinschaft war, der sie angehörte. Am ersten Tag fanden sich hauptsächlich Familienmitglieder vor der Schule ein, doch wenig später wurden sie immer mehr, bis irgendwann die fremden Gesichter die Überhand einnahmen. Der Protest war friedlich, da die Menschen sich vor der Schule nur auf den Boden setzten und Schilder hochhielten. Es wurde nicht geschrien, keine Dinge wurden beschädigt und die Polizei wurde respektiert. Als größere Medien am fünften Tag auf den Protest aufmerksam wurden, blieb der Schulverwaltung keine andere Wahl, als den amtierenden Schulleiter abzusetzen und die Regeln zu ändern - offensichtlicher Rassismus war nicht unbedingt ein gutes Image für die Schule und wenig später wurde der Schulverweis wieder aufgehoben. Auch wenn Edeline die Zeit danach nur noch mehr von ihren Mitschüler:innen gemieden wurde, war diese Erfahrung eine sehr wichtige, die ihr zukünftiges Leben prägen würde - niemand hatte das Recht sie schlecht zu behandeln und wenn doch, hatte sie die Verantwortung etwas dagegen zu tun. Andere Personen hätten diese neue ‚Machtposition‘ eventuell ausgenutzt, doch das war nicht der Stil der ältesten der Dupont Kinder. Stattdessen wollte sie der Schule dafür danken, dass sie sich für sie eingesetzt hatte und so nutzte sie ihr Talent zum Laufen, welches sie früh entdeckt hatte, um dem Staffellaufteam beim Erfolg zu unterstützen - und tatsächlich. Nach einem holprigen Start ließen sich die anderen Mädchen auf sie ein und gemeinsam holten sie einen Sieg nach dem anderen für die Schule. Sicherlich war es für die Schule eine gute PR-Strategie ein Gewinnerinnenteam zu haben, welches lediglich aus Mädchen bestand, die alle einen afro-amerikanischen Hintergrund hatten und doch machte es den Mädchen nichts aus, dafür herzuhalten. Sie wurden tatsächlich gut in der Schule behandelt und trugen die Schulfarben bis zu ihrem High-School-Abschluss mit Stolz. Edeline war nicht nachtragend und wollte die Schule nicht für Fehler in der Vergangenheit verantwortlich machen, sodass sie tatsächlich mit einem lachenden, aber auch weinenden Auge im darauffolgenden Herbst an die Universität wechselte.

Ihr zukünftiges Leben hatte sich das 18-jährige Mädchen sehr klar aufgezeichnet: Sie würde wie ihr Vater Recht studieren, doch anders als er konnte sie mit dem Wirtschaftssektor nicht sonderlich viel anfangen und wollte sich stattdessen auf das Einwanderungsrecht in den USA konzentrieren. Klient:innen gab es wie Sand am Meer und zusätzlich sah sie in ihrem eigenen Umfeld die Notwendigkeit für gute Recherche und Personen, die sich tatsächlich mit den Rechten auskannten. Sie wollte den Menschen helfen, sich selbst zu ermächtigen und mit ihnen gemeinsam dafür kämpfen, dass sie in dem Land bleiben konnten, welches sie als einziges kannten. Möglicherweise war die Abschiebung der Familie ihrer besten Freundin nach Mexiko ein weiterer ausschlaggebender Faktor. Über Briefe hatte sie Edeline immer auf dem Laufenden gehalten, wie surreal es war in einem Land zu leben, welches eigentlich ihr eigenes war und sich doch so fremd zu fühlen - nicht einmal die Sprache sprach sie, was es für die junge Frau noch unwirklicher machte, dass irgendein Gericht entschieden hatte, dass das der richtige Weg war. Bis sie jedoch etwas an diesem System ändern konnte, war es noch ein weiter Weg und so schrieb sie sich erstmal für ein Studium der US-amerikanischen Geschichte an der Alabama A & M University, einer HBCU (Historically black colleges and universities), ein. Auch wenn sie es durch ihre Noten und ihrem sportlichen Engagement vielleicht sogar an eine Ivy-League-Universität geschafft hatte, war Edeline bewusst, dass es eine HBCU sein musste, um die volle Student:innenerfahrung machen zu können - und darin sollte sie sich nicht täuschen. Sie trat einer Schwesternschaft bei, die sie die vollen vier Jahre begleitete und formte Freundschaften, die für immer halten sollten und es auch würden. Die Unterstützung von diesen jungen Frauen untereinander, war genau das, was man während einer so starken Veränderung im Leben brauchte. Sie bauten einander auf, engagierten sich gemeinsam für die wirklich wichtigen Dinge und waren gemeinsam eine Gewalt, die kaum aufzuhalten war. Im letzten Jahr ihre Universitätslaufbahn wurde Edeline zur Studiengangssprecherin ernannt und merkte während dieser Erfahrung, wie schwer es war Dinge zu verändern und auf wieviel Widerstand man tatsächlich stoßen konnte. Sie merkte auch, dass jede zusätzliche Ablenkung automatisch dazu führte, dass man seinen Fokus verlor und wer nicht zu hundert Prozent fokussiert war, erreichte seine Ziele nicht. Dies war einer der Gründe, warum ihre Universitätslaufbahn geprägt war von irgendwelchen One-Night-Stands, die es nie weiter als genau das schafften. Sie ließ keinen Mann nahe genug an sich heran, dass sich etwas zwischen ihnen entwickeln könnte und mit denen, für die sie tatsächlich glaubte etwas zu empfinden, schlief sie nicht. Ihrer Meinung war, war das die beste Methode, um ihren Fokus nicht zu verlieren und jedenfalls ihre Noten sprachen dafür, dass sie mehr als nur konzentriert war - sie war eine Naturgewalt, wie ihre Eltern es ihr vor vielen Jahren prophezeit hatten. Aufgrund der recht nicht-konservativen Art und Weise ihrer Eltern, sprachen sie das Thema rund um einen Partner nie an und waren davon überzeugt, dass ihre Tochter ihnen schon Bescheid geben würde, wenn sie der Meinung wäre, dass sie jemanden der Familie vorstellen müsste. Ihr jüngerer Bruder war dabei das genaue Gegenteil von ihr selbst, denn Antoine lernte bereits in der High-School seine große Liebe kennen und Edeline zweifelte keinen Moment daran, dass er seine High-School-Liebe heiraten würde. Wenige Jahre später kam es auch dazu und seine Schwester war eine stolze Trauzeugin auf dieser Feier, auch wenn das ihre eigene Ansicht an die Ehe nicht änderte.

Nach ihrem Bachelor gab es für die junge Frau nur eine Law School, die in Frage kam: Die Howard University School of Law. Neben der Tatsache, dass es sich auch dabei um eine HBCU handelte, war es der Fokus der Universität, der sie anzog. Die Themen Zivilrecht, Menschenrechte und Soziale Gerechtigkeit wurden großgeschrieben und waren damit im Einklang mit dem, was auch Edeline mit ihrem Leben anfangen wollte. Die drei Jahre an der Law School sollten ihre Prinzipien noch einmal stärken. Sie besuchte regelmäßige Treffen der Community, um sich weiterzubilden, lernte durch persönliche Erzählungen welche Probleme genau sie erwarten würden und versuchte in diesem großen Feld der Ungerechtigkeit ihre Nische zu finden. War sie zuerst der Meinung, dass sie sich auf das Einwanderungsrecht konzentrieren würde, änderte sich dieser Fokus während ihrer Zeit an der Universität. Sie wollte sich auf das Problem fokussieren, dass schwarze Männer nicht nur öfters, sondern auch härter wegen Delikten bestraft wurden. Ihre Abschlussarbeit im Jahr 1997 behandelte eine Gegenüberstellung zwischen zwei Männern. Einem weißen US-Amerikaner und einem schwarzen US-Amerikaner. Es sollte selbstverständlich sein, dass sie für das gleiche Verbrechen, die gleiche Haftstrafe absitzen müssten und doch war es nicht so. Fast zwanzig zusätzliche Jahre hatte der Afro-Amerikaner bekommen und die Gründe ließen sich nur auf seine Hautfarbe zurückführen - alles andere war auf den ersten und auch auf den letzten Blick gleich. Ihrer Betreuerin war der Fall zwar bekannt, doch so wie diesen gab es unzählige andere Fälle, in denen diese und ähnliche Dinge passierten. Schlimmer traf es nur schwarze US-Amerikaner:innen, die auch noch Teil der LGBTQIA2S+ Community waren. Ein Missstand, der zwar direkt vor den Augen aller ausgefochten wurde, der aber auch nicht einfach gelöst werden konnte - es war ein strukturelles Problem und auch wenn ihre Betreuerin sich in den dargelegten Fall hineinsteigerte und nach Monaten tatsächlich eine Strafmilderung erwirken konnte, hatte der Sieg einen faden Beigeschmack. All diese Arbeit für etwas, was in erster Linie nie hätte passieren dürfen. Auch bei Gericht schien niemand das Problem bei sich selbst zu sehen, weshalb dieser Sieg schwer zu feiern war. Edeline sah sich zum ersten Mal vor einem Problem, welches sie unmöglich alleine bewältigen könnte und auch mit Hilfe war der Kampf bereits von vornherein unfair und auch den Ausgang kannte sie bereits. Die Motivation blieb, auch wenn sie wusste, dass sie einen ausweglosen Kampf führte. Nichtsdestotrotz wollte sie die Zukunft für ihre Nichte und ihren Neffen, die im Jahr ihres Abschlusses zur Welt gekommen waren, ein wenig verändern - die Zwillinge sollten es eines Tages ein wenig leichter haben, auch wenn die wirkliche Veränderung noch hunderte von Jahren auf sich warten lassen würde und sie diese nicht mehr erleben würde. Für ihr Bar-Exam ließ sie sich ein weiteres Jahr Zeit, denn Edeline wollte eine taktische Entscheidung treffen und so telefonierte sie vorab mit mehreren Kanzleien, die in ihren Augen zukünftig ganz gut passen könnten. Washington D.C. wäre zwar die offensichtliche Wahl, da die Veränderungen, wenn dann hier stattfanden, doch stattdessen entschied sie sich für eine Großkanzlei in Miami und absolvierte ihr Bar-Exam in Florida ab, wo sie auch ihre Zulassung erwarb. Als frischgebackene Anwältin begann sie ihre Karriere in der angestrebten Großkanzlei und arbeitete die ersten Jahre an der Seite eines eingesessenen Mitglieds der Kanzlei. Unberechenbar und siegreich - das waren die Worte, mit denen sie ihn am Ehesten beschreiben würde und genauso wollte sie auch werden. In den ersten fünf Jahren unterstütze sie ihn bei seinen Fällen, auch wenn sie bereits im dritten Jahr ihre ersten eigenen Klient:innen hätte annehmen können. Für Erfahrung gab es keinen wirklichen Preis und so arbeitete sie lieber für einen Mindestlohn und lernte dafür so viel von diesem Beruf wie nur möglich. Ihren ersten eigenen Fall wollte sie komme was wolle gewinnen und das tat sie auch. Es ging vordergründig ‚nur‘ um eine unbegründete Fahrzeugdurchsuchung des Mannes, da er jedoch eine Feuerwaffe dabeigehabt hatte, hätte es zu weit mehr führen können, wenn sie nicht den Fund der Waffe für unrechtmäßig hätten deklarieren können - und das tat sie.

2006 wurde ihre Welt zum ersten Mal so richtig erschüttert - ihr Bruder Antoine und seine Frau Ella kamen ums Leben. Im Nachhinein kann man es nur so bezeichnen, dass beide zur falschen Zeit am falschen Ort, denn sie fuhren gerade die Straße mit ihrem Wagen entlang, als mehrere blinde Kugeln sie trafen. Eine Auseinandersetzung zwischen einer der Gangs in Miami und der Polizei war eskaliert und in der Hoffnung dem zu umgehen, fuhren sie direkt in das Problem hinein. Edeline, die damit ihren einzigen Bruder verloren hatte, kanalisierte ihre gesamte Wut und Trauer und zerrte jeden einzelnen vor Gericht - das Miami PD bekam dabei die größte Klage ab, da sie die Straßen nicht rechtzeitig gesperrt hatten. Ein Fehler, der ihrem Bruder sein Leben gekostet hatte. Neben dieser Bürde, die sie sich selbst auferlegte, wechselte Edeline unwissend in eine Mutterrolle. Als Patin von Eléa und Pierre, erkämpfte sie für beide das Sorgerecht und gewann wenig später auch. Die sonst so schmutzigen Kämpfe, die bei Familiengericht sonst keine Verwunderung waren, blieben in ihrem Fall komplett aus. Nicht, weil niemand um die Jugendlichen kämpfte, sondern weil nach mehrmaligen Gesprächen außerhalb des Gerichts, Edeline die offensichtliche Wahl war. Sie lebte in der Nähe von Tampa, wo ihr Bruder bis zu seinem Tod gelebt hatte, und konnte die beiden auch finanziell unterstützen. Zusätzlich hatte sie all die Jahre ihre Rolle als Patin durchaus ernst genommen und jede freie Minute mit ihrer Nichte und ihrem Neffen verbracht. Sie hatte sie nicht komplett verwöhnt, war jedoch so mit ihnen umgegangen, wie ihre Eltern es ihr vorgelebt hatten. Sie hatte sie in all ihren Träumen unterstützt und ihnen immer das Gefühl vermittelt, dass sie ihr größter Fan war und sie bedingungslos liebte. Trotz der guten Beziehung zueinander war es natürlich dennoch schwierig den Tod beider Elternteile zu verarbeiten. Da sich Edeline so sehr in die Verurteilung der Verdächtigung hineinsteigerte, wussten die beiden stets, dass niemand damit durchkommen würde und so war es auch. Es brachte zwar niemanden zurück zum Leben, doch nach zwei Jahren hatte die Gerechtigkeit gesiegt und die Ausgleichszahlungen der Stadt flossen zu hundert Prozent in die Ersparnisse der Jugendlichen - auch wenn ihre Tante ihnen ohnehin alles ermöglicht hätte, was sie gewollt hätten, half dieser finanzielle Polster. Als 33-Jährige plötzlich mit zwei Jugendlichen konfrontiert zu werden, war eine ganz eigene Erfahrung, doch nach dem Umzug in ihr neues Haus, schien sich alles einzupendeln und sie wurden langsam, aber sicher zu dem eingespielten Team, welches sie schon immer gewesen waren. Edeline hatte es leicht mit ihnen, da ihr Bruder und seine Frau ganze Arbeit geleistet hatten mit ihrer Erziehung und so machten ihr die beiden nicht mehr Probleme als andere Jugendliche. Klare Grenzen waren am Anfang ihrer Studien gesetzt worden, innerhalb welcher sie sich vollkommen frei hatten entwickeln können und auch bei ihnen glückte diese leicht lose Leine. Eléa und Pierre gingen ganz unterschiedlich mit ihren Emotionen um, auch wenn ihre Tante sich mit ihnen auf eine verpflichtende Psychotherapie einließ. Sie selbst besuchte die ersten zwei Jahre nach dem Tod ihres Bruders ebenfalls eine Therapeutin, um mit gutem Beispiel voranzugehen - und im Nachhinein war das die beste Idee, die sie hätte treffen können. Ihre Emotionen ließen sich besser kanalisieren und auch bei den Zwillingen bemerkte sie signifikante Änderungen.

Eléa erinnerte sie sehr an sie selbst. Sie war unaufhaltsam in allem, was sie tat und auch wenn sich viele von ihrem hübschen Äußeren täuschen ließen, war sie ebenso wie ihre Tante eine Naturgewalt. Sie hatte ein Verständnis von Zahlen und Mathematik, das beinahe furchteinflößend war und Edeline zweifelte mit keiner Sekunde, dass sie irgendwann die Wirtschaftswelt im Sturm erobern würde, während ihr Großvater sie in all die Geheimnisse einweihte, die er mit der Zeit in diesem Sektor gelernt hatte. Selbst er wusste, dass das Wirtschaftsstudium nur der Beginn einer unfassbaren Karriere werden würde, denn ihre Träume waren manchmal größer, als es sich irgendjemand hätte ausmalen können, doch ihre Tante zweifelte mit keinem Moment daran, dass das alles auch wirklich so kommen würde, wie sie es sich erträumte. Während Eléa nach ihrem Bachelor, zum Master wechselte, hatte Pierre einen gänzlich anderen Weg eingeschlagen, der nicht selten dazu führte, dass Edeline vor dem Fernseher tausende Tode starb. Bereits in seinem zweiten Jahr an der Universität wurde er für die Tampa Bay Buccaneers gedraftet und wechselte mit knapp zwanzig Jahren in die NFL. Auch wenn es seiner Tante deutlich lieber gewesen wäre, wenn er seinen Plan B abgeschlossen hätte, so hielt sie ihn in seinem Traum nicht auf und unterstützte auch ihn als sein größter Fan vom Spielfeldrand, wohl wissend, dass sie selbst keine Ahnung von diesem Sport hatte. Was sie wusste, war dass das Verletzungsrisiko etwas zu groß war, um es auf die leichte Schulter zu nehmen und doch kam nie ein Wort diesbezüglich über ihre Lippen. Er war froh mit seiner Wahl und zum ersten Mal seit vielen Jahren leuchteten seine Augen, wenn er über seine Karriere bei der NFL sprach - wie hätte sie sich dem entgegenstellen können?

Während die Jugendlichen immer älter wurden und irgendwann in separate Wohnungen im Haus umzogen, tüftelte Edeline selbst an ihrer Karriere. Sie hatte nach zehn Jahren die erste Kanzlei verlassen, für die sie gearbeitet hatte und sich ein neues Ziel gesetzt: Sie würde höher und weiter aufsteigen, denn unterm Strich war das der einzige Weg, den sie kannte. Sie war ehrgeizig, talentiert und hatte die richtige Motivation etwas aus ihrem Leben zu machen. Sie wollte nicht nur, sie musste sogar mit gutem Beispiel voran gehen und den Kindern ihres Bruders beweisen, dass erst der Himmel die Grenze wäre - bis dahin, würde und könnte sich ihnen niemand in den Weg stellen. Sie konzentrierte sich darauf genügend Fälle vor Gericht zu bekommen und bewarb sich kurz darauf auf die Stelle der Assistentin des Generalstaatsanwalts. Das Gerücht, dass er sich in den nächsten Jahren zur Ruhe setzen wollte, wollte sie zu ihrem eigenen Vorteil nutzen und so schnell wie möglich eine gute und solide Basis zu ihm bilden. Nicht nur sie wollte diese Chance ergriffen, doch schlussendlich lief es auf seinen Sohn und sie hinaus und selbst der Schönling wusste, dass sein Vater ihn aus offensichtlichen Gründen nicht wählen konnte. Es würde einen Hagelsturm an Kritik hageln und so blieb ihm nichts anderes übrig, als sich für Edeline zu entscheiden. Zu seiner eigenen Überraschung, war er bereits kurz nach ihrer Anfangsphase ganz fasziniert von ihrer Arbeitshaltung und schon bald wurden sie zum dynamischen Duo, mit dem niemand gerechnet hatte - allen voran nicht Dean, sein Sohn. Anstatt sich geschlagen zu geben, arbeitete er weiter in seiner Kanzlei und begann die politische Karriere, die für einen Generalstaatsanwalt unausweichlich war. Er hatte das Glück gut auszusehen und unfassbar charmant zu sein und auch wenn das genau die Dinge waren, die Edeline so sauer aufstießen, gewann er damit die Menschen ein. Sicher, er war auch talentiert, aber das wurde oftmals durch seine Art und Weise überschattet - eine Tatsache, die die Assistentin mehr als einmal mit den Augen rollen ließ. Die Rivalität der beiden Erwachsenen hatte vielleicht mit dem Posten um die Assistenzposition bei seinem Vater begonnen, doch der Kampf sollte die nächsten Jahre so weitergehen - sie hatten beide das gleiche Ziel und nur einer würde es erreichen können. Der erste markante Unterschied war die Tatsache, dass sich Dean für die republikanische und sie selbst für die demokratische Partei entschied. Bis heute ist sie sich sicher, dass er das nur gemacht hat, um seine Chancen zu erhöhen, da er nicht mit der Unterstützung seines Vaters rechnen konnte, der Edeline in ihrer Kandidatur unterstützte. Zusammen brachten sie seine ehemaligen Wähler, plus eine Mehrheit der Frauen und der BIPOC-Community zusammen. Nach Jahren, in denen sie vor Gericht zog und einen Fall nach dem anderen anfocht, auch High-Profile Klient:innen vertrat und sich aktiv in der Politik engagierte, war es die Wiederwahl Obamas 2012, die ihr in die Karten spielte. Edeline Selma Dupont wurde mit 40 Jahren als 37. Generalstaatsanwältin von Florida gewählt und gewann damit auch den unsichtbaren Kampf, den sie gegen Dean McCollum geführt hatte - jedenfalls für die nächsten vier Jahre.

Die nächsten vier Jahre verteidigte sie den Staat bei zivilrechtlichen Fragen, vertrat die Bevölkerung von Florida in Strafverfahren vor Landes- und Bundesgerichten und kümmerte sich zudem zusätzliche um weitere juristische Dienstleistungen, die der Staat anbot. Zu behaupten, dass diese Aufgabe alles andere als einfach war, wäre die Untertreibung des Jahres gewesen, doch sie wurde von ihrer Familie und vor allem von ihrer Nichte und ihrem Neffen unterstützt. Die Power-Familie bezeichnete sich berechtigterweise als solche und war in dem, was sie sich vornahmen, nicht aufzuhalten. Trotz der Siege, die sie verzeichnen konnte, folgten auch einige Niederlagen und das Kippen der politischen Landschaft im Land war durchaus spürbar, wodurch die Wiederwahl nach vier Jahren in weiter Ferne rückte. Aufgeben war keine Option und dennoch wusste Edeline, dass das Ende ihrer Karriere als Generalstaatsanwältin mit großen Schritten näher rückte. Für gewöhnlich ging die Karriereleiter nach dieser Etappe weiter zum Gouverneur des Staates weiter und doch war ihr bewusst, dass es in Zeiten eines republikanischen Präsidenten, unmöglich erschien als schwarze Frau Vollzeit in die Politik zu wechseln. Der Plan sah also vor, dass sie zurück zu ihrem Hauptberuf als Strafverteidigerin wechselte - das war schon immer ihr Traum gewesen und daran hatte sich auch in den letzten Jahren nichts verändert. Der einzige Stolperstein war, wie sollte es anders sein, Dean McCollum, der drauf und dran war ihr ihren Job wegzunehmen. Sie wünschte beinahe, dass sie etwas dagegen tun könnte, doch als Republikaner standen seine Chancen perfekt und so war es nicht weiter wunderlich, als er 2017 gewählt wurde und sie sein dümmliches Grinsen bei der offiziellen Überreichung ertragen musste. Während der Übergangszeit verbrachte sie deutlich mehr Zeit, als unbedingt von ihr gewollt in seinem Büro und schluckte seine Sticheleien herunter, mit der er vergeblich versuchte ihr unter die Haut zu fahren. Stattdessen erntete er nur einen genervten Blick ihrerseits, während sich Edeline bei ihrer Nichte ausließ über diesen furchtbaren Kerl, der eigentlich nicht wirklich etwas machte. Das dümmliche Grinsen, welches sie sonst auf Deans Lippen sah, machte sich auch auf den Lippen ihrer Nichte breit, als sie den Verdacht äußerte, dass beide Erwachsene eigentlich nur ihren sexuellen Frust füreinander mit dieser Anfeindung auslebten. Der Lachflash, den sie darauf von ihrer Tante erntete, dauerte einen Augenblick zu lange, sodass sich Eléa in ihrem Verdacht bestätigt sah - sie brachten es einfach nicht auf die Reihe. Fairerweise war Edeline dieser Gedanke nie gekommen, einerseits weil sie sich geschworen hatte, sich nie von einem Mann aufhalten zu lassen und andererseits, weil - sollte sie doch ihren Schwur brechen - es bestimmt kein weißer privilegierter Republikaner sein würde. Nicht in diesem Leben.

Der Verdacht ihrer Nichte löste dennoch genug aus, sodass sich Edeline für die restliche Übergangszeit unwohl in seiner Nähe fühlte und es kaum erwarten konnte täglich das Büro zu verlassen. Dieses dümmliche Grinsen störte sie mit der Zeit nicht mehr ganz so sehr und unbewusst, kamen sie sich als Menschen etwas näher. Es fing ganz unschuldig an, indem der übliche Körperkontakt zwischen ihnen plötzlich immer mehr wurde. Sie schlug seine Hand nicht mehr automatisch weg, wenn er sie ihr auf den Rücken legte und auch seine schlechten Witze fand sie plötzlich so komisch, dass sie sich an seinem Oberarm festhalten musste. Die Veränderungen in ihrer Beziehung waren so schleichend, dass es ihr im ersten Moment nicht auffiel und sie somit zu einem Abendessen zusagte, um die gemeinsame Arbeit zu einem guten Schluss zu bringen. Die Unterhaltungen mit ihm fand sie nicht mehr ganz so nervig und selbst Edeline musste sich eingestehen, dass sie, trotz unterschiedlicher Parteien, auf ähnlichen Seiten standen. Aus einem Weinglas wurden vier und das angebliche kurze Abendessen wurde erst von der Schließstunde des Restaurants beendet. Es erschien selbstverständlich, dass er sie mit dem Taxi nach Hause brachte und auch der Gute-Nacht-Kuss wirkte in diesem Moment nicht ganz so abstrus wie noch vor einigen Wochen. Als Edeline am nächsten Tag zwar in ihrem Bett, aber in Deans Armen wach wurde, hätte sie es gerne gänzlich auf den Alkohol geschoben, doch sie hatte sich freiwillig dazu entschieden, weil es eben genau das gewesen war, was sie gewollt hatte. Sie flog quasi aus dem Bett, zog sich einen Morgenmantel an und warf ihm seine Sachen an den Kopf mit dem „Befehl“ ihr Haus zu verlassen. Sofort. Als sich sein verschlafenes Selbst zu ihr gedreht hatte, war Edeline nichts anderes übriggeblieben, als fluchtartig ihr eigenes Schlafzimmer zu verlassen, denn sie hatte sich vor ihrem inneren Auge wieder ins Bett gehen sehen - erneut nicht allein. Den nächsten Herzinfarkt erlebte sie am Esstisch, an dem schon ihre Nichte mit einem Schmunzeln wartete. War sie in diesem Moment stolz darauf, diese Sache noch vor allen anderen kommen gesehen zu haben? Auf jeden Fall und sie ließ es ihre Tante mit jeder Minute wissen. Freudig stellte sie sich sogar Dean vor, als er die Treppen herunterkam und sich auf den Weg zur Arbeit ein Croissant klaute. Sie schwor ihrer Nichte, dass das ein einmaliger Fehler gewesen war, der sich nicht wiederholen würde und in diesem Moment glaubte sie auch wirklich daran. Die Pläne hatte sie nur ohne Dean gemacht, dem es umso mehr Spaß zu machen schien, weil es Edeline so sehr auf die Palme brachte, dass sie offensichtlich Gefühle für ihn hatte - nicht, dass sie sich das je eingestanden hätte.

Von 2018 an wurde jeder ihrer Fälle, die deutlich mehr Zeit in Anspruch nahmen, zufällig von Dean als Generalstaatsanwalt betreut und das süffisante Lächeln verfolgte sie erneut, sowohl vor Gericht als auch während ihren Vorbereitungen - ganz als würde er ihr selbst beweisen wollen, was sie sich nicht eingestehen konnte und wollte. Schlimm genug, dass sie sich einmal auf ihn eingelassen hatte, doch ein zweites Mal würde das ganz bestimmt nicht passieren. Sie hatte einen gewissen Ruf und ein weißer republikanischer Partner kam schlichtweg nicht in Frage - ganz gleich, ob sie das wollte oder auch nicht. Und wenn ihr eins in den kommenden Jahren bewusstwurde, dann dass sie es wollte. Nichtsdestotrotz lenkte sie sich ab. Ging mit irgendwelchen Typen auf Dates, um behaupten zu können, dass sie vergeben war und auch um ihren sexuellen Frust irgendwie zu stillen. Ärgerte es sie, wenn er das gleiche tat? Durchaus und doch hätte sie das nie ausgesprochen, denn es stand ihr nicht zu und es hätte auch nichts an ihrer oder seiner Position geändert. Sie waren die Menschen, die sie waren und sie konnte ihren Stolz und ihre Vorurteile nicht herunterschlucken. Ihr kleines Tête-à-Tête ging noch einige Jahre, weiter und auch wenn sie nicht unbedingt stolz darauf war, musste sich Edeline eingestehen, dass es nicht bei einer einmaligen Sache geblieben war - leider auch nicht zwei Mal und doch gab sie weiterhin ihr Bestes sich von ihm fernzuhalten, was mal besser, mal schlechter funktionierte. Im Mai 2020 nach dem Tod von George Floyd wurde ihre Beziehung wieder schwieriger und die Anfeindung ging von vorne los. Die Fälle von übermäßiger Polizeigewalt, die sie von da an vor Gericht vertrat, führten zu innergerichtlichen Streitereien, die zwar nicht immer professionell waren, dafür aber sein mussten. Als Republikaner waren ihm in vielerlei Hinsichten die Hände gebunden, da er bei solchen Dingen eine gänzlich andere Meinung zu der von Edeline vertreten musste. Ganz gleich, ob sie den Fall gewann, oder ob er gewann - in Anschluss führten sie ihre Streitigkeiten in seinem Büro weiter und warfen sich alles mögliche an den Kopf. Hätten sie nach dem Gerichtstermin auch einfach gehen können? Hätten sie und doch war offensichtlich das Bedürfnis da dennoch beim jeweils anderen zu sein, auch wenn es in ihren Augen nun umso unmöglicher war. Jemand, der sich öffentlich gegen ihre eigene Meinung stellte, konnte nicht ihr Partner sein - wie hätte das auch funktionieren sollen? Heimlich offensichtlich ganz gut, denn nach einiger Zeit waren die One-Night-Stands zurück, nach denen sie sich jedes Mal wieder schwor, dass sie damit aufhören würde.

Das Ende der Beziehung, die keine war, sagte ausgerechnet Dean voraus. Er verkündete seine Pläne sich 2024 als Gouverneur von Florida aufstellen lassen zu wollen. Das Ultimatum - bis dahin entweder zu ihm zu stehen oder diese Sache zu beenden - traf sie doch etwas härter als gedacht, doch sie verstand ihn auch. Diese Spielchen waren nichts, mit denen sich ein Gouverneur auseinandersetzen durfte - gerade als Republikaner musste er das Bild einer perfekten Familie verkaufen und die würde er mit Edeline nicht haben. Schlicht, weil sie sich nicht darauf einlassen konnte und wollte. Um ihm also zu zeigen, dass sie ihn gehen lassen würde, unterstützte sie Dean bei seinem Vorhaben und redete ihm sogar ein die perfekte Frau für ihn finden zu können. Neben ihrem regulären Job kümmerte sie sich also darum irgendwelche Dates für ihn zu organisieren, mit Frauen die ganz seine Liga waren und ebenfalls aus mächtigen Familien kamen. Aus ihr unerklärlichen Gründen schien die Date-Suche nicht ganz so erfolgreich zu verlaufen, wie sie es sich vorgestellt hatte - vielleicht war sie auch ganz froh darüber, auch wenn sie nichtsdestotrotz weitersuchte. So sah ihr Leben also nun aus. Pierre war mit seinen sechsundzwanzig Jahren inzwischen ein angesehener Middle Linebacker bei den Tampa Bay Buccaneers und spielte regelmäßig im NFL-Team, welches mit ihm im Team 2020 die Meisterschaft auch gewann. Durch die Connections ihrer Familie - und auch Deans, so ehrlich musste Edeline sein - bekam Eléa nach dem Masterstudium die Chance in einer angesehenen Firma als Investmentmanagerin anzufangen. Einer Aufgabe, der sie mit herausragender Leistung gerecht wird, auch wenn sie ihr Talent täglich aufs Neue in der Männerdomäne beweisen muss.


Onlineverhalten: Ich bin täglich online, melde mich sonst ab und gebe entsprechend Bescheid. Mein Postingverhalten variiert je nach RL.
Schreibstil: [1. Person] ■ [3. Person] ■ [Beides]


IT'S YOU;
ÜBER DIE GESUCHTE PERSON

Name: Eléa & Pierre Dupont
Alter: ca. 26 Jahre (Zwillinge)
Beruf: Ivestmentmanagerin & Football-Spieler (Middle Linebacker bei den Tampa Bay Buccaneers)

Beziehung zueinander: Ihr seid meine Nichte und mein Neffe - nach dem Tod eurer Eltern habe ich das Sorgerecht für euch übernommen. Für euch bin ich zwar euer Vormund, habe jedoch nie eine Mutter-Rolle eingenommen, diese blieb immer eurer Mutter vorbehalten. Ob ihr mich als eure „Mom“ bezeichnet oder nicht, ist euch überlassen.

Avatar: #Lori Harvey und #Rome Flynn (verhandelbar)
Kurzbeschreibung:Eléa erinnerte sie sehr an sie selbst. Sie war unaufhaltsam in allem, was sie tat und auch wenn sich viele von ihrem hübschen Äußeren täuschen ließen, war sie ebenso wie ihre Tante eine Naturgewalt. Sie hatte ein Verständnis von Zahlen und Mathematik, das beinahe furchteinflößend war und Edeline zweifelte mit keiner Sekunde, dass sie irgendwann die Wirtschaftswelt im Sturm erobern würde, während ihr Großvater sie in all die Geheimnisse einweihte, die er mit der Zeit in diesem Sektor gelernt hatte. Selbst er wusste, dass das Wirtschaftsstudium nur der Beginn einer unfassbaren Karriere werden würde, denn ihre Träume waren manchmal größer, als es sich irgendjemand hätte ausmalen können.

Pierre war ebenso wie seine Zwillingsschwester eine Naturgewalt, doch im Gegensatz zu ihr war er deutlich ruhiger und beobachtete mit einem wachsamen Auge seine Umwelt. Das taktische Denken zeigte sich bereits in seinen frühen Jahren und ähnlich wie seine Tante ist er der Innbegriff von einer harten Schale mit einem weichen Kern. Pierre war nicht zwingend unnahbar, viel eher hatte er Mauern um sich aufgebaut, die nur wenige überbrücken konnten. Er konnte mit seinem Schmunzeln alle davon überzeugen, dass alles in Ordnung war und wickelte jede Person mit seinem Charme um seine Finger. Mit dem Tod seiner Eltern zeigte sich, dass er Aggressionen in sich hatte, die er nicht wirklich kontrollieren konnte - der Sport ist dafür sein Ausgleich und auch sonst kann man ihn beim richtigen Trigger als Hitzkopf bezeichnen, der schnell in die Luft geht. Seine Familie steht für ihn an erster Stelle.

Beide sind zwar in guten Verhältnissen groß geworden, doch der Verlust von beiden Elternteilen lässt sich nich allzu schnell abschütteln. Sie haben beide eine verpflichtende Psychotherapie machen müssen und können gerne noch bis heute damit kämpfen. Weitere Beschreibungen überlasse ich eurer Fantasie.

Gemeinsame Storyline:
Die Storyline vor 2006 überlasse ich weitestgehend euch selbst. Jedwede Kriminalität oder auch andere Eskapaden (Alkohol, Drogen, o.Ä.) sind außerhalb der Trauerzeit der Charaktere inakzeptabel und so auch nicht gewünscht. Bis auf die Sachen, die in meiner Storyline „vorgegeben“ sind, könnt ihr euch völlig frei entfalten, sofern es zu den Charakteren passt und es insgesamt Sinn ergibt. Gerne zitiere ich noch einmal die Bereiche aus Edelines Storyline in welchen sie namentlich genannt werden:

2006 wurde ihre Welt zum ersten Mal so richtig erschüttert - ihr Bruder Antoine und seine Frau Ella kamen ums Leben. Im Nachhinein kann man es nur so bezeichnen, dass beide zur falschen Zeit am falschen Ort, denn sie fuhren gerade die Straße mit ihrem Wagen entlang, als mehrere blinde Kugeln sie trafen. Eine Auseinandersetzung zwischen einer der Gangs in Miami und der Polizei war eskaliert und in der Hoffnung dem zu umgehen, fuhren sie direkt in das Problem hinein. Edeline, die damit ihren einzigen Bruder verloren hatte, kanalisierte ihre gesamte Wut und Trauer und zerrte jeden einzelnen vor Gericht - das Miami PD bekam dabei die größte Klage ab, da sie die Straßen nicht rechtzeitig gesperrt hatten. Ein Fehler, der ihrem Bruder sein Leben gekostet hatte. Neben dieser Bürde, die sie sich selbst auferlegte, wechselte Edeline unwissend in eine Mutterrolle. Als Patin von Eléa und Pierre, erkämpfte sie für beide das Sorgerecht und gewann wenig später auch. Die sonst so schmutzigen Kämpfe, die bei Familiengericht sonst keine Verwunderung waren, blieben in ihrem Fall komplett aus. Nicht, weil niemand um die Jugendlichen kämpfte, sondern weil nach mehrmaligen Gesprächen außerhalb des Gerichts, Edeline die offensichtliche Wahl war. Sie lebte in der Nähe von Tampa, wo ihr Bruder bis zu seinem Tod gelebt hatte, und konnte die beiden auch finanziell unterstützen. Zusätzlich hatte sie all die Jahre ihre Rolle als Patin durchaus ernst genommen und jede freie Minute mit ihrer Nichte und ihrem Neffen verbracht. Sie hatte sie nicht komplett verwöhnt, war jedoch so mit ihnen umgegangen, wie ihre Eltern es ihr vorgelebt hatten. Sie hatte sie in all ihren Träumen unterstützt und ihnen immer das Gefühl vermittelt, dass sie ihr größter Fan war und sie bedingungslos liebte. Trotz der guten Beziehung zueinander war es natürlich dennoch schwierig den Tod beider Elternteile zu verarbeiten. Da sich Edeline so sehr in die Verurteilung der Verdächtigung hineinsteigerte, wussten die beiden stets, dass niemand damit durchkommen würde und so war es auch. Es brachte zwar niemanden zurück zum Leben, doch nach zwei Jahren hatte die Gerechtigkeit gesiegt und die Ausgleichszahlungen der Stadt flossen zu hundert Prozent in die Ersparnisse der Jugendlichen - auch wenn ihre Tante ihnen ohnehin alles ermöglicht hätte, was sie gewollt hätten, half dieser finanzielle Polster. Als 33-Jährige plötzlich mit zwei Jugendlichen konfrontiert zu werden, war eine ganz eigene Erfahrung, doch nach dem Umzug in ihr neues Haus, schien sich alles einzupendeln und sie wurden langsam, aber sicher zu dem eingespielten Team, welches sie schon immer gewesen waren. Edeline hatte es leicht mit ihnen, da ihr Bruder und seine Frau ganze Arbeit geleistet hatten mit ihrer Erziehung und so machten ihr die beiden nicht mehr Probleme als andere Jugendliche. Klare Grenzen waren am Anfang ihrer Studien gesetzt worden, innerhalb welcher sie sich vollkommen frei hatten entwickeln können und auch bei ihnen glückte diese leicht lose Leine. Eléa und Pierre gingen ganz unterschiedlich mit ihren Emotionen um, auch wenn ihre Tante sich mit ihnen auf eine verpflichtende Psychotherapie einließ. Sie selbst besuchte die ersten zwei Jahre nach dem Tod ihres Bruders ebenfalls eine Therapeutin, um mit gutem Beispiel voranzugehen - und im Nachhinein war das die beste Idee, die sie hätte treffen können. Ihre Emotionen ließen sich besser kanalisieren und auch bei den Zwillingen bemerkte sie signifikante Änderungen.

Während Eléa nach ihrem Bachelor, zum Master wechselte, hatte Pierre einen gänzlich anderen Weg eingeschlagen, der nicht selten dazu führte, dass Edeline vor dem Fernseher tausende Tode starb. Bereits in seinem zweiten Jahr an der Universität wurde er für die Tampa Bay Buccaneers gedraftet und wechselte mit knapp zwanzig Jahren in die NFL. Auch wenn es seiner Tante deutlich lieber gewesen wäre, wenn er seinen Plan B abgeschlossen hätte, so hielt sie ihn in seinem Traum nicht auf und unterstützte auch ihn als sein größter Fan vom Spielfeldrand, wohl wissend, dass sie selbst keine Ahnung von diesem Sport hatte. Was sie wusste, war dass das Verletzungsrisiko etwas zu groß war, um es auf die leichte Schulter zu nehmen und doch kam nie ein Wort diesbezüglich über ihre Lippen. Er war froh mit seiner Wahl und zum ersten Mal seit vielen Jahren leuchteten seine Augen, wenn er über seine Karriere bei der NFL sprach - wie hätte sie sich dem entgegenstellen können? Während die Jugendlichen immer älter wurden und irgendwann in separate Wohnungen im Haus umzogen, tüftelte Edeline selbst an ihrer Karriere.

So sah ihr Leben also nun aus. Pierre war mit seinen sechsundzwanzig Jahren inzwischen ein angesehener Middle Linebacker bei den Tampa Bay Buccaneers und spielte regelmäßig im NFL-Team, welches mit ihm im Team 2020 die Meisterschaft auch gewann. Durch die Connections ihrer Familie - und auch Deans, so ehrlich musste Edeline sein - bekam Eléa nach dem Masterstudium die Chance in einer angesehenen Firma als Investmentmanagerin anzufangen. Einer Aufgabe, der sie mit herausragender Leistung gerecht wird, auch wenn sie ihr Talent täglich aufs Neue in der Männerdomäne beweisen muss.


Wünsche an die Person Behind: Ich bin als PB sehr entspannt und erhoffe mir das auch von euch. So wie ich euch nicht stressen werde, erwarte ich es mir im Gegenzug genauso. Sollte es irgendwelche Schwierigkeiten geben, erhoffe ich mir eine offene Kommunikation - alles andere kann man in meinen Augen im Gespräch klären, wenn man für Kompromisse bereit ist.

Probepost: [Ja, neuer Post!] ■ [Ja, alter Post!] ■ [Nein] ■ [Ja, ich wünsche ein Probeplay]
Situationsvorschlag: Hier eine mögliche Situation für den PP angeben

Tags: #Familie #weiblich #männlich #POC #Nichte #Neffe



IT'S YOU;
ÜBER DIE GESUCHTE PERSON

Name: Dean McCollum
Alter: 50+ Jahre
Beruf: Generalstaatsanwalt & Politiker der republikanischen Partei

Beziehung zueinander: #Affäre - it’s giving very much delusional enemies to lovers trope

Avatar: #Scott Foley #Tony Goldwyn (Alter müsste bei ihm angepasst werden) o.Ä.
Kurzbeschreibung: Er hatte das Glück gut auszusehen und unfassbar charmant zu sein und auch wenn das genau die Dinge waren, die Edeline so sauer aufstießen, gewann er damit die Menschen ein. Sicher, er war auch talentiert, aber das wurde oftmals durch seine Art und Weise überschattet - eine Tatsache, die die Edeline mehr als einmal mit den Augen rollen ließ. Ähnlich wie sie selbst ist er äußerst zielorientiert und hat eine diplomatische Seite, die als Politiker zu den Grundeigenschaften gehört. Dean hat eine spielerische Seite in sich, die sich vor allem in der Rivalität zu Edeline geäußert hat - aufgewachsen ist er mit dem Wissen, dass er alles erreichen kann, was er sich in den Kopf setzt. Dies betrifft nicht nur sein Arbeitsleben, sondern auch sein Privatleben. Anders als viele andere Politiker:innen besitzt er sehr wohl ein Rückgrat und somit sind manche Themen bei ihm nicht verhandelbar - verspricht er etwas, so hält er es ein. Eléa und Pierre sind ein soft spot für ihn.

Gemeinsame Storyline:
Deine Geschichte vor 2006 möchte ich dir selbst überlassen. Eckpunkte sind lediglich, dass sein Vater bis zur Ablösung von Edeline (2012) Generalstaatsanwalt von Florida war. Sein Vater ist - im Gegensatz zu Dean - Politiker der demokratischen Partei, was durchaus zu Meinungsverschiedenheiten hätte führen können. Nicht verhandelbar ist die Tatsache, dass Dean der Oberschicht entstammt und auch bei ihm wären Kriminalität oder auch ein exzessiver Alkohol- oder Drogenkonsum unrealistisch - er steht im Licht des öffentlichen Interesses und das ist nicht nur eine Herausforderung, sondern auch eine Bürde. Gerne zitiere ich noch einmal die Bereiche aus Edelines Storyline in welchen er namentlich genannt wird:

Sie konzentrierte sich darauf genügend Fälle vor Gericht zu bekommen und bewarb sich kurz darauf auf die Stelle der Assistentin des Generalstaatsanwalts. Das Gerücht, dass er sich in den nächsten Jahren zur Ruhe setzen wollte, wollte sie zu ihrem eigenen Vorteil nutzen und so schnell wie möglich eine gute und solide Basis zu ihm bilden. Nicht nur sie wollte diese Chance ergriffen, doch schlussendlich lief es auf seinen Sohn und sie hinaus und selbst der Schönling wusste, dass sein Vater ihn aus offensichtlichen Gründen nicht wählen konnte. Es würde einen Hagelsturm an Kritik hageln und so blieb ihm nichts anderes übrig, als sich für Edeline zu entscheiden. Zu seiner eigenen Überraschung, war er bereits kurz nach ihrer Anfangsphase ganz fasziniert von ihrer Arbeitshaltung und schon bald wurden sie zum dynamischen Duo, mit dem niemand gerechnet hatte - allen voran nicht Dean, sein Sohn. Anstatt sich geschlagen zu geben, arbeitete er weiter in seiner Kanzlei und begann die politische Karriere, die für einen Generalstaatsanwalt unausweichlich war.

Für gewöhnlich ging die Karriereleiter nach dieser Etappe weiter zum Gouverneur des Staates weiter und doch war ihr bewusst, dass es in Zeiten eines republikanischen Präsidenten, unmöglich erschien als schwarze Frau Vollzeit in die Politik zu wechseln. Der Plan sah also vor, dass sie zurück zu ihrem Hauptberuf als Strafverteidigerin wechselte - das war schon immer ihr Traum gewesen und daran hatte sich auch in den letzten Jahren nichts verändert. Der einzige Stolperstein war, wie sollte es anders sein, Dean McCollum, der drauf und dran war ihr ihren Job wegzunehmen. Sie wünschte beinahe, dass sie etwas dagegen tun könnte, doch als Republikaner standen seine Chancen perfekt und so war es nicht weiter wunderlich, als er 2017 gewählt wurde und sie sein dümmliches Grinsen bei der offiziellen Überreichung ertragen musste. Während der Übergangszeit verbrachte sie deutlich mehr Zeit, als unbedingt von ihr gewollt in seinem Büro und schluckte seine Sticheleien herunter, mit der er vergeblich versuchte ihr unter die Haut zu fahren. Stattdessen erntete er nur einen genervten Blick ihrerseits, während sich Edeline bei ihrer Nichte ausließ über diesen furchtbaren Kerl, der eigentlich nicht wirklich etwas machte. Das dümmliche Grinsen, welches sie sonst auf Deans Lippen sah, machte sich auch auf den Lippen ihrer Nichte breit, als sie den Verdacht äußerte, dass beide Erwachsene eigentlich nur ihren sexuellen Frust füreinander mit dieser Anfeindung auslebten. Der Lachflash, den sie darauf von ihrer Tante erntete, dauerte einen Augenblick zu lange, sodass sich Eléa in ihrem Verdacht bestätigt sah - sie brachten es einfach nicht auf die Reihe. Fairerweise war Edeline dieser Gedanke nie gekommen, einerseits weil sie sich geschworen hatte, sich nie von einem Mann aufhalten zu lassen und andererseits, weil - sollte sie doch ihren Schwur brechen - es bestimmt kein weißer privilegierter Republikaner sein würde. Nicht in diesem Leben.

Der Verdacht ihrer Nichte löste dennoch genug aus, sodass sich Edeline für die restliche Übergangszeit unwohl in seiner Nähe fühlte und es kaum erwarten konnte täglich das Büro zu verlassen. Dieses dümmliche Grinsen störte sie mit der Zeit nicht mehr ganz so sehr und unbewusst, kamen sie sich als Menschen etwas näher. Es fing ganz unschuldig an, indem der übliche Körperkontakt zwischen ihnen plötzlich immer mehr wurde. Sie schlug seine Hand nicht mehr automatisch weg, wenn er sie ihr auf den Rücken legte und auch seine schlechten Witze fand sie plötzlich so komisch, dass sie sich an seinem Oberarm festhalten musste. Die Veränderungen in ihrer Beziehung waren so schleichend, dass es ihr im ersten Moment nicht auffiel und sie somit zu einem Abendessen zusagte, um die gemeinsame Arbeit zu einem guten Schluss zu bringen. Die Unterhaltungen mit ihm fand sie nicht mehr ganz so nervig und selbst Edeline musste sich eingestehen, dass sie, trotz unterschiedlicher Parteien, auf ähnlichen Seiten standen. Aus einem Weinglas wurden vier und das angebliche kurze Abendessen wurde erst von der Schließstunde des Restaurants beendet. Es erschien selbstverständlich, dass er sie mit dem Taxi nach Hause brachte und auch der Gute-Nacht-Kuss wirkte in diesem Moment nicht ganz so abstrus wie noch vor einigen Wochen. Als Edeline am nächsten Tag zwar in ihrem Bett, aber in Deans Armen wach wurde, hätte sie es gerne gänzlich auf den Alkohol geschoben, doch sie hatte sich freiwillig dazu entschieden, weil es eben genau das gewesen war, was sie gewollt hatte. Sie flog quasi aus dem Bett, zog sich einen Morgenmantel an und warf ihm seine Sachen an den Kopf mit dem „Befehl“ ihr Haus zu verlassen. Sofort. Als sich sein verschlafenes Selbst zu ihr gedreht hatte, war Edeline nichts anderes übriggeblieben, als fluchtartig ihr eigenes Schlafzimmer zu verlassen, denn sie hatte sich vor ihrem inneren Auge wieder ins Bett gehen sehen - erneut nicht allein. Den nächsten Herzinfarkt erlebte sie am Esstisch, an dem schon ihre Nichte mit einem Schmunzeln wartete. War sie in diesem Moment stolz darauf, diese Sache noch vor allen anderen kommen gesehen zu haben? Auf jeden Fall und sie ließ es ihre Tante mit jeder Minute wissen. Freudig stellte sie sich sogar Dean vor, als er die Treppen herunterkam und sich auf den Weg zur Arbeit ein Croissant klaute. Sie schwor ihrer Nichte, dass das ein einmaliger Fehler gewesen war, der sich nicht wiederholen würde und in diesem Moment glaubte sie auch wirklich daran. Die Pläne hatte sie nur ohne Dean gemacht, dem es umso mehr Spaß zu machen schien, weil es Edeline so sehr auf die Palme brachte, dass sie offensichtlich Gefühle für ihn hatte - nicht, dass sie sich das je eingestanden hätte.

Von 2018 an wurde jeder ihrer Fälle, die deutlich mehr Zeit in Anspruch nahmen, zufällig von Dean als Generalstaatsanwalt betreut und das süffisante Lächeln verfolgte sie erneut, sowohl vor Gericht als auch während ihren Vorbereitungen - ganz als würde er ihr selbst beweisen wollen, was sie sich nicht eingestehen konnte und wollte. Schlimm genug, dass sie sich einmal auf ihn eingelassen hatte, doch ein zweites Mal würde das ganz bestimmt nicht passieren. Sie hatte einen gewissen Ruf und ein weißer republikanischer Partner kam schlichtweg nicht in Frage - ganz gleich, ob sie das wollte oder auch nicht. Und wenn ihr eins in den kommenden Jahren bewusstwurde, dann dass sie es wollte. Nichtsdestotrotz lenkte sie sich ab. Ging mit irgendwelchen Typen auf Dates, um behaupten zu können, dass sie vergeben war und auch um ihren sexuellen Frust irgendwie zu stillen. Ärgerte es sie, wenn er das gleiche tat? Durchaus und doch hätte sie das nie ausgesprochen, denn es stand ihr nicht zu und es hätte auch nichts an ihrer oder seiner Position geändert. Sie waren die Menschen, die sie waren und sie konnte ihren Stolz und ihre Vorurteile nicht herunterschlucken. Ihr kleines Tête-à-Tête ging noch einige Jahre, weiter und auch wenn sie nicht unbedingt stolz darauf war, musste sich Edeline eingestehen, dass es nicht bei einer einmaligen Sache geblieben war - leider auch nicht zwei Mal und doch gab sie weiterhin ihr Bestes sich von ihm fernzuhalten, was mal besser, mal schlechter funktionierte. Im Mai 2020 nach dem Tod von George Floyd wurde ihre Beziehung wieder schwieriger und die Anfeindung ging von vorne los. Die Fälle von übermäßiger Polizeigewalt, die sie von da an vor Gericht vertrat, führten zu innergerichtlichen Streitereien, die zwar nicht immer professionell waren, dafür aber sein mussten. Als Republikaner waren ihm in vielerlei Hinsichten die Hände gebunden, da er bei solchen Dingen eine gänzlich andere Meinung zu der von Edeline vertreten musste. Ganz gleich, ob sie den Fall gewann, oder ob er gewann - in Anschluss führten sie ihre Streitigkeiten in seinem Büro weiter und warfen sich alles mögliche an den Kopf. Hätten sie nach dem Gerichtstermin auch einfach gehen können? Hätten sie und doch war offensichtlich das Bedürfnis da dennoch beim jeweils anderen zu sein, auch wenn es in ihren Augen nun umso unmöglicher war. Jemand, der sich öffentlich gegen ihre eigene Meinung stellte, konnte nicht ihr Partner sein - wie hätte das auch funktionieren sollen? Heimlich offensichtlich ganz gut, denn nach einiger Zeit waren die One-Night-Stands zurück, nach denen sie sich jedes Mal wieder schwor, dass sie damit aufhören würde.

Das Ende der Beziehung, die keine war, sagte ausgerechnet Dean voraus. Er verkündete seine Pläne sich 2024 als Gouverneur von Florida aufstellen lassen zu wollen. Das Ultimatum - bis dahin entweder zu ihm zu stehen oder diese Sache zu beenden - traf sie doch etwas härter als gedacht, doch sie verstand ihn auch. Diese Spielchen waren nichts, mit denen sich ein Gouverneur auseinandersetzen durfte - gerade als Republikaner musste er das Bild einer perfekten Familie verkaufen und die würde er mit Edeline nicht haben. Schlicht, weil sie sich nicht darauf einlassen konnte und wollte. Um ihm also zu zeigen, dass sie ihn gehen lassen würde, unterstützte sie Dean bei seinem Vorhaben und redete ihm sogar ein die perfekte Frau für ihn finden zu können. Neben ihrem regulären Job kümmerte sie sich also darum irgendwelche Dates für ihn zu organisieren, mit Frauen die ganz seine Liga waren und ebenfalls aus mächtigen Familien kamen. Aus ihr unerklärlichen Gründen schien die Date-Suche nicht ganz so erfolgreich zu verlaufen, wie sie es sich vorgestellt hatte - vielleicht war sie auch ganz froh darüber, auch wenn sie nichtsdestotrotz weitersuchte.

Ob das alles genauso oder doch in einer etwas abgewandelten Forum passiert ist, entscheide ich gerne mit dir gemeinsam. Kompromisse lassen sich immer finden!


Wünsche an die Person Behind: Neben den üblichen Wünschen möchte ich betonen, dass ich noch nie nach einem Pairing per Gesuch gesucht habe, insofern bin ich vielleicht etwas wählerischer, doch man kann mit mir reden. Bitte informiere dich genau (oder frag’ nach) wie er zu einer politischen/juristischen Karriere gekommen ist. Zusätzlich bin ich zwar ein Freund von Dramen, jedoch nicht von Extremen. Tatsache ist, dass Dean zwar Republikaner ist, jedoch deshalb nicht automatisch ein rassistisches Arschloch sein muss - es geht in diesem Gesuch nicht um eine radikale Person. Ob Edeline ihren Stolz begraben kann und aus ihnen tatsächlich ein Paar wird, oder sie sich doch für eine Freundschaft entscheiden, würde ich gerne unserer Chemie überlassen - für die Charaktere würde ich mir ein Pairing wünschen, auch wenn es schlussendlich zwischen uns PBs funktionieren muss. Die Problematik in den Storys soll keine sein, die nach fünf Posts gelöst wird. Es wird sicherlich mehr als einmal zu Streitigkeiten, Missverständnissen und Ähnliches kommen und deshalb ist mir die Kommunikation zwischen den PBs so wichtig. Wie unschwer zu erkennen gebe ich mich gerne längeren Posts hin und habe im Normalfall ein Minimum von 1000 Wörtern - gerne passe ich mich dahingehend aber an.

Probepost: [Ja, neuer Post!] ■ [Ja, alter Post!] ■ [Nein] ■ [Ja, ich wünsche ein Probeplay]
Situationsvorschlag: Hier eine mögliche Situation für den PP angeben

Tags: #Ship #Pairing #Affäre #männlich #Booktok



IT'S YOU;
ÜBER DIE GESUCHTE PERSON

Name: Alice, Michelle, Daria & Nancy
Alter: zw. 47 & 50 Jahre
Beruf: Im rechtlichen Sektor, da sie sich von der Law School kennen - gerne kann sich die Karriere aber auch völlig geändert haben nach dem Abschluss.

Beziehung zueinander: beste Freundinnen und (ehemals) Teil der Alpha Kappa Alpha Schwesternschaft an der Howard University School of Law.

Avatar: #Tracee Ellis Ross #Kelly Rowland #Niecy Nash #Taraji P. Henson o.Ä.
Kurzbeschreibung: Bis auf die Tatsache, dass alle vier Frauen mit beiden Beinen fest im Leben stehen, möchte ich nicht allzu viel vorgeben. Spannend fände ich es, wenn sie untereinander sehr unterschiedlich wären, denn Gegensätze ziehen sich angeblich an.

Gemeinsame Storyline:
Wie eure Story vor, während und auch nach der Law School ausgesehen hat, überlasse ich vollkommen euch! Fakt ist, dass sich die fünf Frauen durch die Schwesternschaft der Alpha Kappa Alpha zwischen 1994 und 1997 kennengelernt haben. Die Schwesternschaft der Alpha Kappa Alpha ist die die älteste Organisation mit griechischen Buchstaben, die von afroamerikanischen Frauen mit Hochschulabschluss gegründet wurde. Letzten Endes hat sie das Ziel "der gesamten Menschheit zu dienen“.

Für diese Freundesgruppe hat diese Schwesternschaft schon immer Zusammenhalt bedeutete. Sie sind gemeinsam wortwörtlich durch dick und dünn gegangen, haben sich in Katastrophen gegenseitig unterstützt und sich niemals hängen gelassen. Bei genauerer Betrachtung sind die Frauen gemeinsam „erwachsen“ geworden - mit all den Höhen Tiefen. Ganz gleich ob es um toxische Beziehungen, Kinder, Karriereänderungen, Familiendramen oder Ähnliches geht: Die Alpha Kappa Alpha Schwestern sind füreinander da.


Wünsche an die Person Behind: Ich bin als PB sehr entspannt und erhoffe mir das auch von euch. So wie ich euch nicht stressen werde, erwarte ich es mir im Gegenzug genauso. Sollte es irgendwelche Schwierigkeiten geben, erhoffe ich mir eine offene Kommunikation - alles andere kann man in meinen Augen im Gespräch klären, wenn man für Kompromisse bereit ist.

Probepost: [Ja, neuer Post!] ■ [Ja, alter Post!] ■ [Nein] ■ [Ja, ich wünsche ein Probeplay]
Situationsvorschlag: Hier eine mögliche Situation für den PP angeben

Tags: #weiblich #POC #Freundschaft #beste Freundin
Luke Miller


IT'S ME;
ÜBER DIE SUCHENDE PERSON

Name: Luke Miller
Alter: 40
Beruf: Berater beim Tampa PD
[Ex-Cop & Ex-Soldat]


Avatar: #Tom Hardy
Kurzbeschreibung: Luke ist wohl die Verkörperung von „harte Schale – weicher Kern“. Nach außen hin ist er ein mürrischer, hitzköpfiger und sarkastischer Typ, doch wenn man zu den wenigen Menschen gehört, die Luke hinter die Fassade blicken lässt, dann erkennt man schnell, dass er nicht nur enorm loyal ist, sondern auch fürsorglich, aufopferungsvoll und hilfsbereit. Leider macht ihm seine Vergangenheit immer mal wieder zu schaffen, sei es der Irak Krieg, seine Zeit im Gefängnis oder die Machenschaften seines Ziehvaters Howard Brooks. Doch für seine kleine Tochter Leia versucht er ein guter Vater zu sein und bemüht sich sein Leben - so gut es irgendwie geht - auf die Reihe zu kriegen.

Storyline:
1983 ist Luke Miller in Chicago in einem Waisenhaus aufgewachsen. Er war offenbar alles andere als ein Wunschkind, weshalb er direkt nach der Geburt weggegeben wurde und so im Waisenhaus aufwuchs. Die Mitarbeiter dort gaben sich zwar große Mühe sich um die Kids zu kümmern, doch es dauerte nicht lange und bereits mit 12 kam Luke in kriminelle Kreise. Er bekam die falschen Freunde, doch fühlte er sich das erste Mal in seinem Leben irgendwie zugehörig. Er wurde in kürzester Zeit zu einem hervorragenden Dieb, bis ihn eines Tages ein Cop namens Howard Brooks erwischte. Um ernsthaft bestraft zu werden, war er jedoch noch viel zu jung.
Howard Brooks musste ihn also laufen lassen, doch hatte von diesem Tag an ein Auge auf ihn. Irgendwann – als er ihn mal wieder erwischte – machte er ihm eine Chance: Er würde ihn bei sich in der Familie aufnehmen, damit er nicht mehr im Waisenhaus wohnen musste und von seinen falschen Freunden loskommen konnte, um ein anständiges Leben zu führen. Das Ganze natürlich nur unter bestimmten Voraussetzungen und festen Regeln. Luke hielt das Angebot zunächst für einen schlechten Scherz und lehnte ab. Doch Howard Brooks besuchte ihn von dort an regelmäßig im Waisenhaus. Er war auch derjenige, der ihn das erste Mal mit in einen Boxclub nahm, wo Luke endlich ein Ventil für seine unendliche Wut fand: Boxsport.
Nachdem sich Howard Brooks und Luke langsam annäherten und sowas wie Freunde wurden, bot Brooks ihm erneut sein ursprüngliches Angebot an, nur mit einer kleinen Änderung: Er hatte ein Jobangebot für eine Führungsposition beim Tampa PD, sodass er umziehen musste. Doch er erinnerte Luke daran, dass sein Angebot immer noch galt und er ihn nach Tampa begleiten könnte. Ein Neuanfang würde ihm sicher guttun, fernab von Chicago’s Straßen. Luke wollte Brooks nicht verlieren, denn auch wenn er das nie zugeben würde, so war er jetzt schon sowas wie eine Vaterfigur für ihn geworden. Er nahm sein Angebot also an und begann in Tampa ein neues Leben.
So war zumindest der ursprüngliche Plan. Doch Luke schien auch hier nicht so ganz von seinem alten Leben loszukommen und als Brooks ihn mit Drogen erwischte, wurde er auf die Militärschule geschickt. Dort sollte er zunächst einmal seinen Schulabschluss irgendwie hinbekommen und wer weiß, vielleicht würde ja eines Tages mal ein Soldat aus ihm werden. Zu Anfang tat er sich ziemlich schwer mit der neuen Situation und fühlte sich von Brooks verstoßen. Er konnte sich noch nie gut unterordnen und hatte ein großes Problem damit, mit Autorität umzugehen. Doch einer der Lehrer schaffte es zu dem Jungen durchzudringen und endlich begann Luke sich mehr anzustrengen und das Ganze als Chance zu sehen. Seine Noten wurden endlich besser und fitter wurde er noch dazu.
Nach den Terroranschlägen des 11. Septembers 2001 wollte Luke endlich sein Können beweisen und wollte helfen. Er wollte als Soldat in den Afghanistankrieg ziehen, doch dafür war er noch ein wenig zu jung. Sein Vorgesetzter bat ihn um Geduld und versprach ihm, dass er seine Chance noch bekommen würde. 2003 war es dann auch schon soweit: Luke wurde als Teil einer Bodentruppe in den Irakkrieg geschickt.
Nach seinem Einsatz kehrte er zurück nach Hause zu Brooks, der verdammt stolz auf ihn war. Aufgrund seiner Leistungen und der Tatsache, dass der Junge von der Straße sich bewährt hatte, bot Brooks ihm eine neue Chance an: Ein Platz an der Academy, um Polizist zu werden. Luke konnte es kaum fassen und freute sich auf die neue Herausforderung: Nun konnte er so werden wie sein Ziehvater, der sein größtes Vorbild war. Er schloss die Academy erfolgreich ab und begann mit dem Streifendienst. Nach ca. 5 Jahren auf den Straßen von Tampa wurde er nach einer großen Festnahme zum Detective befördert. Es schien endlich gut zu laufen im Leben des einstigen Kleinganoven, doch das sollte sich schon bald ändern.
Das heldenähnliche Bild, welches er von seinem Ziehvater hatte, begann stark zu bröckeln, als gegen Howard Brooks eine interne Ermittlung eingeleitet wurde und er sich schlussendlich wegen Korruption vor Gericht verantworten musste. Ja, Howard Brooks war korrupt. Auch wenn er der Meinung war, gewisse Dinge aus den richtigen Gründen zu tun, war es dennoch falsch und illegal. Das Verfahren gegen Brooks kam überhaupt erst ins Rollen durch Luke‘s Partner Ben, der offenbar für die Innenrevision arbeitete und Luke nur als Partner zugewiesen wurde, da die Innenrevision über das familienähnliche Verhältnis zwischen Miller und Brooks Bescheid wusste. Sein Partner ging das Ganze wirklich clever an, denn zunächst baute er eine Freundschaft zu Luke auf und nutzte schlussendlich die Informationen, welche er durch ihn über Brooks bekam – im Vertrauen natürlich. Eigentlich jedenfalls. Ben sagte also gegen Howard Brooks aus, somit stand Luke nun vor der Entscheidung zu wem er stehen sollte. Doch streng genommen hatte er keine wirkliche Wahl, denn sein Ziehvater setzte ihn derart unter Druck, dass er sich gegen seinen Partner wendete und seinem Ziehvater vor Gericht beistand. Zwar wusste er nichts von den genauen Machenschaften seines Ziehvaters, wofür Howard Brooks stets gesorgt hatte, doch half er bei der Vertuschung vieler seiner Aktionen. Warum? Er war der Meinung das Howard Brooks seine Unterstützung verdiente aufgrund der Dinge, die er für ihn riskiert und getan hatte. Er hatte ihn aufgenommen und geliebt, wie einen eigenen Sohn. Da war es doch das Mindeste, dass er ihm beistand und ihn nicht verpfiff. Außerdem war alles, was Brooks getan hat, immer im Interesse der Bürger von Tampa – oder?
Das Gerichtsverfahren von Brooks hatte natürlich für große Schlagzeilen gesorgt, da er ein wirklich hohes Tier beim Tampa PD war. So kam es, dass eine Journalistin auf Luke aufmerksam wurde, da sie wusste, dass er wie ein Sohn für Brooks war. Sie witterte eine große Story in alldem und begann ihn regelrecht zu verfolgen, um mehr zu erfahren. Luke versuchte sich davon nicht verunsichern zu lassen, doch das war gar nicht so einfach. Er bekam Druck von allen Seiten: Die Journalistin wollte ihn zum Auspacken bewegen, Brooks wollte, dass er dichthielt – koste es was es wolle – und dann waren da noch die Kollegen auf dem Revier, die ihn nur noch mieden, so als ob er die Pest wäre. Das Gerichtsverfahren zog sich eine gefühlte Ewigkeit und Luke wünschte sich nur noch, dass all das endlich vorbei war. Als er dann selbst im Zeugenstand saß, entschied er sich dafür für seinen Ziehvater einen Meineid zu leisten, um ihn zu schützen. Doch das war wohl die blödeste Entscheidung, die er treffen konnte, denn was er nicht wusste, war, dass die Staatsanwaltschaft inzwischen Beweise gefunden hatte, die Brooks eindeutig mit Korruption in Verbindung brachten. Brooks wanderte also in den Knast. Doch das war noch nicht alles, denn sein Meineid sorgte dafür, dass er der nächste auf der Anklagebank war. Der Vorwurf: Meineid und Beihilfe zur Korruption. Ratzfatz war Luke seinen Job als Cop los und wanderte nun ebenfalls ins Gefängnis – wenn auch wesentlich kürzer als Brooks.
Als Cop im Knast? Keine schöne Angelegenheit, so viel ist wohl jedem klar. Anfangs war Luke sich sicher, dass er im Gefängnis sterben würde. Doch irgendwie schaffte er sich so durchzukämpfen und nach einer gefühlten Ewigkeit bekam er Besuch von einer ehemaligen Kollegin und besten Freundin: Detective Russo. Sie bot Luke einen Deal an: Frühzeitige Haftentlassung bei der Unterstützung im Verfahren gegen seinen Ziehvater – denn einige seiner Taten waren im Gerichtsverfahren noch nicht rausgekommen und sie hatte beschlossen seinen Machenschaften weiter nachzugehen. Luke bekam also eine zweite Chance, das Richtige zu tun. Zunächst zögert er, denn schließlich war er überhaupt erst im Knast gelandet, weil er seinen Ziehvater nicht verpfeifen wollte. Doch jetzt? Die Situation hatte sich geändert, als seine Exfreundin ihm gebeichtet hatte, dass sie von ihm schwanger war. Es gab draußen jetzt etwas, was er auf keinen Fall verpassen wollte: Seine kleine Tochter, die inzwischen auf die Welt gekommen war.
Auch Detective Russo bemerkte natürlich, wie zwiegespalten er war und besuchte Luke von diesem Tag an regelmäßig. Immer wieder berichtete sie ihm, was sie Neues über Brooks herausgefunden hatte, und so konnte selbst Luke konnte irgendwann nicht mehr leugnen, dass sein Ziehvater nicht der Mensch war, für den er ihn gehalten hatte.
Natürlich konnte er aus dem Gefängnis heraus nicht viel für Detective Russo tun, doch sein großer Vorteil war nun einmal, dass er Brooks und seine Tricks besser kannte als jeder andere auf der Welt. Irgendwann gab er dem Detective also einige Hinweise und Tipps und so wurde die Haftstrafe von Brooks nach einem weiteren Gerichtsverfahren verlängert. Das war für Luke die Karte in die Freiheit, denn für seine Kooperation bei dem Fall, wurde er frühzeitig aus der Haft entlassen.
Nachdem Luke das Gefängnis verlassen durfte, musste er versuchen die Scherben seines verkorksten Lebens irgendwie wieder zusammenzubauen. Er dachte drüber nach, Tampa endgültig den Rücken zu kehren, denn mal ehrlich? Sein Ruf in dieser Stadt war vollkommen im Eimer. Er hatte keinen Job und keine Freunde mehr. Aber eines gab es da noch: Seine Tochter. Zu verschwinden war also keine Option mehr, auch wenn es eindeutig der leichteste Weg gewesen wäre. Das Wichtigste, um das er sich zuerst kümmern musste war jedoch ein Job. Denn ohne Geld hatte er keine Chance. Und das war gar nicht mal so einfach, denn Ex-Häftlinge wurden nun mal nicht gerade mit offenen Armen empfangen auf dem Arbeitsmarkt. Nach langem Suchen und einer Menge verzweifelter Tage und Nächte fand er endlich eine Anstellung in einer Bar.
Eines Abends tauchte dann der Detective Russo in der Bar auf, die beiden kamen erneut ins Gespräch und offenbar war sie die Einzige, die Luke nie aufgegeben hatte. Sie begann regelmäßig vorbeizukommen, die beiden sprachen über ihre aktuellen Fälle, Luke gab ihr regelmäßige Tipps, hielt die Ohren für sie offen und somit wurden sie irgendwann eine Art Team, wenn auch nicht offiziell. Das sollte sich jedoch ändern, denn eines Tages bot Detective Russo ihm an zum Tampa PD zurückzukehren – zwar nicht als Cop, jedoch als ihr Berater. Das machte sich eindeutig besser im Lebenslauf und vor allem wollte er, dass seine Tochter irgendwann mal stolz auf das sein konnte, was ihr Dad beruflich macht. Auch wenn er wusste, dass einige ehemalige Kollegen ihn nicht so freundlich begrüßen würden, nahm er das Angebot an.  


Onlineverhalten: Ich bin regelmäßig online
(abhängig vom RL, Arbeit und Uni-Stress, aber in der Regel täglich)
& poste eher gemütlich.
Schreibstil: [1. Person] ■ [3. Person] ■ [Beides]


IT'S YOU;
ÜBER DIE GESUCHTE PERSON

Name: Annie Johnson
[nur ein Vorschlag]

Alter: 35-40
Beruf: Journalistin

Beziehung zueinander: Früher warst du eher meine Feindin, inzwischen bist du jedoch eine meiner engsten Freunde.

Avatar: #Claire Holt, #Brianne Howey, #Natalie Portman
[nur Vorschläge]

Kurzbeschreibung: Du bist eine starke Frau, die es im Leben nicht leicht hatte und dennoch hast du dich nie unterkriegen lassen. Für deine Karriere musstest du hart kämpfen, doch wenn du eine Sache wirklich willst, dann kann dich nichts und niemand davon abbringen. Neben deiner Karriere sind deine Familie und deine Freunde dir sehr wichtig und du würdest alles für sie tun. Vielleicht gibt es noch eine weitere Gemeinsamkeit, die du mit Luke hast? Vielleicht bist du ebenfalls im Waisenhaus groß geworden?
[Dann könnten die beiden vielleicht sogar im selben Waisenhaus gewesen sein?]
Liebst Boxsport? Oder du hast eine Tochter? Lass deiner Kreativität gerne freien Lauf.

Gemeinsame Storyline:
Annie und Luke lernten sich zur Zeit des Prozesses gegen Luke’s Ziehvater Howard Brooks kennen. Annie war Journalistin und die Story über Brooks war natürlich ein gefundenes Fressen für die lokalen Medien. So kam es, dass sie dauernd den Kontakt zu Luke suchte, Interviews wollte und alles dransetze, um ihn zum Auspacken gegen Brooks zu bewegen.
Luke’s erster Eindruck von der Journalistin war daher alles andere als positiv, da er sich sicher war, dass sie nur scharf drauf war durch die Story auf der Karriereleiter nach oben zu klettern und sich auf die Kosten seines Ziehvaters im Ruhm zu sonnen. Abgesehen davon, war Luke nicht gerade in der besten mentalen Verfassung als er Annie das erste Mal begegnete. Er stand vor der Entscheidung, ob er dem Mann, der ihm so ziemlich alles beigebracht und immer unterstützt hatte, verraten sollte – etwas, was dem loyalen Ex-Soldaten wahrlich aufs Gemüt schlug. Außerdem stand Luke so schon unter enormen Druck, ohne dass ihm dauernd eine übermotivierte Journalistin vor die Füße lief.
Dass Annie auch persönliche Gründe für ihren Eifer an der Story gegen Brooks hatte, ahnte Luke zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Erst als er sich selbst nach dem für Brooks geleisteten Meineid im Gefängnis befand und Annie ihn besuchen kam, hatte sie ihm offenbart, dass auch sie einen persönlichen Groll gegen Howard Brooks hegte und sie wohl aus diesem Grund derart ehrgeizig an der Story gearbeitet hat.
Was den persönlichen Groll betrifft, welchen Annie gegen Howard Brooks hegte, gibt es vielfältige Möglichkeiten. Womöglich wurde der Vater von ihr von einem Kriminellen, der unter Brooks persönlichem Schutz stand getötet – vielleicht ging ein Geschäftsabschluss gewaltig schief oder die beiden gerieten einfach in Streit? Brooks hat natürlich dafür gesorgt, dass sein Schützling nicht verurteilt wurde, sei es durch gefälschte Beweise oder weil er ihm ein Alibi für den Tatzeitpunkt verschafft hat
[Hier kannst du natürlich gerne auch eine völlig andere eigene Idee einbringen!]

Nach dem ausführlichen Gespräch, welches für Luke äußerst aufschlussreich war, sah er Annie in einem anderen Licht als zuvor und konnte ihr damaliges Handeln inzwischen wesentlich besser verstehen. So kam es, dass die beiden während seiner Zeit im Gefängnis Kontakt hielten und neben der Geburt von Luke’s Tochter, welche ihm neue Hoffnung gab, war Annie einer der Gründe aus dem er sich dazu entschlossen hatte nun doch gegen Brooks auszusagen.
Aufgrund seiner Kooperation mit dem Tampa P.D. im Fall Brooks, wurde Luke nach knapp über einem Jahr Gefängnis frühzeitig aus der Haft entlassen und musste sich von nun an zurück in der Freiheit mit seinen persönlichen zahlreichen anderen Problemen abgesehen von Howard Brooks kümmern. Doch auch nach seiner Rückkehr in die Freiheit hielt er zu Annie den Kontakt und so entwickelte sich mit der Zeit eine immer engere Freundschaft zwischen den beiden.


Wünsche an die Person Behind: Ich erwarte sicherlich keine 24/7 Anwesenheit & das RL geht selbstverständlich immer vor. Eine gewisse Aktivität & vor allem aber Interesse an der Rolle, sowie Kreativität, um gemeinsam spannende Plays zu schreiben, wäre natürlich wünschenswert. Außerdem würde ich gerne vorab sagen, dass ich kein Pair plane.

Probepost: [Ja, neuer Post!][Ja, alter Post!] ■ [Nein] ■ [Ja, ich wünsche ein Probeplay]
Situationsvorschlag: Du bist derzeit an einem brisanten Artikel dran
[inwiefern genau bleibt dir überlassen]
und bittest Luke um Hilfe. Vielleicht benötigst du einfach nur seine fachliche Meinung als erfahrener Detective oder aber du bist in Schwierigkeiten geraten. Vielleicht ist es aber auch deine Quelle, die du versuchst zu schützen?

Tags: #weiblich #Freunde #Freundschaft
Cailin Garcia


IT'S ME;
ÜBER DIE SUCHENDE PERSON

Name: Cailin Garcia geb. Murray
Alter: 34
Beruf: 911 Dispatcher

Avatar: #Jenna Coleman
Kurzbeschreibung:Cailin ist eine selbstbewusste junge Frau, die sehr zu einem trockenen Humor neigt. Sie ist schlagfertig und stur, kann aber bei den richtigen Menschen liebevoll und offen sein.

Storyline:
Es war ein Mittwoch morgen. Die Sonne ging gerade in Tampa auf und begrüßte den Tag, wie auch ein kleines Mädchen welches gerade das Licht der Welt erblickt hat. Ihre Eltern sahen stolz auf sie hinab, wiegten sie in ihren Armen und weinten vor Glück. Sie rätselten wem ihre Tochter ähnlich sah und das glückliche Paar vergaß beim Anblick ihrer Tochter all den Schmerz ihrer Geburt. Auch wenn es 1989 noch kein Smartphone gab, wurden die ersten Bilder mit einer Farbfilmkamera gemacht, um diesen besonderen Tag mit der ganzen Familie teilen zu können. Der Name des Mädchens stand schon lange fest. Cailin Murray. Wäre sie ein Junge geworden wäre ihr Name vielleicht so etwas, wie Cailean oder Callum geworden. Ihre Familie väterlicher Seits hat schottische Wurzeln und die Familie lies keinen Namen zu, der im schottischen keine Bedeutung auch. Auch wenn die ersten Murrays um 1769 von Skye nach Amerika ausgewandert sind. Traditionen mussten erhalten werden und das schottische Blut floss noch immer durch ihre Adern, ganz gleich wie viele Jahrhunderte die Familie bereits in Amerika lebte.
Was romantisch klang, lebte nur in der Vorstellung eines kleinen Mädchens, dessen Mutter während der Geburt verstarb und deren Vater sie bei seiner Schwester abgab und seit dem nie wieder Gesehen wurde. Cailin wuchs trotz dessen wohl behütet bei ihrer Tante und ihrem Onkel auf und ihre Cousine war für sie so etwas, wie eine Schwester. Cailin besuchte die Highschool und ihre Noten bewegten sich eher im Mittelfeld. Sie war schon immer ein Freigeist und ein kleiner Sturkopf, der alles dafür tun würde ihren Willen durchzusetzen. Doch leider stand sie sich mit diesen Eigenschaften oft selbst im Weg. Nach Abschluss der Highschool besuchte sie das College. Auch hier wusste sie genau was sie wollte und sie strebte Bachelor of Science in Nursing an, was sie auch schaffte und sich nach der letzten Prüfung offiziell Krankenpflegerin nennen durfte.
Der Job im Krankenhaus veränderte die junge Frau. Sie wurde ruhiger, sah das Leben ernster und plötzlich wurde Cailin erwachsen. Sie bezog ihre erste eigene Wohnung in Tampa und nach früheren ersten Lieben, flüchtigen Lieben und erhoffte große Lieben die eben jeder junge Mensch erlebte traf sie mit fast 22 zu ersten Mal einen Mann, mit dem es anders war und mit dem es schnell ernst wurde. Adrian und sie stürzten sich in ihre Gefühle und ihre Beziehung und statt sich Zeit mit allem zu lassen und das verliebt sein zu genießen, heirateten sie viel zu schnell und zogen zusammen. Schnell kam der Alltag in das Leben des jungen Paares. Adrian, der zu diesem Zeitpunkt in seiner Hundeschule einspannt war und Cailin, die immer mehr Schichten übernahm sahen sich kaum noch. Und taten sie es doch, dann stritten sie. Cailin war in ihrem Beruf oft überfordert und kam an ihre Grenzen, dazu ging es privat viel zu schnell und so sehr sie Adrian auch liebte, lebten sie sich immer mehr auseinander. Jeder gab dem Anderen die Schuld am zu frühen Ehe aus nach 2 Jahren und nach einem kleinen Rosenkrieg war die Scheidung durch und Cailin entschloss ich Tampa zu verlassen und nach Boston zu gehen.
Cailin war verliebt in die Stadt und ihre Jahreszeiten. Außerdem fand sie einen Job, der vielleicht nicht weniger stressig war und die Gleiche Verantwortung mit sich brachte, aber sie ging in ihrem Job in der Notrufzentrale auf. Sie fand die alte Ruhe wieder und ging gerne zur Arbeit. In klaren Moment hinterfragte sie auch sich selbst als Ehefrau. Doch ein Entschluss für sie stand fest. Die junge Frau hatte vor nie wieder zu heiraten. Die Sache mit Adrian hat ihr gezeigt, dass eine Ehe nichts Gutes war und sie wollte ihren Ex-Mann auch nie wieder sehen. Beide waren Schuld am Aus der Ehe und so ganz vergessen konnte sie auch die guten Zeiten mit Adrian nicht, aber das Ja-Wort hat einfach alles verändert und das Einzige, dass bleiben sollte war sein Nachname. Das sie weiterhin Garcia hies sollte sie jeden Tag daran erinnern nicht noch einmal diesen Fehler zu machen.
Nach 2 Jahren in Boston kam Cailin auf einer Weihnachtsfeier ihrem Kollegen Steve näher. Aus einer lockeren Affäre entwickelte sich eine ernsthafte Beziehung, die ihr zeigte das es in der Liebe auch anders ging. Alles ging langsam und sie konnte das süße Gefühl der Verliebtheit in vollen Zügen genießen. Gekrönt wurde die Liebe 2018 mit der Geburt ihrer Tochter Isla. Und wie es in ihrer Familie Tradition war, bekam auch ihre Tochter einen schottischen Vornamen. Die kleine Familie lebte glücklich zusammen und Nichts schien die Glück trüben zu können. Für Cailin war alles perfekt und dazu musste sie keinen Ring am Finger tragen, der ihr ganzes Leben an einen Mann band und vielleicht alles kaputt machte. Steve wusste von ihrer Abneigung zur Ehe und doch störte er sich an dem Namen Garcia, den aus vielen Gründen auch ihre Tochter trug. Für Cailin war es einfacher ihre Tochter aus dem Kindergarten zu holen oder zum Arzt zu bringen, wenn ihre Tochter den selben Namen trug wie sie, erzählte sie Steve. In Wahrheit lag es allerdings eher daran, dass sie im Fall einer Trennung nicht wollte das ihre Tochter Steves Namen trug und so eine Trennung nur noch komplizierter wurde. Adrian und ihre Erfahrungen mit ihm blieben immer Teil ihres Leben und wieder einmal verkomplizierte Cailin sich ihr Leben und stand sich selbst im Weg.
Steve und sie waren nun bereits 7 Jahre ein Paar, als dieser sich dachte Cailin könnte ihre Meinung zum Thema Ehe geändert haben. Es war romantisch, fast schon kitschig wie Steve vor Freunden und Familie an seinem Geburtstag vor ihr auf die Knie ging und ihr einen Antrag machte. Doch statt Freude empfand Cailin nur Druck. Der Anblick dies Rings und die erwartungsvollen Blicke nahmen ihr die Luft zum Atmen. Ihr panischer Blick und das unangenehme Schweigen und Starren von ihr waren Steve Antwort genug, so dass er sich noch in der selben Nacht von ihr trennte und aus der gemeinsamen Wohnung auszog. Ihr Leben in Boston wurde von einem Tag auf den Anderen zur Hölle. Freunde und Familie stellten sich auf Steves Seite, sogar einige Kollegen konnten den ein oder anderen Spruch nicht unterdrücken. Die, die aber wirklich unter der Trennung litt war Isla, die wie ihre Mutter von Steve ignoriert wurde. Es gab also nichts mehr, was sie in Boston und sie wollte für ihre Tochter ein gutes Umfeld. In Tampa hatte sie alte Freunde und Familie und so entschloss sie sich zu einem Umzug zurück nach Tampa, wo sie zunächst Platz im Haus ihrer Tante fand. Isla liebte die Sonne und den Strand. Aber vor allem auch die Aufmerksamkeit ihrer Tante und ihrer Cousine. Cailin fand auch hier schnell einen Job in der Notrufzentrale und begann nun ein weiteres Mal ein neues Leben.  


Onlineverhalten: Ich bin regelmäßig online, ziehe es aber vor gemütlich zu posten.
Schreibstil: [1. Person][3. Person][Beides]


IT'S YOU;
ÜBER DIE GESUCHTE PERSON

Name: deine Wahl (der Vorname sollte aber schottisch sein)
Alter: 33 - 37
Beruf: deine Wahl

Beziehung zueinander: Du bist meine #Cousine/ #Cousin, wir sind aber wie #Geschwister aufgewachsen

Avatar: deine Wahl, ich hätte jedoch ein kleines Veto - Recht
Kurzbeschreibung: Zum Charakter möchte ich dir nicht viel vorgeben, du sollst dich damit wohl fühlen. Jedoch sind deine Wurzeln schottisch, auch wenn die Familie dort maximal im Urlaub ist, sollte das bei dem Charakter einfliessen

Gemeinsame Storyline:
Nach dem Tod meiner Mutter und dem Verschwinden meines Vaters, hat deine Mutter mich als Säugling bei sich aufgenommen. Sie und dein Vater wurden zu meinen Eltern und du zu meinem Bruder/ Schwester. Das Verhältnis war schon immer sehr innig, so dass viele uns bis heute wirklich für Geschwister halten.


Wünsche an die Person Behind: Ich würde mich freuen, dich bald hier zu haben. Das Gesuch kann sehr gerne mit anderen verbunden werden und es wäre toll, wenn du noch weitere Verbindungen hast. Ich erwarte keine 24/7 Anwesenheit, aber ich würde mich sehr über ehrliches Interesse am Chara freuen, da dieser sehr wichtig für Cailin ist.

Probepost: [Ja, neuer Post!][Ja, alter Post!][Nein] ■ [Ja, ich wünsche ein Probeplay]
Situationsvorschlag: Hier eine mögliche Situation für den PP angeben

Tags: #weiblich #männlich #Familie #Geschwister #Cousins
Emma Gallagher


IT'S ME;
ÜBER DIE SUCHENDE PERSON

Name: Emma Gallagher ( & Sydney Murphy )
Alter: 24
Beruf: Dispatcher & Tänzerin/Schauspielerin

Avatar: #Emily Rudd
Kurzbeschreibung:Emma ist ein sehr freundlicher und hilfsbereiter Mensch, was ihr auch bei ihrer Arbeit in der Notrufzentrale zur Hilfe kommt. Es fällt ihr leicht, sich in andere hineinzuversetzen und sie wünscht praktisch jedem nur das beste. Etwas schwerer fällt es ihr da schon, nach Feierabend die Anrufe wieder abzuschütteln und sie kann nicht einmal fluchen, um den Frust rauszulassen, da das auch etwas ist, das ihr wirklich schwer fällt. Aufgrund ihrer tänzerischen Ambitionen und da sie mit Ballett groß geworden ist, legt sie viel wert auf gesunde Ernährung und treibt auch neben dem Tanzen noch Sport. Sie hat einen Bachelor of Performing Arts und geht zu offenen Castings im Tanz-, Musical oder Schauspielbereich. Früher regelmäßig, aber seit sie im Casting Prozess sexuell belästigt/angegriffen wurde, hat sie zuletzt einige Monate aus Angst ausgesetzt und sich auf ihren "tatsächlichen" Job in der Notrufzentrale konzentriert.

Storyline Emma:
Emma wurde am 15.07.1999 als erste Tochter von Allison und Dean Gallagher geboren. Die Schwangerschaft der Balletttänzerin war ungeplant gewesen und die Hochzeit lag erst wenige Monate zurück. Dean, ein talentierter, aber mittelloser Musiker, der einige Jahre zuvor schon einmal unbeabsichtigt eine Frau geschwängert und sich der Verantwortung entzogen hatte, wollte diesmal alles besser machen.
Allisons besser betuchte Familie unterstützte das Paar. Die beiden schossen ihre Träume von Ruhm und Bühne in den Wind und eröffneten gemeinsam ein kleines Tanzstudio – Großteils von den Großeltern finanziert, das ihnen ein stabiles Einkommen und eine sichere Zukunft für ihre kleine Tochter ermöglichte.
Obwohl die Ehe durch die Schwangerschaft überstürzt entstanden war, war sie die meiste Zeit glücklich. Allison verlagerte den Ehrgeiz, den sie zuvor in ihre Ballett-Karriere gesteckt hatte, in ihre Schüler und vor allem ihre kleine Tochter, die praktisch zu tanzen – und in kleinem Maße zu trainieren – begann, direkt nachdem sie laufen lernte. In den Stunden öfters dabei versuchte sie schon als Kleinkind mit den größeren Mädchen mitzuhalten und neben dem Tanzen legte ihre Mutter auch viel Wert darauf, ihre geistigen Fähigkeiten und die Feinmotorik zu fördern.
So kam es, dass ihre angeblich hochbegabte Tochter ein Jahr früher eingeschult wurde, worauf die Eltern sehr stolz waren. Dass Emma dennoch in der Schule keine Schwierigkeiten hatte, war wohl eher Fleiß und Ehrgeiz und der Förderung durch ihre Mutter geschuldet, als einer besonderen Begabung.
Zeugnisse kamen und gingen, dank ihres Einsatzes, waren sie üblicherweise erfreulich, wenn auch nicht herausragend, ihre wahre Begeisterung und Begabung zeigte sich beim Ballettunterricht ihrer Mutter, die mit einem lachenden und einem weinenden Auge dabei zusah, wie ihre Tochter Stunden mit dem Tanzen zubrachte, bis sie zum Höhepunkt ihrer bisherigen Ballett-Karriere mit fünfzehn die Gold-Medaille beim jährlichen Youth America Grand Prix gewann. Ein Bewerb, an dem sie schon mehrfach teilgenommen hatte. Leider konnte sie die Leistung im nächsten Jahr nicht wiederholen und wurde nur vierte, bevor sie sich im Jahr darauf komplett auf die für sie so wichtigen Auditions für einen Platz im Performing Arts Studiengang der heimischen University of Tampa konzentrieren wollte.

Unglücklicherweise zerrte sie sich in der Woche der Prüfungstermine einen Knöchel, weshalb sie nicht antreten konnte.
Ihre Mutter, die sich wünschte, dass Emma mit ihrem guten Schulabschluss ein Studium mit einer sicheren Karriere wählen würde, war heimlich ein bisschen erleichtert, doch Emma am Boden zerstört. Doch da sie kein Interesse an irgendeinem anderen Studium hatte, das sie bis zu den Prüfungsterminen anfangen konnte, entschied sie sich das Jahr sinnvoll zu nutzen und machte sich im Internet über Freiwilligenarbeit schlau.
Mit Bildern von niedlichen Tieren und wunderschöner Naturkulisse, brach sie zu ihrer besten Freundin Sydney auf und schaffte es, diese von der Idee zu begeistern. Einige Wochen später saßen die beiden Mädchen tatsächlich in einem Flugzeug nach Peru, um dort für die nächsten neun Monate ein Projekt in einem Naturreservat zu unterstützen.

Tatsächlich war die Arbeit sehr hart und die Unterkunft rudimentär, aber die Eindrücke unvergesslich, so dass sie im Nachhinein betrachtet, froh über den kleinen Unfall war, der dafür gesorgt hatte, dass sie ihre Studienpläne für ein Jahr verschieben hatte müssen.
Kaum zu Hause angekommen, konzentrierte sie sich auf ihre Aufnahmeprüfung. Zwar hatte sie in den letzten Monaten weniger trainiert als sonst, aber es zeigte sich, dass sie nicht so schnell eingerostet war.
Diesmal ohne gesundheitliche Probleme, schaffte sie es in Performing Arts Class und begann ihr Herbst ihr Studium, das sie drei Jahre später mit einer Menge neuen Erfahrungen und einem Bachelor of Arts abschloss.
Gelernt hatte sie unter anderem, dass man sich auf Männer nicht verlassen konnte, denn Connor, ein gutaussehender Student aus der Schauspiel-Abschlussklasse, den sie auf einer der ersten Uni-Partys kennengelernt hatte, ließ sie etwas mehr als ein Jahr später fallen, kaum da er für seinen ersten Film gecastet wurde.
Seine Worte, dass sie zwar ganz hübsch war, aber schon Glück hatte, wenn sie irgendwann in einem Ensemble in der hinteren Reihe tanzen konnte, während er selbst zum Star bestimmt war, klangen noch eine ganze Weile bei ihr nach.
Neben ihrem Ex-Freund verlor Emma auch ihren Vater an Lungenkrebs, der vermutlich den vielen Zigaretten geschuldet war, die er bis zu ihrer Geduld ganz offen und danach immer noch mehr oder weniger regelmäßig heimlich geraucht hatte.
In den letzten Tagen seines Lebens schon sehr schwach, aber immer noch bei Verstand, nahm er Emma das Versprechen ab, im Gegensatz zu ihm ihre Träume niemals fallen zu lassen, ganz egal, wie unvernünftig das auch sein mochte und erzählte ihr gleichzeitig von dem zweiten großen Fehler seines Lebens, den er bis zu seinem Tod bedauert hatte.

In den Jahren vor ihrer Geburt hatte er mit seiner Band regelmäßig in einer Bar namens Grizzly Rose gespielt, während sie auf ihren richtigen Durchbruch wartete. Schon vor ihrer Mutter hatte er dort einige hübsche Frauen kennengelernt und eine davon ebenfalls geschwängert.
Emma war schockiert zu hören, dass sie eine Schwester hatte und noch schockierter, als ihr Vater ihr eröffnete, dass er in seiner Panik der schwangeren Frau gegenüber abgestritten hatte, dass er wirklich der Vater war – es hätte ja jeder sein können – obwohl er gespürt hatte, dass das Kind, zu ihm gehört hatte. Nachdem er der Frau damit das Herz gebrochen hatte, hatte er nie wieder von ihr gehört und alles, was er von dem Baby wusste, war, dass es ein Mädchen werden sollte.
Traurig und niedergeschlagen nach dem Tod ihres Vaters, denkt sie seither häufig an diese mysteriöse große Schwester und besucht hin und wieder die Bar, in der ihr Dad gesungen hatte, obwohl ihr bewusst ist, dass sie die junge Frau dort niemals finden würde. Schließlich war ihre Mutter eine Touristin gewesen.
Seit ihrem Abschluss fühlt Emma sich zunehmend verloren. In der Welt des Theaters und Tanz gibt es unglaublich viele Talente, zwischen denen es nicht einfach ist, sich zu beweisen.
Mittlerweile lebt mit ihrer besten Freundin Sydney und dem gemeinsamen Hund in einer WG zusammen. Das Geld für die Miete verdient sie als sie als Telefonistin in der Notrufzentrale, wo sie gerne Nachtschichten macht, um die Tage für Auditions freizuhaben, denn im Moment versucht sie irgendwie in der Branche Fuß zu fassen, um das Versprechen, das sie ihrem Vater gegeben hat, zu halten, während ihre Mutter versucht, sie zu überreden, bei ihr im Tanzstudio anzufangen. Ein sicherer Job für eine sichere Zukunft, aber im Moment will Emma den Traum von der Bühne noch nicht aufgeben.  


Storyline Sydney:
 Zwei Jahre nach ihrem älteren Bruder, erblickte Sydney das Licht der Welt. Es war Herbst und außerhalb des warmen Krankenhauszimmers wehte ein rauer Wind, der, im Nachhinein betrachtet, ein Vorbote für die unruhigen Zeiten gewesen war, die ihnen bevorstanden. Das Familienglück der Familie Murphy stand von Anfang an unter keinem guten Stern. Sydneys Mutter war aufgrund der fehlenden Ausbildung finanziell alles andere als gut aufgestellt und auch ihr Vater war ganz sicher vieles, aber auf keinen Fall ein Vorbild oder eine Stütze für seine kleine Familie, weswegen die Kinder von Anfang an viel Zeit bei ihrer Grandma verbrachten.
Trotz der allgegenwärtigen Unsicherheit, die ständig über ihnen schwebte, und der Tatsache, dass ihr Vater bei den Bemühungen an Geld zu kommen mehr und mehr auf die schiefe Bahn geriet, war Sydney ein aufgewecktes Mädchen. Sie war zufrieden mit dem, was sie hatten, vielleicht auch, weil sie es nicht anders kannte, und sie liebte es, ihre Familie immer um sich herum zu haben. Vor allem ihr Bruder konnte kaum einen Schritt machen, ohne dass sie plappernd um ihn herumhopste oder ihm ihre Puppe in die Hand drückte, damit er mit ihr spielte.
Gerade als Sydney, mit vier Jahren, anfing, ihr kleines Zimmer, das sie sich mit ihrem Bruder teilte, als beengt und viel zu chaotisch zu empfinden, verkündete ihr Vater am Frühstückstisch, dass er sich um eine neue, größere Wohnung gekümmert hätte. Ohne einen Blick zurück, zog die junge Familie also um und erhoffte sich eine glückliche und stabile Zukunft. Sydney war auf jeden Fall hin und weg von ihrem neuen Bett und dem ganzen Platz, den sie plötzlich hatten.
Ihr Vater war bereits kurz nach dem Umzug nur noch selten zu Hause und ihre Mutter hatte stets andere Dinge zu tun, beispielsweise zugedröhnt mit ihren Freundinnen wie Teenagerinnen in der Mall abzuhängen. Obwohl Sydney die liebevolle Zuwendung fehlte und ihre Eltern immer öfter und immer heftiger stritten, war sie kein unglückliches Kind. Sie lebte in ihrer eigenen kleinen Welt, in der kein Ärger existierte und hatte bis zu ihrem sechsten Lebensjahr mehr Fantasie- als echte Freunde. Das änderte sich erst, als sie in die Grundschule kam und in ihrer Lehrerin endlich eine erwachsene Bezugsperson fand. Langsam legte Sydney ihre verträumte Schüchternheit mehr und mehr ab und fand, neben ihrem Bruder, auch noch andere Freunde. Ihre Sitznachbarin wurde schnell zu ihrer besten Freundin und in den Pausen konnte nichts und niemand die beiden Mädchen trennen. Sydney teilte die Süßigkeiten mit ihr, die sie heimlich eingesteckt hatte und im Gegenzug bekam sie niedliche Aufkleber geschenkt, mit denen sie die Wand über ihrem Bett tapezierte.
Während sie kichernd auf der Schaukel hockte oder abends zufrieden in irgendwelchen Bilderbüchern blätterte, hätte sie sich niemals träumen lassen, dass ihr Leben noch im selben Jahr komplett auf den Kopf gestellt werden sollte. Aber so kam es, ihre Eltern trennten sich und da ihre Mutter auf irgendeinem Kreuzfahrtschiff anheuerte, ließ sie ihren Vater vollkommen überfordert mit zwei Kindern zurück. Ohne ihre Grandma wäre ab diesem Zeitpunkt vermutlich alles den Bach runtergegangen, aber die ältere Frau schaffte es, das größte Unglück abzufedern und hin und wieder ein liebevolles Auge auf die Geschwister zu haben. Sydney liebte die Tage, an denen sie bei ihrer Großmutter untergebracht wurden. Vielleicht war sie einfach anpassungsfähiger oder es lag ihr von Natur aus mehr, sich auf die positiven Dinge zu konzentrieren, die dieses Arrangement mit sich brachte. Anders als ihre Eltern, nahm sich ihre Grandma mehr Zeit für die Kinder. Sydney lernte zu backen und übte, vollkommen übermotiviert, zwischen den weichen Sofakissen ihrer Großmutter fleißig das Lesen und Schreiben. Wie sich herausstellte, war sie alles andere als auf den Kopf gefallen und auch wenn sie sich ab und an noch in ihren eigenen Gedanken und Fantasien verlor, bekam Sydney bald ein gutes Gespür für die Realität und die ganzen hässlichen, negativen Dinge, die sie bis dato erfolgreich ausgeblendet hatte - besonders was die Geschäfte ihres Vaters anging, keine ihrer Freundinnen wurde jemals von einem stämmigen, tätowierten Ex-Häftling von der Schule abgeholt und auf ein Eis eingeladen. Sydneys Lehrerin suchte mehrere Gespräche mit ihrem Vater, aber was auch immer die Erwachsenen dabei besprachen, es blieb alles beim Alten.
Je älter Sydney wurde, desto ehrgeiziger wurde sie auch.
Vielleicht hatte sie unterbewusst Angst davor, wie ihre Eltern zu enden, vielleicht wollte sie durch gute Noten die Anerkennung bekommen, die ihr soanders fehlte oder vielleicht fiel es ihr auch einfach leicht, für die Schule zu lernen und sich immer neue Ziele zu setzen, die sie schließlich auch erreichte. Woran es auch lag, während ihrer gesamten Schulzeit hielt Sydney ein gutes Niveau und war besonders engagiert bei Dingen, die sie interessierten. Kunst war eines der Fächer, die ihr besonders lagen. Nicht nur, dass sie sich gerne in ihren eigenen Zeichnungen austobte, sie interessierte sich für die Geschichte bedeutender Kunstwerke. Wer war die Person, die so etwas geschaffen hatte? Was wollte sie damit aussagen? Wenn sie ihre Nase ersteinmal in Recherchen gesteckt hatte, war es schwer, sie davon loszubekommen. Neben der Schule fing Sydney an, für ein Museum zu jobben. Ihre Aufgabe bestand hauptsächlich darin, Flyer zu verteilen, aber da ihre beste Freundin direkt mit von der Partie war, hatte sie Spaß dabei und außerdem brachte es ihr etwas eigenes Geld ein. Als hätte ihr Vater nur darauf gewartet, dass seine Kinder Boden unter den Füßen bekamen, ließ er sich, als Sydney 16 Jahre alt war, bei einem Überfall mit einem Haufen Drogen im Wagen erwischen und landete im Gefängnis. Den Geschwistern blieb nichts anderes übrig, als zu ihrer Grandma zu ziehen. Für drei mehr oder weniger erwachsene Menschen war die Wohnung auf keinen Fall geräumig genug, aber Sydneys älterer Bruder zog von dort ziemlich schnell in eine eigene Wohnung. Sie hätte sich ganz sicher über den gewonnenen Platz gefreut, wenn sie nicht das ungute Gefühl gehabt hätte, dass ihr Bruder immer mehr ihrem Vater glich und nacheiferte und sie hatte leider keine Ahnung, wie sie ihn stützen sollte. Ihre persönlichen Lichtblicke in dieser Zeit waren ihre Freunde, der Kunstkurs in der Highschool und ihr Job.
Und natürlich ihr erster ernsthafter Crush. Er war nicht der erste Junge, mit dem Sydney schlief, aber er war der erste, in den sie sich Hals über Kopf verliebte. Zunächst erlebte sie ein völlig neues Hoch. Sydney gewann noch an Selbstvertrauen dazu, denn plötzlich war da jemand, der sie richtig wahrnahm und sich all ihre Bedenken bezüglich ihrer Familie anhörte. Im Gegenzug hatte auch sie immer ein offenes Ohr und hätte für ihn, ebenso wie für alle wichtigen Menschen in ihrem Leben, alles stehen und liegen gelassen. Ihre Beziehung hielt lange, überdauerte, trotz immer häufigerer Tiefs und ausufernden Streitigkeiten, sogar die Highschoolzeit, an dessen Ende Sydney ein Stipendium ergattern konnte. Was sie studieren wollte, stand für sie schon seit Jahren fest – Kunstgeschichte. Dank des Stipendiums bekam sie einen Platz an der Uni und zog auch endlich bei ihrer Grandma aus und mit ihrer besten Freundin in eine Wohnung.
Obwohl sie sich am liebsten direkt in ihr Studium stürzen wollte, zögerte sie nicht lange, als Emma stattdessen mit einem anderen Vorschlag um die Ecke kam - neun Monate in Peru, um ein soziales Projekt zu unterstützen. Die Zeit war hart, was vor allem an der schweren Arbeit lag, doch trotzdem würde Sydney sich jedes Mal wieder dafür entscheiden.
Zurück in den Staaten, brauchte Sydney einige Wochen, bis sie sich wieder eingefunden hatte, aber ehe sie sich versah, steckte sie mitten in ihrem Studium. Während ihres ersten Studienjahres, packte sie der Ehrgeiz. Sie hängte sich ordentlich rein, um allen zu beweisen, dass sie das Stipendium verdient hatte und um sich selbst eine gute Zukunft zu sichern. Die Negativbeispiele ihrer Eltern waren ihr stets ein Antrieb, auch wenn sie die beiden sonst komplett aus ihrem Leben und ihren Gedanken gestrichen hatte. Zumindest gab sie dies vor. Manchmal, wenn sie am Abend zufrieden in ihr Bett fiel, ertappte sie sich bei dem Gedanken, ob ihre Mutter stolz auf sie wäre. Aber solche Überlegungen schob Sydney immer von sich weg.
Da allerdings auch Geld für die Miete ins Haus kommen musste, begab Sydney sich auf die Suche nach einem neuen Nebenjob. Einige Monate versuchte sie sich mal hier und mal dort aus, bis sie bei einer Strandbar hängen blieb. Das Personal dort war weltoffen und gut aufgelegt und so fühlte sie sich auch nach langen, anstrengenden Tagen gut aufgehoben. Alles lief soweit rund, ihr Leben festigte sich mehr und mehr und nach einer kurzen Beziehungspause, schien auch der Abstand ihnen gut getan zu haben. Zumindest dachte Sydney das, bis sie herausfand, dass ihr langjähriger Freund sie betrogen hatte. Durch das Ende der Beziehung und den Schmerz darüber, verlor sie einen Teil der Beständigkeit, die sie im Laufe der letzten Jahre gewonnen hatte. Umso mehr stürzte Sydney sich nun also in ihr Studium, bewarb sich um zusätzliche Praktika in Kunstgalerien und hing ihrem Bruder und Emma mehr denn je am Hintern.
Vor einer Weile retteten Emma und sie einen Hund aus einem Bach, dem sie ohne Zögern ein Zuhause gaben und seitdem war Milo der Mittelpunkt von Sydneys Leben.


Onlineverhalten: Praktisch täglich online und für GBs und/oder eventuell Chat da. Posts brauchen üblicherweise zwischen 3 und 10 Tage.
Ich bin kein Powerposter, aber poste dafür sehr regelmäßig. GBs und Chats mag ich auch für zwischendurch, aber mein Fokus liegt eher eher auf dem Play.
Bei Sydney sieht es ähnlich aus.
Schreibstil: [1. Person][3. Person][Beides]


IT'S YOU;
ÜBER DIE GESUCHTE PERSON

Name: z.B. Randy oder Jayden Murphy (der Vorname ist flexibel)
Alter: 26
Beruf: freie Wahl, aber nichts, wofür man ein Studium braucht und kein Job, mit dem man besonders reich wird. (Barkeeper, Kellner, Koch, Mitarbeiter Kino/Bowlingbahn, Fitness-Center oder Dojo etc.)

Beziehung zueinander: Du bist der #Bruder meiner besten Freundin Sydney, daher kennen wir uns schon seit wir Kinder waren. Als Teenager hab ich eine Weile (mehr oder weniger) heimlich für dich geschwärmt, womit du mich gerne heute entweder immer noch aufziehst oder versuchst mit mir zu flirten. So leicht bist du in der Hinsicht nicht zu durchschauen.

Avatar: #Taz Skylar (Favorit), sonst mach gern eigene Vorschläge.
Kurzbeschreibung: Du bist ein liebenswerter Idiot, der gern so tut, als wäre er ein Arsch. Dass du in schwierigeren Familienverhältnissen aufgewachsen bist, hat dich nach außen hin etwas abgehärtet und du hast ein paar zwielichtige Freunde und bringst dich gern öfters in Schwierigkeiten, aber alles in allem bist du ein guter Mensch.

Gemeinsame Storyline:
Wie schon erwähnt, kennen wir uns schon seit wir Kinder waren und auch nach der Schulzeit haben wir uns noch regelmäßig gesehen, weil eure Großmutter mich oft zum Essen eingeladen hat und du außerdem hin und wieder auf unseren Hund Milo aufpasst.
Abhängig vom Ava, wärst du entweder Sydneys Bruder oder Halbbruder. In diesem Fall hätte deine leibliche Mutter dich kurz nach der Geburt bei eurem Vater vor der Tür abgegeben und ist dann abgehauen, Sydneys Mutter hat dich trotz der Wut über die Affäre aufgezogen, als wärst du ihr eigenes Kind oder Sydneys Eltern haben sich erst nach deiner Geburt kennengelernt. Wenn du der Bruder bist, sollte der Ava natürlich (noch mehr) zu Sydney passen (#Madelyn Cline)

Als Jugendlicher hast du versucht, die Familienkassa und dein Taschengeld mit kleineren Ladendiebstählen aufzubessern, öfters Schule geschwänzt und hattest Idioten als Freunde, mit denen du getrunken oder Gras geraucht hast. Allerdings hast du Sydney vor ein paar Jahren versprochen, dass du dich zusammen reißt, weil sie es nicht ertragen würde, wenn du auch noch ins Gefängnis kommen würdest und im Großen und Ganzen hast du dich daran gehalten.
Als Sydney vor einigen Wochen ihren Dad zum ersten Mal seit Jahren im Gefängnis besucht hat, wollte er sie dazu überreden, für ihn draußen ein paar Dinge zu erledigen, die angeblich die Familie reich machen würden, aber nicht ganz legal waren. Deine Schwester hat selbstverständlich abgelehnt und will mit ihrem Vater nichts mehr zu tun haben. Aber da es um dich in den letzten Wochen/Monaten still geworden ist, befürchten wir jetzt, dass seine Bitten und Versprechungen bei dir gefruchtet haben und du dich in irgendeinen Mist reinziehen hast lassen und machen uns natürlich entsprechend große Sorgen um dich.

Für mehr Infos über deine Familie, ließ bitte Sydneys Story gewissenhaft.


Wünsche an die Person Behind: Ich poste selbst recht regelmäßig, hab aber kein Problem auch mal länger auf einen Post zu warten. Ich persönlich mag GBs und gelegentlich Chat, um zwischendurch Kontakt zu halten, daher wäre es schön, wenn du da nicht komplett abgeneigt bist, das Play ist mir aber definitiv wichtiger. Je nachdem, wie sich das Play entwickelt, wäre ein Ship nicht ausgeschlossen.
Obwohl du aktuell gerade von deinem Vater in eine linke Sache reingezogen wurdest (z.B. Betrug beim Glücksspiel, oder du bist für ihn ein Kämpfer in einem illegalen Fight Club, der eventuell absichtlich verlieren soll, damit er einen Gewinn einstreichen kann, oder ein von einer Gruppe geplanter Raub/Diebstahl, für den du etwas auskundschaften sollst etc.), wäre es Sydney und mir wichtig, dass du im Laufe der Zeit dort rauskommst und nicht komplett kriminell wirst.

Probepost: [Ja, neuer Post!][Ja, alter Post!][Nein] ■ [Ja, ich wünsche ein Probeplay]
Situationsvorschlag: Bei einem Essen bei eurer Grandma versuchen wir dir etwas auf den Zahn zu fühlen, während du natürlich versuchst, dir nichts wegen deiner aktuellen Probleme anmerken zu lassen. Den Post können wir später gern als Start für ein Play verwenden. Auf Wunsch kann ich auch gerne einen kurzen Post vorgeben, damit du etwas zu reagieren hast.

Tags: #männlich #Familie #Geschwister #Pair # Ship
Anisha Adams


IT'S ME;
ÜBER DIE SUCHENDE PERSON

Name: Anisha Adams
Alter: 27
Beruf: Rettungssanitäterin

Avatar: #Amita Suman
Kurzbeschreibung: Auf den ersten Blick wirkt Anisha meistens eher verschlossen und nicht sehr gesellig, im Grunde ist sie aber nur vorsichtig und braucht ihre Zeit, bis sie jemandem vertraut, was möglicherweise das Resultat ihrer schwierigen Familienverhältnisse ist. Sobald sie dann erstmal mit jemandem warm geworden ist, scherzt sie gerne herum und ist eine sehr loyale Freundin, die immer ein offenes Ohr hat und sich auch gerne die ganze Nacht hinsetzt, um an einer Lösung zu tüfteln oder gemeinsame Sorgen in Bier zu ertränken.
So wenig sie Smalltalk auch mag, so sehr liegt es ihr am Herzen, anderen Menschen zu helfen, weswegen sie auch Rettungssanitäterin geworden ist. Als Ausgleich zu ihrem stressigen Alltag, treibt Nisha viel Sport, vor allem Kampfsport hat es ihr angetan. Als Jugendliche hat sie mit Aikido begonnen und ist dem Sport seitdem treu geblieben.

Storyline:
Unvorhersehbar. Zu keinem Zeitpunkt war Anisha Marleen Adams‘ Leben vorhersehbar gewesen. Angefangen hatte alles mit der zufälligen Begegnung ihrer Eltern, die jeweils bereits einen anderen Partner an ihrer Seite hatten. Während Randall Adams sich bald darauf von seiner damaligen Freundin trennte, fiel es seiner neuen Liebe schwerer, die Brücken hinter sich einzureißen. Schließlich wagte sie dann allerdings doch den Sprung, willigte in eine Heirat ein und zog zu ihm ins sonnige Florida. Nur vier Wochen nach der Hochzeit stellte die frischgebackene Mrs. Adams fest, dass sie schwanger war. Auch wenn das nicht dem Plan des jungen Paares entsprach, freuten sie sich nach dem ersten Schock über die Neuigkeiten und begrüßten rund sieben Monate später ihre kleine Tochter auf der Welt. Anisha machte es ihren Eltern zunächst nicht besonders schwer, sie schlief verhältnismäßig schnell durch und beeilte sich dafür nicht wirklich mit dem Laufen lernen. Sobald sie dies allerdings beherrschte, gab es kein Halten mehr – Nisha erkundete gerne ihre Umgebung, am liebsten allein und unbehelligt von wachsamen Augen und mahnenden Worten.
Auch als Kleinkind war Anisha eher ruhig zurückhaltend. Auf dem Spielplatz beobachtete sie die anderen Kinder lieber, als sich direkt selbst in das Getümmel zu stürzen. Was nicht bedeuten sollte, dass sie ein scheues Kind war, das vor Konfrontationen zurückschreckte. In der Vorschule geriet sie in die ein oder andere kleine körperliche Auseinandersetzung mit einem anderen Mädchen, das ihr ständig die Stifte klaute und mit den anderen Kindern schlecht über Nisha redete. Ihre besten Freunde während dieser Zeit waren ihr Stoffhund Gary und Miles, der Nachbarsjunge. Zu ihrem Glück kam Miles schließlich nicht nur auf die gleiche Schule wie sie, die beiden Kinder landeten sogar in der selben Klasse. Gemeinsam schlossen sie neue Freundschaften und erkundeten nach der Schule, als Piraten oder Entdecker verkleidet, die Gärten der Familien. Während Anishas Vater versuchte, ihr Leichtathletik oder Fußball schmackhaft zu machen, setzte Anishas Mutter sich schließlich durch und meldete ihre Tochter beim Ballett an. Anisha war kein übermäßiges Talent, da das Ballett nicht unbedingt ihre große Leidenschaft war, aber sie ging in der Regel trotzdem gerne hin, weil sie die Mädchen aus ihrer Gruppe mochte und weil sie wusste, dass es ihre Mutter glücklich machte. In der Schule kam Nisha ebenfalls ganz gut zurecht, sie zählte nicht zu den Klassenbesten, aber ihre Noten befanden sich im vorderen Drittel – ebenfalls zur Freude ihrer Mutter. Nach der Schule probierte sie sich durch einige der Schul-AGs durch, bis sie schließlich bei der Schülerzeitung hängen blieb.
Als sie zwölf Jahre alt war, wurde ihr Vater befördert und da ihre Mr und Mrs Adams die Familienplanung noch nicht gänzlich aufgegeben hatten, obwohl sie sich seit Jahren vergeblich um ein weiteres Kind bemühten, nutzten sie dies als Anlass für einen Umzug. Die Renovierung des neuen Hauses behielt Anisha als einer der schönsten Zeit in Erinnerung, da sie die Erwachsenen von ihren alltäglichen Sorgen ablenkte und sie alle zusammen ein schönes neues Zuhause schufen. Mittags strichen sie Wände und abends saßen sie zwischen Kartons auf der Veranda und aßen kalte Pizza. Diese unbeschwerte Zeit hielt leider nicht ewig an, ein Jahr später stellte sich heraus, dass es nahezu unmöglich war, dass Mrs Adams erneut schwanger werden könnte. Nisha bekam davon wenig mit, da ihre Mutter „erwachsenen Angelegenheiten“ strikt für sich behielt. Allerdings ging die bedrückte Stimmung um Haus nicht an ihr vorüber. Auch wenn Miles nach dem Umzug leider nicht mehr direkt nebenan wohnte, verbrachte sie ihre Zeit dennoch weiterhin oft bei ihm, für Pyjamapartys oder um mit seinem neuen Nintendo zu spielen. Nach einigen Monaten pendelten sich die Launen ihrer Mutter wieder ein und der normale Alltag kehrte ins Hause Adams zurück. Um den alten Familienspirit wieder zu erwecken, führten sie einen Pizzatag ein, zu welchem vor allem Mrs Adams immer häufiger fehlte, da sie ständig auf Dienstreise zu sein schien.
Mit vierzehn Jahren nahm Nishas Mutter sie zum ersten und letzten Mal mit nach Nepal, um dort den Sommer zu verbringen. Während die ersten Wochen gut verliefen und die Teenagerin nur allzu gerne das Land und die Kultur erkundete, wendete sich das Blatt kurz darauf. Ihre Mutter musste aufgrund der Arbeit früher zurück in die Staaten reisen, Nisha sollte wie geplant am Ende des Sommers nachkommen und bis dahin bei ihrer Tante, der Schwester ihrer Mutter, unterkommen. Vom ersten Moment an spürte sie die Ablehnung ihrer Tante und auch in den folgenden Tagen wurden die beiden einfach nicht warm miteinander. Nisha versuchte, sich den Urlaub davon nicht verderben zu lassen, doch Tag für Tag fühlte sie sich unwohler. Schließlich kam es neben verbalen Ausrutschern auch zu physischen Übergriffen, über die Nisha bis heute mit niemandem geredet hat. Als sie am Ende des Sommers wieder nach Hause kam, wirkte sie allerdings vollkommen verändert. In der Schule rutschten ihre Noten ab, Freunde und Familie stieß sie immer wieder vor den Kopf, bis sie anfingen Nisha zu meiden. Ihre Mutter schob ihr verändertes Verhalten auf die Pubertät und versuchte dem mit Hausarrest und Aufgaben im Haushalt entgegenzuwirken. Erfolglos. Irgendwann wurde das auch Mrs. Adams klar, ihre neue Strategie bestand darin, Anisha aus dem Haus zu scheuchen, um sich mit Freunden zu treffen und Hobbys nachzugehen. Das Ballett hatte Nisha schon vor einer Weile aufgegeben und bis auf Miles und zwei Mädchen aus ihrer Klasse, wollte sie mit ihren alten Freunden auch nichts mehr zu tun haben. Aber da ihre Mutter sie nicht im Haus haben und da Anisha nicht im selben Raum wie ihre Mutter sein wollte, verbrachte sie ihre Nachmittage fortan überall sonst, nur nicht daheim – Cafés, das Diner um die Ecke, die Bücherei, die Mall, das Kino. Irgendwie landete Nisha eines Tages in einem Aikido-Kurs und zum ersten Mal seit langem, hatte sie das Gefühl, die Kontrolle zurückzubekommen. Das Training lieferte ihr den Ausgleich, den sie so unbedingt brauchte, und Stück für Stück wurde sie wieder mehr sie selbst. Zudem gewann sie an Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein dazu und hatte endlich das Gefühl, ihre Nachmittage mit etwas Sinnvollem zu füllen. Neben dem Training ließ sie sich von Miles und Hannah, ihrer engsten Schulfreundin, zu einem Date mit Hannahs Cousin überreden. Vermutlich war es das katastrophalste Date in der Geschichte der ersten Dates, aber zumindest hatten die drei dadurch die nächsten Wochen etwas zu lachen. Nach diesem Treffen strebte Anisha nicht allzu bald einen zweiten Versuch an, dafür traf sie sich lieber mit Hannah und Miles auf einen Burger oder ging mit den beiden ins Kino.
Während Nishas Sozialleben wieder in die richtigen Bahnen lenkte, endeten die Reibereien mit ihren Eltern damit leider nicht. Die Fronten zwischen den beiden Parteien verhärteten sich immer mehr und aus jeder Kleinigkeit wurde ein riesiges Problem. An Anishas sechzehnten Geburtstag lief das Fass dann schließlich über. Das Resultat war der endgültige Schnitt zwischen Nisha und ihren Eltern. Mit gepackten Sachen saß sie etwa einen Tag lang auf der Straße, dann kam sie bei ihrem Cousin väterlicherseits, Brian, und dessen Frau Annabeth unter.
Die beiden bewohnten ein geräumiges Haus, hatten keine Kinder und arbeiteten die meiste Zeit, sodass Anishas Anwesenheit sie nicht störte. Sie bezog das Gästezimmer und versuchte, sich möglichst unsichtbar zu machen. Wochen vergingen und schließlich gewöhnten die drei sich aneinander, bis Nisha sich schließlich nicht mehr wie ein Störenfried vorkam. Die drei wurden zu einem eingespielten Team und hatten mit dem Rest der Familie nicht mehr sonderlich viel zu tun. Natürlich wussten Anishas Eltern, wo sie sich befand und sie war sich ziemlich sicher, dass ihr Cousin seinem Bruder regelmäßig ein kleines Update gab, immerhin wurde sie erst zwei Jahre später volljährig und damit mehr oder weniger vollends unabhängig. Für ihre Abschlussprüfungen lernte sie fleißig mit Annabeth und von ihr ließ sie sich sogar dazu überreden, auch ohne Date auf den Abschlussball zu gehen. Gemeinsam mit Hannah und Miles verbrachte sie den Abend eher am Rand des Geschehens, lästerte über das ein oder andere Outfit und schwelgte ein wenig in Erinnerungen an die vergangenen Highschooljahre. Gerade als die drei sich Nachschub vom Punsch geholt hatten, sollten die Ballkönigin und der Ballkönig gekrönt werden. Die Gewinner waren wenig überraschend. Überraschend war allerdings, dass die Ballkönig über ein schlecht gelegtes Kabel stolperte und von der Bühne, geradewegs in die wartenden Schüler, stolperte. Auf ihrem Weg Richtung Boden riss sie mehrere Schüler mit um und darüber hinaus das Kabel geradewegs aus der Steckdose, sodass es für einige Minuten dunkel um die aufgeregten Zuschauer wurde. In dem Chaos, das daraufhin ausbrach, wurde Anisha ebenfalls zu Boden gerissen und verletzte sich am Oberschenkel. Nur eine Viertelstunde später war der Saal wieder hell erleuchtet und Rettungskräfte eingetroffen, die sich um die verletzten Schüler kümmerten und alle anderen zu beruhigen versuchten. Beeindruckt von der koordinierten Arbeit der Rettungskräfte, gepaart mit dem dringenden Bedürfnis, ihrem Leben einen Sinn zu verleihen, formte sich langsam ein Zukunftsplan in Anishas Kopf. Auf keinen Fall wollte sie in einem Bürojob enden, der sie langweilen würde. Sie musste etwas tun, um die Welt, oder zumindest die Stadt, in der sie lebte, zu einem besseren Ort zu machen. Nisha wollte für die Menschen da sein, die von anderen im Stich gelassen worden waren oder die sich nicht selbst helfen konnten. Also besuchte sie, mit Unterstützung von Annabeth und Brian, nach ihrem guten Highschoolabschluss das College und machte anschließend die Ausbildung zur Rettungssanitäterin.
Aber das war ihr nicht genug. Die koordinierte Arbeit und die starren Strukturen, die Nisha zunächst an dem Job beeindruckt hatten, stießen ihr während der tatsächlichen Arbeit immer öfter übel auf. Der Spielraum, in welchem sie den Menschen helfen konnte, war sehr begrenzt und von klaren Richtlinien diktiert, an die sie sich als Sanitäterin zu halten hatte. Anisha wollte mehr tun – sie schloss sich einer Freundin an, die im dritten Jahr ihrer Assistenzarztzeit war, um auch außerhalb ihrer Jobs Menschen zu behandeln und zu versorgen. Meistens fand dies in der Wohnung der jungen Ärztin statt, wobei Anisha in der Regel nur kleinere Verletzungen oder Beratungen übernahm. Gelegentlich suchten sie auch gezielt eine Obdachlosenunterkunft auf und sollte ein Fall ihre Kompetenzen übersteigen, spielte Nisha das persönliche Taxi und fuhr die betroffene Person in die Notaufnahme. Hin und wieder ließen die beiden zu ihren Zwecken auch mal einige Mittel aus dem Krankenhaus oder dem Rettungswagen mitgehen, stets darauf bedacht, nicht zu viel Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.
Obwohl ihr Zusammenleben mit Annabeth und Brian die meiste Zeit harmonisch ablief und sehr an ein WG-Leben erinnerte, und obwohl es ihr während der Ausbildung die Möglichkeit gegeben hatte, etwas Geld zu sparen, lebt Anisha inzwischen in einer eigenen Wohnung, was sowohl ihr als auch dem verheirateten Paar mehr Privatsphäre ermöglicht. 


Onlineverhalten: Ich schaue täglich immer mal wieder rein. Posts kommen in der Regel abends, aber Pns oder Gbs beantworte ich meistens recht zeitnah.
Schreibstil: [1. Person] ■ [3. Person] ■ [Beides]


IT'S YOU;
ÜBER DIE GESUCHTE PERSON

Name: frei wählbar
Alter: frei wählbar, sollte aber natürlich zum Beruf passen
Beruf: 1-2 #Ärztinnen / #Ärzte

Beziehung zueinander: #Freunde & (semi-legale) #Arbeitskollegen

Avatar: frei wählbar (Beispiele: #Camilla Luddington, #Antonia Thomas, #Jessie Mei Li, #Simone Ashley, #Freddy Carter, #Jesse Williams, #Robert Sheehan, #Kit Young)
Kurzbeschreibung: Zu deinem Charakter möchte ich dir eigentlich nicht viel vorgeben. Ob du sehr starke Ansichten hast und diese auch immer direkt herausposaunst oder ob du eher zurückhaltender und durchdacht bist, liegt ganz bei dir. Wichtig wäre nur, dass du das Herz am rechten Fleck hast und anderen Menschen unbedingt helfen möchtest.

Gemeinsame Storyline:
1. Wir haben uns durch die Arbeit kennengelernt und sind der Auffassung, dass das Gesundheitssystem viel zu viele Menschen benachteiligt, entweder weil sie finanziell nicht gut aufgestellt sind, sich aufgrund von aufdringlichen Fragen nicht zum Arzt trauen oder schlichtweg diskriminiert werden. Aus diesem Grund haben wir uns, nach ewigen hitzigen Debatten zu dem Thema bei dem ein oder anderen Bier, dazu entschieden, Patienten außerhalb des Krankenhauses zu behandeln - in deiner Wohnung, um genau zu sein, da ich mich gerade mitten in einem Umzug befinde. Über Monate hinweg haben wir hier und da mal das ein oder andere Medikament oder Verbandszeug mitgehen lassen, oder eben (hauptsächlich) über Dritte erworben. Wir, wobei du natürlich das größere Fachwissen hast, behandeln jeden, der an die Tür klopft und stellen keine Fragen - von einer Grippe bis hin zu einer Schusswunde. Sobald wir merken, dass wir nicht in der Lage sind, jemandem vor Ort zu helfen, bringen wir ihn selbstverständlich ins Krankenhaus oder verweisen ihn an einen Arzt weiter.


Wünsche an die Person Behind: Ich bin eigentlich sehr entspannt, was das Posten angeht. Je nach Zeit poste ich mal schnell zurück oder brauche auch mal um die 2-3 Wochen, von daher drängel ich bei niemandem. Was mir wichtig wäre, wäre eine offene Kommunikation, damit man ungefähr weiß, woran man ist, wenn es mal bedeutend länger dauern sollte.
Da ich selbst gerne im Chat oder im Gb aktiv bin und finde, dass man dadurch gut in den Charakter reinkommen bzw die Beziehung zwischen Charakteren stärken kann, fände ich es schön, wenn du dem nicht komplett abgeneigt wärst und man auf diesem Wege auch ab und an Kontakt halten kann.

Probepost: [Ja, neuer Post!] ■ [Ja, alter Post!] ■ [Nein] ■ [Ja, ich wünsche ein Probeplay]
Situationsvorschlag: Bei einem neuen Post, bitte eine Situation für den PP vorgeben.

Tags: #Freunde # Freundschaft #weiblich #männlich #Arbeit
Jamie Lexington


IT'S ME;
ÜBER DIE SUCHENDE PERSON

Name: Jamie Lexington
Alter: 35
Beruf: Anwältin für Vertragsrecht

Avatar: #Rachel Bilson
Kurzbeschreibung: Jamie ist eine lebenslustige Person, die gerne mal ins Plappern verfällt. Obwohl das Leben einen anderen Plan mit ihr hatte, bereut sie nichts. Für ihre Tochter tut sie alles, was in ihrer Macht steht, ebenso für ihre Freunde, mit denen sie selbst Pferde stehlen würde. So zielstrebig sie in ihrem Job ist, wo sie eine Perfektionistin ist, bleibt diese Eigenschaft in ihrem Privatleben gehörig auf der Strecke. Selbst wenn jemand mit ihr Flirten würde, täte sie es als Freundlichkeit ab, nur wenn man sie direkt darauf hinweist, würde sie es bemerken. Lügen hasst sie wie die Pest und hält daher auch mit ihrer eigenen Meinung nicht hinter den Berg, wo sie manchmal mit anecken könnte.

Storyline:
John, der neben seinem Studium zum Musikproduzenten an der Cambridge University in Massachusetts studierte und in einer Band spielte, lernte bei einem Auftritt in einem Pub Stella kennen, welche zur gleichen Zeit, durch ein Vollstipendium, an der Harvard University, Journalismus und Politikwissenschaften studierte. Beide konnten während des Auftritts kaum die Augen voneinander lassen und wie es der Zufall so wollte, trennten ihre Universitäten sagenhafte fünf Minuten Laufweg voneinander. Aus der anfänglichen Flirterei entwickelte sich schnell mehr und sie wurden unzertrennlich. So sollten Liebesgeschichten beginnen und daraus wurde eine, die noch Jahre später anhalten sollte. Beide beendeten zeitgleich ihr Studium und sprachen im Vorfeld schon über ihre gemeinsame Zukunft. Für John kam kaum was anderes infrage, als weiterhin Musik zu machen, der in die Fußstapfen seines Vaters treten wollte und hinter den Kulissen der Musikbranche arbeiten wollte. Trotzdem gab er sein Hobby, die verschiedenen Musikinstrumente zu spielen, nicht auf und half im Studio oft als Musiker aus. Stella hingegen fand ein Praktikumsplatz bei der Nashville Tribune, wo sie Aufstiegschancen hatte. So konnte sie ihren Traum leben, über Politik zu schreiben, auch wenn Nashville, wohin es sie nach dem Studium zog, nicht unbedingt der Ort war, den sie sich als junge Heranwachsende erträume hatte. Oft machte die Liebe andere Pläne und so war es für Stella nichts anderes, dass sie ihre Träume hintenanstellte und ihren, mittlerweile, Verlobten unterstützte. Ihre Träume nach Washington zu gehen, um dort etwas zu bewirken, veränderten sich nicht, doch sie machten anderen Träumen platz.
Ziemlich früh kündigte sich der erste Nachwuchs der beiden an, was zwar überraschend kam, trotzdem ein Wunschkind war. J wurde im Jahr 1985 geboren. John zog nicht weiter mit seiner Band an den Wochenenden von Bar zu Bar, sondern nahm seinen Job bei seinem Vater im Label ernster, immerhin hatte er eine Familie zu ernähren. Dennoch fehlte es ihm, an den Wochenenden mit den Jungs um die Häuser zu ziehen und in Bars zu musizieren.

Drei Jahre später, es war ein Samstag, genauer gesagt, der 22 August 1988 erblickte das zweite Kind der Lexingtons das Licht der Welt und bescherte ihrer Mutter sagenhafte 23 Stunden wehen, in denen sie ihren Mann, John, verfluchte, sie erneut geschwängert zu haben. Dabei spielte es keine Rolle, dass auch Jamie ein weiteres Wunschkind der kleinen Familie war.
Ihr Bruder, der drei Jahre älter war, freute sich anfangs tierisch auf seine kleine Schwester, bis sie nach Hause kamen und Jamie sich mit schreien Lauthals Gehör verschaffte und sich die Aufmerksamkeit ihrer Eltern sicherte. J liebte sie zwar, würde sie jedoch am liebsten einige Jahre älter machen, damit er auch was von ihr hatte. So konnte er sie nur ansehen, sie auf dem Arm nehmen, aber nicht mir ihr fangen oder verstecken spielen. So Anstrengend und Nervenaufreibend Jamie am Anfang auch war, so war sie in den kommenden Monaten ein einfach zu handhabendes Baby, welches sich nur meldete, wenn es was brauchte. Stella und John konnten glücklicher nicht sein. Jamie entwickelte sich prächtig und zählte nicht zu den faulen Kleinkindern, die sich lieber tragen ließen, und erkundete lieber auf eigenen Beinen selbst de Welt. Ihr Bruder J hatte eine Engelsgeduld mit ihr, hielt sie an den kleinen Händchen und unterstützte sie beim laufen lernen. Die helfende Hand zog sich auch in den nächsten Jahren, wie ein roter Leitfaden, durch das Leben der kleinen Halbitalienerin. Immerhin floss italienisches Blut durch die Adern ihrer Mutter, wo die Familie sich seit Jahrzehnten in Amerika etabliert hatten und ein gut florierendes Restaurant führten.
Das junge Mädchen kam in die Preschool, ehe es in die Elementary und auf die Middle School ging. All die Jahre war Jamie gut in der Schule, fiel nicht weiter auf, hatte ihren Freundeskreis und ziemlich gute Noten. Nur zu Hause sah es etwas anders aus.
Obwohl ihre Eltern versuchten ihre Streitereien vor den Kindern zu verbergen, gelang es ihnen nicht. Kinder bekamen, egal wie alt sie waren, mehr mit, wie man dachte. Oft hatte sie mit ihrem Bruder die Köpfe zusammengesteckt und darüber gesprochen, dass Mom und Dad verdammt oft stritten und ob sie der Grund dafür waren. J verneinte es, erklärte, das Erwachsene sich öfter mal stritten und es dafür andere Gründe gab. Kurz bevor das Schuljahr endete und Jamie endlich ihren Bruder auf die High School folgen konnte, setzte sich die Familie zusammen an den Küchentisch, wo ihre Eltern ihnen mitteilten, dass sie sich trennen würden. Stella wollte ihre Träume nicht länger hinten an stellen und endlich glücklich werden, was sie in Nashville schon längere Zeit nicht mehr war. Lange hatten sie darüber diskutiert, welches Kind bei wem leben sollte, denn keiner der Erwachsenen wollte auch nur eines Kinder aufgeben und so entschlossen sie, dass J bei seinem Vater in Nashville bleiben würde, wohingegen Jamie mit ihrer Mutter nach Washington gehen musste. In den Ferien würden sie sich abwechselnd besuchen. Die Begründung war die, dass Jamie nun eh auf eine neue Schule kommen würde, wo es für sie einfacher werden würde Anschluss zu finden.
Für Jamie brach eine Welt zusammen, denn sie vermisste ihren Vater und ihren Bruder schon in dem Moment, wo die Koffer gepackt wurden. Nur eins würde konstant bleiben, der Klavierunterricht, wofür sie schon ziemlich früh brannte und das Interesse und die Leidenschaft dafür auch Jahre später nie abebbte.
Um ihrem Vater in Washington näher zu sein, gab sie ihr Taschengeld für Vinylplatten aus, die einst ihr Vater mit produziert hatte, ehe sie noch auf andere aufmerksam wurde und ihr Interesse weckte. Von dort an war sie ziemlich oft in ihrem Lieblingsplattenladen zu finden, wo sie regelmäßig aufschlug. Auf die neue Schule hingegen konnte sie sich null freuen. Keine ihrer alten Freundinnen würde sie dort sehen.
An ihrem ersten Schultag auf der High School ging alles schief, was nur schief gehen konnte. Ihre Mom brachte sie mit dem Auto zur Schule, wo sie peinlich zum Abschied winkte und ihrem Schätzchen viel spaß wünschte. Das bekamen natürlich ihre Mitschüler mit, die sich köstlich darüber amüsierten. Das nächste war, dass sie einen Jamie Lexington erwarteten und keine Jamie, wo sie natürlich als Junge der Klasse vorgestellt wurde. In der Mittagspause saß sie alleine am Tisch, wo sie einige Schüler aufzogen, dass der Jamie ziemlich mädchenhaft aussah. Einer jedoch, er war einige Stufen über ihr, stand ihr bei und drohte den Jungs, die sie damit aufzogen, Schläge an. Jamie winkte nur ab und sagte, dass sie morgen schon wen neues gefunden hätten, oder das sie schon noch sehen würden, was sie davon haben.
Es kam wirklich so, denn am nächsten Tag wurden die beiden Schüler von ihren Müttern zur Schule gebracht und ebenso verabschiedet, wie sie am vorherigen Tag. Und das bekam ihr Jahrgang mit und Jamie war aus der Schussbahn und bezeichnete die beiden recht Schadenfroh als Herzchen. In der kommenden Mittagspause gesellte sich wieder der Junge vom vorherigen Tag zu ihr und quatschen über Musik und andere belanglose Dinge. Dabei entging ihr nicht, dass der Junge ziemlich süß aussah und einen Schlag bei den Mädels hatten. Weil der süße Junge ziemlich oft mit ihr abhing, wuchs ihr Ansehen bei den Mädchen und wollten mit ihr befreundet sein, um sich bei Caden einzuschmeicheln. Jamie durchschaute das ziemlich schnell und zeigte den Mädchen die kalte Schulter und freundete sich stattdessen mit den Mädchen an, die beim Schulradio waren. Dadurch kam sie selbst zum Radio und engagierte sich da. Die Freundschaft zu Caden festigte sich und sie vertrauten sich einiges an. Obwohl ihr bester Freund ziemlich süß war, beließ sie es auch dabei und holte ihn oft auf den Boden der Tatsachen zurück, wenn er drohte abzuheben.
Durch die Scheidung ihrer Eltern zog Jamie sich nicht zurück, sondern setzte sich bei ihrer Mutter mehr durch und auch der Einfluss von Caden trug dazu bei, dass sie eine ziemlich große Klappe hatte und sich nicht die Butter vom Brot nehmen ließ. Die Kotter Schnauze zeigte sich auch zu Hause, wo ihre Mutter ihr ihren neuen Freund vorstellte und ließ ihn von nun an spüren, was sie von ihm hielt - nichts. Ihr war es egal, ob er ein Agent beim Naval Criminal Investigative Service war. Stella lernte ihn durch Zufall kennen, als sie einen Bericht für die Washington Post schrieb, wo sie ihren Traum verwirklichen konnte, den sie Jahrelang auf Eis legte.
Während andere Mitschüler in den Ferien zu Hause blieben, in den Urlaub flogen, oder in ein Camp gingen, freute sich das junge Mädchen auf Nashville und auf ihren Vater und Bruder. Es waren die schönsten Wochen im Jahr. Trotz der Meilen, die sie trennten, blieb das Verhältnis zu ihrem älteren Bruder weiter so liebevoll wie es immer war. Obwohl Johnny nicht viel Zeit hatte, nahm er sie sich für seine Tochter und nahm sie mit ins Label, das er mittlerweile ziemlich erfolgreich leitete und einige bekannte Künstler unter Vertrag hatte. Neugierig und Wissbegierig sog sie alle möglichen Informationen in sich auf und ein Berufswunsch bildete sich bei dem Mädchen - sie wollte so werden wie ihr Vater, den sie ziemlich cool fand.
Von dort an verfolgte Jamie ihre Ziele, strengte sich mehr in der Schule an, was ihre Mutter bewunderte und belohnte. Bei einem Abendessen, zusammen mit ihrem Stiefvater, Tim, kam das Gespräch auf ihre Zukunft zu sprechen. Natürlich berichtete sie mit stolz, wofür sie sich entschieden hat. Ein fataler Fehler, denn Tim tat das als Luftschlösser ab, womit man kein Geld verdienen konnte. Das war der Moment, an dem ihr Hass ihm gegenüber wuchs und es ihn ebenso spüren ließ.
Bei ihrem besten Freund beschwerte sie sich darüber, ließ sich über ihn aus und tobte. Caden war der einzige, der sie darin bestärkte, ihr Ding durchzuziehen, wenn es wirklich das ist, was sie wollte. Allerdings war Caden auch derjenige, der die Jungs vergraulte, an denen sie interessiert war, wo sie ihn deutlich ihren Frust spüren ließ und eine ganze Woche nicht mit ihm sprach, bis er einsehen hatte, dass er zu weit ging und sie schon ihre Erfahrungen machen musste. Immerhin hatte er ziemlich oft Dates. Manchmal verglich sie ihm mit ihrem großen Bruder, der nicht anders handeln würde. Wahrscheinlich war das auch ihr Geheimrezept der Freundschaft, denn in Caden sah sie einfach einen großen Bruder, der immer ein offenes Ohr für sie hatte und auch andersherum.
Mit sechszehn fragte sie ihren Vater, ob es möglich wäre, bei ihm im Label ein Praktikum zu machen, wo er natürlich einwilligte und seine Tochter bei ihren Träumen unterstützte. Im Gegenteil zu Tim, sah er es als soliden Job mit Zukunft an. Musik hören tat schließlich jeder, sei es zu Hause, über Fernsehen oder im Radio, während man im Auto unterwegs war, von irgendwo hörte man immer Musik im Hintergrund. Sehr zum missfallen ihrer Mutter, bewarb sie sich an diversen Universitäten, die den Schwerpunkt Musik anboten. Das war ein weiterer Auslöser zu Hause, worüber sie stritten. Tim mischte sich viel zu oft ein, wo Jamie ihn immer öfter spüren ließ, dass er ihr nichts zu sagen hatte. Das deutliche Detail war, dass sie den Nachnamen vom ihn nicht annehmen wollte, als sie ihr eröffneten, heiraten zu wollen. Es würde ihr wie ein Verrat an ihrem Vater vorkommen, auf den die Brünette nichts kommen ließ. An dem Abend war es nicht das erste Mal, dass sie ihrer Mutter sagte, sie wäre lieber bei ihrem Vater geblieben. Caden war zu dem Zeitpunkt, wo es immer mehr knallte, schon mit der High School fertig und ebnete sich seinen Weg für die Zukunft. Vielleicht war es aus Trotz, bewarb sich Jamie an der Trevecca Nazarene University, die Bachelor of Business Administration in Musikwirtschaft anbot. John wusste über die Pläne seiner Tochter bescheid und unterstützte sie dabei, bot ihr an, während des Studiums zu Hause wohnen zu können. Ihr Vater war ein ganz anderer Schlag, wie Tim es ist, John war lockerer, gab ihr Freiheiten und behandelte sie nicht wie ein kleines Kind.
Der Abschluss stand vor der Tür und als zweitbeste ihres Jahrgangs schloss sie die High School ab. Kurz darauf zog sie zurück nach Nashville und begann dort ihr Studium, wo sie, statt zu Hause zu wohnen, für das erste Jahr ins Wohnheim zog.

Die Uni fühlte sich nach Freiheit an und das war es gewissermaßen für Jamie. In Nashville fühlte sie sich wohl, kannte sich aus und ließ alte Freundschaften wieder aufleben, sowie neue entstehen. An der Uni bewarb sie sich für einen Job beim Radio, der in ganz Nashville und über die Stadtgrenzen hinaus zu hören war. In der Freizeit mixte sie am Laptop eigene Remixe aus aktuellen Hits und ließ neue, in Begleitung mit Klavierklängen, daraus entstehen, die ein wenig mehr Pep hatten. Ihr Bruder war in den letzten Zügen seines Studiums, der einen ähnlichen Werdegang wie der ihres Vaters anstrebte. In ihren Adern floss eben Musik. Das war es, was sie liebte und wofür sie lebte.
Neben dem Job beim Radio, den sie sich sichern konnte, ging sie mit ihrer Mitbewohnerin und Freundin aus, die sich gemeinsam etwas abseits vom Campus eine Wohnung teilten und fing an zu daten. Hin und wieder legte sie bei Verbindungspartys als DJane auf. Erfahrungen in verschiedenen Bereichen zu sammeln, konnte nie schaden und solange es die Zeit und das Pensum des Studiums zuließen, sammelte sie diese auch. Von Drogen ließ sie die Finger. Dazu war sie einfach nicht der Typ. Zu einem Drink auf einer Party, sagte sie nicht nein, übertrieb es aber nie. Eine üble Erfahrung musste Jamie allerdings machen; irgendjemand hatte ihr Codein in den Drink getan. Statt wie bei anderen, die sich Entspannt, Glücksselig fühlten, setzte das bei ihr nicht ein. Ihr wurde Schwindelig, Übel und bekam Schweißausbrüche. Dazu den heftigsten Kater aller Zeiten am nächsten Morgen. Wer ihr das in den Drink getan hat, wusste sie nicht, denn an dem Abend war sie nicht die einzige, die ungebeten Pillen bekam. Eine Lehre war ihr das, denn von nun an achtete sie noch mehr auf ihren Becher, das dort keiner ungefragt ran kam. Das ihren besten Freund, wo der Kontakt dank der Erfindung des Handys und Internet nicht abriss, zu erzählen, war nicht so schlau. Er rastete dezent aus, nur konnte er zum Glück nichts ausrichten, da er sich nicht im Land befand. Die Zeit war jedoch absehbar, wo ihr bester Freund wieder zurück kam und sein erster Stopp Nashville war und ihr die Leviten las. Die Standpauke hatte es in sich, so dass Jamie ihn bat, es nun gut sein zu lassen und sie daraus gelernt hatte. Um es ihm unter die Nase zu reiben, überredete sie ihn in eine Bar zu gehen, in der es zwar voll, aber soweit ruhig war, um sich unterhalten zu können. An dem Abend hatten beide etwas zu tief ins Glas geschaut, das frei von anderen Substanzen blieb, und sie gemeinsam zurück zur Wohnung torkelten, selbstverständlich kam ihr bester Freund für die Zeit seines Aufenthaltes bei ihr unter. Die Stimmung war ausgelassen und sie wollten die Cocktails aus der Bar nachmischen. Einiges dafür befand sich in der Küche. Aus der anfänglichen Blödelei, wo sie sich neckten, den anderen den Finger ins Ohr stecken, wurde von jetzt auf gleich eine aufgeladene Stimmung. Wer angefangen hat und wer nicht, konnte keiner der beiden genau sagen, nur knutschten sie wild rum. Die wilde Knutscherei ging ins fummeln über und die ersten Kleidungsstücke landeten wild verstreut auf dem Küchenboden. Jamie saß schon nackt auf dem Küchenschrank und war bereit für ihren besten Freund. Aus weiter Ferne vernahm sie die Wohnungstür, kurz darauf die Stimme ihres Bruders, was sie aus dem Sog der Erregung holte und schlagartig nüchtern wurde und schlug auf den Boden der Tatsachen ziemlich hart auf. Ihr Bruder war außer sich, schmiss seiner Schwester seine Jacke hin und knöpfte sich ihren besten Freund vor. Seit dem an war die Spannung zwischen den beiden wichtigsten Männern in ihrem Leben greifbar. Über den 'Zwischenfall' wie sie ihn nannten, sprachen sie einmal und danach war es bloß noch eine schwache Erinnerung in der Freundschaft. Sie einigten sich darauf, dass es unter keinen Umständen wieder vorkommen darf. Ihr Bruder allerdings war seitdem nicht mehr gut auf ihn zu sprechen und würde ihn nun genauer im Auge behalten.

Im letzten Jahr auf der Uni verliebte sie sich in Jeremiah, der ein Aufbaustudium für sein kommendes Medizinstudium machte, um an der Stanford University sein Studium fortsetzen zu können. Jamie entschied sich im letzten Jahr der Uni relativ spontan um, schrieb weitere Bewerbungen und bekam einen der heiß begehrten Plätze in Stanford, wo sie sich für Jura einschrieb und konnte so Jere begleiten, wo bei ihr Freund eher die zweite Rolle spielte. Die guten Noten während der High-School zahlten sich weiterhin aus, um ihren Weg für die Zukunft zu ebnen und selbst ihre Kurse an der Trevecca Nazarene University, wo sie ihren Bachelor mit Bestnoten bestand, würden ihr keine Steine in den Weg legen. Die spontane Entscheidung dafür kam eher durch ihren Vater, der sich mit Anwälten rumschlug und einen geeigneten Rechtsverdreher für sein Label suchte, der sich auf Vertragsrecht in der Musikbranche spezialisiert hatte. Mit dem Wissen, welches ihr vorhergegangenes Studium ihr vermittelte und dem Wissen, welches Jamie durch das neue Studium bekäme, könnte sie ihre Leidenschaft, die Musik, wunderbar miteinander verbinden und auch noch ihren Vater unterschützen, der auch ihr bei ihrem Werdegang zur Seite stand und die nötigen finanziellen Mittel zur Verfügung stellte. Von zwei Universitäten kam eine Zusage, unter anderem ihre bevorzugte, die es letztendendes wurde.
Gemeinsam mit ihrem Freund ging es von Tennessee nach Kalifornien, ein weiterer Zwischenstopp auf ihrem gemeinsamen Lebensweg, der dort noch nicht zu Ende war.
Die Zeit während des Jurastudiums war kein Zuckerschlecken, denn zwischen den Vorlesungen, den natürlichen Bedürfnissen, sich auszuleben, blieb kaum Zeit für Zweisamkeit, denn beide waren sehr eingespannt und wollten am Ball bleiben um den Anschluss nicht zu verpassen. In den Semesterferien holten sie die verpasste Zeit nach, wo sich die Beziehung festigte und es für beide klar war, dass ihr Weg nach diesem Studium sich nicht trennte, sondern sie zusammen entscheiden würden, wohin ihr Weg sie führte.
Nach insgesamt acht Jahren Studium, konnte Jamie ihr Studium mit magna cum laude abschließen, womit sie mehr wie nur zufrieden war. Das Paar setzte sich zusammen und überlegte gemeinsam, wohin ihr Weg sie nun führen sollte, denn Jeremiah stand nun die Assistenzzeit bevor, die er gerne am Tampa General absolvieren würde. Jamie spielte das in die Karten, denn ihr Bruder hatte sich dort sein Leben aufgebaut und auch sein eigenes Label angesiedelt. In Tampa suchte sich Jamie explizit Kanzleien raus, die sich auf Vertragsrecht spezialisiert hatten, um dort ihre ersten praktischen Erfahrungen als Junganwältin zu sammeln. Der Konkurrenzkampf untereinander war groß, doch Jamie ließ sich nicht beirren und zog ihr Ding durch, blieb länger, sammelte unbezahlte Überstunden, was sich für ihre Zukunft auszahlte, denn sie konnte bei den Partnern glänzen und bekam mit der Zeit immer mehr Fälle zugeteilt, die von Bedeutung waren, wodurch gleichzeitig ihr Ansehen wuchs. Ihr Bruder bat sie, sich die Verträge für seine Musiker anzusehen, verbesserte das eine oder andere und so reifte ihr Plan, sich mehr auf das, was sie wollte, zu fokussieren. Sie trat an einen der Partner der Kanzlei heran, bat ihn darum, mehr Verträge prüfen zu können, um ihr Wissen darüber auszubauen.
Das Paar verbrachte jede freie Minute miteinander, selbst wenn es nur ein kurzer gemeinsamer Kaffee am Morgen war, bevor sich ihre Wege trennten. So waren das doch die kostbarsten und wertvollsten Augenblicke eines jeden Tages.
Jeremiah blühte in seinem Job auf, war oft auf Fortbildungen, die im ganzen Land verteilt stattfanden und während Jamie die Zeit nutzte und sich in die Arbeit stützte. Mit den Jahren veränderte sich ihr Leben, doch eines war gleichbleibend, die Freundschaft zu Caden, der auch ihr Treuzeuge werden sollte, denn Jere hielt um ihre Hand an, was sie nicht glücklicher hätte machen können. Für so spießig hielt sich Jamie eigentlich nicht, doch ging ihr Herz bei der Frage aller Fragen auf und fing zu rasen an. Im Leben hätte sie nie damit gerechnet jemals zu heiraten. Tja, doch es sollte anders kommen. Die Vorbereitungen liefen auf Hochtouren, wo die Beziehung ein wenig drunter litt, aber war das nicht bei jedem Paar so, dass sich für den Schritt entschied? Nach der Hochzeit würde es anders aussehen. Das redete sich die Brünette erfolgreich ein.

Schon knapp eine Woche vor der Hochzeit lief alles schief, was nur schief laufen konnte. Ihr Trauzeuge und bester Freund hatte einen Unfall und würde seinen Part auf der Hochzeit nicht einhalten können. Sollte es das erste schlechte Omen sein, um die Eheschließung abzusagen? Wie sollte der große Tag aussehen, wenn ihr bester Freund nicht an ihrer Seite sein konnte? Das zweite schlechte Omen war, das sich Jeremiah komisch verhielt. In wie fern sich das äußerte, konnte sie nicht benennen, nur war es ein Gefühl, was sich manifestierte und das Bauchgefühl täuschte einen doch nie! Am Tag der Hochzeit kam es jedoch noch schlimmer. Das Getuschel wurde laut, was selbst zu ihr durchdrang, dass sich der Bräutigam ziemlich viel Zeit ließ. Jamie griff intuitiv nach ihrem Handy, wählte seinen Kontakt, um mit ihm zu sprechen, aber es ging nur die Mailbox ran. Jeremiah schien wie vom Erdboden verschluckt zu sein. Kurz bevor Jamie zum Altar schreiten sollte, bekam sie durch Jeremiahs Trauzeugen einen Zettel, auf dem lediglich 'Sorry, ich kann das nicht' stand. In dem Augenblick brach ihre Welt zusammen. Das schlimmste, was man jemanden antun konnte, ist eingetroffen. Ihr Verlobter - Ex-Verlobter - hatte sie quasi vor dem Altar sitzen lassen. Doch das sollte noch nicht das schlimmste sein. Ihr Bruder war an ihrer Seite, tröstete sie und versorgte sie mit Eis, Chips, Schokolade und Taschentüchern, die im Nu aufgebraucht waren. Circa zwei Wochen nach der geplatzten Hochzeit fand die Brünette heraus, dass sie Schwanger war, in der zehnten Woche, was den nächsten Heulkrampf auslöste. Es stand außer Frage, das Kind abzutreiben. Das Lebewesen konnte nichts für seinen Erzeuger und trug auch keine Schuld an allen anderen, was in ihrem Leben schief lief. Mit Caden hatte Jamie weiterhin Kontakt, verschwieg wissentlich ihren Umstand, und er ließ etwas über ihren Bruder fallen, wo Jamie allergisch drauf reagierte. Gerade in ihrem Zustand, wo sie eh komplett emotional und nicht rational handelte, machte sie daraufhin dicht und war stur. Weitere Anrufe nahm sie nicht entgegen, ebenso antwortete sie auf Nachrichten nicht. Zu allem Überfluss und weil die Pechsträhne noch nicht abriss, wurde ihr die Handtasche, samt Handy und wichtige Papiere, von einem Kleinkriminellen, gestohlen. Verzweifelt saß sie am Abend auf der Couch und löffelte die nächste Packung Eis aus. Alle wichtigen Kontakte waren weg, selbst auf der Cloud war nichts zu finden, was sie mit dem nächsten Tränenausbruch feststellte, als das neue Handy eingerichtet war. So konnte sie wieder Jere kontaktieren, um ihn mitzuteilen, dass er unerwartet Vater wird, noch mit Caden Kontakt aufnehmen, selbst andersherum war es nicht möglich, da es zu dem neuen Handy auch eine neue Nummer gegeben hatte. Dank der Schwangerschaftsdemenz kam sie nicht auf die einfachste Lösung, ihn Oldschool, einen Brief zu schreiben.

Die Ereignisse überschlugen sich in den kommenden Monaten weiter. Aus der gemeinsamen Wohnung mit Jeremiah musste Jamie ausziehen, suchte sich eine größere, da die wachsende Kugel nun nicht mehr zu übersehen war und der Drang nach dem Nestbau immer dominanter wurde. Ihr Bruder stand ihr während der Schwangerschaft, so gut wie es der Job zuließ, bei.
Selbst Jamie saß so lange es ihr möglich war, in der Kanzlei und und ging ihrem Job nach, wo der kleine Minime während der Arbeit ziemlich begeistert war, was sie mit deutlichen Tritten kund tat, während nebenher immer irgendwo Musik im Hintergrund lief. Allgemein verlief ihre erste und ungeplante Schwangerschaft Bilderbuchmäßig, was sich bis zur Geburt ihrer Tochter, Jordan, durchzog.
Die schlaflosen Nächte kamen mit der Geburt, wo die alleinerziehende Mutter an ihre Grenzen stieß und die ersten Zweifel kamen. Packte sie all das, was die meisten Mütter mit ihren Partner gemeinsam durchstanden? Würde sie irgendwann wieder ohne Augenringe rumlaufen? Würde Jordan die nötige Liebe bekommen, die sie verdiente? Würde es irgendwann leichter werden, den Alltag mit ihrer Tochter alleine zu wuppen?
All die Fragen und Selbstzweifel waren gute drei Jahre später in weite Ferne gerückt, denn sie hatten ihren eigenen Groove gefunden, wo sie sich eine Nanny, die zu einer Freundin und Vertrauten wurde, Stundenweise zur Unterstützung geholt hatte , damit Jamie Stundenweise wieder arbeiten konnte. Nur eins nagte weiterhin an der jungen Mutter, der eingeschlafene Kontakt zu ihrem besten Freund. Was dumme Missverständnisse nicht alles bewirken konnte, dass sogar eine Freundschaft, die schon über zwanzig Jahre und allen Widrigkeiten trotzte, so auseinander gehen würde, hätte sie nie im Leben gedacht. Ob das Schicksal es gut meinte und sich ihre Wege irgendwann wieder kreuzen würden? Sie hoffte es! Und dann lief sie, während eines kleinen Legounfalls, ausgerechnet Jeremiah im Krankenhaus über den Weg. Nun musste sie ihn beichten, was sie all die Jahre über nicht konnte; dass sie eine gemeinsame Tochter hatten, die er nicht kannte. Ausgerechnet er, mit dem sie dachte abgeschlossen zu haben, brachte sie vollkommen durcheinander. Sie hatte doch mit ihm abgeschlossen, oder!? 


Onlineverhalten: das variiert. Je nachdem wie das RL es zulässt.
Schreibstil: [1. Person] ■ [3. Person] ■ [Beides]


IT'S YOU;
ÜBER DIE GESUCHTE PERSON

Name: Jared, Jack... Lexington - im Prinzip egal, nur wäre es schön, wenn der Anfangsbuchstabe ebenfalls ein J wäre
Alter: 33- 44
Beruf: #Musikmanager, #Sportmanager (verhandelbar, aber ungerne)

Beziehung zueinander:  großer/kleiner #Bruder, oder sogar mein #Zwilling

Avatar: #David Giuntoli, #Daniel Gillies, #Adam Brody, #Casey Deidrick - es sollte optisch zu Jamie passen
Kurzbeschreibung: Im Großen und Ganzen ist es dir überlassen, allerdings und jetzt kommst das Aber! Ist es mir wichtig, dass Du für deine Schwester und Nichte da bist, wenn es eng ist und es der Terminplan von Dir zulässt. Wie du sonst zu deinen Mitmenschen bist, obliegt ganz dir. Ich halte nicht viel davon, zu viele Vorgaben zu machen, da Du dich mit Deinem Charakter wohlfühlen musst.

Gemeinsame Storyline:
Sehr viel von der Hintergrundgeschichte kannst du aus meiner schon entnehmen, hier ein paar Eckpunkte, die wissenswert sind.

Durch die Adern der Lexington Geschwister fließt italienisches Blut, was sie ihrer Mutter, Stella, zu verdanken haben. Das mag manchmal auch das hitzige Gemüt erklären, oder gut als Ausrede dienen. Alles eine Frage der Auslegung. Schon als Kinder hielten sie wie Pech und Schwefel zusammen, ärgerten sich natürlich auch nicht gerade wenig, aber wenn es darauf ankam, waren sie eine Einheit, was sich durch ihr Leben zog, trotz der Trennung der Geschwister. Jamie hält große Stücke auf ihren Bruder und kann die Krallen ausfahren, wenn man schlecht über ihn redet.
Obwohl die Geschwister einige Jahre räumlich voneinander getrennt waren, hielt der Kontakt in den Ferien an, in dem sie sich abwechselten und den jeweils anderen Elternteil besuchten. Jamie kam zu ihm nach Nashville und J kam nach Washington. Während beide ihr Leben lebten, blieb manchmal nicht all zu viel Zeit, um den Kontakt zu halten, was keiner dem anderen übel nahm. Da Jamie sich für ein College in Nashville entschied, um dort den Grundstein für ihre Zukunft zu legen, geriet J in eine prekäre Situation und seitdem war Caden, ihr bester Freund, bei ihm untendurch und behielt ihn im Auge. Selbst als Jeremiah wenig später in Jamies Leben trat, nahm er ihn unter die Lupe (wie ihr zueinander steht, lotet das untereinander aus, ebenso wie das Verhältnis zu Caden ist - womit Du gleichzeitig ein wenig Anschluss hättest).
Die Jahre zogen ins Land und J kam beruflich voran. (Wer von den beiden zuerst nach Tampa Bay fand, können wir mit Schnick Schnack Schnuck klären) Letztendendes landeten die Geschwister nach Jahren in Tampa, wo der Kontakt wieder enger wurde und J ein fester Bestandteil in Jamies Leben wurde. Bei der "Trauung" war J anwesend und war eine enorme Stütze für Jamie, die von ihrem Verlobten vor dem Altar sitzen gelassen wurde und auch die Wochen, Monate danach war er stets für sie da und begleitete sie während der Schwangerschaft und liebt es Onkel zu sein und verwöhnt seine Nichte nach Strich und Fade und ist für das Gespann da, wenn es passt.

Wie Du siehst, ist hier viel für Dich offen gelassen. Hast Du selbst Familie? Wenn ja, hat das Glück gehalten, oder ist Dir selbst ein Schicksalsschlag passiert? Was ist zwischen dem College(Uni) bei Dir alles passiert? Hier hast Du selbst viel Handlungsraum um Dich frei entfalten zu können, bis auf die Eckpunkte, die Du in meiner Storyline nachlesen kannst.


Wünsche an die Person Behind: Bitte sei kreativ und habe Lust am Schreiben und an der Story. Das RL geht bei mir immer vor, das wünsche ich mir ebenfalls von dir. Ich muss nicht jeden Tag einen Post bekommen oder einen schreiben, schön wäre es jedoch, wenn alle 1 bis 2 Wochen einer kommen würde oder der Kontakt zwischendurch via Gästebuch gehalten wird.
Solltest du Probleme mit etwas haben, was mich, unser Play oder ähnliches betrifft, wäre es schön, wenn wir das in den PN, oder sogar im Discord(!?) klären könnten. Suche dir bitte auch andere Kontakte, so dass du nicht nur auf mich angewiesen bist. Außerdem bringe bitte ehrliches Interesse für die Rolle mit, denn ich möchte ungerne kurz danach wieder neu suchen müssen.

Probepost: [Ja, neuer Post!] ■ [Ja, alter Post!] ■ [Nein] ■ [Ja, ich wünsche ein Probeplay]
Situationsvorschlag: Hier eine mögliche Situation für den PP angeben

Tags: #Bruder #Geschwister #Familie #männlich
Catherine Shade


IT'S ME;
ÜBER DIE SUCHENDE PERSON

Name: Catherine “Kate“ Shade
Alter: 31
Beruf: Polizeiberaterin

Avatar: #Chelsie Hill
Kurzbeschreibung: Kate ist eine starke, loyale, kluge und liebevolle Frau, die viel zu oft ihre eigenen Bedürfnisse in den Hintergrund stellt, um es allen recht zu machen. Für die Menschen, die ihr wichtig sind, würde sie durchs Feuer gehen beziehungsweise fahren. Aufgrund ihrer Erziehung weiß sie, wie sie sich in der feinen Gesellschaft zu verhalten hat. Kate hat zu vielen Themen eine eigene Meinung, doch äußert sie diese nur selten, um nicht anzuecken. Sie ist schwer einzuschätzen, da sie sich gut verstellen kann und nicht viel von sich preisgibt. Ihr Vertrauen zu gewinnen ist nicht einfach und kann lange dauern. Es braucht schon einiges, um sie wütend zu machen, aber wenn sie es erst einmal ist, kann sie sehr laut werden und schleudert einem ziemlich verletzende Sachen entgegen.

Storyline:
Im Februar 1992 schritt Anna Petrow, die im zweiten Monat schwanger war, in einem schönen Brautkleid bei ihrem Vater Viktor untergehakt den Gang der Saint Francis of Assisi Church hinunter. Mit ihrem frisch angetrauten Mann Blake Shade zog sie in einen Vorort von Allentown. Schon nach kurzer Zeit bereute sie die Heirat zutiefst, da Blake viel trank und sie schlug. Ihre Mutter Marilyn hatte sie zur Hochzeit gedrängt, damit die Wahl ihres Mannes zum Bürgermeister, der einer konservativen Partei angehörte, nicht gefährdet wurde. Eine unverheiratete Tochter, die ein Kind bekam, hätte dem guten Ruf der Familie geschadet und Viktor den Sieg kosten können, der trotz der Anstrengungen seiner ehrgeizigen Frau nicht Bürgermeister wurde.
Zehn Wochen vor dem errechneten Geburtstermin platzte bei Anna am Abend des 6. Juli die Fruchtblase. Blake, der vorgab, ein fürsorglicher und liebender Ehemann zu sein, brachte sie ins St. Luke's Hospital - Allentown. Neun Stunden später erblickte am 7. Juli um 8 Uhr morgens ein kleines Mädchen nicht schreiend, sondern mit einem Schluckauf das Licht der Welt. Die Kleine bekam den Namen Catherine und verbrachte einige Zeit im Inkubator. Einen Monat später durften Mutter und Kind nach Hause gehen. Anna wäre am liebsten noch etwas länger im Krankenhaus geblieben, da sie dort vor ihrem gewalttätigen Mann in Sicherheit war.
Als Kate, so wie Anna die Kleine nannte, mit sechs Monaten hohes Fieber bekam, das sich einfach nicht senken ließ, brachten ihre Eltern sie ins Krankenhaus, nachdem die Medikamente, die sie in der Apotheke gekauft hatten, nicht anschlugen und die Kleine anfing zu krampfen. Dass das Mädchen eine Meningitis hatte, fanden die Ärzte schnell heraus und begannen sofort mit der Behandlung. Anna wich in der Zeit des Klinikaufenthalts nicht von der Seite ihrer Tochter, um die es nicht gut stand. Vier Tage bangte sie um das Leben ihrer kleinen Maus. Ob und welche Spätfolgen sie davontragen würde, konnte zum damaligen Zeitpunkt keiner sagen. Einige Wochen, nachdem sie wieder zu Hause war, fiel Anna auf, dass Kate die Beine kaum bewegte. Also ging sie mit ihrem Sonnenschein zum Arzt. Nach ein paar Untersuchungen war klar, Kate spürte ihre Beine zwar, kann diese aber nicht richtig bewegen. Nach einer ziemlich spät behandelten Meningitis oder einer Frühgeburt können Lähmungen auftreten, erklärte ihr der Neurologe, der nicht mehr feststellen konnte, woher Kates Paralyse kam. Für Anna und die ganze Familie war das ein Schock. Doch die junge Mutter beschließt das Beste aus der Situation zu machen und förderte ihre Tochter. Zur Freude aller entwickelte sich die Kleine zu einem wissbegierigen Kind, dem kognitiv nichts fehlte. Sie lernte zwar für ein paar Minuten allein zu stehen, aber da sie nur mit großem Kraftaufwand am Rollator laufen konnte, bekam sie schon früh einen Rollstuhl. Anna brachte sechs Jahre nach der Geburt ihrer Tochter einen Jungen zur Welt und im Jahr darauf bekam sie noch ein Mädchen.
Nach außen hin wirkte die Familie Shade glücklich, doch der äußere Schein trug. Blake schlug nicht nur seine Frau regelmäßig, sondern erhob die Hand auch gegen seine zwei jüngsten Kinder. Seine älteste Tochter schrie er bis dato nur an. Aber am ersten Weihnachtstag 2002 spielten die Geschwister im Zimmer der Ältesten zu laut, sodass Blake betrunken auf die drei losging. Seit ihrer Hochzeit stellte sich Anna das erste Mal gegen ihren Mann. Sie schubste ihn aus Kates Kinderzimmer und schloss die drei darin ein. Danach drohte sie ihm ihn zu verlassen und die Kinder mitzunehmen, denn diese sollten nicht in einem Haus aufwachsen, in dem Gewalt an der Tagesordnung stand. Blake war fassungslos über die Reaktion von Anna. Er schrie sie an und wollte ihr den Schlüssel wegnehmen, doch sie gab ihn nicht her. Er verpasste ihr eine Backpfeife, aber dieses Mal schlug seine Frau zurück, was ihn noch wütender machte. Während sie nach oben lief, um ein paar Sachen zusammenzupacken, holte er seine Dienstwaffe, die er dann auf Anna richtete, die mit einer Reisetasche auf den Weg nach unten war. Bei dem Versuch, ihm die Pistole abzunehmen, löste sich ein Schuss und Blake brach zusammen. Aus der Wunde in seiner Brust trat jede Menge Blut. Erschrocken und entsetzt ließ Anna den Revolver fallen und taumelte zurück. Sie stolperte über ein Spielzeugauto und fiel die Treppe hinunter.
Die Nachbarn, die den Schuss gehört hatten, riefen die Polizei. Zuerst fanden die zwei Beamten, die das Haus ihres Kollegen mit gezogenen Waffen betraten, nachdem sie die Tür eingetreten hatten, weil keiner diese öffnete und sie die Kinder laut weinen hörten, Anna leblos unten im Flur liegen. Sie riefen einen Krankenwagen und Verstärkung, bevor sie nach oben gingen, wo sie Blake tot vorfanden. Die beiden Polizisten sicherten das Obergeschoss und begaben sich dann nach unten zu dem Raum, in dem die Geschwister eingesperrt waren. Mit dem Schlüssel, den die Sanitäter in Annas Gesäßtasche fanden, konnten die Beamten die Kinder befreien, ohne die Tür eintreten zu müssen. Als Blakes Eltern und Schwiegereltern am Tatort eintrafen, deckte man Anna gerade zu, die sich bei dem Sturz das Genick gebrochen hatte. An diesem Tag wurden Kate und ihre Geschwister zu Waisen. Trotz der Trauer um ihre Tochter schaffte es Marilyn irgendwie, dass die Zeitungen von einem Einbruch schrieben, bei dem Anna und Blake Shade uns Leben kamen, um ihre Kinder zu beschützen. Außer einer Handvoll Leuten wusste niemand, was wirklich passiert war.
Das Sorgerecht für die drei Kinder teilten sich die Großeltern. Olivia, die Mutter von Blake, war Direktorin einer katholischen Privatschule und ließ ihre Kontakte spielen, damit ihre Enkelin diese besuchen konnte. Für Kate, die nicht nur im Rollstuhl saß, sondern auch ihre Eltern verloren hatte und noch um sie trauerte, war der Schulwechsel nicht leicht. Marilyn brachte Kate bei, was sie in der Öffentlichkeit sagen durfte, über welche Themen man redete, in welcher Reihenfolge man bei einem Fünf-Gänge-Menü das Besteck verwendete und was man zu welcher Veranstaltung trug. Während Marilyn das Benehmen ihrer Enkel sehr wichtig war, legte Olivia mehr Wert auf deren Bildung. Die Ehemänner der beiden Frauen mischten sich in die Erziehung der Kinder nicht ein, um Streitigkeiten zu vermeiden. Um ihre Großeltern nicht zu enttäuschen und damit sie stolz auf sie waren, verhielt sich Kate immer so, wie sie es erwarteten und schrieb gute Noten. Das fröhliche, neugierige und redselige Mädchen wurde ruhiger und ihr glockenhelles ungezwungenes Lachen war nur noch sehr selten zu hören.
Ihre Schulzeit verlief relativ normal. Sie war halt eine Außenseiterin, die kaum Freunde hatte, sich immer im Hintergrund hielt und andere beobachtete. Kates zehn Jahre ältere Cousine Rebekka passte häufig auf sie auf und wurde ihre Vertraute, bei der sie einfach sie selbst sein konnte. Ihr erzählte sie von ihren Albträumen, in denen sie das Geschrei ihres Vaters, das Weinen ihrer Mutter und den Schuss hörte. Rebekka wusste auch, wie sehr sie es hasste, im Rollstuhl zu sitzen und dass sie die mitleidigen Blicke störten. Kate kommt im Alltag ohne fremde Hilfe klar, doch viele Menschen behandeln sie trotzdem oft, als wäre sie ein kleines Kind.
2009 starb ihr Großvater Viktor, der den tot seiner geliebten jüngsten Tochter nie ganz verkraftet hatte, an einem Schlaganfall, was die Rollstuhlfahrerin sehr mitnahm. Kurz danach fand sie beim Aufräumen ein Tagebuch ihrer Mutter. Nachdem sie es durchgelesen hatte, kam es zu einem heftigen Streit mit Marilyn, der sie die Schuld am Tod von Anna gab.
Nach der Highschool wurden ihr Teilstipendien von fünf Universitäten angeboten. Zur Freude ihrer Großeltern väterlicherseits entschied sie sich in Yale zuerst Politikwissenschaften zu studieren und danach Jura. Mit dem Bachelor in der Tasche legte sie den LSAT-Test ab und dank ihrer guten Testergebnisse bekam sie ein Vollstipendium für die Yale Law-School. Kate kniete sich ins Studium richtig rein, um Anwältin zu werden und so den Traumberuf ihrer Mutter ergreifen zu können, die eine großartige Anwältin geworden wäre, wenn sie ihren Vater nicht kennengelernt hätte. In ihrem letzten Semester lernte sie im Altenheim, in dem sie ehrenamtlich zwei Mal in der Woche tätig war, einen Mann kennen, dessen Augen sie in den Bann zogen. Seltsamerweise lief er ihr fast immer über den Weg, wenn sie dort war. Die beiden wurden Freunde und verbrachten viel Zeit miteinander. Er brachte die zurückhaltende, immer freundlich lächelnde und ernste junge Frau zum Lachen, lockte sie aus ihrem Schneckenhaus und der Rollstuhl schien ihn nicht zu stören. Bei ihm konnte Kate sie selbst sein. Ihm erzählte sie, dass sie eigentlich nicht Anwältin werden wollte und sich für Psychologie interessierte. Er schenkte ihr ein Buch über die Grundlagen des menschlichen Verhaltens und riet ihr, das zu tun, was ihr Spaß machte. An einem sonnigen Tag im März küssten sie sich zum ersten Mal und in der darauffolgenden Woche verbrachten sie fast jede freie Minute zusammen. Genau zehn Tage nach ihrem ersten Kuss verschwand er ohne Vorwarnung. Kate versuchte ihn anzurufen, aber die Nummer existierte nicht mehr und in seiner Wohnung lebte ein ganz anderer Mann, der ihr erklärte, dass er schon vier Jahre dort wohnte und den Kerl, den sie beschrieb, nicht kannte.
Drei Monate später traf sie ihn im Flughafen wieder, doch er tat so, als würde er sie nicht kennen. Wie ihre Großmutter Marilyn es ihr beigebracht hatte, warte sie ihre Würde und brach weder in Tränen aus, noch schrie sie in an, sondern sie fuhr einfach zum Schalter und flog zur Hochzeit eines Cousins nach Dallas. Nachdem ihre große Liebe ihr das Herz gebrochen hatte, wurde sie noch distanzierter und nahm sich vor, nie wieder einen Typen an sich heranzulassen.
Auf der Feier nach der Trauung traf sie ihre Tante, die Wahlkampfmanagerin eines Politikers war, der Gouverneur von Pennsylvania werden wollte. Sie erzählte Kate in ihrem angetrunkenen Zustand von einem Fehltritt von ihm und dass sie nicht wusste, wie sie damit umgehen sollte. Die Junganwältin hatte sofort eine Idee, was man tun könnte, damit sein Ruf keinen Schaden nahm. Ihre Tante ging genauso vor, wie ihre Nichte es ihr beschrieben hatte und wandte damit nicht nur einen Skandal ab, sondern steigerte auch die Beliebtheit ihres Kandidaten. Ein paar Wochen später bekam Kate überraschend einen Anruf von einem Mitglied einer angesehenen New Yorker Familie, der sie um Hilfe bei der Lösung eines Problems bat, das ihm sein Erbe kosten könnte, da ihm zu Ohren gekommen war, was sie für den zukünftigen Gouverneur von Pennsylvania getan hatte. Sie erklärte ihm, was er tun musste, um sein gutes Image nicht zu gefährden. Drei Tage später überwies er ihr, nachdem ihr Plan aufgegangen war, eine ordentliche Geldsumme. Nicht einmal 24 Stunden danach bekam Kate erneut einen Anruf von einer Person des öffentlichen Lebens, die sie bat, für sie einen Skandal abzuwenden. Ihr Interesse für Psychologie, ihre gute Beobachtungsgabe und ihr Scharfsinn machten sich jetzt bezahlt. Durch Mundpropaganda wurde Kate schnell zu einer der gefragtesten Krisenmanagern. Sie kündigte ihren Job bei einer kleinen Kanzlei in Philadelphia, um sich voll auf ihre neue Tätigkeit konzentrieren zu können und zog nach New York, da ein Großteil ihrer Klienten dort lebten. Und um von diesen nicht immer wieder auf den grausamen Tod ihrer Eltern angesprochen zu werden, stellte sie sich als Kate Underwood vor und ließ diesen Namen auch auf ihre Visitenkarten drucken.
Sie wurde zu vielen exklusiven Veranstaltungen eingeladen, die sie nur besuchte, um neue Kontakte zu knüpfen, denn Kate mag die oberflächlichen Gespräche und wie manche ihren Reichtum zur Schau stellen überhaupt nicht. Obwohl sie sich in der Welt der Reichen und Mächtigen bewegte, ist ihr immer klar gewesen, dass sie nie zur Upperclass-Gesellschaft gehören würde.
2020 wurde einer ihrer Klienten in seiner Villa ermordet. Der Detective, dem dieser Fall zugewiesen wurde, war etwa in ihrem Alter und ermittelte in alle Richtungen. Da die Krisenmanagerin eine der letzten Personen war, die ihn lebend gesehen hatte, wurde sie in den Kreis der Verdächtigen aufgenommen. Bei der Befragung legte man ihr unter anderem Fotos von der Leiche vor, auf denen ihr etwas auffiel, das sie erkennen ließ, wer der Mörder war und wie er es getan hatte. Dank ihres Tipps konnte die Polizei den Richtigen festnehmen. Seither zieht man sie ab und an als Beraterin zurate.
Sechs Jahre lief ihr Leben in geregelten Bahnen, bis sich 2023 die Ereignisse überschlugen. Zuerst starb ihre Großmutter Olivia an einem Herzinfarkt, woraufhin ihr Großvater nach Orlando zu seinem ältesten Sohn zog. Dann erzählte Rebekka ihr unter Tränen, dass sie Bauchspeicheldrüsenkrebs im dritten Stadium hatte. Ein paar Wochen danach wurde der Privatdetektiv, den sie oft engagierte, um etwas Belastendes über die Feinde ihrer Klienten herauszufinden, von der Straße gedrängt und krachte in eine Ampel. Zum Glück erlitt er nur eine Gehirnerschütterung. Noch am selben Abend brach jemand in ihre Büroräume ein. Gestohlen wurde zwar nichts, aber alles durchwühlt und die gesamte Einrichtung zerstört. Es schien so, als ob der Einbrecher etwas gesucht hätte. Am darauffolgenden Tag wurde, während sie schlief, in ihre Wohnung eingebrochen und Feuer gelegt. Ein mutiger Feuerwehrmann, der ihre Schreie gehört hatte, lief in die lichterloh brennende Wohnung, nahm den Stuhl weg, mit dem die Tür verbarrikadiert war und rettete Kate das Leben. Mit einer schweren Rauchvergiftung kam sie ins Krankenhaus. Ihre Geschwister, mit denen sie telefonisch immer in Kontakt stand, flogen sofort zu ihr nach New York. Die beiden machten sich große Sorgen um ihre ältere Schwester, die in den letzten Jahren durchgehend müde sowie gestresst aussah, immer dünner geworden war und einfach niemanden an sich heranließ. Ihre Geschwister baten sie erst einmal der Metropole den Rücken zu kehren, bis man den Einbrecher gefasst hätte. Die Rollstuhlfahrerin hielt das für übertrieben, weil nun alle belastenden Dokumente, die sie in ihrer Wohnung aufbewahrt hatte, vernichtet waren und somit niemand mehr einen Grund hatte, sie aus dem Weg zu räumen, weil sie keine Beweise für so manche Fehltritte ihrer Klienten mehr besaß. Nachdem sowohl ihr Bruder als auch ihre Schwester gegangen waren, rief Rebecca an. Sie redete Kate ins Gewissen und bat sie der Welt endlich ihr wahres ich zu zeigen und andere an sich heranzulassen. Rebekka meinte, dass Leben sei zu kurz, um die freien Abende damit zu verbringen, allein mit einem Glas Wein Profiling-Bücher zu lesen. Sie schlug ihr vor, nach Tampa Bay zu ziehen, da dort der Bruder der Rollstuhlfahrerin wohnte. Außerdem wäre es für sie höchstwahrscheinlich in Florida sicherer als in der Metropole. Fünf Stunden nach diesem Gespräch starb Kates engste und einzige Vertraute.
Die beste Krisenmanagerin in New York entschließt, auf ihre Geschwister zu hören und den letzten Wunsch ihrer Cousine zu erfüllen, also fordert sie ein paar Gefallen ein, um in Tampa bei der Polizei als Beraterin eingestellt zu werden. Mit ihren Ersparnissen kauft sie sich ein kleines Haus und zieht nach Tampa Bay. Wo die junge Frau weit weg von dem Lärm und den Intrigen der Großstadt neu anfangen möchte. Nach ihrem Umzug legte sie den Namen Kate Underwood, unter dem sie in New York bekannt gewesen war, ab und somit taucht Catherine Shade nach sechs Jahren wieder aus der Versenkung auf.


Onlineverhalten: Ich bin fast täglich online, was nicht heißt das ich täglich poste.
Schreibstil: [1. Person] ■ [3. Person] ■ [Beides]


IT'S YOU;
ÜBER DIE GESUCHTE PERSON

Name: Den, den dir deine Eltern gegeben haben
Alter: 32 - 42
Beruf: Deine Wahl

Beziehung zueinander: Du bist mein zukünftiger #Partner

Avatar: #Matthew Gray Gubler #Eric Winter #Reilly Dolman (Das sind nur Vorschläge. Ich bin mir sicher, dass wir uns auf ein schönes Gesicht einigen können, das uns beiden gefällt.)
Kurzbeschreibung: Das ist dein Charakter und du musst dich wohlfühlen, deshalb schreibe ich dir nichts vor. Eine Bitte hätte ich jedoch. Sei ein treuer, kluger und willensstarker Mann.

Gemeinsame Storyline:
Unsere Story hängt davon ab, ob wir uns schon über den Weg gelaufen sind oder uns noch kennenlernen werden und das wiederum hängt von deinem Background ab. Daher würde ich das dann intern besprechen.


Wünsche an die Person Behind: Ich erwarte absolut niemanden der 24/7 online ist, denn das bin ich auch nicht.
Bitte melde dich nur, wenn du ernsthaftes Interesse an der Rolle hast und dir auch ein Pair vorstellen kannst, sofern die Chemie stimmt. Ich würde mir wünschen, dass du dich mit eigenen Ideen einbringst, damit interessante Plays entstehen und außerhalb unserer Freundschaft Kontakte knüpfst, damit du nicht auf mich warten musst.
Sollte es Probleme geben, dann wende dich einfach an mich, mein Postfach steht für dich immer offen.

Das Gesuch kann auch intern vergeben oder mit anderen Gesuchen kombiniert werden.

Probepost: [Ja, neuer Post!] ■ [Ja, alter Post!] ■ [Nein] ■ [Ja, ich wünsche ein Probeplay]
Situationsvorschlag: Hier eine mögliche Situation für den PP angeben

Tags: #Liebe #Pair #Seelenverwandter #Freunde #männlich #Love



IT'S YOU;
ÜBER DIE GESUCHTE PERSON

Name: XY Shade
Alter: 25 - 27
Beruf: Deine Wahl

Beziehung zueinander: Du bist mein jüngerer #Bruder

Avatar: Deine Wahl
Kurzbeschreibung: Du bist ein anständiger junger Mann, der sich aus Ärger heraushält und alles für die Familie tun würde. Weil du genauso stur bist wie ich, geraten wir ab und an aneinander, aber wir versöhnen uns auch schnell wieder. In den letzten Jahren sahen wir uns zwar nicht oft, aber wir telefonierten regelmäßig miteinander.

Gemeinsame Storyline:
Diese kannst du meiner Story entnehmen, in der alle wichtigen Informationen enthalten sind.


Wünsche an die Person Behind: Ich erwarte absolut niemanden der 24/7 online ist, denn das bin ich auch nicht.
Bitte melde dich nur, wenn du ernsthaftes Interesse an der Rolle hast.
Sollte es Probleme geben, dann wende dich einfach an mich, mein Postfach steht für dich immer offen.

Probepost: [Ja, neuer Post!] ■ [Ja, alter Post!] ■ [Nein] ■ [Ja, ich wünsche ein Probeplay]
Situationsvorschlag: Hier eine mögliche Situation für den PP angeben

Tags: #Bruder #männlich #Familie #Geschwister



IT'S YOU;
ÜBER DIE GESUCHTE PERSON

Name: XY Shade
Alter: 23 - 25
Beruf: Deine Wahl

Beziehung zueinander: Du bist meine kleine #Schwester

Avatar: Deine Wahl
Kurzbeschreibung: Du bist die wildeste, aber auch die natürlichste von uns dreien, die immer sagt, was sie denkt. Du gehst deinen eigenen Weg und dabei ist es dir ziemlich egal, was unsere Großeltern darüber denken und dafür bewundere ich dich. In den letzten Jahren sahen wir uns zwar nicht oft, aber wir telefonierten regelmäßig miteinander.

Gemeinsame Storyline:
Diese kannst du meiner Story entnehmen, in der alle wichtigen Informationen enthalten sind.


Wünsche an die Person Behind: Ich erwarte absolut niemanden der 24/7 online ist, denn das bin ich auch nicht.
Bitte melde dich nur, wenn du ernsthaftes Interesse an der Rolle hast.
Sollte es Probleme geben, dann wende dich einfach an mich, mein Postfach steht für dich immer offen.

Probepost: [Ja, neuer Post!] ■ [Ja, alter Post!] ■ [Nein] ■ [Ja, ich wünsche ein Probeplay]
Situationsvorschlag: Hier eine mögliche Situation für den PP angeben

Tags:#Schwester #weiblich #Familie #Geschwister
Samu Pitkänen


IT'S ME;
ÜBER DIE SUCHENDE PERSON

Name: Samu Pitkänen +
Fiona-Amelia Hoskins + Osmo Järvinen

Alter: 41 Jahre
Beruf: Musiker | Manager | Vater

Avatar: #Samu Haber
Kurzbeschreibung: Samu ist an sich ein sehr zufriedener und kompromissbereiter Mensch, kann aber auch unfassbar nachtragend sein (wie aktuell bei seiner Familie). In der Regel kann man sich auf ihn aber verlassen, vor allem Familie und Freunde stehen bei ihm an erster Stelle, gemeinsam mit seiner Tochter und der Musik. Er hat einen gesunden Humor und für Spaß zu haben, aber ebenso ernst und man kann über vieles reden mit ihm, in dem Fall ist er ein besserer Zuhörer als Redner.

Storyline:
Samu Jesper Pitkänen, geboren am 21 März 1982 in Helsinki. Das wäre dann wohl ich. Als Sohn eines Finnen und einer Schwedin, wurde ich im schönen Helsinki geboren als im Grunde mittleres Kind. Unsere Eltern machten nie ein Geheimnis aus der Tatsache das es einen älteren Bruder gab, da sie zu der Zeit beide jedoch noch sehr jung waren entschieden sie sich damals dazu, ihn zur Adoption frei zu geben. Somit lebten nur meine jüngere Schwester und ich bei ihnen, mit dem Wissen das es irgendwo noch jemanden gab, der zu uns gehörte. Es fehlte mir an nichts in meiner Kindheit, mein Vater als leitender Unternehmer eines Bauunternehmens gab unserer Mutter das Privileg, sich überwiegend um uns zu kümmern, wenn auch sie durchaus sich nebenher in einer Boutique mit ein paar Stunden ihre Zeit Vertrieb.

Nun ja, wir wurden nun einmal auch älter und wollten nicht dauernd unsere Eltern um uns haben. Da unsere Mutter aus Schweden kam, wuchsen wir dreisprachig auf. Finnisch, schwedisch und englisch, später lernte ich noch deutsch. Was ich aus mir machen wollte? Das war wohl eine gute Frage, aber natürlich wurde erwartet das ich etwas sinnvolles tue. Meine Freizeit mit Freunden und Eishockey verbringend, lernte ich damals in der Schule schon Osmo kennen, noch heute mein bester Freund und wohl engsten vertrauter. Gemeinsam stießen wir in der Oberstufe auf Musik, allerdings hatten unsere Eltern sich wohl abgesprochen und fanden wir sollten was richtiges lernen. Gesagt, getan machten wir beide ein Studium und ich ließ mich in die Architektur ziehen, was letztlich vor allen anderen meinen Vater freute. Es ließ uns jedoch nicht von der Musik abbringen. Da ich gute schulische Leistungen damals hatte und meine Eltern zufrieden waren, hatten sie mir die Gitarre die ich so sehr wollte geschenkt und ich hatte den Traum des "Rockstars" nie aufgegeben. Seien wir mal ehrlich, wer träumt denn auch nicht davon. Entgegen aller Erwartungen gab es den einen Freund bei uns, der an uns glaubte und unterstütze und es dauerte nicht lange und wir begannen Tatsache aufzutreten. Von kleineren zu größeren und am ende, man möchte es nicht glauben, in ausverkauften Hallen. Osmo war mein stetiger Begleiter in meiner Musikkarriere und ich war froh darum, denn einen besseren und talentierteren Musiker hatte ich noch nie getroffen. Unsere Band schaffte viele Erfolge und jeder einzelne von ihnen war ein Freund geworden.

Doch wie alles, hat jedes Leben seine Schattenseiten und in dem Fall schien es meine zu sein, die mich dazu Zwang die Jungs ziehen zu lassen und alleine weiter zu machen. Zumindest vorübergehend, denn sie Jungs bekamen mich dazu, eine Pause zu nehmen anstatt aufzugeben. Ich machte weiter Musik, seien wir ehrlich, wie soll man etwas aufgeben was man liebt, aber zumindest eine weile zog ich mich zurück, stieg zu einem Freund in sein Label mit ein und konzentrierte mich auf meine Familie.
Meine Familie. In dem Fall beinhaltete dies meine Tochter Ilvi und mich. Clara war eine wundervolle Frau als ich sie traf, es dauerte nicht lange bis wir uns verliebten und alles seinen Lauf nahm. Natürlich hatte ich auch vorher Beziehungen, aber bei ihr schien es zu sein, das man war wohin man gehörte. Ich meine hey Mitte 30 sollte man wohl auch mal sesshaft werden oder? Zumindest konnte man darüber nachdenken, denn natürlich war damals die Musik noch wichtiger Teil und wir vor allem in Europa bekannt. Als Clara schwanger wurde freute ich mich. Zwar hatte ich bisher nie über Kinder nachgedacht aber ich liebte diese, umso mehr stieg meine Vorfreude von Monat zu Monat. Dabei musste ich dann feststellen das unsere Ansichten doch immer mehr auseinander gingen und Clara sich zu einen anderen Menschen entwickelte. Während ich zu Hause war, war sie feiern, zog um die Häuser und schaffte es in keiner Weise eine Bindung zu unserem Mädchen aufzubauen. Wir stritten immer öfter und immer mehr kristallisierte sich heraus, das sie nicht in der Lage war sich um Ilvi zu kümmern. Es kam wie kaum anders zu erwarten und wir trennten uns, wobei ein Kampf um das Sorgerecht los ging, denn ich wollte keinesfalls unsere Tochter bei ihr alleine lassen. Alleine die Interviews welche sie gab, um sich als Opfer darzustellen brachten mich oft an meine Grenzen. Die Presse erfreute sich umso mehr daran.

War ich ein schlechter Mensch? Weil es mir um das Wohl meiner Tochter ging? Augenscheinlich, denn viele konnten es nicht verstehen das ich das tat. Das ich einer Mutter ihr Kind weg nehmen wollte. Dabei ging es hier nicht um wollen, ich musste und am Ende sprach das Gericht aufgrund der diverser Aussagen mir die kleine zu. Ich war glücklich und zugleich gebrochen. Die Schlagzeilen nahmen kein Ende und zum wohl der Jungs entschieden wir musikalisch eine Pause einzulegen. Sie verstanden mich, keine Frage doch eine Bühne würde ich so schnell nicht mehr betreten wollen. So zog ich mich zurück, kümmerte mich vor alle um meine Tochter und arbeitete im Management, hörte natürlich trotz allem mit der Musik nicht auf. Treu an meiner Seite? Osmo und Mikko. Meine Familie? Was soll ich sagen, sie hielten mir immer wieder vor das ich einen Fehler gemacht habe, ein Kind immer zur Mutter gehörte, egal wie sehr alles dagegen sprach. Verstand es denn keiner? Ich hätte das nicht getan, wäre Clara imstande sich um sie zu kümmern und selbst meine Schwester stellte sich auf die Seite der anderen. Keiner kannte die Akten, keiner wusste was dagegen sprach und ich hatte auch nicht vor alle eines besseren zu belehren, so zerwarf sich bei einem weiteren großen Streit das letzte bisschen und ich entschied mich Finnland mit ihr zu verlassen. Sie sollte nicht hier aufwachsen, nicht momentan und vielleicht würde es in ein paar Jahren anders aussehen, aber jetzt entschied ich für sie und meine 5 jährige sollte in ruhe aufwachsen dürfen. Ich ging also in die Staaten, zu Osmo. Immerhin einer der hinter mir stand. Von dort konnte ich weiterhin gut mit Mikko arbeiten, ansonsten flog ich zu ihm oder wir arrangierten es alles anders und auch die Musik blieb so natürlich präsent, denn jetzt konnte ich versuchen mich auf unsere Zukunft zu konzentrieren. 


Onlineverhalten: Regelmäßig | nicht immer zum Posten aber auch für normalen Kontakt.
Schreibstil: [1. Person] ■ [3. Person] ■ [Beides]


IT'S YOU;
ÜBER DIE GESUCHTE PERSON

Name: xxx Pitkänen | außer du bist bereits verheiratet
Alter: ich würde sagen ab 30
Beruf: Du sollst tun, wozu du dich berufen fühlst

Beziehung zueinander: Du bist meine Schwester, wir sind zusammen aufgewachsen. Wir haben eine Halbschwester, Fiona. Ihr habt euch kennen gelernt, allerdings noch kein gutes Verhältnis, das könnten wir dann besprechen nochmal und ich hoffe natürlich, das legt sich noch.

Avatar: Du sollst dich wohl fühlen wenn du in Spiegel schaust, da er aber einigermaßen zu Samu passen sollte, würde ich mir ein Veto Recht vorbehalten
Kurzbeschreibung: Eigentlich möchte ich dir das gar nicht so vorgeben, ich denke aber einige ähnliche Charakterzüge wird es zwischen uns geben. Den hang zu blöden Ideen, das sture in der Familie. Eben Gemeinsamkeiten die man so hat, ohne das man sich selbst dabei verliert.

Gemeinsame Storyline:
Zu einem gewissen Teil ist meine Story auch deine, außer der Ausbildung und allem was dann so folgte, denn auch wenn uns einige Jahre trennen, bist du irgendwann wie ich, deinen eigenen weg gegangen. Bisher hatten wir immer ein inniges Verhältnis und dies soll auch gerne wieder kommen, doch aufgrund der Streitereien (zuletzt war der Stand, das auch viel durch die Einstellung der Mutter und "gut Gläubigkeit" der Schwester daher rührte) ist es eher angekratzt und Samu meidet alle konsequent seit dem Umzug (Frühjahr 2022). Gerne können wir dann auch noch einmal absprechen, mit Fiona, bei welchem Stand man ansetzt oder ggf "Neu" startet.


Wünsche an die Person Behind: Ich bin in der Regel ein sehr entspannter Poster und auch keine 24/7 Online, es leben das Reallife. Doch ich würde mir schon eine regelmäßige Kommunikation zwischen ihnen wünschen, aber auch das du dir Anschluss suchst. Familie alleine ist nicht alles und du sollst dich wohl fühlen, so das ich man keine Sorgen haben muss der Chara verschwindet schnell wieder.

Probepost: [Ja, neuer Post!] ■ [Ja, alter Post!][Nein] ■ [Ja, ich wünsche ein Probeplay]
Das würde ich mir ggf offen halten, je nach Post oder auch, wenn du es wünscht das man schauen kann ob es harmonieren würde | zudem würde ich da Fiona mit einbinden, da sie zur Familie gehört
Situationsvorschlag: Ggf die Ankunft deinerseits in Tampa bei mir?

Tags: #weiblich #Schwester #Familie #Geschwister



IT'S YOU;
ÜBER DIE GESUCHTE PERSON

Name: Ich gehe davon aus, er passt zu deinem Gesicht
Alter: Mein Alter, +/-
Beruf: Du bist unser Manager + Teilhaber | Osmo, also in dem Falle der Band und wir beide arbeiten noch separat zusammen im eigenen Managment (den Hauptteil führst du bisher von Finnland)

Beziehung zueinander: Manager, Kollegen & einer der engsten Freunde

Avatar: Du musst dich im Spiegel ertragen, aber vielleicht behalte ich mir ein kleines Vetorecht vor
Kurzbeschreibung: Du bist in jedem Fall der vernünftigere von uns und hast gerne die Kontrolle über alles, weißt was geschieht und bist quasi ein wandelnder Terminkalender. So ernst du immer wirkst, bist du aber ebenso herzlich und hast andere Seiten an dir.

Gemeinsame Storyline:
Du bist quasi einer meiner engsten Freunde seit Kindestagen und kennst mich in-wie-auswendig, schickst mir gerne Osmo auf den Hals wenn du mich nicht erreichst und Sorge hast, ich stelle Blödsinn an und arbeitest sowohl mit uns als Band (wir sind aber nicht mehr derart Aktiv, sondern arbeiten gemeinsam nach eigenem Interesse + Auftritte nach unserem Gefühl), als eben auch mit mir. Das Management von uns unterstützt vor allem Junge Musiker, die keine Chance bekommen und wir versuchen ihnen zu helfen, wobei du das meiste klärst, da du eben in Finnland vor Ort bist. Warum du her kommst und ob du bleiben möchtest, was du gelernt, gemacht hast etc, darfst du frei entscheiden. ich fände lediglich etwas kriminelles nicht passend für ihn.


Wünsche an die Person Behind: Ich bin in der Regel ein sehr entspannter Poster und auch keine 24/7 Online, es leben das Reallife. Doch ich würde mir schon eine regelmäßige Kommunikation zwischen ihnen wünschen, aber auch das du dir Anschluss suchst. Familie alleine ist nicht alles und du sollst dich wohl fühlen, so das ich man keine Sorgen haben muss der Chara verschwindet schnell wieder.

Probepost: [Ja, neuer Post!] ■ [Ja, alter Post!] ■ [Nein] ■ [Ja, ich wünsche ein Probeplay]
Das würde ich mir ggf offen halten, je nach Post oder auch, wenn du es wünscht das man schauen kann ob es harmonieren würde | zudem würde ich da Osmo mit einbinden, da er ebenfalls eine wichtige Kontaktperson und ein Freund für dich wäre
Situationsvorschlag: Gerne etwas aktuelles, muss aber nicht zu dem aktuellen stand passen

Tags: #männlich #Freunde #Freundschaft #Arbeitskollege
Wyatt Lewis


IT'S ME;
ÜBER DIE SUCHENDE PERSON

Name: Wyatt Lewis
Alter: 30
Beruf: Laufbursche für ein Modemagazin

Avatar: #Evan Ross
Kurzbeschreibung: Wyatt ist ein Familienmensch und unternimmt gerne Dinge mit seinen Freunden. Er ist unkompliziert und ist bereit auch neue Dinge auszuprobieren. Sei es Schlittschuhlaufen oder Segelfliegen. Dinge, die er nicht kennt, lernt er eben kennen.

Storyline:
Vor 30 Jahren wurde Wyatt geboren. Es war eine Hausgeburt. Seine Mutter war mega Stolz, denn er war der Sohn No 3. Seine beiden älteren Geschwister nahmen den kleinen Hosenscheißer sofort in ihre Zwergen - Gang auf. Denn sie bauten nur zu gerne im Wohnzimmer ihre Höhlen aus Decken und Stühlen. Schon als Baby lag er mehr bei seinen Geschwistern in ihren Verstecken, als in seinem eignen Bett. Nach ihm kam noch ein weiterer Sohn XXX . Seine Mutter vertraute auf ihre Kinder. Bis heute hat er mit seinen Geschwistern ein super Verhältnis. Bis auf XXX. Dieser ist in jungen Jahren auf die Schiefe Bahn gerutscht und hatte die Familie mit 21 Jahren seine Familie verlassen. Was aus ihm geworden ist, weiß keiner. Seine beiden älteren Geschwister sind ebenso schon früh von zu Hause aus gezogen. Sie treffen sich aber regelmäßig alle paar Wochen zu einem Familienabend. Entweder sie trinken etwas zusammen, kochen oder sind am Strand. Seine Eltern haben einen Laden am Strand. Dort verkaufen sie alles mögliche an Touristen. Postkarten, Getränke, Strandutensilien, Sonnencreme. Eben alles was man so im Urlaub braucht.

Er war ein fröhliches Kind und ging gerne zur Schule. Er lernte fleißig, doch war er nie der Oberflieger. In seiner Freizeit malte er gerne. Am liebsten bemalte er die Bürgersteige mit Malkreide. Er fand es immer toll, seiner Phantasie freien Lauf zu lassen. Stundenlang konnte er sich damit beschäftigen. Seine Schule beendetet er mittelmäßig. Doch reichte es ihm. Denn er fing an seinen Eltern im Laden zu helfen. Im Grunde lief es gut. Aus seiner Gabe die Straßen zu bemalen mit Kreide kamen die Spraydosen. Er übte erst an alten Häusern und irgendwann sah man überall seine Graffiti Kunst. Dummerweise besprühte er auch schon mal Stellen, wo es nicht wirklich von Vorteil war und so wurde er dummerweise erwischt. Er kam vor Gericht wegen Beschädigungen öffentlichen Eigentums. Seine Strafe war eine saftige Geldstrafe und das Reinigen der verschmutzten Wände. Zu der Zeit war er 22 und da er kein Geld hatte und auch nicht wollte, das seine Eltern für ihn aufkamen, nahm er eine Laufburschenstelle beim Next in Fashion an. Das gute war, dort arbeitete er nur Montags bis Freitags und konnte dann am Wochenende weiter bei seinen Eltern im Laden helfen. Dort lernte er auch Mariana kennen. Sie ist dort eine Recherche-Assistentin und er mochte ihre Arbeit. Durch sie kam er auch auf die Idee, seine Graffiti Künste gegen Bezahlung an den Mann zu bringen. Erst hatte er sie für diese Idee für verrückt gehalten und am Ende brachte ihm das Nebengeschäft etwas Geld ein. Geld welches er gut gebrauchen kann, um seine Schulden weiter abzubezahlen.

Sein Job bei dem Modemagazin besteht da draus, das er eben Dinge im Haus und auch außerhalb transportierte. Sei es mit dem Rad oder eben zu Fuß quer durchs Haus oder auch durch die Stadt. Er mag diesen Job, denn er lernt jede menge Leute kennen. Von den hohen Tieren bis zur Telefonistin. Seine Art mit Leuten umzugehen ist recht locker und Berührungsängste kennt er nicht. Mariana war und ist aber von allen die Netteste. Bei ihr bleibt er immer gerne mal etwas länger im Büro. Er interessiert sich für ihre Arbeit und zusammen brainstormen sie schon mal ihre Arbeit. Von Mode hat er zwar keine Ahnung, aber eben von Farben. Mariana ist echt in Ordnung. Mittlerweile kennen sie sich schon 3 bis vier Jahre und sie ist seine beste Freundin. Selbst privat unternehmen sie immer mal was zusammen.

Er selber lebt in einer kleinen Wohnung. Am Strand oder an der Strandbar hält er sich gerne auf. Sein Motorrad, eine Enduro hegt und pflegt er. Mit ihr fährt er sehr gerne umher. Er liebt die Natur, ihre Farben. Sei es ein Sonnenaufgang oder eben das bunte Leben in der Stadt. 


Onlineverhalten: täglich
Schreibstil: [1. Person] ■ [3. Person] ■ [Beides]


IT'S YOU;
ÜBER DIE GESUCHTE PERSON

Name: Etwas ausgefallenes, wir haben spanische Wurzeln
Alter: zwischen 24 und 28
Beruf: Dein Job

Beziehung zueinander: Du bist der jüngste #Bruder

Avatar: Er sollte schon zu mir passen. [Veto]
Kurzbeschreibung: Du bist bist mit 21 von zu Hause weg. Ohne ein Wort. Ob du kriminell warst, abgerutscht bist in die Drogenwelt oder Alkohol, ist dir überlassen. Vielleicht bist du mit einem Mann/ Frau abgehauen und nun wurde dir dein Herz gebrochen.

Gemeinsame Storyline:
Du kommst wieder und wir müssen uns wieder zusammen raufen.


Wünsche an die Person Behind: Ich habe keine Wünsche, habe einfach Spaß am Schreiben. Ich poste gemütlich, du vielleicht auch?

Probepost: [Ja, neuer Post!] ■ [Ja, alter Post!] ■ [Nein] ■ [Ja, ich wünsche ein Probeplay]
Situationsvorschlag: Du tauchst bei mir im Laden unserer Eltern auf (oder bei meiner Wohnung) Du stehst also plötzlich vor mir und bist wieder da. So einfach, als wenn nichts gewesen wäre. Oder aber, du hast ein Problem und brauchst mich. Das überlasse ich dir.

Tags: #Familie #Bruder #Geschwister #männlich
Mariana Washington


IT'S ME;
ÜBER DIE SUCHENDE PERSON

Name: Mariana [Antonia] Washington
Alter: Dreißig
Beruf: Leiterin und Redakteurin beim eigenen Modemagazin

Avatar: #Brittany O'Grady
Kurzbeschreibung: Mariana ist … aufnahmefähig, ausdauernd, ausgeglichen, bedächtig, besonnen, beschützend, besitzergreifend, beständig, bodenständig, eigenwillig, geduldig, gelassen, gemütlich, genügsam, genussvoll, gewissenhaft, grossmütig, gründlich, kreativ, loyal, misstrauisch, naturverbunden, praktisch, realistisch, ruhig, sachlich, selbstbewusst, sensibel, sicherheitsorientiert, sinnlich, solid, treu, warmherzig, vorsichtig, zufrieden und zuverlässig.

Storyline:
In einem kleineren Ortsteil von New York, nahe der Upper East Side, welcher von den Schönen und Reichen dominiert wurde, gingen bei XXX ganz plötzlich die Wehen los, nachdem ihr Kind schon drei Tage auf sich hatte warten lassen. Hatte sie während der Schwangerschaft noch das Gefühl gehabt, dass alles sehr langsam verlief, ging gegen Ende alles umso schneller. In den Augen der werdenden Mutter fast ein wenig zu schnell, als der Rettungssanitäter ihr verkündete, dass das Kind bereits im Rettungswagen auf die Welt kommen wollte und es keine Zeit mehr zu verlieren gäbe. Trotz der, in ihr aufgestiegenen, Panik blieb der Mutter von bereits zwei Kindern nichts anderes übrig als den Anweisungen des Mannes Folge zu leisten, sodass das Baby bereits auf der Welt war, als sie in der Notaufnahme ankamen. Während es dem Neugeborenen nicht besser hätte gehen können, wurde die erschöpfte Mutter noch aufgrund der Strapazen einige Tage im Krankenhaus nachbehandelt, ehe die weiter gewachsene Familie in ihr nicht ganz so bescheidenes Haus zurückkehrte. Dort warteten bereits ein Fünfjähriger und ein Dreijähriger auf den neusten Familienzuwachs. Die ersten Tage hatte das kleine Mädchen keinen Namen, weil sich die Eheleute nicht auf einen einzigen hatten einigen können - am Tag ihrer Taufe stand der Name dann fest: Mariana Antonia Washington. Die Familie Washington war groß, weshalb es auch mehr als eine Person gab, nach der man die erste Tochter benennen wollte. Später sollte sie stets versuchen den großen Frauen gerecht zu werden, die ihr ihren Namen liehen. Nicht nur aufgrund der großen Familie, sondern auch aufgrund der viel beschäftigten Eltern wuchs das kleine Kind sehr behütet auf - sie bekam sogar ihre ganz persönliche Nanny. Aufgrund der vielen Leute, die stets in ihrem Haus ein- und wieder ausgingen war das kleine Mädchen nie wirklich alleine und hatte bereits als Kleinkind eine ganz beachtliche Schar an Freunden. Zum Leidwesen ihrer Eltern konnte sie nichts mit den vielen Buntstiften anfangen, ließ sich als Kind aber nur allzu gerne stundenlang aus dem gleichen Buch vorlesen, bis es dazu kam, dass sie bereits mitsprechen, noch bevor sie lesen konnte.

Die kleine heile Welt des jungen Mädchens ging relativ schnell zu Bruch, als ihre Eltern ihr eröffneten sie nicht auf die Schule zu schicken, in der auch ihre Freundinnen, die zu einem Großteil die Kinder ihrer Nannys waren, eingeschrieben worden waren. Nein, sie wollten ihrer Tochter einen etwas anderen Weg ebnen und sicherstellen, dass all die Privilegien genutzt wurden, die ihr in die Wiege gelegt worden waren. Gänzlich verstehen tat es das kleine Mädchen nicht, aber sie fand sich damit ab, auch wenn es ihr nicht leicht fiel eine von drei Mädchen in ihrer Klasse zu sein, die so aussahen, wie die Freunde, die sie bis eben gehabt hatte. Aufgrund der schlichten Tatsache, dass Kinder sehr grausam sein konnten, tat sich Mariana die ersten Jahre an der neuen Schule sehr schwer. Es gefiel ihr nicht unter den vielen Kindern aufzufallen und mehr als einmal ertappte sie sich dabei, sich zu wünschen wie alle anderen sein zu können. Gemeinsam mit den zwei anderen Mädchen, die zur afro-amerikanischen Community gehörten, versuchte sie sich soweit anzupassen, was aber natürlich nicht ganz leicht war. Sie bat ihre Mutter beispielsweise darum ihre Haare stets zu glätten und versuchte auch modisch mit den anderen mitzuhalten. Eine Zeit lang kamen die jungen Mädchen auf die abstruse Idee ihre Hautfarbe mit Babypuder und Make-Up aufzuhellen, aber natürlich war nichts davon von Dauer, sodass ihr Frust immer weiter anwuchs. XXX und YYY sahen zwar, dass es ihrer Tochter nicht so gut ging, doch gleichzeitig hatten sie weiterhin die Hoffnung, dass es ihr auf lange Sicht besser auf dieser Privatschule gehen würde und in gewisser Weise sollten sie damit recht behalten.

Aufgrund der Tatsache, dass sie nicht allzu viele Freunde hatte, mit denen sie nach der Schule etwas unternehmen konnte, ging Mariana dazu über ein Buch nach dem anderen zu verschlingen, sodass, als ihre Eltern am Ende ihres vorletzten Jahres der Primary School zu einem Gespräch gebeten wurde, von einer sofortigen Überstellung zur Junior High die Rede war. Das junge Mädchen sollte nun eine Klasse überspringen, da man sonst Gefahr laufen würde sie im nächsten Jahr zu unterfordern. Nach diesem Termin an der Schule, waren die Eheleute fast schon überfordert damit eine neue Schule für ihre Tochter zu suchen und zu finden. In Normalfall hätten sie dafür ein Jahr mehr Zeit und nun musste diese Angelegenheit in zwei Monaten geklärt werden. Den ganzen Sommer verbrachten sie also mit der Suche nach der idealen Schule für ihre 11-Jährige. Dieses Mal wollten sie versuchen ihre Wünsche ebenfalls in die Planung einzugliedern, sodass man sich schlussendlich für eine öffentliche, aber angesehene, Schule entschied, an welcher sich die verschiedensten Nationalitäten die Waage hielten. Die ersten zwei Jahre hatte Mariana aber gar keine Zeit sich mit der Frage auseinanderzusetzen, ob sie nun dazu passte oder nicht. Viel zu sehr hatte sie damit zu kämpfen all den Stoff zu lernen, den ihre Mitschüler schon im vorherigen Jahr durchgemacht hatten. In einigen Fächern war sie mit ihren Mitschülern ungefähr gleichauf, während sie in wieder anderen hinterherhinkte. Vier Jahre vor ihrem Abschluss hatte sie dann aber plötzlich den Dreh heraus und begann sich um außerschulische Aktivitäten zu bemühen. Ganz oben auf ihrer Liste stand die Schülerzeitung, um die sich seit Jahren keiner mehr bemühte, die sie aber mit Hilfe wieder aufleben lassen wollte, aber auch die Schülervertretung hatte es ihr angetan. Während die Zeitung immer ihre oberste Priorität war, beschloss sie sich mit einigen Freundinnen dennoch auch für den Chor und die Cheerleader zu bewerben. Da sie für Letzteres aber nie genügend Zeit fand, oder immer wieder absagen musste, schaffte sie es zwar in den Kader, war aber meistens nur als Zweitbesetzung im Einsatz, obwohl ihr das persönlich nicht sonderlich viel ausmachte. Rückblickend betrachtet, war das sogar ein Wink des Schicksals, denn auf der Bank sitzend, tauschte sie sich oftmals mit den Footballspielern aus, die ebenfalls nicht eingesetzt wurden, wodurch sie auch ihren besten Freund kennenlernte. Zwischen den beiden Jugendlichen herrschte eine sofortige Verbindung, die durch ihr gemeinsames Erwachsenwerden nur noch mehr bestärkt wurde. Endlich hatte Mariana das Gefühl irgendwo angekommen zu sein, sodass sie im Laufe der High-School immer weniger versuchte sich anzupassen und stattdessen ihre wahres Selbst fand. Als das Zeugnis immer näher rückte, machte sie sich im Gegensatz zu ihren Freundinnen keine Gedanken um ein Date für den Abschlussball, da sie die meiste Zeit mit dem Chor auf der Bühne stehen würde und somit gar keine Zeit hätte sich mit ihrer Begleitung zu beschäftigen. Zwischen den Gesangspausen tanzte sie mit ihren Freunden ausgelassen auf der Tanzfläche und weinte der High-School bereits mit einem Auge nach. Obwohl sie New York nicht verlassen würde, wartete die Georgetown auf sie, an der sie Journalismus und auch Massenkommunikation studieren würde. Für diesen Abend versuchte aber keiner weiter an die Zukunft zu denken, denn sie waren sich sicher, dass alles gut gehen würde.

Um sich besser auf ihre Zeit an der Universität zu gewöhnen, besuchte Ria bereits im Sommer schon Einführungskurse, allen voran weil sie es kaum erwarten konnte das zu studieren, was sie sich sehnlichst wünschte. Es war einer dieser Tage, die sie mit Sean zusammen verbringen wollte, um gemeinsam der herausfordernden Zeit entgegenzuschwärmen, als Mariana bemerkte, dass etwas nicht stimmte. Es dauerte nicht allzu lange, bis ihr bester Freund die Bombe platzen ließ und verkündete, dass seine damalige Freundin schwanger war. Ohne sich ein Urteil zu bilden, war ihre erste Handlung eine langandauernde Umarmung, bei der auch sie ihre Gedanken sortierte und sich anschließend die Geschichte von vorne erzählen ließ. Ihre persönliche Meinung zu diesem Thema beiseitegeschoben, unterstützte die schwarzhaarige junge Frau ihn bei allem was er brauchte, sodass sie die nächsten Stunden und Tage damit verbrachten Listen zu erstellen und sich zu überlegen was das Beste für alle Beteiligten wäre. Da sich die Kindsmutter bereits dazu entschlossen hatte, das Kind nicht zu bekommen, versuchte Maria umso mehr für ihn da zu sein und ihm all die Unterstützung zu bieten, die man sich eben von einem 17-jährigen Mädchen erwarten konnte. Wenige Tage später war die Entscheidung darauf gefallen das Kind abtreiben zu lassen und sich auf die Zukunft zu konzentrieren, sodass Mariana die Hand ihres besten Freundes fest in ihrer eigenen hielt, als sie sich gemeinsam auf den Weg zur Klinik machten, die die Abtreibung durchführen würde. Sie selbst war etwas überfordert von der Gesamtsituation, versuchte aber für Sean einen kühlen Kopf zu bewahren, während sie gemeinsam im Wartezimmer saßen. Zu ihrer Überraschung und innerlicher Erleichterung, entschied sich seine langjährige Freundin im letzten Augenblick dagegen unter der Voraussetzung, dass er das Kind behalten und sie nichts damit zu tun haben würde. Wie vorab versprochen, unterstützte sie ihn auch bei diesem Vorhaben bedingungslos, auch wenn sie selbst anschließend ihre Mutter aufsuchte und ihr von der schwierigen Situation berichtete. Mariana hatte gehofft, dass ihre Mutter dafür Verständnis zeigen würde, dass sie ihr Studium um ein Jahr verschieben wollte, um ihrem besten Freund beizustehen, doch wie bereits gedacht, stieß sie mit ihrer Idee auf taube Ohren, auch wenn ihre Mutter ihr dafür versprach, dass Sean in ihrem Haus stets Hilfe finden würde, wenn er denn danach fragte. Nicht mehr ganz so konzentriert, wechselte sie also im Herbst auf die Universität, auch wenn sie zumindest dankbar dafür war in der gleichen Stadt geblieben zu sein. In jeder freien Minute, in welcher sie nicht lernen musste, stand sie bei Sean auf der Matte und half ihrem Freund durch diese doch schwierige Zeit, während sie zwischen den Vorlesungen alle ihre Online Einkaufswägen mit Kindersachen füllte. Am ersten Tag wieder in der Universität nach dem Spring Break, bekam sie mitten in einer Vorlesung die Nachricht, dass Julia in den Wehen lag, sodass Mariana kurzerhand ihre Sachen packte, die Vorlesung verließ und sich auf den Weg ins Krankenhaus machte. Die nächsten achtzehn Stunden waren mit Sicherheit die längsten ihres Lebens. Wenn sie nicht gerade auf den Stühlen vor ihrem Zimmer schlief, hielt sie die Hand ihres besten Freundes und wechselte sich ein wenig mit ihren Eltern ab, bis es Zeit wurde den Raum zu verlassen und den kleinen Jungen auf die Welt zu holen. Tyler Chesterfield kam am 03. März 2011 auf diese Welt und machte Mariana somit erstmalig zu einer Patentante. Vom ersten Augenblick an, wurde er von ihr mit Geschenken überhäuft und übernahm für Tyler den Part der coolen Tante. Das gelang ihr umso besser, weil sie alle selbst noch so jung waren.

Nach ihrem Bachelor Abschluss, beschloss die junge Frau noch ein weiteres Studium dranzuhängen, bevor sie endgültig in die Arbeitswelt eintreten würde und so kam es, dass sie im Jahr 2014 kurzzeitig nach Miami zog um dort an der Universität ihren Master zu machen. Es war das erste Mal, dass sie von ihrer Familie entfernt war und doch merkte man, wie gut ihr diese Zeit tat, auch wenn sie tausende Kilometer entfernt, per Telefon erfuhr, dass auch ihre restliche Familie aufgrund beruflicher Chancen Teilzeit nach Florida umziehen würde. Trotz dieser Überraschung arbeitete sie nebenbei immer weiter an sich selbst und wuchs immer mehr zu der jungen selbstbewussten Frau heran, die ihre Eltern stets in ihr gesehen hatten. Sie hatte nicht mehr das Gefühl sich in diese Gesellschaft integrieren zu müssen, stattdessen hatte sie es sich zur Aufgabe gemacht ihren eigenen Platz in jener zu beanspruchen, ganz egal wie dieser aussehen sollte. Es waren ganz kleine Veränderungen an denen man die sich wandelnde Situation ausmachen konnte; beispielsweise trug sie ihre Haare immer mehr in ihrem natürlichen gelockten Zustand, beschäftigte sich mit ihren Vorfahren und kämpfte auf diversen Demonstrationen für ihre Rechte. Als Sean 2015 in New York sein Studium begann, bereute sie es kurzzeitig so weit weg zu sein, immerhin könnten sie auch diese Erfahrung gemeinsam durchleben, doch da ihr nur ein weiteres Jahr zum Abschluss fehlte, beschloss sie erstmal in Miami zu bleiben, auch wenn sie an längeren Ferien stets nach New York City zurückfuhr. Neben ihrer Familie wartete da stets ihr Patensohn, mit dem sie so oft wie nur möglich ihre Zeit verbrachte. Je älter der kleine Sonnenschein wurde, desto mehr Ausflüge planten sie gemeinsam. Ob es nun der Zoo, ein Freizeitpart, oder auch das örtliche Freizeitbad war, es wurden ganz viele gemeinsame Erinnerungen geschaffen und stets festgehalten, sodass Mariana selbst einige Foto-Alben mit den gemeinsamen Unternehmungen füllen konnte. Insgeheim versuchte sie auch einfach die Leere zu füllen, die Julia zwangsweise hinterlassen hatte, auch wenn ihr das natürlich nie gelingen konnte. Mariana war seit der damaligen Sache nicht unbedingt gut auf sie zu sprechen und je mehr Zeit verging, in welcher sie es nicht für nötig erachtete sich bei ihrem Sohn zu melden, umso mehr Wut staute sich in der jungen Frau, die sie zwangsweise irgendwann rauslassen müsste ... in besten Fall an ihr. Viel zu sehr brach es ihr das Herz, als Tyler zum ersten Mal 'Mama' gesagt hatte, um ihr das jemals zu verziehen. Von den Strapazen, die Sean wegen ihr hatte durchmachen müssen, ganz abgesehen.

Ihren Master in der Tasche, beschloss Ria sich ein Praktikum in New York zu suchen, allen voran weil ihre gesamten Vertrauenspersonen dort waren und sie bei diesem Schritt unterstützen konnten. Es war ihr im Laufe ihres Studiums oftmals mitgeteilt worden, dass es länger dauern würde, bis sie sich wirklich selbst hinter den Computer setzen konnte, um ihre eigenen Storys zu schreiben, aber ihr war wohl nicht klar gewesen, wie schwer es werden würde. Zwar durfte sie den Meetings der kleinen Stadtzeitung beiwohnen, aber für das Jahr bestand ihre Hauptaufgabe darin, Kaffee für alle zu kochen und zu Mittag frische Bagels aus der Bäckerei zu holen. Ein sehr direkter Realitätscheck mit dem sie so nicht gerechnet hatte, aber nichtsdestotrotz war sie entschlossen es eines Tages alleine sehr weit zu bringen, sodass sie immer wieder Wege fand den Journalisten ihre Ideen mitzuteilen und sich so ein wenig was zu erarbeiten, auch wenn sie am Ende ihres Praktikums lediglich einen winzigen Artikel in der örtlichen Zeitung vorweisen konnte. Fairerweise musste man dazusagen, dass der örtliche Journalismus nicht unbedingt ihr Traum war. Ihre Stärken waren schon immer Mode und Lifestyle Themen gewesen, sodass sie sich auf gut Glück bei mehreren Modemagazinen im ganzen Land als Journalistin bewarb. Ihre Traumstelle suchte zu dieser Zeit lediglich eine Assistentin in der Recherche, aber da sie seit längerer Zeit davon träumte für ihre Lieblingszeitschrift schreiben zu dürfen, bewarb sie sich auch dort, auch wenn sie für die Stelle durch ihr Studium deutlich überqualifiziert war. Dennoch zögerte sie, zwei Jahre nach ihrem Abschluss, nicht und nahm diese Stelle an als die Zusage aus Miami ins Haus flatterte. Die erste Zeit ging es ihr auch bei 'Next in Fashion' nicht anders und so kümmerte sie sich hauptsächlich um den Kaffee und die Verpflegung von den 'richtigen' Journalisten, ehe sie sich nach einem halben Jahr wohl genug bewiesen hatte und mit diversen Recherchen beauftragt wurde. Hätte sie auch die Möglichkeit Artikel selbst zu verfassen, wäre das wohl ihr Traumjob, doch stattdessen erwähnte man ihren Namen nie bei den fertigen Artikeln, obwohl sie die größte Arbeit durch die Recherche übernahm. Sie versuchte dennoch dankbar zu bleiben und ihre Arbeit so gewissenhaft wie möglich zu machen, sodass sie recht schnell zur ersten Anlaufstelle wurde, wenn es darum ging richtig tief zu graben. Ab und an durfte sie mit Kollegen auch zu größeren Events mitfahren, doch im Normalfall endete ihre Arbeit, sobald es ans Schreiben der Artikel ging. Aufgrund der Tatsache, dass sie bei ihrem Traum-Magazin arbeitete, arrangierte sie sich mit den Vereinbarungen, beschloss aber im Jahr 2018 ihr eigenes kleines Projekt zu starten. Nachdem sie mehrere Monate lang ihre eigene Webseite aufgebaut hatte, ging ihr Blog mit dem Titel 'upgrade' online. Dort macht sie genau das, was sie schon immer tun wollte: Sie schrieb über Mode, Lifestyle-Themen und anderen lokalen Neuigkeiten, jedoch anonym da in ihrem Vertrag klar geregelt war, dass sie für keinerlei Konkurrenz arbeiten durfte. Zu Beginn ihres Blogs war das ohnehin kein Thema, da sie nur sehr wenige Zugriffe erhielt und es somit nicht sonderlich schwer war unter dem Radar zu fliegen. Das änderte sich allerdings immer mehr, je mehr Jahre ins Land zogen, bis ihr Blog in der lokalen Zeitung, als 'Insider des Tages' angeführt wurde und immer mehr Spekulationen darüber auftauchen, wer wohl hinter der, inzwischen halbwegs erfolgreichen, Webseite stecken konnte.

Inzwischen arbeitete Mariana bereits seit vier Jahren bei 'Next in Fashion', wurde aber bisher nicht für eine Beförderung in Erwägung gezogen, obwohl es in ihren Augen längst überfällig wäre. Dabei ging es ihr weniger um die Bezahlung, die sich durch den Zuverdienst ihrer eigenen Webseite sehr gut aufstocken ließ. Viel mehr war sie einfach der Meinung, dass sie die nötige Anerkennung verdiente, wenn sie schon die meiste Arbeit erledigte und zeitweise auch schon Artikel selbst schrieb. Zuerst den Umzug in ihr erstes eigenes Loft über die Bühne gebracht, fasste sie dann doch den Entschluss sich mit ihrem Vorgesetzten in Verbindung zu setzen und ihn zur Rede zu stellen. Der letzte Anstoß war gewesen, dass Bewerber die mit oder sogar nach ihr angefangen hatten, plötzlich alle befördert wurden und sie weiterhin an ihrer Position blieb. Selbstbewusst hatte sie sich also fast schon eine Rede zurechtgelegt, um all die Argumente richtig vorbringen zu können. Zu Beginn des Gesprächs war sie noch zuversichtlich, da er sie anhörte und nicht einmal unterbrach, jedoch waren es seine abschließenden Worte, die sie schlussendlich aus der Bahn warfen. Der ältere und leicht schwergewichtige Mann sprach davon, dass eine Hand die andere waschen würde und sie sich erst beweisen müsste. Im Nachhinein wünschte sich Mariana, dass sie nicht nachgefragt hätte, in wie fern sie sich noch bei ihm beweisen sollte, denn sie wurde schon skeptisch als er seinen Blick etwas zu aufdringlich über sie wandern ließ und anschließend davon sprach, dass sie einen Weg finden müsste, ihm ihre Loyalität ihm gegenüber zu beweisen. Beinahe hätte sie ein weiteres Mal nachgefragt, was er genau damit meinte, nur um sich eine Bestätigung ihrer Gedanken zu holen, doch schlussendlich reichte es ihr schon zu sehen, wie er sich genüsslich etwas mehr in den Stuhl fallen ließ, sich breitbeiniger hinsetzte, zu ihr rollte und seine ekligen Hände über ihre nackten Beine wandern ließ. Sein Blick war herausfordernd und beinahe hatte sie das Gefühl, dass er sie mit jenem bereits auszog. Auf sein Angebot nicht eingegangen, bedankte sie sich lediglich für seine Zeit und versprach darüber nachzudenken, während sie im Anschluss direkt nach Hause fuhr, in die Dusche stieg und sich diese Erfahrung mehr als gründlich von ihrem Körper waschen musste. Der erste richtige Gedanke, der sich bei ihr manifestierte, war es ihren Vater anzurufen, schließlich war ein Staranwalt. Da er und auch ihre Mutter sie jedoch mehrmals versucht hatten zu ermuntern, sich in New York City einen Job zu suchen, wo man das Ehepaar auch kannte und man einen Einflussbereich hatte, fiel es ihr schwer sich an sie zu wenden - sie wollte ihnen keinen Grund geben an sich zu zweifeln, nachdem sie schon so lange auf eigenen Beinen stand. Als in der folgenden Woche immer mehr Termine bei ihrem Vorgesetzten anstanden und er auch da von seinen klaren Vorstellungen sprach und sie wie beiläufig berührte, entschloss sie zu gehen. Sie wusste nicht weiter und musste mit jemanden darüber reden, dem sie vertraute und so fasste sie den Entschluss zu ihrer Schwester nach Tampa zu fahren. Sie war diejenige, die sie dazu ermutigte einen Anwalt aufzusuchen und sich das alles nicht gefallen zu lassen - dass das alles Monate später in einer größeren Sammelklage enden würde, hätte sich zu dem Zeitpunkt niemand gedacht. Nachdem alles ins Rollen gebracht worden war, kündigte sie ihre Job, löste ihre Wohnung auf und zog zusammen mit dem Witwer ihrer besten Freundin in ein gemeinsames Loft. Er brauchte Hilfe beim Trauern und sie brauchte die Gesellschaft wohl mindestens so sehr, auch wenn bezüglich der sexuellen Belästigung kein Wort über ihre Lippen kam. Noch im Zuge der Sammelklage hat Mariana den Entschluss gefasst und ihr eigenes Magazin herausgebracht, welches auf ihren Blog basiert. Durch die große Community, die sie online bereits hatte, konnte man wahrlich von einem Erfolg sprechen, bei dem sie die gesamte Familie auch unterstützt. 


Onlineverhalten: Ich bemühe mich täglich reinzuschauen und melde mich zu stressigen Zeiten stets ab. Posts kommen so regelmäßig wie für mich neben dem RL möglich.
Schreibstil: [1. Person][3. Person][Beides]


IT'S YOU;
ÜBER DIE GESUCHTE PERSON

Name: Aaron, Isaac, Kendra & Aaliyah Washington [Vornamen sind verhandelbar.]
Alter: 35, 33, 27 & 25 Jahre [Alter kann ein wenig nach oben, bzw. nach unten verändert werden - nur 1993 ist als Geburtsjahr ausgeschlossen.]
Beruf: CEO mit eigener Firma, PR-Manager, Psychiaterin [in Ausbildung] & Finanzberaterin & IT-Girl

Beziehung zueinander: Hier werden meine älteren Brüder und meine jüngeren Schwestern gesucht.

Avatar: #Regé-Jean Page, #Lucien Laviscount, #Zendaya & #Madison Pettis [Avas sind verhandelbar, müssen jedoch zumindest Mixed-Race sein.]
Kurzbeschreibung: Grundsätzlich präsentiert sich die Washington-Familie als geeinte Front und auch wenn sich die Geschwister untereinander sehr gut verstehen und im Zweifelsfall jederzeit für jeden anderen eintreten würden, hat natürlich jedes Geschwisterband seine Problemchen, Streitigkeiten und Unterschiede. Tief im Inneren sind sich die Geschwister in gewisser Weise ähnlich und gleichzeitig sind sie sehr unterschiedlich, was gut und zugleich schlecht ist.

Gemeinsame Storyline:
Statt einer gemeinsamen Storyline, da die bei Geschwistern ja doch sehr offensichtlich ist, möchte ich hier einfach Input-Ideen für die Charaktere geben - sie müssen nicht übernommen und können abgeändert werden.

Aaron Washington [35 y/o - CEO mit eigener Firma]: Aaron ist der älteste Sohn der Washington Familie und wenn es eine Sache gibt, die er auf jeden Fall kann, dann ist es reden - viel reden und vor allem auch lange reden, wenn es notwendig ist. Dieses Redetalent ist vermutlich auch der Grund warum Aaron so unglaublich überzeugend ist mit allem, was er macht. Für ihn gibt es auch nur ein Motto: Ich kam, ich sah, ich siegte. Ganz egal, ob es nun um seine Firma ging, die er wortwörtlich aus dem Boden erschaffen hat - wenn auch mit Hilfe seiner Eltern - seine Ziele, die er sich setzt oder auch seine Partner:innen (m/w/x). Sein Liebesleben ist ein wenig der Runnig-Gag in der Familie, was vermutlich davon kommt, dass er jedes Jahr zum Weihnachtsessen eine andere Person mitbringt - wer könnte jedoch auch diesem charmanten Lächeln entgehen?
Beziehung zu Mariana: Aaron und Mariana sind in den letzten Jahren etwas enger zusammengeschweißt, durch die Sammelklage wegen sexueller Belästigung am Arbeitsplatz in die sie involviert war - er ist beinahe etwas enttäuscht darüber, dass sie nicht sogleich zu ihm gekommen ist und hat insofern nun ein besseres Auge auf sie.
Aaron ist … besitzergreifend, eigenwillig, eifersüchtig, beruflich intolerant und konsequent, materialistisch, charmant, misstrauisch, redegewandt, sicherheitsorientiert, loyal, selbstbewusst, beschützend und vieles mehr.


Isaac Washington [33 y/o - PR-Manager]: Isaac ist ein Quatschkopf, wenn auch in der besten Art überhaupt, weshalb er sich doch etwas von Aaron unterscheidet. Auch wenn Isaac das nie laut zugeben würde, so ist er sehr verbunden mit seinem inneren Kind. Er hat immer einen witzigen Spruch auf der Lippe, lässt sich noch heute auf irgendwelche Streiche ein und macht all das, was die Gesellschaft als nicht mehr angebracht für einen über 30-Jährigen sehen würde - doch das stört ihn nicht weiter. Mit seinem Standing und seinem Selbstbewusstsein kann ihm so schnell niemand etwas anhaben. Durch sein Aufwachsen in den höheren Rängen von New York City weiß Isaac sehr genau, wie er sich öffentlich zu benehmen hat und somit hat er genau dieses Wissen zu seinem Beruf gemacht - jede Person des öffentlichen Lebens, die ihn an seiner Seite hat, kann sich wirklich glücklich schätzen. Beruflich knallhart, so ist er im privaten Setting einfach ein wenig anders.
Beziehung zu Mariana: Isaac und Mariana haben eine recht gute Beziehung zu einander - sie ist vermutlich die einzige Person, die wortwörtlich über jeden seiner Witze und Kommentare lacht und wohl auch immer als Cheerleader am Seitenrand seines Lebens steht. Vermutlich verstehen sie sich auch so gut, weil sie vom Alter her sehr nah aneinander sind.
Isaac ist … heiter, spontan, weltoffen, fair, großzügig, aufrichtig, manchmal etwas reizbar und realitätsfremd, intuitiv, schlagfertig, neugierig, optimistisch, direkt, eigensinnig, extrovertiert, aktiv, sorglos und vieles mehr.


Kendra Washington [27 y/o - Psychiaterin in Ausbildung]: Kendra unterscheidet sich im ersten Moment nicht wirklich von ihren Geschwistern, denn das Lächeln haben sie alle ganz klar gemein und doch sieht man dieses nicht so oft, wie bei ihren anderen Geschwistern. Kendra hat ihre Umgebung schon immer sehr genau unter die Lupe genommen, hat schwierige Fragen gestellt und damals wie heute gibt sie sich nicht mit einem Nein zufrieden - ganz gleich worum es geht. Bei Familienessen ist sie immer die Person, die mit verschränkten Armen augenrollend ein Schmunzeln unterdrücken muss. Wie alle anderen Washington-Kinder ist sie sehr zielstrebig, auch wenn sie von all ihren Geschwistern wohl die anspruchsvollste Ausbildung gewählt hat und auf dem besten Weg ist eine sehr berühmte Psychiaterin zu werden. Anders als ihre anderen Geschwister, ist der Familienname in ihrem Fall mehr eine Bürde, als eine Hilfe, da sie nicht selten das Gefühl hat nicht ernstgenommen zu werden und das ist wohl die eine Sache, die sie sogleich auf die Palme treibt. Im Gegensatz zu ihren Geschwistern ist sie sehr engagiert in der Black-Community.
Beziehung zu Mariana: Kendra ist die einzige Person, mit der Mariana vor der Veröffentlichung der Sammelklage gesprochen und sich ihren Rat geholt hat. Sie war auch die Person, die Mariana zu einer Psychotherapie überzeugt hat, um ein wenig an sich selbst zu arbeiten und zu verarbeiten.
Kendra ist … verletzlich, empfindlich, gesellig, rücksichtsvoll, verständnisvoll, höflich, kultiviert, ehrlich, ausgewogen, diplomatisch, kontaktfähig, taktvoll, umgänglich, harmoniebedürftig, taktvoll, vermittelnd und vieles mehr.


Aaliyah Washington [25 y/o - Finanzberaterin & IT-Girl]: Aaliyah ist das Küken der Familie und automatisch jedermanns Prinzessin - mit ihren engelsgleichen Locken, könnte sie gar als Engelchen durchgehen, doch die die sie besser kennen, wissen es auf jeden Fall besser. Aaliyah wurde vermutlich von jeder externen Person in ihrem Leben unterschätzt und nach einer Zeit hat sie den Spieß umgedreht und genau das präsentiert, was jeder in ihr gesehen hat. Mit dem Unterschied, dass Aaliyah weit davon entfernt ist, dumm oder gar naiv zu sein. Ob sie sich Paris Hilton als Vorbild und so auch eine Persona erstellt hat? Sehr wahrscheinlich. Auch wenn es nicht gelogen ist, dass sie schöne Dinge, Kleider und Schmuck liebt, so drehen sich ihre Gedanken viel eher um Zahlen, weshalb sie auch als eine der besten Student:innen die Universität abgeschlossen hat und inzwischen als Finanzberaterin tätig ist. All das, was man ihr nicht zugetraut hätte, macht sie bewusst, um jeden einzelnen Menschen aus Prinzip vom Gegenteil zu überzeugen und wortwörtlich niemand kann sie aufhalten, wenn sie etwas möchte, was sie wohl Aaron auch so ähnlich macht und vermutlich deshalb auch in seiner Firma arbeitet.
Beziehung zu Mariana: Kendra und Mariana führen eine sehr gute Beziehung zueinander und auch wenn Mariana es besser weiß, als ihre kleine Schwester zu unterschätzen, so ist sie doch sehr beschützerisch ihr gegenüber und hat stets ein Auge auf sie. Mariana hat vor kurzem ein Modemagazin erstellt und herausgegeben und hat dafür auch Aaliyahs Unterstützung bekommen, vor allem da sie eine Person des öffentlichen Lebens ist.
Aaliyah ist … kritisch, perfektionistisch, zielstrebig, logisch, methodisch, exakt, objektiv, sorgfältig, zuverlässig, vernünftig, überlegt, pflichtbewusst, lernbegierig, ehrlich, geschickt, ordnungsliebend, realistisch und vieles mehr.


Wünsche an die Person Behind: Ich weiß, dass das hier nun ziemlich viel war, doch ich denke, dass man daran gut herauslesen kann was für eine PB ich bin. Ich wünsche mir von meinem Gegenüber einfach einen regelmäßigen Kontakt, um einfach zu wissen, dass ihr noch da seid. Über Posts freue ich mich natürlich sehr, bin jedoch selbst eher gemütlich unterwegs, da neben dem Studium und der Arbeit nicht immer viel Zeit bleibt, auch wenn ich mich um Regelmäßigkeit bemühe. Mit mir kann man jederzeit über alles reden und so bin ich der Meinung, dass man für alles einen Kompromiss findet - ganz gleich worum es geht, also … try me!

Probepost: [Ja, neuer Post!][Ja, alter Post!][Nein][Ja, ich wünsche ein Probeplay]
Situationsvorschlag: Hier eine mögliche Situation für den PP angeben

Tags: #Familie #Geschwister #männlich #weiblich #Bipoc #poc
Rowan Harrington


IT'S ME;
ÜBER DIE SUCHENDE PERSON

Name: Rowan Harrington
Alter: 26
Beruf: Angestellte im Musikladen ihres Onkels & Sängerin von 'the band with no name'

Avatar: #Katelyn Tarver
Kurzbeschreibung: Zynismus und Sarkasmus - die beiden Worte beschreiben Rowan am besten. Sie ist sehr launisch und wirkt oft, als würde sie alles und jeden verabscheuen, was aber natürlich nicht der Wahrheit entspricht. Insgeheim ist sie einfach sehr einsam und besitzt nur einen Bruchteils des Selbstwertgefühls, das sie nach außen hin vorspielt.

Storyline:
Das Leben war nicht immer leicht und es war noch viel seltener fair. Zumindest war das die Erklärung von Rowans Eltern, als sie ihr Kind, einige Tage nach der Geburt, bei Rowans Onkel abluden. Sie hinterließen ihrer Tochter nicht viel mehr als einen Brief, den sie noch nicht lesen konnte, und eine wirklich hässliche grellgrüne Decke, die trotz allem lange Zeit zu Rowans liebsten Gegenständen gehörte. Nach der ersten Aufregung und unzähligen Gesprächen mit den zuständigen Behörden, die Rowan glücklicherweise allesamt verschlief, wurde ihr Onkel zu ihrem Vormund erklärt und fand sich quasi von heute auf morgen mit der Aufgabe konfrontiert, ein Kind aufzuziehen. Hingegen der Prophezeihung von Rowans Eltern, meisterte er die neue Situation zwar nicht mit links, aber dafür mit umso mehr Hingabe. Rowan mangelte es - nach einigen anfänglichen Startschwierigkeiten und der ein oder anderen Panne beim Füttern und Wickeln - an nichts. Sie hatte ein Dach über dem Kopf, sie bekam regelmäßig Nahrung und sie wurde geliebt. Und andersherum war es nicht anders, das kleine Mädchen vergötterte ihre Onkel. Mit den Jahren wurden sie ein eingespieltes Team, hatten ihre Rituale und Gewohnheiten und dabei nicht das Gefühl, dass es ihnen an irgendetwas fehlen würde. Rowan war ein aufgewecktes Kind, sie freundete sich in der Vorschule schnell mit den anderen an und zeigte ihnen mit viel Stolz ihre Plüschtiersammlung, die sich im ganzen Haus verstreut anfinden ließ. Ihr Onkel, der ein kleines Geschäft für Musikinstrumente und Musikzubehör hatte, nahm sie und ihre Freundinnen auch gelegentlich mit in seinen Laden, wo sie sich an allen möglichen Instrumenten ausprobieren konnten. Besonders angetan hatte es Rowan dabei das Klavier, sodass ihr Onkel ein Keyboard mit nach Hause brachte und sich das Geld für Musikunterricht sparte, indem er ihr selbst einiges beibrachte.
Kurz nach Rowans sechstem Geburtstag trudelte dann ein Brief ihrer Mutter bei ihnen ein. Ihr Onkel rang lange mit sich, ob er dem Mädchen davon erzählen sollte, aber schließlich las er Rowan den Brief vor. Dem ersten Brief folgten in den nächsten Jahren dutzende weitere, die sie in einer Kiste unter dem Bett sammelte. Ab und an war auch ein Foto oder eine Karte dazwischen, persönlich bekam Rowan ihre Eltern allerdings nicht zu Gesicht.
Etwa drei Jahre später trat eine Frau in das Leben ihres Onkels. Rowan war zu dem Zeitpunkt neun Jahre alt und zu Beginn eher skeptisch. Die Dynamik des Duos wurde ordentlich aufgerüttelt und es brauchte einige Monate, bis sie erkannte, dass Veränderungen nichts schlechtes sein mussten. Anne stellte sich als herzensguter Mensch heraus, der kein Problem damit hatte, neben einem Mann nun auch ein Kind in ihrem Leben zu haben. Nach etwa einem Jahr zog sie bei den beiden ein und nahm Rowans Onkel damit die Sorge, wer als weibliche Bezugsperson für seine Nichte fungieren sollte. Anne gab ihre Liebe für Pflanzen an Rowan weiter, oder versuchte es zumindest. Gemeinsam legten sie Blumenbeete an, pflanzten Blümchen um und jäteten Unkraut. Dabei stellte sich heraus, dass Rowan zwar nicht unbedingt einen grünen Daumen hatte, aber sie hatte Spaß daran, vor allem, weil sie die gemeinsame Zeit mit ihrer neugewonnenen Tante genoss.
Hingegen ihres harmonischen Familienlebens, war ihr Schulleben ein ewiges Auf und Ab. Rowan war nicht dumm, wenn sie gut drauf war, schrieb sie die besten Noten und hängte sich auch bei Gruppenarbeiten angemessen rein. Wenn sie allerdings schlecht drauf war, beschäftigte sie sich lieber mit allem anderen und ihre Noten rauschten in den Keller. Ihr Onkel nahm das Ganze locker, während Anne regelrecht daran verzweifelte. Sie versuchte Rowan das Lernen spielerisch schmackhaft zu machen, fragte sie nebenher beim Gärtnern ab oder organisierte kleine Lerngruppen mit Rowans Freundinnen. Zeitweise half das auch, allerdings ging das Mädchen nach wie vor ihrem eigenen Kopf nach und schaffte es nicht, die Schule so ernst zu nehmen, wie sie es vielleicht tun sollte. Das änderte sich erst mit dem Einzug ihrer besten Freundin im Nebenhaus. Sarah und Rowan waren vom ersten Tag an unzertrennlich. Rowan zeigte ihr alles, stellte sie in der Schule ihren Freunden vor und da Sarahs Eltern viel arbeiten mussten, verbrachte sie ihre Tage und Abende in der Regel bei Rowan Zuhause. Zu Annes großer Freude, war es Sarahs sehnlichster Wunsch, Ärztin zu werden, was wiederum gute Noten voraussetzte. Und da Rowan mehr oder weniger an Sarah klebte und auf keinen Fall riskieren wollte, eine Klasse ohne sie wiederholen zu müssen, strengte auch sie sich etwas mehr an. Einen übermäßigen Ehrgeiz entwickelte sie dabei allerdings nicht, für sie stand ziemlich früh fest, dass sie einmal den Laden ihres Onkels übernehmen würde. Sie schlitterte als mittelmäßige Schülerin durch die Middle School und konnte es am Ende kaum erwarten, endlich auf die High School zu kommen. Heute könnte sie nicht mehr genau sagen, weswegen sie sich so darauf gefreut hatte; alles kam anders, als sie es sich ausgemalt hatte. Entgegen ihrer Erwartungen, tat Rowan sich schwer damit, neue Freundschaften zu schließen. Sie konnte sich nicht so recht einer der Cliquen zuordnen und landete schließlich in der Schulband. Während Sarah immer häufiger Treffen absagte, um zu lernen, hing Rowan alleine in ihrem Zimmer, übte für die Auftritte der Band oder versuchte sich daran, eigene Lieder zu schreiben. Erst gegen Ende des ersten Jahres freundete sie sich schließlich mit Rita und Carlos an, die ebenfalls in der Schulband spielten. Mit den beiden besuchte sie ihre ersten Partys, betrank sich zum ersten Mal und feierte mit ihnen ihre bestandene Führerscheinprüfung.
Viel zu spät bemerkte sie, dass Carlos bis über beide Ohren in sie verknallt war. Als es ihr klar wurde, tat sie das einzig richtige und teilte ihm ehrlich mit, dass sie seine Gefühle nicht erwiderte - nicht. Im Zuge einer Übersprungshandlung küsste sie ihn nach seinem Geständnis und setzte damit eine ganze Kette an unschönen Ereignissen in Gang. Da sie Carlos Gefühle nicht verletzen wollte und keine Ahnung hatte, wie sie aus der Nummer herauskommen sollte, ohne die Freundschaft zu zerstören, spielte sie ihm etwas vor. Nicht eine Woche, nicht einen Monat, sondern über ein Jahr. Sie erlebte all ihre ersten Male mit Carlos - der erste Kuss, der erste Sex, das erste 'Ich liebe dich', nur war alles davon eine riesige Lüge. Rowan redete sich ein, dass die Gefühle schon irgendwann kommen würden, aber so war es nicht. Irgendwann vertraute sie sich Sarah an, doch anders als erwartet reagierte ihre beste Freundin nicht besonnen und pragmatisch, sondern explodierte regelrecht. Die beiden stritten heftig, bis Sarah sie schließlich einfach stehen ließ - das war das letzte Mal, dass Rowan sie zu Gesicht bekam. Am nächsten Tag fuhr die Polizei vor, um ihren Eltern mitzuteilen, dass Sarah mit dem Auto verunglückt war. Dieses Ereignis warf Rowan vollkommen aus der Bahn, sie kappte alle Verbindungen zu Carlos und Rita und zog sich auch von ihrem Onkel und Anne mehr und mehr zurück. Die beiden brachten ihr in dieser Phase viel Verständnis entgegen, gaben ihr Freiräume, zeigten ihr aber auch immer wieder, dass sie für sie da waren. So schaffte Rowan es, sich kurz vor Ende der High School noch einmal aufzurappeln und einen passablen Abschluss hinzulegen. Wie geplant führte ihr Onkel sie in die Geschäfte seines Ladens ein und auch den Kontakt zu Rita stellte sie Stück für Stück wieder her. Da Rita ebenfalls nicht aufs College gehen würde, entschieden sie, sich zusammen eine Wohnung zu suchen und eine WG zu gründen. Langsam aber sicher hatte Rowan das Gefühl, wieder aufatmen zu können.
Sie lernte durch Zufall und über zehn Ecken auf einer Party James kennen, der noch - mehr oder weniger dringend - Mitglieder für eine Band suchte. Da sie das Gefühl hatte, gerade eine kleine Glückssträhne zu haben, nahm sie ihren Mut zusammen und ließ ihm im Grunde gar keine andere Wahl, als sie als Sängerin für die Truppe in Betracht zu ziehen.
Endlich ging es bergauf für Rowan; bis John in ihr Leben trat. Er war gutaussehend, nett, fürsorglich, witzig, im Grunde alles, was sie sich wünschen konnte. Das Problem war, dass er Ritas Freund war. In ihrer üblichen Manier, schaffte Rowan es also im Handumdrehen, eine weitere Freundschaft gegen die Wand zu fahren und so landete sie wieder bei ihrem Onkel und Anne, wo sie den Keller bezog und in regelmäßigen Abständen in Selbstmitleid versank.
Ihre Lichtblicke war ihre Arbeit im Laden, die ihr tatsächlich ziemlichen Spaß machte, und die Band, die einen dämlichen Namen nach dem anderen bekam, und sich eher durch kleinere Auftritte auszeichnete. 


Onlineverhalten: Ich schaue täglich rein.
Schreibstil: [1. Person] ■ [3. Person] ■ [Beides]


IT'S YOU;
ÜBER DIE GESUCHTE PERSON

Name: In meiner Story 'Rita', aber der Name ist absolut frei wählbar.
Alter: 25-27
Beruf: frei wählbar

Beziehung zueinander: ehemalige beste Freundin und Mitbewohnerin

Avatar:  frei wählbar
Kurzbeschreibung: Da möchte ich dir eigentlich gar nicht so viel vorgeben, aber da sie jahrelang mit Rowan befreundet war und diese nicht unbedingt den umgänglichsten Charakter hat, sollte sie mit sarkastischen (und teils etwas gemeinen) Bemerkungen zurechtkommen, sodass sie nicht bei jeder Kleinigkeit aneinander geraten. Ob sie auch direkt und zynisch ist und die beiden in ihren guten Zeiten gemeinsam alles und jeden verurteilt haben oder ob sie das komplette Gegenteil von Rowan ist und sie sich dadurch gegenseitig aus der Reserve locken, ist dir überlassen.

Gemeinsame Storyline:
In meiner Storyline wird 'Rita' bereits erwähnt, die entsprechenden Passagen habe ich hervorgehoben.
Kurzfassung: Rita und Rowan haben sich in der Middle Shool kennengelernt, da sie beide in der Schulband gespielt haben. Vor Rowan war Rita bereits mit Carlos befreundet (alternativ könnte er auch ihr Bruder sein), sodass die drei ein Trio gebildet haben. Carlos und Rowan wurden irgendwann ein Paar, aber trotzdem haben die drei weiterhin fast alles zusammen gemacht, oft auch mit Rowans Nachbarin Sarah, die insgeheim ebenfalls in Carlos verliebt war. Als Rowan also nach über einem Jahr gebeichtet hat, dass sie eigentlich gar keine romantischen Gefühle für Carlos hat, kam es zu einem riesigen Streit, in Zuge dessen Sarah davon gestürmt ist und auf dem Heimweg einen tödlichen Unfall hatte. Die Clique ist daran zerbrochen und Rowan hat sich von allen, auch von Rita, zurückgezogen. Erst einige Monate später haben Rita und Rowan sich wieder angenähert und beschlossen, nach dem High School Abschluss gemeinsam eine WG zu gründen. Alles lief gut, bis Rita mit einem Typen zusammen kam, auf den Rowan ebenfalls stand. Nach einer wirklich sehr ausgiebigen Party, kam Ritas Freund noch vorbei und hat sich nachts in Rowans Zimmer geschlichen. Bei dieser Aktion sind einige Nacktbilder entstanden, die Rita, nachdem sie sie auf dem Handy ihres Freundes entdeckt hat, vermutlich aus Rache an Gott und die Welt versendet hat. Am nächsten Tag ist Rowan ausgezogen und seitdem haben die beiden keinen Kontakt mehr gehabt.
Das ist jetzt 4-6 Jahre her, vielleicht meldet Rita sich überraschend wieder bei Rowan? Oder sie war einige Jahre aus der Stadt und kehrt jetzt zurück? Ich hätte ein paar Ideen, aber das können wir gerne gemeinsam besprechen. ♥


Wünsche an die Person Behind: Ich bin sehr entspannt, was das Posten angeht. Je nach Zeit poste ich mal innerhalb von Tagen zurück oder brauche auch mal um die 2-3 Wochen, von daher drängel ich bei niemandem. Was mir wichtig wäre, wäre eine offene Kommunikation, damit man ungefähr weiß, woran man ist, wenn es mal bedeutend länger dauern sollte.
Da ich selbst gerne im Chat oder im Gb aktiv bin und finde, dass man dadurch gut in den Charakter reinkommen bzw die Beziehung zwischen Charakteren stärken kann, fände ich es schön, wenn du dem nicht komplett abgeneigt wärst und man auf diesem Wege auch ab und an Kontakt halten kann.

Probepost: [Ja, neuer Post!] ■ [Ja, alter Post!] ■ [Nein] ■ [Ja, ich wünsche ein Probeplay]
Situationsvorschlag: Hier eine mögliche Situation für den PP angeben

Tags: #weiblich #beste Freundin #Mitbewohnerin #Freundschaft
Blade McArthur


IT'S ME;
ÜBER DIE SUCHENDE PERSON

Name: Blade [Angus] McArthur
Alter: 41 Jahre
Beruf: Fire Captain [Rescue 14]

Avatar: #Sebastian Stan
Kurzbeschreibung: Blade ist als Mensch sehr unkompliziert und es gibt nur eine Sache, die ihm über alles geht: Loyalität. Solange das gegeben ist, hat man mit ihm keine Probleme. Ist dies nicht gegeben, so verfällt er recht schnell in eine Gleichgültigkeit und verstößt die Person aus seinem Leben. Die Familie steht bei ihm an oberster Stelle, vor allem aber seine beiden Töchter. Schafft man es erstmal in seinen inneren Kreis, so schafft man es nur schwer es sich wieder mit ihm zu verscherzen. Blade hat zudem einen sehr ausgeprägten Beschützer- und Gerechtigkeitssinn. Durch seine frühere militärische Laufbahn wirkt seine Art manchmal etwas schroff, doch er selbst würde sich als hart aber gerecht beschreiben.

Storyline:
Valentina Gómez kam mit gerade mal 18 Jahren als Au-Pair von dem weit entfernten Kolumbien nach Kanada, um genau zu sein nach Ottawa. Sie war das Leid in ihrem Land leid. Sie war es Leid, Nachts nicht alleine durch die Straßen wandern zu können, weil ihre Eltern Angst um sie hatten und sie war es Leid nichts von der Welt zu sehen. Als drittes Kind und erster Tochter einer Familie aus recht ärmlichen Verhältnissen, hatte ihre Mutter ihr schon früh eingetrichtert, dass sie nur eine Wahl hatte um etwas aus ihrem Leben zu machen: Sie musste einen reichen weißen ausländischen Mann heiraten, der ihr im Anschluss die Welt zu Füßen legen würde. Diesen Wunsch ihrer Mutter zu erfüllen, wäre nicht allzu schwierig, denn schon immer wurde Valentina als das wahre Juwel ihres Dorfes angesehen - jeder wusste, dass sich ihr zukünftiger Mann glücklich schätzen könnte, sie an seiner Seite zu haben, doch sie selbst hatte andere Pläne. Sie wollte nicht in Bogotá darauf warten, dass sich ihr vermeintliches Schicksal erfüllte und nahm stattdessen ihre Zukunft selbst in die Hand. Schon während ihrer Schulzeit, die sie Dank der harten Arbeit ihrer Brüder beenden konnte, babysittete sie nebenbei um sich ein Taschengeld zu verdienen. Mit ihren 18 Jahren war sie eigentlich noch viel zu jung, um solch' mütterlichen Gefühle zu empfinden, doch genau das war der Fall. Wenn man sie danach fragte, was sie werden wollte, wenn sie erwachsen wäre, dann war ihre Antwort stets die gleiche. Mutter, sie wollte Mutter werden, von so vielen Kindern wie nur möglich und sie sich auch leisten konnte. Wie vermutlich jeder Mensch auf dieser Welt, nahm sie sich vor, dass es ihre Kinder später besser haben würden. Alles wäre viel besser und sie würde Fehler, die sie bei ihr beobachtet hatte bestimmt nicht wiederholen - so war jedenfalls der Plan. Nicht in ihrem Plan einbegriffen war Francis McArthur, ein Migrations- und Diasporamasterstudent, der im Zuge seines Masters für ein Jahr nach Ottawa gekommen war. Wenn Migration an einem Ort überall erkennbar war, dann war es in Kanada, dem Land von dem man nicht sogleich sagen konnte, wer nun Kandier war und wie so eine typische kanadische Person eigentlich aussah. Er war fasziniert von dem Land, dem Stadtleben und von Valentina, die er eines Tages in der Innenstadt traf. Sie war eines Morgens mit den Kindern unterwegs, um die sie sich kümmerte und als der kleinere der beiden Jungs zum Weinen begann, nahm er sein Schicksal in die Hände und schenkte ihm das Eis, welches er sich so sehr wünschte. Höflich stellte er sich Valentina vor, begleitete sie noch ein Stück auf ihrem Weg und erzählte am gleichen Abend seinem besten Freund, dass er heute seine zukünftige Frau kennengelernt hatte. Die nächsten Tage, vernachlässigte er zum ersten Mal in seinem Leben sein Studium ein wenig und hielt sich fast schon obsessiv an dem Ort auf, an welchem er Valentina zum ersten Mal gesehen hatte, bis sie endlich wieder dort auftauchte - von dem gleichen Gedanken getrieben - und ihn schlussendlich um ein Date bat. Selbst war die Frau. So schnell sie sich kennenlernten, so schnell schritt ihre Beziehung auch voran und es dauerte nicht lange, bis sie eine kleine gemeinsame Wohnung am Campus bezogen. Im letzten Semester des Studiums, Valentina war gerade 19 Jahre geworden, während Francis bald seinen 25. Geburtstag feiern würde, veränderten zwei Striche auf einem Schwangerschaftstest abermals alles. Es war keine wirkliche Überraschung und obwohl sie noch sehr jung waren, hatten sie genau gewusst, worauf sie sich eingelassen hatten, als sie gerade einmal nach sechs Monaten in der Beziehung beschlossen hatten auf Verhütung zu verzichten und zu sehen, wohin das führen würde. Sie waren verliebt und während andere ihre Entscheidungen mit einem Kopfschütteln kommentieren, wussten sie selbst, dass es funktionieren würde. Als sie ihm den Schwangerschaftstest präsentierte, kramte er einen Verlobungsring aus seinem Nachtkästchen heraus, welcher nur auf seinen Einsatz gewartet hatte. Aus Valentinas Sicht, gab es nichts zu überlegen, weshalb sie im gleichen Moment zusagte seine Frau zu werden und Francis nicht einmal ausreden ließ. Die winzige Wohnung am Campus wurde schon bald mit Ultraschallbildern zugepflastert und beide erzählten jedem, der es hören wollte oder auch nicht, dass sie bald Eltern werden würden. In den Frühlingsferien, als sie endlich das Geschlecht ihres Kindes herausfinden sollten, machte das Paar zum ersten Mal wieder Urlaub in Florida um Francis‘ Familie zu besuchen. Dass ihr Sohn eine Freundin hatte, war schon eine Überraschung. Zu hören, dass er darüber hinaus verlobt war und auch schon sein erstes Kind erwartet, war allerdings ein Schock, den besonders sein Vater nicht sonderlich gut zu verdauen wusste. Dieser verband eine ungesunde Portion Skepsis mit Valentina und war sich sicher ihre wahren Absichten zu kennen: Die amerikanische Staatsbürgerschaft. Seine Frau war es, die seine Wut kompensierte und sich stattdessen aufrichtig für das Paar freute - allen voran freute sie sich jedoch auf ihren Enkel, denn wir sich herausstellte, sollten sie einen Sohn erwarten. Den Urlaub beendet, kehren sie nach Ottawa zurück, wo Francis sein Studium beendete, Valentina im 9. Monat heiratete und mit der Geburt seines Sohnes bei einem hiesigen Politiker als politischer Berater eingestellt wurde. Als Besitzer der dualen Staatsbürgerschaft, übertrug er mit der Hochzeit auch Valentina die kanadische, wie auch seinem Sohn - die Sorgen, die seine nun Ehefrau geplagt hatten, was nach ihrem Au-Pair-Jahr mit ihr passieren würde, waren damit vollständig vom Tisch. Die Familie war glücklich, sie waren zusammen und sie erfreuten sich beide an ihrem ersten Sohn. Blade Angus McArthur wurde eine Woche nach seiner Geburt am 15. November 1982 nach seinen beiden Großvätern benannt und vervollständigte erstmal das Glück seiner Eltern.

Blade war ein aufgewecktes Kind, der es genoss die volle Aufmerksamkeit seiner Mutter zu haben, die bereits mit 19 Jahren endlich das erreicht hatte, was sie wollte: Hausfrau und Mutter werden. In gewisser Weise, erfüllten sie jedes Klischee, denn jeden Tag kam Francis zu einem perfekten Haus nach Hause, auf dessen Esstisch bereits das Abendessen auf ihn wartete. Die Wochenenden hingegen gehörten der Familie. Nur in äußersten Notfällen, ließ Francis die Ausflüge ausfallen, die er sich für jedes Wochenende überlegte. Seine Familie sollte so viele Erinnerungen wie nur möglich sammeln und obwohl sich Blade nicht an die ersten drei Jahre seines Lebens erinnern würde, hatte er bereits da mehr gesehen, als viele andere Kinder in seinem Alter. Zahlreiche Bilder und Fotoalben dokumentierten jedoch all das, woran er sich als Erwachsener nicht mehr erinnern sollte. Seine Eltern waren in seiner Erziehung recht hingebungsvoll, auch wenn der Frust mit der Zeit immer größer wurde. Auf seine Geburt hin, folgten noch drei Fehlgeburten, die die Eheleute jedoch mehr zusammenschweißten, als dass es sie auseinanderbrachte, wie es sonst so oft der Fall war. Nichtsdestotrotz wurde es für die McArthur-Familie Zeit, Ottawa zu verlassen und einen Schlussstrich unter all dem Leid zu setzen. In ihrem Haus gab es zu viele Erinnerungen an all das, was hätte sein können und ein Tapetenwechsel war angebracht. Als Francis den Job als Kampagnenleiter für den republikanischen Senator für Florida von Lakeland wurde, packte die kleine Familie ihre sieben Sachen und zog zurück nach Florida, wo sich die McArthurs vor einigen Jahren schon niedergelassen hatten. Die Stelle war unter anderem auch seinem Vater zu verdanken, der seinen Groll gegen Valentina begraben hatte und seinen Sohn bei seiner Karriere unterstützte. Als Sohn eines republikanischen Politikers war sein Interesse an der Politik schon lange besiegelt gewesen, auch wenn es später sein eigener Wunsch wurde. Sein Schwerpunkt in der Migration wirkte sich überraschenderweise ganz positiv auf seine Vorgesetzten aus, sodass die leicht radikale Sichtweise oftmals etwas abgeschwächt werden konnte und das schlussendlich den Sieg brachte und auch Francis weiter aufsteigen ließ.

Von den Problemen, die seine Eltern auch die nächsten Jahre noch plagen sollten, bekam Blade zum ersten Mal mit 10 Jahren etwas mit. Er hatte eifrig beim Einrichten des Kinderzimmers geholfen und freute sich schon sehr auf den Zuwachs, der in Form einer Schwester folgen sollte. Dass zwischen ihm und seiner Schwester ganze sechs Fehlgeburten zu verschiedenen Zeitpunkten gelegen hatten, war ihm nicht bewusst gewesen, denn so weit - bis zum Errichten eines Kinderzimmers - waren sie noch nie gekommen und in seinen Augen hatte seine Mom öfters mal etwas zugenommen, das Gewicht aber recht schnell wieder verloren. Valentina und Francis hatten sich nach der ersten Fehlgeburt dazu entschlossen, Blade nicht weiter damit zu belasten und ihn nur einzuweihen, wenn sie die kritische 3-Monats-Marke überschreiten würden. Erst im Jahr 1992 war das der Fall und die Erleichterung war überall im Haus spürbar, bis schließlich der 25. Februar 1993 kam und seine Eltern, ohne seiner Schwester, wieder nach Hause kamen. Bis zum letzten Moment hatte es so gewirkt, als wäre alles vollkommen in Ordnung, weshalb sich auch die Ärzte die Totgeburt nicht sogleich erklären konnten. Blade hatte eine schwere Zeit das alles zu verstehen, auch wenn sich seine Eltern darum bemühten ihn bei seiner Trauer zu begleiten. Man sollte meinen, dass die Familienplanung nach diesem schweren Schicksalsschlag für beendet erklärt wurde, doch Valentina war fast schon krankhaft besessen davon zumindest noch ein Kind zu ihrer Familie hinzuzufügen, weshalb sie sich ein Jahr nach der Totgeburt ihrer Tochter auf eine Adoption einigten. Francis konnte diese Verluste nicht mehr ertragen und wollte seiner Frau dieses Leid nicht mehr zufügen, weshalb eine Adoption angestrebt wurde und er sich mit der Unterstützung seiner Frau sterilisieren ließ, um nichts weiter zu riskieren. Der Prozess einer Adoption war recht langwierig und aufgrund von Francis' zeitkonsumierender Arbeit, brauchten sie deutlich länger, um all die Kurse abzuschließen und sich schließlich als passende Adoptiveltern zu qualifizieren. Während Valentina ganz egal war, woher ihr zukünftiges Kind stammen sollte, grenzte es Francis selbst auf Nord- und Südamerika ein. Letzteres war ihm bereits nicht sonderlich geheuer aufgrund der Geschichten, die er gehört hatte - von Müttern, die sich im letzten Moment doch gegen eine Adoption entschlossen. Er wollte seine Frau nicht noch einmal leiden sehen, doch sie verfuhr sich regelrecht in den Gedanken daran, dass ihr zweiter Sohn ihr etwas ähnlich sehen würde, aufgrund der gemeinsamen Wurzeln. Da Blade immer älter wurde und immer mehr vom Prozess mitbekam, wurde er recht schnell in die Idee eingeweiht und stimmte seinen Eltern auch zu, dass ein kleiner Bruder die bessere Entscheidung wäre, wenn er es sich denn schon aussuchen könnte. Nicht einmal der - inzwischen - Teenager glaubte daran, dass er mit einer kleinen Schwester so viel gemeinsam hätte, auch wenn die rebellische Phase der Pubertät an ihm vorbeiging.

Blade war inzwischen im zweiten High-School-Jahr, war ein recht beliebter junger Mann in seiner eigenen Clique und spielte ebenso begeistert Fußball an seiner Schule - eine Sportart, die in seinen Augen viel zu sehr vernachlässigt wurde. Eines Tages wollte er auch seinen Namen auf der Weltrangliste sehen, neben all den Menschen zu denen er als Spieler aufsah. Die High-School-Zeit war überhaupt turbulent, denn es war auch das Jahr in welchem ihm seine Eltern verkündeten, dass sein Bruder endlich zu ihnen ziehen würde - Jahrelang war das schon Gesprächsthema gewesen und nun sollte es endlich soweit sein. Ehrlicherweise stand er der Sache etwas skeptisch gegenüber, als seine Eltern ihm die Webseite des Kinderheimes in Perú zeigten und sich gleich die irrationale Angst in ihm breit machte, dass er sich nicht mit ihm würde verständigen können ... sein Spanisch war schon mal besser gewesen und er hatte sich die letzten Jahre nicht unbedingt bemüht, da vieles andere wichtiger gewesen war. Seiner Mutter machte er jedoch eine große Freude, als er sie darum bat nur noch Spanisch mit ihm zu sprechen, damit er die Sprache noch rechtzeitig vor der Ankunft seines Bruders auffrischen konnte - ihn plagte der Gedanke, dass dieser auch als Baby ihn nicht verstehen würde, wenn er nur Englisch mit ihm sprach. Bereits da zeigte sich, dass der große Altersunterschied vielleicht nicht so schlimm werden würde, wie gedacht, denn Blade war auf seine Art und Weise schon aufgeregt. Zum Ärger seiner Eltern fiel die Adoption des Jungen doch wieder ins Wasser, wie es der Familienvater immer befürchtet hatte. Erst pünktlich zum Highschool-Abschluss sollte seine kleine Schwester die Familie vervollständigte, welche in den USA zur Adoption freigegeben wurde. Seine Eltern hatten ihn bezüglich der Planänderung eingeweiht und vermutlich war das die beste Entscheidung, die sie hätten treffen können. Kaum lag Jade das erste Mal in seinen Armen, konnte sich Blade ein Leben ohne sie als seine Schwester nicht mehr vorstellen. Überallhin nahm er sie stolz mit, versuchte ihr - kaum, dass sie gehen konnte - das Fußballspielen beizubringen, nahm sie - zum Leidwesen ihrer Eltern - viel zu früh schon zum Surfen mit und schleppte Jade ohnehin auf seinen Schultern von A nach B. Mit Blade konnte sich das einstige stille Mädchen austoben und all die Dinge machen, die zwar vielleicht nicht sonderlich mädchenhaft waren, dafür aber umso mehr Spaß machten. Obwohl Blade bewusst war, dass sie nicht seine leibliche Schwester war, war das eine Tatsache, die schnell in den Hintergrund rückte, denn es zeigte sich, dass man nicht blutsverwandt sein musste, um eine einzigartige Bindung zueinander aufzubauen. So war das in seinen Augen auch keine große Sache, die genau aus diesem Grund auch nie angesprochen wurde - sie war seine Schwester. Punkt.

Blades Interessen waren breit gefächert und neben dem Sport hegte er ein großes Interesse für die Naturwissenschaften, wobei ihm auch die Politik zu interessieren schien, weshalb er die letzten zwei Jahre seiner High-School-Zeit zum UN-Planspiel nach Texas reiste, um andere junge Menschen kennenzulernen, die ähnliche Interessen vertraten. Zu seiner eigenen Überraschung wurde er, aufgrund seines Engagements für seine High-School im letzten Jahr zum Schulsprecher gewählt, der ihm auch den Posten des Abschlussredners verschaffte. Zum Abschlussball ging er mit seiner damaligen großen Liebe, Laila, die er im Zuge des Planspiels in Texas kennengelernt hatte und deren Eltern ihr die Reise erlaubt hatten. Laila, die italienische Wurzeln in sich trug, konnte man nur als das Leben schlechthin bezeichnen. Ihre offene Art hatte Blade von Anfang an in den Bann gezogen und oftmals konnte er über ihre spontanen Ideen nur grinsend den Kopf schütteln. Sie schien in einer ganz anderen Welt zu leben und ließ Blade in ihre idealistische Welt eintauchen, in welcher es ganz viele der derzeitigen Probleme nicht gab. Kurz gesagt, war sie ein Freigeist, den sich niemand in den Weg stellen sollte und genau das machte Blade jedoch. Er forderte sie heraus, diskutierte ewig mit ihr über bestimmte Weltbilder und gemeinsam erschufen sie das 'perfekte' Land - perfekt in ihren Augen, doch es funktionierte. Trotz der großen Unterschiede kamen sie sich näher und beschlossen, als sie sich im zweiten Jahr wiedersahen, dieser einzigartigen, herausfordernden Beziehung eine Chance zu geben, auch wenn sie erstmal aus der Ferne geführt werden musste. Die unzähligen Briefe und die ewiglangen Telefonrechnungen waren das ganz klare Zeichen ihrer Liebe und da seine Eltern sich nur in ihm widerspiegeln konnten, unterstützten sie die junge Liebe wo sie nur konnten. Nach dem Abschluss beschlossen sie jedoch Nägel mit Köpfen zu machen und zu sehen, ob ihre Liebe 'in der realen Welt' auch halten würde. Eine Münze entschied darüber, ob sie nun nach Florida oder er nach Texas ziehen würde - die Kopfseite der Münze entschied, dass ihr Leben in Florida weitergehen würde, sehr zur Erleichterung von Blade, der in der Nähe seiner Schwester bleiben wollte. Sie war immerhin erst wenige Monate alt und so wie er sich nicht an die Abenteuer vor seinem fünften Geburtstag erinnern konnte, wollte er nicht, dass seine Schwester ihn vergaß. An der Florida International University angenommen war Blade zwar immer noch vier Autostunden von seiner Familie entfernt, doch immerhin fuhr er - wann immer es ihm möglich war - zurück nach Tampa und nahm auch Laila stets mit. Das ungleiche Paar wurde schnell unzertrennlich, sodass sie auch dafür sorgten, dass sich ihre Termine so oft wie nur möglich überschnitten. Blade wurde als Fußballspieler ein Teil der Panthers und Laila widmete sich der Leichtathletik. Er studierte Geschichte und Politikwissenschaften, während sie sich der Geschichte und Philosophie widmete - insgesamt Hauptfächer, für die sie sich beide interessierten, sodass sie sich mehr als nur einmal darüber austauschten, was beim jeweils anderen gerade durchgenommen wurde.

Es war der Beginn seines dritten Semesters an der FIU, als sich am 11. September 2001 das ereignete mit dem keiner gerechnet hatte. Der Film, den er sich derzeit mit Laila auf der Couch ansah, wurde nach einer Nachricht von seinem Vater pausiert um zu den Nachrichten zu wechseln. Gerade als sie den Sender wechselten, zeigte man erneut die Bilder davon, wie das erste Flugzeug in die Twin-Tower krachte. Die Bilder wirkten surreal und im ersten Moment war sich Blade nicht einmal sicher, ob er all das wirklich glauben sollte. Wenig hatte ihn die letzten Jahre erschüttert, doch das gehörte in jedem Fall dazu und mit einem Schlag, oder besser gesagt als das zweite Flugzeug folgte, veränderte sich seine Welt mit einem Mal. Er selbst erinnerte sich nicht daran, doch es gab unzählige Fotos von ihm vor den Zwillingstürmen und nun im Fernsehen mitzuerleben, wie sie dem Erdboden gleich gemacht wurden, war schockierend - milde ausgedrückt. Er hatte eine schwere Zeit damit, zu realisieren was an diesem Tag passiert war, doch er war versessen darauf zu verstehen, wie es dazu kommen konnte und so wurde sein Studium immer militärischer - es begann im Jahr 2002 als er einige Kurse zur militärischen Führung besuchte und nicht umhinkam, begeistert zu sein. Auch im Jahr danach, als der GWoT ausgerufen wurde und amerikanische Soldaten in den Irak einmarschierten, war sein Interesse noch nicht abgeklungen. Stattdessen gab er den Fußball auf und engagierte sich ehrenamtlich bei den örtlichen Behörden um seinen Teil beizutragen, wie er es selbst immer bezeichnete. Der Patriotismus kam gefühlt aus dem Nichts, doch erfüllte es gleichzeitig auch sein ganzes Wesen. In jeder freien Minute befasste er sich mit diesem Unglück, sammelte so viele Daten wie nur möglich und wertete das Bildmaterial gefühlt Bild für Bild aus. Es war kein direkter Hass der ihn trieb, viel eher war es das blanke Unverständnis für solch eine Tat. Was lag also diesem sinnlosen Tod von Zivilisten und Einsatzkräften zugrunde? Genau das wollte er wissen. Aus diesem Grund, entschloss er sich dazu, ein Masterstudium anzuknüpfen und sich genau mit diesem Thema auseinanderzusetzen - sein Studium in Orlando zum Thema Menschliche Sicherheit und Resilienz bot ihm genau das. Laila beobachtete die Entwicklung von ihrem langjährigen Freund eher mit leichter Skepsis, denn ihr gefiel es nicht, wie er sich immer mehr vom militärischen System anziehen ließ - ihrer Meinung nach, würde diese Begeisterung eines Tages dazu führen, dass er sich selbst verpflichten würde und zu ihrem Leidwesen sollte sie damit Recht haben.

Direkt nach seinem Master-Abschluss Mitte 2006, schrieb er sich für die Marines ein und beendete wenig später das Basistraining. Aufgrund seiner Abschlüsse stieg er sogleich in den Offiziersrang ein. Weiterhin war es kein Hass, der ihn trieb, viel eher wollte er der Pflicht nachkommen, die er tief in seinem Inneren spürte seinem Land zu dienen und es zu beschützen. Waffen waren dabei eher ein lästiges Mittel zum Zweck und keinesfalls seine erste Wahl, doch sie wurden es unweigerlich im Zuge seiner Ausbildung. Ein Jahr später, wurde seine Einheit - erstmal für ein Jahr - in den Irak versetzt. Der Abschied von seiner Familie, wie auch seiner Freundin, die inzwischen Grundschullehrerin geworden war, war tränenreich und beinahe hätte er es sich anders überlegt, doch das ließ sein Stolz nicht zu, sodass er sich im Jahr 2007 im Irak wiederfand und den Kulturschock seines Lebens erlebte. Während viele seiner Kammeraden es kaum erwarten konnte, eine kranke Art der Rache auszuleben, ließ er sich in den Ausbildungsbereich versetzen und war - statt im aktiven Krieg zu kämpfen - Teil der Ausbildner der irakischen Truppen. Er sah den Sinn dahinter nicht, sich in den Krieg mit den Taliban zu stürzen, wenn das Land sich langfristig nicht gegen sie verteidigen könnte und zu diesem Zeitpunkt glaubte er noch, dass das eines Tages erreicht werden würde, denn die USA würden kaum für immer im Irak bleiben. Blade war durch den Einsatz im Ausland der große Stolz seines Großvaters, der seit 09/11 eine etwas radikalere Einstellung eingenommen hatte, während Blade den Respekt seiner Eltern und vor allem seiner Freundin dafür erntete, dass er langfristig etwas verändern wollte. Dadurch war seine Sicherheit auch eher gegeben, denn er hatte nicht vor, allzu bald von dieser Erde zu scheiden. Lailas große Angst, dass er sich nach all dem zu sehr verändern würde - wie es Kriege eben an sich hatten - wurde mit jedem Mal, in welchem er nach Hause kam, etwas verringert. Selbstverständlich änderte er sich in gewisser Weise, denn das Leid, was er am anderen Ende der Welt zu sehen bekam, ließ sich nicht einfach abschütteln, doch durch seinen Glauben daran, dass er tatsächlich etwas bewirken konnte und sich die Tode aus seiner Hand auf Selbstschutz zurückführen ließen, war es einfacher das alles zu verdauen - zusätzlich hatte er Laila auch versprochen mit seinem Einrücken, sich therapeutische Hilfe zu suchen und das tat er auch. Auch die Gespräche taten ihm gut, denn dort konnte er all das deponieren, was er seiner Familie nicht zumuten wollte. Nach seiner vierten Verlängerung im Irak - mit Pausen im Inland - und mit inzwischen 29 Jahren, hielt er um Lailas Hand an, nachdem er zum Captain befördert und der Irak-Einsatz 2011 vom Präsidenten beendet wurde. Zahlreiche Auszeichnungen später, die er aufgrund seines Einsatzes im In- und Ausland erhalten hatte, hielt er sein Versprechen Laila gegenüber ein und ließ sich für Auslandseinsätze sperren. Sie hatte ihn darum gebeten nach dem Irak nach Hause zurückzukehren und obwohl damals noch nicht absehbar gewesen war, dass dies eines Tages tatsächlich eintreten würde, hielt er das Versprechen ein. Anfänglich wurde er für kleinere Einsätze im Inland beordert, doch schnell zeigte sich, welches sein eigentliches Ziel war: Er würde Marine Corps Drill Instructor werden. In diesem Bereich hatte er das Gefühl am ehesten etwas ausrichten zu können und die zukünftigen Marines 'besser' ausbilden zu können. Die, die sich von irgendeiner Art von Rache leiten lassen wollten, mussten die Ausbildung wieder verlassen, da Blade die Reise an diesem Ort beendete. Man brauchte nicht mehr Marines, die nur ins Ausland gehen wollten, um irgendwelche Menschen zu bombardieren - es brauchte welche, die es wert waren, sich als 'Marine' bezeichnen zu dürfen. Ein Name der einem sofort Respekt einbrachte und in seinen Augen, musste man sich das erst verdienen.

Als Drill Instructor war er hart, aber gerecht, weshalb er sich schnell auch den Respekt seiner Mannschaft verdiente. Wer Teil seiner Einheit war, bekam einen geschichtlichen Einblick in das Leben und musste mit ihm darüber philosophieren, was vergangene Geschehnisse mit einem machten - das Wissen, welches er sich im Zuge seines Studiums angeeignet hatte, wurde bis zur Erschöpfung genutzt und nach jeder Trainingsphase hatte er das Gefühl, dass die Menschen die von ihm trainiert wurden, bereit waren dieses Land wirklich stolz zu machen. In den folgenden fünf Jahren seines Lebens sollte sich einiges ereignen, denn während er im Jahr 2014 endlich Laila heiratete, wurde er zwei Jahre später zum Senior Drill Instructor befördert und ging weiterhin der Ausbildung von zukünftigen Marines nach, wenn auch inzwischen aus einer etwas entfernteren Position. Denn nun war er eher als Supervisor für die unter ihm stehenden Instructor verantwortlich, hatte dafür aber stets ein offenes Ohr für seine Anwärter, wenn sie mal doch etwas plagte. Blade agierte weiterhin als ein harter aber fairer Marine, wodurch es umso leichter schien ihm zu vertrauen und nicht wenige seiner Auszubildenden sahen zu ihm auf, wie zu einer Vaterfigur. In dieser neuen Aufgabe ging er umso mehr auf, vielleicht auch weil er im gleichen Jahr Vater seiner ersten Tochter wurde. Addison war all das, womit er nicht gerechnet hatte und bei ihr war es leicht, seiner militärischen Seite den Rücken zu kehren und in seiner Vaterrolle aufzugehen, wie es auch schon bei seiner Schwester gewesen war, die nach wie vor darauf bedacht war ihm Streiche zu spielen, wann immer sie sich sahen. Die Befürchtung seiner Frau, dass das Militär langsam aber sicher seine menschliche Seite ausradieren würde, wurde spätestens mit ihrer Tochter begraben, denn Blade war ein engagierter, mitfühlender und emphatischer Vater, der allein in ihrem Gesichtsausdruck lesen konnte, was seine Tochter brauchte. Dadurch war Addison möglicherweise etwas verwöhnt, doch er hätte auch nicht anders gekonnt, selbst wenn er es gewollt hätte. Viel Zeit ihrer Kindheit, verbrachte Addison am Stützpunkt und erweichte mit ihrem Kichern, selbst das härteste Herz der Kompanie. Besonders amüsant wurde es, als sie begann die Befehle ihres Vaters nachzusprechen und zwanzig erwachsene - angeblich knallharte Kerle - ihrem Befehl Folge leisteten. Keiner hätte es gewagt, seiner Tochter zu nahe zu kommen, oder sie nicht ernstzunehmen, selbst wenn sie gerade mal einen halben Meter groß war und ein pinkes Tutu trug, während sie versuchte zu salutierte.

Seine Beförderung zum Major nach zwölf Jahren im Dienst der Marines und die Geburt seiner zweiten Tochter, Madison, brachte die glückliche Familie langsam zum Bröckeln. Sein Vorgesetzter wünschte sich, dass Blade seine Ausbilderposition verließ und stattdessen seine Position als Geschwaderkommandant annahm, die jedoch wieder mit Auslandseinsätzen in Kombination stand. Laila wollte von all dem nichts hören und gleichzeitig war die Verlockung doch sehr groß - zusätzlich war es schlichtweg eine Ehre für Blade, der sich seinen Posten bei den Marines hart erarbeitet hatte. Aufgrund der Tatsache, dass er länger als nötig darüber nachdachte, beschloss Laila eines Tages, dass sie ihn verlassen würde und zudem nahm sie seine beiden Mädchen mit. Blade, der den Posten dankend ablehnte und dem nichts wichtiger war als Loyalität, reichte wenig später die Scheidung ein und zog seine ehemalige große Liebe vor Gericht. Sie hatte mit ihrer Aktion, die er als Entführung seiner Töchter bezeichnete, da sie ihn nicht darüber in Kenntnis gesetzt hatte, wo sie war, all das zwischen ihnen zerbrochen und er reagierte deutlich härter, als sie vielleicht vermutet hatte. Es gab in seinem Leben eine ganz klare Rangordnung der Personen und seine Töchter standen ganz oben, im Anschluss seine Schwester und dann folgte lange nichts. Nicht einmal seine Eltern oder Laila, die er wahnsinnig liebte, kamen der Liebe seiner Töchter gegenüber auch nur nahe. Addison und Madison waren sich dessen bewusst, dass ihr Vater wortwörtlich alles für sie tun würde, doch Laila hatte ihn unterschätzt und so kramte er vor Gericht all den Dreck aus, den er auch nur finden konnte und forderte das alleinige Sorgerecht für seine Töchter. Das Hauptargument war dabei die 'Entführung' die er auch als solche angezeigt hatte, um seine Mädchen so schnell wie nur möglich zurückzubekommen. Durch diese Aktion hatte sich seine ehemalige Frau selbst ins Bein geschossen, zudem war er ein Marine und Sohn von anerkannten Politikern, während Laila die Tochter von illegalen Einwanderern war. Nach ihrem Verrat, verband er mit ihr nichts weiter als wortwörtliche Gleichgültigkeit und das Einzige was ihn interessierte, waren seine Töchter und ihre Sicherheit.

Auf Anraten seines Anwaltes, verließ Blade ehrenhaft die Marines und suchte sich einen Job, der sich mit dem Leben als alleinerziehender Vater von zwei Töchtern vereinbaren ließ. Der übliche Werdegang - zur Polizei zu wechseln - kam für ihn nicht in Frage, doch stattdessen las er sich etwas in den Beruf des Feuerwehrmanns ein. Sie waren ein Großteil seiner Masterarbeit gewesen, als er das Unglück rund um 09/11 beleuchtet hatte und so verband er mit diesem Beruf Ähnliches, wie auch mit dem eines Marines. Während sich vor Gericht alles in die Länge zog, schreib sich Blade für die Ausbildung zum Feuerwehrmann ein, für den er im ersten Moment überqualifiziert war. Nichtsdestotrotz ließ er sich das nicht anmerken und trainierte ebenso hart wie jeder andere auch, übersprang nichts und absolvierte im Zuge der nächsten sechs Monate genau die gleichen Schritte wie jeder andere auch. Ein deutlicher Unterschied machte sich erst breit, als er nicht als Anfänger an einer Feuerwache begann, sondern als Fire Captain an der Tampa Fire Station 14 im Rescue 14. Durch seine mehrjährige militärische Ausbildung, jedoch auch Anstellung in einer Führungsposition, war er vielen anderen Kandidaten deutlich überlegen und somit auch die offensichtlichere Wahl. Ähnlich wie in seiner Arbeit als Drill Instructor, versuchte er hier hart aber fair die Rüstgruppe auf Vordermann zu bringen und sich mit seinen Kollegen gutzustellen. Das Team in Station 14 war außerordentlich groß, da sie neben dem üblichen Team auch ein Boot und eine Crew für taktische Rettungen an Bord hatten. Das familiäre Umfeld in dieser Station, machte es ihm möglich schon bald seine Töchter mit auf die Wache zu nehmen und ihnen auch dort ein sicheres Zuhause und eine zweite Familie zu bieten. So wurde der Rechtsstreit einige Monate nach seinem beruflichen Wechsel besiegelt. Die einzige Karte, die wirklich gegen ihn gesprochen hatte, war sein Job und nun wo er kein aktiver Marine mehr war, brach auch dieses Argument zusammen. Stattdessen präsentierte er dem Richter seinen strickt geplanten Tagesablauf, die Babysitter, die er für seine abwesenden Tage eingestellt hatte, neben den Haushaltshilfen und seinem sonstigen sozialen Umfeld, welches auch hinter ihm stand. Der Richter entschied sich dafür ihm das alleinige Sorgerecht für seine Töchter zu übertragen, während Laila ein - erstmal - betreuter Wochenendbesuch alle zwei Wochen zugestanden wurde - dafür wurde das strafrechtliche Verfahren gegen sie eingestellt, womit auch Blade die letzten Verbindungen zu ihr abbrach. Die Besuche fanden bei seiner Mutter statt, sodass er erstrecht keinen Kontakt zu ihr hatte und dieses Kapitel seines Lebens hinter sich ließ. Sie hatte sein Vertrauen missbraucht und das war etwas worüber er selbst nicht hinwegkam, sodass die einzige Lösung darin bestand sie hinter sich zu lassen und nach vorne zu blicken.

Für einen Menschen, dem Loyalität und die Familie so wichtig war, fühlte er sich im zweiten Abschnitt seines Lebens recht allein gelassen. Mit seinen Eltern brach bei jedem Besuch ein Streit wegen Laila vom Zaun, sodass er die Kommunikation irgendwann auf das Mindeste beschränkte. Seine Ehe hatte ein unglaublich hässliches Ende gefunden und auch seine Schwester war manchmal zu beschäftigt um ein aktiver Teil seines Lebens zu sein. Unter diesen Umständen verließ er sich umso mehr auf die Familie, die er sich ausgesucht hatte: Sein Team bei der Feuerwache, seinen besten Freund und dessen Familie. Die größte Stütze waren allerdings seine Töchter, die jeden Tag lebenswert machten, ganz egal welchen Herausforderungen er sich stellen musste.


Onlineverhalten: Ich bin täglich online, melde mich sonst ab und gebe entsprechend Bescheid. Mein Postingverhalten variiert je nach RL.
Schreibstil: [1. Person][3. Person][Beides]


IT'S YOU;
ÜBER DIE GESUCHTE PERSON

Name: Ophelia Taylor [Name dient als Platzhalter.]
Alter: 27+ Jahre
Beruf: Anwärterin beim Fire Department [Rescue 14] [verhandelbar]

Beziehung zueinander: Gegen Blades eigentliche Überzeugung würde ich mich als PB darüber freuen, wenn es früher oder später zu einem #Pairing kommt. Zu Beginn wird es bestimmt etwas kompliziert sein und seine harte Schale ist wirklich sehr hart, doch hat man sie erstmal geknackt, hat man sich seine bedingungslose Loyalität zugesichert.

Avatar: #Daisy Edgar-Jones [ungern verhandelbar, aber nicht unmöglich.]
Kurzbeschreibung: Ophelia ist im ersten Moment vielleicht eine etwas unscheinbare und sehr liebe Person, doch sollte sie auch die Möglichkeit haben, Blade auf irgendeine Art und Weise herauszufordern - allen voran auch auf einer intellektuellen Ebene. Womöglich hat sie ein ganz spezielles Interesse an einer Sache, in welcher Blade sich nicht auskennt? Es kann noch so banal sein, die Hauptsache ist, dass es ihr eine Freude bereitet und sie diese auch ausstrahlen kann. Ein kleines Händchen für Kinder braucht es ebenso, da Blades Mädchen an erster Stelle für ihn stehen. So einfach es womöglich klingt: Die Ernsthaftigkeit im Job sollte sich nicht auf ihr Privatleben ausbreiten - er braucht eher einen Sonnenschein.

Gemeinsame Storyline:
Hier möchte ich dir nur einen Vorschlag machen - deiner Kreativität sind jedoch keine Grenzen gesetzt, wenn du andere Ideen hast!

Was Ophelia vor dem Eintritt beim Fire Department gemacht hat, kann ich gänzlich dir überlassen - hat man Blades Story aufmerksam gelesen, sollte sich klar herauskristallisiert haben, welche Dinge für ihn eher ein No-Go sind. Schlussendlich hat sie jedoch ihr Weg zum Rescue 14 gebracht - ob nun als Feuerwehrfrau, als Sanitäterin, oder in einer organisatorischen Position bleibt dir überlassen. Nach seiner eigenen Scheidung wird sich Blade zwar als Captain vorgestellt haben, jedoch auch sonst eher aus der Ferne ein Auge auf Ophelia gehabt haben. Seine übliche Wand bei Frauen auch vor ihr aufgebaut, hat sie irgendwie kleinere Risse darin gefunden und sich so langsam aber sicher in sein Leben geschlichen. Die Veränderungen fielen nicht einmal auf, weil sie so schleichend kamen. Anfänglich wurde aus dem schlichten Nicken zur Begrüßung ein richtiges „guten Morgen“, danach verbrachte er immer weniger Zeit in seinem Büro und gesellte sich stattdessen zum Gemeinschaftsbereich, wenn sie anwesend war und schlussendlich gipfelte es darin, dass er absolut keine Toleranz zeigte, wenn jemand die schmale Grenze zwischen Spaß und Respektlosigkeit bei ihr übertrat. Mehr als einen seiner Kollegen verwarnte er wegen sexistischen Witzen, bis irgendwann klar wurde, dass sich das besser niemand mehr erlauben sollte. Seine Kollegen schoben es darauf, dass er nur Schiss davor hatte von ihr verklagt zu werden wegen ungebührlichen Verhaltens, doch tatsächlich war das nicht sein Antrieb. Er selbst schob es stets auf seinen Gerechtigkeitssinn und hinterfragte die Sache nicht weiter.

Ändern könnte sich diese Vermeidungshaltung bei einem Einsatz, bei welchem ein wutentbrannter Bürger den Fehler begeht, seinen Zorn an Ophelia auszulassen. Noch bevor er ausholen konnte, um seinen Beleidigungen der Frau gegenüber auch Taten folgen zu lassen, war es Blade, der ihm seine Faust ins Gesicht rammte. Der wilde Blick in seinen Augen gepaart mit den Worten “Don’t you dare touch her!“ zwangen auch den Passanten dazu, sich seine Aktion erneut zu überlegen und erstmal am Boden liegen zu bleiben. Ophelia hastig zur Seite geschoben, wechselte er kurzerhand wieder in seinen Arbeitsmodus, wenn auch sichtlich wütender, als noch vor wenigen Augenblicken. Seine Erklärung, dass er bei jedem anderen auch so reagiert hätte, glaubte er sich nicht einmal selbst, doch die Alternative war keine Option. Die kleinen Momente, die zeigten, dass er sich ihr ein wenig geöffnet hatte, erstickte er wieder im Keim und ging dazu über sie komplett zu schneiden, auch wenn er offensichtlich weiterhin ein Auge auf sie hatte - im besten Fall stellt sie ihn dahingehend auf irgendeine Art und Weise zur Rede. We will see …


Wünsche an die Person Behind: Ich bin als PB sehr entspannt und erhoffe mir das auch von dir. So wie ich dich nicht stressen werde, erwarte ich es mir im Gegenzug genauso. Sollte es irgendwelche Schwierigkeiten geben, erhoffe ich mir eine offene Kommunikation - alles andere kann man in meinen Augen im Gespräch klären, wenn man für Kompromisse bereit ist. Ich schreibe lieber sehr lange Posts, weshalb ich gleich erwähnen muss, dass ich vermutlich nicht mit jemanden glücklich werde, der lediglich Shorts oder Chatplays bevorzugt - für hin und wieder können sie gerne eingebaut werden. GBs und Chats können gerne ein Teil zum Vorantreiben der Story sein, doch mein Hauptaugenmerk liegt auf den geschriebenen Posts. Eine regelmäßige Kommunikation über Skype oder Discord wäre mir wichtig, vor allem wenn die Chemie zwischen den Charas stimmt und es auf ein Ship hinausläuft.

Probepost: [Ja, neuer Post!][Ja, alter Post!][Nein] ■ [Ja, ich wünsche ein Probeplay]
Situationsvorschlag: Hier eine mögliche Situation für den PP angeben

Tags: #weiblich #Pairing #Ship


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